Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2019


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2019 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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"Kundler Konglomerat"
19. März 2019. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Geologisches").

"Kundler Konglomerat", das ist die unter Sammlern übliche Bezeichnung für ein farblich sehr attraktives Gestein, das in der Wildschönau in Tirol vorkommt. Eigentlich handelt es sich um eine Brekzie, da es vorwiegend aus eckigen Bestandteilen besteht. Gerundete Teile kommen nur untergeordnet vor.

 

   

Trilobiten mit langer Nase und riesigen Wangenstacheln aus Marokko
19. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Auch im Ordoviz lebten einige besonders auffällig geformte Trilobiten. Die Exemplare der Gattung Ampyx zeichnen sich durch sehr lange Wangenstacheln aus und durch einen nach vorne gerichteten medianen Caphalon-Stachel von beträchtlicher Länge. Entsprechende Trilobiten findet man auch in den Schichten der Fezouata-Formation Marokkos.

 

   

Patrick Lebrun (2018): Fossiles du Maroc
19. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Bücherschau").

Das Buch behandelt die paläozoischen Fossilien im Anti-Atlas, vom Osten Agadirs bis in die südliche Gegend von Erfoud. Die Trilobiten stehen an erster Stelle, aber auch die Echinodermen, Cephalopoden und andere Weichtiere sowie Fische werden behandelt. Vorgestellt werden Geologie, Stratigraphie, Fossilinhalt und Fundstellen.

 

   

Jahrgangs-CD 2018 erschienen!
18. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und damit gibt es jetzt 15 abgeschlossene Jahrgänge Leitfossil.de! Auf der CD ist der gesamte Jahrgang 2018 abgespeichert: 445 Beiträge auf 2452 Seiten (Internet-Explorer-Druckvorschau) mit 4039 Abbildungen. Der Versand der vorbestellten CDs an die Abonnenten erfolgt in den nächsten Tagen.  Frei zugänglich.

 

   

Sonderaktion Leitfossil-CDs und Neu-Abonnement
18. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und nun Ihre Chance, deutlich billiger an die Leitfossil-Bibliothek zu kommen: Zur Feier von 15 Jahrgängen führen wir eine Sonderaktion durch! Seit 2004 gibt es das Internet-Magazin Leitfossil.de, mittlerweile sind also fünfzehn abgeschlossene Jahrgänge erschienen. Alle in diesen Jahren erschienenen Beiträge sind auf fünfzehn CDs gespeichert. Frei zugänglich.

 

   

Die Lösung des Eichhorn-Rätsels (en-passant 2)
18. März 2019. Redaktionelle Mitteilung.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Wir frugen nach zwei bei uns auf dem Terrassentisch liegenden Ammoniten und wollten wissen, zu welcher Gattung sie gehören. Der erste Richtige war Dr. Axel Witttmer, sein Preis ist der Ammonit links aus dem Oxford Madagaskars. Weitere Information (+ Eichhörnchen-Bilder) in den "Hinweisen". Dank an alle, die mitgerätselt hatten!  Frei zugänglich.

 

   

In den Seeigel-Weinfeldern des Médoc
17. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
67 Seiten, 200 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich beschreibe in diesem Beitrag Lokalitäten auf der Halbinsel Médoc und zeige speziell deren Seeigel-Fauna. Da kann man nun nicht schnell mal hinfahren, aber wenn man dort im Südwesten Frankreichs Urlaub macht – es gibt so viel zu sehen und wunderbare Strände – kann man ja mal einen Abstecher zu den Seeigel-Weingärten machen.

 

   

Hinweis auf eine Arbeit über die Asteropyginae
15. März 2019. Von Louis Tiefenauer, Döttingen.
1 Seite ("ForumFossil").

2013 ist eine Arbeit über die Systematik der Asteropyginae erschienen. Die Namen haben sich etwas geändert: Asteropyge meocristata (Le Mâitre 1952) heißt jetzt Hollardops mesocristata. - BIGNON, A. & C. CRONIER (2013): The systematics and phylogeny of the Devonian subfamily Asteropyginae (Trilobita: Phacopida). - Journal of Systematic Palaeontology 12/6.

 

   

Forscher untersuchen die ältesten Dinosaurier-Eier
15. März 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam untersuchte die ältesten bisher bekannten Dionosaurier-Eier. Sie sind rund 195 Millionen Jahre alt und kommen aus dem unteren Unterjura von Argentinien, China und Südafrika. Die Eier und Eierschalen stammen allesamt von langhalsigen Sauropoden, die sich von Pflanzen ernährten und rund vier bis acht Meter groß waren.

 

   

Großer Nix-Nabler aus dem Toarcien der Grands Causses
14. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Beim Sammeln in den Grands Causses möchte man gerne mal Ammoniten finden, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Und wenn man dann endlich mal einen Großen gefunden hat wie den hier mit 6 Zentimetern und das gute Stück wäscht, dann stellt sich leider recht häufig heraus: Innen ist nix mehr, der Nabel fehlt, es ist ein Nix-Nabler!

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mein erster Hemipneustes
13. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Seeigel gehört zur Art Hemipneustes striatoradiatus (LESKE, 1778). Die Art wurde von Leske im Jahre 1778 errichtet als Spatangus striato-radiatus. Lamarck beschrieb sie 1840 als Spatangus radiatus, was ungültig war – Leskes Artnamen hatte und behielt die Priorität. Heute gehört die Form zur 1840 von Louis AGASSIZ aufgestellten Gattung Hemipneustes.

