H I N W E I S E




 

Hier bringen wir aktuelle Meldungen
über Vorträge, Börsen, Exkursionen, Sammlervereine, interessante Verkaufs-Angebote
usw. - eben alles, was uns mitgeteilt wird und/oder was wir für mitteilenswert halten.

Aktueller Stand: 6. Dezember 2019.

 



 


Das Leitfossil

Das "Leitfossil" ist ein Online-Magazin für Fossiliensammler, die umfassend interessiert sind. Die Beiträge erscheinen ohne festgelegten Rhytmus. Im Jahr 2017 waren es ca. 450 Beiträge mit 2130 Druckseiten (Internet-Explorer-Format) und etwa 4050 Abbildungen.

Im Januar startet jeweils eine neue Ausgabe, weshalb man immer nur im Rhytmus des Kalenderjahres buchen kann. Ein Abonnement beginnend zu einem beliebigen Zeitpunkt im Jahr mit der Dauer eines Jahres ist nicht möglich. Das Abo umfasst immer das jeweilige Kalenderjahr. Das muss so sein, weil beim Freischalten eines Zugangs - sei dies im Januar,
im Juli oder im Dezember - ja der gesamte bisherige Bestand des laufenden Jahres zugänglich ist. Eine Trennung ist aus technischen Gründen unmöglich.

Wer spät im Jahr einsteigt, hat als Abonnent die Möglichkeit, die Jahres-CD (5 Euro) zu kaufen und hat dann alle im Verlaufe des Jahres veröffentlichten Beiträge zur ständigen Verfügung - nichts ist verloren, weil man nicht genug Zeit gefunden hatte, alles anzuschauen, und man kann beliebig nachschlagen und nachlesen.

 

 

 




Inhalt

6. Dezember = Nikolaus-Tag!  (Redaktionell; 6.12.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Allen Dezember-Geborenen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.12.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Jetzt ist es richtig Herbst und wohl bald Winter - au weia!  (Andreas E. Richter; 1.12.2019)  (2 S., 2 Abb.)
Wir waren im NHM!  (Andreas E. Richter; 17.11.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Alle guten Wünsche den November-Geborenen!  
(Gabo & Andreas E. Richter; 1.11.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Jetzt ist es richtig Herbst geworden!  (Redaktionell; 1.11.2019)  (2 S., 2 Abb.)
Denken Sie daran - Geisterfutter besorgen!  (Redaktionell; 30.10.2019)  (1 S., 2 Abb.)
100-seitiges Sengenthal Spezialheft der Steinkern-Zeitschrift erschienen  (Sönke Simonsen; 25.10.2019)  (8 S., 8 Abb.)
Alles Gute zum Geburtstag für die Oktober-Geborenen!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.9.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Der Herbst ist da... Auch in Südfrankreich beginnt die herstliche Laubfärbung  (Redaktionell; 1.10.2019)  (2 S., 2 Abb.)
Wir sind wieder da aus Südfrankreich!  (Redaktionell; 1.10.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Wir sind mal weg! Wo? Natürlich in Südfrankreich!  (Gabo & Andy Richter; 14.9.2019)  (4 S., 40 Abb.)
Neue Fossilfunde aus Buttenheim - ein Fenster in den frühen Jura Frankens  (Redaktionell; 11.9.2019) (1 S., 4 Abb.)
Herzliche Glückwünsche allen, die im September Geburtstag haben!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.9.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Acer-Flugsamen, hier rezent  (Redaktionell; 1.9.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Vortrag am 9. September 2019 bei den Mineralien- und Fossilienfreunden Nürnberg e.V. in Nürnberg: Dr. Danylo Kubryk: Der einzigartige Steinbruch Sengenthal/Oberpfalz - Fossililen vom Mittel- bis Oberjura  (Gerhard Bald, 23.8.2019)  (2 S., 17 Abb.)
Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - zweites Halbjahr 2019.  Und: Einladung zur 18. Berliner Tagung für Geschiebeforschung   (Redaktionell; 20.8.2019)  (2 S., 2 Abb.)
The Munich Show: Einige unfreundliche Worte über die Minralientage München  (Andreas E. Richter; 7.8.2019)  (1 S.)
Börse in Hettstedt: 11. August 2019, 10 bis 17 Uhr  (Hartmut Huhle; 3.8.2019)  (2 S., 4 Abb.)
Geologische Wanderung in den Bletterbach  (Landesmuseen Südtirol; 1.8.2019)  (1 S., 2 Abb.)
Herzliche Glückwünsche allen August-Geburtstaglern!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.8.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Sonnenblumen = Sommerblumen = Sommer!  (Redaktionell; 1.8.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019  (Günter Schweigert; 9.7.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Farn im hellen Licht stets den Sinn erfrischt!  (Redaktionell; 1.7.2019)  (1 S., 2 Abb.)
Auch wenn diese Blätter fallen, ist noch lange nicht Herbst!  (Redaktionell; 1.6.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Und der zweite Ammonit ist auch schon grün  (Redaktionell; 14. Mai 2019)  (1 S., 1 Abb.)
Jahresprogramm der Fossilienfreunde Augsburg  (Andreas E. Richter; 12.5.2019)  (19 S., 99 Abb.)
Ein Frühlingsgruß aus Salzburg fotografiert heute 8 Uhr und geschickt von Gero Moosleitner  (Redaktionell)
Frohes Osterfest!  (Redaktionell; 20. April 2019)  (1 S., 1 Abb.)
Frühling - der Ammonit treibt aus!  (Redaktionell; 11.4.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Flyer zum "Bitterfelder Bernstein"  (Redaktionell; 1.4.2019)  (4 S., 18 Abb.)
Frühling – jetzt ist er endlich wach, der alte Schlafmützer  (Redaktionell; 26. März 2019)  (2 S., 2 Abb.)
Jahrgangs-CD 2018 erschienen!  (Redaktionell; 18.23.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Sonderaktion Leitfossil-CDs und Neu-Abonnement  (Redaktionell; 18.23.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Die Lösung des Eichhorn-Rätsels (en-passant 2)  (Redaktionell; 18.3.2019)  (5 S., 8 Abb.)
Es ist fast soweit:  17. März 2019 - die beliebte Nürnberger Börse!  (Redaktionell; 8.3.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Vortragsprogramm der Mineralien und Fossilienfreunde Nürnberg  (
Redaktionell; 8.3.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Zwei interessante mitteldeutsche Börsen - demnächst!  (Redaktionell; 5. 3.2019)  (1 S., 2 Abb.)
Veranstaltungs-Programm 2019 des Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
(Redaktionell; 5. März 2019)
 (2 S., 2 Abb.)
Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit  (Redaktionell; 2.3.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Das Ammoniten-Hörnchen  (Redaktionell; 1.3.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Fundstellen im Eozän des Médoc  (Redaktionell; 16.2.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Na also - so geht es auch: Sonne und Krokusse!  (Redaktionell; 15.2.2019)  (2 S., 2 Abb.)
Am 17. März 2019: Die beliebte Nürnberger Börse!   (Redaktionell; 8.2.2019)  (2 S., 1 Abb.)
Sapperlot! Und wieder echter Winter!  (Redaktionell; 3.2.2019)  (1 S., 1 Abb.)
Wir wollen Sonne (am besten spanische Sonne)!  (Redaktionell; 1.2.2019)  (3 S., 6 Abb.)
Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2019. Sowie Erläuterungen zum Vortrag über "Die Fossilien-Fazies aus dem Bungenäs Kalkbrott von Gotland" von U. Münder  (Redaktionell; 24.1.2019)  (3 S., 8 Abb.)
In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz: 23.2.2019  (Hartmut Huhle; 18.1.2019)
(3 S., 10 Abb.)
Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels  (Redaktionell; 16.1.2019)  (3 S., 5 Abb.)
Winter, aber jetzt richtig! Jetzt frieren auch die Ammoniten...  (Andreas E. Richter; 11.1.2019)  (4 S., 15 Abb.)
Winter! Die Saurier frieren!  (Redaktionell; 9.1.2019)  (1 S., 1 Abb.)


Zur Zeit sind in den "Hinweisen" noch die folgenden Beiträge aus älteren Jahrgängen zugänglich:

Das wird im Januar veröffentlicht werden!  (Redaktionell; 29.12.2018)  (2 S., 24 Abb.)
Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019  (Günter Schweigert; 19.6.2018)  (1 S., 1 Abb.)

Johannes Porombka. Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen  (Andreas E. Richter; 5.5.2018)  (14 S, 28 Abb.)

Effektvolles und preiswertes Präparations-System: Die Sismos!  (Redaktionell; 15.10.2017)  (11 S., 21 Abb., 3 Tab.)
Zum Kulturgutschutzgesetz in puncto Fossilien  (Redaktionell; 10.5.2017)  (2 S., 1 Abb.)
Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!  (Andreas E. Richter; 1.8.2013)  (3 S.)

 

 



 


6. Dezember = Nikolaus-Tag!

Lassen Sie sich vom Nikolaus ein paar Ammoniten oder sonstige Fossilien bringen! Bei Richters ist er schon gewesen und hat den Andreas ermahnt, brav und fleißig zu sein. Und er hat einen Ammoniten da gelassen, der bestimmt werden muss. Und jetzt geht die Grübelei los - das wird schlimmer als beim Arnioceras (siehe Beitrag im "Lehrreichen")!

Könnte sein, dass dies ein Rätsel werden wird, wenn die Lösung nicht intern gefunden werden kann.

 

 



 


Herzliche Glückwünsche!

"Und das ganze Theater wegen der paar Jahre..."
(denken sich die Fossilien...)

Allen Dezember-Geborenen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter! Und noch ganz viele paar Jahre!

 

 



 


Jetzt ist es richtig Herbst und wohl bald Winter - au weia!

Die Fahrt am vergangenen Sonntag zum wunderbaren Pfaffenhofener Flohmarkt führte uns durch Dunst und Nebel, aber schön war es irgendwie doch. Und meditativ...

Also gut, wenn es draußen nicht mehr so richtig angenehm ist, dann geh ich halt in den Keller und präpariere. Unter anderem arbeite ich an meinem Nashorn-Zahn aus Derching. Weil es mit dem Stichel nicht mehr so richtig was bringt, habe ich zur Fräse gegriffen und das geht ganz gut voran.

Siehe auch "Ein (hoffentlich) bald präparierter Nashorn-Zahn"  (Andreas E. Richter; Präparation; 9.10.2019).

Hier unten stört mich das schlechte Wetter nicht.

 

 



 


Wir waren im NHM!

Liebe Leitfossil-Leser!

Wir bitten um Entschuldigung wegen der längeren Beitrags-Pause. Aber wir mussten oder richtiger durften ganz kurzfristig für viel zu kurz nach Wien und sind gerade erst zurück gekommen. Wir nutzten die Gelegenheit auch zu einem Besuch des Naturhistorischen Museums. Es war ganz wunderbar!

Das letzte Mal waren wir vor 34 Jahren dort gewesen und natürlich hatte sich einiges geändert in der Zwischenzeit. Viele Ausstellungen waren reorganisiert worden. Ich hab da immer Angst und befürchte die heutzutage übliche Didaktisierung und Digitalisierung, aber in diesem Fall – nix da! Die Arbeiten wurden mit überaus glücklicher Hand durchgeführt - die Präsentationen haben ihren wunderbaren altmodischen Charme bewahrt, jedenfalls in den Bereichen, die wir besuchten. Die alten Vitrinen sind beibehalten worden, die Exponate allerdings wurden teilweise ausgetauscht und ganz gewiss zum Positiven hin. Was gezeigt wird, sind optimal erhaltene Exemplare und Präparate, von kleinen Exemplaren bis hin zu „Museumsstufen“.

