Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2019


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2019 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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Wir sind dann mal weg! Wo? Natürlich in Südfrankreich!
14. September 2019. Von Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Wo werden wir wohl sein? Natürlich in Südfrankreich! Wir lassen Ihnen drei Bilderbogen da, die potentielle Ziele dieser Fahrt zeigen. Und wir freuen uns darauf, nach der Rückkehr wieder im Leitfossil präsent zu sein. 14 Tage werden wir aber jetzt erst mal unterwegs sein. Frohe Tage Ihnen allen und auch uns!  Frei zugänglich.

 

   

Geringe Meereisbedeckung in der Arktis - Zweitniedrigstes September-Minimum seit Beginn der Beobachtungen
13. Septemberi 2019. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Die Meereisausdehnung in der Arktis nähert sich dem jährlichen Minimum zum Ende der Schmelzperiode im September. Nur noch etwa 3,9 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans sind von Meereis bedeckt, wie berichtet. Damit liegt das jährliche Minimum erst zum zweiten Mal seit Beginn der Satellitenmessungen 1979 unter vier Millionen Quadratkilometern.

 

   

Unterkiefer-Ast von Plagiolophus (Paloplotherium) annectens (OWEN, 1848)
12. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Plagiolophus ist eine zwischen Mitteleozän und Mitteloligozän auftretende Pflanzenfresser-Gattung (Familie Pachynolophidae, Ordnung Perissodactyla). Sie wurde nahezu ausschließlich in West-Europa nachgewiesen. Die Tiere waren von Größe und Gewicht her deutlich unterschieden; das Gewicht lag zwischen etwa 10 und 150 Kilogramm.

 

   

Vortrag: „Neue Fossilfunde aus Buttenheim - ein Fenster in den frühen Jura Frankens“
11. September 2019. Redaktionell.
1 Seite, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Am Montag, dem 30 September 2019, wird Prof. Dr. Alexander Nützel, der komissarische Leiter des Juramuseums Eichstätt, über die Tongrube Buttenheim referieren. Der Vortrag findet im Vortrags-Saal des Juramuseums in der Willibaldburg in Eichstätt statt. Beginn ist 19 Uhr 30. Der Eintritt ist frei und jedermann ist willkommen!  Frei zugänglich.

 

   

Umweltforschung der TU Bergakademie Freiberg schützt Regenwald des Amazonas
11. September 2019. Von Luisa Rischer, Technische Universität Bergakademie Freiberg (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Feuerkatastrophe im Amazonasgebiet bedroht die „grüne Lunge“ unserer Erde. Die Wiederaufforstung wird Jahre dauern. Bereits seit 2016 beschäftigen sich Geoökologen/Geökologinnen der TU Bergakademie Freiberg im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Forschungsprojekts „EcoRespira-Amazon“ mit der Landnutzung und dem Erhalt der Natur im Regenwald.

 

   

Conoclypus vilanovae COTTEAU, 1890, aus Rumänien
September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich präsentiere einen Seeigel aus der Fundgegend „Cluj“ in Transsilvanien. Er stammt aus dem Lutet (Eozän). Es handelt sich um ein Exemplar der vor allem aus dem spanischen Numulitico bekannten Art Conoclypus vilanovae COTTEAU, 1890. Es ist mit 8,6 Zentimeter eine stattliche Corona, gut erhalten.

 

   

Landschafts-Steine aus dem Solnhofener Plattenkalk
10. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Die berühmten allseits bekannten „Landschafts-Steine“ kommen aus Italien („Paesina“), aus Österreich usw., aber auch in den Solnhofener Plattenkalken in der Südlichen Frankenalb findet man hin und wieder entsprechende Steine. Sie zeigen schöne Zeichnung, die eisenhydroxidischen Farben sind meist hellbraun bis rostrot.

 

   

Ein historischer Metacarpus von Bos taurus
9. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Eigentlich ist das ein archäologisches Objekt, zwar ein interessantes Stück, aber nicht eigentlich ein Fossil, sondern ein historischer Beleg. Aber weil es von einem Tier kommt und eigentlich nicht anders aussieht als entsprechende Belege aus dem Quartär, zeige ich das ganz gerne.

 

   

Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
9. September 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Zahlreiche große Pflanzenfresser wie Mammute, Riesenhirsche und Wollnashörner überlebten die letzte Eiszeit nicht. Von diesen sogenannten Megaherbivoren blieben im nächsten erdgeschichtlichen Zeitabschnitt, dem Holozän, nur noch drei Arten übrig in Europa – Wisente, Elche und Auerochsen. Bis in die heutige Zeit haben aber nur Wisent und Elch überlebt.

 

   

Drôme-Diamanten
8. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Geologisches").

„Drôme-Diamanten“ sind natürlich keine Diamanten, sondern klare stark glänzende scharfkantig ausgebildete Quarz-Kristalle, oft als Doppelender kristallisiert. Man nennt sie auch „Mirabeau-Diamanten“, wobei mir dieses Wort aus dem französischen Sprachgebrauch nicht bekannt ist. Irgendwie passt dieser Name auch geographisch nicht so recht.

 

   

Weitere Blätter aus dem Fischbachton von Frechen
8. September 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Von Frechen habe ich zwei Handstücke mit Buchenblättern. Laut Etiketten soll es sich um Fagus attenuata handeln. Die Etiketten meiner Buchenblätter sehen gleich aus wie das Deine. Die Aufmachung und Art der Beschriftung weist darauf hin, dass meine Blätter und Dein Exemplar mit Sicherheit ursprünglich aus derselben Quelle stammen.

 

   

Das Fossilienkabinett Rußbach (Salzburg, Österreich)
7. September 2019. Von Heinz Falk, Linz.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("Museen").

Wenn man Aufenthalt nimmt im idyllischen Örtchen Rußbach im Salzburgischen, um dort die Berge zu genießen, oder vielleicht auch, um sich an den berühmten Fossilien der Gosauschichten zu erfreuen oder sogar um dort zu sammeln, sollte man nicht versäumen, dem „Fossilienkabinett Rußbach“ einen Besuch abzustatten. Das lohnt sich!

 

   

Modiolus – eine weltweit verbreitete Muschel-Gattung
6. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Lehrreiches").

Modiolus ist eine „Sammelgattung“ mit einigen Untergattungen. Die fossilen Formen sind weitgehend auf Modiolus (Modiolus) beschränkt, was ein extrem langes Auftreten darstellt: Vom Devon bis heutigentags - das sind dann rund 420 Millionen Jahre! Es gibt nicht viele Gattungen, die eine derartige Vertikal-Spannweite haben.

 

   

Ordentlich bearbeitetes Eichenblatt aus dem Fischbachton von Frechen
5. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Prakisches").

Ein Blatt auf sauber formatiertem Tonstein, mit gefasten Kanten, mit Einlassmittel stabilisiert. Und mit einem rückseitig aufgeklebtem Etikett, das ungewöhnlich viele Einzelheiten enthält. Das ist ein Fossil, das ordentliche präparative/ konservatorische Arbeit zeigt und gründliche Etikettierung! Das war ein tüchtiger Sammler, der das Präparat gemacht hat.

 

   

Taramelliceras hauffianum, ein Altfund vom Plettenberg
4. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige wieder eines der schönen Trefzer-Fossilien, unverkennbar durch sein schwarzes mit weißer Tusche beschriftetes Etikett. Der gut erhaltene und sauber präparierte Steinkern misst 6,7 Zentimeter. Er wurde wohl vor langer Zeit gesammelt; ich erhielt ihn von Hanspeter Trefzer vor rund 15 Jahren mit dem Hinweis, dass es ein „ganz alter Fund sei“.

 

   

Plummer-Zellen – viel Arbeit, aber hilfreich und schön
3. September 2019. Von Norbert Polkehn, Meitingen.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Mikromania").

Hier werden als Beispiele für angeordnete Klebe-Präparate zwei Plummer-Zellen gezeigt, deren Herstellung zwar viel Arbeit macht, die aber eine übersichtliche und platzsparende Form der Unterbringung für Mikrofaunen sind - man hat den Fossilinhalt einer Probe auf einer gut überschaubaren Fläche und muss nicht viele Zellen mit isolierten Objekten neben einander legen.

 

   

Ein Spiroceraten-Grab aus Frankreich
2. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Das hier gezeigte Stück zeigt eine extreme Anreicherung von verkieselten Spiroceraten, eine „Spiroceraten-Falle“ bzw. ein "Spiroceraten-Grab". Man konnte dies schon von außen an den angewitterten Gehäusen erkennen, aber erst nach dem Säurebad offenbarte sich die Fülle der Fossilien im Stein.

 

   

Noch'n Ahorn (rezent)!
1. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Als Ergänzung zu den Monatsfossilien, Weitere Flugsamen von Ahornbäumen: Wir haben noch zwei weitere Ahörner im Garten, einen Feldahorn, stattlich groß, und einen Eschen-Ahorn (oder Eschenblättrigen Ahorn). Dieser in Nordamerika heimische Baum hat den schönen botanischen Namen Acer negundo LINNÉ, 1753.

 

   

Ein polierter Gibbaster aus dem Santon von Olazagutia
1. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Mitunter findet man komplette Seeigel, die aber nicht präparationswürdig sind, weil der Aufwand bis zur ordentlichen Freilegung der Gehäuse-Oberfläche zu hoch ist. Um dennoch schöne Präparate zu schaffen, bietet sich nun an, die Oberfläche durch Anschliff freizulegen und durch Politur zu veredeln. Kostet auch Zeit, verlangt aber kein Können!

 

   

Erdbebensimulation Und sie hob und senkte sich doch
1. September 2019. Ludwig-Maximilians-Universität München (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Auf Sulawesi richtete ein Tsunami 2018 verheerende Schäden an. LMU-Forscher haben nun mit detaillierten Simulationen gezeigt, wie die Erde zuvor bebte und mit einer Abschiebungsbewegung an der Bruchkante die Flutwelle hatte entstehen lassen.

 

   

Ein Gesicht für Lucys Ahnen
1. September 2019. Von Sandra Jacob, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Unsere Ahnengalerie wird nun um ein Bild erweitert, nämlich um ein Konterfei von Australopithecus anamensis LEAKEY, FEIBEL, NcDOUGALL & WALKER, 1995. Diese älteste bekannte Australopithecus-Art gilt als Vorfahr des Australopithecus afarensis („Lucys“ Art). Doch bisher kannte man von A. anamensis nur fossile Kieferknochen und Zähne.

 

   

Herzliche Glückwünsche allen, die im September Geburtstag haben!
1. September 2019. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Aber Du hast doch gesagt, Du wünschst Dir einen Ammoniten-Friedhof! Und er hat sich solche Mühe gegeben!"
Allen, die im September Geburtstag haben, wünschen wir
Alles Gute! (Und einen Ammoniten-Friedhof!)
Frei zugänglich.

 

   

Acer-Flugsamen, hier rezent
1. September 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Monatsbild September zeigt einen Ast von Acer platanoides, dem Spitzahorn, mit daran hängenden Flugsamen (Flugnüsse, Samarae). Das Bild verweist auf die diesmaligen Monatsfossilien, Ahorn-Flugsamen. Und es zeigt, dass so ganz langsam der Herbst kommt.  Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossil September: Ahorn-Flügelnüsse ("Flugsamen", Samarae)
1. September 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 20 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Meinen ersten eigenhändig gesammelten Ahorn-Samenflügel fand ich 1988 bei einer Exkursion in die Gegend von Bílina. Wir besuchten unter anderem eine damals still liegende Tongrube bei Želénky rund 6 Kilometer nördlich von Bílina (Nordböhmen, Tschechien). Dort stehen Schichten der Most-Formation an (Untermiozän).  Frei zugänglich.

 

   

Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert
28.8.2019. Von Arne Claussen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

In der frühen Erdgeschichte blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre für rund zwei Milliarden Jahre lang so niedrig, dass sich kein Leben an Land entwickeln konnte. Forscher haben nun in einem einzelnen Enzym, der sogenannten Nitrogenase, einen möglichen Grund für diese lange Stagnation der Evolution erkannt.

 

   

Rätsel no. 7 gelöst!
26. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Nun denn, die Leser haben geschrieben und wir sind sehr überrascht gewesen, vier korrekte Antworten erhalten zu haben! Hochachtung vor Ihrem Umgang mit der Internet-Recherche! In der Tat kannte den Fundort/die Fundgegend niemand persönlich, was heißt, dass die Lösung nur durch Internet-Suche erreicht wurde.

 

   

Bei Dinos hat´s gebrannt! Wiederholte Buschbrände in der kreidezeitlichen Bahariya-Formation nachgewiesen
26. August 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

In den kreidezeitlichen Sedimentschichten der Bahariya-Formation wurden Holzkohlereste nachgewiesen. Im Bereich dieser für ihre einzigartigen Dinosaurierfunde bekannten Lokalitäten muss es wiederholt zu großen Bränden gekommen ist. Solche Paläo-Feuer waren während der Kreidezeit auf dem Gondwana-Kontinent keine Seltenheit.

 

   

Arthropitys cf. bistriata (COTTA, 1832) GOEPPERT, 1864, ein Schachtelhalm aus dem Chemnitzer Rotliegend
25. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Perm des Versteinerten Waldes von Chemnitz sind Schachtelhalm-Reste relativ selten, jedenfalls vergleichsweise zu den „Dadoxylon“-Resten, die den allergrößten Teil der Funde ausmachen. Deshalb sind wir Sammler immer froh, entsprechende Schachtelhalm-Fossilien zu finden bzw. zu bekommen.

 

   

Vortrag am 9. September 2019 bei den Mineralien- und Fossilienfreunden Nürnberg e.V. in Nürnberg:
Dr. Danylo Kubryk: Der einzigartige Steinbruch Sengenthal/Oberpfalz - Fossililen vom Mittel- bis Oberjura.
23. August 2019. Von Gerhard Bald, Nürnberg.
2 Seiten, 17 Abbildungen ("Hinweise").

Danylo Kubryk besammelt den Steinbruch seit 30 Jahren und stellt in seinem Vortrag Lokalität, Stratigraphie und typische Funde aus den genannten Schichten vor und erläutert auch Bergung und Präparation der Fossilien.   Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Parkinsonia mit Lücke aus Sainte-Honorine
22. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Diesmal zeige ich eine Parkinsonia, einen Ammoniten aus den legendären Kliffbereichen bei Sainte-Honorine-des-Pertes im Département Calvados, in der schönen Normandie. Über den Fundort gäbe es viel zu erzählen, hier nur soviel, dass dieses Kliffprofil der d'Orbigny'sche Stratotypus des Bajocien ist.

 

   

Ein Herings-Ringel aus dem Kupferschiefer von Eisleben
21. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Hering aus dem Kupferschiefer von Eisleben. Diese Fische sind sehr häufig im Kupferschiefer, manchmal prachtvoll erhalten mit vererztem Schuppenkleid, meistens aber fragmentarisch, was aber nicht am guten Willen der Fische liegt - die heutigen Platten sind zu klein. Deshalb hat sich mein Fisch auch eingeringelt - es ist ein Ringelhering.

 

   

Rätsel no. 7: Woher kommt dieser Seeigel?
20. August 2019. Von Axel Wittmer, Herford.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Es gibt einen Seeigel-Fundort in Europa, wo einzigartige bizarr und vielgestaltig gezeichnete verkieselte Seeigel vorkommen. Soweit ich weiß, ist es der einzige Fundort mit in dieser Art erhaltenen Seeigeln. Sie gehören zur Gattung Micraster, die Fundschicht hat Oberkreide-Alter. Wer kann den Fundort oder Fundgegend nennen? Natürlich gibt es Hilfe.

 

   

Hübsch mineralisierte Coelosmilia von Rügen
20. August 2019. Von Sibylle German, Umkirch.
2 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

In unserem diesjährigen Segelurlaub habe ich bei einem kurzen Gang über einen Strand auf Rügen (Klein-Zicker, westlich von Thiessow, Strand mit Geschiebemergel ohne anstehendes Kreidegestein) ein Fossilien-Stückchen gefunden, bei dem ich zuerst dachte, klar, ein Fragment von einem Seelilienstil.

 

   

Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - zweites Halbjahr 2019.
Und: Einladung zur 18. Berliner Tagung für Geschiebeforschung

20. August 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Hier nun das Programm des Kulturbundes Treptov für das zweite Halbjahr 2019 mit hochinteressanten Vorträgen. Und am 2. und 3. November 2019 findet die traditionelle Geschiebeforschungs-Tagung statt!  Frei zugänglich.

 

   

Eine hochgewachsene Koralle aus dem Steinbruch Meerbüsch
19. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Robert Leunissen (1963-2013), den meisten Sammlern als „Eifel-Yeti“ bekannt, rundum geschätzt und beliebt, sammelte bevorzugt in den Eifelmulden. Er war Entdecker, Präparator und Verteiler der großen Einzelkorallen aus dem Steinbruch Meerbüsch in der Hillesheimer Mulde. Wer mehr über ihn lesen möchte, öffne den Nachruf im Leitfossil.de.

 

   

Beständigere Hitze-, Regen- und Trockenperioden weltweit
19. August 2019. Von Hans-Christoph Keller, Humboldt-Universität zu Berlin (via idw).
1 Seite ("Geologisches").

Europa, Nordamerika und Teile Asiens haben infolge der globalen Erwärmung nicht nur intensivere, sondern auch länger andauernde Hitze-, Trocken- und Regenperioden im Sommer zu erwarten, so das Ergebnis einer unter der Federführung von Forschenden von Climate Analytics und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) durchgeführten Studie.

 

   

Encrinaster roemeri, ein Schlangenstern aus Bundenbach
18. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Schlangenstern, ein Altfund von 1913, aus dem Unterdevon des Hunsrücks. Früher nannte man die Schichten generalisierend „Bundenbach-Schiefer“, heute werden die Schichten genauer und ausführlicher benannt in dieser Art: Unterdevon; Unterems (Hunsrückschiefer-Formation, Kauber-Schichten).

 

   

Nachtrag zum marokkanischen Konkretions-Trilobiten: Korrektur
18. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

Reinhard Schmode war so freundlich, mich auf einen Bestimmungsfehler beim Konkretions-Trilobiten hin zu weisen. Es handelt sich bei dem von mir gezeigten Trilobiten tatsächlich um ein Exemplar der Art Flexicalymene ouzregui (DESTOMBES, 1966). und nicht um Colpocoryphe grandis (ŠNAJDR, 1956).

 

   

Dinosaurier-Eier vom Feinsten, mit Füllungen!
17. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Ich zeige ein schönes von Walther F. Zenske etwa 2003 gemachtes Fotos, das gut zu meinem Artikel über die chalcedonisierten Dino-Eier aus Argentinien passt. Es zeigt ein Ensemble bestehend aus einem kompletten Ei (ca. 15 Zentimeter), einem fragmentarischen Ei und einem Embryo in einem weiteren aufgebrochenen Ei.

 

   

LÖSER, H., M. HEINRICH & U. SCHUSTER (2019): Korallen von Rußbach und Gosau (Coniac-Santon; Österreich)
17. August 2019. Von Heinz Falk, Linz.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Bücher").

Ein fabelhaftes Buch, anhand dessen man sich in die Wunderwelt der Gosaukorallen vertiefen kann und auch eine gewisse Chance hat, bis zur Benennung einer Art vorzustoßen. Ein „Muss“ für Liebhaber von Gosaukorallen! Wenn man vorsichtig mit Zuordnungen ist, kann man sich ja auch mit der Zuordnung zu einer der 86 Gattungen zufrieden geben.

 

   

Souvenirs aus dem Posidonienschiefer
17. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Ich zeige Souvenirs aus den Holzmadener Museen Hauff und Fischer, Objekte, die ich allerdings nicht in den Museen kaufte, sondern auf irgendwelchen Flohmärkten. Aber ich denke, es gibt sie durchaus noch in den Museums-Shops. Gedacht sind diese Souvenier nicht für Fossiliensammler, sondern für Nichtsammler, die allgemein naturkundlich interessiert sind.

 

   

Diesmal die Zeichnung einer Posidonienschiefer-Pflanze!
17. August 2019. Von Horst Kuschel, Göppingen-Faurndau.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Es ist ein Pagiophyllum kurri aus dem Lias epsilon. Ich zeige es einmal mit dem Handy abfotografiert und einmal als Scan der Zeichnung. Bei der Zeichnung habe ich die Tonwerte des Wedels bewusst heller gewählt, weil ich so doch die Details besser bringen kann.Wenn ich den Original-Grauton gezeichnet hätte, würden sehr viele Details im "Schwarz" untergehen.

 

   

Konkretions-Trilobit aus dem Ordoviz Marokkos
15. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Diese Trilobiten gehörten zum frühesten Fossilmaterial aus Marokko. Zeitweise wurden die Stücke sogar auf Flohmärkten angeboten. Mittlerweile ist der Nachschub ausgedünnt. Auf den Börsen sieht man meist nur schlecht erhaltene Stücke, wenn überhaupt welche da sind. Das vorgestellte Stück ist erwerbsmäßig gesehen uralt, irgendwann aus den späten 1970er Jahren.

 

   

Wieder Licht im Juramuseum in der Willibaldsburg: Der Jurassische Knoten ist gelöst – das Museum in Eichstätt bleibt bestehen
14. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Museen").

Nun also wurde die Trägerschaft neu geregelt und das Museum ist gerettet und wird vermutlich Anfang 2020 wieder eröffnet. Ein weiterer Lichtblick ist: Neuer komissarischer Leiter wird Prof. Dr. Alexander Nützel sein.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ammonitenstufe mit Strenoceras und Lissoceras von Saint-Maixent-l'École
13. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 12 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Handstück ist ein Feldfund aus der Umgebung von Saint-Maixent-l'École (Département Deux-Sèvres/Westfrankreich). In der Nähe der Stadt streichen auf den Feldern Schichten der Niortense-Zone (Oberbajoc) aus. Die hellen weichen Kalke führen Fossilien, deren Steinkerne manchmal partiell durch Eisenhydroxid rötlich eingefärbt sind.

 

   

Erst der Einschlag von Meteoriten machte Leben auf der Erde möglich
13. August 2019. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard Karls Universität Tübingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Meteoriten aus dem äußeren Sonnensystem brachten in der späten Entwicklung unserer Erde Wasser, Kohlenstoff und andere flüchtige Stoffe in großer Menge in den Erdmantel ein. Erst dadurch wurde die Erde bewohnbar. Für dieses Szenario erbrachten Tübinger Wissenschaftler den Nachweis mit Hilfe von Isotopenmessungen des chemischen Elements Selen.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Der Britta M. Charleston-Seestern vom Weissenstein
12. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 12 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei einem Freunde-Treffen anlässlich der Münchner Mineralientage 1995 saßen wir hier bei uns zum Essen. Auch Britta Marian Charleston (1911-1997) war unter den Gästen. Wir kannten sie seit vielen Jahren, hatte sie uns doch bei nicht weniger als 46 Exkursionen begleitet. Und sie überraschte mich mit einem wunderbaren Geschenk!

