Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2022


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2022 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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So soll es sein: Glücks-Schlag bringt eine Arnioceras-Stufe vom Charmouth Beach
26. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Wenn man über die Geröllhalden an der Mündung des Char stolpert, sollte man die herum liegenden Steine gründlich mustern auf auf Ammoniten-Bruchflächen und Negative. Und solche Steine sollte man dann aufschlagen. Und wenn man Glück hat, dann springen die Kandidaten so auf, dass ein schönes Fossil freigelegt wird! Oder auch mehrere - siehe Bild!

 

   

Polycyphus-Stufe, ordentlich gesockelt
25. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Praktisches").

Ich erzähle von einem kleinen – keine fünf Zentimeter - „Handstück“ aus dem Küstenprofil zwischen Luc-sur-Mer und Lion-sur-Mer im Département Calvados. In den dort anstehen Schichten des Bathon (Mitteljura) gibt es reichlich Fossilien, die bisher uneingeschränkt gesammelt werden durften, sofern man sich vom Kliff fernhielt. Nebenbei gesagt, bald nicht mehr.

 

   

Korallen als Klimaarchive
24. Mai 2022. Von Katharina Werneburg, Leipzig.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ungewöhnlich gut erhaltene Riffkorallen aus der Geologisch-paläontologischen Sammlung der Universität Leipzig lassen uns weit in die Vergangenheit reisen und die damaligen klimatischen Verhältnisse rekonstruieren. Anhand chemischer Analysen konnten saisonale Temperatur-Schwankungen dieser Zeit modelliert werden.

 

   

Zwei Mainzer-Becken-Fossilien aus Altsammlung
23. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Die beiden hier vorgestellten Stücke stammen aus einer alten Sammlung und wurden in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der Sandgrube Am Zeilstück bei Weinheim gesammelt. Sie stellen Besonderheiten dar wegen ihrer Größe, die Muschel auch wegen der optimalen Erhaltung. Es sind Glossus subtransversus und Ampullinopsis crassatina.

 

   

Handstück mit Cephalopoden aus dem Unterperm des Südural
22. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Aus Kasachstan (damals noch Russland) kamen einige Jahre schöne Cephalopoden aus dem marinen Unterperm zu uns. Handstücke mit mehreren Fossilien wie das hier gezeigte waren eher selten. Wenn man aber so einen Stein in Händen hält und die Fülle der enthaltenen Fossilien sieht, kann man sich vorstellen, wie das Sammeln im Anstehenden wäre...

 

   

Ein rezenter Brachiopode als Farbtupfer zwischen den „Bleichen Gesellen“
21. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige eine Oberjura-Brachiopoden-Schublade, in die ich einen roten rezenten Brachiopoden gelegt habe. Der hat nun zwar taxonomisch mit den Kollegen nicht viel zu tun, aber wenn man ihn in die Hand nimmt, kann man sehr gut die Gehäuse-Morphologie „erfassen“, die Bewegungs-Möglichkeiten der Klappen kennen lernen und auch das Armgerüst sehen.

 

   

20 Jahre Nationale Geoparks in Deutschland
19. Mai 2022. Von Christof Ellger, GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Im Jahr 2022 feiern die Nationalen GeoParks in Deutschland ihr zwanzigjähriges Bestehen. 2002 beschloss der Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO) – das Gremium für Belange der Geologie in Deutschland – ein Gütesiegel „Nationale GeoParks“ einzuführen. Als Zertifizierungseinrichtung wurde die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung eingesetzt.

 

   

Aktuelle Fundmöglichkeiten in der Schwarzbunten Wechselfolge (Oberkreide) des Teutoburger Waldes    
18. Mai 2022. Von Sönke Simonsen, Bielefeld.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Fundstellen").

Sönke Simonsen berichtet über aktuell gute Aufschluss-Verhältnisse in der Schwarzbunten Wechselfolge in der Oberkreide (Grenzbereich Cenoman/Turon) des Teutoburger Waldes. Er zeigt aktuelle Aufschlussfotos, zwei neue Funde und seinen bisher besten Fund aus diesen Schichten aus dem Jahr 2012.

 

   

Sternfossil mit übergeschlagenen Armen aus Bundenbach
17. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Bundenbacher Sternfossilien muss man nehmen, wie sie kommen – mal schön ausgebreitet im Zentrum der Platte, mal am Rand, mal langgezogen und manchmal eben auch mit unter- oder übergeschlagenen Armen wie beim gezeigten Sterntier [„Stelleroidea“ = Asteroidea (Seesternen) und Ophiuroidea (Schlangensterne)].

 

   

Arno Seubert (7. März 1939 – 15. Mai 2022)
16. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Arno Seubert hat seinen Lebensweg beendet. Er verstarb gestern nach einem langen schmerzvollen Leidensweg. Die letzten Jahre musste er im Rollstuhl verbringen. Aber er konnte inmitten seiner Fossilien sein, die ihn lange Jahre seines Lebens begleitet hatten und die ihm sehr wichtig waren, an denen er so viel Freude hatte und die er mit Leidenschaft sammelte.

 

   

Sainte-Marie-aux-Mines: Die vermutlich schönste Börse der Welt wird wieder stattfinden!
15. Mai
2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 23 Abbildungen ("Börsen").

Nach mehreren Jahren Zwangspause wegen Corona werden im Juni 2022 etwa 1000 Aussteller aus 53 Ländern auf 52000 Quadratmetern ihre Schätze ausbreiten. Dazu wird es verschiedene Ausstellungen geben, wobei das Hauptthema „Kristalle/Kristallformen“ ist, zu Ehren des Mineralogen René-Just Haüy anlässlich dessen 200sten Todesjahres.

 

   

Über einige Einschlüsse von Wespen im Chiapas-Bernstein
14. Mai 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Konglomerat").

Unter den geflügelten Insekten dürften die Wespen nach den Zweiflüglern, zu denen die Mücken und Fliegen zählen, mit zu den häufigsten Chiapas-Bernstein-Insekten gehören. Sind die Flügel sekundär nicht völlig zurückgebildet, haben die Hautflügler zwei Flügelpaare. Das hintere Paar ist stets kleiner als das vordere, und manchmal ist es weitgehend zurückgebildet.

 

   

Klimaveränderungen über Millionen von Jahren
14. Mai 2022
. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat im Mittelmeer eine bislang unbekannte Gruppe von frühen Algen entdeckt, deren Überreste Aufschluss über die Wassertemperatur und damit die Klimaveränderungen über Millionen von Jahren hinweg geben können. Dabei wurde eine Gruppe von Lipiden untersucht, die weltweit häufig in Meeressedimenten beobachtet wird.

 

   

Ichthyosaurier-Koprolith, aber wieder ohne Belemniten-Häkchen
13. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Lehrreiches").

Beim Sammeln in Lyme Regis an der berühmten Jurassic Coast Dorset kann man in den dunklen Unterjura-Tonmergeln "Bollen" finden oder in besserem Deutsch „Knollen“. Oder fachlich "Fossilien", genauer: Spurenfossilien. Sie sind wohlgerundet bis unregelmäßig geformt, mit glatter bis schrundiger Oberfläche und zwischen etwa 5 und 10 Zentimeter groß.

 

   

Wüstenglas im Brillantschliff
13. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Aberrantes").

Ich sammle ja auch facettierte Steine, wenn möglich als Paar: Ein Rohstein und ein geschliffener Stein. Also Bergkristall & Bergkristall facettiert, Calcit roh & facettiert, Flussspat, Schwerspat, Amethyst, aber auch „richtige“ Edelsteine wie Aquamarin, Turmalin, Topas und z.B. Moldavite. Und hier habe ich endlich auch Wüstenglas.

 

   

Chiapas-Bernstein = Rätsel no. 6
12. Mai 2022. Redaktionell.
3
Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Als Hinweis auf den nächsten Artikel über Inklusen im Chiapas-Bernstein (Ralf Krause zeigt Kleinwespen im Bernstein) hier ein Stück "normalen" oligozänen Bernsteins aus Mexiko. Es ist allerdings ein Bernstein mit eigenartigen Phänomenen. Was sind die Einschlüsse und wie entstanden die Strukturen?

 

   

Dapalis macrurus (AGASSIZ, 1834) aus Céreste
12. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8
Seiten, 14 Abbildungen ("Funde").

Das Sammeln ist in allen Oligozän-zeitlichen Plattenkalken in der gesamten Provence verboten. Entsprechend sieht es gar nicht gut aus mit Neufunden. So auch an der klassischen Fossillagerstätte Céreste in der Vaucluse. Der hier gezeigte Fisch wurde im Rahmen einer Richter-Reisen-Exkursion in den späten 1970er Jahren von Hans Quäsching gesammelt.

 

   

Ein Ersatz-Gerastos aus dem Devon von Foum Zguid/Marokko
9. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim nachträglichen Sandstrahlen des hübschen vor zwei Monaten im Leitfossil gezeigten marokkanischen Trilobiten geschah ein furchtbares Unglück – Glabella und Cephalon-Bereiche explodierten – der vordere Bereich war plötzlich weg. Trotz der nur mit geringem Druck durchgeführten Aktion zerplatzte dieser Bereich. Warum? Der vordere Bereich war aus Gips gewesen!

 

   

Ein Phlycticeras aus dem Mittelcallov Westfrankreichs
9. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Bei einer der Richter-Reisen-Exkursionen nach Westfrankreich wurde auch ein bemerkenswerter Ammonit der Gattung Phlycticeras gefunden. Das Stück wurde von Fritz Rietze, Bopfingen, im Oktober 2002 gesammelt. Die Erhaltung ist insofern auffallend, als der stark gewellte Hohlkiel komplett überliefert ist.

 

   

Börsen-Nostalgie: Münchner Mineralientage 1968
8. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Börsen").

Ohne weitere Kommentare Fotos von den Münchner Mineralientagen etwa 1968: Als die Börse noch im alten Messegelände war, als man sich in den Hallen kaum bewegen konnte, weil so viele Besucher da waren, als noch ganz normale Sammler verkaufen konnten, weil die Tischpreise erschwinglich waren, als die Besucher größtenteils alt bis uralt waren...

 

   

Goldschnecken aus der Frankenalb aus Arnolf Winklers Hand
8. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8
Seiten, 14 Abbildungen ("Funde").

Ich fand in einem Karton mit sehr bunt gemischtem Inhalt eine Schachtel mit kleinen „Goldschnecken“. Ich erhielt die Fossilien vor vielen Jahren von Arnolf Winkler, einen Fossiliensammler mit Leib und Seele. Er dürfte vielen Lesern bekannt sein von seinen beliebten und hilfreichen Fossilien-Sonderheften „Jurafossilien erkennen und bestimmen“.

 

   

Ichthyosaurier-Wirbel aus Abingdon
7. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Als Resonanz auf den vor ein paar Tagen veröffentlichten Beitrag über „Meeresreptilien-Wirbel aus dem Kimmeridge Clay“ (4. Mai 2022 im „Konglomerat“) kam aus dem Leserkreis die Bitte, doch auch noch einen Ichthyosaurier-Wirbel aus Abingdon zu zeigen. Das mache ich gerne. Hier also ein ganz typischer Ichthyosaurier-Wirbel von dort.

 

   

Neuentdeckung: Ernst Haeckel und die Paläontologie
6. Mai 2022. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Bis vor kurzem war eine Verbindung des deutschen Zoologen Ernst Haeckel zur Paläontologie unbekannt. Eine jüngst entdeckte Mitschrift seiner Vorlesung über „Paleontologie“ von 1866 wirft ein neues Licht auf den Naturgelehrten. Entdeckt wurde das Dokument im Nachlass von Nikolai Miklucho-Maclay, einem Studenten Haeckels.