Wir bringen in Kürze einen ausführlichen Bericht über dieses (für mich) schönste Museum der Welt.

 

 



 


Herzliche Glückwünsche!

Geburtstag des Belemniten-Sammlers!

Alle guten Wünsche den November-Geborenen!
(Vielleicht ist ja ein Belemniten-Freak dabei?)

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

 

 



 


Jetzt ist es richtig Herbst geworden!

Acer platanoides LINNÉ, 1753, der Spitzahorn, in prachtvoller Herbst-Färbung!

Platanus leucophylla (UNGER, 1850) KNOBLOCH, 1971. Eines der schönen Platanen-Blätter (9 Zentimeter) aus dem Mittelmiozän (Oberbaden; Mittlere DEHMsche Serie) der Bayrisch-Schwäbischen Molasse von Pfaffenzell nahe bei Augsburg.

Das ist nun zwar kein Ahorn-Blatt, aber es fiel im Herbst, wenn auch vor vielen Millionen Jahren. Die rötliche Einfärbung ist natürlich keine Überlieferung der Blattfarbe, sondern eine postdiagenetisch erfolgte Mineralisations-Farbe.

Es wird zwar immer wieder mal Sand geholt in der Grube, aber eine Fossilien führende Tonmergel-Linse wurde in den letzten Jahren nicht mehr angeschnitten. Wenn wir aber von einer solchen Situation erfahren, geben wir sofort Bescheid!

 

 



 


Denken Sie daran - Geisterfutter besorgen!

Morgen Abend, am 31. Oktober, kommen die kleinen Spukgestalten und verlangen Süßes. Wenn Sie also nicht angefeindet werden wollen, richten Sie ein paar Kleinigkeiten her fürs Geistervolk! Eventuell könnte man auch einige kleine Fossilien verteilen?

 

 



 


100-seitiges Sengenthal Spezialheft der Steinkern-Zeitschrift erschienen

Liebe Leitfossil-Leserinnen und -Leser,

vor wenigen Tagen ist eine 100-seitige Spezialausgabe über eine Grabung im Bajocium (Mitteljura) des Steinbruchs am Winnberg bei Sengenthal erschienen. Im Leitfossil wurde des Öfteren über die Lokalität und ihre mitunter fantastisch erhaltenen Fossilien berichtet, auch hatte so manche Richter-Reise in den Frankenjura einen Schlenker in die Oberpfalz nach Sengenthal zum Programm(höhe)punkt, sodass viele von Ihnen sicherlich eigene Fossilien aus Sengenthal besitzen.

Und, seien wir einmal ehrlich, welcher Sammler kann sich schon der Schönheit und Formenvielfalt der Fossilien aus dem Mitteljura Sengenthals entziehen? Deswegen denke ich, dass die neue Steinkern-Ausgabe einige von Ihnen interessieren wird. Bei Andy Richter bedanke ich mich herzlich dafür, dass ich Ihnen das neue Heft, das sich einer rundum gelungenen Grabungsaktion im Jahr 2014 und dem Fundergebnis widmet, hier vorstellen darf.

Abbildung 1 (oben):  Cover des neu erschienenen Sengenthal-Hefts (Der Steinkern, Heft 39).

Eckdaten zum Heft:

Zunächst einige Eckdaten zum Heft 39 – "Der Steinkern - Sengenthal Spezial" in Stichworten:

Erscheinungsjahr: 2019, Umfang 100 Seiten im Format DIN A5, Farbdruck, 34 Tafeln, 2 ganzseitige Dioramen, insgesamt 168 Abbildungen.
Preis: 10 Euro zzgl. Versandkosten: 1,30 Euro innerhalb Deutschlands, 3,70 Euro international (weltweit).

Bestellungen bitte per E-Mail unter Angabe Ihrer Anschrift bitte bei bestellung@der-steinkern.de.

Abbildung 2 (oben):   Einige Doppelseiten des Hefts vermitteln einen Eindruck vom Layout. Es sind 34 Tafelseiten enthalten, die durchaus auch als Bestimmungshilfe bei der Zuordnung eigener Funde dienlich sein können. Ein besonderer Augenschmaus sind die exklusiv für das Heft angefertigten Dioramen zur Lebewelt des Parkinsonienooliths und des Garantianenooliths des Paläokünstlers Joschua Knüppe.

Inhalts-Beschreibung:

Der Steinbruch am Winnberg bei Sengenthal (Oberpfalz, Bayern) zählt zu den weltweit bekanntesten und bedeutendsten Fundorten für Cephalopoden des Mittleren Jura. Die vorzügliche Schalenerhaltung der Ammoniten, Schnecken und Muscheln aus dem Bajocium und Bathonium (Mittlerer Jura) des Winnbergs macht den besonderen Reiz der Lokalität aus.

Die Schichtenfolge des Steinbruchs, der sich nach Einstellung des Gesteinsabbaus für die Zementproduktion zu einem Naturparadies entwickelte, reicht bis hinauf ins Oxfordium (Oberer Jura). Im Jahr 2014 erhielt ein Steinkern-Team von der Grundeigentümerin (Dipl.-Ing. Wolfgang Prüfling Stiftung zur Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes) die Erlaubnis zur Durchführung einer mehrtägigen Grabung in den fossilreichen Schichten des Parkinsonienooliths und des Garantianenooliths, über die im Heft berichtet wird.

Darüber hinaus erfahren Sie viel Wissenswertes über Abbauhistorie, Stratigrafie und Fossilführung des Steinbruchs. Ferner wird ein Überblick über die wichtigsten bisherigen Publikationen zum Steinbruch am Winnberg gegeben. Anschließend werden die Grabung und die Grabungstechnik sowie das spätere Aufteilen der Fundstücke unter den 12 Grabungsteilnehmer/innen beschrieben.

Das Heft enthält auch ein Kurzporträt von Klaus P. Weiss, der die Grabung ermöglichte, vor Ort betreute und auch beim Lektorieren des Hefts mitwirkte.

Beschreibungen der bei der Grabung untersuchten Schichten sowie zahlreiche Tafeln mit Fotos der Funde vermitteln einen Eindruck von Faunenzusammensetzung, Fossilerhaltung und Fundhäufigkeit.

Ergänzend zur Werbung möchte ich, um Ihnen Lust auf noch mehr Sengenthal zu machen. sechs Fotos aus dem Heft präsentieren, die das Grabungsteam (Abbildung 3), die Grabungsstelle (Abbildung 4), einen typischen Rohling eines Ammoniten aus dem Parkinsonienoolith (Abbildung 5) und exemplarisch auch drei von vielen der im Heft abgebildeten schönen Fundstücke (Abbildungen 6 bis 8) zeigen.

Abbildung 3 (oben):   Das Grabungseam des Jahres 2014. V. l .n. r. stehend: Benedikt Westenfelder, Rolf Ottovordemgentschenfelde, Michael Kegel, Rainer Albert, Danylo Kubryk, Sven Hofmann, Markus Lücke, Tobias Gertz, Michel Rabe, Stefan Linke; kniend: Petra Kiermeier und Sönke Simonsen.

Abbildung 4 (oben):  Reges Treiben an der Grabungsstelle. Die Arbeit lief Hand in Hand. Die gemeinsamen Funde wurden später fair und zur Zufriedenheit aller Beteiligten in harmonischer Atmosphäre aufgeteilt. Die Zusammenarbeit war sehr effizient und so konnte jeder später einige qualitativ herausragende und/oder seltene Fundstücke wählen, dazu wurde jedem ein jeweils etwa gleichwertiger breiter Querschnitt des typischen Materials zugelost.

Abbildung 5 (oben):  Typischer Rohling aus dem Parkinsonienoolith von Sengenthal. Nach der Grabung warteten insgesamt hunderte Fossilien auf die Freilegung durch das Grabungsteam. Erst als diese aufwändige Arbeit größtenteils erfolgt war, konnte das Heft publiziert werden. Foto Danylo Kubryk.

Alle Teilnehmer der Grabung bearbeiteten ihre Fundstücke mit Druckluftsticheln zur Vorpäparation, um diese anschließend vorsichtig mit Eisenpulver zu strahlen. So lassen sich heutzutage oftmals schöne Ergebnisse bei schalenerhaltenen Fossilien aus Oolithgesteinen erzielen.

Abbildung 6 (oben):  Cadomites (Polyplectites) cf. linguiferus mit erhaltenen Apophysen, 4,2 Zentimeter, adulter Mikroconch, Parkinsonienoolith. Erhaltene Apophysen („Ohren“) und Mundsäume entdeckt man oft erst beim Präparieren, so war es auch in diesem Fall. Sammlung und Foto Sönke Simonsen.

Abbildung 7 (oben):  Pyrgotrochus elongatus (Basis 5,3 Zentimeter, Höhe 6,5 Zentimeter) aus der bis zur Publikation des Hefts noch unbeschriebenen "Schneckenschicht", die dem basalen Parkinsonienoolith zuzurechnen ist und neben Formen von Parkinsonia acris auch noch späte Garantianen enthält. Sammlung und Foto Sönke Simonsen.

Abbildung 8 (oben):  Garantiana suevica, 5,8 Zentimeter, Makroconch mit erhaltenem Mundsaum, Garantianenoolith. Sammlung und Foto Sönke Simonsen.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, würde ich mich über Ihre Bestellung sehr freuen!

„Glück auf“ aus Bielefeld, Sönke Simonsen

 

 



 


Herzliche Glückwünsche!

"Du hast es einfach mit dem Einpacken - Deiner sammelt nur Bücher!"

Alles Gute zum Geburtstag für die Oktober-Geborenen!

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

 

 



 


Der Herbst ist da...
Auch in Südfrankreich beginnt die herstliche Laubfärbung

Das Monatsbild Oktober zeigt die beginnende Herbstfärbung in Südfrankreich - Weinranken an einer Hauswand in der Priorei Saint-Michel de Grandmont oberhalb von Lodève. Zum Bild gibt es auch einen Fossil-Bezug: Dort in der Billetterie der Priorei stehen drei monumentale Platten mit wunderbaren Chirotherium-Spuren, gefunden bei Fozières wenig nördlich der Priorei.

Schreitspuren des Typs Chirotherium cf. barthi mit gut erkennbarer Schwanz-Schleifspur. Plattenbreite etwa 1,50 Meter. Fundort ist Frozières wenig nördlich der Priorei. Die Platte ist aufgestellt zusammen mit zwei weiteren großen Platten in der Billetterie der Priorei Saint-Michel de Grandmont in den Bergen östlich von Lodève.

Die drei dort aufgestellten Platten wurden Ende des 19ten Jahrhunderts von Alexandre Vitaus auf dem Gemeindegebiet von Fozières gefunden.

Fotos A.E.R.

 

 



 


Wir sind wieder da aus Südfrankreich!

1. Oktober 2019. Redaktionell.

Es war wunderbar - wir haben viel gesehen, bestaunt und bewundert, haben gut gegessen und getrunken und zwischenrein auch ein paar Fossilien gesammelt wie z.B. die hier gezeigten "Gold-Amaltheen" in der Gegend von Cornus, in der wunderbaren Landschaft der Grands Causses.  Über diese und naheliegende Fundstellen ist gerade ein Bericht im Leitfossil erschienen ("Domérien- und Toarcien-Aufschlüsse im Département Aveyron/Grands Causses).

 

 



 


Wir sind mal weg! Wo? Natürlich in Südfrankreich!

Wir wollen viel sehen und lernen, gut essen und trinken, Leute kennenlernen und Freunde wiedersehen, ein wenig Geologie betreiben und auch Fossilien sammeln, Märkte und Flohmärkte und Antiquitäten-Geschäfte besuchen, viel fotografieren (auch ein wichtiges Steckenpferd!) und überhaupt – Südfrankreich halt!