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 44: Gerahmte Steine und Fossilien
12. August 2019. Von Anne & Frank Hoffmann, Berlin..
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Praktisches").

Hier Fotos mit Vorschlägen zum Thema „Kreative Resteverwertung“ für all diejenigen, die sich von den Resten nicht trennen wollen oder können bzw. keinen Garten haben, in welchem sie nach und nach all ihre Restschätze entsorgen können. Man kann aus Bruchstücken auch schöne Bilder machen!

 

   

Ideelle Börsenfunde: Seesterne aus dem Boulonnais
10. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Beim Besuch der wie immer schönen Börse im Juni 2008 in Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass gingen mir unter anderem bei diesen Verkaufsangeboten die Augen über: Platten mit artikulierten Seesternen, manchmal schichtbedeckend, in einer grandiosen Erhaltung, meisterhaft präpariert.

 

   

Das Musée de Lodève (früher Musée Fleury)
9. August 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
14 Seiten, 31 Abbildungen ("Museen").

Das "Musee Fleury", nach der Wieder-Eröffnung im Juli 2018 "Musée de Lodève" genannt, beherbergt bedeutende naturkundliche und archäologische Sammlungen, vor allem auch Fossilien aus Perm und Karbon der Umgebung, u.a. eine schöne Insekten-Sammlung. Dr. med. Christoph Schindler berichtet über die geglückte Neugestaltung des Museums.

 

   

Zur Munich Show
8. August 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Abgesehen von der Gelegenheit, auf den "Mineralientagen München" Freunde zu treffen, bin auch ich wenig motiviert, hinzufahren. Mein Eindruck ist allerdings auch der, daß sogar klassischer Schmuck oder gar Edelsteine/Mineralien zugunsten eines zunächst preislich eher niedrig anmutenden Überflusses an Heilsteinen, Esoterik-Schnick-Schnack etc. verschwinden.

 

   

Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen
8. August 2019. Von Birgit Kruse, Universität Hamburg (via idw)..
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen. Das zeigt eine neue Untersuchung. Die Forschenden haben Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete weltweit erstellt, für die sogenannten „Hotspots“ der Biodiversität.

 

   

Zu einem Insekten-UFO im "Bilderbogen mit Inklusen-Steinen"
8. August 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Im Beitrag "Ein Bilderbogen mit Inklusen-Steinen aus der Sammlung Michael Wachtler" am 23.7.2019 im "Konglomerat" zeigten wir ein Insekt, von dem wir nicht wussten, wohin in der Taxonomie es zu stecken ist. Beim Aufräumen und Saubermachen der Seite fanden ein ähnliches Bild mit Anmerkung von Dr. med. Christoph Schindler dazu: Eine Zikade.

 

   

The Munich Show - einige unfreundliche Worte über die Münchner Börse
7. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite ("Hinweise").

Ein 40-seitiges „Magazin zur Messe“ ist erschienen, und 40 Seiten sind schon was. Und was glauben Sie, wie oft „ Fossilien “ darin auftauchen? Es gibt eine Seite über „Fossilien – vom Urzeitwesen zur Ikone“ und eine viertel Seite über die Sonder-Ausstellung mit dem Sauropoden-Baby Toni. Und das war es dann.  Frei zugänglich.

 

   

Haugia variabilis aus Airvault (Westfrankreich)
7. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Dieser Ammonit lag bei mir lange „auf Halde“, ganz einfach, weil ich mich nicht traute, ein Namensschild dran zu hängen. Die Präparations-Arbeit wurde schon vor vielen Jahren erledigt. Ob der Ammonit dabei oder schon beim Bergen „gehäutet“ wurde, weiß ich nicht mehr. Es ist ein nahezu vollkommen gekammertes Gehäuse mit einem Durchmesser von 22,5 Zentimeter.

 

   

Einflüsse von Massenaussterbe-Ereignissen auf Ökosysteme
6. August 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Dass Aussterbeereignisse nicht nur Biodiversität selbst verringern, sondern auch entscheidende Ökosystemfunktion ausschalten können, diskutieren Forschende des Museums für Naturkunde anhand von ca. 358 Millionen Jahre alten Spurenfossilen aus Marokko in einer kürzlich veröffentlichten Studie im Fachblatt Lethaia.

 

   

Der Kampf gegen das Chaos
5. August 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Im Laufe meiner langen Sammelzeit von 55 Jahren sind Unmengen Materials zusammengekommen. Neben Eigenfunden gibt es auch etliche Zukäufe mit teilweise sehr großen Mengen unpräparierter Fossilien. Früher zu faul, um auszusortieren und gebrochene Stücke wieder zusammenzukleben, ist vieles durcheinander in „Holland-Kisten“ gelandet: Chaos!

 

   

Wie druckt man Leitfossil-Artikel?
4. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 13 Abbildungen ("Praktisches").

Es wird immer wieder gefragt, wie man Leitfossil-Artikel ausdrucken kann. Wir zeigen hier einen Weg auf, wie man das machen kann und erklären es in einer Weise, von der wir hoffen, dass dies auch PC-Ungeübte ausführen können. Wenn Sie trotzdem noch Probleme haben, mailen Sie uns und fragen Sie nach – wir helfen gerne.

 

   

Börse in Hettstedt: 11. August, 10 bis 17 Uhr
3. August 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Am Sonntag, den 11. August, findet wieder einmal die traditionelle Mineralien- und Fossilien-Börse im „Mansfeld-Museum Hettstedt“ statt. Diesmal ist es die 25ste! Es haben sich 70 Aussteller angemeldet. Wenn das Wetter mitspielt (ich habe in den letzten 24 Jahren erst einmal Regenwetter erlebt), wird man dort einen schönen Tag verbringen.  Frei zugänglich.

 

   

Chalcedon-Schnecken-Steinkern aus Indonesien
3. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Bei solchen Stücken, die man auf einer Börse aufklaubt und bei denen der Verkäufer keine Ahnung hat, was und woher das ist, muss man von vornherein zufrieden sein mit dem Aussehen, das uns ja zum Kauf anregt. Alle weiteren Informationen wären dann Glückssache

 

   

Neochetoceras steraspis (OPPEL, 1863), dreidimensional erhalten
2. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 12 Abbildungen ("Lehrreiches").

Neochetoceras steraspis (OPPEL, 1863) ist die häufigste Ammoniten-Art in den Solnhofener Plattenkalken, und zwar in den Plattenkalken sensu stricto (Altmühltal-Formation, Solnhofen-Member; Quenstedts Weißjura zeta 2) und auch in den Mörnsheimer Bankkalken - hier sind diese Ammoniten in der Tat sehr häufig, nahezu immer aber flachgedrückt.

 

   

Geologische Wanderung in den Bletterbach am 4. August 2019 - für schnell Entschlossene
1. August 2019. Pressestelle Landesmuseen Südtirol.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Bei dieser Exkursion am 4. August erzählt die Paläontologin Evelyn Kustatscher von der Bletterbachschlucht und ihrer Forschungsarbeit. Man lernt eine Schlucht von acht Kilometern Länge und bis zu 400 Metern Tiefe kennen, wo wichtige Fossilfunde gemacht wurden.  Frei zugänglich.

 

   

Geologische Studie zeigt: Der Mond ist älter als bislang angenommen
1. August 2019. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Eine neue Studie hat das Alter des Mondes auf circa 50 Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems eingegrenzt. Unser Sonnensystem ist 4,56 Milliarden Jahre alt. Die neue Studie datiert somit das Alter des Mondes auf ca. 4,51 Milliarden Jahre. Das bedeutet, dass der Mond sehr viel älter ist, als bisher angenommen.

 

   

33000 Jahre alter Mord geklärt - frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
1. August 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die Untersuchung des Schädel eines 33000 Jahre alten modernen Frühmenschen mit forensischen Methoden ergab, dass vorhandene Schädel-Frakturen gewaltvoll zugefügt wurden und vermutlich zum Tod führten. Das altsteinzeitliche Fossil stammt aus der rumänischen Cioclovina Höhle und gilt als eine*r der ältesten Vertreter*in der modernen Europäer*innen.

 

   

Ein Pinot-Noir, der es in und auf sich hat
1. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 15 Abbildungen ("Aberrantes").

Wir wohnten anlässlich des Börsenbesuches in Sainte-Marie-aux-Mines einige Tage im Bouton d'Or hoch auf einem Elsässer Berg und lernten nier einen ganz besonderen Pinot Noir kennen. Erstens schmeckte er ausgezeichnet und zweitens ist das Etikett mit einem stilisierten Ammoniten geschmückt. Das war mal so richtig ein Pinot Noir nach meinem Herzen!

 

   

Der "Stromatolithen-Steinbruch" in Thüste
1. August 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
12 Seiten, 27 Abbildungen ("Fundstellen").

Stromatolithen-Bildungen treten schon als uralte Belege frühen Lebens auf und sind auch rezent bekannt. Ganz wunderschöne und hochinteressante Stromatolithe findet man im Tithon (oberer Oberjura) von Thüste in Niedersachsen. Der Autor berichtet von Steinbruch, Stromatolithen- und sonstigen Funden.

 

   

Herzliche Glückwünsche allen August-Geburtstaglern!
1. August 2019. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Alle guten Wünsche zum Geburtstag und ein Ammoniten-Kompliment:
"Sie sehen wirklich keine Lobenlinie älter aus als letztes Jahr!". 
Frei zugänglich.

 

   

Sonnenblumen = Sommerblumen = Sommer!
1. August 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Jetzt hatten wir wieder einige sehr heiße Tage, und wenn es jetzt auch mal wieder etwas kühler ist - die Sonnenblumen blühen in aller Pracht! Und um einen Bezug zu Fossilien herzustellen: Links oben hängt die "Tonleiter" mit Keramikfiguren von "Ichhtyolibris", Ammoniten-Negativen aus Ton und Klappersteinen.  Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossil August: Ein Sonnenrochen aus der Green River Formation
1. August 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 22 Abbildungen („Monatsfossilien").

Dank der Güte meiner Schwiegermutter Lisa konnte ich mir einen ganz besonderen Fisch aus den Green-River-Schichten kaufen, und zwar einen der nicht extrem seltenen, aber in guter Erhaltung doch schwer erhältlichen „Sonnenrochen“, um gleich den Gattungsnamen ins Spiel zu bringen: Heliobatis radians MARSH, 1877.

 

   

Graphischer Seeigel aus Almería
28. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Vor zwanzig Jahren gab es im Pliozän von Carboneras ein Spatangus-Vorkommen. Besonderheit der Stücke war die Überlieferung. Der Plattenbau war gut sichtbar und die Farbe der Corona war grau, das Sandgestein, in dem die Coronen lagerten, war nahezu weiß, woraus sich eine Schwarzweiß-Wirkung von graphischer Art ergab.

 

   

Lieber anstreichen als abschnitzen!
28. Juli 2019. Von Gabo Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Warum versucht man überhaupt, die Fehlstellen bei einer Ardescia proincondita, einem „Allerwelts-Ammonit“ aus Gräfenberg, zu rekonstruieren? Eine Rekonstruktion macht in meinen Augen Sinn, wenn das ein besonderes, ein besonders großes und/oder schönes Fossil mit einer Fehlstelle ist. Oder war das nur als Versuch und Übung gedacht?

 

   

Spuren eines Asteroideneinschlags in marinen Sedimenten nachgewiesen
26. Juli 2019. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

In der 4,5 Milliarden Jahre alten Erdgeschichte haben Einschläge außerirdischer Körper immer wieder katastrophale Ereignisse ausgelöst. Vor etwa 35 Millionen Jahren traf ein Asteroid oder Komet den Ozean vor der Ostküste Nordamerikas. Der Einschlag formte einen Krater mit einem Durchmesser von etwa 40 Kilometern in der Chesapeake Bay in Virgina.

 

   

Cabochons aus Mexiko, Marokko und den USA, von einer indischen Schleiferei
25. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten,5 Abbildungen ("Geologisches").

Ich versuche ja stets, meine „Gologischen Belege“ (in diesem Fall Gesteinsproben) durch geschliffene Exemplare und sehr gerne auch durch Cabochons zu vervollständigen. Deshalb bin ich immer wieder mal im Internet unterwegs und suche nach entsprechenden Stücken. Vor kurzem fand ich bei einem indischen Schleifer in Jaipur vier Cabochons, die ich hier vorstelle.

 

   

Fossilien sammeln im Calvados: Am Meer!
24. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Wir fahren jetzt (leider nur virtuell) mal ganz einfach an die Küste des schönen Calvados. Dort kann man ganz wunderbar Fossilien sammeln, unter anderen in in den hier ausstreichenden Schichten des Bathon (Mitteljura). In den kleinen Schluchten und Gräben im anstehenden Gestein des Ebbegebietes hat das Meer allerlei für uns bereit gelegt:

 

   

Ichthyosaurier-Phalange von den Knochen-Äckern
24. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Sammelt man auf den Saurier-Knochen-Feldern bei Geisfeld, dann findet man einen großen Haufen (verdächtiger) Steine, mit Glück einige Ichthyosaurier-Wirbel und andere Meeeressaurier-Reste und hin und wider auch schöne Phalangen. Das sind die Knochen aus den Flossen der Ichthyosaurier.

 

   

Auch in der Margaritatus-Zone in Lixhausen gab es Fossilien
23. Juli Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Auf den Artikel über die Pleuroceraten aus Lixhausen kamen einige Anfragen, was denn unten in den basalen Tonmergeln der Margaritatus-Zone zu finden war (ist) bzw. ob es da überhaupt etwas gegeben hätte. In der Tat konnte man auch in den basalen homogenen Tonmergeln gute Fossilfunde machen und zwar in den relativ häufigen Konkretionen.

 

   

Ein Bilderbogen mit Inklusen-Steinen aus der Sammlung Michael Wachtler
23. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 16 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei einer Zusammenkunft zu Anfang dieses Jahres präsentierte Michael Wachtler eine Reihe großer Bernsteine und Kopale und einige kleinere Inklusen-Steine und schließlich eine Reihe hervorragender Inklusen-Bilder, fotografiert von Hermann Dirr, Regensburg, die ich Ihnen hier zeige. Die meisten der Steine stammen aus der „Montagne d'Ambre“ auf Madagaskar.

 

   

Pleuroceraten aus der Tongrube Lixhausen
22. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Als Gegenstücke zu meinem vor kurzem vorgestellten größten Unterstürmiger Pleuroceraten – immerhin 10,5 Zentimeter Durchmesser – zeige ich hier zwei noch größere Pleuroceraten: Das eine, gerade wieder gefunden in einer Deponie-Kiste, misst etwa 11, das andere 15 Zentimeter. Es ist ein gut erhaltenes Pleuroceras spinatum (BRUGUIÈRE, 1818).

 

   

Korallenfisch im Glas
22. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Aberrantes").

Wir Richters machen uns ja in den Adventstagen kleine Geschenke, die – wie in diesem Fall – manchmal auch was ganz Besonderes sein können. Mein Gabo überraschte mich letztes Jahr mit einem sorgsam auf weiches Papier gebetteten Fisch. Gabo und ich nennen den Fisch „Korallen-Fisch“.

 

   

Muschel-Zusammenspülung aus den Ortenburger Meeressanden
20. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der „Maierhof“ bei Ortenburg“ war eine berühmte Untermiozän-Fundstelle, eine klassische Lokalität. Die dort anstehenden Schichten gehören zu den Ortenburger Meeressanden (Untermiozän, Eggenburg; Oberaquitan/Unterburdigal). Sie führten reichlich Fossilien, teils nesterartig eingelagert. Hier eine Stufe mit Aequipecten macrotis (G. B. SOWERBY, 1847).

 

   

Einzige Mondprobe Berlins: Museum für Naturkunde Berlin feiert 50 Jahre Mondlandung 
19. Juli 2019. Von Carmen Schucker, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Museen").

Zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zeigt das Museum für Naturkunde Berlin ab dem 20. Juli 2019 die Mondprobe 70035.41 der Apollo-17-Mission. Das etwa 3,7 Milliarden Jahre Lavagestein ist Teil der kleinen Themen-Ausstellung MOON WALK im Foyer des Naturkundemuseums.

 

   

Mausgroßer Ursäuger mit guten Tischmanieren
19. Juli 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein nur wenige Gramm schwerer Ursäuger aus dem oberen Mitteljura (Callov) verfügte wohl schon vor mehr als 160 Millionen Jahren über ein erstaunlich ausgefeiltes Schluckvermögen. Das Tier hatte ein komplexes Zungenbein und konnte dadurch seine Nahrung kontrolliert zum Verdauungstrakt befördern.

 

   

Zum Lepidotes-Artikel vom 17. Juli 2019
19. Juli 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich habe in meiner Sammlung auch zwei Sammler-gerechte Lepidotes-Fossilien. Sie sind vom Langenberg bei Oker. Es sind Ganoid-Schuppen von Lepidotes-Fischen. Dazu folgende Geschichte: Beim Sammeln haben wir öfter kleine schwarz glänzende Stücke gefunden. Und wir dachten: Plaststücke - was die Leute so alles in die Gegend schmeißen!

 

   

Rippen schnitzen mit Bedacht
19. Juli 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Praktisches").

Wenn es um Ergänzungen bei Ammoniten geht, muss vermieden werden, das ursprüngliche Skulpturbild durch fehlerhafte Reparaturen zu verfälschen. Bei großwüchsigen Ammoniten gehen Ergänzungen an skulpturlosen Gehäuseteilen in Ordnung wie beispielsweise an Außenwindungen oder im Bereich von Wulstrippen, bei scharf berippten Gehäuse wird es schwierig.

 

   

Recycling auf der Erde schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren - Plattentektonik viel älter als bisher angenommen
19. Juli 2019. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Der mit der Kontinental-Verschiebung verbundene Recycling-Prozess von Krustenmaterial begann wesentlich früher als bisher angenommen. Ein internationales Wissenschaftler-Team legte jetzt Beweise vor, nach denen diese Prozesse schon vor mehr als drei Milliarden Jahren begannen.

 

   

Super-Fritzens toller Fund aus Gräfenberg
17. Juli 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Am 22. Juni durfte ich eine Exkursion mit der Geologengruppe Ostalb (Uli Sauerborn) führen. Wir hatten Glück und es war frisches Material für uns in großer Menge angekippt worden. Neben vielen schönen Taramelliceraten schoss Fritz Rietze den sprichwörtlichen Vogel ab. Er fand einen für Gräfenberg sehr gut erhaltenen Lithacosphinctes pseudoachilles.

 

   

Lepidotes - sechs Prachtstücke und vier Belegstücke – der Unterschied zwischen Museums- und Sammler-Fossilien
17. Juli. 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige hier schöne wohlerhaltene und in Museen ausgestellte Fische der Gattung Lepidotes und diverse private Sammlungsstücke. Diese Fische sind seit knapp 200 Jahren bekannt und beschrieben und jeder taxonomisch interessierte Fossiliensammler hätte gerne ein solches Exemplar in seiner Sammlung, aber das bleibt meistens ein Traum.

 

   

Mutter-Kind-Bindung vor 2 Millionen Jahren
17. Juli 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Zähne der ausgestorbenen Vormenschen-Art Australopithecus africanus wurdem im Hinblick auf die Nahrungsaufnahme im Kindesalter untersucht. Analysen der Zahnchemie zeigen, dass die Mütter der afrikanischen Homininen-Art ihre Kinder in den ersten 12 Lebensmonaten stillten und auch später in Zeiten von Nahrungsmangel auf die Gabe von Muttermilch zurückgriffen.

 

   

„Künstliche Intelligenz" eignet sich zur Überwachung von Vulkanen
16. Juli 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Mehr als die Hälfte der aktiven Vulkane der Erde werden nicht instrumentell überwacht. So können Ausbrüche auftreten, vor denen man mindestens theoretisch Menschen hätte warnen können. Forschungs-Institute haben nun die Vulkanüberwachungs-Plattform MOUNTS geschaffen, die Messdaten zusammenführt und Satellitenbilder analysiert.

 

   

Rollstein mit intensiver allseitiger Verkarstung - Geologie, die man auf den Tisch legen kann
16 Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Geologisches").

Es geht hier um einen Rollstein vom Südabfall des Dürrnbachhorns bei Reit im Winkl, also im Bereich der Nördlichen Kalkalpen. Der Stein brach ab, vielleicht im Rahmen eines kleinen Bergsturzes, rollte nach unten, blieb liegen, Jahre oder Jahrzehnte, rollte weiter, verharrte usw., bis er allseitig mit den zwar kleinen, aber doch sehr markanten Karren überzogen war.

 

   

Cymaceras guembeli in Stein und auf Papier
16. Juli 2019. Von Horst Kuschel, Göppingen-Faurndau.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Ich schicke den Leitfossil-Lesern hier eine ganz aktuelle Zeichnung von mir. Dieses Cymaceras guembeli habe ich von Viktor Schlampp gegen Granulochetoceras eingetauscht. Ich hatte zwar ein paar Cymaceraten in meiner Sammlung, aber keines war so schön, dass ich es zeichnen wollte. An der Stelle will ich mich nochmals bei Viktor bedanken...!

 

   

Kieselholz aus Arizona, aber nicht aus dem Versteinerten Wald!
14 Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Holz hat zwar ein "Arizona - Petrified Wood" - Etikett, aber eine ganz andere Struktur als die typischen Trias-Hölzer. Es ist nicht bunt, sondern einfarbig braun. Es zeigt interessante Strukturen, die durch Freiwittern bei langzeitiger oberflächlicher/oberflächennaher Lagerung entstanden sind. Insgesamt wirkt das Holz auf mich wie ein tertiäres Laubholz.

 

   

50 Jahre Mondlandung: Mondprobe der NASA kommt von Houston nach Berlin
13. Juli 2019. Von Carmen Schucker, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Nur 118 Gramm Basaltgestein und doch ein großer Schritt für die Menschheit: Zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zeigt das Museum für Naturkunde Berlin ab dem 20. Juli 2019 eine Mondprobe aus dem NASA Johnson Space Center in Houston. Hier im Bild gezeigt wird allerdings eine im RiesKraterMuseum Nördlingen ausgestellte Impakt-Brekzie vom Mond.

 

   

Palaeotherium – eine berühmte Säugetier-Gattung des Alttertiärs
12. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 12 Abbildungen ("Lehrreiches").

Palaeotherium ist eine ausgestorbene Säugetier-Gattung, von tapirähnlichem Aussehen, mit kurzen Beinen und einer rüsselähnlichen Schnauze. Die Hauptverbreitung war im Obereozän, die Gattung bestand aber auch noch im Oligozän. Vermutlich lebten die Tiere im Herdenverband in Wäldern und Auenlandschaften, wo sie sich von den Blättern ernährten.