 

   

Vulkan in Stolpen - Weltweite Typlokalität für Basalt muss neu definiert werden
13. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Beim Vulkanvorkommen des Burgbergs in Stolpen handelt es sich um einen Maar-Diatrem-Vulkan. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Gesteine auf einen unterirdisch entstandenen Subvulkan zurückzuführen sind. Zudem gelten die Stolpen-Vulkanite aufgrund der mineralogischen Zusammensetzung nicht länger als weltweite Typlokalität für Basalt.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Haizahn aus der Leipziger Tieflandsbucht
12. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Eines der ganz besonderen wenn auch auf die Ferne unscheinbaren Fossilien in der Vitrine ist der hier gezeigte Haizahn. Als ich ihn jetzt in die Hand nahm, hab ich mich so gefreut, dass ich gleich Fotos machte. Und die will ich Ihnen jetzt zeigen! In derartiger Erhaltung sind solche Zähne im Oligozän der Leipziger Tieflandsbucht sehr selten.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Harpoceras aus den Grands Causses
10. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

Beim Vitrinen-Putzen holte ich auch den hier gezeigten Ammoniten aus den Grands Causses ans Tageslicht. Er ist ein Ausnahmefund insofern, als er mit einem Durchmesser von 9,3 Zentimeter ein recht großes Exemplar ist für die Causses. In rund 50 Jahren des Sammelns dort fand ich nur vier ähnlich große (und passabel erhaltene…) Exemplare dieser Art.

 

   

Ein Merluccius aus Adygeja
9. März 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Ralf Krause zeigt bezugnehmend auf Huhles Artikel "Wat dem Eenen..." ("Praktisches") einen Merluccius aus Maikop in der Republik Adygeja im Föderationskreis Südrussland unweit der Schwarzen Meeres. Die Stadt befindet sich am Fluss Belaja im Übergangsbereich vom hügeligen Kaukasusvorland in die Kuban-Niederung. In der Nähe wird Erdöl gefunden.

 

   

Es ist fast soweit:  17. März 2019 - die beliebte Nürnberger Börse!
8. März 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der Besuch der Nürnberger Mineralien- und Fossilienbörse lohnt sich immer - es gibt ein ausgezeichnetes Mineralien- und Fossilienangebot, auch einen Bücherstand und Werkzeug, man trifft Freunde und Bekannte, kann mit aller Welt diskutieren, die niedrigen Preise und die Fachkenntnis der Aussteller loben, gut essen, einen guten Kaffee trinken...  Frei zugänglich.  

 

   

Vortragsprogramm der Mineralien- und Fossilienfreunde Nürnberg
8. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wieder wird ein ausgesprochen interessantes und vielseitiges Vortrags-Programm geboten. Das Spektrum ist so gewählt, dass eigentlich jeder etwas für ihn Reizvolles finden kann. Dazu ein freundlicher Kreis und gutes Essen - fahren Sie mal hin, Sie werden sich wohlfühlen und schöne Vorträge sehen und hören!  Frei zugänglich.

 

   

Auftauende arktische Permafrostböden: eine der größten Umweltgefahren
8. März 2019. Von Jan Meßerschmidt, Universität Greifswald (via idw)..
1 Seite, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Umweltorganisation der Vereinten Nationen warnt in ihrem Bericht „Frontiers 2018/19: Emerging Issues of Environmental Concern“ vor fünf drohenden und bisher unterschätzten Umweltgefahren. Eine dieser Gefahren ist das Auftauen der arktischen Permafrostböden. Gefroren speichern diese etwa die Hälfte allen Kohlenstoffs, der weltweit in Böden festgehalten ist.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Euaspidoceras von der Calvados-Küste
7. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 26 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich zeige Ihnen einen Uralt-Fund von der Calvados-Küste, den ich beim Frühlingsputz gerade hervor gekramt habe. Es ist ein Euaspidoceras aus dem Oolithe ferrugineuse de Villers, also aus dem Oxford (unterer Oberjura). Aber es stammt eben nicht aus Villers-sur-Mer oder Houlgate und ist dennoch ein recht hübsches Stück und mit 22,5 Zentimeter auch recht stattlich.

 

   

Heute mal ein kleiner Exkurs zu den Mineralien: Flussspat aus Wölsendorf und Asturien  
6. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 19 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier 5 Flussspat-Stufen aus dem Wölsendorfer Revier und aus Asturien. Wenn ich Mineralien sammeln würde, wären es sicherlich Fluorite. Ich hab zwar nicht viele Stücke, aber ich mag sie sehr. Ganz besondeers beeindruckend sind die gelben Wölsendorfer und die blauen oder violetten Asturier aus Berbes.

 

   

22. Bitterfelder Mineralien- und Fossilien-Tauschbörse am 9.3.2019
8. Mineralien- und Fossilienbörse Bad Blankenburg am 24.3.2019
5. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

In Kürze wieder zwei nette kleine mitteldeutsche Börsen!  Frei zugänglich.

 

   

Veranstaltungs-Programm 2019 des Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
5. März 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Sie finden hier das aktuelle und wie gewohnt vielseitige Programm der traditionell hervorragenden Vorträge und sonstigen Veranstaltungen dieses Arbeitskreises, die ein großes Themenfeld von der Vorgeschichte über die Paläontologie bis zur Geologie umfassen. Auch Gäste sind willkommen!  Frei zugänglich.

 

   

Auftreten der ersten Tiere wahrscheinlich später als bisher vermutet
5. März 2019. Von Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Tiere sind die am weitesten entwickelten Lebensformen auf unserem Planeten. Sie existieren erst seit einigen hundert Millionen Jahren, also seit weniger als einem Fünftel der gesamten Erdgeschichte. Davor waren die Ozeane ausschließlich mit Mikroorganismen wie Bakterien und Mikroalgen besiedelt. Die Entstehung der ersten tierischen Organismen ist ungeklärt.

 

   

"Wat dem Eenen sin Uhl, is dem Annern sin Nachtigall!"
4. März 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
7 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Der Verfasser erhielt einen sehr kaputten in vier Teile zerbrochenen Fisch. Die einzige Angabe dazu war "Nordkaukasus". Er fügte die Bruchstücke zu einem ansehnlichen Sammlungsstück zusammen, recherchierte, bestimmte den Fisch und zeigt hier nun sein höchst gelungenes Werk. Jetzt ist es ein schöner Beleg!