 

   

Mein erster Fossilienfund: Ein Kupfer-Hering
6. Mai 2022. Von Jens Wiedenbeck, Hoym.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Funde").

Mein Interesse für vergangenes Leben und damit auch für Fossilien begann vermutlich schon weit vor den ersten Funden. Als ich Kind war, unternahmen meine Eltern mit mir zahlreiche Wochenend-Ausflüge, in den Harz und auch in das Mansfelder Land. Als Kind hab ich mich aber mehr für die Bergwerksbahn begeistert als für den hässlichen Schiefer auf den Halden.

 

   

Meeresreptilien-Wirbel aus dem Kimmeridge Clay
4. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich habe hier drei Meeresreptil-Wirbelkörper. Sie stammen aus dem oberen Kimmeridge (mittlerer Oberjura) von Abingdon-on-Thames etwa 15 Kilometer südlich von Oxford, Oxfordshire/England. Die Lagerstätten mit Reptilien-Fossilien des marinen Kimmeridge Englands gehören zu den arten- und auch fossilreichsten Fundstellen des Kimmeridge der Welt.

 

   

Rätsel no. 5 – eigentlich ungelöst, aber es gibt einen Gewinner
4. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Letztendlich sind wir nicht in der Lage, zu beurteilen, ob es sich um einen Pflanzenrest handelt, vermutlich ein Bennettitales-Fossil (wozu ich stark tendiere) oder um ein tierisches Fossil, in welchem Fall es dann wohl ein absonderlich erhaltener Skleralring wäre. Einen Gewinner haben wir aber auf jeden Fall: Dr. Günter Schweigert, Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch!

 

   

Ein aufgemopster (nachgebesserter) Solnhofener Krebs
4. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Praktisches").

Dieser Krebs aus den Solnhofener Schichten ist ein schönes Beispiel für ein Sammlungsstück, in das viel Arbeit und Liebe investiert wurde. Der Krebs war offenbar für den Sammler ein ganz besonderes Fundstück, zwar nicht optimal erhalten und auch nicht vollständig, aber mit schönen Details und Dendriten-Bewuchs.

 

   

Ungewöhnliche Vorläufer-Phänomene des Island-Vulkanausbruchs 2021
4. Mai 2022. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
3 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Das Geothermiefeld Svartseng im Südwesten Islands erlebte im Januar 2020 plötzliche Unruhephasen und Erschütterungen. Mit daraufhin installierten Instrumenten wurden die Unruhen überwacht. Im Zentrum des geothermischen Hochtemperatur-Feldes wurde eine rasche Hebung von bis zu zwölf Zentimetern beobachtet, die von starker Seismizität begleitet wurde.

 

   

Ein Raptoren-Zahn aus Montana
1. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Dinosaurier-Zahn, genauer – ein Raubsaurier-Zahn, ein Raptoren-Zahn. Ich tauschte ihn vor vielen Jahren von Udo Kandler, der nur ein paar Straße weg wohnte von mir. Er gab mir die vom Vorbesitzer erhaltenen Angaben, die ich brav aufschrieb und zum Fossil legte. Da stand nun „Albertosaurus", aber daran glaubte ich schon damals nicht.

 

   

Eingelegt, konserviert, 5 Jahre getrocknet und jetzt gestrahlt
1. Mai 2022. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach..
1 Seite, 1 Abbildung ("Präparation").

Das sind nun die ersten der Langzeit-konservierten/getrockneten Gruibinger Schwefelkies-Ammoniten, die gestrahlt wurden, mit feinem Eisenpulver. Die glänzen nun echt wie Goldstücke. Die diversen Ammoniten der Gattungen Putealiceras, Choffatia und Zugokosmocers sind nun wahre Prachtstücke. Zum Beitrag "Thema: Konservierung von Pyrit-Ammoniten" (16.3.2022).

 

   

Monatsbilder Mai: "Carrières des Lumières" in Les-Baux-de-Provence
1. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 37 Abbildungen ("Hinweise").

Ab 1977 wurde in den unterirdischen Steinbrüchen im Val d'Enfer bei Les-Baux in mehreren zusammenhängenden großen Hallen eine Computer-gesteuerte Tonbildschau eingerichtet. Das Ganze wurde „Cathédrale d'images“ genannt, später nach einem Veranstalter-Wechsel "Carrières des Lumières". Die Vorführungen sind grandios!

 

   

Monatsfossilien Mai: Brachiopoden mit Calcit-Kristallen aus dem Bathon der Calvados-Küste
1. Mai 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
24 Seiten, 40 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Das einzige mir bekannte „Massen-Vorkommen“ hohler Brachiopoden mit freien Calcit-Kristallen ist ein Küstengebiet bei Port-en-Bessin-Huppain im Département Calvados. Es ist auch hier nicht so, dass man mit wenigen Hammerschlägen eine reiche Ernte an Kristall-Brachiopoden einfahren kann, aber die Wahrscheinlichkeit für schöne Fundstücke ist groß.

 

   

Friedhof der Erdplatten: Uralte Erdkruste in den Tiefen des Erdmantels entdeckt
28. April 2022. Von Mathias Martin, Universität zu Köln (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die früheste, mehr als vier Milliarden Jahre alte Kruste der Erde hat in den Tiefen des Erdmantels überdauert. Es gibt noch heute Spuren dieser alten Erdkruste in Vulkangesteinen an der Erdoberfläche. Ein Forscher/innen-Team erbrachte anhand chemischer Analysen magmatischer Gesteine den Nachweis von Überresten der ersten Kruste unseres Planeten.

 

   

Riesige Meeres-Saurier in 2800 Metern Höhe
28. April 2022. Von Svenja Ronge, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die in den Hochalpen der Ostschweiz gefundenen Wirbel, Rippen und ein Zahnfragment stammen von großen Fischsauriern, wozu allerdings entsprechendes Vergleichsmaterial fehlte. Nach einer einer neuen Studie gehören sie zu drei verschiedenen Fischsauriern von vermutlich 15 bis gut 20 Metern Länge. Der Zahn ist von der Größe her besonders ungewöhnlich.

 

   

Wie nah ist der Kipp-Punkt? Neue Untersuchungen zum atlantischen Strömungssystem
26. April 2022. Von Maike Nicolai, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) ist in der Öffentlichkeit als „Golfstromsystem“ bekannt. Sie ist für das globale Klima ebenso wichtig wie für das Klimageschehen in Europa. Im Mittelpunkt neuer Untersuchungen steht die Frage, ob der menschengemachte Klimawandel die ozeanische Umwälzbewegung bereits verlangsamt.

 

   

Kieselholz aus Java mit Chalcedon-Aggregaten
26. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige ein Kieselholz aus der Genteng-Formation (Pliozän) der Provinz Banten im äußersten Westen Javas/Indonesien. Es ist der Endabschnitt eines vor der Einbettung abgebrochenen längeren Astes bzw. eines dünnen Stammes. Das Stück ist auch ein schöner Beleg für die Gemeinschaft Fossil-Mineral: Holz, verkieselt, mit Chalcedon in kleinen knollig-nierigen Aggregaten.

 

   

Geschützte Riffe im Indischen Ozean erholen sich schnell nach Korallenbleiche
24. April 2022. Von Susanne Eickhoff, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)  (via idw)
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Korallenriffe in abgelegenen oder geschützten Gebieten selbst nach einer schweren Korallenbleiche schnell erholen können. Für die Studie untersuchten Forscher/innen der Universität Exeter und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) Korallenriffe und ihre Funktionen im Indischen Ozean.

 

   

Regenerierte Schlangen- und Seestern-Arme
23. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Lehrreiches").

Schlangensterne wie auch Seesterne sind befähigt, verlorene Arme zu ersetzen. Das fällt unter den Begriff „Regeneration“ wie z.B. auch die vielzitierten Eidechsen-Schwänze. Bei den rezenten Asteroidea (Seesternen) und Ophiuroidea (Schlangensterne) (zusammen „Stelleroidea“) sind solche Regenerationen nicht extrem selten.

 

   

Der Posidonienschiefer – Neue Erkenntnisse zur Wirbeltierfauna einer berühmten Fossil-Lagerstätte
Digitaler Vortrag (Online, per Zoom, am Donnerstag, den 28.4.2022, 18 Uhr 30).
23. April 2022. Redaktionell.
1 Seite ("Hinweise").

Referentin ist Fischsaurierexpertin Dr. Erin Maxwell, Naturkundemuseum Stuttgart. Der Zugangslink wird auf [naturkundemuseum-bw.de] zur Verfügung gestellt. Dauer ca. 1 Stunde, keine Anmeldung erforderlich; kostenfrei.

 

   

Sonderschau des NHM Wien in der Fossilienwelt Weinviertel:
„Tiere der Eiszeit – Die Welt von Wollhaarnashorn und
Höhlenlöwe“
22. April 2022. Pressemitteeilung des Naturhistorischesn Museums Wien.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Museen und Ausstellungen ").

Das Naturhistorische Museum Wien ist mit einer neuen Ausstellung in der "Fossilienwelt Weinviertel" vertreten. Die Sonderschau „Tiere der Eiszeit“ wurde von der geologisch-paläontologischen Abteilung des NHM Wien gestaltet.

 

   

Neue Forschungsergebnisse: Weltweit erste fossile Knorpel von Tintenfischen entdeckt
22. April 2022. Von Magdalena Reuss, Naturhistorisches Museum Wien (via idw).
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Forschungsteam des Naturhistorischen Museums Wien und der Universität Wien hat über 10000 einzigartige Fossilien der alpinen Triaszeit untersucht und bislang unbekannte Strukturen im Gestein entdeckt. Nun konnte das Rätsel um die fossilen Überreste gelöst werden: Es handelt sich um den weltweit ersten Nachweis von Tintenfisch-Knorpeln.

 

   

Hörnerfraß auf der Richter'schen Terrasse! Leserbrief zum Beitrag "Nagespuren an Schildkrötenplatten".
20. April 2022. Von Gabo Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("ForumFossil").

Als ich vor drei Tagen den Beitrag über "Nagespuren an Schildkrötenplatten" las, fragte ich mich, Wer oder Was ist denn ein Rodentier (ich las: Roden-Tier)? Bei der Lektüre des Artikels klärte sich das dann schnell. "Rodentier" oder Nagetiere gibt es in unserem Garten nicht gerade wenige! Aber dann wurde auch noch ein anderes Problem gelöst, das "Hörnerfressen".

 

   

Ein kleines "Ammonitengrab" mit winzigen früh-juvenilen Ammoniten
20. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eine Kleinstufe aus Schlaifhausen, die insofern untypisch ist, als nur Fragmente der ansonsten extrem überwiegenden Dactylioceraten vorhanden sind. Aber darauf sitzen als Besonderheit einige winzig kleine früh-juvenile Ammoniten mit einem Durchmesser zwischen einem und drei Millimetern.

 

   

Rätsel no. 5: Eine richtige Lösung haben wir jetzt!
18. April 2022. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Also, warten Sie bitte nicht auf weitere Hinweise zu Rätsel no. 5 und schicken Sie uns bald einen Lösungs-Versuch. Da Gewinner/in durch Los ermittelt wird, ist noch alles offen (es sei denn, es kommen keine weiteren richtigen Lösungen, dann gewinnt logo der erste und einzige richtige Einsender).