 

   

Ein ziemlich großes Pleuroceras und ein kleines Grab aus Unterstürmig
11. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Als die Tongrube in Unterstürmig noch kein „Biotop ehemaliger Steinbruch“ war, sondern als dort noch Ton abgebaut wurde, war das Sammeln die reine Freude. Sammler wurden geduldet, jedenfalls an den Wochenenden, und man konnte durch Ablaufen oder auch durch Abbau schöne Stücke finden, mal mehr, mal weniger, aber mit leeren Händen ging man nie weg.

 

   

Neues zur frühen Bombardierung und Entwicklung von Erde und Mond
11. Juni 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Wie hat sich die Erde von einem glutheißen, mit Lava überzogenen Planeten vor circa 4,5 Milliarden Jahren zu einer lebensfreundlichen Welt entwickelt? Der Schlüssel hierfür liegt in der Frühgeschichte unseres Planeten, als die Bombardierung mit kosmischen Körpern langsam abebbte.

 

   

Klimawandel – Flechten, die ersten Siedler nach der großen Schmelze
10. Juli 2019. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Flechten sind symbiontische Lebensgemeinschaften zwischen Pilzen und Photosynthese betreibenden Grünalgen oder Cyanobakterien. Sie sind besonders gut an extreme Standorte angepasst und bilden häufig die Pioniervegetation auf eisfrei gewordenen Flächen. Daher sind die eisfreien Lebensräume der Antarktis weitestgehend von Flechten dominiert.

 

   

Wein-Etiketten mit Ammoniten
10. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Ich wollte einen schönen Cenoman-Ammoniten im Leitfossil zeigen. Er lag schon einige Tage hier auf meinem Tisch herum. Dann erkannte ich, dass der auf einem Weinetikett abgebildete Ammonit mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mantelliceras aus Madagaskar ist, und zwar vermutlich die gleiche Art wie mein Herumliege-Ammonit.

 

   

Ein großer Madagasse in der Abendsonne
9. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite,1 Abbildung ("Konglomerat").

Der Ammonit steht bei uns vor einem der Schränke, nahe der Terrassentür, und manchmal wird er abends so richtig schön angestrahlt von der niedrig stehenden Sonne. Er ist mit 39 Zentimeter Durchmesser ein ordentlicher Brummer, aber noch weit weg vom Größen-Maximum der Art. Die Mündung ist - Export-Ermöglichung - abgesägt.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019
9. Juli 2019. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Hier das Programm des zweiten Halbjahres 2019 und des ersten Halbjahres 2020 des traditionsreichen 1870 gegründeten "Steigenclubs", mit einer Wanderung im Steinheimer Meteoritenkrater und vielen hoch interessanten Vorträgen - ausschließlich Höhepunkte! Der Besuch ist frei für Jedermann.  Frei zugänglich.

 

   

Älteste vollständig erhaltene Lilie entdeckt
9. Juli 2019. Von Carmen Schucker, Museum für Naturkunde Berlin.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Fund der ältesten vollständig erhaltenen Lilie, Cratolirion bognerianum (nach Josef Bogner), belegt, dass einkeimblättrige Pflanzen bereits vor 115 Millionen Jahren alle typischen Merkmale aufwiesen und die tropischen Blütenpflanzen bereits sehr vielfältig waren. Dadurch ergeben sich neue Forschungsfragen über die Rolle der Tropen in der Entwicklung der Ökosysteme.

 

   


9. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Museen").

"Ist das nun nicht ein Portal würdig für ein geologisches Museum, und so geschmackvoll und zierlich zugleich, als man nur immer wünschen kann? Mögen recht viele eingehen durch diese Pforte, um jene uralte und doch frische Anregung und Belehrung zu finden für Wissenschaft und für Kunst!" Bernhard von Cotta, 1871.

 

   

Wer hat noch Mistelgauer und keine Angst vor schmutzigen Finger?
9. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Präparation").

Ich fand beim Aufräumen wieder einen der damaligen Mistelgau-Ammoniten Schliffe und möchte ihn hier zeigen, als schönes Schliff-Präparat und als Anregung, sowas doch auch mal selbst zu machen. Man muss die Ammoniten beidseitig anschleifen, bis knapp über die Median-Ebene. Zuletzt bleibt dann eine partiell durchscheinende Scheibe übrig.

 

   

Venericor planicosta, eine schöne Muschel aus dem Eozän
7. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 17 Abbildungen ("Lehrreiches").

Eine der schönsten und auch größten Muschelformen des Pariser-Becken-Eozäns ist Venericor planicosta (LAMARCK, 1801). Sie kann bis knapp 10 Zentimeter erreichen. Im Lutet ist sie relativ häufig, sie tritt aber auch schon im Ypres auf. In England findet man sie auch noch im Barton.

 

   

Bunt gemalte Phragmokon-Kammern
7. Juli 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Aus einer Altsammlung habe ich einen Wutach-Ammoniten mit bemalten Loben-Zwischenräumen (um 1930), den ich immer sehr grotesk fand. Beim schönen Oppel-Vortrag von Dr. Günter Schweigert unlängst in Augsburg habe ich aber nun gelernt, daß Meister Albert Oppel das auch so machte.

 

   

Tenagodus, die "Geschlitzte Wurmschnecke"
6. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Die Schnecken der Familie Siliquariidae, zu deutsch manchmal als „Schlangen-Schnecken“ bezeichnet, haben mit den ebenfalls unregelmäßig wachsenden Schnecken der Vermetidae („Wurmschnecken“) nichts zu tun. Die Art Tenagodus obtusus (SCHUMACHER, 1817) tritt z.B. auch im Pliozän Italiens auf, z.B. in der Gegend von San Gimignano.

 

   

Fossiler Wasserfloh erwacht zum Leben: Ausgestorben geglaubte Krebsart wiederentdeckt
6. Juli 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

In einem See in Finnland wurde ein als ausgestorben geglaubter Wasserfloh wiederentdeckt. Die Art ist fossil relativ häufig, die Forschenden erbrachten nun den ersten rezenten Nachweis. Anhand der Morphologie des Krebstieres konnte der Wasserfloh als Rhynchotalona latens beschrieben werden, was eine Revision der bisherigen taxonomische Zuordnung ermöglichte.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Planisphinctes aus Sengenthal
5. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Vitrinenputzen – ich bin bald fertig, keine Angst, aber einige Stücke müssen Sie sich noch anschauen! – bekam ich diesen Sengenthaler Ammoniten in die Hand. Ich hänge sehr an dem Stück. Es ist ein schöner mikrokoncher Ammonit der Perisphinctidae mit einer stattlichen Apophyse.

 

   

Fossil-Reproduktionen: Ichthyosaurier-Wirbel nach einem Holzmadener Original
5. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Fossil-Reproduktionen (Replikate) wurden seit altersher hergestellt und angeboten. Hier zeige ich als Hinweis darauf, dass solche Abgüsse durchaus sammlungswürdig sein konnten, zwei Ichthyosaurier-Wirbel, die in den mittleren 1970er und in den 1980er Jahren von der Franckh'schen Verlagshandlung in Stuttgart“ angeboten wurden.

 

   

Fernab und faszinierend: Die kleinsten Bewohner der größten Ozeanwüste
5. Juli 2019. Von Fannis Aspetsberger, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Südpazifische Meereswirbel ist eine Wüste im Ozean. Das Wasser enthält außerordentlich wenig Nährstoffe, man nennt es „ultraoligotroph“. Chlorophyllhaltiges Phytoplankton – winzige Algen – gibt es erst in Tiefen von über hundert Metern, deswegen ist das Oberflächenwasser des Südpazifiks das wohl klarste Meerwasser der Welt.

 

   

Frost-Tau-Wechsel-Präparation - abgeschaut von Mutter Natur
4. Juli 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Präparation").

Ich war über Pfingsten im Raum Osnabrück Fossilien sammeln, unter anderem auch in einer Ziegeleigrube bei Rinteln. Dort sind die Schichten des Unterbajoc (Mitteljura) erschlossen. Unter meinen Funden war auch eine kleine Knolle, die etwas Innenleben erwarten ließ. Nach Aussage örtlicher Sammler sind solche Stücke nicht gerade häufig.

 

   

Eine Lacunosella trilobata von Römerstein
3. Juli 2019. Von Horst Kuschel, Göppingen-Faurndau.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Hallo Andy, nachdem du so zwei so schöne Torquirhynchien auf Leitfossil gezeigt hast, habe ich mir gedacht, ich schicke dir mal eine gezeichnete Lacunosella trilobata. Die ist nicht so groß wie die von Dir gezeigten Monster, aber immerhin knapp 4 Zentimeter... Und es ist eine „Trilobata“ aus dem Malm epsilon von Römerstein! Die zudem auch meine einzige darstellt!

 

   

Einige Worte zum Gagat
3. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Lehrreiches").

Gagat ist eine Art Kohle (Pechkohle) und entstand – stark vereinfacht gesagt – bei der Fossilisation aus lignitischem Braunkohlen-Holz. Die Umwandlung erfolgte unter Luftabschluss und bei hohem Druck, wobei vermutlich auch die Temperatur eine Rolle spielte, vor allem aber die Zeit – es war ein sehr langsamer Vorgang, wie so vieles in der Geologie.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Kleines Macrocephaliten-Gehäuse mit Mundrand
2. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Eines meiner Fundstücke aus der Zeit der Callov-Fundstellen bei Niort ist der hier gezeigte Macrocephalite, vermutlich zugehörig zur Art Macrocephalites compressus (QUENSTEDT, 1846). Es ist der Steinkern des Gehäuses eines sehr jung gestorbenen Tieres mit einem Durchmesser von 4,5 Zentimetern, mit soweit sichtbar gut erhaltenem Mundrand.

 

   

Veränderte Spielregeln der Evolution
2. Juli 2019. Von Susanne Langer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Wird der Erfolg von Arten hauptsächlich durch Umweltfaktoren wie Klimaveränderungen gesteuert oder spielen Wechselwirkungen zwischen den Arten eine wesentlich größere Rolle? Eine Studie hat nun gezeigt, dass der Einfluss von Umweltfaktoren in der Frühzeit der Tierevolution anfangs größer war, aber vor 170 Millionen Jahren erheblich zurückging.

 

   

Rätsel no. 6 mit Bravour gelöst: 15 Richtige!
1. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Nummuliten der Pyramiden erregten schon in ältester Zeit die Aufmerksamkeit. Unter den Geschichtschreibern des Alterthums ist nicht Herodot, wohl aber Strabo ein Berichterstatter. "Dabei corigirt er den Glauben, als ob die nach Form und Grösse wie Linsen aussehenden Körperchen versteinerte Reste von den Lebensmitteln der Pyramidenarbeiter wären."

 

   

Zwei Giganten: Torquirhynchien über sieben Zentimeter
1. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Beim Mai-Treffen der Augsburger Fossilienfreunde zeigte Michael Wachtler einen noch unpräparierten Brachiopoden aus dem oberen Oberjura von Saal bei Kelheim, aus dem riesigen Steinbruch der Fels-Werke. Und auch der Brachiopode ist riesig: Die Gehäusebreite liegt so ziemlich an der oberen Grenze dieser wohl größten Weißjura-Art – sie beträgt 7,15 Zentimeter!

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Parkinsonia aus Sengenthal, aufgeschnitten
1. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Eine Sengenthaler Parkinsonia hat man natürlich nicht einfach so gesägt, geschnitten, jedenfalls nicht ohne Not. Wenn aber die gute Flanke (also die unterseitig eingebettete Flanke) zerstört oder schwer beschädigt war, z.B. durch Deppenhaftigkeit beim Bergen und die Oberseite auch nicht gut war, dann ging man an die Säge und machte einen Median-Schnitt.

 

   

Farn im hellen Licht stets den Sinn erfrischt!
1. Juli 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Ein sommerlicher Gruß aus dem Steinkohlen-Wald? Ein Farn aus dem Karbon! Ein Farn aus dem Karbon in dieser Erhaltung, überzogen mit feinstem Gümbelit, in der Tat, das wäre etwas ganz Wunderbares. Aber da wird wohl nichts draus.
Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien Juli: Ein dimorphes Hoploscaphites-Paar
1. Juli 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen („Monatsfossilien").

Die oft wunderbar erhaltenen Fossilien aus den Schichten der Pierre Shale Formation des Western Interior Seaway (in Kanada Bearpaw Formation) sind wohl den meisten Fossiliensammlern bekannt. In der Regel handelt es sich um Konkretions-Fossilien, die oft aus an Flussufern freiliegenden Schichten stammen.

 

   

Ein großer Kopal aus Kolumbien (inklusenleer)
27. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Kolumbianischer Kopal kommt vor allem aus dem Departamento Santander in Nordost-Kolumbien/Südamerika. Er wird den Sammlern oftmals als Bernstein angeboten. Er ist ebenfalls das Produkt eines Hymenaea-Gewächses wie andere Kopale und stammt vermutlich oft aus Wurzelbereichen und ist in diesem Fall inklusenleer oder er führt nur holzinterne Inklusen.

 

   

Widersprüchlicher Effekt von Erdbeben auf Tiefseehänge
27. Juni 2019. Von Lisa Marchl, Innsbruck (via idw).
Seiten, Abbildungen ("Geologisches").

Wo die ozeanische Kruste auf die kontinentale Kruste stößt, können große Erdbeben und Tsunamis entstehen. Neben ihren katastrophalen Auswirkungen auf Küstenregionen können sie auch große Mengen an Sedimenten von den Randhängen in tiefe Meeresgräben verlagern. Geologen konnten nun erstmals eine solche durch Erdbeben ausgelöste Erosion nachweisen.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Treibholz, abgesunken, mit aufgelagerten Ammoniten
26.Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Gezeigt wird ein teilweise gagatisiertes Holz mit Calcit-Adern und -Schwarten, 22,5 Zentimeter lang, mit 10 darauf liegenden Ammoniten, die meisten davon Lytoceraten, aber auch einige Pseudolioceraten, der kleinste 0,5 Zentimeter, der größte 6,8 Zentimeter. Es handelt sich um ein Treibholz, das nach dem Absinken als letzte Ruhestätte für einige Ammoniten diente.

 

   

An der Spitze der Nahrungspyramide
26. Juni 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

An der Polish Academy of Science untersuchte ein Wissenschaftler-Team die fossilen Zähne des fleischfressenden Dinosauriers Tarbosaurus bataar . Anhand von stabilen Isotopen können die Forschenden Rückschlüsse auf den Lebensraum und die Freßgewohnheiten des vor etwa 70 Millionen Jahren lebenden Trex-Verwandten schließen.

 

   

Ein Germanonautilus aus einem Versuchsschacht des Kohlebergbaues
25. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Ein Fossil, das gleich vier Besonderheiten in sich vereint: Es ist ein Altsammlungs-Beleg, es stammt aus einem ungewöhnlichen Fundort, nämlich einem Versuchsschacht anlässlich der Exploration eines Steinkohle-Feldes, es wurde bereits im Juli 1899 gefunden (also vor nunmehr 120 Jahren!) und es ist mein kleinster Germanonautilus.

 

   

Rätsel no. 6
25. Juni 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Hmm, wir wissen gar nicht so recht, wie die Frage zu formulieren ist. Versuchen wir es mal so: Was Sie da sehen, ist ein wohlgefüllter Teller. Nun also – was ist das in dem Teller? Das war der einfache Teil der Frage. Aber nun – womit brachte ein berühmter Grieche, der kurz vor Christi Geburt lebte, diese Sache in Verbindung?

 

   

Neues aus der Kinderstube der Diamanten
24. Juni 2019. Von Anne Hardy, Goethe-Universität Frankfurt am Main (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Im Gegensatz zum lupenreinen Edelstein enthalten faserige Diamanten oft kleine Einschlüsse von Salzlauge. Sie verraten Forschern, unter welchen Bedingungen Diamanten tief im Erdmantel entstehen. Ein Forscherteam unter Beteiligung der Goethe-Universität hat das Rätsel gelöst, in dem sie die Situation unter extremem Druck und großer Hitze im Labor simulierte.

 

   

Hemicosmites extraneus, eine Cystoiden-Art aus Dalarna
24. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Osmundsberget-Steinbruch am Kullsberg in der Provinz Dalarnas län in Zentral-Schweden steht der „Hemicosmites-
Kalkstein“ an. Dort konnte man früher eine interessante Cystoideen-Fauna sammeln. Zu uns nach Deutschland brachte sie bevorzugt der Skandinavien-Sammler Axel Paulsen, der dort oftmals unterwegs war und ausgezeichnete Funde machte.

 

   

Bernstein-Mücken in copula
23. Juni 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Diptera, in diesem Fall Zuckmücken, in copula im Bernstein sind selten. Die Wahrscheinlichkeit, solch einen Moment für die Ewigkeit festzuhalten, ist sehr gering. Bernstein ist nicht nur prädestiniert, Inklusen perfekt zu konservieren, auch Momente im Leben z.B. von Insekten wie der Paarungsakt können in seltenen Fällen im Bernstein festgehalten werden.

 

   

Archaeen: Marine Mikroorganismen - erfolgreiche Extremisten
23. Juni 2019. Von Luise Dirscherl, Ludwig-Maximilians-Universität München (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

In nahrungsarmen Tiefsee-Sedimenten laufen die Archaea, eine besondere Gruppe von Mikroorganismen, den Bakterien seit Jahrmillionen den Rang ab: Ihre effiziente Verwertung abgestorbener Zellen macht sie zur Basis der Nahrungskette in diesem Lebensraum.

 

   

Eine ganz besondere Art der Schwamm-Präparation
22. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Präparation").

Der erste Sammler, der das Potenzial dieser Feldschwämme erkannte und die verborgene Schönheit dieser Fossilien durch eine ganz besondere Präparations-Technik an den Tag brachte, war Arnolf Winkler aus Michelau. Er war Chemiker, also griff er erst mal zur Säure. Er präparierte die Schwämme mit Ameisensäure und schuf auf diese Art phantastische Präparate.

 

   

Der Drügendorfer Steinbruch - absolut gesperrt!
22. Juni 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Fundstellen").

Seit kurzem ist der Besuch des Drügendorfer Steinbruches absolut verboten. Das wird angezeigt durch umlaufend aufgestellte Schilder; zumindest an den Wochenende wird durch einen Wachdienst kontrolliert. Wenn Sammler auf dem Gelände erwischt werden, werden die Personalien aufgenommen und Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet.

 

   

Doppelspat aus Island
21. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Von Leserseite wurde ich darauf hingewiesen, dass Island auch für eine mineralogische Besonderheit gut ist. Dort gibt es den Doppelspat oder „Island-Spat“, in Island auch „Silberfels“ genannt. Solche Calcit-Kristalle kommen freilich auch anderswo vor, aber in Island sind sie am schönsten.

 

   

Zum polierten Sediment-Geschiebe von Rügen
21. Juni 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Das Geschiebe von Axel Schäfer im Artikel im "Praktischen" halte ich für einen Crinoidenkalk von Gotland aus dem Silur (Wenlock). Im Geschiebe finden sich manchmal schon naturgerundete Stücke, die „nur“ noch einer Nachbearbeitung bedürfen. Bei den Fossil-Querschnitten handelt es sich um Seelilien-Stielglieder.

 

   

Fossilien-Weinberge im Oxfordien des Départements Deux-Sèvres
20. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 86 Abbildungen ("Fundstellen").

Es gibt bequeme Sammelmöglichkeiten für eine reiche Fauna des Oxfordien, also des unteren Oberjura. Sie liegen z.B. bei Notre Dame d'Or und in der näheren und weiteren Umgebung von Pamproux. Wir beschreiben hier eine Weinberg-Lokalität in der Nähe von Thénezay, Département Deux-Sèvres, in Schichten des mittleren Oxfordien.

 

   

Kunstharz-Inklusen-Steine in Lettland
20. Juni 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Zu den China-Amber-Brocken hier noch ein paar Kollegen aus Lettland. Es gibt dort eine ganz neue Masche: In einem großen Kunststoffklops wird neben eine winzigen Bernstein mit einer echten Inkluse (Mücke) ein großes rezentes Tier eingegossen. Ein ebenso winziger Pfeil markiert die echte Inkluse, aber am Stand steht groß "Garantiert echter Bernstein".

 

   

Ostsee-Steine, aufs Feinste getrommelt!
19. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Praktisches").

Wir zeigen hier einfach mal ein paar Stücke aus der Axel Schäfer'schen Sammlung, gesammelt an der Ostsee-Küste. Schön sind sie in jedem Fall! Nehmen Sie das als Anregung – vielerlei lässt sich auf diese Art bearbeiten. Und einen Spirator kann man sich sicherlich ausleihen, um die Sache mal zu probieren.

 

   

"Chinese Amber Bernstein"
18. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei eBay werden viele Dinge aus China angeboten. Mit zu den bizarrsten Objekten gehören die großen, prächtigen und für Entomologen möglicherweise sogar bestimmbaren Inklusen in „Bernstein“. Und es gibt immer Leute, die so etwas kaufen. Dazu gehöre auch ich. Wobei ich diese Stücke nicht kaufte im Glauben, Bernstein oder auch Kopal zu erwerben.

 

   

Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein
17. Juni 2019. Von Jonas Viering, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Entlang der antarktischen Küste gibt es Instabilitäten im Eis, die darauf warten, ausgelöst zu werden. Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen.

 

   

Rätsel no. 5 – die Lösung
16. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein einziger Leser brachte – zugegeben, nach mehreren Anläufen – ganz cool die (erweiterte - so viel war gar nicht gefragt gewesen) korrekte Antwort: „Quarz“ – „Dinosaurier-Ei-Fragment“, zusätzlich „Patagonien“ (basierend auf der Kilometer-Angabe von Augsburg bis zum Fundort). Und das war Michael Reinhardt aus Freising! Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn!

 

   

Ein Bernstein-Brocken aus Sumatra
16. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige einen ordentlichen Brocken Sumatra-Bernstein. Er misst 12 x 11 x 5,5 Zentimeter und wiegt 345 Gramm. Mir gefallen an diesen Bernsteinen vor allem die bei den Sumatra-Steinen häufig erkennbare Belastungs-Strukturen. Manche Steine wie auch dieser zeigen intensive Verfaltungen und Verknetungen, entstanden durch erdmechanische Bewegungen.

 

   

Libellen-Flügel aus der Main-Donau-Kanal-Baustelle
15. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Beim Bau des Main-Donau-Kanals wurden spektakuläre Fossilfunde gemacht. Während wir Ammoniten-Freaks vor allem in der Trasse herum stiefelten und – logisch! - Ammoniten suchten, gab es einige anders denkende (intelligentere) Leute, die an bestimmten Stellen der Böschungskante im Schwarzjura epsilon gruben - und grandiose Funde machten.

 

   

Ivo Chlupác (1931-2002), ein bedeutender Geologe und Paläontologe
15. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Berühmtheiten").