Die drei folgenden Bilderbogen mit Bildern aus früheren Jahren zeigen Ihnen, was unsere Ziele sind oder sein könnten. Wir werden natürlich nur einen kleinen Teil dieser Attraktionen und schöner Accessoires anschauen können, aber es wird bestimmt schön und auch sehr vielseitig werden.

 

 

Herzliche Grüße aus dem Süden von Gabo & Andy!

 

 



 


„Neue Fossilfunde aus Buttenheim - ein Fenster in den frühen Jura Frankens“

Am Montag, dem 30 September 2019, wird Prof. Dr. Alexander Nützel, der komissarische Leiter des Juramuseums Eichstätt, über die Tongrube Buttenheim referieren.

„Neue Fossilfunde aus Buttenheim - ein Fenster in den frühen Jura Frankens“

Die Tongrube Buttenheim ist eine der letzten aktiven Gruben im Lias Frankens. Durch intensive Aufsammlungen in den letzten Jahren konnten zahlreiche neue Arten nachgewiesen werden. Das Fossil-Material ist teilweise hervorragend erhalten und gewährt Einblicke in die Lebewelt des Jura-Meeres vor 180 Millionen Jahren. Diese Daten werden genutzt, um die Auswirkungen des darauf folgenden Massenaussterbens an der Grenze zum Posidonienschiefer zu bewerten.

Der Vortrag findet am Montag, den 30. September, im Vortrags-Saal des Juramuseums in der Willibaldburg in Eichstätt statt. Beginn ist 19 Uhr 30.

Der Eintritt ist frei und jedermann ist willkommen!

 

 



 


Herzliche Glückwünsche!

"Aber Du hast doch gesagt, Du wünschst Dir einen Ammoniten-Friedhof! Und er hat sich solche Mühe gegeben!"

Allen, die im September Geburtstag haben, wünschen wir

Alles Gute!

(Und einen Ammoniten-Friedhof!)

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

 

 



 


Acer-Flugsamen, hier rezent

Das Monatsbild September zeigt einen Ast von Acer platanoides, dem Spitzahorn, mit daran hängenden Flugsamen (Flugnüsse, Samarae). Das Bild verweist auf die diesmaligen Monatsfossilien, Ahorn-Flugsamen. Und es zeigt, dass so ganz langsam der Herbst kommt.

 

 



 


"Der einzigartige Steinbruch Sengenthal/Oberpfalz -
Fossililen vom Mittel- bis Oberjura"

Vortrag von Dr. Danylo Kubryk am 9. September 2019
bei den Mineralien- und Fossilienfreunden Nürnberg e.V. in Nürnberg.

Danylo Kubryk besammelt den Steinbruch seit 30 Jahren und stellt in seinem Vortrag Lokalität, Stratigraphie und typische Funde aus den genannten Schichten vor und erläutert auch Bergung und Präparation der Fossilien.

 

 

 



 


Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - zweites Halbjahr 2019

und:

Einladung zur 18. Berliner Tagung für Geschiebeforschung

Redaktionell. 20. August 2019.

 

 



 


The Munich Show - Mineralientage München:
Einige unfreundliche Worte über die Mineralientage München

Von Andreas E. Richter, Augsburg  (7. August 2019)

Na ja, immerhin, als Untertitel erscheinen die „Mineralientage München“ noch. Vom 25. bis zum 27 Oktober 2019 findet also dieses größte europäische Sammlerstein- und Schmuckstein-Ereignis statt, diesmal mit angekündigten 1200 Ausstellern.

Ich erhielt heute einen Prospekt, genannt „Das Magazin zur Messe“. Ich habe mit Interesse geblättert und mich zunehmend geärgert. Titel-Motto ist „Wer sammelt, schreibt Geschichte“, was schon der erste Unsinn ist. Wer sammelt, schreibt noch lange keine Geschichte. Besser wäre gewesen „Wer sammelt, erlebt Geschichten“ oder auch „Wer sammelt, bewahrt!“ oder irgend so etwas. Oder auch der großartige Zeidler-Ausspruch "Wer sammelt, ordnet die Welt neu". Das auf einem Amethyst-Kristall gespiegelte Porträt des Geheimrats Goethe macht den Spruch nicht besser.

Aber darüber will ich nicht schreiben, ich ärgere mich vor allem hierüber:

Eine 40-seitige Broschüre ist dieses „Magazin zur Messe“ und 40 Seiten sind schon was. Und was glauben Sie, wie oft „Fossilien“ darin auftauchen? Es gibt eine - eine! - Seite über sie, betitelt „Fossilien – vom Urzeitwesen zur Ikone“ und eine viertel Seite über die Sonder-Ausstellung mit dem Sauropoden-Baby Toni. Und das war es dann.

Wobei der Text im Artikel „Fossilien – vom Urzeitwesen…“ von einer erheiternden Dummheit ist. Ich zitiere: „Denn wie bei den Mineralien [Mineralien sind von der Genese her absolut nicht vergleichbar mit Fossilien] sind auch für die Versteinerung und den Erhalt der Knochenreste [Fossilien sind immer nur Knochen?] über Millionen von Jahren ganz besondere geologische Bedingungen erforderlich. Eine für die Wissenschaft besonders wichtige ist der Bayerische Jura [hm, ein neuer Terminus], als Urzeitmeer vor allem bekannt für fossile Meeresbewohner sowie den berühmten Urzeitvogel Archaeopteryx, Darwins „Missing Link“ in seiner Evolutionstheorie.“ Als Bildtext zu einem hässlichen, vermutlich aber großen Fisch lesen wir: „Fossilien sind nicht nur faszinierende Zeugen der Erdgeschichte. Als Kunstwerk der Natur sind sie als Wandobjekt ein absolutes Deko-Highlight.“

Der Trend ist eindeutig: Die Münchner Veranstalter sind an den Fossilien nicht interessiert und verzichten offenbar bewusst auf die Fossiliensammler als Besucher (was sie in meinem Fall gerne haben können – ich bin raus). Mag sein, dass der gewöhnliche Fossiliensammler weniger Geld liegen lässt als der Mineralien- und Schmuckstein-Käufer, mag sein, dass Fossiliensammler kritischer kaufen oder schon so viel haben, dass sie nur noch wenig brauchen, egal – sie werden von den Münchner Veranstaltern jetzt links liegen gelassen. Was gab es nicht früher an schönen Sonder-Ausstellungen zum Thema „Fossil“ – und wohin sind wir gekommen? Zum Sauropoden-Baby Toni aus der Siber'schen Sammlung, dessen Ankündigung wie gesagt auf einer Viertelseite abgehandelt wird.

Fossiliensammler!

Egal ob Sie Stücke für die Systematik suchen oder schöne Vitrinen-Objekte, die etwas her machen oder auch mal etwas Unpräpariertes: Fahren Sie lieber Ende März des kommenden Jahres nach Leinfelden – viele Fossilien, viele Besucher, viele gute Gespräche und ein vergleichsweise zu München deutlich niedrigeres Preisniveau. Oder wenn Sie es bunter wollen, fahren Sie eben Ende Juni ins schöne Elsass, nach Sainte-Marie-aux-Mines – Fossilien gibt es da allemal mehr als in München. Und dort wie in Leinfelden werden Fossilien auch von Sammlern wie wir es sind angeboten und sind dann vergleichsweise billig (was in München praktisch unmöglich ist der hohen Tischpreise wegen).


Siehe auch den Beitrag von Dr. med. Christoph Schindler "Zur Munich Show" im "Forum Fossil"

 

 



 


Börse in Hettstedt: 11. August 2019, 10 bis 17 Uhr

  Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See   (3. August 2019)

Hallo Andy,

am Sonntag, den 11. August von 10 bis 17 Uhr, findet wieder einmal die traditionelle Mineralien- und Fossilien-Börse im „Mansfeld-Museum Hettstedt“ statt. Diesmal ist es die 25ste. Es haben sich 70 Aussteller angemeldet. Wenn das Wetter mitspielt (ich habe in den letzten 24 Jahren erst einmal Regenwetter erlebt), kann man dort einen schönen Tag verbringen. Neben der Börse ist das Museum geöffnet und wer möchte, kann sich die dortigen Ausstellungen ansehen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt (die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone ist im Harz eine Institution). Das Freigelände bietet ausreichend Platz für Kinder. Anbei ein paar Bilder vom letzten Jahr.

Schönes Wochenende, Hartmut

 

 



 


Geologische Wanderung in den Bletterbach
1. August 2019. Pressestelle Landesmuseen Südtirol.

Bei dieser Exkursion am 4. August erzählt die Paläontologin Evelyn Kustatscher von der Bletterbachschlucht und ihrer Forschungsarbeit.

Eine Schlucht von acht Kilometern Länge und bis zu 400 Metern Tiefe grub der Bletterbach in der Eiszeit, vor rund 15 000 Jahren, ins Gebirge. Der Bach auf dem Gebiet der Gemeinde Aldein, am Fuß des Weißhorns legte dabei Gesteine frei, die im Lauf von hunderten von Millionen Jahren entstanden. Forscherinnen und Forscher machten hier bereits wichtige Fossilienfunde, weshalb der Bletterbach auch international bekannt ist. Seit 2009 ist er Teil des UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten.

Evelyn Kustatscher ist eine dieser Forscherinnen: Sie hat sich mit ihrer Arbeit international einen Namen gemacht und kennt die Bletterbachschlucht genau. Während einer vom Naturmuseum Südtirol organisierten Exkursion am Sonntag, 4. August wird sie aber nicht nur über die Gesteine und die Funde der Schlucht sprechen, sondern auch Einblick in ihre Arbeit geben, über aktuelle Forschungsprojekte berichten und die neuesten Entdeckungen verraten.

Evelyn Kustatscher ist Paläontologin im Naturmuseum, Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und studiert seit über zehn Jahren die Pflanzenfossilien des Bletterbachs.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Besucherzentrum Geoparc Bletterbach in Aldein, Vormerkungen beim Geoparc Bletterbach,
Tel. It- 471 886946. Wanderkleidung, gute Schuhe und Proviant mitbringen, bei schlechter Witterung entfällt die Führung.
Die Führung erfolgt in italienischer Sprache und wird für Lehrpersonen als Fortbildung anerkannt.

Abbildungen 1 und 2:  Impressionen aus der Bletterbachschlucht. Fotos Landesmuseen Südtirol.

 

 



 


Herzliche Glückwünsche!

Allen August-Geburtstaglern wünschen wir

Alles Gute!

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

 

 



 


Sonnenblumen = Sommerblumen = Sommer!

Wir hatten wieder einige sehr heiße Tage, und wenn es jetzt auch mal wieder etwas kühler ist - die Sonnenblumen blühen in aller Pracht!

Und um einen Bezug zu Fossilien herzustellen: Links oben hängt die "Tonleiter" mit Keramikfiguren von "Ichthyolibris", Ammoniten-Negativen aus Ton und Klappersteinen und rechts steht einer der "Zwei Türme" mit vielen skulpturellen Ammoniten-Darstellungen.
Beides sind Werke von Gabo.

 

 



 


Programm für die Steigenclub-Saison 2019/2020
Günter Schweigert; 9. Juli 2019.

 

 

 



 


Farn im hellen Licht stets den Sinn erfrischt!
Redaktionell; 1. Juli 2019.

Das Bild oben zeigt die Richter'sche Lieblingspflanze, einen Farn. Und da möchte ich gleich Oma zitieren, die in Zeiten großer Hitze immer den von uns Kindern (heimlich) belachten Ausspruch tat: "Ein Farn im hellen Licht stets den Sinn erfrischt!" Jedenfalls, bei der jetzigen Hitze können wir das brauchen.