 

   

Wüstenrose (Gipsrose) mit Fossil-Einschlüssen
18. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 20 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eine Gipsrose aus einem südspanischen Fundort, die aber nicht des Minerals wegen interessant ist, sondern wegen der teileingeschlossenen aus dem Gips heraus ragenden neogenen Schnecken, in feiner Schalenerhaltung mit Resten der Farbzeichnung. Vermutlich sind sie unterpliozänen Alters, sie könnten aber auch ins Messin gehören (Obermiozän).

 

   

Nachhilfe zu Rätsel no. 5
17. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Wir erhielten etliche Lösungsversuche zu Rätsel no. 5, aber es war kein richtiger dabei. Deshalb jetzt Hilfe: Wir zeigen eine Abbildung, die etwas mehr des Fossils zeigt. Es stammt aus dem Unterjura. Fossilien dieser Art treten weltweit im Mesozoikum auf, allerdings nicht konkret in dieser Erscheinungsform, die meiner Meinung nach eine große Besonderheit ist.

 

   

Frohe Ostern allen überall!
17. April 2022. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

 

   

Ein seltener Schwamm aus dem Cenoman der Falaises des Vaches Noires
16. April 2022. VonAndreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Gerhard Granzer fand das interessante Stück im Juli 1993 im Strandspülsaum der Falaises bei Villers-sur-Mer. Es ist ein Schwamm aus dem Cenoman. Der Schwamm war aus diesen Kreideschichten weit oben im Kliff nach unten gerutscht, gerollt, dann noch ein wenig vom Meer bearbeitet worden. Aber nicht sehr lange – er ist nicht stark abgerollt.

 

   

Nagespuren an Schildkröten-Platten
15. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Lehrreiches").

In meinen Süßwassermolasse-Knochen fand ich Schildkröten-Platten mit Rodentier-Nagespuren. Falls Sie jemals in Molasse-Ablagerungen sammeln oder auch in Spaltenfüllungen oder ganz allgemein in terrestrischen Sedimenten mit Knochen, dann schauen Sie sich Ihre Funde genau an, ob nicht solche Nage- oder auch Bissspuren vorhanden sind.

 

   

Historisches Sammlungsstück mit falschen Etiketten-Angaben
11. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Praktisches").

Ich möchte mit diesem Beitrag darauf hinweisen, dass man die mit Fossilien erhaltenen Angaben nicht kritiklos übernehmen soll. Als Beispiel zeige ich Ihnen ein Fossil, das von der Erhaltung her her nicht unbedingt überzeugt, aber es ist ein historischer Beleg und kommt mit einiger Wahrscheinlichkeit aus berühmter Hand (Stefan Dohm in Gerolstein).

 

   

Au weia - Fehler bei der "LF-Cover-Lösung"! Anderer Gewinner!
10. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Voller Entsetzen musste ich feststellen, dass ich bei der Auswertung des Cover-Rätsels einen bösen Fehler gemacht hatte - Günter Richter/Wien hatte nicht nur fünf, sondern sechs Richtige! Selbstverständlich erhält Sigrid Schuler den verprochenen Sulaiten trotzdem, der Fehler liegt ja bei mir. Günter aber erhält einen Sulaiten aus meiner Sammlung.

 

   

Rätsel no. 5 - was ist das denn?
9. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Das Kurzfassungsbild zeigt nicht das Rätsel, sondern ein Achtel des Gewinns: Gerd Wachno war so liebenswürdig, zum von ihm geschickten Rätsel auch gleich den Preis zu liefern, eine Suite hervorragend erhaltener Mollusken aus der Caloosahatchee Formation Floridas. Rätseln Sie mit, demaskieren Sie das mysteriöse Fossil, gewinnen Sie!

 

   

Geschliffener Moldavit mit großem Luft-Einschluss
9. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Der Stein hat zahlreiche kleine Luft-Einschlüsse und eine große Blase, nach deren Form und Lage der Stein geschliffen wurde. Die Luftblase ist langgezogen, was bedeutet, dass der Glasauswurf beim Flug im noch plastischen Zustand verformt wurde und mit ihm der Lufteinschluss.

 

   

Ctenostreon von einer berühmten Fossillagerstätte
9. April 2022. Von Klaus Bosch, Ringsheim.
Seiten, Abbildungen ("ForumFossil").

Zum Beitrag "Ctenostreon rugosum (SMITH, 1817), Stachelmuscheln aus dem Mitteljura" (Lehrreiches; 23. Januar 2022). Der Autor zeigt Ctenostreon-Exemplare aus dem Mitteljura des Kahlenbergs bei Ringsheim, darunter als Besonderheit ein juveniles Exemplar mit beachtlich langen Stacheln.

 

   

Rätsel no. 3, das "LF-Cover-Rätsel", wird hier gelöst
8. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Hinweise").

Also, jetzt endlich die Lösung von Rätsel no. 3! Ich bitte um Entschuldigung wegen der Verspätung. Jedenfalls sollten die Jahrgangs-CDs 2021 mittlerweile angekommen sein. Sie konnten also schon selbst ermitteln, ob Sie alle Bilder richtig erraten hatten. Oder keines… Immerhin hatten wir einige Leser in der Fünfer-Gruppe.

 

   

Bauernsilber-Rätsel - kein Gewinner/in!
7.4. 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Praktisches").

Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass mein Geschmack bezüglich Objekten auf Bauernsilber-Leuchtern offenbar ziemlich abwegig ist und jedenfalls nicht mit dem Ihrigen Geschmack übereinstimmt. Obwohl ziemlich viele Lösungs-Vorschläge eintrafen, wurde das von mir bevorzugte Objekt von niemand als Lösung genannt.

 

   

37. Jahrestagung der Gesellschaft für Geschiebekunde Ende April
7. April 2022. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten ("Hinweise").

Die Tagung findet vom Freitag, dem 22. bis zum Sonntag, den 24. April im "Bürgerhaus am Schlaatz" in Potsdam statt.
Das Programm ist sehr vielseitig und bietet Informationen zu vielen Themen mit Schwerpunkt "Nord- und Nordost-Deutschland". Auch zwei Exkursionen werden angeboten.

 

   

Am Hesselberg im Albvorland
6. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg & Klaus P. Weiß , Lauf an der Pegnitz.
39 Seiten, 84 Abbildungen ("Fundstellen").

Wir stellen Feldfundstellen im Osten des Hesselberges vor. Man findet dort vor allem fossilführende Konkretionen aus dem Lias delta (Oberpliensbach), auch Lias-epsilon-Fossilien (Untertoarc). Die Fundstellen sind relativ gut bekannt, aber da jede Bearbeitung der Felder, jeder Regenguss erneut Fossilien zu Tage bringt, sind die Fund-Möglichkeiten eigentlich immer gut.

 

   

Die gefragte Samenkapsel gehört zur Schwalbenwurz!
3. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Aberrantes").

Gefragt gewesen war nach der Zugehörigkeit einer Balgfrucht/Samenkapsel. Günter Schweigert nannte die Art (Vincetoxicum hirundinaria, Schwalbenwurz) und erhält als Dank den versprochenen schönen Fossilpreis, nämlich einen Ammoniten aus dem Oberjura (Oberoxford) von Irian Jaya, aus dem Baliem Valley in den Jayawijaya-Bergen/West Papua-Neuguinea (Irian Jaya).

 

   

Chicoreus floridanus, eine der wunderschönen „Florida-Schnecken“
2. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Eine der wunderschönen „Florida-Schnecken“, Chicoreus floridanus E. VOKES, 1965. Die Schnecke stammt aus den unglaublich fossilreichen plio-/pleistozänen Ablagerungen („Caloosahatchee Formation“) Südfloridas, konkret aus dem Sarasota County in Florida/USA. Bezüglich Arten- (Diversität) und Individuen-Reichtum gehört die Fauna zu den reichsten der Welt.

 

   

Und jetzt hat es auch den Süden getroffen
2. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Gestern Schnee im Norden, heute ist auch bei uns alles weiß... Auf der Ostalb liegen über 30 Zentimeter Schnee. Na, es soll ja nicht lang dauern! Und dann kann man wieder raus und Fossilien sammeln. Auch Feldfundstellen werden dann lohnend sein. In Kürze erscheint im "Leitfossil" ein Artikel über Fundstellen am Hesselberg, einem klassischen Fundgebiet in Mittelfranken.

 

   

Blatt eines Zürgelbaums aus dem Paläozän von Montana
1. April 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Neulich gelangte ich in den Besitz eines relativ großen fossilen Blattes aus einem Ort namens Glendive, der im Dawson-County im US-Bundesstaat Montana liegt. Mir gefiel neben der guten Erhaltung der Kontrast zwischen der intensiv braungefärbten Blattoberfläche und Matrix. Auffallend ist die kräftige Nervatur des aus dem Paläozän stammenden Blattes.

 

   

Eigentlich sollten die "Monatsbilder April" den Frühling behandeln...
1. April 2022. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Wie in der Überschrift gesagt, sollten die Monatsbilder April eigentlich den Frühling behandeln. Der Beitrag war schon fertig. Am 30. März schickte Melly dann ein paar Bilder aus Hamburg, fotografiert am Vormittag. Wir zeigen ein Bild der Terrasse vor dem Haus, in dem sie wohnt: Ein Winterbild! Nix mit Frühling! Also besser Bernstein - siehe unten. Frühling kommt später.

 

   

Monatsbilder April 2022: Bernstein
1. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 38 Abbildungen ("Hinweise").

Die Monatsbilder April zeigen Bernstein, aber (meist) nicht den "Fossiliensammler-Bernstein" mit Inklusen, sondern handwerklich bearbeiteten Bernstein. Bernstein ist seit langer Zeit ein beliebter Werkstoff für die Anfertigung von Schmuck und allgemein kunsthandwerklichen Gegenständen, von primitivsten Formen bis hin zu höchst komplexen Werken.

 

   

Monatsfossil April: Ein Schildkröten-Panzer aus South Dakota
1. April 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 29 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Das Monatsfossil April ist ein kompletter Schildkröten-Panzer. Nun sind komplette fossile Schildkröten-Panzer nicht gerade häufig. Die meisten kennt man wohl aus den Bad Lands von South Dakota und Nebraska, wo sie gebietsweise häufig sind, allerdings meist fragmentarisch erhalten – sie zerfallen sehr schnell nach dem Auswittern.

 

   

Entdeckung im Versteinerten Wald von Chemnitz
30. März 2022. Von Gesine Steiner, Mus. Naturkunde - Leibniz-Institut f. Evolutions- u. Biodiversitätsforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Forschende unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin beschrieben eine neue Pflanzenart aus dem Versteinerten Wald in Chemnitz. Der riesige 291 Millionen Jahre alte Farnsamer wird in den kommenden Jahren weiter untersucht. Ziel ist es, die Vielfalt der Pflanzen in den Wäldern des frühen Perm und ihre Rolle in den damaligen Ökosystemen zu erforschen.

 

   

Sonninien vom Kahlenberg bei Ringsheim
28.3. 2022. Von Klaus Bosch, Ringsheim.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Zum Beirtag "Euhoploceras": Zum Vorkommen der Sonninien in Deutschland muss man den Kahlenberg/Ringsheim nennen. Er liegt in der Nähe von Freiburg in der Vorbergzone des Schwarzwaldes. Dort wurde von 1937 bis 1968 das Murchisonae-Eisenerzlager abgebaut. Früher waren die Schichten vom obersten Oberaalen bis zu den Blagdeni-Schichten erschlossen.

 

   

"Libellen" im Bernstein
26. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Bernstein findet man hin und wieder Flüssigkeits-gefüllte Hohlräume mit mehr oder weniger beweglichen Luftblasen, die sich je nach Neigung des Bernsteins bewegen. Sie werden Libellen genannt nach den entsprechenden beweglichen Luft- bzw. Gasblasen in Wasserwaagen.