Ivo Chlupác war durch und durch Erdwissenschaftler, voller Begeisterung, die er gut vermitteln konnte. Schon als Schüler sammelte er Fossilien und schrieb auch darüber. Nach dem Geologie-Studium an der Karls-Universität wirkte er langzeitig am Geologischen Institut in Prag. Von 1991 bis 1997 hatte er den Lehrstuhl für Geologie an der Karls-Universität inne.

 

   

Unerwarteter Fossilfund im eigenen Garten
15. Juni 2019. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Eine Lesestein-Mauer in meinem Garten bröselt ab. Vor ein paar Tagen sammelte ich die kleineren, durch Frost abgesprengten Bruchstücke ein und drehte sie aus Gewohnheit um. Dabei fand ich auf einem der Dolomite das Negativ eines gut erhaltenen Seeigel-Stachels und sowas ist in den Dolomiten recht selten! Ein guter Fund!

 

   

Abnutzungsspuren an Zähnen von Schuppenechsen geben Hinweise auf deren Ernährungsweise
14. Juni 2019. Von Petra Giegerich, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

An hochaufgelösten mikroskopischen Aufnahmen der Zahnschmelz-Oberfläche von Schuppenechsen – z.B. Leguane, Warane, Eidechsen und Brückenechsen – lsieht man, wovon sich die Tiere ernährten. Die Abnutzungspuren im Zahnschmelz zeigen deutliche Unterschiede zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern, sie ermöglichen aber auch feinere Unterscheidungen

 

   

Zwei makrokonche Brasilien – eine aus Marokko und eine aus Geisingen
14. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Ammoniten aus Marokko; weitergehende Fundort-Angaben fehlen. Nun gibt es dort auch Lagerstätten mit Mitteljura-Fossilien (vor allem am Hohen Atlas), und zwar mitunter recht schöne Fossilien; man kennt z.B. große interessante Emileien und Kollegen. Ich nahm an, dass es eine Ludwigia ist und kam dann auf Brasilia.

 

   

"La Cave aux Coquillages" in Fleury-la-Rivière - ein Bilderbuch
13. Juni 2019. Von Heidi Friedhoff, Norderstedt.
14 Seiten, 40 Abbildungen ("Museen").

Patrice Legrand produziert feinen Champagner. Seine zweite Leidenschaft aber sind die Fossilien, und da sein Anwesen bzw. sein Keller genau in den richtigen Schichten des Calcarie grossier liegt, gräbt er hier nach Fossilien. Er hat ein ganz wunderbares Museum eingerichtet - man wandelt sozusagen "in" den fossilreichen Schichten und bewundert!

 

   

Menschliche Vorfahren haben Steinwerkzeuge mehrmals erfunden
12. Juni 2019. Von Sandra Jacob, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Bisher dachte man, dass unsere Vorfahren frühestens vor 2,58 bis 2,55 Millionen Jahren Steinwerkzeuge systematisch angefertigt und genutzt haben. Die Entdeckung einer neuen Fundstelle in Äthiopien beweist jedoch, dass die Ursprünge der Produktion solcher Werkzeuge älter als 2,58 Millionen Jahre sind.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekte: Korallen/Calcit-Stufen aus Retznei
12. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Geologisches").

Die hier gezeigten Stufen tragen scharfkantige rhomboedrische Calcit-Kristalle, durchscheinend bis durchsichtig. Die Besonderheit der beiden Stufen ist, dass es sich um Korallenstöcke mit gut erkennbaren Skelett-Negativen handelt, in deren postdiagenetisch entstandenen Hohlräumen Calcit kristallisierte. Die Kristalle umfassen teilweise die Korallenreste.

 

   

Parasibirites grambergi POPOV, 1981 aus der Trias von Taimyr/Sibirien
11. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der hier gezeigte Ceratit der Art Parasibirites grambergi POPOV, 1981 stammt vom Cape Tsvetkov auf Taimyr, aus der Untertrias [Olenek („Skyth“), mittleres Spath; Grambergi-Zone)]. Gegenüber der etwas früher auftretenden Art Parasibirites kolymensis BYCHKOV, 1976, unterscheidet sich P. grambergi durch die abweichende Venter-Berippung.

 

   

Endlich wieder mal eine Zeichnung von Horst Kuschel!
11. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Horst Kuschel, unser zeichnender Fossiliensammler, hat etwas für die Publikation geschickt. Diesmal ist es etwas in seiner Sicht eigentlich Sammlungs-Fernes, aber es ist ein attraktives Stück, das vielleicht nicht so sehr den Sammler in ihm ansprach, dafür aber den Künstler: Ein Fisch aus den oligozänen Plattenkalken der Provence, aus Forcalquier.

 

   

Pupilla muscorum (LINNÉ, 1758) mit Altetiketten - Mit einer Richtigstellung (12.6.2019)
10. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Freund Hartmut Huhle brachte mir von der Börse in Bitterfeld (9. März 2019) einen schönen Beleg mit, einen ganz großartigen Börsenfund: Winzige Moos-Puppenschnecken in einem winzigen Glasröhrchen, und einer schöne alten Sammlungs-Schachtel dazu zwei Etiketten von Wilhelm Mauchers Hand, aus der Zeit von 1905 bis 1909. Herzlichen Dank für die Überlassung!

 

   

Rätsel no. 5: Zweite Hilfe
10. Juni 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Das Rätsel ist offensichtlich sehr viel schwerer, als wir gedacht hatten. Zwar erkannten alle die Natur des Gesteins bzw. Minerals richtig - es ist Chalcedon. Der Keil stammt aus einer Wüstengegend und lag dort längere Zeit oberflächlich. Er stammt aus einem zerbrochenen Objekt von vermutlich etwa 20 Zentimeter Durchmesser, das tierischen Ursprungs ist.

 

   

Amphiope bioculata (DESMOULINS, 1835) – in der Tat, unverkennbar zweiäugig!
10. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Oberfläche der Apikal-Seite wurde bei diesem Stück abgeschliffen, was zum einen die oft recht mühsame Präparation erspart – um die Oberfläche sauber zu bekommen, muss man ansonsten manchmal den aufsitzenden Sand Körnchen um Körnchen absprengen. Zum anderen sieht das Schliffbild meiner Meinung nach wirklich gut aus.

 

   

Ein interessanter pathologischer Ammonit aus Ammelhofen
9. Juni Juni 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ammoniten mit verletzungsbedingten Skulptur-Anomalien sind für mich immer ein spannendes Thema. Es ist auch die Herausforderung, das Auge zu schulen, um diese zu erkennen. Doch nach meiner Erfahrung sind sie nicht – wie früher angenommen – eine seltene Ausnahme, sondern in manchen Fundschichten und Fundorten durchaus ein häufiger Befund.

 

   

Trilobiten hatten Augen wie Insekten und Krebse
9. Juni 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Lehrreiches").

Trilobiten waren die evolutiv erfolgreichsten fossilen Gliederfüßer. Mit mehr als 20000 Arten besiedelten sie die paläozoischen Meere für über 300 Millionen Jahre, bis sie gegen Ende des Perms ausstarben. Trotz zahlreicher Studien zu ihrer Biologie ist die Frage nach der Position der Trilobiten im Stammbaum der Gliederfüßer ungeklärt und wird kontrovers diskutiert.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Großes Phylloceras aus Madagaskar
8 Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Konglomerat").

Im madagassischen unteren Oberjura (Oxford) tritt eine Ammoniten-Fauna auf, die jener der entsprechenden Schichten Indiens ähnelt. Hier wie dort gibt es relativ viele Phylloceraten und auch Lytoceraten. Hier als Beispiel eines der abgeschliffenen Exemplare der Art Holcophylloceras lodaiense (WAAGEN, 1875).

 

   

„Schmierende“ Sedimente versetzten Kontinente in Bewegung
8. Juni 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Plattentektonik ist ein wichtiger geologischer Prozess der Erde. Wie die Plattentektonik jedoch entstand, ist bislang umstritten. Eine neue Hypothese propagiert, dass die natürliche „Schmierung“ durch Ablagerungen, die aus Erosionen der Erdoberfläche stammen, entscheidend dafür waren, dass die Platentektonik in Gang gesetzt wurde und weiter fortlief.

 

   

Rätsel no. 5: Erste Hilfe
6. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Zu unserem Bedauern müssen wir feststellen, dass unsere Fragestellung beim Rätsel no. 5 offenbar deutlich suboptimal war. Es kamen zwar schon etliche Zuschriften, aber alle lagen drastisch daneben; viele beantworteten (teils auch falsch) nur die eine der beiden Fragen. Deshalb hier eine hoffentlich verbesserte Fragestellung und einige weitere Hinweise.

 

   

Humboldt-Feier im Museum für Naturkunde Berlin mit Intervention und Buch-Präsentation
6. Juni 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Museen").

Zur Feier von Alexander von Humboldts 250stem Geburtstag veröffentlicht das Museum für Naturkunde Berlin ein Werk, das einen Teil der von Humboldt gesammelten Minerale und Gesteine vorstellt. Begleitend dazu zeigt eine „Humboldt-Intervention“ im historischen Mineraliensaal bis 29. Februar 2020 ausgewählte Originalobjekte aus Humboldts Kolletion.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 1059: „Das sonnenarme Island“
5. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Geologisches").

Relativ spät, nämlich erst 1934, erschien bei Liebig die Serie "Das sonnenarme Island", worin berühmte und bekanne Natur-Szenarien gezeigt werden. Die Rückseiten der Sammelbilder tragen ungewöhnlich viel Text, der sowohl die gezeigten Landschaften beschreibt, aber auch eine allgemeine Einführung in das Land bietet.

 

   

Magnetismus im Erdmantel entdeckt
5. JUni 2019. Von Swenja Ronge, Westfälische Wilhelms-Universität (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Das riesige Magnetfeld der Erde schützt vor Strahlen und geladenen Teilchen aus dem All. Es ist in ständigem Wandel. Die altbekannten Quellen des Magnetfelds sind der tief im Inneren liegende Erdkern, aber auch der Boden, auf dem wir stehen – die Erdkruste. Der Erdmantel hingegen wurde bisher weitestgehend als „magnetisch tot“ angesehen.

 

   

Sandwich-Scutella - ein Lagerungs-Phänomen
4. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Etwas Besonders, nicht besonders im Sinne von Art, Ausbildung und Erhaltung der Seeigel, aber im Sinne der Lagerung. Es sind nämlich zwei aufeinander liegende Gehäuse, im Gestein „zusammen gebacken“, eine Doublette also, oder vielleicht als bildhafte Erläuterung auch ganz passend, ein Sandwich. Oder ein sehr dünner Hamburger bzw. Scutellen-Burger…

 

   

Rätsel no. 5: Was ist dieses mysteriöse Objekt – Tier, Pflanze oder Mineral?
4. Juni 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Was ist dieses mysteriöse Objekt – Tier, Pflanze oder Mineral? Oder richtiger, ein Stück von einem Tier, einer Pflanze oder einem Stein? Und die Frage ist – was ist es und wovon? Als Preis gibt es wieder einen schönen Ammonioten aus dem Callov des berühmten Steinbruches Moulin-à-Vent in Pamproux. Bitte nochmal nachlesen - eine neue Anmerkung!

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Xipheroceras vom Stonebarrow Hill bei Charmouth
4. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 11 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Stück aus meiner Vitrine, zweifellos nicht das schönste Exemplar seiner Art, aber immerhin relativ groß (obwohl es „nur“ ein Phragmokon ist): Zwölf Zentimeter. Er gehört zur Art Xipheroceras dudressieri (ORBIGNY, 1845) und stammt aus dem Sinemur (Charmouth Mudstone Formation) am Stonebarrow Hill bei Charmouth, Dorsetküste/Südengland.

 

   

Noch ein Ichthyosaurier-Wirbeli aus den Causses!
3 Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

„Wirbeli“ deshalb, weil es nun wirklich kein kapitaler Rückenwirbel ist, sondern ein Wirbelchen, ein Wirbeli halt. Angeregt durch Günter Richters Fund eines schönen Wirbels hab ich mal überlegt, wann und wo ich meinen ersten solchen Wirbel in den Causses fand. Und das war in der Gegend von Cornus im Département Aveyron, etwa 1976 oder jedenfalls da herum.

 

   

Dinosaurier-Museum Altmühltal - ein Schnappschuss
3. Juni 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Museen").

Demnächst bringen wir einen ausführlichen Bericht über das seit einigen Jahren bestehende Dinosaurier-Museum nahe Denkendorf. Hier als Ankündigung des Artikels ein Bild aus dem Freigelände. Das vielleicht aufregendste Objekt im Freiland sehen Sie auf dem Foto, womit nicht Uwe Ryck gemeint ist, sondern der bestens nachempfundene Tyrannosaurus rex.

 

   

Aspidoceraten: Stachelkranz hilft bei der Bestimmung
1. Juni 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Gruppe der Aspidoceraten entwickelt im Oberjura eine große Formenvielfalt. Egal, ob man sie in viele oder wenige Gattungen und Arten aufteilt, keine der Unterteilungen ist irgendwie restlos zufriedenstellend, weshalb auch in den letzten Jahren immer wieder altbekannte Arten anderen Gattungen zugeordnet sowie neue Gattungen aufgestellt worden sind.

 

   

Der häufigste China-Fisch in schöner Schachtel
1. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Aus den chinesischen Fossil-Lagerstätten in der Provinz Liaoning kamen/kommen trotz Export-Verbotes reichlich Fossilien. Das am häufigsten angebotene Fossil war ein kleiner Fisch der Art Lycoptera davidi (SAUVAGE, 1880). Solche Fische wurden früher für billig Geld angeboten und sind immer noch problemlos erhältlich.

 

   

Interessante Ammoniten aus der oberen Mutabilis-Zone von Gräfenberg
1. Juni 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Im Rahmen einer großflächigen Erweiterung im Steinbruch Gräfenberg (Endress) sind in den letzten Jahren auch die Schichten des Weißjura delta 2 im Bereich der sogenannten Oberen Mergelplatte (= Grenze zwischen der Mutabilis- und der Eudoxum-Zone) erschlossen. Die rauen Bänke spalten plattig auf.

 

   

Thailändischer Saurier ist ein Cousin von T. rex
1. Juni 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam untersuchte die ältesten bisher bekannten Dionosaurier-Eier. Sie sind rund 195 Millionen Jahre alt und kommen aus dem unteren Unterjura von Argentinien, China und Südafrika. Die Eier und Eierschalen stammen allesamt von langhalsigen Sauropoden, die sich von Pflanzen ernährten und rund vier bis acht Meter groß waren.

 

   

Erwärmung der Arktis führt zu Wetterextremen in unseren Breiten
1. Juni 2019. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Atmosphärenforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein Klimamodell entwickelt, das den immer öfter beobachteten Schlängelkurs des Jetstreams, einer großen Luftströmung über der Nordhalbkugel, richtig abbilden kann.

 

   

Auch wenn diese Blätter fallen, ist noch lange nicht Herbst!
1. Juni 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der Pfingstrosen-Strauch stand zuerst ohne Fossilien-Ergänzung, bis Gabo entdeckte, dass die Vase ganz genau zu einem herum liegenden madagassischen Ammoniten passt. Und da steht er nun... Es ist vermutlich ein Calycoceras (Newboldiceras) asiaticum (JIMBO, 1894) aus dem Untercenoman) der Région Atsimo-Andrefana/Madagaskar.  Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossil Juni: Audouliceras aus der russischen Kreide
1. Juni 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 14 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

In den späten 1980er/frühen 1990er Jahren tauchten bei uns auch die großen entrollten Ammoniten vom Wolgaufer in der Gegend von Uljanowsk auf. Sie wurden mühsam gesammelt oder noch mühsamer gegraben und schließlich gekonnt präpariert, natürlich auch ergänzt, montiert, ver- und gefälscht. Aber schön waren/sind sie immer.  Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Reineckeien aus dem Callovien von Pamproux
27. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Die hier gezeigte Ammoniten-Stufe fiel mir – unbeachtet seit dem letzten „Frühlingsputz“ vor langen Jahren – jetzt wieder in die Hände. Gesammelt und präpariert hatte ich das Stück irgendwann in den 1990er Jahren, als man noch sammeln konnte im berühmten Steinbruch "Moulin à Vent".

 

   

Rätsel no. 4: Alea iacta est – Der Würfel ist gefallen
27. Mai 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigten ein verwaschenes Bild eines grünen Objektes. Es ist eine Steinschnitzerei, ein leicht stilisierter Scarabaeus. Das erkannten viele, die Lösungsversuche einschickten, allerdings oft nur in Verbindung mit dem Stichwort „Wüstenglas“. Und das nun war falsch, denn der Scarabaeus wurde nicht aus Libyschem Wüstenglas geschnitten, sondern aus Moldavit.

 

   

Bourguetia saemanni aus dem Oxford von Brunkensen
25. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Fundstellen").

Brunkensen ist ein hübsches Dorf und ein sehr bekannter Fossilfundort in Niedersachen, wenig westlich von Alfeld (Leine), rund 42 Kilometer südlich von Hannover. Bei uns süddeutschen Sammlern ist die Lokalität meist nur vom Hörensagen bekannt. Da sie offenbar nach wie vor Fundmöglichkeiten bietet, stelle ich sie ganz kurz vor.

 

   

Die 70ste Freiberger Börse
23. Mai 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Börsen").

Am Samstag, dem 18. Mai 2019, fand in der Bergstadt Freiberg (Sachsen) die 70ste Internationale Freiberger Mineralienbörse statt. Wie immer war sie eine Reise wert, auch wenn für Fossiliensammler das Angebot in Freiberg eher übersichtlich ist. Wer aber Freude an schönen Steinen aller Art hat, konnte sich nicht satt sehen.

 

   

Blätter und ein UFOPF aus der Bayrisch-Schwäbischen Molasse
23. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Reinhard Kuhn überließ mir liebenswürdigerweise im Jahre 1989 (danke, Reinhard!) eine von ihm gesammelte Platte mit interessanten Blattfossilien, die er in der seinerzeit berühmten Pfaffenzeller Grube gesammelt hatte [Mittelmiozän; Oberbaden (Mittlere Dehm'sche Serie, Säugerzone 7)]. Darauf ist auch ein UFOPF.

 

   

Fossiles Zooplankton zeigt, dass marine Ökosysteme im Anthropozän angekommen sind
22. Nai 2019. Von Ulrike Prange, MARUM - Zentrum für Marine Umweltwiss. a. d. Universität Bremen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Der von Menschen verursachte Klimawandel wirkt sich auf die Artenvielfalt und Ökosysteme aus. Um zu bewerten, wie genau der Klimawandel Ökosysteme beeinflusst, muss der aktuelle Zustand mit vorindustriellen Zeiträumen verglichen werden. Man konnte nachweisen, dass sich marinen Plankton-Faunen aus heutiger und vorindustrieller Zeit nachweisbar unterscheiden.

 

   

Ein Kalamit aus dem Karbon von Zwickau sowie einige weitere Kalamiten-Fossilien
22. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige Ihnen hier ein Altsammlungs-Stück, das aus dem alten Kohle-Bergbau von Planitz bei Zwickau /Sachsen) stammt. Es ist ein Markhohlraum-Steinkern eines der im Karbon so häufigen Vertreter der Kalamiten-Gruppe, 21 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von etwa 9,5 Zentimeter und besteht aus glimmerführendem Sandstein.

 

   

Neue Studie zeigt: Tropische Korallen spiegeln die Ozeanversauerung wider
21. Mai 2019. Von Susanne Eickhoff, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Das Kalkskelett tropischer Korallen weist bereits Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung auf, die auf den Anstieg des CO2 in der Atmosphäre zurückzuführen sind. Das zeigt die Studie eines internationalen Teams, die kürzlich in Nature Communications publiziert wurde.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mammut läuft bergauf auf Mammut-Zahn
21
. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Mein Gabo sah den kleinen Mammutzahn mit dem aufgekitteten Rentiergeweih-Mammut bei mir auf dem Arbeitstisch stehen und dann das neue Foto und meinte, dass ich ein ganz eindeutig weniger schönes Foto von Figur und Zahn im Leitfossil gezeigt hätte. Und ich solle das sofort wieder gut machen. Dieses Bild zeige ich also auf Anweisung meiner Frau.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Ammonit wie ein Autoreifen
20. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein recht spektakuläres Stück ist das, was ich Ihnen hier zeige, zwar nicht groß, aber wirklich bizarr und ungewöhnlich. Es handelt sich um einen Ammoniten der Art Cadomites elatmae aus dem oberen Mitteljura von Elatma bei Gorkij (Russland). Durch Abschliff der Venter-Wand wurden die hohlen Kammern des Phragmokons sichtbar.

 

   

Rätsel no. 4: Was soll es darstellen und aus was ist es?
20. Mai 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Mal was Einfaches (der erste Teil der Frage): Was ist das gezeigte Objekt (bzw. was soll es darstellen)? Aber dann – der zweite Teil der Frage hat es in sich - woraus besteht es? Es ist etwas Geologisches. Vorerst nur diesen Hinweis zur Größe: 2 x 1,5 x 1,1 Zentimeter. Als Preis gibt es einen schönen Callov-Ammoniten aus dem Poitou.

 

   

Isotelus gigas und Isotelus rex – zwei Trilobiten-Riesen
19. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Isotelus gigas bildet zusammen mit Isotelus maximus und Isotelus rex das Triumvirat der ordovizischen Riesen-Trilobiten Kanadas. Das größte komplette Exemplar dieser Arten, ein Panzer von Isotelus rex, erreicht 72 Zentimeter Länge. Isotelus gigas wird immerhin auch bis zu 40 Zentimeter lang.

 

   

Staufenia staufensis (OPPEL, 1858) aus dem Wutachgebiet
17. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen klassischen Wutachgebiet-Ammoniten, ein Phragmokon mit Wohnkammer-Anteil. Die Scheibe hat einen Durchmesser von 15,5 Zentimeter, womit der Ammonit kein besonders großes Exemplar ist. Von der Schale sind nur wenige dünne Reste vorhanden. Das Stück ist aber ein recht typisches Exemplar der Art Staufenia staufensis (OPPEL, 1858).

 

   

Mysterium Bermuda: Geologen entdecken im Vulkangestein eine bisher unbekannte Region des Erdmantels
17. Mai 2019. Von Svenja Ronge, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Bermuda ist ein besonderes Terrain, weil es sich auf der Spitze eines 4570 Meter hohen erloschenen Vulkans befindet. Zum ersten Mal wurde jetzt das Gestein unter der Insel Bermuda im Detail geochemisch untersucht. Die Forscher entdeckten ein Mantelreservoir, das vermutlich noch von pangäischen Gesteinsplatten stammt.

 

   

Rätsel no. 3 - wiederum gelöst durch Klaus P. Weiss
16. Mai 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Gefragt war Liesberg im Kanton Basel-Landschaft: Im Stachelhäuter-Klassiker von Hans Hess taucht der Name oft als Fundort auf. Und der Hinweis auf „biochemisch hochinteressante Seelilien-Wurzelstöcke“, violettfarben durch einen Biofarbstoff, hätte auch geholfen. Sie kommen zwar auch anderswo vor, aber richtig schön sammeln konnte man sie in Liesberg.