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Acantopleuroceraten-Stufe
4. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir alten/älteren Sammler denken mit Wehmut zurück an die Zeiten, als man noch in den fossilreichen Schichten des Unterpliensbach im Steinbruch bei Fresney-le-Puceux im Calvados sammeln durfte. Vorbei... Besonders häufig waren damals die Acanthopleuroceraten, die mit mehreren Arten auftraten.

 

   

Älteste Körnerfresser entdeckt - Früheste Verwandte der Sperlingsvögel beschrieben
2. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler Gerald Mayr hat gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen zwei neue fossile Vogelarten aus 50 MiIlionen Jahre alten Fossilfundstellen in Deutschland und Nordamerika beschrieben. Bei den mit finkenartigen Schnäbeln ausgestatteten Tieren handelt es sich um die bislang bekannten ältesten körnerfressenden Vögel.

 

   

Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit
Heute Nacht (8.3.2019), 2 Uhr 46: Eichhörnchen-en-passant-Rätsel gelöst! Lösung in Kürze!
2. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseiten, "Hinweise").

Heute setzte sich das Ammoniten-Hörnchen mal neben den Eck-Ammoniten, der ein sehr interessantes Exemplar ist, aber danach wird nicht gefragt, noch nicht einmal en-passant. Wir möchten aber mitteilen, dass auf die Frage nach den beiden Gattungen noch keine richtig Antwort kam. Also?   Frei zugänglich.

 

   

Marokkanischer Trilobit aus dem Unterdevon: Hollardops mesocristata (LE MAÎTRE, 1952)
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle den Trilobiten zur Art Hollardops mesocristata (LE MAÎTRE, 1952), von Le Maître 1952 untergebracht in der Gattung Metacanthina und 1997 von Morzadec in seine neue Gattung Hollardops transferiert. Die Formen dieser Gattung treten nur im marokkanischen Devon auf. Es gibt vier beschriebene Arten und weitere noch nicht bearbeitete Formen.

 

   

Seelilien Kelch vom Eifel-Yeti
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Eifel-Yeti, bürgerlich Robert Leunissen, war einer der Sammler, die in der Eifel bestens Bescheid wussten. Da sein bevorzugtes Sammelgebiet die Crinoiden waren, die Seelilien, kannte er sich bei ihnen ganz besonders gut aus. Das hier vorgestellte Exemplar schenkte er mir.   Zu Robert "Eifel-Yeti" Leunissen siehe hier.

 

   

Große Kreiselschnecke aus dem Malm gamma 1 von Gräfenberg
1. März 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Schnecken-Steinkerne findet man in der mittleren Platynota-Zone von Gräfenberg immer wieder mal. Von diesem Fundort kommt auch ein stattliches Exemplar, das ich dieser Tage beim Aussortieren meines Rohmaterials entdeckt und gleich präpariert habe. Fundschicht ist die „Grünlingsbank“.

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Australier: Das Fach ist eingeräumt
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die ersten drei Abteilungen meines neu geputzten und auch neu eingerichteten Vitrinenschrankes (siehe auch Leitfossil.de, „Praktisches“, „Gipssäulen-Hocker“) sind fertig. Ich zeige hier das einzige thematisch eingerichtete Fach, nämlich die „Australier“, von mir sehr geliebte Ammoniten aus dem Walsh-River-Gebiet in Queensland.

 

   

Das Ammoniten-Hörnchen
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseiten, "Hinweise").

Bei uns lungert tagsüber immer ein Eichhörnchen auf dem Terrassen-Tisch herum, in der Regel so zwischen 11 und 12 Uhr, manchmal auch mehrmals.Warum wohl? Na, weil es die köstlichen Schweinfurter Walnüsse bekommt, gespendet vom Waltherle, natürlich schon geknackt! Auf dem Bild knuspert es gerade wieder eine.  Frei zugänglich.

 

   

Großtierjagd mit Stoßzahnspeeren - Mammut-Elfenbein als Rohstoff für Jagdwaffen
1. März 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Erstmalig wurden die mechanischen Eigenschaften von Mammut-Elfenbein aus sibirischem Permafrostboden mit Elfenbein heutiger Afrikanischer Elefanten detailliert verglichen. Dabei zeigte sich, dass sich Mammut-Elfenbein aufgrund seiner außergewöhnlichen Materialeigenschaften ideal zur Herstellung von Spitzen eiszeitlicher Jagdwaffen eignete

 

   

Monatsfossil März: Ein Psaronius brasiliensis BRONGNIART, 1872, aus dem Bundesstaat Tocantins in Brasilien 
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 14 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Ich zeige hier eine Kieselholz-Scheibe, die ich mit einiger Vorsicht bei Psaronius brasiliensis BRONGNIART, 1872, belasse, und zwar aufgrund der Form der Leitbündel. Sie stammt aus dem Perm (Cisuralian; mittleres Sakmarian; oberer Bereich der Pedra de Fogo Formation = Unterperm), altersgleich in etwa unserem Rotliegend. Frei zugänglich.

 

   

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Lithacosphinctes: Ein Ammonit (pathologisch) aus dem Weißjura gamma des Staffelbergs
25. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 11 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich kaufte den Ammoniten auf den Münchner Mineralientagen im Herbst 1979, und zwar wegen einer Anomalie. Die dazu erhaltenen Angaben waren „Staffelberg“ als Fundstelle und „Weißjura gamma“ als Fundschicht.

 

   

Die Sammelsaison hat begonnen: Ansammeln im Harzvorland
23. Februar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der Sonntag, der 16. Februar, war ideal zum Fossiliensammeln, zum „Ansammeln“. Ich hatte mir einen Steinbruch im Harzvorland als Ziel ausgesucht. Aus den aufgerichteten Schichten wittern durch den Tau-Frost-Wechsel die Fossilien aus der Wand und liegen am Böschungsfuß zwischen Gesteinsbrocken.