 

   

Eine alte Sammlung rezenter Samen
26. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Aberrantes").

Aus den teilaufgelösten Sammlungen einer altehrwürdigen pädagogischen Institution erhielt ich eine kleine Kollektion von rezenten Samen. Sie sind sauber untergebracht, bestimmt und beschriftet. Sie wurden zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts von Lehrern, vielleicht auch von Missionaren gesammelt und betreut.

 

   

Schöne Blätterplatte aus der bayrischen Molasse
23. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

In der bayrisch-schwäbischen Molasse gibt es eine Vielzahl von interessanten Pflanzen-Fundstellen, meist Blätter, teils sehr schön und mineralisch eingefärbt, teils auch unnscheinbar. Oft sind die Vorkommen auf schnell auskeilende Tonmergel-Linsen beschränkt und wenn diese abgebaut sind, ist es hier vorbei mit Sammeln und man muss neue Selle suchen.

 

   

Zum Bauernsilber-Rätsel: Verlängert!
23 März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Praktisches").

Entweder der Artikel "Sammlungs-Unterbringung no. 49" wurde nicht oder kaum gelesen oder das Rätsel wurde gar nicht wahrgenommen oder die Lust, mitzurätseln, war ganz gering. Jedenfalls erhielten wir bisher nur ganz wenige und noch keine richtige Lösung. Deshalb hier die Einladung, mitzumachen! Links im Bild der Preis, ein Papua-Neuguinea-Ammonit.

 

   

Zum Thema Schwefelkies-Ammoniten konservieren
22. März 2022. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Nach dem damaligen Hinweis im Leitfossil („Aufschluss im Ornatenton in der Schwäbischen Alb“) war ich ja zweimal in Mühlhausen (Autobahn-Bau der A 8 bei Gruibingen; 10.8. und 12.8.2009). Meine Ausbeute war zufriedenstellend. Auch der Besuch der Halde neben der Autobahn wurde mit ein paar größeren Ammoniten belohnt.

 

   

Terminologie der Decapoda am Beispiel von Astacus astacus
22. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige den Kunstharz-Einguss eines Flusskrebses. Das Präparat kann dazu dienen, die Kenntnis des Körperbaues der Dekapoden zu vermitteln, was im Zusammenhang mit einer entsprechenden Graphik möglich wird. Auf ihr sind Morphologie und Terminologie der Dekapoden dargestellt.

 

   

Seelilienkrone in eigenartiger Erhaltung
20. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Seelilienkrone gehört zur Art Euonychocrinus simplex STRIMPLE & MOORE, 1971. Euonychocrinus simplex scheint eine relativ seltene Art zu sein; bei der Internet-Suche fand ich nur wenige Angaben und Hinweise. Auch das späte Publikations-Datum (1971) ist ein Hinweis auf seltenes Vorkommen – diese Seelilie war den „alten“ Autoren nicht bekannt gewesen.

 

   

Euhoploceras von der Cockroad Farm in Dorset
19. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

In Süddeutschland gab/gibt es Sonninien nur im Gebiet der Schwäbischen Alb, in Frankreich findet man welche u.a. im Poitou, sehr hässliche in Süd-Spanien, aber insgesamt sieht es mit Ammoniten dieser Gruppe schlecht aus. Nur in England werden Sonninien gefunden, die auch Sammlern gefallen: Schalen-Erhaltung, auch große Gehäuse.

 

   

Bimsstein von (vermutlich) La Palma
18. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Geologisches").

Bimsstein entsteht bei gasreichen Eruptionen, bei denen die zähflüssige Lava durch Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid aufgeschäumt wird. Beim Abkühlen der Schmelze entweichen die eingeschlossenen Gase. Entsprechend der schnellen Abkühlung entsteht auf der Oberfläche ein glänzender glasartiger Überzug („Abkühlungsrinde“) aus amorphem Glas.

 

   

Cabochon aus dem berühmten „Turritella Agate“ von Wamsutter/Wyoming
17. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Dieser „Schneckenkalk“ aus dem Untereozän der Green River Formation ist ein in den USA sehr bekannter Stein, der von Sammlern begehrt ist und auch gerne als Schmuckstein verarbeitet wird - Cabochons, Anhänger, auch Trommelsteine werden hergestellt. Eine Besonderheit ist der Aufbau des Gesteins ausschießlich aus Schnecken und Muschelkrebsen.

 

   

Thema: Konservierung von Pyrit-Ammoniten [Schwefelkies-Ammoniten]
16. März 2022. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach..
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Präparation").

Durch Zufall habe ich möglicherweise eine Methode gefunden, um verkieste Fossilien mit mehr oder weniger hohem Markasit-Anteil auch ohne Einlassmittel langfristig vor dem Zerfall zu schützen. Zumindest bei Ammoniten aus dem Callov der ehemaligen Autobahn-Fundstelle Aichelberg scheint es zu funktionieren.

 

   

Jahrgangs-CD kurz vor der Fertigstellung und ein Rätselchen zum Cover
14. März 2022. Redaktionell.
2 Seiten, 16 Abbildungen ("Hinweise").

Aus diesmal 135 Bildern (es ist schwierig und sehr zeitaufwändig, aus den rund 4000 Bildern des Jahrgangs erst einmal diese engere Vorauswahl zu treffen) wählten wir eine wiederum reduzierte Auswahl von 16 Bildern, aus denen dann die letztendlich für den CD-Schmuck verwendeten 8 Bilder ausgewählt wurden. Erraten Sie, welche das sind!

 

   

Otoites sauzei vor der Präparation...
13. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, 3 Abbildungen ("Präparation").

Ich fand in einer Keller-Schachtel einen kleinen Mitteljura-Ammoniten aus dem Poitou, und zwar aus dem Unterbajoc (Sauzei-Zone). Es ist ein Otoites sauzei (ORBIGNY, 1846) und er hat sogar eine Apophyse, ein Ohr. Der Fundort war La Villedieu-du-Clain wenig südlich von Poitiers. Und jetzt wird der Ammonit endlich präpariert werden, nach 36 Jahren!

 

   

Ein in der Westsahara gefundener Quarz-Windkanter
13. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Vom Freund René erhielt ich gerade Fossilien vor allem aus Belgien und den Niederlanden, aber auch einen "Exoten", einen Windkanter aus der Westsahara in Marrokko. René fand den Stein unweit der Stadt Ad-Dakhla, wo unter anderem Eozän und Mio-Pliozän anstehen, letztere Schichten mit einer hochdiversen und individuenreichen Selachier-Fauna.

 

   

Mündungs-Verschnitt, Apophysen-Erhaltung und Trias-Fisch
13. März 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich zeige hier einmal einen Perisphinctiden aus dem Ober-Jura, gefunden im Süden Madagaskars, der es irgendwie geschafft hatte, dem Mündungsschnitt zu entgehen. Man sieht am komplett erhaltenen Endmundsaum deutlich die Mündungs-Apophysen („Ohren“), die den Ammoniten als Mikrokonch (= ?männliches Tier) charakterisieren.

 

   

Nerineen aus dem Porcien (Ardennes), calcitisiert und als Steinkerne
12. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Funde").

Die hier gezeigten calcitisch erhaltenen Schnecken vermutlich der Gattung Nerinea (Eunerinea) sind von der Erhaltung her eine Besonderheit: Sie tragen auf der rekristallisierten Calcitschale einen stromatolithischen Überzug, der die Schalen-Lösung verhinderte - sie sind „mumifiziert“.

 

   

Röntgenblick in abtauchende Erdplatten - Hochdruck weicht die Erdkruste in Subduktionszonen auf
10. März 2022. Von
Thomas Zoufal, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Die dünne Erdkruste weicht erheblich auf, wenn sie mit einer tektonischen Platte ins Erdinnere abtaucht. Das zeigen Untersuchungen mit DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III an einem in der in der basaltischer Kruste häufigen Mineral. Das Aufweichen kann sogar dazu führen, dass sich die Kruste von der darunter liegenden Platte abschält.

 

   

Ein „Scientific Souvenir“ in eleganter Schatulle
10. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Aberrantes").

Im Mai 2009 erhielten wir Richters Besuch von Wu Gang und Frank Stiller. Wu Gang lernten wir bei dieser Gelegenheit erst kennen und schätzen, Frank ist ein langjähriger Freund, den wir schon seit Jahrzehnten kennen. Wir hatten viel zu erzählen und zu besprechen und als wir dann nachmittags bei Tee und Kaffee saßen, wurden uns Geschenke überreicht.

 

   

Neue Gattung ausgestorbener Gänsevögel entdeckt
9. März 2022. Von Antje Karbe, Eberhard Karls Universität Tübingen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

In einer Tongrube im Allgäu wurden die fossilen Überreste einer bislang unbekannten Gattung prähistorischer Gänsevögel entdeckt. Allgoviachen tortonica lebte vor etwa 11 Millionen Jahren in Süddeutschland. Die Funde lassen den Schluss zu, dass die Tiere auf dem Boden, aber auch auf Bäumen lebten und etwa die Größe heutiger Nilgänse hatten.

 

   

Mündungs-Schnitt/Schliff bei Madagaskar-Ammoniten
8. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Die meisten der zu uns kommenden Madagaskar-Ammoniten waren entweder geschnitten und poliert, oberflächlich poliert oder im Mündungsbereich gesägt und verschliffen. Dabei gingen vermutlich viele Endmündungen mit den Apophysen verloren, wurden einfach abgesägt. Zur Verdeutlichung des Begriffes „Mündungs-Manipulation“ zeige ich einen Oberjura-Ammoniten.

 

   

Knebelia, eine der seltenen Krebsformen in den süddeutschen Plattenkalken
7. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige eine Knebelia schuberti (MEYER, 1836) (Eryon schuberti). Die Art scheint nur in Form kleiner (jugendlicher?) Exemplare aufzutreten, etwa zwischen 2 und 4 Zentimetern. Sie sehen den jugendlichen Exemplaren des Vielscherers Cyclerion propinquus (SCHLOTHEIM, 1822) recht ähnlich; klare Unterscheidung verlangt gute Erhaltung.

 

   

Ein Gerastos aus dem Oberems des Jbel Gara el Zguilma/Marokko
6. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Es ist in der Tat ein Gerastos, ein Trilobit aus der Familie Proetidae. Chatterton et al. übernahmen die Barrande'sche Benennung als Gerastos tuberculatus (BARRANDE, 1846) (für das böhmische Exemplar), machten aber aus dem Marokkaner eine Unterart: Gerastos tuberculatus marocensis CHATTERTON et al., 2006.

 

   

Mit der U-Bahn in die Urzeit
4. März 2022. Von Heide Marie Popp, Augsburg.
19 Seiten, 35 Abbildungen ("Museen").

Das American Museum of Natural History in New York zählt zu den größten naturhistorischen Museen der Welt. In 26 mit einander verbundenen Gebäuden sind hier 45 Ausstellungshallen und Depots untergebracht, deren Sammlungen 34 Millionen Exponate enthalten: Pflanzen, Tiere, Fossilien, Mineralien, Gesteine, Meteoriten, Artefakte und vieles mehr.

 

   

Ein Altsammlungs-Präparat mit Mikrofossilien vom „Grünen Kreuz“
4. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Mikromania").

Ich zeige ein Altsammlungs-Präparat mit Foraminiferen aus dem Wiener Becken. Es handelt sich um ein Glasröhrchen mit einer Mikrofossilien-Probe, das in einer der schönen alten Buntpapier-beklebten Sammlungs-Schachteln liegt. Die Probe stammt von einer seit wenigstens 180 Jahren besammelten klassischen Lokalität.