 

   

Vorboten eines katastrophalen Kollapses
16. Mai 2019. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Flanken vieler Inselvulkane wie zum Beispiel des Ätna rutschen sehr langsam Richtung Meer. Ob diese Rutschungen Vorboten eines katastrophalen Kollapses sind oder im Gegenteil dessen Risiko sogar verringern, ist nicht geklärt. Eine aktuelle Studie ergab nun, dass die kleine Vulkaninsel Ritter Island nach langsamem Rutschen katastrophal kollabierte.

 

   

Rätsel no. 3 - Hilfestellung
15. Mai 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Herzlichen Dank für die vielen Lösungs-Angebote. Alle erkannten die Natur der "Kakteen" ganz richtig als Seeigel-Stacheln und viele nannten Fundorte (die allerdings geographisch allesamt falsch waren), die in den gleichen Schichten liegen wie der Aufschluss, aus dem die Stacheln kommen: Oberjura. Und zwar unterer Oberjura.

 

   

Duria Antiquior, das "Alte Dorset"
15. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 17 Abbildungen ("Aberrantes").

Diese spektakuläre Darstellung des Lebens in der Unterjura-Zeit hat wohl jeder erdwissenschaftlich interessierte Naturfreund schon einmal gesehen. „Duria Antiquior“ ist eine Darstellung des Lebens im „Alten Dorset“, jener südenglischen Grafschaft, in der es bis heute so wunderbare Unterjura-Fossilien gibt.

 

   

Und der zweite Ammonit ist auch schon grün
14. Mai 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

In unserem alten Ammoniten sprießt nun auch ein schöner Farn und signalisiert, dass die Eisheiligen (so gut wie) vorbei sind. Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifazius haben wir schon überstanden, morgen kommt noch die Kalte Sophie und dann ist es vorbei mit dem kalten Wetter - der Sommer bricht aus! Aber was ist das für ein Ammonit?  Frei zugänglich.

 

   

Archaeopteryx bekommt Gesellschaft
14. Mai 2019. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Soeben haben Forscher einen bislang unbekannten Vogel aus dem oberen Jura der Südlichen Frankenalb beschrieben. Es ist erst der zweite bekannte flugfähige Vogel aus dieser Periode überhaupt, neben dem berühmten Archaeopteryx als Übergangsform zwischen Reptilien und Vögeln. Der neue Flieger heißt Alcmonavis poeschli.

 

   

Rätsel no. 3: Was ist das und wo ist es her?
13. Mai 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Dieser bei Gabos Gips-Arbeiten (für die Sammlungs-Unterbringung no. 44) entstandene Kaktus besteht aus Fossilien. Sie wurden grün angestrichen im Hinblick auf die farbliche Anpassung an einen Kaktus. Was ist es wirklich? Einfach zu erkennen – es sind zwei ….! Aber jetzt wird es schwer: Woher stammen diese Fossilien?

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 44: Korallen mit Gipsfuß
13. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 30 Abbildungen ("Praktisches").

Im Gebiet der Schwäbischen Alb werden seit langer Zeit manche der berühmten „Nattheimer“ Korallen in einer ganz besonderen Art gesockelt. Man befestigt sie auf einem Gipssockel, um eine optisch angenehme und der Lebensstellung angenäherten Darstellung zu erreichen.

 

   

Rätsel no. 2 gelöst - die erste korrekte Antwort schickte Klaus P. Weiss
13. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Klaus P. Weiss schrieb: "Der gesuchte Ammonit ist Oxycerites aspidoides, der von Albert Oppel 1862 in seinem Werk "III. Ueber jurassische Cephalopoden. Beschreibung neuer oder wenig bekannter Arten" als "Ammonites aspidoides" beschrieben und abgebildet wurde. Er tritt auf auf in der Parkinsoni- und in der Zigzag-Zone.

 

   

Rätsel (regulär) no. 2: Welcher Ammonit ist das wohl?
12. Mai 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbbildung ("Konglomerat")

In der Programm-Ankündigung der Fossilienfreunde Augsburg in den „Hinweisen“ wird auf der Tafel zum Vortrag von Dr. Günter Schweigert die Lithographie eines Ammoniten gezeigt. Wir fragen nach Gattung und Art und Auftreten (Nennung der biostratigraphischen Zone). Als Preis loben wir den hier abgebildeten Ammoniten aus (Homoeoplanulites cf. balinensis).

 

   

Fossilienfreunde Ausburg - das Jahres-Programm 2019
12. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Hinweise").

Das diesjährige Vortrags-Programm der Fossilienfreunde Augsburg ("FFA") ist wie gewohnt vielseitig, lehrreich, unterhaltsam - rundum gut! Jedermann ist herzlich eingeladen, zu kommen und mitzumachen!  Frei zugänglich.

 

   

KAISER, M. & R. EBEL (Hrsg.) (2014): Der Doberg bei Bünde. Eine klassische Fundstelle der Paläontologie
10. Mai 2019. Buchbesprechung von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Bücherschau").

Eine zusammenfassende Darstellung zum Doberg samt Schichtfolge und Fossilien fehlte trotz 200jähriger Erforschung bis dato. Die Lücke wurde im Jahr 2014 mit dem Buch „Der Doberg bei Bünde. Eine klassische Fundstelle der Paläontologie“ geschlossen. Die Autoren sind Michael Kaiser und Rainer Ebel. Das ausgezeichnete Werk ist höchst empfehlenswert.

 

   

Eis auf Österreichs Gletschern schrumpfte innerhalb von zehn Jahren um ein Fünftel
9. Mai 2019. Von Sven Hartwig, Österreichische Akademie der Wissenschaften (via idw)
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Entwicklung der Eisdicke von Gletschern ist zentraler Bestandteil von Modellrechnungen über die Auswirkungen des Klimawandels im Hochgebirge: Sie erlaubt eine Vielzahl an Abschätzungen. Je exakter die Eisdicke ermittelt werden kann, desto genauer können derartige Szenarien berechnet werden.

 

   

Trittsiegel aus dem Unterperm von Texas
9. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Stück stammt aus einer älteren Sammlung. Es wurde vor mehr als 40 Jahren beim Kosmos-Verlag (“Lehrmittelhandlung“) in Stuttgart gekauft. Der Text auf dem Etikett von KOSMOS lautet: „Gliedertierfährte: Captorhinus – Perm ca. 260 Mio. J. alt Abiline [Abilene]/Texas“. Eine Gliedertier-Fährte ist das nun aber nicht, sondern eine Tetrapoden-Spur.

 

   

Sehr selten: Fossile Eikapseln von Haien. Extrem selten: Platte mit zwei Eikapseln!
8
. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige in Erinnerung an den freundlichen und beeindruckenden Menschen Jochen Aue hier einen seiner bedeutensten Funde, eine Platte mit zwei Hai-Eikapseln. Sie wurden von ihm gefunden am klassischen (heute unter Denkmalschutz stehenden) Fundort der Spitzkegelhalde in Plötz/Sachsen-Anhalt.

 

   

Rätsel um unsichtbares Gold entschlüsselt
8. Mai 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

In der größten Goldlagerstätte der USA in Nevada kommt Gold nicht in Form von Nuggets vor. Stattdessen liegt es – gemeinsam mit Arsen – in dem Mineral Pyrit verborgen, auch bekannt als „Katzengold“. Bisher war unklar, welche Rolle das Arsen für ein Goldvorkommen spielt.

 

   

Frühjahrsbörse in der Geratalhalle in Geraberg am 14. April 2019
7. Mai 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Börsen").

Das Angebot war wie immer breit gefächert. Sammler boten auch Regionales an, z.B. Stücke aus dem Thüringer Wald (verschiedene Achate) und aus dem Thüringer Becken (Muschelkalk-Ceratiten). Egal ob Mineralien- oder Fossilienfreund, es war für jeden etwas dabei. Man musste nur genau hinsehen.

 

   

Eine kleine Mollusken-Stufe aus dem Piacenziano von Monale
6. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Die kleine Fossilstufe zeigt, wie dicht die Fossilien gepackt sein können in den Sanden der legendären Fossilfundstelle Monale. Einen ausführlichen Bericht über diese einzigartige Lagerstätte finden Sie in Richter 2016. Freilich gibt es das auch in anderen der norditalienischen und toskanischen Fundstellen, aber hier in Monale waren solche Stücke nicht selten.

 

   

Ein Frühlingsgruß aus Salzburg, fotografiert heute (5. Mai) 8 Uhr und geschickt von Gero Moosleitner. Auweia... Schnatter! (5. Mai, 8 Uhr)

 

   

Vulkanische Asche vom Vesuv-Ausbruch im Februar 1852
4. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier ein recht altes Präparat zur Vulkanologie, eine Ascheprobe vom Vesuv. Nun sind solche Belege – Vesuv-Asche, Vesuv-Lava – grundsätzlich nicht so sehr selten, aber meist sind das dann jüngere bzw. rezente Aufsammlungen. Diese Probe aber stammt aus dem Jahre 1852 und da kann man sie durchaus als „historisch“ bezeichnen.

 

   

UV-Bilder von Fossilien machen
4. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 19 Abbildungen ("Praktisches").

Ich mache meine UV-Bilder unbelastet und unfachmännisch, mit primitivsten Hilfsmitteln. Dabei nehme ich in Kauf, dass die Farben der angestrahlten Objekte mitunter etwas eigenartig aussehen. Mit professionellen Bildern haben meine Fotos also überhaupt keine Gemeinsamkeit. Aber sie ermöglichen trotzdem das Erkennen von Eigenarten und Details der Fossilien.

 

   

Eine interessante Fundstelle für Riesenaustern - das Sammeln ist noch/wieder möglich
3. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Fundstellen").

Im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlichten wir einen Beitrag über eine Austern-Fundstelle im Languedoc, die ich seit den 1990er Jahren nicht mehr besucht hatte, weil in der Nähe der fossilführenden Wand ein Haus gebaut worden war. Freunde von mir waren jetzt Anfang April dort und überprüften die Situation. Das Haus ist weg und man kann wieder sammeln.

 

   

Vier Freunde in den Grands Causses. Ein extrem kurzer Kurzbericht über eine schöne Südfrankreich-Reise
3. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 11 Abbildungen ("Fundstellen").

Vier Freunde, die mal richtig zeitig zum Fossiliensammeln in den Causses sein wollten! In Südfrankreich, aber nicht im Midi am Meer, sondern im Hochland der Grands Causses. Also fuhren sie am 30. März los. Sie waren sich darüber im Klaren, dass um diese Zeit das Wetter sehr angenehm sein kann, mit viel Sonne und milden Temperaturen. Oder auch nicht.

 

   

Tyrannosaurus rex versus Mammut-Mama und Mammut-Baby
1. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Im Laufe meiner Sammelzeit hab ich mir immer wieder mal eine Bein- oder Elfenbein-Figur gekauft oder auch Stücke, aus Geweih geschnitzt, speziell aus Rentier-Geweih aus Alaska. Die Elfenbein-Figuren kommen aus Russland und sind aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Es sind Eisbären, Wölfe, Schlittenhunde und natürlich Mammuts. Und manchmal Dinos...

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Liparoceras (Becheiceras) bechei  
1. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Ammonit ist nicht sehr groß und vollkommen frei präpariert. Es ist ein ausnehmend schönes Exemplar. Die Schalenerhaltung ist perfekt, das Gehäuse ist ungedrückt. Auf den gedrechselten hölzernen Sockel habe ich ihn gesetzt, damit er in der Vitrine ein wenig über die „Bodenlieger“ und sonstigen „niederen Kreaturen“ hinaus ragt.

 

   

Monatsfossilien/-mineralien Mai: Muscheln mit Vivianit-Kristallen aus Kertsch
1. Mai 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
15 Seiten, 30 Abbildungen („Monatsfossilien").

Die Monatsfossilien könnte man diesmal auch als „Monatsmineralien“ bezeichnen, denn es handelt sich um Muscheln mit Kristall-Bildungen in den Hohlräumen bzw. um Schalen-Rekristallisationen. Solche sowohl für den Fossilien- als auch für den Mineraliensammler interessanten Stücke stammen aus den pliozänen Erzlagerstätten von Kertsch.

 

   

Gryphaea arcuata, ein Allerweltsfossil
28. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich erzähle von Gryphaea arcuata, einem Allerweltsfossil, wie es in vielen Lagerstätten der Schwäbischen Alb bzw. deren Vorlandes teils in ungeheuren Mengen vorkommt und das von vielen Sammlern eher gering geachtet wird, eine lausige „Gryphaea“ eben, oder – nach der Vogelschnabel-ähnlichen Form - eine „Greifenmuschel“.

 

   

Ein Androgynoceras aus der Klassischen Lokalität "Tongrube Altenhagen"
25. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der hier gezeigte Ammonit stammt von einer Exkursion mit Kurt Lenzer. Und als wir zurück kamen vom Besuch der Altenhagener Grube, mehr oder weniger mit leeren Händen, führte uns Kurt in den Keller, kramte ein wenig und teilte aus. Ich hab den Ammoniten in den 50 Jahren, die er nun bei mir ist, immer in Ehren gehalten und freue mich nach wie vor über ihn.

 

   

Die Fossilienbörse Leinfelden 2019: Treffpunkt Nr.1 für die Fossiliensammler
24. April 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Börsen").

Nachdem der Fossilienanteil insbesondere auf den großen Messen wie München und Hamburg seit Jahren stetig abnimmt, dürfte diese Veranstaltung inzwischen zum Treffpunkt der ersten Wahl unter den ernsthaften Fossiliensammlern avanciert sein. Dementsprechend war die Börse am Samstag gut besucht.

 

   

Warum der moderne Mensch aus Afrika kommt
24. April 2019. Von Alisa Koch, Eberhard Karls Universität Tübingen (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika. Von dort aus besiedelte der anatomisch moderne Mensch die Welt. Unklar ist noch, warum der Ursprung in Afrika lag und warum sich Homo sapiens gegen Arten wie den Neandertaler oder den Denisova-Mensch durchsetzen konnte. Möglicherweise sind die Ursachen zufällige Prozesse.

 

   

Rapide Zerstörung erdähnlicher Atmosphären durch junge Sterne
24. April 2019. Von Stefan Brodicky, Universität Wien (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Der Entdeckung tausender Planeten folgte eine der fundamentalen Fragen der heutigen Wissenschaft: Kann sich Leben auf diesen entwickeln? Eine zentrale Bedingung dafür ist die Fähigkeit der Planeten, eine Atmosphäre zu bilden und über ihre Lebenszeit zu erhalten.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Lytoceras-Wohnkammer mit Ammoniten-Füllung
23. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 16 Abbildungen ("Konglomerat").

Die begehrtesten Funde in der Heininger Tongrube waren die Wohnkammern der großen Lytoceraten. Warum begehrt? Nun, in diesen Wohnkammern saßen in aller Regel wenige bis zahlreiche Leioceraten, auch mal ein Pachylytoceras, alle eingedriftet in die "Sedimentfallen" der leeren Röhren der Riesenammoniten: Friedhöfe!

 

   

Frohes Osterfest!

 

   

Dakosaurus-Zahn mit Etikett von 1861
17. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

„Eines der gewaltigsten Thiere im Jura überhaupt bildet der Dakosaurus maximus…, denn wenige kommen seinem furchtbaren Gebiss gleich. – Hr. Prof. Plieninger… bildete einen großen Zahn von Schnaitheim uner dem Namen Geosaurus maximus ab, und zeigte später an einem Kieferstück von Ulm…, dass die Zähne eingekielt waren.“ Quenstedt 1858.

 

   

Flexibel gewinnt: Asiatischer Elefant überlebt Stegodon
17. April 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler haben mit chinesischen Kolleg*innen die Ernährungs-Gewohnheiten des Asiatischen Elefanten und dessen ausgestorbenen Verwandten Stegodon während des Pleistozäns untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Asiatischen Elefanten vielfältiger ernährten und sich dadurch einen Vorteil verschafften.

 

   

Eine kleine Kollektion alter Solnhofen-Fossilien (gesammelt 1892!)
16. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 26 Abbildungen ("Konglomerat").

Auf der zweiten „Petrefakta“ in Leinfelden - das war am 15. März 1997 – kaufte ich mir bei einem der Händler einige Solnhofen-Platten mit Kleinkrebsen und einem Fisch. Die Qualität der Fossilien war meist nicht sensationell, eher suboptimal, aber: Sie wurden vor 123 Jahren gesammelt (jedenfalls die meisten Stücke der kleinen Kollektion).

 

   

Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät
16. April 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Am 17. März 2002 startete das Satellitenduo GRACE, um das Erdschwerefeld so präzise zu kartieren wie nie zuvor. Die Messungen ermöglichen es, den irdischen Wasserkreislauf, die Massenbilanz von Eisschilden und Gletschern oder die Veränderung des Meeresspiegels zu überwachen und wichtige Trends des globalen Klimasystems besser zu verstehen.

 

   

Riesen-Seepocken aus dem Neogen der Betischen Kordillere
14. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

An einer Lokalität im Steppenland Almerías konnte man Balaniden in großer Zahl finden. Nun sind Balaniden, Seepocken, im marinen Pliozän der Betischen Kordillere keine Seltenheit; sie treten vielerorts als Bewuchs auf. Hier aber handelt es sich um riesenwüchsige Exemplare, meisten in Form mehrere bis vieler zusammen gewachsener Einzel-Exemplare.

 

   

Ein Hoplit aus dem Alb von Le Gaty
14. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Ammoniten aus dem Alb (obere Unterkreide) des Départements Aube. Er stammt aus der Sammlung Karl Albert Frickhingers, kommt allerdings nicht aus Courcelles, sondern von Le Gaty. Die Fundstellen dieser Gegend wurden früher verallgemeinernd bezeichnet mit der Angabe „Troyes“, also dem Namen der Départements-Hauptstadt.

 

   

Einige Aptychen-Funde aus den Mörnsheimer Schichten
13. April 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
10 Seiten, 22 Abbildungen ("Funde").

Ich will hier nicht über Funktion, Form und Typen der Aptychen schreiben, sondern nur einige meiner Funde vorstellen, die in dieser Form von jedem Sammler gemacht werden können. In den Mörnsheimer Schichten (Oberjura; Untertithon; Mörnsheim-Formation des Altmühltals in Bayern treten neben verschiedenen Ammoniten-Arten auch Aptychen sehr häufig auf.

 

   

Winterlicher Präparations-Erfolg - viele Funde aufgearbeitet!
11. April 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige einen Teil meiner Präparations-Ergebnisse aus dem Winter 2018/2019. Es sind größtenteils Ammoniten aus dem mittleren und oberen Malm gamma 1. Die größten Stücke haben einen Durchmesser von rund 20 Zentimeter. Es handelt sich um Altfunde aus den Jahren 2004 bis 2014, als man in Gräfenberg noch reichlich die begehrten Grünlinge finden konnte.

 

   

Frühling - der Ammonit treibt aus!
11. April 2019. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Unser alter Ammonit treibt munter aus - die Farne sprießen und werden bald so stattlich sein, dass man den Ammoniten kaum mehr sehen wird. Aber er muss wohl dieses Jahr verputzt werden. Frei zugänglich.

 

   

Klimageschichte im Eis
11. April 2019. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Im Eis der Antarktis wurde drei Jahre lang nach einem Ort gesucht, an dem man am besten die Klimageschichte der letzten 1,5 Millionen Jahre untersuchen kann. Die Wahl fiel auf einen der kältesten, trockensten und leblosesten Plätze auf der Erde: „Little Dome C“, drei Stunden Schneemobil-Fahrt (30 Kilometer) von der Antarktis-Station Dome Concordia entfernt.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Nattheimer Korallenstufe
9. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Vitrinen-Säubern entdeckte ich ein weiteres Stück meiner Sammlung, das als Titelbild eines Buches diente wie auch das vor kurzem vorgestellte Pleuroceras auf dem Außentitel des „Petrefaktensammlers“. Es ist eine Korallenstufe aus der Nattheimer Riffschutt-Fazies (Oberkimmeridge; Mergelstetten-Formation).

 

   

Gerolsteiner Cupressocrinites-Krone aus der Hand Stefan Dohms
8. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier eine Seelilien-Krone, ein historisches Stück, gesammelt vermutlich von Stefan Dohm (1862-1924), dem Vater von Batti Dohm ( 1897-1977), dem Gerolsteiner Eifel-Geologen. Die Seelilie wurde vermutlich im ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts gesammelt und verkauft.

 

   

Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
8. April 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

In der Senckenberg Hominiden-Sammlung wurde eine weitere fossile Menschenaffenart nachgewiesen. Die neue Menschenaffen-Art wurde bereits 1950 von Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald als Meganthropus palaeojavanicus beschrieben, damals jedoch als Urmensch gedeutet.

 

   

Eine Krabbe aus dem Simi Valley in Süd-Kalifornien
7. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 45Abbildungen ("Konglomerat").

Hier mal ein Frickhinger-Fossil aus einer anderen Ecke, ein Decapode, ein Kurzschwanzkrebs. Zuerst dachte ich, das ist ja wohl eher ein hässliches Stück, aber als ich dann im Internet vergleichbare Stücke anschaute, muss ich dem Karl Albert Abbitte leisten. Auch wieder ein schönes Sammlungsstück! Zwar ist es ein unbeschalter Steinkern, aber gut erhalten.

 

   

Rügen-Rätsel - gefragt war Hedera helix LINNÉ, 1758 - der Gemeine Efeu
7. April 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Hartmut Huhle hat drei Peise zur Verfügung gestellt, nämlich Holzscheiben aus der Rätselpflanze, auf feinste geschliffen. Gewonnen haben Renate Niederehe, Euskirchen, Michael Reinhardt, Freising und Dr. Axel Wittmer, Herford! Hezrlichen Glückwunsch und Dank an alle anderen, die mitgemacht hatten!

 

   

Rudolf Schmid (2016): Die alttertiären Seeigel des bayerisch-salzburgischen Helvetikums 
7. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Bücherschau").

Schmids langfristig angelegtes Vorhaben, die Seeigel-Fauna des Helvetikum zu erfassen und ein möglichst umfassendes Bild davon zu geben, ist ihm bestens gelungen. Das Buch ist eine Hilfe für jeden Seeigel-Interessierten, und zwar über das Helvetikum hinaus. Die historischen Abbildungen aus den klassischen Arbeiten sind wunderbar.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 522: „Berühmte Landbäder“
6. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 25 Abbildungen ("Aberrantes").

Im Jahr 1902 erschien bei Liebig unter anderem die Serie „Berühmte Landbäder“, womit Heil- und Kurbäder gemeint sind, gegensätzlich zu Seebädern. Gezeigt werden sechs Bäder bzw. Badeorte, beginnend mit Karlsbad, vermutlich das weltweit bekannteste Heilbad, gefolgt von Marienbad, Bad Pyrmont, Spa, Sankt Moritz und Wildbad Gastein.