 

   

Eine vulkanische Riesenparty und ihr frostiger Kater danach  
23. Februar 2019. Von Marietta Fuhrmann-Koch, Universität Heidelberg (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Ein vulkanisches Großereignis könnte eine der mächtigsten Vereisungen der Erdgeschichte ausgelöst haben – die Gaskiers-Vereisung, die die Erde vor rund 580 Millionen Jahren in einen riesigen „Schneeball“ verwandelte. Überreste einer solchen durch ausgedehnte Lavaströme entstandenen magmatischen Großprovinz wurde in Mexiko entdeckt.

 

   

Nochmal ein Strasbourger Münster auf Vogesen-Sandstein
21. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, mir den sehr schönen Beitrag von Gabo “Bilder auf, aus und in Stein” im Leitfossil anzusehen und durchzulesen. Das auf Abbildung 52 zu sehende von Ihr gemalte Münster von Strasbourg hat ja mindestens einen Doppelgänger, der steht seit 1993 hier bei mir im Bücherregal...

 

   

Kieselholz-Bruchstück mit Kristalldruse
21. Februar 2019. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Bei Temperaturen über 10 Grad und Sonnenschein zog es mich letzte Woche auf die Felder bei Schonungen. Selten erfolgte in den letzten sechs Jahren ein Besuch ohne einen guten Fund. Leider waren aber diesmal alle Felder bereits mit Wintergerste angesät und eine Begehung war nur an den Rändern möglich. Die Ausbeute war also mager.

 

   

Preiswerte Tenn- und Schleifscheiben bei Norma
21. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Praktisches").

Aktuell gibt es bei Norma ein „Trenn- und Schleifset, 138 tlg“, für 4 Euro 99. Das sind vier Dosen mit 3 x 36 und 1 x 30 Trennscheiben bzw. Schleifscheiben zum Aufschrauben auf Mandrel-Schäfte. Die Scheiben kann man ganz gut beim Präparieren einsetzen, wenn man einen Minischleifer oder ein ähnliches Gerät besitzt.

 

   

Bilder auf, aus und in Stein
20. Februar 2019. Von Gabo Richter, Augsburg.
22 Seiten, 61 Abbildungen ("Aberrantes").

Im Verlaufe des letzten (fast) halben Jahrhunderts an der Seite meines Mannes habe ich Fossilien "mit"-gesammelt, aber auch viele ganz ordinäre Steine, die ich dann bemalt oder in Bilder eingepasst habe - "Kunst am Stein" (Fossilien durfte ich ja nicht bemalen...). Einen Teil der so entstandenen Werke zeige ich hier.

 

   

Deinotherium-Zahn aus der Süddeutschen Molasse
20. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Der abgebildete Deinotherium bzw. Prodeinotherium-Zahn stammt aus einer wenig bekannten Fundstelle in Süddeutschland, aus einer Sandgrube bei Geisenhausen ca. 13 Kilometer südöstlich von Landshut/Niederbayern. Solche Zufalls- und Ausnahme-Funde sind ja in allen Sandgruben der Region möglich, aber man muss halt sehr viel Glück haben.

 

   

Gipssäulen-Hocker
19. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Praktisches").

Anlässlich der Entstaubung meiner Sammlungs-Vitrine zeige ich diverse dort abgestaubte Fossilien. Ich beginne mit sieben Säulen-Hockern, durchwegs Ammoniten, fast alles Abbildungs-Originale aus diversen Publikationen. Ich befestige die Fossilien mit dauerelastischen Kitt auf den Säulen, was sich ganz gut bewährt hat.

 

   

Seeigel - stachelige Schönheiten. Ausstellung im Goldfuß-Museum in Bonn
18 Februar 2019. Redaktionell.
10 Seiten, 20 Abbildungen ("Museen").

Noch bis Mai wird eine ausgezeichnet konzipierte Ausstellung über Seeigel, fossil wie rezent, zugänglich sein. Informiert wird über Stachelhäuter allgemein, über Taxonomie und Formen der Seeigel speziell, Gehäuse-Morphologie, Anatomie, Lebensweise usw. - eine hochinteresasante in dieser Form bisher nicht vorhandene Darstellung.

 

   

Fundstellen im Eozän des Médoc
16. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wir bitten um Entschuldigung dafür, dass der für Januar vorgesehene Artikel über Fossilien und Fundstellen im Eozän des Médoc noch nicht erschienen ist, aber der Inhalt ist sozusagen explodiert – wir haben zum ausführlichen Text derzeit 173 Abbildungen zur Verfügung, was ein eigenes „Sonderheft“ problemlos füllen würde. Er erscheint in Kürze!  Frei zugänglich.

 

   

Das Pleuroceras auf dem Außentitel des „Petrefaktensammlers“
16. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei einer der Neuauflagen des legendären „Petrefaktensammlers“ von Eberhard Fraas (1910) hatte ich die Ehre, das Titelbild liefern zu dürfen. Ich wählte ein Pleuroceras aus; der Ammonit ist einer der schönen Altfunde aus der berühmten Tongrube Unterstürmig bei Forchheim und hat eine weitgehend erhaltene kreidig-weiße "Schale".

 

   

Ein Gemeiner Plattbauch beim Schlüpfen. Als Nachtrag zu den Gips-Exuvien aus Italien
16. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Das hier gezeigte Bild machte ich bei einer Muschelkalk-Exkursion nach Crailsheim und an die Jagst, am 10. Juni 2006. Am Jagstufer schlüpfte gerade eine auf einem Stein sitzende Libelle der Art Libellula depressa LINNÉ, 1758 (der „Gemeine Plattbauch“). Ich kann mir nicht helfen - die "Alien"-Schöpfer haben hier abgeschaut!

 

   

Na also - so geht es auch: Sonne und Krokusse!
15. Februar 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen (Startseiten, "Hinweise").