Und unten dann ein Farn aus dem Karbon! Ein Farn aus dem Karbon in dieser Erhaltung, überzogen mit feinstem Gümbelit, das wäre etwas ganz Wunderbares. Aber da wird wohl nichts draus.

Und jetzt raus in den Steinbruch zum Pickeln!

Eigentlich wären wir jetzt in Südfrankreich, aber in Befürchtung dieser Hitze haben wir das verschoben.

 

 



 


 Auch wenn diese Blätter fallen, ist noch lange nicht Herbst!
Redaktionell; 1. Juni 2019.

Wunderbar - heute am 1. Juni 24 Grad und es soll wärmer werden - jetzt ist Sommer!

Der Pfingstrosen-Strauß stand zuerst ohne Fossilien-Ergänzung, bis Gabo entdeckte, dass die Vase braunfarbene Keramik ist, die ganz genau zu dem madagassischen Ammoniten passt, der anderswo herum lag. Und schon wurde er angelehnt und da steht er nun...

Es ist vermutlich ein Calycoceras (Newboldiceras) asiaticum (JIMBO, 1894). Der Ammonit stammt aus der Oberkreide (Untercenoman) der Région Atsimo-Andrefana, Provinz Toliara/Südwest-Madagaskar. Durchmesser 17 Zentimeter.

 

 



 


  Und der zweite Ammonit ist auch schon grün!
Redaktionell; 14. Mai 2019.

In unserem alten Ammoniten sprießt nun auch ein schöner Farn und signalisiert, dass die Eisheiligen (so gut wie) vorbei sind. Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifazius haben wir schon überstanden, morgen kommt noch die Kalte Sophie und dann - Heißa! - ists vorbei mit dem kalten Wetter - der Sommer bricht aus! Ab Freitag wird es warm.

Über den Ammoniten denke ich manchmal nach - ist das eine Form aus dem Oberjura oder der Kreide? Na ja, dass es ein Kunststoff-Guss ist, sagt ja nicht aus, dass der Formbauer sich das Gehäuse sozusagen aus den Fingern gesogen hat. Irgendwie muss ja eine Anregung da gewesen sein. Aber was?

 

 



 


Fossilienfreunde Augsburg
Vorstellung des Jahresprogramms 2019.
Texte und Fotos von den Referenten, Zusammenstellung der Kompositions-Bilder A.E.R.

Wir treffen uns an den angegebenen Terminen (in der Regel ein Freitagabend, meist der dritte Freitag im Monat) ab 19 Uhr. Beginn der Vorträge etwa 20 Uhr 30.

Treffpunkt ist die Dorf- und Sportgaststätte Hammel, Am Weiheranger 2, in Hammel. Hammel liegt bei Neusäss und ist gut erreichbar von der Autobahn-Ausfahrt (A 8) Neusäss oder für die aus Westen kommenden von der Ausfahrt Adelsried aus.

Die Dorfgaststätte Hammel bietet sowohl einheimische wie auch thailändische Küche in bester Qualität und zu Gourmand-freundlichen Preisen.

Unser Programm besteht aus Vorträgen geologisch-/paläontologischen Inhalts oder mit allgemein natur- und landeskundlichen Themen.

Kontaktadresse: Andreas E. Richter, Augsburg (a.e.r.fossilien@t-online.de; 0821-662988).

Wir freuen uns über Gäste und neue Fossilienfreunde!
Alle sind willkommen!


Unser Programm für das Jahr 2019:


25. Januar 2019

Ein Treffen ohne Vortrags-Programm.

Fundvorzeig und Erzählungen über das vergangene Sammeljahr. Diskussion und Besprechung des Jahresprogramms.

Wir sehen: Haifischzähne etc. aus Cadzand, Flugsaurier-Knochen aus Mühlheim, eine verkieselte Koralle von der Schwäbischen Alb, eine seltene Schnecke aus dem Quartär von Hurghada und einen durchscheinenden Ammoniten aus Feuguerolles/Calvados.

Einen ausführlichen Bericht über dieses Treffen finden Sie hier:
Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der Januar-Abend  (Andreas E. Richter; 27.1.2019)  (20 S., 49 Abb.)


22. Februar 2019

Bettina Siebinger erzählte vom Exkursionsjahr 2018.
Und Einsammlung von Fossilien für die Nürnberger Börse.

Bettina Siebinger zeigte uns ein Potpourri schöner Bilder vom Besuch des grandiosen Teyler-Museums in Haarlem über das Haifischzahn-Sammeln in Cadzand bis zum Museo di Storia Naturale in Verona und schließlich von der FFA-Exkursion in das Campan Hannovers (Höver und Misburg; 2018).

Bernhard Sebald, assistiert von Manfred Fischer, vertrat die „Fossilienfreunde Augsburg“ auf der Nürnberger Börse und bot die Spendenfossilien zu geringen Preisen an. Mit dem Erlös konnten wir unsere Referenten-Kasse ein wenig auffüllen. Beispielhaft ein von Franz Tausch gestifteter Ammonit, eine Leopoldia, aus der Kreide der Haute Provence, der aus der Sammlung der bekannten Sammlerin Dr. Francine Papier stammt. Andreas Richter ersteigerte ihn (Foto oben Mitte). Der große Amaltheus ist ein Fund von Axel Schäfer von den Ammoniten-Feldern am Hesselberg. Mit etwas über 10 Zentimeter ist er eine Besonderheit. Die Inklusen zeigte Michael Wachtler zusammen mit weiteren fossilen Harzen.


22. März 2019

Dr. Helmut Tischlinger, Stammham:
Monte Bolca – bei den Fischern der versteinerten Lagune.

Die Lagune von Bolca war vor ca. 50 Millionen Jahren ein subtropisches Meeresgebiet mit einzelnen Korallenriffen, Lagunen und Flusseinmündungen. Insbesondere die fossile Fischfauna ist unglaublich artenreich und beeindruckt durch ihre einzigartige Farbigkeit: Auf meist hellem Gestein zeigen sich die teils bizarren Fischgestalten in perfekter Erhaltung und in oft leuchtenden braunen, ockertonigen, rotbraunen oder zinnoberroten Farben. Der Vortrag entführte uns in die Lessiner Alpen nach Bolca, zur Familie Cerato, die dort seit vielen Generationen faszinierende Versteinerungen ans Tageslicht bringt.

Der Referent verstand es in beispielhafter Art, uns das Thema nahe zu bringen. Seine Ausführungen ermöglichten uns das tiefer gehende Verständnis dieser weltberühmten Fossil-Lagerstätte und ihrer einzigartigen Alttertiär-Fauna.


26. April 2019

Gero Moosleitner, Salzburg:
Fossilien des Salzburger Tennengaus.

Der Tennengau liegt vollkommen innerhalb der Nördlichen Kalkalpen. Wir finden hier also nur Fossilien aus diesem Bereich, beginnend ab der Mitteltrias bis in die Oberkreide.

Vorgestellt wurden in diesem Vortrag:

Trias mit Dachstein-Riffkalk, Hallstätter Kalk, den Norischen Fischmergel und der Kössener Formationen mit den Oberrhätischen Riffen.
Jura mit Lias-Ablagerungen der Adneter Formationen, den Tauglboden-Schichten und den Oberalmer Schichten.
Kreide mit den Schrammbach- und Rossfeld-Schichten der Unterkreide und natürlich ausführlich die fossilreichen Gosauformation der Oberkreide.

Gero Moosleitners Referat - mit großartigen Bildern und vielfältigsten gut verständlichen Erläuterungen - gab uns eine ausgezeichnete Einführung in ein Gebiet, das uns Augsburgern wenig vertraut ist, von bekannten Aufschlüssen wie der berühmten "Schneckenwand" bis zu abgelegenen und teils wenig bekannten Aufschlüssen. Auch die berühmte triaszeitliche Wiestal-Fischfauna wurde vorgestrellt.


24. Mai 2019

Dr. Günter Schweigert, Stuttgart:
Albert Oppel.

Der Referent berichtet über Leben und Werk von Albert Oppel, einem berühmten aus Stuttgart stammenden Paläontologen des 19. Jahrhunderts, der bei Quenstedt in Tübingen studiert hatte und anschließend nach München berufen wurde. Trotz seines tragisch frühen Todes im Alter von nur 34 Jahren hinterließ er bahnbrechende Werke. Wohl am bekanntesten sind seine Veröffentlichungen über den Jura in Europa, seine Bearbeitung der jurazeitlichen Krebsfauna und der jurassischen Ammonitenfauna. In der Biostratigraphie führte er den bis heute gebräuchlichen Begriff der "Zone" und die Jura-Stufen "Pliensbachium" und "Tithonium" ein. Wir erfahren aber auch einige Details aus dem Privatleben dieses genialen Forschers.

Die Fotos zeigen Albert Oppel und seine Ehefrau Anna sowie die nach ihm benannte Garnele Albertoppelia kuempeli und eine von Oppel errichtete Ammonitenart. Den Bild-Hintergrund bildet Oppels legendäre aus dem Gedächtnis angefertigte Archaeopteryx-Zeichnung.


1. und 2. Juni 2019

Höver und Misburg - Exkursion in die Oberkreide Niedersachsens.
Organisation und Exkursionsleitung Axel Schäfer.

Und weil es so schön war, fahren wir wieder in die Kreide! Wir besuchen erneut die berühmten und fossilreichen Steinbrüche der HOLCIM in Höver ("Alemannia") und der HeidelbergCement in Misburg ("Teutonia"). Betreuung vor Ort in der Alemannia durch Günter Scharnhorst.

Anreise sinnvollerweise am Freitag-Nachmittag/-Abend (31. Mai) im eigenen PKW (Fahrgemeinschaften absprechen!); Exkursionstage Samstag (1. Juni) und Sonntag (2. Juni). Rückreise am Sonntag-Abend oder am Montag.


28 . Juni 2019

Gerhard Bald, Fürth:
Turmalin - eine faszinierende Mineralfamilie.

Der Name Turmalin steht nicht für ein einzelnes wohldefiniertes Mineral, sondern für eine sogenannte Supergruppe, in der eine Vielzahl wohldefinierte Mineralien mit identischem Kristallaufbau, aber unterschiedlichem Chemismus zusammengefasst werden. Turmalin kommt in der Natur in allen erdenklichen Farben und Farbnuancen vor, auch innerhalb eines einzelnen Kristalls.

Die erste Turmalinart wurde schon 1524 von Matthesius (Stadtpfarrer von St. Joachimstal) als Schörl beschrieben, dieser Name ist heute noch gültig und international anerkannt. Verantwortlich für seine Eigenschaften ist seine besondere Kristallstruktur, die wir uns ebenso wie Bildung, Vorkommen und sein Auftreten in prächtigen Kristallen ansehen wollen.


26 . Juli 2019

Norbert Polkehn, Meitingen:
Aus der Sammler-Schatzkiste: Inklusen in Kopal/Bernstein.

Eine Führung ins Reich der Herrscher unserer Erde einschließlich etwas Botanik und Überraschungsgästen. Es werden ausschließlich selbst geschliffene Funde aus der Sammlung Günter Merk präsentiert. Ausnahme ist ein dubioses Objekt, das seine Anwesenheit bereits zusagte.


23. August 2019

Claudia Lang, Augsburg:
Indonesien: Von Feuerbergen und Waldmenschen.

Indonesien, das Land mit 17000 Inseln und ebenso vielen Gesichtern, ist wohl einzigartig in seiner Vielfalt. Natur und Kultur des südostasiatischen Archipels sind vielseitig und faszinierend: Feuer speiende Vulkane, prähistorische Riesenechsen, zottelige Menschenaffen, Traumstrände und undurchdringlicher Dschungel. Rund 500 Völker mit eigenen Sprachen, Kulturen und Traditionen leben in diesem riesigen Inselstaat am Äquator. Indonesien ist also mehr als Bali und Batik. Unendlich scheint das Füllhorn natürlicher und kultureller Schätze. Der Vortrag gibt einen kleinen Einblick in dieses große wunderbare Land.