 

   

Ein Reedops bronni aus der Frickhinger-Sammlung
5. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Exemplar stammt von einem berühmten Fundort, von wo auch Barrande viel Material in der Sammlung hatte, dem Hügel Damil bei Tetin nahe Beroun. Stücke von dort wurden häufig mit der Fundort-Angabe „Tetin“ versehen; so auch von Barrande. Tetin war im neunzehnten Jahrhundert und noch zu Beginn des frühen zwanzigsten Jahrhunderts ein berühmter Fundort.

 

   

Bisher erst eine richtige Antwort zum Rügen-Rätsel - nanu?
5. April 2019. Redaktionelle Mitteilung.
("Konglomerat") Bild anklicken!

Bisher kam nur eine richtige Antwort zum Rätsel, das in den Rügen-Beitrag von Hartmut Huhle integriert ist. Schauen Sie mal nach, ob Sie nicht auf die Lösung kommen - Bild anklicken! Die geringe Mühe lohnt sich - als Preis gibt es eine sauber geschlifene Scheibe der gesuchten Pflanze. Sozusagen als Grundstein einer eigenen Xylothek (Abteilung rezente Hölzer).

 

   

Mehr CO2 als jemals zuvor in 3 Millionen Jahren: Beispiellose Computersimulation
5. April 2019. Von Jonas Viering, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (via idw).
1 Seite ("Geologisches").

Heute ist mehr vom Treibhausgas CO2 in unserer Atmosphäre als wahrscheinlich je zuvor in den letzten 3 Millionen Jahren. Erstmals ist es nun gelungen, eine umfassende Computersimulation für diesen Zeitraum durchzuführen. Die Ergebnisse passen gut zu den Erkenntnissen, die aus Ablagerungen der Ozean-Böden zur Klimaentwicklung gewonnen werden konnten.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mammut versus Mammutzahn
5. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Aberrantes").

Um die geringe Größe des Zahnes zu verdeutlichen, habe ich auf die Kaufläche eine kleine aus Rentier-Geweih geschnitzte Mammut-Figurine gestellt. Ein putziges Tierchen, nur sechseinhalb Zentimeter lang einschließlich der Stoßzähne! Aber es ist gut getroffen. Es schaut ein wenig traurig, aber nicht unfreundlich. Solche Schnitzereien werden in Alaska hergestellt.

 

   

Rügen für Naturfreunde - ein Gang über die Insel
2. April 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
14 Seiten, 30 Abbildungen ("Konglomerat").

Was gibt es außer Fossilien auf der Insel? Na, zuerst einmal eine wunderbare Landschaft, dann Kreidemuseum, Dinosaurier-Land, Buchenwald und Mammutbaum, Großsteingräber und Artefakte, Jagdschloss Granitz, Schinkel-Turm und Spielzeug-/Puppenmuseum. Und überhaupt! Rügen ist immer eine Reise wert! Und dazu ein dreipreisiges Rätsel!

 

   

Flyer zum "Bitterfelder Bernstein"
1. April 2018. Redaktionelle Mitteilung.
4 Seiten, 18 Abbildungen ("Hinweise").

Der vom Verein für "Natur- und Regionalgeschichte Bitterfeld e.V." herausgegebene 10seitige Flyer enthält eine gut verständliche von R. Wimmer und A. Krumbiegel geschriebene/gestaltete Beschreibung des Bitterfelder Bernsteins, von der Geologie üder die Gewinnung und die Harzarten bis zu den Inklusen.  Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Pleuroceras aus Stürmig
1. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Dieser Ammonit war mein erster ordentlicher Fund aus der berühmten Tongrube in Unterstürmig. Ich sammelte ihn bei einer Begehung mit meinem Freund Sepp Herre in den späten 1960er Jahren. Ich weiß noch, es war ein nieseliger Tag, aber da dies mein erster Besuch hier war, konnte mich nichts bremsen, weder Feuchtigkeit noch Dreck.

 

   

Tyrrhen-Lokalitäten in Südspanien
1. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 40 Abbildungen ("Fundstellen").

Im gesamten Mittelmeerraum und so auch in Südspanien findet man Strandterrassen-Ablagerungen der ehemaligen Mittelmeer-Küste. Entsprechende Pleistozän-Schichten werden im Mediterran-Gebiete als „Tyrrhen“ zusammengefasst. Eine wichtige Leitform der Tyrrhen-Schichten ist die Schnecke Strombus bubonius LAMARCK, 1822.

 

   

Monatsfossil April: Ein Arcaspidoceras aus dem Oxford Madagaskars
1. April 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 20 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Der Monats-Ammonit ist ein bis außen gelobter Phragmokon mit einem Durchmesser von etwa 30 Zentimeter. Wenn man voraussetzt, dass die Wohnkammer unmittelbar folgt, würde das einen Gehäuse-Enddurchmesser um 50 Zentimeter ergeben. Der Ammonit ist beidseitig vollkommen frei und zwar – beidseitig! - bis in die innersten Windungen.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Riesen-Seeigel vom Haunsberg
28. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier zeige ich einen der berühmten Riesen-Seeigel aus dem Helvetikum, aus dem Eozän Oberbayerns und Salzburgs. Dieser stammt aus dem ehemaligen Steinbruch am Haunsberg bei der Kapelle St. Pankraz, Ortsteil Schlößl, Gemeinde Nussdorf, im Salzburger Land. Die Fundschicht ist die „Fossilschicht“ im Lutet (Eozän; Alttertiär).

 

   

Wirre Lagen (Gekröse-Schichtung)
26. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Geologisches").

Als ich den hier gezeigten Stein auf einem Börsentisch liegen sah, dachte ich zuerst an ein stark deformiertes fossiles Holz. Es ist eine geschnittene Scheibe, maximal 14,5 Zentimeter lang und 1,5 Zentimeter dick. Sie wurde einseitig „poliert“ bzw. fein geschliffen. Es ist kein Holz, aber welch ein Gestein kann es sein?

 

   

Frühling – jetzt ist er endlich wach, der alte Schlafmützer
26. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Viele Blumen blühen schon. Hier stellvertretend die Leberblümchen mit ihrem intensiven Blau!  Dazu als Frühlings-Stillleben: Auf einem Mauerstein aus der Stadtmauer von Aigues-Mortes liegt ein Ammonit. Es ist ein stattliches Erymnoceras (22 Zentimeter) aus dem Callov (oberer Mitteljura) des Département Sarthe.  Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Brachiopoden-Skulptur aus Saal
26. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Solche Brachiopoden-Gruppen konnte man sich ohne allzu großen präparativen Aufwand aus dem entsprechenden Gestein frei arbeiten. Im Steinbruch von Saal sind immer wieder solche Partien praktisch ausschließlich aus Brachiopoden bestehender Massenkalke erschlossen. Sie gehören stratigraphisch in Quenstedts Weißjura epsilon (Oberkimmeridge).

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 43: Münzkapseln für Kleinfossilien
22. März 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
5 Seiten, 4 Abbildungen ("Praktisches").

Die so genannten Münzkapseln sind flach und entsprechend nur für flache Fossilien nutzbar. Da es die Kapseln in variablen Durchmessern zwischen 14 und 41 Millimeter gibt, lassen sich aber auch größere Stückzahlen von Kleinfossilien unterbringen und sortieren. Sie sind zudem deutlich billiger als Mikrozellen.

 

   

Detektivarbeit im afrikanischen Grabenbruch
22. März 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Grabenbrüche sind riesige Risse auf der Oberfläche unseres Planeten, an denen sich Kontinente zerteilen und neue Ozeane entstehen können. Obwohl sie das Klima und die Biosphäre mancher Regionen mitbestimmen und möglicherweise sogar die Evolution der Menschenvorfahren beeinflusst haben, sind sie nur unzureichend verstanden.

 

   

Das Goldene Zeitalter der weißen Ammoniten
22. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die Tongrube in Unterstürmig – das war einer der Lias-delta-Klassiker Frankens. Ein wunderbarer Aufschluss, in dem man herrlich sammeln konnte ohne Restriktionen irgendwelcher Art. Und meist fand man auch gut. Die weißschaligen Ammoniten nahmen Ihren Weg in die ganze Welt; sie wurden z.B. auch auf der legendären Tucson-Börse angeboten.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Ammonit aus Lauterhofen
22. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Das aktuelle Vitrinen-Fossil ist ein ganz normaler Weißjura-Ammonit. Er stammt allerdings von einem früher viel besuchten Steinbruch, nämlich aus Lauterhofen/Oberpfalz. Ich weiß nicht, ob heute dort noch gesammelt wird bzw. gesammelt werden darf. Ich bin noch nicht einmal informiert, ob die seinerzeit so guten fossilführenden Schichten noch erschlossen sind.

 

   

"Kundler Konglomerat"
19. März 2019. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Geologisches").

"Kundler Konglomerat", das ist die unter Sammlern übliche Bezeichnung für ein farblich sehr attraktives Gestein, das in der Wildschönau in Tirol vorkommt. Eigentlich handelt es sich um eine Brekzie, da es vorwiegend aus eckigen Bestandteilen besteht. Gerundete Teile kommen nur untergeordnet vor.

 

   

Trilobiten mit langer Nase und riesigen Wangenstacheln aus Marokko
19. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Auch im Ordoviz lebten einige besonders auffällig geformte Trilobiten. Die Exemplare der Gattung Ampyx zeichnen sich durch sehr lange Wangenstacheln aus und durch einen nach vorne gerichteten medianen Caphalon-Stachel von beträchtlicher Länge. Entsprechende Trilobiten findet man auch in den Schichten der Fezouata-Formation Marokkos.

 

   

Patrice Lebrun (2018): Fossiles du Maroc
19. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Bücherschau").

Das Buch behandelt die paläozoischen Fossilien im Anti-Atlas, vom Osten Agadirs bis in die südliche Gegend von Erfoud. Die Trilobiten stehen an erster Stelle, aber auch die Echinodermen, Cephalopoden und andere Weichtiere sowie Fische werden behandelt. Vorgestellt werden Geologie, Stratigraphie, Fossilinhalt und Fundstellen.

 

   

Jahrgangs-CD 2018 erschienen!
18. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und damit gibt es jetzt 15 abgeschlossene Jahrgänge Leitfossil.de! Auf der CD ist der gesamte Jahrgang 2018 abgespeichert: 445 Beiträge auf 2452 Seiten (Internet-Explorer-Druckvorschau) mit 4039 Abbildungen. Der Versand der vorbestellten CDs an die Abonnenten erfolgt in den nächsten Tagen.  Frei zugänglich.

 

   

Sonderaktion Leitfossil-CDs und Neu-Abonnement
18. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und nun Ihre Chance, deutlich billiger an die Leitfossil-Bibliothek zu kommen: Zur Feier von 15 Jahrgängen führen wir eine Sonderaktion durch! Seit 2004 gibt es das Internet-Magazin Leitfossil.de, mittlerweile sind also fünfzehn abgeschlossene Jahrgänge erschienen. Alle in diesen Jahren erschienenen Beiträge sind auf fünfzehn CDs gespeichert. Frei zugänglich.

 

   

Die Lösung des Eichhorn-Rätsels (en-passant 2)
18. März 2019. Redaktionelle Mitteilung.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Wir frugen nach zwei bei uns auf dem Terrassentisch liegenden Ammoniten und wollten wissen, zu welcher Gattung sie gehören. Der erste Richtige war Dr. Axel Witttmer, sein Preis ist der Ammonit links aus dem Oxford Madagaskars. Weitere Information (+ Eichhörnchen-Bilder) in den "Hinweisen". Dank an alle, die mitgerätselt hatten!  Frei zugänglich.

 

   

In den Seeigel-Weinfeldern des Médoc
17. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
67 Seiten, 200 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich beschreibe in diesem Beitrag Lokalitäten auf der Halbinsel Médoc und zeige speziell deren Seeigel-Fauna. Da kann man nun nicht schnell mal hinfahren, aber wenn man dort im Südwesten Frankreichs Urlaub macht – es gibt so viel zu sehen und wunderbare Strände – kann man ja mal einen Abstecher zu den Seeigel-Weingärten machen.

 

   

Hinweis auf eine Arbeit über die Asteropyginae
15. März 2019. Von Louis Tiefenauer, Döttingen.
1 Seite ("ForumFossil").

2013 ist eine Arbeit über die Systematik der Asteropyginae erschienen. Die Namen haben sich etwas geändert: Asteropyge meocristata (Le Mâitre 1952) heißt jetzt Hollardops mesocristata. - BIGNON, A. & C. CRONIER (2013): The systematics and phylogeny of the Devonian subfamily Asteropyginae (Trilobita: Phacopida). - Journal of Systematic Palaeontology 12/6.

 

   

Forscher untersuchen die ältesten Dinosaurier-Eier
15. März 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam untersuchte die ältesten bisher bekannten Dionosaurier-Eier. Sie sind rund 195 Millionen Jahre alt und kommen aus dem unteren Unterjura von Argentinien, China und Südafrika. Die Eier und Eierschalen stammen allesamt von langhalsigen Sauropoden, die sich von Pflanzen ernährten und rund vier bis acht Meter groß waren.

 

   

Großer Nix-Nabler aus dem Toarcien der Grands Causses
14. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Beim Sammeln in den Grands Causses möchte man gerne mal Ammoniten finden, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Und wenn man dann endlich mal einen Großen gefunden hat wie den hier mit 6 Zentimetern und das gute Stück wäscht, dann stellt sich leider recht häufig heraus: Innen ist nix mehr, der Nabel fehlt, es ist ein Nix-Nabler!

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mein erster Hemipneustes
13. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Seeigel gehört zur Art Hemipneustes striatoradiatus (LESKE, 1778). Die Art wurde von Leske im Jahre 1778 errichtet als Spatangus striato-radiatus. Lamarck beschrieb sie 1840 als Spatangus radiatus, was ungültig war – Leskes Artnamen hatte und behielt die Priorität. Heute gehört die Form zur 1840 von Louis AGASSIZ aufgestellten Gattung Hemipneustes.

 

   

Vulkan in Stolpen - Weltweite Typlokalität für Basalt muss neu definiert werden
13. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Beim Vulkanvorkommen des Burgbergs in Stolpen handelt es sich um einen Maar-Diatrem-Vulkan. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Gesteine auf einen unterirdisch entstandenen Subvulkan zurückzuführen sind. Zudem gelten die Stolpen-Vulkanite aufgrund der mineralogischen Zusammensetzung nicht länger als weltweite Typlokalität für Basalt.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Haizahn aus der Leipziger Tieflandsbucht
12. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Eines der ganz besonderen wenn auch auf die Ferne unscheinbaren Fossilien in der Vitrine ist der hier gezeigte Haizahn. Als ich ihn jetzt in die Hand nahm, hab ich mich so gefreut, dass ich gleich Fotos machte. Und die will ich Ihnen jetzt zeigen! In derartiger Erhaltung sind solche Zähne im Oligozän der Leipziger Tieflandsbucht sehr selten.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Harpoceras aus den Grands Causses
10. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

Beim Vitrinen-Putzen holte ich auch den hier gezeigten Ammoniten aus den Grands Causses ans Tageslicht. Er ist ein Ausnahmefund insofern, als er mit einem Durchmesser von 9,3 Zentimeter ein recht großes Exemplar ist für die Causses. In rund 50 Jahren des Sammelns dort fand ich nur vier ähnlich große (und passabel erhaltene…) Exemplare dieser Art.

 

   

Ein Merluccius aus Adygeja
9. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Ralf Krause zeigt bezugnehmend auf Huhles Artikel "Wat dem Eenen..." ("Praktisches") einen Merluccius aus Maikop in der Republik Adygeja im Föderationskreis Südrussland unweit der Schwarzen Meeres. Die Stadt befindet sich am Fluss Belaja im Übergangsbereich vom hügeligen Kaukasusvorland in die Kuban-Niederung. In der Nähe wird Erdöl gefunden.

 

   

Es ist fast soweit:  17. März 2019 - die beliebte Nürnberger Börse!
8. März 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der Besuch der Nürnberger Mineralien- und Fossilienbörse lohnt sich immer - es gibt ein ausgezeichnetes Mineralien- und Fossilienangebot, auch einen Bücherstand und Werkzeug, man trifft Freunde und Bekannte, kann mit aller Welt diskutieren, die niedrigen Preise und die Fachkenntnis der Aussteller loben, gut essen, einen guten Kaffee trinken...  Frei zugänglich.  

 

   

Vortragsprogramm der Mineralien- und Fossilienfreunde Nürnberg
8. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wieder wird ein ausgesprochen interessantes und vielseitiges Vortrags-Programm geboten. Das Spektrum ist so gewählt, dass eigentlich jeder etwas für ihn Reizvolles finden kann. Dazu ein freundlicher Kreis und gutes Essen - fahren Sie mal hin, Sie werden sich wohlfühlen und schöne Vorträge sehen und hören!  Frei zugänglich.

 

   

Auftauende arktische Permafrostböden: eine der größten Umweltgefahren
8. März 2019. Von Jan Meßerschmidt, Universität Greifswald (via idw)..
1 Seite, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Umweltorganisation der Vereinten Nationen warnt in ihrem Bericht „Frontiers 2018/19: Emerging Issues of Environmental Concern“ vor fünf drohenden und bisher unterschätzten Umweltgefahren. Eine dieser Gefahren ist das Auftauen der arktischen Permafrostböden. Gefroren speichern diese etwa die Hälfte allen Kohlenstoffs, der weltweit in Böden festgehalten ist.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Euaspidoceras von der Calvados-Küste
7. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 26 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich zeige Ihnen einen Uralt-Fund von der Calvados-Küste, den ich beim Frühlingsputz gerade hervor gekramt habe. Es ist ein Euaspidoceras aus dem Oolithe ferrugineuse de Villers, also aus dem Oxford (unterer Oberjura). Aber es stammt eben nicht aus Villers-sur-Mer oder Houlgate und ist dennoch ein recht hübsches Stück und mit 22,5 Zentimeter auch recht stattlich.

 

   

Heute mal ein kleiner Exkurs zu den Mineralien: Flussspat aus Wölsendorf und Asturien  
6. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 19 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier 5 Flussspat-Stufen aus dem Wölsendorfer Revier und aus Asturien. Wenn ich Mineralien sammeln würde, wären es sicherlich Fluorite. Ich hab zwar nicht viele Stücke, aber ich mag sie sehr. Ganz besondeers beeindruckend sind die gelben Wölsendorfer und die blauen oder violetten Asturier aus Berbes.

 

   

22. Bitterfelder Mineralien- und Fossilien-Tauschbörse am 9.3.2019
8. Mineralien- und Fossilienbörse Bad Blankenburg am 24.3.2019
5. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

In Kürze wieder zwei nette kleine mitteldeutsche Börsen!  Frei zugänglich.

 

   

Veranstaltungs-Programm 2019 des Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
5. März 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Sie finden hier das aktuelle und wie gewohnt vielseitige Programm der traditionell hervorragenden Vorträge und sonstigen Veranstaltungen dieses Arbeitskreises, die ein großes Themenfeld von der Vorgeschichte über die Paläontologie bis zur Geologie umfassen. Auch Gäste sind willkommen!  Frei zugänglich.

 

   

Auftreten der ersten Tiere wahrscheinlich später als bisher vermutet
5. März 2019. Von Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Tiere sind die am weitesten entwickelten Lebensformen auf unserem Planeten. Sie existieren erst seit einigen hundert Millionen Jahren, also seit weniger als einem Fünftel der gesamten Erdgeschichte. Davor waren die Ozeane ausschließlich mit Mikroorganismen wie Bakterien und Mikroalgen besiedelt. Die Entstehung der ersten tierischen Organismen ist ungeklärt.

 

   

"Wat dem Eenen sin Uhl, is dem Annern sin Nachtigall!"
4. März 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
7 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Der Verfasser erhielt einen sehr kaputten in vier Teile zerbrochenen Fisch. Die einzige Angabe dazu war "Nordkaukasus". Er fügte die Bruchstücke zu einem ansehnlichen Sammlungsstück zusammen, recherchierte, bestimmte den Fisch und zeigt hier nun sein höchst gelungenes Werk. Jetzt ist es ein schöner Beleg!

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Acantopleuroceraten-Stufe
4. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir alten/älteren Sammler denken mit Wehmut zurück an die Zeiten, als man noch in den fossilreichen Schichten des Unterpliensbach im Steinbruch bei Fresney-le-Puceux im Calvados sammeln durfte. Vorbei... Besonders häufig waren damals die Acanthopleuroceraten, die mit mehreren Arten auftraten.

 

   

Älteste Körnerfresser entdeckt - Früheste Verwandte der Sperlingsvögel beschrieben
2. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen zwei neue fossile Vogelarten aus 50 MiIlionen Jahre alten Fossilfundstellen in Deutschland und Nordamerika beschrieben. Bei den mit finkenartigen Schnäbeln ausgestatteten Tieren handelt es sich um die bislang bekannten ältesten körnerfressenden Vögel.

 

   

Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit
Heute Nacht (8.3.2019), 2 Uhr 46: Eichhörnchen-en-passant-Rätsel gelöst! Lösung in Kürze!
2. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseiten, "Hinweise").

Heute setzte sich das Ammoniten-Hörnchen mal neben den Eck-Ammoniten, der ein sehr interessantes Exemplar ist, aber danach wird nicht gefragt, noch nicht einmal en-passant. Wir möchten aber mitteilen, dass auf die Frage nach den beiden Gattungen noch keine richtig Antwort kam. Also?   Frei zugänglich.

 

   

Marokkanischer Trilobit aus dem Unterdevon: Hollardops mesocristata (LE MAÎTRE, 1952)
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle den Trilobiten zur Art Hollardops mesocristata (LE MAÎTRE, 1952), von Le Maître 1952 untergebracht in der Gattung Metacanthina und 1997 von Morzadec in seine neue Gattung Hollardops transferiert. Die Formen dieser Gattung treten nur im marokkanischen Devon auf. Es gibt vier beschriebene Arten und weitere noch nicht bearbeitete Formen.

 

   

Seelilien Kelch vom Eifel-Yeti
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Eifel-Yeti, bürgerlich Robert Leunissen, war einer der Sammler, die in der Eifel bestens Bescheid wussten. Da sein bevorzugtes Sammelgebiet die Crinoiden waren, die Seelilien, kannte er sich bei ihnen ganz besonders gut aus. Das hier vorgestellte Exemplar schenkte er mir.   Zu Robert "Eifel-Yeti" Leunissen siehe hier.

 

   

Große Kreiselschnecke aus dem Malm gamma 1 von Gräfenberg
1. März 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Schnecken-Steinkerne findet man in der mittleren Platynota-Zone von Gräfenberg immer wieder mal. Von diesem Fundort kommt auch ein stattliches Exemplar, das ich dieser Tage beim Aussortieren meines Rohmaterials entdeckt und gleich präpariert habe. Fundschicht ist die „Grünlingsbank“.