Heute hatten wir strahlenden Sonnenschein und Temperaturen bis um 11 Grad. Da macht der Garten-Rundgang doppelt Spaß. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse bühen schon, der Schnee ist vorerst verschwunden. Die Sammler sind auch schon aufgeblüht. Ich weiß zumindest von zwei Leuten, dass sie auf Feldfundstellen unterwegs waren.  Frei zugänglich.

 

   

Gedanken zum Riessee-Kalk-Holz aus Belzheim
15. Februar 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Vermutlich sind die länglichen Strukturen frühzeitig mit feinem Kalkschlamm verfüllte und rasch auszementierte Bohrgänge irgendwelcher Käferlarven oder anderer Insekten. Das Holz darum herum hat sich etwas später komplett aufgelöst, während die verfüllten Bohrungen erhalten blieben.Der Resthohlraum wurde mit Seesediment inklusive Ostrakoden verfüllt.

 

   

Die Lösung des en-passant-Rätsels
15. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Der erste mit einer richtigen Antwort war Dr. Christoph Schindler, Haßfurt (dicht verfolgt von Dr. Günter Schweigert, Stuttgart): Christoph Schindler schrieb am 11. Februar (21 Uhr 41) kurz und bündig: „Schnellschuss zum en-passant-Rätsel: Steinkerne von Reptilieneiern; Schlange? Herzliche Grüße, auch an Gabo, Christoph“ - Im Bild links sein Preis.

 

   

Insektenreste in Marienglas
14 . Febrruar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Von einem Bekannten erhielt ich Gips-Platten, Spaltplatten von Schwalbenschwanz-Kristallen, in denen Insektenreste und sonstige organische Bestandteile enthalten sind. Fundort war der Stura di Demonte westlich von Cherasco, Procincia Cuneo, Region Piemont/Norditalien, wo die Schwalbenschwänze in obermiozänen marinen Mergeltonen gesammelt wurden.

 

   

Terra australis – Das erste Erscheinen von Tieren
13. Februar 2019 . Von Louis Tiefenauer, Döttingen.
30 Seiten, 54 Abbildungen ("Konglomerat").

Australien hat für Interessierte viel zu bieten: Geologie, die weit ins Proterozoikum reicht und erste Lebensformen. Ich erzähle hier vom Neoproterozoikum und der Ediacara-Periode vor, aus der Zeit vor 635 bis 540 Millionen Jahren, folgend auf das Cryogenium (720-635 Millionen Jahre zurück), als die Erdoberfläche vollständig vereist gewesen war („Schneeball Erde“).

 

   

Ein Würfel aus dem Kundler Konglomerat!
13. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Anbei einige Bilder von einem absolut prachtvvollen Würfel aus "Kundler Konglomerat", den ich von Gerhard Granzer erhielt. Das Gestein stammt aus der „Kundler Klamm“, wo die Wildschönauer Ache („Tiroler Wildschönau“) fließt. Es ist die Basal-Brekzie der Häringer Schichten (fluviatiles Obereozän); die Komponenten sind vielfarbige Trias-Kalke und –Dolomite.

 

   

Meerkatzen aus der Nordsee - erstmals fossile Makaken-Funde vom Nordseegrund geborgen
11. Februar 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Zuge der künstlichen Aufschüttung der Hafenerweiterung „Maasvlakte 2“ bei Rotterdam in den Niederlanden wurden fossile Primatenzähne gefunden, die vom Nordsee-Boden stammen. Es handelt sich dabei um die ersten Fossilnachweise von Altweltaffen aus der Familie der Meerkatzen-Verwandten im Nordseegebiet.

 

   

Ein mysteriöses Holz aus dem Riessee-Kalk
11. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 20 Abbildungen ("Funde").

Bei einem Besuch in den frühen 1960er Jahren in einem Riesrand-Steinbruch fand ich ein Holz. Für mich war es das erste fossile Holz überhaupt und ein schönes Ausstellungsstück auf meinem bescheidenen Vitrinen-Brett. Es sieht aus wie ein dicker Ast/ein dünnes Stämmchen und hat Astabgänge. Und es hat einige für mich nur vage erklärbare Besonderheiten.

 

   

Knochenkrebs an der ältesten fossilen Schildkröte diagnostiziert
9. Februar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Team von Paläontologen und Medizinern entdeckte eine Krebserkrankung bei Pappochelys rosinae, der ältesten bekannten Schildkröte der Welt aus der Trias-Zeit vor 240 Millionen Jahren. “Untersuchungen der äußeren Morphologie sowie mikro-CT Aufnahmen des erkrankten Knochens ergaben, dass das Tier unter Knochenkrebs gelitten hat”.

 

   

Schwefelkies – schön und schon in geringen Mengen zerstörerisch
9. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Es war eine polierte Scheibe (gewesen), geschnitten aus einer der in typischer Art durch Sedimentdruck flach gepressten Baumstämme, die nach längerem Driften auf den Meeresboden sanken und schließlich zu Gagat wurden. Nun ist zwar der Schwefelkies-Anteil in solchen Hölzern relativ niedrig, aber hoch genug, um Unheil anzurichten, wie wir sehen werden.

 

   

Am 17. März 2019: Die beliebte Nürnberger Börse!
8. Februar 2019. Redaktionell.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wenn es Ihnen irgendwie ausgeht - fahren Sie hin! Die Nürnberger Mineralien und Fossilienbörse ist stets sehenswert, immer mit überraschenden Angeboten, vielen regionalen Fossilien, präsentiert vielfach auch von Sammlern, mit gemütlicher Atmopshäre und ganz vielen netten Leuten vor und hinter den Tischen!  Frei zugänglich.

 

   

Die blinden Kleinen: Ampyxina bellatula (SAVAGE, 1917) 
8. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Gattung Ampyxina ist bekannt aus den USA, Kanada, China, Irland, Großbritannien, Norwegen. Ihr Auftreten ist auf das Ordoviz beschränkt. Die Trilobiten der Gruppe sind klein und augenlos. Es gibt rund 10 Arten; die bekannteste ist Ampyxina bellatula (SAVAGE, 1917). Diese oft in Scharen auftretenden Trilobiten sind maximal etwa 1,2 Zentimeter lang.