 

   

Größer, wasserreicher, gefährlicher: Der Klimawandel lässt Gletscherseen in Hochasien wachsen 
3. März 2022. Von Ina Friebe, Humboldt-Universität zu Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Wo Gletscher schmelzen, können Gletscherseen entstehen – oftmals mit sehr instabilen Ufern und großem Gefahrenpotential. Als Folge eines Dammbruchs oder durch Flutwellen nach Lawinenabgängen oder Felsstürzen können sich enorme Wassermassen ins Tal ergießen, die noch viele Kilometer stromabwärts große Zerstörungskraft besitzen.

 

   

Sammlungs-Zuwachs als Reaktion auf einen Leitfossil-Artikel
2. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 11 Abbildungen ("ForumFossil").

Mandfred Neckam schickte uns ein Päckchen mit einem Fossil, einer schönen doppelklappige Congeria subglobosa, also einem Stück der gleichen Art wie die von mir vorgestellte Muschel im Artikel „Congeria, ein Lehrbuch-Fossil". Dazu einige höchst reizvolle aberrante Reptilien und aus Glasperlen gefertige Belemniten- und Ammoniten-Tiere. Herzlichen Dank!

 

   

Schildkröten in Osteuropa überlebten das Massensterben der Dinosaurier
2. März 2022. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard Karls Universität Tübingen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Eine kleine Schildkrötenart überlebte das Massensterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren - eine bisher unbekannte Schildkrötenart aus der Gruppe der Halswender-Schildkröten wurde erstmals beschrieben. Das 19 Zentimeter lange Reptil, das vor 70 Millionen Jahren auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens lebte, hat keine engen lebenden Verwandten.

 

   

„Die mitteljurassische Sauzei-Zone im Gebiet der Schwäbischen Alb“
1. März 2022. Redaktionell.
1 Seite, 3 Abbildungen ("Hinweise").

Entsprechend der mittlerweile entspannteren Corona-Lage wird der Vortrag von Volker Dietze am 5. März 2022 nun doch stattfinden. Alle sind herzlich eingeladen! (3G, Maskenpflicht und Abstandsregel). Im Mittelpunkt wird die Gegend um den Hohenzollern stehen, aber auch andere Fundstellen werden nicht zu kurz kommen.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 49: Bauernsilber-Leuchter als Fossilien-Postament
1. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 12 Abbildungen ("Praktisches").

Ein zerbrochener Bauernsilber-Glasleuchter wird weiter verwendet werden! Ich nutze ihn als Sockel für ein schönes Geo-/Paläo-Objekt. Es sei denn, Gabo setzt sich durch und verwendet ihn als Sockel für eine (nicht?) artgemäße Puppen-/Plüschtier-Unterbringung. Urteilen Sie – was sieht für mich am besten aus? Mit einem kleinen Wettbewerb.

 

   

Monatsbilder März: Eine Spanien-Exkursion - von Peñiscola bis Elche
1. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
55 Seiten, 146 Abbildungen ("Hinweise").

Die Monatsbilder März 2022 führen uns ins Land, wo (auch) die Orangen blühen: Wir bummeln in Nordost-Spanien, studieren die Geologie und sammeln ein wenig Fossilien. Wettermäßig könnte man auch jetzt unterwegs sein, gäbe es kein Corona. Heiß ist es dort jetzt auch nicht, aber jedenfalls erträglich, ganz angenehm zum Wandern und Sammeln.

 

   

Monatsfossilien März: Mysteriöse Säugetier-Zähne aus dem Loire-Neogen
1. März 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 28 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Ich zeige hier zwei Zähne aus dem Mittelmiozän (Langh; Mn 5) des Loire-Neogen. Anfangs hatte ich keine Ahnung, wohin die Zähne zu stellen sind - sie waren mir von der Form her fremd. Nashorn scheidet aus, auch Flusspferd passt nicht. Die eigenartige Striemung/Riefung des Zahnschmelzes war mir bisher nicht bekannt gewesen. Was also sind das für Zähne?

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 48: Schaukasten mit Pflanzenfossilien aus dem Rheinischen Braunkohle-Revier (Tagebau Düren)
25. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Der gezeigte Kasten ist ein gutes Beispiel für die Präsentation von Fossilien aus einer gemeinsamen Lagerstätte. In diesem Fall sind das Pflanzenfossilien aus der Rheinischen Braunkohle, und zwar aus dem 1956 erloschenen Tagebau Düren.

 

   

Die Bildung des Westantarktischen Eisschildes verlief anders als gedacht
24. Februar 2022. Von Sebastian Grote, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f. Polar- u. Meeresforschung (via idw).
5 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Vor rund 35 Millionen Jahren kühlte sich die Erde stark ab. Etwa zur gleichen Zeit öffnete sich zwischen Südamerika und der Antarktis die Drake-Passage und machte damit den Weg frei für den Antarktischen Zirkumpolarstrom. Beide Faktoren führten dazu, dass die Antarktis komplett vereiste.

 

   

Ein Konkretions-Amaltheus aus Lixhausen
23. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

In der Lixhausener Tongrube (Département Alsace, Elsass) konnte man in den Schichten der Costaten-Bank sammeln oder auch im Amaltheen-Ton, wo die Fauna allerdings auf Konkretionen verteilt war. An Ammoniten gab es hier ausschließlich Amaltheen. Offiziell darf man allerdings mittlerweile wohl nicht mehr in die Tongrube - sehr traurig!

 

   

Einschlüsse von Ameisen im Chiapas-Bernstein
22. Februar 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Zu der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) gehören die Wespen, Ameisen und Bienen. Wespen und Ameisen kommen im Chiapas-Bernstein durchaus häufiger vor, während die Bienen wesentlich seltener zu beobachten sind. Ich möchte mich in diesem Beitrag zunächst auf die Ameisen (Formicidae) konzentrieren und zeige drei Beispiele aus dem Chiapas-Bernstein.

 

   

Rätsel no. 2 - die Lösung und der Gewinner
21. Februar 2022. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Es kamen eine ganze Reihe Lösungs-Versuche, die aber zum großen Teil falsch waren. „Zahn“ als Organ wurde von vielen genannt und das war richtig. Auch einige Panzer (Reptilien/Amphibien) wurden angeboten. Die meisten Antworten nannten Fischzähne („Megalodon“ und Kollegen). Die richtige Antwort war „Zahn“ und „Säugetiere“.

 

   

Paraspirifer bownockeri, ein unverkennbarer Brachiopode
20. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Dieser Brachiopode hat eine ganz charakteristische Gehäuse-Form. Er ist deutlich breiter als lang, uniplicat mit scharfem V-förmigem Sattel (Armklappe) und entsprechender V-förmiger Einbuchtung der Stielklappe. Die Oberfläche von Sattel und Einbuchtung ist glatt, daneben aber sieht man kräftige Radial-Rippen.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 47: Fossilien-angepasste Sammlungskästchen
19. Feburar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Praktisches").

Ich zeige hier eine Unterbringungs-Form für Kleinfossilien, die antiquiert sein mag, aber trotzdem gut ist. Und billig! Allerdings auch Zeit-aufwändig. Schauen Sie sich das mal an. Sie stammt von Dr. h. c. Otto Hölzl (1897-1977), einem überaus engagierten und sehr bemerkenswerten Mollasse- und Mollusken-Forscher aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach.

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 16: Ein Ceratit aus Timor
19. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigen einen Exoten aus einer weltweit berühmten Lokalität, aus der Flusstal-Landschaft von West-Timor mit ihren unglaublich fossilreichen erratischen Blöcken. Er ist aber eigentlich kein so extremer Exot, weil seine Brüder und Schwestern oder jedenfalls nahe Verwandte auch hier bei uns in Europa lebten, in der Alpinen Trias, in Griechenland und in Bosnien usw.

 

   

Frühlingsboten!
18. Feburar 2022. Von Gabo Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Es ist windig, allerdings hier bei uns nicht stürmisch. Aber die Sonne scheint immer wieder mal und beim Gang durch den Garten sind überall die Frühlingsboten zu sehen. Ich machte viele Bilder und zeige Ihnen hier die besten davon. Wir Richters hoffen sehr, dass kein Winter mehr kommen wird! Und dass man bald wieder dauerhaft raus kann! Und Fossilien sammeln!

 

   

Wanderung auf alten Ozeankrusten
18. Februar 2022. Von Louis Tiefenauer, Döttingen/Schweiz.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Geologisches").

Louis Tiefenauer zeigt Bilder von einer geologischen Wanderung von Gondo (Kanton Wallis, Schweiz), südlich des Simplonpasses zum Binntal, dem ersten südlichen Walliser Seitental, mit der Überschreitung des Geisspfadpass. Eine Gruppe von 14 Interessierten unter Führung eines Geologen erwanderte Landschaft und Geologie.

 

   

Bernstein – effektiv Waschen und nass untersuchen
16. Feburar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Ich konnte mehrmals im Tagebau Goitzsche sammeln und fand – für meine Verhältnisse – reichlich Bernstein. Die größeren und großen Steine zu säubern ist kein Problem - man freut sich, beim Säubern jeden Stein in die Hand zu nehmen und zu bewundern. Aber die Hunderte und Aberhunderte kleineren Steine? Jeden in die Finger nehmen und bürsten? Zu viel Arbeit.

 

   

Konserviert im Baumharz: Bienen vor ihrer Entdeckung ausgestorben
16. Februar 2022. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Forscher-Team untersuchte in Baumharz und Kopal eingeschlossene stachellose Bienen aus Ostafrika. In ihrer im Fachjournal „The Holocene“ veröffentlichten Studie beschreiben sie zwei neue Arten. Die Küstenwälder, aus denen die Bienen stammen, gehören zu den am stärksten vom Faunensterben bedrohten Gebieten weltweit.

 

   

Krabbe aus dem Phosphoritknollen-Horizont von Böhlen (Leipziger Tieflands-Bucht)
13. Febrruar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der Phosphoritknollen-Horizont in den Leipziger Tagebauen lieferte eine reiche Fauna, ganz besonders viele Haifischzähne und sonstige Wirbeltier-Reste. In den Phosphoritknollen steckten auch viele Krabben der Gattung Coeloma und sogar großwüchsige Hummer (aber wer so was fand, hatte sich Präparations-bezüglich einen Fluch aufgeladen…).

 

   

Ein Lava-Handstück vom Kilauea
12. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige ein Lava-Handstück vom Kilauea, dem berühmten Schildvulkan auf Big Island in der Hawaii-Inselkette. Es ist Pahoehoe-Lava mit einer markanten Oberflächen-Ausbildung in Form von seilförmigen Strukturen. Lava mit dieser Textur wird als "Strick-Lava" bezeichnet.

 

   

Congeria, ein Lehrbuch-Fossil
11. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Congeria - das ist eine Muschelgattung, die in keinem Geologie/Paläontologie-Lehrbuch fehlt. Andererseits haben Sammler außerhalb der Zentralen Paratethys und des Wiener Beckens Probleme, solche Belege für die Systematik zu erhalten. Die Muscheln werden kaum auf Börsen angeboten, warum auch immer.

 

   

Schnecke von unten. Oder korrekt: Beobachtungen an einer Schnecke der Art Euomphalopterus alatus (WAHLENERG, 1821) aus dem Silur (Visby-Mergel; Llandovery) Nordost-Gotlands
10. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eine Schnecke, die man von der Unterseite sieht. Die gut erhaltene Mündung mit Ausguss belegt, dass es sich um das Haus eines erwachsenen Tieres handelt. Von der Schnecke ist oberseitig nichts zu sehen.