27. September 2019

Hannes Peschl, Laufen:
Ein Blick in Hannes Peschls Sammlung und einiges Neue aus dem Westen der USA.

Ein Fossiliensammler aus Südostbayern stellt seine Sammlung vor. Wir sehen auf dem Bild einen der Schwerpunkte, Fossilien vor allem vom Haunsberg ("St. Pankraz"), einer klassischen Fundstelle im Land Salzburg erzählt, was es Neues gibt in den USA.

Er zeigt uns auch einige Bilder von neuen USA-Reisen, u.a. von den berühmten "Wandernden Felsen" ("wandering rocks", "sailing stones") im Death Valley National Park.


25. Oktober 2019

Dr. Ralf Krause, Hamburg:
Pflanzen im Wandel der Zeiten.

Pflanzen sind Bestandteil wohl der allermeisten Fossiliensammlungen, sei es in Form von einzelnen Blättern, Zweigen, attraktiv geschliffenen Hölzern oder in Gestalt ihrer Samen und Früchte. Ausgangspunkt dieses Vortrags bildet der Begriff Pflanze im Wandel der Jahrhunderte von der Antike bis in die heutige Zeit. In diesem Zusammenhang wird auch kurz auf die Photosynthese eingegangen. Den Schwerpunkt bilden jedoch Bilder zahlreicher Pflanzenfossilien, evolutionär geordnet beginnend mit der Eroberung des Festlandes im Silur über alle Erdzeitalter hinweg bis hin zum Quartär. Die für die jeweiligen Epochen charakteristischen Pflanzengruppen werden vorgestellt.


22. November 2019

Ulli Sauerborn, Aalen:
Von den Elephant Feet's bei Tuba City zum Cathedral Rock bei Sedona/Arizona - Geologische, paläontologische und allgemein naturkundliche Entdeckungen im Südwesten der USA.

Unsere Reise führt uns in den landschaftlich und geologisch berühmten Südwesten der USA.
Wir besuchen dabei bekannte wie auch unbekannte, aber absolut reizvolle Ziele wie zum Beispiel die Elephant's Feets und die Dinosaur-Trecks im Navajo Land oder das junge Vulkangebiet des Sunset Crater National Monuments, in dem sich auch uralte Ruinen von Indianerr-Sieldungen finden. Wir wandern auf geologischen Pfaden zwischen den feuerroten Felsen der beeindruckenden Cathedral Rocks bei Sedona/Arizona oder suchen nach mesozoischen Korallen im Gebiet des Mount Charleston bei Las Vegas/Nevada. Gar nicht weit davon entfernt begeistern uns die bizarren Felsformationen des Red Rock Canyons ganz besonders. Neben der Geologie werden im Vortrag aber auch kulturelle und geschichtliche Aspekte der landschaftlich fantastischen Region zwischen Colorado Plateau und dem Pazifik bei San Diego angesprochen.


6. Dezember 2019

Uli Lieven, Bedburg:
Kurzvortrag über eine in Hambach neu entdeckte Arthropodaen-Fauna.

Nach über 30 Jahren regelmäßiger Aufsammlungen im Tagebau Hambach wurden 2018 erstmal Arthropoden-Reste in reicher Zahl gefunden. Neben Bachflohkrebsen wurden verschiedene Larven und weitere noch nicht identifizierte Gliederfüßer gefunden. Die wissenschaftliche Bearbeitung der Funde erfolgt zur Zeit durch Dr. Colemann am Museum für Naturkunde in Berlin. Der Vortrag gibt einen ersten groben Überblick über die pliozäne Fundstelle, die Arthropdenfunde und die Begleitflora.


Die Fossilienfreunde Augsburg

 

 



 


Ein Frühlingsgruß aus Salzburg, fotografiert heute (5. Mai) 8 Uhr und geschickt von Gero Moosleitner. Auweia.... Schnatter!

 

 



 

 



 


  Frühling in der Tat - der Ammonit treibt aus!
Redaktionell; 11. April 2019.

Unser alter Ammonit treibt munter aus - die Farne sprießen und werden bald so stattlich sein, dass man den Ammoniten kaum mehr sehen wird. Aber er muss wohl dieses Jahr verputzt werden.

 

 



 


Flyer zum "Bitterfelder Bernstein"
1. April 2018. Redaktionelle Mitteilung. 4 Seiten, 18 Abbildungen ("Hinweise").

Der vom Verein für "Natur- und Regionalgeschichte Bitterfeld e.V." herausgegebene 10seitige Flyer enthält eine gut verständliche von R. Wimmer und A. Krumbiegel geschriebene/gestaltete Beschreibung des Bitterfelder Bernsteins, von der Geologie üder die Gewinnung und die Harzarten bis zu den Inklusen.

 

 



 


Frühling – jetzt ist er endlich wach, der alte Schlafmützer
26. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Viele Blumen blühen schon. Hier stellvertretend die Leberblümchen mit ihrem intensiven Blau!  Dazu als Frühlings-Stillleben: Auf einem Mauerstein aus der Stadtmauer von Aigues-Mortes liegt ein Ammonit. Es ist ein stattliches Erymnoceras (22 Zentimeter) aus dem Callov (oberer Mitteljura) des Département Sarthe.

 

 



 


Jahrgangs-CD 2018 erschienen!

Und damit gibt es jetzt 15 abgeschlossene Jahrgänge Leitfossil.de!
Und eine Sonderaktion - siehe unten!

Auf der CD ist der gesamte Jahrgang 2018 abgespeichert: 445 Beiträge auf 2452 Seiten (Internet-Explorer-Druckvorschau) mit 4039 Abbildungen.

Der Versand der vorbestellten CDs an die Abonnenten erfolgt in den nächsten Tagen.

Kaufpreis für Abonnenten 5 Euro, Versand 2 Euro.
Kaufpreis für Nichtabonnenten 44 Euro, Versand 2 Euro.

Bestellungen an a.e.r.fossilien@t-online.de.

 

 



 


Sonderaktion Leitfossil-CDs und Neu-Abonnement

Und nun Ihre Chance, deutlich billiger an die Leitfossil-Bibliothek zu kommen:

Zur Feier von 15 Jahrgängen führen wir eine Sonderaktion durch!

Seit 2004 gibt es das Internet-Magazin Leitfossil.de, mittlerweile sind also fünfzehn abgeschlossene Jahrgänge erschienen. Alle in diesen Jahren erschienenen Beiträge sind auf fünfzehn CDs jahrgangsweise gespeichert.

Anlässlich dieses Fünfzehner-Jubiläums bieten wir Ihnen die Gelegenheit, zu einem sensationell niedrigen Preis Ihre CD-Bibliothek zu ergänzen mit den Ihnen fehlenden Leitfossil-CDs.

Normalerweise beträgt der Preis pro CD 44 Euro, wenn man im jeweiligen Publikations-Jahr nicht Abonnent war. Wir bieten nun allen Abonnenten des aktuellen Jahres = 2019 die Gelegenheit, CDs Ihrer Wahl zu erwerben für je 20 Euro, ganz gleich, ob sie im entsprechenden Jahr Abonnent waren oder nicht. Beim Kauf von 5 Exemplaren reduziert sich der Preis nochmals – ein Fünferpaket beliebig zusammen gestellter CDs kostet nur noch 80 Euro.

Nutzen Sie die Gelegenheit und erwerben Sie für vergleichsweise wenig Geld eine große Fülle an Informationen, guten Texten und ausgezeichneten Bildern! Suchen Sie sich aus, welche CD/CDs Sie haben möchten!
Ausgenommen von dieser Aktion ist die Jahrgangs-CD 2018.

Und:

Wir bieten allen Neuabonnenten eine fette Prämie (das Abo kostet 39 Euro und endet automatisch Ende des Jahres 2019, wenn Sie es nicht verlängern): Sie dürfen sich kostenfrei eine beliebige Jahrgangs-CD aussuchen (wodurch Ihr Jahres-Abo finanziert ist).

Bestellungen an a.e.r.fossilien@t-online.de.

Versand kostenfrei ab 3 CDs, ansonsten pro Sendung 1,90 Euro.

 

 



 


Die Lösung des Eichhorn-Rätsels (en-passant 2)
Redaktionell; 18. März 2019.

Wir frugen nach zwei bei uns auf dem Terrassentisch liegenden Ammoniten und wollten wissen, zu welcher Gattung sie gehören.

Das Hörnchen überspringt die Rätsel-Ammoniten auf seinem Weg zum Nussteller.

Es kamen viele Zuschriften; meist war einer der Ammoniten richtig erkannt worden, der andere aber nicht. Lösungsvorschläge waren:

Eurasenia, Coroniceras, Stephanoceras, Emileia, Pavlovia, Crussoliceras, Pleuroceras, Kepplerites, Hoplites, Schloenbachia, Teloceras, Arietites, Macrocephalites...

Da sind die richtigen Namen dabei, in der Tat, aber sie wurden niemals in der korrekten Paarung genannt.

Bis endlich am 8. März 2019), morgens 2 Uhr 46, die richtige Antwort kam:

Dr. Axel Wittmer schrieb kurz und bündig:

"Pleuroceras und Stephanoceras".

Herzlichen Glückwunsch an Axel Wittmer und herzlichen Dank an alle fürs Mitmachen!

Der Preis ist der auf dem unten stehenden Bild gezeigte Oberjura-Ammonit aus Madagaskar:

Es ist einer der hübschen Perisphinctiten (vermutlich) der Art Prososphinctes virguloides (WAAGEN, 1875) aus dem Mitteloxford der Gegend von Sakaraha ca. 140 Kilometer nordwestlich der Stadt Toliara (Tuléar)/Südmadagaskar. Durchmesser 7 Zentimeter.

Für die Säugetier-Freunde hier noch Bilder des Nuss-Hörnchens. Es kommt übrigens nach wie vor tagtäglich. Es ist gut erkennbar wegen seines etwas abrupt endenden Schwanzes.

Und hier die gefragten Ammoniten:

Links ein Stephanoceras aus dem mittleren Mitteljura (Bajoc) von Bretteville bei Caen, Département Calvados; Durchmesser 9,5 Zentimeter. Rechts ein Pleuroceras spinatum aus dem mittleren Unterjura (Oberpliensbach) des Elsass (Durchmesser 9,5 Zentimeter). Die Besonderheit dieses Feldfundes ist die vollkommene Erhaltung des Phragmokons in fleischrotem Calcit, was aber die Präparation enorm schwer macht. Deshalb lag der Ammonit auch so lang draußen in der Hoffnung auf ein Freiwitterungs-Wunder. Das aber leider nicht eintrat.

Ein Eichhörnchen-Kollege, der eigenartigerweise nie auf den Terrassen-Tisch kommt. Er beäugt weitere hier auf dem Eisentisch herum liegende Ammoniten und denkt darüber nach, ob das auch Rätsel werden sollen.

Fotos A.E.R.

 

 



 


Es ist fast soweit: 17. März 2019 - die beliebte Nürnberger Börse!
Redaktionell. 8.3.2019.

 

 



 


Vortragsprogramm der Mineralien- und Fossilienfreunde Nürnberg
Redaktionell. 8.3.2019.

 

 



 


Zwei interessante mitteldeutsche Börsen - demnächst!
Redaktionell. 5. März 2019.

 

 



 


  Veranstaltungs-Programm 2019
des
Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
Redaktionell. 5. März 2019.