 

   

T. rex: Flexibler Kopf - Fleischfressender Dinosaurier besaß einzigartigen Schädel
7. Februar 2019. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Senckenberg-Wissenschaftler Ingmar Werneburg hat mit einem internationalen Team erstmalig die Schädelkonstruktion des Tyrannosaurus rex untersucht. Mit Hilfe einer „Anatomischen Netzwerk Analyse“ zeigen sie, dass verschiedene Knochenmodule eine Flexibilität des Schnauzenteils ermöglichten, die beim Zerlegen von Beutetieren hilfreich war.

 

   

"Kundler Konglomerat" aus der Tiroler Wildschönau
7. Februar 2019. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Mit großem Interesse habe ich den Artikel im Leitfossil über den "Presssack" gelesen. Diese Bezeichnung (bei uns "Presswurst") ist sehr treffend. Wir sammeln in der der Tiroler Wildschönau schon seit vielen Jahren und erfreuen uns immer wieder an der Vielfalt dieser bunten Brekcie, die in Sammlerkreisen als "Kundler Konglomerat" bezeichnet wird.

 

   

Funde aus Doly-Bílina in Böhmen
6. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Funde").

Bei diversen Exkursionen in Böhmen besuchten wir auch den Braunkohle-Tagebau Doly-Bílina in Nordböhmen/Tschechien. Wir durften mit einem Werksbus in den riesigen Tagebau einfahren und dort nach Fossilien suchen. Freundlicherweise waren die guten Schichten für uns mit dem Bagger aufgerissen worden, was das Sammeln sehr viel leichter machte.

 

   

Rätsel um den verschwundenen Federkiel gelöst
4. Februar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein neues Laser-stimuliertes Fluoreszenz-Verfahren zeigt, dass ein unbekannter befiederter Dinosaurier und nicht der Urvogel Archaeopteryx vor 150 Millionen Jahren eine Feder über der Solnhofen-Lagune verlor, die 1860 gefunden und 1862 von Hermann von Meyer beschrieben wurde.

 

   

Sapperlot! Und wieder echter Winter!
3. Februar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Foto entstand heute gegen 14 Uhr und es schneite den ganzen Tage weiter, na ja, keine Unmengen, aber halt fein und stetig. Spanien? Mal sehen - von Augsburg bis Águilas sind es etwa 2100 kilometer, Zwischenübernachtung in Narbonne, spätestens von hier ab Sonne, Temperaturen 10 bis 16 Grad, Tendenz steigend. Hmmm?  Frei zugänglich.

 

   

Ein schönes Taramelliceras aus der Sammlung Hans Peter Trefzer
3. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Ammonit aus der Sammlung von Hans Peter Trefzer, wie all seine Stücke optimal präpariert. Ich erhielt das Stück vor vielen Jahren und habe es jetzt zufällig wieder in den Hände genommen, ein „Neufund“ also von einer klassischen Lagerstätte. Hans Peter sammelte sammelte es am Großen Heuberg, einer klassischen Weißjura-Fundstelle.

 

   

Zu einem der Huhle'schen UFOs, dem Korallen-Steinkern
3. Februar 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

So einen Korallen-Steinkern habe ich um 1980 im Sauerland in der Nähe des Ortes Rönkhausen gefunden. Die Gesteinsserie umfasste einen Abschnitt des Givet (Mitteldevon). Im Buch von Lutz Koch: „Die fossile Welt des nordwestlichen Sauerlandes“ ist auf Seite 45 ein solches Exemplar ebenfalls in genau so einer Steinkernerhaltung abgebildet.

 

   

Langhals-Dinos rotierten ihre Vorderfüße zur Seite
3. Februar 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Langhals-Dinosaurier (Sauropoden) konnten ihre Vorderfüße sowohl nach vorne als auch zur Seite ausrichten. Die Fußstellung hing dabei von der Geschwindigkeit und dem Massenschwerpunkt der Tiere ab. Ein internationales Forscherteam untersuchte mit modernsten Methoden zahlreiche Sauropoden-Fußspuren in Marokko am Fuß des Atlas-Gebirges.

 

   

Zwei „Provence-Fische“ aus einer alten Sammlung
2. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige zwei Exemplare der berühmten oligozänen „Provence-Fische“. Das Sammeln in diesen Lagerstätten des Mittleren Rupel (Unteroligozän) ist an den meisten bekannten Fundstellen per Gesetz verboten. Was heute auf dem Markt angeboten wird, sind meist Reste der früher reichlich zusammen getragenen Altbestände.

 

   

Wir wollen Sonne (am besten spanische Sonne)!
1. Februar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Hinweise").

Augsburg. Aktuelle Temperatur 2 Grad (immerhin plus). Schnee liegt nur noch fleckig. Es ist unfreundlich und trüb, die Sonne kämpft vergeblich. Die Erde ist gefroren. Der Frühling ist noch weit. Wie wäre es alternativ mit Südspanien? Aktuelle Temperatur in Águilas 20 Grad (plus). Alles ist anders.  Frei zugänglich.

 

   

Weihnachten und Silvester auf Gotland!
1. Februar 2019. Von Anne & Frank Hoffmann, Berlin..
3 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Das vergangene Weihnachten und Silvester haben wir in aller Abgeschiedenheit auf Gotland verbracht. Das Wetterspektrum reichte von eiskalt bis wärmer und sonnig und bösem Sturm (Fähre gestrichen). Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist aber auf dieser herrlichen Insel zu jeder Jahreszeit gut aufgehoben. Und man kann auch im Winten Fossilien sammeln!

 

   

Das Dezember-Ereignis der Börsen-Szene: „Mineralien Hamburg 2018“
1. Februar 2019. Von Ralf Krause, Hamburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Börsen").