 

   

Rätsel no. 2 - Hilfestellung und Frist-Verlängerung
10. Februar 2022. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Da bisher keine richtige Lösung kam, präzisieren wir die Rätselfrage - vielleicht haben wir das ja ungut und unvollständig formuliert. Und gewähren eine Frist-Verlängerung - der neue Einsendeschluss ist nicht Sonntag, der 13. Februar, sondern Sonntag, der 20. Februar 2022. Machen Sie mit - sichern sie sich das vor 100 Jahren gegrabene Fossil!

 

   

Ein aberrantes Stück in der Sammlung Otto Hölzl – ein Pleuroceras aus Unterstürmig
8. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

In einer der vielen Zigarren-Kisten der Hölzl'schen "Reservesammlung" fand ich einen kleinen Ammoniten aus der Unterstürmiger Tongrube, der vor 1977 gesammelt worden sein muss. In Hölzls Sammlungen fanden auch einige „aberrante Stücke“, die er wohl im Tausch oder als Geschenk erhielt. Auf diese Art kam wohl auch der Unterstürmiger Ammonit zu ihm.

 

   

Üppige Schwammgärten auf Untersee-Bergen in der arktischen Tiefsee entdeckt
8. Februar 2022. Von Fanni Aspetsberger, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Dort, wo der Arktische Ozean ständig von Eis bedeckt ist und nur wenig Licht für das Wachstum von Algen zur Verfügung steht, erreicht kaum Nahrung die tiefen Wasserschichten. Forschende entdeckten nun jedoch ein überraschend üppiges von Schwämmen dominiertes dicht besiedeltes Ökosystem auf den Gipfeln erloschener Unterwasservulkane,

 

   

Rätsel no. 2 - schwer (hoffentlich)!
7. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigen eine starke Vergrößerung einer Fossil-Oberfläche und wollen von Ihnen wissen, was das ist. Vorerst nur wenige Hinweise: Es handelt sich um ein Fossil aus marinen Ablagerungen und es stammt aus dem Loire-Neogen. Und wenn man beim Sammeln dort so etwas findet, ist man ziemlich froh. Falls nötig, helfen wir mit weiteren Hinweisen.

 

   

Der Welt kleinste Belemniten-Rostren - Suebibelus pressulus
6. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Ich fand bei meinen Keller-Stöbereien nun tatsächlich noch ein kleines Deckel-Döschen mit einigen Suebibelus-Rostren. Das ist sowieso toll – ich dachte, ich hätte gar keine mehr außen den publizierten Exemplaren. Ich zeige hier aus diesem Schatzfund fünf Rostren von adulten Tieren, deren Länge zwischen 0,6 und 0,8 Zentimeter liegt (Münze ist 1 Pfennig)..

 

   

„Wurzelkorallen“ aus Gotland und Axel Paulsen
6. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 17 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die gezeigten Korallen erhielt ich von Axel Paulsen. Er verwies darauf, dass es sich bei allen fünf Exemplaren um komplett erhaltene Solitär-Korallen handelt, bei denen als Besonderheit die Aufwuchs-Flächen erhalten sind. Das ist nun an sich nicht so sehr häufig – denken wir an die Korallen des Eifeldevons oder Korallen aus der Riffschutt-Fazies Nattheims.

 

   

Amaltheus margaritatus, ein Altfund vom Fils-Wehr in Salach
2. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Vor rund 25 Jahren konnte ich aus einem Firmen-Altbestand Ammoniten kaufen, die in den 1920er Jahren am Fils-Wehr in Salach bei Göppingen gesammelt worden waren. Der Fundort war seinerzeit sehr berühmt; man konnte hier auch Amaltheen mit vorschwingenden Kiel-Rostren finden.

 

   

Monatsbilder Februar: Das Priorat Saint-Michel de Grandmont und seine Chirotherium-Fährtenplatten.
Sowie einige allgemeine Worte zu Chirotherium.

1. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
29 Seiten, 47 Abbildungen ("Hinweise").

Wir besuchen ein Kloster aus dem 13ten Jahrhundert oberhalb von Lodève und bewundern auch die dort stehenden Platten mit Chirotherium-Fährten und wir informieren uns ganz allgemein über diese "Handtier"-Spuren.

 

   

Monatsfossilien Februar: Brachiopoden en bloc
1. Februar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Brachiopoden treten oft in größerer Zahl zusammen im Gestein auf und sind in den entsprechenden ausschließlich marinen Sedimenten sowieso oft häufig. Weshalb sie, nebenbei bemerkt, bei uns Sammlern eigentlich auch nicht so sehr beliebt sind – was häufig ist, ist nun mal nichts Besonderes.

 

   

Corona-bedingter Ausfall des Steigenclub-Vortrags am 5. Februar 2022
31. Januar 2022. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
(Kurzfassungs-Hinweis).

Liebe Ehrenmitglieder des  Steigenclubs, liebe Vortragsredner, liebe potenzielle Gäste! Aufgrund der rasant steigenden Inzidenzzahlen sagen wir die geplante Vortragsveranstaltung im Steigenclub am 5. Februar ab. Hoffen wir darauf, die Veranstaltung dann in der nächsten Saison nachholen zu können. Glückauf - und bleibt gesund! Günter Schweigert.

 

   

Dimorphiniten aus dem Bajoc von Sainte-Honorine-des-Pertes
29. Januar 2022. Von Christian Obrist, Rickenbach/Schweiz.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Angeregt durch den Dimorphinites-Artikel habe ich dir ein paar Schnappschüsse aus meiner Sainte-Honorine-des-Pertes-Sammlung angehängt (Durchmesser der Ammoniten 0,5 cm bis 3,8 Zentimeter). Sie stammen alle aus den dort am Kliff anstehenden Schichten des Oberbajoc (Parkinsoni-Zone; Eisennoolith von Bayeux).

 

   

Drei Bohrkerne aus dem Ruhrkarbon
26. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige aufgespaltene Bohrkerne, auf deren Spalt- = Schicht-Flächen fossile karbonische Pflanzen liegen. Die enthaltenen Fossilien waren niemals der Witterung ausgesetzt und erlebten weder Abbau- noch mechanischen Halden-Stress, weshalb sie in der Regel und auch in diesem Fall optimal erhalten sind.

 

   

Nochmals ein Marienglas mit Insektenlarven
25. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Kramen in den Miozän-Schubladen entdeckte ich eine weitere Marienglas-Platte (andere hatte ich schon 2018 und 2019 vorgestellt). Darin sind Insekten-Reste eingeschlossen. Das Stück stammt wie auch die anderen in meiner Sammlung vom Steilufer des Fiume Stura di Demonte in der Provinz Cuneo, Region Piemont/Norditalien.

 

   

Der versteinerte Wald von Chemnitz in der Philatelie
25. Januar 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Aberrantes").

Nicht nur bedeutende Bauwerke zählen zu den Sehenswürdigkeiten mancher Städte, sondern mitunter auch herausragende Zeugnisse der Urzeit. Mir fällt dazu vor allem der Versteinerte Wald von Chemnitz ein. Schon der Chemnitzer Bürgermeister Georgius Agricola erwähnte 1546 in seinem Werk „ De natura fossilium“ über dortige Funde von versteinerten Bäumen.

 

   

Ctenostreon rugosum (SMITH, 1817), Stachelmuscheln aus dem Mitteljura
23. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ctenostreon (EICHWALD, 1862) ist eine Muschel der Limidae, Unterordnung Pteriomorphia. Diese Muscheln sind im mittleren Mitteljura der Schwäbischen Alb ziemlich häufig und fallen auf wegen ihrer beträchtlichen Größe – sie erreichen 15 Zentimeter. Auch in Franken findet man sie, so z.B. in Sengenthal und in der Oberpfalz, z.B. bei Auerbach.

 

   

Ein prachtvolles Geo-Souvenir: Badebecher aus Teplitz
22. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Das Glas stammt aus Teplitz (Teplice), einem berühmten böhmischen Badeort, aus der Mitte des 19ten Jahrhunderts. Abgebildet sind drei der zahlreichen damaligen Heilbäder. Auf der vierten der ovalen Kartuschen ist der Name des damaligen Besitzers verzeichnet, der sich das Glas kaufte und seinen Namen eingravieren ließ: „C. Freytag“.

 

   

Über den nicht-biologischen Ursprung organischer Substanz auf dem Mars
22. Januar 2022. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
3 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Wie sich organische Moleküle auf dem Mars und anderen Planeten gebildet haben, wird seit langem kontrovers diskutiert. Sowohl biologische als auch abiotische Prozesse kommen in Betracht. Messungen an einem vier Milliarden Jahre alten Mars-Meteoriten zeigen, dass bereits damals eine abiotische Reaktion zur Entstehung organischer Kohlenstoff-Moleküle führte.

 

   

Bernstein-Statistik am Beispiel einer Goitzsche-Aufsammlung
21. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Funde").

Bei unserem letzten Besuch der Grube Goitzsche in Bitterfeld, das war mit einer Richter-Exkursion im Mai 1997, konnten wir noch relativ kurzzeitig vor der Flutung nach Bernstein suchen. Es war insofern ein ganz besonderes Erlebnis, als wir einen Staubsturm erlebten, der die oberflächlichen Feinbestandteile aufwirbelte und durchs Gelände trieb. Und die Funde optimierte!

 

   

Uljanowsk-Ammoniten sind wunderschön!
20. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier vier gerade wieder aus den noch unsortierten Brandkisten aufgetauchte Uljanowsk-Ammoniten. Es sind unspektakuläre Stücke, was ihre Größe betrifft, aber sie sind doch ganz wunderschön. Es sind drei Ammoniten der Gattung Deshayesites sowie eine Sinzovia. Weiterhin ist ein Stück dabei mit Fragmenten eines kleinen heteromorphen Ammoniten.

 

   

Zwei Seeigel von der klassischen Lokalität Callosa d'en Sarrià  
19. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Fundstellen").

Der Ortsname „Callosa“ ist bei den Seeigelsammlern ganz Spaniens berühmt, und das schon seit mehr als 100 Jahren. Der Ort Callosa d'en Sarrià liegt in der Provinz Alicante nicht weit von der Mittelmeer-Küste, im Bergland der Betischen Kordillere, rund 12 Kilometer nördlich von Benidorm. Er ist legendär wegen seiner Seeigelfunde.

 

   

Krebslarven aus dem Solnhofener Plattenkalk – Phalangites und Palpipes
18. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 17 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die gezeigten Fossilien findet man in den oberjurassischen Plattenkalken Süddeutschlands recht häufig. Wenn man sich beim Sammeln die Platten aufmerksam anschaut, entdeckt man gewiss immer wieder mal so ein Fossil. Meist sind sie schlecht erhalten und kaum erkennbar. Wirklich gut erkennbare Exemplare sind selten. Es sind Häutungsreste von Krebslarven.

 

   

Velates perversus – meine Kleinsten der Art
15. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Die hier gezeigten Velates-Exemplare aus Maison Blanche fand ich jetzt erst wieder beim Keller-Kramen – ich dachte, sie wären beim Brand verloren gegangen. Ich zeige sie als Ergänzung zu den Monatsfossilien Juni 2021 (Richter 2021). Sie sind mit 4 und 5 Millimetern meine kleinsten gut erhaltenen Exemplare der Art.

 

   

Faszinierende Bilder eines ins Meeer stürzenden Lavaflusses auf Hawai
17. Januar 2022. Redaktionell.
1 Seite, Kurzfilm (Dauer 1,07 Minuten) ("Geologisches").