 

 



 


Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit
Redaktionell; 2. März 2019

Heute setzte sich das Ammoniten-Hörnchen mal neben den Eck-Ammoniten, der ein sehr ineressantes Exemplar ist. Er stammt nämlich aus der Oberkreide von Jerusalem. Danach aber war und wird nicht gefragt, noch nicht einmal en-passant. Wir möchten aber mitteilen, dass auf die Frage nach den beiden Gattungen (siehe unten) einige Male mit zwei falschen und viele Male mit einem richtigen und einem falschen Namen geantwortet wurde. Beide richtig erkannt hat bisher noch niemand. Also?

Heute Nacht (8.3.2019), 2 Uhr 46: Eichhörnchen-en-passant-Rätsel gelöst!
Lösung in Kürze!



Das Ammoniten-Hörnchen

Bei uns lungert tagsüber immer ein Eichhörnchen auf dem Terrassen-Tisch herum, in der Regel so zwischen 11 und 12 Uhr, manchmal auch mehrmals.Warum wohl? Na, weil es die köstlichen Schweinfurter Walnüsse bekommt, gespendet vom Waltherle, natürlich schon geknackt! Auf dem Bild knuspert es gerade wieder eine.

Auf der Tischkante liegen hier und dort Ammoniten zur Beschwerung der Tischdecke, die sonst vom Wind hochgeworfen werden könnte. Hier sehen wir zwei der Beschwerer. Der erste aus der Abonnenten-Schar, der mir die Gattungen der beiden Burschen nennen kann, bekommt einen hübschen Fossilpreis. Das ist also das en-passant-Rätsel no 2.

Foto A.E.R.

 

 



 


Fundstellen im Eozän des Médoc

Wir bitten um Entschuldigung dafür, dass der für Januar vorgesehene Artikel über Fossilien und Fundstellen im Eozän des Médoc noch nicht erschienen ist, aber der Inhalt ist sozusagen explodiert – wir haben zum ausführlichen Text derzeit 173 Abbildungen zur Verfügung, was ein eigenes „Sonderheft“ problemlos füllen würde.

Der Beitrag wird demnächst erscheinen.

Hier als Anregung das Bild eines makellosen Seeigels der Gattung Echinolampas, wie man sie an den beschriebenen Lokalitäten finden kann.

 

 



 


Na also - so geht es auch:
Sonne und Krokusse!

Heute (15. Februar) hatten wir strahlenden Sonnenschein und Temperaturen bis um 11 Grad. Da macht der Garten-Rundgang doppelt Spaß. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse bühen schon, der Schnee ist vorerst verschwunden.

Wir wollen hoffen, dass es so bleibt: Strahlende Sonne und fröhliche Blumen.

Die Sammler sind auch schon aufgeblüht. Ich weiß zumindest von zwei Leuten, dass sie auf Feldfundstellen unterwegs waren, allerdings ohne großen Erfolg: Weil es nicht kräftig geregnet hatte, war auch nichts frei gelegt worden.

Fotos A.E.R.

 

 



 


Am 17. März 2019: Die beliebte Nürnberger Börse!
Redaktionell. 8.2.2019.

Wenn es Ihnen irgendwie ausgeht - fahren Sie hin! Die Nürnberger Mineralien und Fossilienbörse ist immer sehenswert, oft mit überraschenden Angeboten, präsentiert vielfach auch von Sammlern, vielen regionalen Fossilien, mit gemütlicher Atmopshäre und ganz vielen netten Leuten vor und hinter den Tischen!

 

 



 


Wir wollen Sonne
(am besten spanische Sonne)!

Augsburg. Aktuelle Temperatur 2 Grad (immerhin plus). Schnee liegt nur noch fleckig. Es ist unfreundlich und trüb, die Sonne kämpft vergeblich. Die Erde ist gefroren. Der Frühling ist noch weit.

Wir Fossilien-Fanatiker sammeln im alten Fundgut, das aber – nach mehrfacher Durchschau – oft nur noch „Fundschlecht“ ist. Das eine oder anderen nimmt man aber doch heraus zu Präparations-Versuchen. Nur ein paar ganz harte Burschen ziehen sich warm an und fahren hinaus ins Land, zum Sammeln von neuem (hoffentlich) „Fundgut“.

Jetzt schieben wir aber das Winter-Bild einfach nach hinten und träumen ein wenig: Der Winter soll weg sein, es soll warm und freundlich sein. Wohin kann man denn da fahren um diese Zeit, wenn man nicht fliegen will? Na klar, nach Südspanien, nach Murcia oder nach Andalusien... Natürlich ist das weit, aber das Ziel lohnt die Fahrt: Wunderbare Landschaften, freundliche Menschen und hier und da schöne Fossilien…

Das Winterbild wird überdeckt von einem Sonnenaufgang am Meer, fotografiert beim Frühstück aus dem Comedor des "Parador de Mojácar".

Hier ein paar Impressionen, wie es dort jetzt ist. Aktuelle Temperatur in Águilas (Provinz Murcia): 20 Grad (plus). Na ja, die Wassertemperatur liegt bei 15 Grad, zum Baden ist das ein wenig kühl. Wir sind an der Küste, um diese Jahreszeit vollkommen unbefleckt von Badegästen.

Pliozäne Küstenlandschaften in den Provinzen Almería und Murcia und eine der in dieser geringen Größe recht seltenen "Löwentatzen".

Die Palmen wedeln, die Orangen bühen (und duften!) und sind auch schon reif zum Ernten, die Tapas und der Tinto warten... Herrje, man sollte gleich los fahren!

Fotos A.E.R.


Sapperlot! Und wieder echter Winter!

Das Foto entstand am 3. Februar 2019 gegen 14 Uhr es schneite den ganzen Tage weiter, na ja, keine Unmengen, aber halt fein und stetig. Spanien? Mal sehen - von Augsburg bis Águilas sind es etwa 2100 kilometer, Zwischenübernachtung in Narbonne, spätestens von hier ab Sonne, Temperaturen 10 bis 16 Grad, Tendenz steigend. Hmmm?

Foto A.E.R.

 

 



 


Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow -
erstes Halbjahr 2019
Redaktionell. 24. Januar 2019.


Informationen zum Vortrag von U. Münder, Lübeck, über
"Die Fossilien-Fazies aus dem Bungenäs Kalkbrott von Gotland"
(Vortragsdatum 15. Januar 2019)

Text und Bilder U. Münder.

 

 




In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz:
23. Februar 2019.

  Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See   (18. Januar 2019)

Am 23. Februar 2019 ist es wieder einmal soweit: Von 10 bis 16 Uhr findet die 36ste Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse im Hyzet Kultur- und Kongresszentrum in Tröglitz bei Zeitz (Hauptstraße 26, 06729 Alttröglitz) statt. Erfahrungsgemäß werden Sammler und Händler ein reichhaltiges Angebot auch von Fossilien zeigen, und gewiss werden da auch interessante Stücke aus den heimischen Bereichen dabei sein. Erfreulicherweise ist die Börse immer gut besucht.

Im Folgenden einige Impressionen zu den letzten Veranstaltungen sowie Angebote bzw. Erwerbungen aus den letzten Jahren.

Abbildungen 1 bis 5 (oben):  Rechts oben das „Börsengebäude“; die vier anderen Bilder zeigen Schnappschüsse der Veranstaltungen 2009, 2011, 2016 und 2017.

Abbildung 6 (oben):  Gefrittete Branchiosaurier aus Tabarz. Angebot 2013; beim Erwerb war jemand schneller gewesen…

Abbildung 7 (oben):  Eine Kieselholz-Scheibe aus Madagaskar. Unverkäufliches Ausstellungsstück 2009.

Abbildungen 8 bis 10 (oben):  Oben ein Platysomus gibbosus ( BLAINVILLE, 1818). Thomas-Münzer-Schacht, Sangerhausen. Fund Mitte der 1970er Jahre. 23 Zentimeter lang. Erwerb 2018. - Mitte: cf. Pseudovoltzia liebeana (GEINITZ) FLORIN, 1927. Kupferschiefer. Erwerb 2016. - Unten ein Silberblech auf Kupferschiefer. Erwerb 2016.

Fotos Hartmut Huhle.

 




 


Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels

Redaktionell; 16.1.2019

Wir hatten im Bericht über unseren Winter-Schnee (25 Zentimeter!) auch drei tief verschneite (25 Zentimeter) Keramik-Saurier gezeigt. Das sind Töpferarbeiten meiner Frau. Und wir frugen nach den Namen, natürlich nur nach den Gattungsnamen, was aber nicht einfach war - die Dinos waren ja Schnee-maskiert. Schauen Sie sich das Rätselbild weiter unten an.

Einige Leser versuchten Ihr Glück (allerdings glücklos) - danke fürs Mitmachen! Aber keiner konnte die drei richtigen Gattungsnamen nennen. Walther F. Zenske spielte auch mit und schickte mehrfach Lösungsversuche; sein dritter Versuch war schließlich korrekt und lautete:

Stegosaurus, Triceratops und Ankylosaurus.

Die drei Dinosaurier ohne Schnee (25 Zentimeter): Stegosaurus, Triceratops und Ankylosaurus.


Hier der für die erste richtige Lösung bereit gestellte Preis, ein Ammonit der Art

Indosphinctes (Elatmites) cheyensis (PETITCLERC, 1915)

aus dem Callovien (oberer Mitteljura) von Exoudun

[zur Lokalität siehe A. E. Richter (2018): Ein guter (wenn auch kein schöner) Fundort für Callovien-Fossilien im Poitou. - Online-Magazin Leitfossil.de; Fundstellen; 18.6.2018; 18 S., 49 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2018].

Der Ammonit, wie versprochen mit einer schönen Apophyse, gehört nunmehr Walther F. Zenske! Herzlichen Glückwunsch!

 

 



 


Winter, aber jetzt richtig!
Jetzt frieren auch die Ammoniten...

Frau Holle hat kräftig geschüttelt, in Oberbayern haben wir einige Katastrophen-Ausrufe. Bei uns hier in Bayerisch-Schwaben ist es erträglich, aber um 25 Zentimeter Schnee haben wir auch.

Beim Gang durch den Garten sah das richtig gut aus. Ich zeige Ihnen hier ein paar der Bilder, die ich gestern fotografiert habe.

Andreas E. Richter; 11.1.2019.

 

Eigentlich wollte ich dies Jahr mit den Rätseln etwas zurückhaltender sein, aber das bietet sich nun wirklich an: Die erste richtige Benennung der drei Keramik-Dinos, geschaffen von meinem Gabo, wird mit einem schönen Fossilpreis belohnt. Gattungsnamen sind ausreichend.

Die Vögel kommen in Scharen, auch einige Eichelhäher. Die Katze aus Bavent hockt unten und ist stoisch.

Unsere Glas-Objekte leuchten und strahlen und verbreiten gute Laune!

Na ja, die draußen stehenden Ammoniten sehen auch gut aus mit ihren Schnee-Hauben. Mal sehen, wir haben einen großen Ton-Ammo, auf dem Bilde oben Mitte einen echten Arieten und einen sehr großen (echten) Macrocephaliten (links außen auf dem Bild eine Basalt-Säule), dann kommen drei Bilder mit artifiziellen Ammoniten und auf dem letzten Bild seht man meinen Mauerstein aus Aigues-Mortes und darauf ein großes Coroniceras.

Und dann wieder rein in die warme Stube und an den Kamin gesetzt, der bei uns jetzt im Winter jeden Tag brennt.

 

 



 


Winter! Die Saurier frieren!

Nun also doch Schnee, in Oberbayern ganz furchtbar viel, bei uns in Augsburg nur wenig, ein paar Zentimeter, aber das reicht auch schon (schippen!)... Bedauerlicherweise hatten wir - im Glauben an den milden schneefreien Winter - Gabos Keramikfiguren diesmal gar nicht eingepackt. Hoffentlich wird sich das nicht rächen. Im Bild sehen wir drei total zugeschneite frierende Saurier und die "Flamme von Udur", die nur im Spitzenbereich etwas Schnee trägt.