Als letzte große Veranstaltung des Jahres findet jedes Jahr im Dezember die Hamburger Mineralienmesse statt. In diesem Jahr war sie vom Freitag, dem 7. bis Sonntag, dem 9. Dezember geöffnet. Ich war am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag auf der Messe. Gegenüber anderen Börsen fehlt der Wert als "gesellschaftliches Ereignis".

 

   

Als Gestein – immer! Als Wurst – lieber nicht! 
1. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Geologisches").

Bei uns in Bayern gibt es eine Wurstware, die einheimisch „Presssack“ heißt. Und im schönen Tirol gibt es einen Stein, der geschnitten und ein wenig geschliffen unserem Presssack durchaus ähnlich ist. Das ist die Basalbrekzie der Häringer Schichen (fluviatiles Obereozän). Und finden tut man ihn in der Kundler Klamm.

 

   

Wie sich Leben beim Auftauen der Schneeball-Erde weiter entwickelte
1. Februar 2019. Von Eberhard Fritz, Max-Planck-Institut für Biogeochemie.
Seiten, Abbildungen ("Konglomerat").

In der heftigsten Vergletscherungsperiode der Erdgeschichte – man spricht vom Schneeball Erde – war vermutlich fast der gesamte Planet wiederholt vereist. Ein Forscherteam hat nun erste Einblicke gewonnen, welche Organismen diese bis zu 50 Millionen Jahre langen, ununterbrochenen Frostphasen überdauerten und wie sich das Leben danach weiterentwickelt hat.

 

   

Dactylioceraten aus der Roxby Mine in North Lincolnshire
1 Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 14 Abbildungen ("Lehrreiches").

Nach der Publikation der diesjärigen Neujahrs-Karte kamen einige Leser-Fragen nach den Dekorations-Ammoniten auf dem Bild. Dass es Dactylioceraten sind, erkannten alle, die meisten dachten aber, dass sie aus Whitby und Umgebung stammen, also von der Yorkshire-Küste. Hier nun einige Worte dazu.

 

   

Neues zum großen Kopal-Flieger
1. Februar 2019. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Nach langem Überlegen denkt Christoph Schindler, dass der gezeigte Falter im Kopal doch ein Großschmetterling, speziell ein Widderchen („Blutströpfchen“; Familie Zygaenidae) ist. Die Zygenidae treten weltweit mit mehr als 1000 Arten auf, vor allem in den Tropen und Suptropen Asien und der Paläarktis.

 

   

Monatsfossil Februar: Monatsfossil Februar: Ein Beutelstrahler aus dem Ordoviz von Oklahoma
1. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 8 Abbildungen („Monatsfossilien").

Das Monatsfossil ist ein Beutelstrahler, ein „Cystoide“ der Klasse Rhombifera. Das Stück stammt aus der Sammlung Frickhinger. Gesammelt wurde es in den späten 1970er Jahren. Fundschicht und Fundort sind leider nur großzügig angegeben, aber mit Hilfe der entsprechenden Literatur ist die stratigraphische Herkunft genauer ermittelbar.

 

   

Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der Januar-Abend
27. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 49 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen ").

Ich erzähle ein wenig vom ersten FFA-Abend dieses Jahres. Das war am Freitag, den 25. Januar 2019. Es war einer der Abende ohne festes Programm. Wir trafen uns zum Reden und Zeigen von Fundstücken, einfach so, in Form eines zwanglosen Treffens. Viele hatten Fundstücke oder auch Erwerbungen dabei, die wir uns gemeinsam anschauten.

 

   

Neue Dinosauriergattung entdeckt
25. Januar 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
5 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

In Tansania (bekannt von der legendären Dinosaurier-Lagerstätte "Tendaguru") wurde eine neue Sauropodengattung und -art gefunden und als Wamweracaudia keranjei beschrieben. Die Untersuchungen zeigen, dass die reichhaltige Fauna von Sauropoden aus dem Jura des Tendaguru-Gebietes noch diverser war als angenommen.

 

   

Chalcedon-Schnecke aus Indien in Scheiben
25
. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Stöbern in eBay entdeckte ich Scheiben eines quergeschnittenen Schneckenhauses aus Indien. Ich kaufte sie und freue mich jetzt über die schönen durchscheinenden Stücke. Früher wurden die Schnecken unter der geheimnisvollen Bezeichnung „Himalaya-Schnecken“ angeboten. Sie sind linksgewunden und chalcedonisiert, aber nicht aus dem Himalaya.

 

   

Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2019. Sowie Erläuterungen zum Vortrag über "Die Fossilien-Fazies aus dem Bungenäs Kalkbrott von Gotland" von U. Münder
24. Januar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Das Programm des Kulturbundes Treptow im ersten Halbjahr 2019 bietet wie gewohnt hochinteressane Vorträge, die sowohl für Fossiliensammler wie auch für geologisch Interessierte von großem Interesse sind.  Frei zugänglich.

 

   

Wal-Zähne aus der Atacama-Wüste Chiles
24. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Pottwal-Zähne, Zahnwal-Zähne wie überhaupt Zähne von Meeres-Säugetieren – Seekuh und Seehund, Robbe und Walross, Delphin usw. - sind eher selten. In Europa hat man eine winzige Chance, so etwas zu finden z.B. in Belgien, in den Niederlanden und im Miozän der Touraine. In der Atacama-Wüste sind sie vielleicht häufiger - aber so weit weg!

 

   

UfOs - Unbekannte fossile Objekte aus der Kramkiste
23. Januar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("ForumFossil").

Bei einigen zum Geschenk erhaltenen Fossilien fehlten die Etiketten. Aber da alle, vor allem ein kleines auf ein Vulkanit-Geröll aufgewachsenes Korallenstückchen, recht interessant sind, bemühe ich mich um Klärung von Fundort, Schicht und taxonomischer Zuordnung. Vielleicht kann mir jemand helfen?