Der gezeigte Youtube-Film stammt vom Fotografen und Filmemacher Kawika Singson und zeigt sensationelle Aufnahmen von senkrecht ins Meer stürzender glutflüssiger Lava. Das Video wurde an einer Steilküste der Hauptinsel von einem Boot in nächster Nähe des Lava-Falls gefilmt.

 

   

Prachtvolle Schalenblende-Scheibe aus Polen
17. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige eine Schalenblende-Scheibe aus dem Pomorzany-Revier bei Olkusz, Woiwodschaft Malopolskie (Kleinpolen). Olkusz liegt etwa 35 Kilometer nordwestlich von Krakow. In der Mine wurden Blei- und Zink-Erze abgebaut (Pb-Zn-Lagerstätte). Am 31. Dezember 2020 wurde die Mine endgültig stillgelegt und damit der letzte Blei-Zink-Abbau Polens.

 

   

Ein Muschelkalk-Steinbruch im Hohenlohekreis (Württemberg)
16. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 18 Abbildungen ("Fundstellen").

Eigentlich wollte ich hier nur einen Nothosaurier-Knochen vorstellen. Er stammt aus einem großen im Abbau stehenden Muschelkalk-Steinbruch. Ich stelle aber nun die Lokalität, woher der Knochen kommt, als Fundstelle vor. Die Muschelkalk-Nichtspezialisten wissen vielleicht nicht um diesen Steinbruch und insofern könnte ein Hinweis ganz nützlich sein.

 

   

Internationale chronostratigraphische Tabelle, Version 2021
16. Januar 2022. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die aktuelle Version der "Internationalen chronostratigraphischen Tabelle" aus dem Jahr 2021 lassen wir für diesen Jahrgang immer an dieser Stelle ("Geologisches", 1) stehen, um Ihnen bei Bedarf einen schnellen Zugrifff zu ermöglichen. Damit können Abfolgen und absolute Jahreszahlen jederzeit abgerufen werden.

 

   

Ein nicht ganz so dickes Cadoceras aus dem Untercallov von Ashton Keynes
15. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

Manche der Ashton-Keynes-Ammoniten (Wiltshire) lassen sich problemlos präparieren, u.a. das gezeigte Cadoceras. Deshalb wurde es beidseitig frei gelegt. Der Nabel ist bis in die Innenwindungen frei. Die Schale ist auf dem gesamten Phragmokon erhalten, nicht aber auf der Wohnkammer. Besonderheit ist der erhaltene Mündungssaum.

 

   

Noch zwei Dumortierien-Belege aus Dewangen
14. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Zwei weitere Belege aus Dewangen: Zum ersten ein Belegstück, das im großen und ganzen dem Zustand nach dem Aufschlagen des Steines entspricht, zum anderen ein Ammonit, der schon durch das Aufklopfen des Steines in einer Art frei gelegt wurde, dass er als Sammlungsstück angenommen werden konnte. Solche Fälle waren aber eher selten

 

   

Ein kleines Bergwerks-Diorama aus dem ?Erzgebirge
14. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei einem Flohmarkt-Besuch 2015 lag auf einem der Tische inmitten allerhand Kram ein kleines Schaubergwerk. Die Bergmänner sind aus Holz geschnitzt und bemalt. Sie sind zwar mit Gezähe dargestellt, aber nicht in Untertage-Tracht („Arbeitskleidung“), sondern in Parade-Uniform. Möglicherweise handelt es sich um Bergtracht aus dem Erzgebirge.

 

   

Ontogenese beim Kupferschiefer-Fisch Palaeoniscum freieslebeni
13. Januar 2022. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 5 Abbildungen.("ForumFossil").

Der Autor präsentiert eine Bild-Darstellung einer ontogenetischen Abfolge des Fisches Palaeoniscum freieslebeni aus dem Kupferschiefer Sachsen-Anhalts. Beginnend bei dem mir vorliegenden kleinsten Exemplar (6,2 Zentimeter) bilde ich 10 Exemplare des Fisches ab. Das Ende der Größenreihe bildet ein leicht gekrümmtes Exemplar von etwa 39 Zentimeter Länge.

 

   

Mein Sammlungsschrank ist neu beleuchtet!
13. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Praktisches").

Unsere Tochter Melly hat einen Freund, der heißt Gunnar. Die beiden waren Weihnachten da. Ich frug Gunnar im Vorfeld, ob er mir eine Weihnachtsfreude machen würde. Ich brauche nämlich dringend eine neue Beleuchung in einem meiner Sammlungsschränke, der vor vielen Jahren mit Linestra-Leuchten bestückt worden war.

 

   

Kleine Reptilien-Wirbel aus dem Hauptmuschelkalk von Crailsheim
12. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Ich habe hier fünf kleine bis knapp mittelgroße Nothosaurus-Wirbel und ein möglicherweise zu Mixosaurus gehörendes Exemplar. Sie stammen aus dem Hauptmuschelkalk des Steinbruches Schön & Hippelein in Neidenfels/Satteldorf nördlich von Crailsheim. Skelett-Lage waren Hals und Schwanz.

 

   

Dumortieria radiosa aus der Hammerstadter Ammonitenbrekzie
12. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der vorgestellte Ammonit gehört zur Art Dumortieria radiosa (SEEBACH, 1864). Das Stück stammt aus der "Hammerstadter Ammonitenbrekzie" von Dewangen. Die Art tritt auf im Obertoarc [Superzone der Gattung Dumortieria mit den Leitformen Dumortieria levesquei und D. moorei (oben)] bis hinauf in den Mitteljura (Aalen; Opalinum-Zone).

 

   

Ein Belemnit auf Flint aus Rügen
10. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Ein Freund brachte mir ein Souvenir mit von der Insel Rügen, ein Andenken, wie ich sie gerne hab: Ein Stück Flint von der Rügener Kliffküste mit der Darstellug eines Belemniten-Tieres. Vermutlich hatte er das Stück in einem der Sassnitzer Andenkenläden gefunden.

 

   

Versteckte Ordnung im verwehten Sand: Neues über die Kornzusammensetzung von Megarippeln
10. Januar 2022. Von Susan Huster, Universität Leipzig (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Megarippel sind Sandwellen mit Wellenlängen im Meterbereich, die zwischen gewöhnlichen Strandrippeln (Zentimeter) und Dünen (zehn bis 100 Meter) liegen. Sie werden häufig auf der Erde und auf dem Mars beobachtet. Ihr Sand besteht aus einer charakteristischen Mischung grober und feiner Körner.

 

   

Unterstürmiger Pleuroceraten mit erhaltenem Kielrostrum
10. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Präparation").

Als ich das Pleuroceras scheinbar fertig präpariert in der Hand hielt, allerdings noch mit einem unförmigen Gesteinsstück über dem Rostrum, dachte ich - warum nicht das Kiel-Rostrum ganz frei legen?" Also, Fräse zur Hand, tief eingeatmet und dann mit ruhiger Hand alles Überflüssige abgetragen. Und gut sieht das Ergebnis aus!

 

   

Elrathia kingii von winzig bis mittelgroß auf einem Stein
9. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Lehrreiches").

Sehr interessant ist das Vorkommen zusammen liegender kleinster bis adulter Trilobiten (Holaspid--Stadium) einer Art. Ich zeige hier einen Stein mit agnostiden Trilobiten und Trilobiten der Art Elrathia kingii von 1,2 Millimeter bis 2,2 Zentimeter. Die teilweise Verkieselung der Panzer ermöglichte die Überlieferung auch solcher winziger Panzer.

 

   

Rätsel no. 1 gelöst von Christian Obrist!
8. Januar 2022. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir erhielten als Lösungs-Angebote mehrfach Knochen (vom Höhlenbären; von Höhlenhyänen geknackt; Spaltenfüllungs-Knochen…), natürlich einige Wurmröhren (Serpeln), Siphonen von Schornsteinfeger-Muscheln, abgerollte Krebsteile... Aber unser Leser Christian Obrist aus der Schweiz erkannte sehr schnell die Natur der gezeigten Stücke.

 

   

Corona-bedingter Ausfall des Steigenclub-Vortrags am 15. Januar 2022
8. Dezember 2022. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
(Kurzfassungs-Hinweis)

Liebe Steigenclub-Freunde! Die gegenwärtige Corona-Lage lässt es geraten erscheinen, auch die kommende Vortrags-Veranstaltung im  Steigenclub  am 15. Januar abzusagen. Hoffen wir, dass die vierte (oder ist es schon die fünfte?) Welle bald vorüber sein wird. Gleichwohl ein herzliches Glückauf und die besten Wünschen für 2022, Günter Schweigert.

 

   

Lang erwartet: Interessanter Aufschluss im Oberen Braunen Jura der Schwäbischen Ostalb
8. Januar 2022. Von Ulrich G. Sauerborn, Essingen.
6 Seiten, 14 Abbildungen ("Fundstellen").

Dieses Gebiet ist schon seit den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts für hervorragende Funde aus dem Oberen Braunen Jura (Bajoc bis Callov) bekannt und so waren die kundigen Sammler der Region natürlich auf diesen seit Jahren erwarteten Aufschluss besonders gespannt.

 

   

Fossiler Schädel eines Sauriers gibt Einblicke in dessen Lebensweise
7. Januar 2022. Von Jan Meßerschmidt, Universität Greifswald (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Struthiosaurus austriacus lebte einst bei Muthmannsdorf in der Nähe von Wien, Österreich. Forschende der Universitäten Greifswald und Wien untersuchten den Schädel des Sauriers der Ankylosaurier-Gruppe mittels Computertomographie. Die Analysen des fünf Zentimeter großen Schädels zeigen, dass sich der Saurier äußerst behäbig fortbewegte und schlecht hörte.

 

   

Mikrofaunen aus der Subherzynen Kreidemulde des Harz-Vvorlandes
7. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 5 Abbildungen ("Mikromania").

Animiert vom Beitrag von Jens Wiedenbeck  ("Subherzyn 3: Coniac bis Campan") zeige ich Mikrofaunen aus der Oberkreide der Subherzynen Kreidemulde des nördlichen Harz-Vorlandes. Die Mikrofossilien stammen aus Proben, die teils schon vor 40 Jahren genommen wurden. Die Lokalitäten liegen alle im Landkreis Harz/Sachsen-Anhalt.

 

   

Die Landschaftsstein-Schale ist aus Pfälzer Paläovulkanit
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

In einem kleinen Beitrag im „ForumFossil“ 2022 (Richter 2021) zeigte ich eine schöne Landschaftsstein-Schale, die ich von Günter Richter erhalten hatte. Allerdings wusste ich nicht, aus welchem Stein sie geschnitten war, und Günter wusste es auch nicht. Eine Mail-Nachfrage beim Steinschneider Andi Hofer erbrachte leider auch nichts Konkretes. Aber jetzt!

 

   

Rätsel no. 1 - ziemlich schwer!
6. Januar 2022. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Frage lautet: Was sind die auf und neben dem Fünf-Mark-Stück liegenden Fossilien? Wir lassen das Rätsel so lange laufen, bis es gelöst ist. Falls nötig, helfen wir mit kleinen Hinweisen. Die erste richtige Einsendung wird mit einer kleinen doppelklappigen Myophorella aus dem Oxford des Calvados prämiiert, gesammelt und präpariert von A.E.R.

 

   

Vom hässlichen Brocken zu schönen Sammlungsstücken
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Fossil fand ich 2011 beim Aufschlagen eines vielversprechend aussehenden Brockens am Strand von Trouville. Es stammt aus dem Mitteloxford und es sind die Überreste eines ursprünglich deutlich größeren Nautiliden der Gattung Paracenoceras. Erst der Sägeschnitt machte das Stück zu einem schönen Sammlungsstück.