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Australier: Das Fach ist eingeräumt
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die ersten drei Abteilungen meines neu geputzten und auch neu eingerichteten Vitrinenschrankes (siehe auch Leitfossil.de, „Praktisches“, „Gipssäulen-Hocker“) sind fertig. Ich zeige hier das einzige thematisch eingerichtete Fach, nämlich die „Australier“, von mir sehr geliebte Ammoniten aus dem Walsh-River-Gebiet in Queensland.

 

   

Das Ammoniten-Hörnchen
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseiten, "Hinweise").

Bei uns lungert tagsüber immer ein Eichhörnchen auf dem Terrassen-Tisch herum, in der Regel so zwischen 11 und 12 Uhr, manchmal auch mehrmals.Warum wohl? Na, weil es die köstlichen Schweinfurter Walnüsse bekommt, gespendet vom Waltherle, natürlich schon geknackt! Auf dem Bild knuspert es gerade wieder eine.  Frei zugänglich.

 

   

Großtierjagd mit Stoßzahnspeeren - Mammut-Elfenbein als Rohstoff für Jagdwaffen
1. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Erstmalig wurden die mechanischen Eigenschaften von Mammut-Elfenbein aus sibirischem Permafrostboden mit Elfenbein heutiger Afrikanischer Elefanten detailliert verglichen. Dabei zeigte sich, dass sich Mammut-Elfenbein aufgrund seiner außergewöhnlichen Materialeigenschaften ideal zur Herstellung von Spitzen eiszeitlicher Jagdwaffen eignete

 

   

Monatsfossil März: Ein Psaronius brasiliensis BRONGNIART, 1872, aus dem Bundesstaat Tocantins in Brasilien 
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 14 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Ich zeige hier eine Kieselholz-Scheibe, die ich mit einiger Vorsicht bei Psaronius brasiliensis BRONGNIART, 1872, belasse, und zwar aufgrund der Form der Leitbündel. Sie stammt aus dem Perm (Cisuralian; mittleres Sakmarian; oberer Bereich der Pedra de Fogo Formation = Unterperm), altersgleich in etwa unserem Rotliegend. Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Lithacosphinctes: Ein Ammonit (pathologisch) aus dem Weißjura gamma des Staffelbergs
25. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 11 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich kaufte den Ammoniten auf den Münchner Mineralientagen im Herbst 1979, und zwar wegen einer Anomalie. Die dazu erhaltenen Angaben waren „Staffelberg“ als Fundstelle und „Weißjura gamma“ als Fundschicht.

 

   

Die Sammelsaison hat begonnen: Ansammeln im Harzvorland
23. Februar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der Sonntag, der 16. Februar, war ideal zum Fossiliensammeln, zum „Ansammeln“. Ich hatte mir einen Steinbruch im Harzvorland als Ziel ausgesucht. Aus den aufgerichteten Schichten wittern durch den Tau-Frost-Wechsel die Fossilien aus der Wand und liegen am Böschungsfuß zwischen Gesteinsbrocken.

 

   

Eine vulkanische Riesenparty und ihr frostiger Kater danach  
23. Februar 2019. Von Marietta Fuhrmann-Koch, Universität Heidelberg (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Ein vulkanisches Großereignis könnte eine der mächtigsten Vereisungen der Erdgeschichte ausgelöst haben – die Gaskiers-Vereisung, die die Erde vor rund 580 Millionen Jahren in einen riesigen „Schneeball“ verwandelte. Überreste einer solchen durch ausgedehnte Lavaströme entstandenen magmatischen Großprovinz wurde in Mexiko entdeckt.

 

   

Nochmal ein Strasbourger Münster auf Vogesen-Sandstein
21. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, mir den sehr schönen Beitrag von Gabo “Bilder auf, aus und in Stein” im Leitfossil anzusehen und durchzulesen. Das auf Abbildung 52 zu sehende von Ihr gemalte Münster von Strasbourg hat ja mindestens einen Doppelgänger, der steht seit 1993 hier bei mir im Bücherregal...

 

   

Kieselholz-Bruchstück mit Kristalldruse
21. Februar 2019. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Bei Temperaturen über 10 Grad und Sonnenschein zog es mich letzte Woche auf die Felder bei Schonungen. Selten erfolgte in den letzten sechs Jahren ein Besuch ohne einen guten Fund. Leider waren aber diesmal alle Felder bereits mit Wintergerste angesät und eine Begehung war nur an den Rändern möglich. Die Ausbeute war also mager.

 

   

Preiswerte Tenn- und Schleifscheiben bei Norma
21. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Praktisches").

Aktuell gibt es bei Norma ein „Trenn- und Schleifset, 138 tlg“, für 4 Euro 99. Das sind vier Dosen mit 3 x 36 und 1 x 30 Trennscheiben bzw. Schleifscheiben zum Aufschrauben auf Mandrel-Schäfte. Die Scheiben kann man ganz gut beim Präparieren einsetzen, wenn man einen Minischleifer oder ein ähnliches Gerät besitzt.

 

   

Bilder auf, aus und in Stein
20. Februar 2019. Von Gabo Richter, Augsburg.
22 Seiten, 61 Abbildungen ("Aberrantes").

Im Verlaufe des letzten (fast) halben Jahrhunderts an der Seite meines Mannes habe ich Fossilien "mit"-gesammelt, aber auch viele ganz ordinäre Steine, die ich dann bemalt oder in Bilder eingepasst habe - "Kunst am Stein" (Fossilien durfte ich ja nicht bemalen...). Einen Teil der so entstandenen Werke zeige ich hier.

 

   

Deinotherium-Zahn aus der Süddeutschen Molasse
20. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Der abgebildete Deinotherium bzw. Prodeinotherium-Zahn stammt aus einer wenig bekannten Fundstelle in Süddeutschland, aus einer Sandgrube bei Geisenhausen ca. 13 Kilometer südöstlich von Landshut/Niederbayern. Solche Zufalls- und Ausnahme-Funde sind ja in allen Sandgruben der Region möglich, aber man muss halt sehr viel Glück haben.

 

   

Gipssäulen-Hocker
19. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Anlässlich der Entstaubung meiner Sammlungs-Vitrine zeige ich diverse dort abgestaubte Fossilien. Ich beginne mit sieben Säulen-Hockern, durchwegs Ammoniten, fast alles Abbildungs-Originale aus diversen Publikationen. Ich befestige die Fossilien mit dauerelastischen Kitt auf den Säulen, was sich ganz gut bewährt hat.

 

   

Seeigel - stachelige Schönheiten. Ausstellung im Goldfuß-Museum in Bonn
18 Februar 2019. Redaktionell.
10 Seiten, 20 Abbildungen ("Museen").

Noch bis Mai wird eine ausgezeichnet konzipierte Ausstellung über Seeigel, fossil wie rezent, zugänglich sein. Informiert wird über Stachelhäuter allgemein, über Taxonomie und Formen der Seeigel speziell, Gehäuse-Morphologie, Anatomie, Lebensweise usw. - eine hochinteresasante in dieser Form bisher nicht vorhandene Darstellung.

 

   

Fundstellen im Eozän des Médoc
16. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wir bitten um Entschuldigung dafür, dass der für Januar vorgesehene Artikel über Fossilien und Fundstellen im Eozän des Médoc noch nicht erschienen ist, aber der Inhalt ist sozusagen explodiert – wir haben zum ausführlichen Text derzeit 173 Abbildungen zur Verfügung, was ein eigenes „Sonderheft“ problemlos füllen würde. Er erscheint in Kürze!  Frei zugänglich.

 

   

Das Pleuroceras auf dem Außentitel des „Petrefaktensammlers“
16. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei einer der Neuauflagen des legendären „Petrefaktensammlers“ von Eberhard Fraas (1910) hatte ich die Ehre, das Titelbild liefern zu dürfen. Ich wählte ein Pleuroceras aus; der Ammonit ist einer der schönen Altfunde aus der berühmten Tongrube Unterstürmig bei Forchheim und hat eine weitgehend erhaltene kreidig-weiße "Schale".

 

   

Ein Gemeiner Plattbauch beim Schlüpfen. Als Nachtrag zu den Gips-Exuvien aus Italien
16. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Das hier gezeigte Bild machte ich bei einer Muschelkalk-Exkursion nach Crailsheim und an die Jagst, am 10. Juni 2006. Am Jagstufer schlüpfte gerade eine auf einem Stein sitzende Libelle der Art Libellula depressa LINNÉ, 1758 (der „Gemeine Plattbauch“). Ich kann mir nicht helfen - die "Alien"-Schöpfer haben hier abgeschaut!

 

   

Na also - so geht es auch: Sonne und Krokusse!
15. Februar 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen (Startseiten, "Hinweise").

Heute hatten wir strahlenden Sonnenschein und Temperaturen bis um 11 Grad. Da macht der Garten-Rundgang doppelt Spaß. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse bühen schon, der Schnee ist vorerst verschwunden. Die Sammler sind auch schon aufgeblüht. Ich weiß zumindest von zwei Leuten, dass sie auf Feldfundstellen unterwegs waren.  Frei zugänglich.

 

   

Gedanken zum Riessee-Kalk-Holz aus Belzheim
15. Februar 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Vermutlich sind die länglichen Strukturen frühzeitig mit feinem Kalkschlamm verfüllte und rasch auszementierte Bohrgänge irgendwelcher Käferlarven oder anderer Insekten. Das Holz darum herum hat sich etwas später komplett aufgelöst, während die verfüllten Bohrungen erhalten blieben.Der Resthohlraum wurde mit Seesediment inklusive Ostrakoden verfüllt.

 

   

Die Lösung des en-passant-Rätsels
15. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Der erste mit einer richtigen Antwort war Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt (dicht verfolgt von Dr. Günter Schweigert, Stuttgart): Dr. med. Christoph Schindler schrieb am 11. Februar (21 Uhr 41): „Schnellschuss zum en-passant-Rätsel: Steinkerne von Reptilieneiern; Schlange? Herzliche Grüße, auch an Gabo, Christoph“ - Im Bild links sein Preis.

 

   

Insektenreste in Marienglas
14 . Febrruar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Von einem Bekannten erhielt ich Gips-Platten, Spaltplatten von Schwalbenschwanz-Kristallen, in denen Insektenreste und sonstige organische Bestandteile enthalten sind. Fundort war der Stura di Demonte westlich von Cherasco, Procincia Cuneo, Region Piemont/Norditalien, wo die Schwalbenschwänze in obermiozänen marinen Mergeltonen gesammelt wurden.

 

   

Terra australis – Das erste Erscheinen von Tieren
13. Februar 2019 . Von Louis Tiefenauer, Döttingen.
30 Seiten, 54 Abbildungen ("Konglomerat").

Australien hat für Interessierte viel zu bieten: Geologie, die weit ins Proterozoikum reicht und erste Lebensformen. Ich erzähle hier vom Neoproterozoikum und der Ediacara-Periode vor, aus der Zeit vor 635 bis 540 Millionen Jahren, folgend auf das Cryogenium (720-635 Millionen Jahre zurück), als die Erdoberfläche vollständig vereist gewesen war („Schneeball Erde“).

 

   

Ein Würfel aus dem Kundler Konglomerat!
13. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Anbei einige Bilder von einem absolut prachtvvollen Würfel aus "Kundler Konglomerat", den ich von Gerhard Granzer erhielt. Das Gestein stammt aus der „Kundler Klamm“, wo die Wildschönauer Ache („Tiroler Wildschönau“) fließt. Es ist die Basal-Brekzie der Häringer Schichten (fluviatiles Obereozän); die Komponenten sind vielfarbige Trias-Kalke und –Dolomite.

 

   

Meerkatzen aus der Nordsee - erstmals fossile Makaken-Funde vom Nordseegrund geborgen
11. Februar 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Zuge der künstlichen Aufschüttung der Hafenerweiterung „Maasvlakte 2“ bei Rotterdam in den Niederlanden wurden fossile Primatenzähne gefunden, die vom Nordsee-Boden stammen. Es handelt sich dabei um die ersten Fossilnachweise von Altweltaffen aus der Familie der Meerkatzen-Verwandten im Nordseegebiet.

 

   

Ein mysteriöses Holz aus dem Riessee-Kalk
11. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 20 Abbildungen ("Funde").

Bei einem Besuch in den frühen 1960er Jahren in einem Riesrand-Steinbruch fand ich ein Holz. Für mich war es das erste fossile Holz überhaupt und ein schönes Ausstellungsstück auf meinem bescheidenen Vitrinen-Brett. Es sieht aus wie ein dicker Ast/ein dünnes Stämmchen und hat Astabgänge. Und es hat einige für mich nur vage erklärbare Besonderheiten.

 

   

Knochenkrebs an der ältesten fossilen Schildkröte diagnostiziert
9. Februar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Team von Paläontologen und Medizinern entdeckte eine Krebserkrankung bei Pappochelys rosinae, der ältesten bekannten Schildkröte der Welt aus der Trias-Zeit vor 240 Millionen Jahren. “Untersuchungen der äußeren Morphologie sowie mikro-CT Aufnahmen des erkrankten Knochens ergaben, dass das Tier unter Knochenkrebs gelitten hat”.

 

   

Schwefelkies – schön und schon in geringen Mengen zerstörerisch
9. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Es war eine polierte Scheibe (gewesen), geschnitten aus einer der in typischer Art durch Sedimentdruck flach gepressten Baumstämme, die nach längerem Driften auf den Meeresboden sanken und schließlich zu Gagat wurden. Nun ist zwar der Schwefelkies-Anteil in solchen Hölzern relativ niedrig, aber hoch genug, um Unheil anzurichten, wie wir sehen werden.

 

   

Am 17. März 2019: Die beliebte Nürnberger Börse!
8. Februar 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wenn es Ihnen irgendwie ausgeht - fahren Sie hin! Die Nürnberger Mineralien und Fossilienbörse ist stets sehenswert, immer mit überraschenden Angeboten, vielen regionalen Fossilien, präsentiert vielfach auch von Sammlern, mit gemütlicher Atmopshäre und ganz vielen netten Leuten vor und hinter den Tischen!  Frei zugänglich.

 

   

Die blinden Kleinen: Ampyxina bellatula (SAVAGE, 1917) 
8. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Gattung Ampyxina ist bekannt aus den USA, Kanada, China, Irland, Großbritannien, Norwegen. Ihr Auftreten ist auf das Ordoviz beschränkt. Die Trilobiten der Gruppe sind klein und augenlos. Es gibt rund 10 Arten; die bekannteste ist Ampyxina bellatula (SAVAGE, 1917). Diese oft in Scharen auftretenden Trilobiten sind maximal etwa 1,2 Zentimeter lang.

 

   

T. rex: Flexibler Kopf - Fleischfressender Dinosaurier besaß einzigartigen Schädel
7. Februar 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Senckenberg-Wissenschaftler Ingmar Werneburg hat mit einem internationalen Team erstmalig die Schädelkonstruktion des Tyrannosaurus rex untersucht. Mit Hilfe einer „Anatomischen Netzwerk Analyse“ zeigen sie, dass verschiedene Knochenmodule eine Flexibilität des Schnauzenteils ermöglichten, die beim Zerlegen von Beutetieren hilfreich war.

 

   

"Kundler Konglomerat" aus der Tiroler Wildschönau
7. Februar 2019. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Mit großem Interesse habe ich den Artikel im Leitfossil über den "Presssack" gelesen. Diese Bezeichnung (bei uns "Presswurst") ist sehr treffend. Wir sammeln in der der Tiroler Wildschönau schon seit vielen Jahren und erfreuen uns immer wieder an der Vielfalt dieser bunten Brekcie, die in Sammlerkreisen als "Kundler Konglomerat" bezeichnet wird.

 

   

Funde aus Doly-Bílina in Böhmen
6. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Funde").

Bei diversen Exkursionen in Böhmen besuchten wir auch den Braunkohle-Tagebau Doly-Bílina in Nordböhmen/Tschechien. Wir durften mit einem Werksbus in den riesigen Tagebau einfahren und dort nach Fossilien suchen. Freundlicherweise waren die guten Schichten für uns mit dem Bagger aufgerissen worden, was das Sammeln sehr viel leichter machte.

 

   

Rätsel um den verschwundenen Federkiel gelöst
4. Februar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein neues Laser-stimuliertes Fluoreszenz-Verfahren zeigt, dass ein unbekannter befiederter Dinosaurier und nicht der Urvogel Archaeopteryx vor 150 Millionen Jahren eine Feder über der Solnhofen-Lagune verlor, die 1860 gefunden und 1862 von Hermann von Meyer beschrieben wurde.

 

   

Sapperlot! Und wieder echter Winter!
3. Februar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Foto entstand heute gegen 14 Uhr und es schneite den ganzen Tage weiter, na ja, keine Unmengen, aber halt fein und stetig. Spanien? Mal sehen - von Augsburg bis Águilas sind es etwa 2100 kilometer, Zwischenübernachtung in Narbonne, spätestens von hier ab Sonne, Temperaturen 10 bis 16 Grad, Tendenz steigend. Hmmm?  Frei zugänglich.

 

   

Ein schönes Taramelliceras aus der Sammlung Hans Peter Trefzer
3. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Ammonit aus der Sammlung von Hans Peter Trefzer, wie all seine Stücke optimal präpariert. Ich erhielt das Stück vor vielen Jahren und habe es jetzt zufällig wieder in den Hände genommen, ein „Neufund“ also von einer klassischen Lagerstätte. Hans Peter sammelte sammelte es am Großen Heuberg, einer klassischen Weißjura-Fundstelle.

 

   

Zu einem der Huhle'schen UFOs, dem Korallen-Steinkern
3. Februar 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

So einen Korallen-Steinkern habe ich um 1980 im Sauerland in der Nähe des Ortes Rönkhausen gefunden. Die Gesteinsserie umfasste einen Abschnitt des Givet (Mitteldevon). Im Buch von Lutz Koch: „Die fossile Welt des nordwestlichen Sauerlandes“ ist auf Seite 45 ein solches Exemplar ebenfalls in genau so einer Steinkernerhaltung abgebildet.

 

   

Langhals-Dinos rotierten ihre Vorderfüße zur Seite
3. Februar 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Langhals-Dinosaurier (Sauropoden) konnten ihre Vorderfüße sowohl nach vorne als auch zur Seite ausrichten. Die Fußstellung hing dabei von der Geschwindigkeit und dem Massenschwerpunkt der Tiere ab. Ein internationales Forscherteam untersuchte mit modernsten Methoden zahlreiche Sauropoden-Fußspuren in Marokko am Fuß des Atlas-Gebirges.

 

   

Zwei „Provence-Fische“ aus einer alten Sammlung
2. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige zwei Exemplare der berühmten oligozänen „Provence-Fische“. Das Sammeln in diesen Lagerstätten des Mittleren Rupel (Unteroligozän) ist an den meisten bekannten Fundstellen per Gesetz verboten. Was heute auf dem Markt angeboten wird, sind meist Reste der früher reichlich zusammen getragenen Altbestände.

 

   

Wir wollen Sonne (am besten spanische Sonne)!
1. Februar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Hinweise").

Augsburg. Aktuelle Temperatur 2 Grad (immerhin plus). Schnee liegt nur noch fleckig. Es ist unfreundlich und trüb, die Sonne kämpft vergeblich. Die Erde ist gefroren. Der Frühling ist noch weit. Wie wäre es alternativ mit Südspanien? Aktuelle Temperatur in Águilas 20 Grad (plus). Alles ist anders.  Frei zugänglich.

 

   

Weihnachten und Silvester auf Gotland!
1. Februar 2019. Von Anne & Frank Hoffmann, Berlin..
3 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Das vergangene Weihnachten und Silvester haben wir in aller Abgeschiedenheit auf Gotland verbracht. Das Wetterspektrum reichte von eiskalt bis wärmer und sonnig und bösem Sturm (Fähre gestrichen). Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist aber auf dieser herrlichen Insel zu jeder Jahreszeit gut aufgehoben. Und man kann auch im Winten Fossilien sammeln!

 

   

Das Dezember-Ereignis der Börsen-Szene: „Mineralien Hamburg 2018“
1. Februar 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Börsen").

Als letzte große Veranstaltung des Jahres findet jedes Jahr im Dezember die Hamburger Mineralienmesse statt. In diesem Jahr war sie vom Freitag, dem 7. bis Sonntag, dem 9. Dezember geöffnet. Ich war am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag auf der Messe. Gegenüber anderen Börsen fehlt der Wert als "gesellschaftliches Ereignis".

 

   

Als Gestein – immer! Als Wurst – lieber nicht! 
1. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Geologisches").

Bei uns in Bayern gibt es eine Wurstware, die einheimisch „Presssack“ heißt. Und im schönen Tirol gibt es einen Stein, der geschnitten und ein wenig geschliffen unserem Presssack durchaus ähnlich ist. Das ist die Basalbrekzie der Häringer Schichen (fluviatiles Obereozän). Und finden tut man ihn in der Kundler Klamm.

 

   

Wie sich Leben beim Auftauen der Schneeball-Erde weiter entwickelte
1. Februar 2019. Von Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie.
Seiten, Abbildungen ("Konglomerat").

In der heftigsten Vergletscherungsperiode der Erdgeschichte – man spricht vom Schneeball Erde – war vermutlich fast der gesamte Planet wiederholt vereist. Ein Forscherteam hat nun erste Einblicke gewonnen, welche Organismen diese bis zu 50 Millionen Jahre langen, ununterbrochenen Frostphasen überdauerten und wie sich das Leben danach weiterentwickelt hat.

 

   

Dactylioceraten aus der Roxby Mine in North Lincolnshire
1 Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 14 Abbildungen ("Lehrreiches").

Nach der Publikation der diesjärigen Neujahrs-Karte kamen einige Leser-Fragen nach den Dekorations-Ammoniten auf dem Bild. Dass es Dactylioceraten sind, erkannten alle, die meisten dachten aber, dass sie aus Whitby und Umgebung stammen, also von der Yorkshire-Küste. Hier nun einige Worte dazu.

 

   

Neues zum großen Kopal-Flieger
1. Februar 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Nach langem Überlegen denkt Dr. med. Christoph Schindler, dass der gezeigte Falter im Kopal doch ein Großschmetterling, speziell ein Widderchen („Blutströpfchen“; Familie Zygaenidae) ist. Die Zygenidae treten weltweit mit mehr als 1000 Arten auf, vor allem in den Tropen und Suptropen Asien und der Paläarktis.

 

   

Monatsfossil Februar: Monatsfossil Februar: Ein Beutelstrahler aus dem Ordoviz von Oklahoma
1. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 8 Abbildungen („Monatsfossilien").

Das Monatsfossil ist ein Beutelstrahler, ein „Cystoide“ der Klasse Rhombifera. Das Stück stammt aus der Sammlung Frickhinger. Gesammelt wurde es in den späten 1970er Jahren. Fundschicht und Fundort sind leider nur großzügig angegeben, aber mit Hilfe der entsprechenden Literatur ist die stratigraphische Herkunft genauer ermittelbar.