 

 



 


 



 


Das Januar-Programm
(Eine Vorschau auf einen Teil der vorgesehenen Beiträge)

 

Die beiden Bilderbogen zeigen Hinweise auf einen Teil der im Januar 2019 erscheinenden Artikel. 

Monatsfossil wird einer der elegantesten Jura-Ammoniten sein, nämlich Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason.

In Fundstellen-Berichten werden das Oxford in Westfrankreich und das Eozän der Halbinsel Médoc vorgestellt.

Christoph Schindler, Heinz Falk und Michael Reinhardt beschreiben die großartigen Naturkunde-Museen in Bratislava, Venedig und Reggio nell'Emilia, Andreas E. Richter erzählt vom neu eingerichteten Museum in Millau.

Gabo hat einen schönen Artikel geschrieben, den sie "Stein im Bild und Bild im Stein" nennt - gesammelte Werke dieser Art aus 40 Jahren.

Günter Richter gibt im „Praktischen“ eine Anleitung zur formgenauen Ergänzung fehlender Ammoniten-Innenwindungen. Die Vorteile der Ultraschall-Reinigung von Fossilien werden wieder einmal besprochen.

Von der Hamburger Börse im Dezember des vergangenen Jahres erzählt Ralf Krause.

Wir stellen den seltenen Nautiliden Aturia vor und zeigen Beispiele dieser interessanten Gattung, präsentieren eine Suite von (kleinen) Altfunden (sehr alt!) aus den Solnhofener Plattenkalken, eine kleine Altdorf-Sammlung und eine Handvoll interessanter Muschelkalk-Fossilien. Bei den Kleinbeiträgen wird wieder eine Auswahl schöner und/oder interessanter Fossilien vorgestellt werden.

Wir schreiben sehr gerne für Sie und freuen uns darüber, dass Sie die Beiträge lesen!

 

 

 



 


Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019
Günter Schweigert; 19. Juni 2018.

 

 


 
 


 

Johannes Porombka

24. Dezember 1934 bis 1. April 2018

Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen

Bild anklicken, um zum Nachruf zu kommen.

 

 




Effektvolles und preiswertes Präparations-System: Die Sismos!
Redaktionell. 15. Oktober 2017.

Deutschland–Depot für das Low Budget Präparationsprogramm für den Dremel Engraver 290!

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter aus Wien entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren innerhalb der Sammlergemeinde zu einer interessanten und preiswerten Präparationsalternative vor allem für Einsteiger oder Sammler entwickelt, die den Aufwand von Drucklufttechnik scheuen oder sich noch nicht dazu durchringen konnten.

Die Präparationsspitzen sind in vier verschiedenen Stärken und zwei verschiedenen Längen verfügbar:

Nadelstärken: 0,9 mm, 1,3 mm, 1,5 mm und 1,72 mm.
Schaftlänge: 12 mm bzw. 25 mm

Abbildung 1 (oben):  Das Präparationsspitzen-Sortiment mit unterschiedlichen Nadelstärken und Schaftlängen.

Sie vereinen die Feinheit der Grammophonnadeln, die von Generationen von Sammlern in der manuellen Präparation eingesetzt und geschätzt werden, mit der elektromechanischen Power des Graviergeräts, die stufenlos reguliert werden kann. Durch Verwendung der längeren Bauformen können auch unzugänglichere Stellen erreicht werden. Die Funktions- und Arbeitsweise mit dem Engraver ist sehr ähnlich zu jener mit Druckluftsticheln.

Abbildungen 2 bis 7 (oben):  Die Bilder oben zeigen verschiedene Stufen aus dem Weißjura gamma von Gräfenberg, präpariert mit dem Dremel Engraver und den Präparationsspitzen. Teilweise mit der Abbildung des Fundzustandes.

Für den flächigen Abtrag von Gesteinsmatrix wurden die Sismo-Mehrnadelköpfe entwickelt, die in unterschiedlichen Stärken und Härten zur Verfügung stehen. Mit ihnen kann man sich sehr schonend durch den dosierbaren und gleichmäßigen Abtrag an flächige Fossiloberflächen herantasten (z.B. Seeigeln). Namensgebend waren die ersten erfolgreichen Präparationen an Sismondien aus dem Medoc in Südwestfrankreich, bei denen die kreidigen bis mittelharten Matrixkrusten hervorragend für die abschließende Säure-Feinpräparation gleichmäßig abgetragen werden konnten, ohne die Fossiloberfläche zu schädigen.

Abbildungen 8 bis 10 (oben):  Präparationserfolg bei Sismondien aus dem Eozän von Westfrankreich. Das obere Bild zeigt den Fundzustand. Auf dem darunter stehenden Bild sieht man sehr gut, wie die typischen Verkrustungen gleichmäßig bis auf die Fossiloberfläche abgetragen werden konnten. Dadurch wurde auch die einheitliche Einwirkung der abschließenden Säurepräparation ermöglicht.
Eingeblendet in die obere Abbildung das Foto der zu zwei Dritteln mittels Sismos vorpräparierten Oralseite eines Echinolampas mit einem Durchmesser von 7 cm – an einzelnen Stellen hätte man noch vorsichtig weitermachen können. Im verbliebenen Drittel sieht man die Ausgangssituation. Essentiell ist die plane Spitzenebene, die verhindert, dass punktuell auf die Fossiloberfläche „durchgeschlagen“ wird.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist das „Wegradieren“ von Mergelwarzen bei verkiesten Ammoniten (z.B. aus den südfranzösischen Grand Causses). Wenn man Wert darauf legt, solche Mergelwarzen weg zu präparieren, dann kann man diese mit den Sismo-Spitzen sehr gut abtragen und die verbleibenden Mergelreste kontrolliert an die Konturen der Ammoniten angleichen.

Die Abbildungen zeigen Ammoniten aus dem Toarcien der Grand Causses in Südfrankreich: Zwei Exemplare der Art Pseudogrammoceraten fallaciosum (Größe 2,7 bw. 3,4 cm) und ein Hildoceras bifrons (Größe 3,4 cm) jeweils vor und nach der Präparation (die Ammoniten wurden nach der Präparation mit STH-100 eingelassen).

 Abbildungen 11 bis 15 (oben):  Pseudogrammoceras- und Hildoceras-Exemplare jeweils vor und nach der Präparation.

Sehr positive Rückmeldungen liegen auch schon von der Präparation von Fossilien aus dem Campan von Hannover (Höver/Misburg) vor. Ebenso waren die Spitzen bei der Präparation von Gotland-Fossilien gut einzusetzen.

Die Sismo-Mehrnadelköpfe haben sich auch sehr gut für das Glätten von Matrix-Oberflächen (z.B. Gräfenberger Mergelkalke oder oolithische Kalke wie aus Sengenthal) bewährt und werden für diese Anwendung auch von professionellen Präparatoren eingesetzt.

Abbildung 16 (oben): Vier Sismos in 3 verschiedenen Größen mit 8, 15 bzw. 37 Spitzen vereint mit einer mit ihrer Hilfe präparierten namensgebenden Sismondia intermedia auf einem mit ihnen geglätteten Stück Gräfenberger Mergelkalk aus den „Grünlings-Schichten]

Die typische Arbeitsweise mit Mehrnadelköpfen ist eine kreisförmige Bewegung senkrecht zur Fossiloberfläche ohne starke Druckausübung bis zum gewünschten Matrixabtrag.

Die zur Verfügung stehenden Arbeitsbreiten der Sismo-Spitzen variiert zwischen 2.5, 4 und 6 mm Durchmesser mit 8, 15 bzw. 37 Einzelnadeln. Drei Härtegrade stehen zur Verfügung:

Abbildungen 17 und 18 (oben): Sismo-Bauformen und Sismo-Kollektion.

Hart = Spitzentyp „rot“: Starre Spitzen für den Grobabtrag.
Mittel = Spitzentyp „gelb“: Je nach Matrixhärte für den Grob bzw. bereits feineren Abtrag.
Weich = Spitzentyp „grün“: Für den Feinabtrag.

Abbildung 19 (oben):  Sismo-Vollset mit 8 flächenabtragenden Sismos.

Die Präparationsspitzen bzw. Sismo-Mehrnadelköpfe können im Set oder einzeln erworben werden und werden mit einer Beschreibung bzw. im Sismo-Vollset zusätzlich mit einer praktischen Faltschachtel ausgeliefert. Auf Wunsch kann das Set auch zusammen mit dem Dremel Engraver290 erworben werden.

Achtung: Die Präparationsspitzen sind für den Abtrag weicher bis mittelharter Gesteinsmatrizes (kreidige Matrizes bis Mergelkalke, z.B. Gräfenberg) konzipiert. Sie sind nicht zum Einsatz bei harten Gesteinsmatrizes (z.B. Bankkalke, Pyritkonkretionen, Flinte) geeignet.


Bestellung: In den folgenden Übersichten sind die Bestelloptionen angeführt.

Beachten Sie und nützen Sie den Vorteil, dass für Abonnenten des Online-Magazins Leitfossil.de ein spezieller Rabatt gilt („Abonnenten-Preis“) – er gilt sowohl für bestehende Abonnements als auch für Interessenten, die sich im Zuge einer Bestellung für ein Leitfossil.de-Abonnement entscheiden.

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(statt 39 EUR).

Abbildungen 20 und 21 (oben): Dremel Graviergerät 290-1 (mit Original-Gravierspitze, Schablone und Schraubenzieher):
EUR 30,00 (Bestellcode: DGR290).

 




 


Zum Kulturgutschutzgesetz in puncto Fossilien
Redaktionell. 10.Mai.2017.

Auch in den einschlägigen (Fossilien-relevanten) Medien wurde vor einiger Zeit intensiv über das neue „Kulturgutschutzgesetz“ diskutiert. Dabei wurde Schlimmstes befürchtet und dabei wurden Ängste geschürt – „man wird uns unsere Fossilien wegnehmen!“.

Wir schrieben im Leitfossil.de damals nur kurz darüber und vertraten die Meinung, dass alle „normalen“ Privatsammler (natürlich gibt es Privatsammler, die von Umfang und Wert ihrer Fossilien-Sammlungen nicht mehr als „normal“ bezeichnet werden können, wobei es hier nicht um die Menge der Fosssilien geht) keinerlei Sorgen haben müssen wegen des Besitzes ihrer Fossilien.

Mittlerweile wurde das Gesetz verabschiedet und ist jedermann in Form eines Buches/PDFs zugänglich.

Wer sich umfassend über die vorläufig endgültige Fassung des neuen Kulturgutschutzgesetzes informieren möchte, kann ein Exemplar der 386-Seiten-Publikation mit dem Titel „Das neue Kulturgutschutzgesetz - Handreichung für die Praxis“ kostenfrei beim Publikationsversand der Bundesregierung bestellen. Kontakt-Informationen:

Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09, 18132 Rostock
Servicetelefon 030 18 272 272 1
Servicefax 030 18 10 272 272 1
email publikationen@bundesregierung.de

Ein Download als PDF ist hier verfügbar:

[https://www.]bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/BKM/2017/2017-04-12-kgsg-handreichung.html
[eckige Klammern vor oder nach dem Einsetzen des Links entfernen]

(An die PDF-Adresse muss bei der Speicherung noch „.pdf“ angefügt werden.