 

   

Kurzer Hinweis auf eine "Vielleicht-noch"-Fundstelle im Pariser Becken
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Fundstellen").

In einem alten Steinbruch bei einem Dorf in der Nähe von Reims konnte man in der Vergangenheit reichlich Fossilien aus dem unteren Lutet (Eozän) finden. Der Steinbruch ist inzwischen weitgehend zugeschüttet, aber hier und da sind vielleicht doch noch Fossilien zu finden. Die Gegend gehört zur geologischen Großstruktur des Pariser Beckens.

 

   

Die „älteste Steirerin“ – Das kupferzeitliche Skelett aus der Josefinenhöhle bei Peggau
6. Januar. 2022. Universalmuseum Joanneum, Graz/Steiermark.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Das seit über 100 Jahren aus der steirischen Josefinenhöhle bekannte Skelett stammt aus der Zeit zwischen 3630-3380 v. Chr., wie eine jüngst durchgeführte Radiokarbondatierung ergab, und ist damit um etwa 300 Jahre älter als der "Ötzi", die berühmte Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen in Südtirol. Es stammt also aus der späten Jungsteinzeit (Kupferzeit).

 

   

Dimorphinites dimorphus aus dem Oolithe ferrugineuse de Bayeux von Éterville
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige hier zwei Exemplare der Art Dimorphinites dimorphus (ORBIGNY, 1846) aus Éterville, Département Calvados, in der Normandie. Sie wurden 1996 beim damaligen Bau der Stadtumgehung von Caen (N 814) gesammelt. Alcide d'Orbigny erwähnt, dass diese Ammoniten selten seien, was ich meinen eigenen Beobachtungen nach bestätigen kann.

 

   

Ehrfurcht vor dem Leben
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Aberrantes").

Zu Weihnachten brachte uns meine Schwester Gabi einige der in ihrem Auftrag hergestellten Albert-Schweitzer-Taler aus feinster Milchschokolade mit Nougat-Füllung. Dabei lag die Zinnfigur eines Iguanodon. Ich brachte die Taler-Aufschrift „Ehrfurcht vor dem Leben“ gleich in Verbindung mit dem Dinosaurier.

 

   

Jenseits von Afrika: Der Weg des Homo sapiens
6. Januar 2022. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Welche Wege hat der Homo sapiens auf seinem Weg von Afrika nach Europa und Asien in den vergangenen Jahrhunderttausenden genommen? Die Klimabedingungen wechselten und damit auch die Lebensbedingungen. Teils erschwerten Wüsten den Vormarsch, teilweise auch dichter Wald.

 

   

Einige Worte zum Subherzyn des nördlichen Harzrandes - 3. Die Oberkreide (Coniac bis Campan)
6. Januar 2022. Von Jens Wiedenbeck, Quedlinburg.
39 Seiten, 72 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Ablagerungen der borealen Kreidezeit Norddeutschlands sind durch drei Megasequenzen gekennzeichnet, Unterkreide, Plänerkalkgruppe und drittes die höhere Oberkreide. Der Autor stellt hier die Schichten und den Fossilinhalt der dritten Megasequenz des nördlichen Harzvorlandes vor - Coniac bis Campan.

 

   

Der erste Riese der Erde
6. Januar 2022. Von Svenja Ronge, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
5 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein zwei Meter langer Schädel, eine Gesamtkörperlänge von 17 Metern, ein Gewicht von 45 Tonnen, Flossen, die das Meer durchwühlten – was nach einem Pottwal klingt, ist ein Reptil, genauer ein Ichthyosaurier und lebte vor rund 250 Millionen Jahren. Die Fischsaurier entwickelten sich in nur drei Millionen Jahren zu Giganten des Trias-Meeres.

 

   

Der Urzeithof in Stolpe – Museum, Shop, Begegnungsstätte & Café
6. Januar 2022. Von Ralf Krause, Hamburg.
13 Seiten, 23 Abbildungen ("Museen").

In den Gebäuden eines ehemaligen Bauernhofes im schleswig-holsteinischen Kreis Plön wurde vor kurzem ein ganz besonderes Museum eröffnet, wo man die größte private Fossilsammlung Norddeutschlands besuchen kann. Das Projekt versteht sich aber auch als Begegnungs- und Seminarstätte. Angeschlossen ist auch ein großes Fachantiquariat.

 

   

Monatsbilder Januar:
Das "Hagdorn-Museum" in Ingelfingen, der Muschelkalk bei Crailsheim und die Sammlung Leitgeb
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
29 Seiten, 82 Abbildungen ("Hinweise").

Wir machen eine Tour ins Muschelkalk-Land in Württemberg, besuchen Museum, Steinbruch und eine Privatsammlung und gewinnen vielleicht Anregungen für eigene Unternehmungen.

 

   

Monatsfossilien Januar: Cleoniceraten aus der Unterkreide Madagaskars
6. Januar 2022. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 28 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Nach den Oberjura-Ammos kamen die Unterkreide-Ammoniten Madagaskars zu uns - wahre Prachtstücke, oft mit irisierender Schale! Und eine hochdiverse Fauna! Ich zeige meinen ersten "Großen", ein Cleoniceras, und einige andere Exemplare der Gruppe, von roh bis geschnitten und geschliffen. Die Cleoniceraten sind die häufigsten Ammoniten im Alb Madagaskars.

 

   

Ein rundum Gutes Neues Jahr wünschen Gabo & Andreas Richter!
6. Januar 2022.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und bitte: Tragen Sie Maske, halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Wir zeigen Ihnen hier die Kurzfassungs-Bilder des vergangenen Leitfossil-Jahrgangs 2021
6. Januar 2022. Redaktionell.
11 Seiten, 360 Abbildungen ("Kurzfassungs-Beitrag").

Wir wollen Ihnen mit den Bildern zeigen, wie vielfältig unser Themen-Angebot ist. Jedes dieser Bilder steht für einen Beitrag. Manchmal sind das nur Kurzberichte, manchmal auch Artikel mit vielen Seiten und über 100 Abbildungen. Alle Arbeiten sind sorgfältig recherchiert. Die Gesamtheit der Beiträge bietet ein buntes Bild fachlicher Art, aber auch viel Unterhaltendes.

 

   

Das Bilderbuch - 8. Auflage
26. August 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Insgesamt 166 Seiten, 240 Abbildungen ("Bilderbuch").

Bilder von schönen und/oder interessanten Fossilien, von Aufschlüssen und Landschaften, geologischen Phänomenen, von "aberranten" geologisch-paläontologischen Objekten und von sonstigen sammlungsbezogenen Objekten (z.B. Büchern und Mineralien). Bei der 8. Auflage werden 40 neue Bilder veröffentlicht mit teils ausführlichen Texten.

 

   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs (3. - 13. Juni 2018)
Erschienen 10. Juli 2018 bis 2. Oktiober 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
193 Seiten, 464 Abbildungen ("Südfrankreich").

Erzählung über eine vielseitige und natürlich auch geologisch/paläontologisch orientierte Reise nach Saintes-Marie-de-la-Mer in der Camargue und Port Lligat (Dalís Wohnhaus) bei Cadaques an der Costa Brava und dann in die Grands Causses und die Auvergne. Wir haben enorm viel gesehen und gelernt!

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!   Frei zugänglich!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Präparation").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära   Frei zugänglich!
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Renate und Klaus Peter Weiss haben uns verlassen
4. Juli 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
38 Seiten, 64 Abbildungen ("Startseiten").

Mit großer Bestürzung erfuhren wir vom Tod unserer Freunde Renate und Klaus P. Weiss. Sie starben am 18. und 28. Juni 2021. Wir haben zwei gute Freunde verloren - wir trauern um zwei ganz besondere Menschen. Wir werden sie immer in Erinnerung behalten.

 

   

Dr. Rudolf Schlegelmilch  (7. September 1931 - 21. Dezember 2018)
21. Dezember 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 4 Abbildungen (Nachruf).

Genau vor einem Jahr, am 21. Dezember 2018, verstarb Rudolf Schlegelmilch im Alter von 87 Jahren. Es gibt wohl keinen Fossiliensammler, der den Namen „Schlegelmilch“ nicht schon gehört hat. Vor allem bei den Juraammoniten-Liebhabern war Rudolf Schlegelmilch bestens bekannt von seinem Ammoniten-Werk her, dem "Schlegelmilch".

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019 Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen (Nachruf).

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka - ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Und nun auch Victor Schlampp: 50 Jahre!
30. September 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg .
41 Seiten, 100 Abbildungen.

Der berühmte Ammoniten-Victor (korrekt müsste es heißen "Weißjura-Ammoniten-Victor") hat Geburtstag. Am 30. September macht er das halbe Jahrhundert voll, und wir wünschen ihm von ganzem Herzen "Alles Gute"! Zu seinen Ehren publizieren wir einen kleinen Lebenslauf und erzählen von ihm, über Ammonitisches und Anderes.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

   

Manuel Saura Vilar: ¡Feliz Cumpleaños!
Manuel Saura Vilar: Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
25 . August 2012. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
42 Seiten, 106 Abbildungen.

Unser Freund Manolo wurde am 25. August 2012 fünfzig Jahre alt. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute für die kommenden 50 Jahre!

 

   

Ein halbes Jahrhundert Dr. Ralf Krause: Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
8. Juni 2012. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
39 Seiten, 108 Abbildungen.

Mein Freund, langjähriger Exkursionsbegleiter und Leitfossil-Korrespondent Ralf feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen von ganzem Herzen alles Gute!

 

   

Klaus P. Weiß wird heute Sechzig!
5. September 2011. Gabo und Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen.

Klaus P. Weiß wird sechzig Jahre alt und damit zum Halbfossil! Wir gratulieren unserem Freund und wünschen ihm von ganzem Herzen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für die vielen kommenden Jahre!

 

   

Andreas E. Richter ist 65
18. Juli 2010. Von Gabo Richter.
32 Seiten, 44 Abbildungen (auf der externen Startseite).

65 Jahre Andy - mal von einer ganz fossilfreien Seite - oder besser gesagt, mal gesehen von all den vielen anderen Seiten, die er über die Fossilien hinaus noch hat.

 

   

Prof. Dr. Helmut Keupp wird 60
7. September 2009. Von Andreas E. Richter.
10 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Helmut Keupp, in Sammlerkreisen bekannt und geschätzt seiner umgänglichen und freundlichen Art wegen, berühmter Sammler kranker Ammoniten ("Ammonitendoktor"), wird heute 60! Wir wünschen von Herzen alles Gute!

 

   

Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag: 15. Januar 2007

Unser Korrespondent Walther F. Zenske wird 50 Jahre alt!

 

   

Vom ersten Stein bis zum Mount Everest -
40 Jahre Lebensweg eines Paläontologen.
1. Januar 2007. Von Dr. Frank Stiller.
21 Seiten, 71 Abbildungen.

Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag!

 

   

Melly Richter vollendet das 30ste Lebensjahr!
29. September 2007. Von Gabo-Mama & Andy-Papa Richter.
30 Seiten, sehr viele Abbildungen.

Ein chronologischer Rückblick zum 30. Geburtstag: Vom ersten Schrei zum 2007 aktuellen "dernier cri".

 

   

Gabo wird 50!
15. März 2006. Von Andy Richter.
29 Seiten, 66 Abbildungen.

Für Gabo und unsere Freunde.

 

   

Andy Richter ist 65 Jahre alt!
18. Juli 2005. Von Gabo Richter.
21 Seiten, 45 Abbildungen.

60 Jahre Andy, reichlich 50 Jahre davon im Kontakt mit Fossilien und Steinen...

 

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