 

   

Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der Januar-Abend
27. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 49 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen ").

Ich erzähle ein wenig vom ersten FFA-Abend dieses Jahres. Das war am Freitag, den 25. Januar 2019. Es war einer der Abende ohne festes Programm. Wir trafen uns zum Reden und Zeigen von Fundstücken, einfach so, in Form eines zwanglosen Treffens. Viele hatten Fundstücke oder auch Erwerbungen dabei, die wir uns gemeinsam anschauten.

 

   

Neue Dinosauriergattung entdeckt
25. Januar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
5 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

In Tansania (bekannt von der legendären Dinosaurier-Lagerstätte "Tendaguru") wurde eine neue Sauropodengattung und -art gefunden und als Wamweracaudia keranjei beschrieben. Die Untersuchungen zeigen, dass die reichhaltige Fauna von Sauropoden aus dem Jura des Tendaguru-Gebietes noch diverser war als angenommen.

 

   

Chalcedon-Schnecke aus Indien in Scheiben
25
. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Stöbern in eBay entdeckte ich Scheiben eines quergeschnittenen Schneckenhauses aus Indien. Ich kaufte sie und freue mich jetzt über die schönen durchscheinenden Stücke. Früher wurden die Schnecken unter der geheimnisvollen Bezeichnung „Himalaya-Schnecken“ angeboten. Sie sind linksgewunden und chalcedonisiert, aber nicht aus dem Himalaya.

 

   

Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2019. Sowie Erläuterungen zum Vortrag über "Die Fossilien-Fazies aus dem Bungenäs Kalkbrott von Gotland" von U. Münder
24. Januar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Das Programm des Kulturbundes Treptow im ersten Halbjahr 2019 bietet wie gewohnt hochinteressane Vorträge, die sowohl für Fossiliensammler wie auch für geologisch Interessierte von großem Interesse sind.  Frei zugänglich.

 

   

Wal-Zähne aus der Atacama-Wüste Chiles
24. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Pottwal-Zähne, Zahnwal-Zähne wie überhaupt Zähne von Meeres-Säugetieren – Seekuh und Seehund, Robbe und Walross, Delphin usw. - sind eher selten. In Europa hat man eine winzige Chance, so etwas zu finden z.B. in Belgien, in den Niederlanden und im Miozän der Touraine. In der Atacama-Wüste sind sie vielleicht häufiger - aber so weit weg!

 

   

UfOs - Unbekannte fossile Objekte aus der Kramkiste
23. Januar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("ForumFossil").

Bei einigen zum Geschenk erhaltenen Fossilien fehlten die Etiketten. Aber da alle, vor allem ein kleines auf ein Vulkanit-Geröll aufgewachsenes Korallenstückchen, recht interessant sind, bemühe ich mich um Klärung von Fundort, Schicht und taxonomischer Zuordnung. Vielleicht kann mir jemand helfen?

 

   

Conus mit Farbmuster – ohne diese nicht unterscheidbar
22. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich habe hier zwei Conus-Gehäuse aus dem Pliozän (Piacenziano) der Toskana. Wenn ich die Schnecken aufgrund der Gehäuseform bestimmen sollte, würde ich sie unbedenklich zu einer Art stellen. Aber erfreulicherweise zeigen beide Gehäuse die sehr schön überlieferte abweichende Farbzeichnung, was die exakte Bestimmung ermöglicht.

 

   

Dinosauriereier im Tropenwald von Hainan oder der Orbiculit von Jianfengling
20. Januar 2019. Von Frank Stiller, Nanjing.
18 Seiten, 38 Abbildungen ("Geologisches").

Im Regenwald von Hainan (China) gibt es Gesteine, die - auf den ersten Blick - an dicht gepackte Diosauriereier erinnern. Die „Eier“ sind verwitterungsbeständiger als die Matrix, so dass sie an den freiliegenden und der Verwitterung ausgesetzten Flächen herausstehen. Da es sich beim Gestein um ein granitoides Tiefengestein handelt, scheiden Eier als Erklärung aus.

 

   

Die Endress-Grünlinge werden rar! Aber hier noch mal ein kranker...
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Wie wir von verschiedenen Seiten hörten, ist die Fundsituation im legendären Endress-Steinbruch in Gräfenberg deutlich schlechter als früher, bedingt durch die veränderte Abbaustelle. Das wird sich vielleicht wieder ändern, aber im Augenblick sieht es nicht gut aus mit „schöne grüne Ammoniten sammeln“. Wie war das früher vergnüglich! Na ja, es kommt, es geht…

 

   

Ein Pteranodon, in den 1860er Jahren von Soldaten der Unions-Armee erschossen
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Dieses alte Foto zeigt Soldaten mit Musketen mit aufgepflanzten Bajonetten zusammen mit einem gerade erschossenen Flugsaurier, einem Tier der Gattung Pteranodon. Die Uniformen passen in ein Zeitfenster um 1860+, womit der Ort in Nordamerika liegen müsste. Nanu, Flugsaurier sind doch ausgestorben und nicht erst seit diesem Abschuss?

 

   

Das Naturhistorische Museum Venedig
18. Januar 2019. Von Heinz Falk, Linz.
16 Seiten, 33 Abbildungen ("Museen").

Nach Venedig fährt man wohl kaum wegen seines naturhistorischen Museums. Aber wenn man schon einmal dort ist und sich vielleicht an Renaissance und fabelhaften Ausblicken etwas sattgesehen hat, sollte man als Fossilien-Afficionado das „Museo civico di storia naturale di Venezia“ unbedingt auch aufsuchen - grandios!

 

   

In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz: 23.2.2019
18. Januar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Am 23. Februar 2019 ist es wieder einmal soweit: Von 10 bis 16 Uhr findet die 36ste Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz bei Zeitz statt. Erfahrungsgemäß werden Sammler und Händler ein reichhaltiges Angebot auch von Fossilien zeigen, und gewiss werden da interessante Stücke aus den heimischen Bereichen dabei sein. Frei zugänglich.

 

   

Am Wege: Naturhistorisches in Bratislava (Preßburg/Pozsony)
18. Januar 2019. Von Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
12 Seiten, 24 Abbildungen ("Museen").

Das Slowakische Nationalmuseum wurde 1924 (in der damaligen ersten tschechischen Republik) gegründet und ist heute auf mehrere Gebäude am Donauufer verteilt. Die Naturhistorische Abteilung residiert in einem der ältesten dieser Häuser, direkt in der Altstadt. Die naturkundlichen Sammlungen beinhalten 2,4 Millionen Objekte, darunter viel Erdgeschichtliches.

 

   

Ein Hirudocidaris aus der Unterkreide Nordost-Spaniens
18. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde ").

Ich stelle einen Seeigel vor, der etwas ganz Besonderes ist. Ich fand das Stück jetzt unbeschädigt in meinen auf die Durchschau wartenden „Brand-Beständen“ und hab mich so gefreut, dass ich ihn gleich zeigen werde. Und er ist es wert! Der Seeigel kommt aus der Unterkreide Nordost-Spanien, wurde von Gabo gefunden und ist ein makelloses Exemplar.

 

   

Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels
16. Januar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 5 Abbildung ("Hinweise").

Wir hatten im Bericht über unseren Winter-Schnee (25 Zentimeter!) auch drei tief verschneite Keramik-Saurier gezeigt. Und wir frugen nach den Gattungsnamen, was nicht einfach zu beantworten war - die Dinos waren ja Schnee-maskiert. Einige Leser versuchten Ihr Glück, aber die erste richtige Anwort kam von W. F. Zenske! Herzlichen Glückwunsch!   Frei zugänglich.

 

   

Tenagodus, die "Schlangenschnecke"
16 Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Schnecken der Familie Siliquariidae, zu deutsch manchmal als „Schlangenschnecken“ bezeichnet, haben mit den ebenfalls unregelmäßig wachsenden Schnecken der Vermetidae („Wurmschnecken“) nichts zu tun. Die Art Tenagodus obtusus (SCHUMACHER, 1817) tritt z.B. auch im Pliozän Italiens auf, z.B. in der Gegend von San Gimignano.

 

   

Fossillagerstätte Winterswijk ist weitaus reichhaltiger als gedacht
14. Januar 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wie bedeutend die Fundstätte Winterswijk (NL) ist, hat ein Student der Universität Bonn, ein passionierter Fossiliensammler, herausgefunden. Er hat für seine Masterarbeit aus Museen und Privatsammlungen stammende Stücke aus dieser Lagerstätte analysiert. Dabei ist er auf eine erstaunliche Menge artikulierter erhaltener Skelette aus dem Anis (untere Mitteltrias) gestoßen.

 

   

"International chronostratigraphic Chart" von 2018
13. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Leitfossilien - stratigraphische Übersicht").

Hier die aktuelle chronostratigraphische Gliederung. Vor allem im Paläozoikum und Präkambrium haben sich die international gebräuchlichen Termini geändert. Wer von Ihnen weiß, was Kungiarian, Drumian, Tonian und Siderian ist? Man muss sich einige Neubezeichnungen einprägen, um zu verstehen und um mitreden zu können.

 

   

Gletscherschliff = Detersion
12. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 12 Abbildungen ("Geologisches").

Gletscherschliff oder Detersion heißt der Vorgang des Untergrund-Abschliffes bei der Vorwärts- (bzw. Abwärts-) Bewegung eines Gletschers auf Gesteins-Untergrund. Dabei wird die Gesteins-Oberfläche abgetragen, erodiert, „geschliffen“. Das Ergebnis, die Schlifffläche, wird ebenfalls als Gletscherschliff bezeichnet.

 

   

Wie Gletscher gleiten
12. Januar 2019. Von Annette Stettien, Forschungszentrum Jülich (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Der Jülicher Physiker Bo Persson hat eine Theorie zum Gleiten von Gletschereis auf felsigem Boden vorgestellt. Sie beschreibt unter anderem den Einfluss, den wassergefüllte Hohlräume zwischen Eis und Untergrund auf die Gleitgeschwindigkeit haben. Glaziologen könnten mit Perssons Theorie künftig die Computermodelle zu Fließtempo und Abschmelzen verbessern.

 

   

Winter, aber jetzt richtig! Jetzt frieren auch die Ammoniten...
11. Januar 2019. Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 15 Abbildung ("Hinweise").

Frau Holle hat kräftig geschüttelt, in Oberbayern haben wir einige Katastrophen-Ausrufe. Bei uns hier in Bayerisch-Schwaben ist es erträglich, aber um 25 Zentimeter Schnee haben wir auch. Beim Gang durch den Garten sah das richtig gut aus. Ich zeige Ihnen hier ein paar der Bilder, die ich gestern fotografiert habe.  Frei zugänglich.

 

   

Naturgetreue Ergänzung und Nachbildung von Ammoniten-Innenwindungen mit Innenwindungs-Stempeln
11. Januar 2019. Von Von Günter Richter, Wien.
16 Seiten, 44 Abbildungen ("Praktisches").

Es wäre doch super, wenn man die Form intakter Innenwindungen von anderen Ammoniten auf relikthafte Stücke übertragen könnte - damit ist eigentlich zum Prinzip schon alles gesagt. Ich möchte hier eine einfache Methode vorstellen, um defekte oder fehlende Innenwindungen von Ammoniten naturgetreu auszubessern bzw. zu ergänzen.

 

   

Zwei schöne Hai-Wirbel. Und ein ganz kurzer Exkurs in die ehemaligen Tagebaue der Leipziger Bucht
10. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten,13 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Haiwirbel-Doppelstück fand H. P. in den 1950er Jahren in Espenhain. Er überließ mir das schöne Stück vor einigen Jahren. Es stammt aus dem Phosphoritknollen Horizont, der das Liegende der Markkleeberg-Subformation innerhalb der Böhlen-Formation bildet (Unteroligozän).

 

   

Ein großer Flieger im madagassischen Kopal
9. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Dass im madagassischen Kopal sehr viele Inklusen enthalten sind, ist bekannt. Aber mal einen wirklich große Einschluss zu finden, erfordert Glück und große erst einmal undurchsichtige Rohsteine. Ich zeige hier einen Flieger mit immerhin 2,5 Zentimeter Spanntweite und schöner Flügelmusterung. Aber was ist es - wohin das Tier gehört?

 

   

Winter! Die Saurier frieren!
9. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (externe und interne Startseite, Hinweise).

Nun also doch Schnee, in Oberbayern ganz furchtbar viel, bei uns nur wenig, ein paar Zentimeter, aber das reicht auch schon (schippen!)... Bedauerlicherweise hatten wir - im Glauben an den milden schneefreien Winter - Gabos Keramikfiguren diesmal gar nicht eingepackt. Hoffentlich wird sich das nicht rächen.  Frei zugänglich.

 

   

Einfach mal ein paar schöne Bilder von einem ungewöhnlichen Fossil.
Und einige Worte zur Internet-Recherche nach
 Fossilien

8. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Praktisches").

Das Ermitteln von Name, Schicht und Fundort einer karneolisierten Schnecke aus den USA im Internet. Und einige schöne Durchlichtfotos der Schnecke - beeindruckend!

 

   

Normales, blaues und violettes Steinsalz
7. Januar 2019. Von
Stefan Werner, Zwickau.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Im Jahr 2012 nahm ich an einer geführten Befahrung im Kalibergwerk "Glückauf" (Brügmannschacht) in Sondershausen teil. Wir fuhren bis in 670 Meter Teufe ein und es war ein tolles Erlebnis! Im Bergwerk konnten wir kleinere Carnallite und Halite auflesen und als ich den Kumpel, der uns führte, direkt fragte, ob er denn auch blaues Halit habe, gab er mir ein Stück.

 

   

Der Trilobit Calymene niagarensis (HALL, 1843) aus dem Waldron Shale in Indiana
7. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen der schönen Trilobiten aus der Sammlung Frickhinger. Es ist ein Exemplar einer in gestreckten Exemplaren vor allem aus den Schichten des geringfügig älteren Rochester Shale (Silur) des Bundesstaates New York bekannten Art Calymene niagarensis ( HALL, 1843). Das gezeigte Stück stammt aus Waldron, Shelby County, Indiana/USA.

 

   

Tiefe Erdbeben weisen auf Aufstieg magmatischer Fluide unter dem Laacher See hin
7. Januar 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

In der Osteifel könnten Magmen aus dem oberen Erdmantel in die mittlere und obere Erdkruste aufsteigen. Wissenschaftler präsentieren erstmals Hinweise auf von Magmabewegungen verursachte tiefe und niedrigfrequente Erdbeben unter dem Laacher-See-Vulkan, so genannte Deep-Low-Frequency-Erdbeben (DLF-Erdbeben).

 

   

Arbacina romana (MERIAN in Desor, 1858) aus dem Pliozän der betischen Neogen-Becken  
6. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Arbacina romana ist eine auch aus dem italienischen Pliozän und Pleistozän wohlbekannte Form (Borghi et al.) und wurde aus dem Pliozän von Spanien wie auch aus dem Pliozän der Küsten des Ägäischen Meeres beschrieben. Vermutlich tritt die Art im gesamten Mediterran-Bereich auf.

 

   

Eine Aturia in Chalcedon-Erhaltung aus dem Oligozän der USA
5. Januar 2019. Von Axel Wittmer, Herford.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Meine Aturia kommt von der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gehäuse kommen dort in Geröllen vor z.B. im Canyon River, Grays Harbor County, Washington State. Sie sind ins frühe Oligozän zu stellen. Im Auflicht eher unscheinbar, entfaltet mein Stück im Durchlicht seine wahre Schönheit.

 

   

Kugeln auf Sandstein?
5. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Die hier gezeigte Sandstein-Platte erhielt ich aus der Sammlung eines verstorbenen Freundes. Das Etikett war leider verloren gegangen, sodass ich keine Angaben zu stratigraphischer Herkunft und Fundort habe. Die Oberfläche ist besetzt mit Sandstein-Kugeln und Turmschnecken. Weiß jemand etwas über solche Phänomene?

 

   

Auch Apophysen sind gewachsen!
4. Januar 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Lehrreiches").

Apophysen entstanden nicht in einem Zug und schnell, sondern wuchsen wie auch das Gehäuse nach und nach. Deshalb kann man bei gleichen Arten durchaus abweichende "weiter entwickelte" Apophysen beobachten. Dieses Apophysen-Wachstum setzt sich fort bis zu einem formmäßig nicht festgelegten Endstadium.

 

   

Eine ganz kleine Encrinus-Krone und eine Baby-Krone
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Encrinus-Kronen – Sie wissen, Seelilien, Germanischer Muschelkalk, voller Name Encrinus liliiformis (LAMARCK, 1801). Die normale Höhe dieser schönen Seelilien-Kronen liegt zwischen etwa 5 und 8 Zentimeter, es gibt auch deutlich größere. Und erstaunlicherweise gibt es sehr viel mehr größere als kleinere - die kleinen und ganz kleinen Kronen sind selten!

 

   

Ein Zwischenstopp auf dem Weg ins Reich des Chianti: Das Naturalien-Kabinett in Reggio nell'Emilia - die Sammlung Lazzaro Spallanzani
4. Januar 2019. Von Michael Reinhardt, Freising.
18 Seiten, 28 Abbildungen ("Museen").

Die ausgestellten zoologischen, paläontologischen, mineralogischen und botanischen Objeke wurden von Spallanzani im 17ten Jahrhundert zusammen getragen und nach dessen Tod von der Stadt Reggio nell'Emilia übernommen. Sie sind in unveränderter Form ausgestellt und ein schönes Beispiel für solch ein Naturalien-Kabinett.

 

   

"Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen" 
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Auf dem Original-Etiket steht geschrieben: „Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen. Cassidaria nodosa. Gefunden am 9.6.1951. Von meiner lieben Frau und Begleiterin. Ein selten schöner ergiebiger Sammeltag.“ Es ist zwar keine Cassidaria nodosa sondern eine Phalium rondeleti, aber für das Leipziger Braunkohlen-Tertiär ist die Schnecke durchaus eine Beonderheit.

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 32 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

"Waben-Igel" von der Rügener Küste
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Seeigel als „Feuerstein-Steinkern“ sind häufig. Im „Norden“, vor allem an den Ostsee- und an vielen dänischen Küsten gehören sie zum täglich Brot der Strandläufer, und auch in Kiesgruben findet man sie oft. Die Normalausführung sind mehr oder weniger skulpturlose an der Küste abgerollte Stücke. Und manchmal, eher selten, findet man auch die so genannten Waben-Igel.

 

   

Blaues Steinsalz aus dem Werra-Fulda-Komplex in Hessen
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier ein Handstück Steinsalz, aber kein "gewöhnliches", sondern eines der seltener vorkommenden blauen Salze, sogar blau mit weiß gemustert, was nochmals eine Besonderheit ist. Es ist ein hervorragender Beleg für das Zechstein-Salz des Fulda-Werra-Komplexes. Ich erhielt das Stück von meinem Freund Werner Kuschel - danke vielmals noch einmal!

 

   

Aturia
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Aturien sind immer selten, ganz gleich, ob es sich um Stücke aus dem Alt- oder Jungtertiär handelt. Die Gattung Aturia BRONN, 1838, tritt weltweit auf, vom Paläozän bis zum Miozän, wo Aturia nachkommenslos ausstarb. Sie steht in der Familie Aturiidae (Campman, 1857), in der Oberfamilie Nautilaceae (Kümmel, 1964).

 

   

Monatsfossilien Januar: Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason, formschön und gute Leitfossilien
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 33 Abbildungen („Monatsfossilien").

Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason ist ein formschöner Mitteljura-Ammonit, elegant, mit feiner Berippung und zierlichen Knoten – er hat ein Gehäuse von gefälligem Aussehen! Er ist darüber hinaus eine ideale biostratigraphische Leitform – weit verbreitet, mit übersichtlich begrenzter vertikaler Reichweite und von typischer gut erkennbarer Form 

 

   

Wir wünschen allen Lesern und überhaupt allen:

Ein wunderbares Neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen ein rundum gutes und schönes Jahr mit all dem, was Sie sich wünschen - ein glückliches Jahr soll das Jahr 2019 werden! Und ein paar Fossilien soll es auch geben...

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Liebe Leser!

Ab dem 4. Januar sind wir wieder für Sie da. Schauen Sie sich in den „Hinweisen“ (Bild anklicken) eine Vorschau auf die Januar-Beiträge an!

 

   

Fossilienfreunde Augsburg – der November-Abend: Costa Rica – Crawfordsville – Buttenheim – Höver – Krippennüsse - Zwiebelrostbraten und Mühlheim
17. November 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 37 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Hans-Joachim Gregor erzählte über Costa Rica, lebhaft, natürlich und anschaulich, wie es eben seine Art ist. Er berichtete vom Land, der unglaublich vielfältigen Vegetation, den Einwohnern, der Geschichte und dem alltäglichen Leben.

 

   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs.
10. Juli bis 12. Oktiober 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Teil 1 bis 7. 153 Seiten, 319 Abbildungen ("Südfrankreich").

Nacherzählung einer vielseitig und natürlich auch geologisch/paläontologisch angelegten Reise von Saintes-Marie-de-la-Mer über Cadaques (Dalís Wohnhaus) bis in die Causses und die Auvergne. Die fehlenden Teile auch mit der Beschreib ung mehrerer Fossilfundstellen erscheinen in Kürze.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019
19. Juni 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
Seite, Abbildung ("Hinweise").

Der traditionsreiche 1870 gegründete "Steigenclub" ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Amateuren, die an der Geologie und Paläontologie Südwestdeutschlands interessiert sind. Unter den Gründungsmitgliedern waren z.B. Oscar Fraas und der "Petrefakten-Pfarrer" Theodor Engel.  Die Veranstaltungen sind offen für Jedermann.  Frei zugänglich.

 

   

Leopold von Buch (1848): Über Ceratiten 
19. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 22 Abbildungen ("Klassiker").

Vor ziemlich genau 170 Jahren, am 20. Januar 1848, hielt Leopold von Buch in der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin einen sehr ge- und berühmten Vortrag „Über Ceratiten“. Er erläuterte die Gruppe der Ceratiten im Allgemeinen und beschrieb 15 Ceratiten-Formen im Besonderen, viele davon in der Publikation der Rede errichtet.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!  Frei zugänglich.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Franz von Hauers großartiges Werk über die „Cephalopoden des Salzkammergutes“
12. Dezember 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
35 Seiten, 16 Abbildungen ("Klassiker total ").

Ich zeige hier die berühmte Hauer'sche Monographie in ihrer Gänze, weil der Text gut und interessant zu lesen ist und die Tafel-Abbildungen sehr schön sind und auch bei der Zuordnung von Sammlungsstücken helfen können. Der bekannteste Ammonit im Werk ist der Ammonites Metternichii. Ich habe die Hauer'schen Namen mit den aktuellen Bezeichnungen ergänzt.

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018
Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

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