Hier die Einleitung zu den Fossilien im Originaltext:

„Erläuterungen zu paläontologischen Objekten

1. Fossilien sind im Regelfall kein Kulturgut im Sinne des Gesetzes zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts

"Fossilien sind im Regelfall kein Kulturgut; sie sind nur dann als Kulturgut einzustufen, wenn sie einen „paläontologischen Wert“ haben (so § 2 Absatz 1 Nummer 10 KGSG): Häufig vorkommende paläontologische Objekte, die wissenschaftlich ohne Bedeutung und als „Massenware“ einzustufen sind, sind davon bewusst ausgenommen und nicht Bestandteil des in § 2 Absatz 1 Nummer 10 KGSG erwähnten „kulturellen Erbes“.

"Fossilien werden daher – von wenigen herausragenden Exemplaren abgesehen – im deutschen Recht ebenso wenig als „Kulturgut“ betrachtet wie etwa grundsätzlich auch Mineralien oder geologische Proben. Dies entspricht der Einschätzung der gemeinsamen Stellungnahme der Paläontologischen Gesellschaft, der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft und der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft vom 13. November 2015, dass 90 Prozent aller Fossilfunde lediglich einen geringen oder gar keinen wissenschaftlichen oder kommerziellen Wert haben (siehe dort, S. 3). Auch wenn damit in Deutschland nur vereinzelt paläontologische Objekte unter den Begriff des Kulturgutes fallen, war es nötig, diese in die allgemeine Definition des Kulturgutbegriffes in § 2 des Gesetzes vor allem deshalb aufzunehmen, um EU- und völkerrechtliche Rückgabeansprüche anderer Staaten zu ermöglichen und damit EU- und völkerrechtliche Verpflichtungen Deutschlands umzusetzen.“

 

 



 


Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
Redaktionell.

Bei uns traf vor einiger Zeit eine eMail mit unverbindlicher Adresse ein mit der Anfrage, ob wir am Ankauf einiger Objekte, vor allem Fossilien, interessiert seien. Geschrieben in gutem Deutsch, sachlich und höflich:


„Aus einem privaten Nachlass habe ich die nachfolgend aufgefuehrten Stuecke uebernommen, die ich verkaufen moechte:

- grosser Ammonit, Durchmesser 49 cm
- Kieferfragment eines Raubsauriers
- Narwalzahn auf Standfuss montiert, Hoehe 167 cm
- beschnitzter Elfenbeinzahn, Laenge 85 cm
- Rhinozerusschaedel, Deutsch-Ostafrika, datiert 1908
- Ei eines AEPYORNIS MAXIMUS, Madagaskar 16. Jhdt., gut restaurierter Bodenfund eines Ei's des Madagaskarstrausses, ausgerottet vor 400 Jahren Ich wende mich an Sie, da Sie mir von einem unserer Kunden (ich bin im Restaurantbusiness taetig) empfohlen wurden! Bei evtl. Kaufinteresse waere ich fuer eine kurzfristige Nachricht sehr dankbar! Freundliche Gruesse, Unterschrift.

P.S. Die entsprechenden Dokumente (Cities-Papiere) die den Erwerb, Besitz und auch den Weiterverkauf berechtigen und somit legalisieren, sind vorhanden! Ebenso die seinerzeitigen Kaufbelege etc. der vorgenannten Stuecke!“


Ich schrieb zurück, dass die Objekte ganz gewiss in einer Preislage liegen, die wir uns nicht leisten können und bedankte mich artig. Daraufhin traf folgende eMail ein:


„Hier die Fotos und Beschreibungen der vorhandenen Stuecke! Da bereits seit laengerem alles verpackt ist, scanne ich Ihnen die Fotos in der Form, wie es seinerzeit einmal von einem Auktionshaus in Deutschland im Katalog angeboten und von einem unserer verstorbenen Kunden dort nachweislich gekauft wurde. Ich habe den Bestand ausnahmsweise von der Witwe uebernommen! Nochmals ein Auktionshaus fuer den Verkauf einzuschalten, wird von mir aus verschiedenen Gruenden abgelehnt! 

Bislang habe ich mich auch nur an Sie gewandt, da ich mich aus zeitlichen und geschaeftlichen Gruenden (trotz meines Alters) nicht eingehend genug mit dieser Sache befassen kann.

Da ich bereits 70 Jahre alt bin, moechte ich aus Altersgruenden nach Moeglichkeit alles in einem Gesamtpaket verkaufen und wuerde Ihnen fuer alles den Preis von Euro 3500 einraeumen!

Es wuerde mich freuen, kurzfristig wieder von Ihnen zu hoeren. Gruss, Unterschrift.“


Die nächste eMail auf meine Frage nach der Lokation, wo ich die Stücke sehen und abholen könnte, lautete so:


„Bitte lassen Sie sich jetzt nicht davon irritieren, wenn ich ergaenzend darauf hinweisen muss, dass mein Standort auf den Philippinen ist! Seit mehr als 30 Jahren bin ich hier u.a. im Restaurantgewerbe taetig. Hier das Unternehmen:

(Web-Adresse eines honorigen Gastronomie-Konzerns auf den Philippinen.)

Sollte es zu einem Kaufabschluss kommen, kaeme alles per Express-Luftfracht zu Ihnen, zusaetzlich "frei Haus", d.h. Sie haetten keinerlei Zollformalitaeten zu erledigen oder noch anderweitige Kosten wie z.B. Zoll zu entrichten. Alles wuerde vom Airport direkt zun Ihrem Wohnort angeliefert! Dieses ist moeglich, weil wir die Kosten fuer Fracht und Spedition steuerlich absetzen koennen! Die Lieferzeit wuerde in etwa 10 Tage in Anspruch nehmen. Bitte teilen Sie mir noch die genaue Anschrift mit an die geliefert werden soll!

Der Versand wuerde fachmaennisch verpackt in Frachtkisten aus Holz vorgenommen! Selbstverstaendlich gewaere ich Ihnen volles Rueckgaberecht auf unsere Kosten, sollte es tatsaechlich zu Beanstandungen Anlass geben.

Abrechnung nur per Bankueberweisung ueber das Anwaltskonto unseres Unternehmens in Manila. Was die Zahlungsmodaliatet anbetrifft, so muesste hier eine Vereinbarung getroffen werden. Ich denke, dieses sollte kein Problem darstellen!

Sollte es erforderlich erscheinen, so koennen wir auch gerne telefonieren. Aufgrund des Zeitunterschiedes muessten wir hierfuer allerdings einen Termein vereinbaren. Ich wuerde dann bei Ihnen anrufen, da ich aufgrund meiner 70 Jahre fast kaum noch im Unternehmen zu erreichen bin.

Dieses waere erst einmal das Wesentlichste! Gruss von den Philippinen...(Unterschrift)"


Meine Antwort war:


„Guten Tag! Danke für Ihre rasche Antwort.

Nun bin ich tatsächlich sehr irritiert und ich hoffe, Sie sind mir nicht böse wegen der folgenden Worte. Ich will die Objekte gerne kaufen, bin aber nicht bereit, sie vorab zu bezahlen. Die Katalog-Bilder sind unschwer beschaffbar, der Verweis auf eine Homepage ist unverbindlich, die Anlieferung zum Wohnort ohne Zollformalitäten und -Kosten ist mir unbegreiflich.

Falls das Angebot reell gemeint ist, müssen Sie mir vertrauen - ich werde den Betrag umgehend nach Erhalt der Objekte überweisen, wohin auch immer, aber nicht vorher.“


Darauf kam dann diese eMail:


„Um Vorauszahlung des Gesamtbetrages hatte ich auch nicht gebeten, wohl aber waere eine Anzahlung angenehm! Wie ich Ihnen bereits mitteilte, ist alles in stabilen Frachtkisten verpackt und diese sind nicht gerade gering im Gewicht. Wir haben Kosten fuer die Zusendung/Versicherung/Spedition etc. in Hoehe von genau Euro 732,50! Es besteht hier die Moeglichkeit diesen Betrag zwar steuerlich abzusetzen, haben jedoch erst einmal hierfuer in Vorkasse zu treten. Ebenso benoetigt unsere Buchhaltung den Vorgang einer Ueberweisung von Ihnen bevor die Lieferung erfolgen kann. Dieses ist u.a. ein Teil unserer Geschaeftsbedingungen!

Verehrter Herr, fuer den hier benannten Betrag oder ueberhaupt einen Betrug zu inzenieren, dafuer ist unser Unternehmen zo gross wir zu bekannt und ich einfach zu alt! Wenn Sie der Meinung sind, dass es sich hier um eine dubiose Angelegenheit handelt, sollten wir die ganze Sache vergessen!

Was die Zollregelung anbetrifft, so bin ich gerne bereit, Sie bei Gelegenheit hierueber aufzuklaeren! Freundiche Gruesse.


Nun wollte ich mal überprüfen, was denn Sache ist. Ich rief einige mir bekannte Fossilien-Händler an und erzählte. Schon der erste Kontakt erbrachte ein Ergebnis: Hier lief vor längerer Zeit genau die gleiche Aktion ab, erstaunlicherweise unter dem gleichen Namen, wenn auch mit anderer eMail-Adresse und mit einer anderen wiederum angesehenen philippinischen Gesellschaft als Referenz. Das Angebot beinhaltete aber nicht den geschnitzen Elefanten-Zahn und das Aepyornis-Ei. Dafür sollte der Preis nur 2500 Euro betragen. Die Lieferung werde über einen Kurier des diplomatischen Dienstes erfolgen, Fracht- und Zollkosten-frei...

Mein Freund bezahlte 1500 Euro, ohne Reaktion bzw. Lieferung, schaltete dann die Polizei ein, die allerdings passen musste – nicht verfolg- und ermittelbar. Auf mehrfache Nachfrage beim (vielleicht) philippinischen Geschäfts-„Partner“ kam schließlich eine eMail zurück mit dem einzigen Inhalt „Ha ha ha“.

Ich überprüfte das Internet auf entsprechende Auktionen und wurde fündig beim Auktionshaus Hermann Historica, die natürlich mit dieser Betrugs-Geschichte nichts zu tun haben. Die mir und auch meinem Freund (und vermutlich einigen anderen) angebotenen Objekte waren bei einer Auktion am 19. Oktober 2005 gelistet und wurden verkauft.

Sie können sich die Seite via Google suchen – Sucheingabe (Bilder) „Rhinozeros-Schädel 1908“. Das erste derzeit erscheinende Bild verweist auf ein Angebot der Hermann Historica oHG, International Auctions. All die vom (vielleicht) auf den Philippinen sitzenden Anbieter genannten Objekte wurden hier auktioniert und verkauft. Wer sich darüber informieren möchte (Aufruf- und Zuschlags-Preise), öffne die folgende Adresse (eckige Klammern entfernen):

[http://www.]hermann-historica.de/auktion/hhm49.pl?f=KAPITEL&c=KUNSTHANDWERK&t=temgroup_1_D&start=1&dif=20&db=kat49_A.txt

Die ersten vier und die achte angezeigte Position zeigen fünf der sechs mir angebotenen Objekte, mit Aufruf- und erzieltem Preis. Der beschnitzte Elefanten-Zahn wird ebenfalls aufgeführt, allerdings hier mit der Angabe „18.tes Jahrhundert“.

Auch wenn grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass der dubiose Anbieter die Objekte wirklich aus einem Nachlass gekauft hatte, ist es ganz eindeutig, dass hier ein vergleichsweise gut eingefädelter Betrugsversuch läuft (denken wir an die eMail-Schwemme meist aus Afrika mit der Aufforderung, 10000 Euro zu schicken, um dann 10 Millionen zu erhalten).

 

Jedermann, der entsprechende Angebote erhält, sei gewarnt! Geben Sie diese Information auch an Bekannte weiter, die eine Fossilien-relevante Homepage haben, denn der Betrüger sucht sich seine Adressen offenbar aus dem Internet heraus. Wenn jemand entsprechende Angebote erhielt oder erhalten wird, wären wir für einen Hinweis dankbar.

 

 



 

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