 

   

Conus mit Farbmuster – ohne diese nicht unterscheidbar
22. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich habe hier zwei Conus-Gehäuse aus dem Pliozän (Piacenziano) der Toskana. Wenn ich die Schnecken aufgrund der Gehäuseform bestimmen sollte, würde ich sie unbedenklich zu einer Art stellen. Aber erfreulicherweise zeigen beide Gehäuse die sehr schön überlieferte abweichende Farbzeichnung, was die exakte Bestimmung ermöglicht.

 

   

Dinosauriereier im Tropenwald von Hainan oder der Orbiculit von Jianfengling
20. Januar 2019. Von Frank Stiller, Nanjing.
18 Seiten, 38 Abbildungen ("Geologisches").

Im Regenwald von Hainan (China) gibt es Gesteine, die - auf den ersten Blick - an dicht gepackte Diosauriereier erinnern. Die „Eier“ sind verwitterungsbeständiger als die Matrix, so dass sie an den freiliegenden und der Verwitterung ausgesetzten Flächen herausstehen. Da es sich beim Gestein um ein granitoides Tiefengestein handelt, scheiden Eier als Erklärung aus.

 

   

Die Endress-Grünlinge werden rar! Aber hier noch mal ein kranker...
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Wie wir von verschiedenen Seiten hörten, ist die Fundsituation im legendären Endress-Steinbruch in Gräfenberg deutlich schlechter als früher, bedingt durch die veränderte Abbaustelle. Das wird sich vielleicht wieder ändern, aber im Augenblick sieht es nicht gut aus mit „schöne grüne Ammoniten sammeln“. Wie war das früher vergnüglich! Na ja, es kommt, es geht…

 

   

Ein Pteranodon, in den 1860er Jahren von Soldaten der Unions-Armee erschossen
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Dieses alte Foto zeigt Soldaten mit Musketen mit aufgepflanzten Bajonetten zusammen mit einem gerade erschossenen Flugsaurier, einem Tier der Gattung Pteranodon. Die Uniformen passen in ein Zeitfenster um 1860+, womit der Ort in Nordamerika liegen müsste. Nanu, Flugsaurier sind doch ausgestorben und nicht erst seit diesem Abschuss?

 

   

Das Naturhistorische Museum Venedig
18. Januar 2019. Von Heinz Falk, Linz.
16 Seiten, 33 Abbildungen ("Museen").

Nach Venedig fährt man wohl kaum wegen seines naturhistorischen Museums. Aber wenn man schon einmal dort ist und sich vielleicht an Renaissance und fabelhaften Ausblicken etwas sattgesehen hat, sollte man als Fossilien-Afficionado das „Museo civico di storia naturale di Venezia“ unbedingt auch aufsuchen - grandios!

 

   

In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz: 23.2.2019
18. Januar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Am 23. Februar 2019 ist es wieder einmal soweit: Von 10 bis 16 Uhr findet die 36ste Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz bei Zeitz statt. Erfahrungsgemäß werden Sammler und Händler ein reichhaltiges Angebot auch von Fossilien zeigen, und gewiss werden da interessante Stücke aus den heimischen Bereichen dabei sein. Frei zugänglich.

 

   

Am Wege: Naturhistorisches in Bratislava (Preßburg/Pozsony)
18. Januar 2019. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
12 Seiten, 24 Abbildungen ("Museen").

Das Slowakische Nationalmuseum wurde 1924 (in der damaligen ersten tschechischen Republik) gegründet und ist heute auf mehrere Gebäude am Donauufer verteilt. Die Naturhistorische Abteilung residiert in einem der ältesten dieser Häuser, direkt in der Altstadt. Die naturkundlichen Sammlungen beinhalten 2,4 Millionen Objekte, darunter viel Erdgeschichtliches.

 

   

Ein Hirudocidaris aus der Unterkreide Nordost-Spaniens
18. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde ").

Ich stelle einen Seeigel vor, der etwas ganz Besonderes ist. Ich fand das Stück jetzt unbeschädigt in meinen auf die Durchschau wartenden „Brand-Beständen“ und hab mich so gefreut, dass ich ihn gleich zeigen werde. Und er ist es wert! Der Seeigel kommt aus der Unterkreide Nordost-Spanien, wurde von Gabo gefunden und ist ein makelloses Exemplar.

 

   

Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels
16. Januar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 5 Abbildung ("Hinweise").

Wir hatten im Bericht über unseren Winter-Schnee (25 Zentimeter!) auch drei tief verschneite Keramik-Saurier gezeigt. Und wir frugen nach den Gattungsnamen, was nicht einfach zu beantworten war - die Dinos waren ja Schnee-maskiert. Einige Leser versuchten Ihr Glück, aber die erste richtige Anwort kam von W. F. Zenske! Herzlichen Glückwunsch!   Frei zugänglich.

 

   

Tenagodus, die "Schlangenschnecke"
16 Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Schnecken der Familie Siliquariidae, zu deutsch manchmal als „Schlangenschnecken“ bezeichnet, haben mit den ebenfalls unregelmäßig wachsenden Schnecken der Vermetidae („Wurmschnecken“) nichts zu tun. Die Art Tenagodus obtusus (SCHUMACHER, 1817) tritt z.B. auch im Pliozän Italiens auf, z.B. in der Gegend von San Gimignano.

 

   

Fossillagerstätte Winterswijk ist weitaus reichhaltiger als gedacht
14. Januar 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wie bedeutend die Fundstätte Winterswijk (NL) ist, hat ein Student der Universität Bonn, ein passionierter Fossiliensammler, herausgefunden. Er hat für seine Masterarbeit aus Museen und Privatsammlungen stammende Stücke aus dieser Lagerstätte analysiert. Dabei ist er auf eine erstaunliche Menge artikulierter erhaltener Skelette aus dem Anis (untere Mitteltrias) gestoßen.

 

   

"International chronostratigraphic Chart" von 2018
13. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Leitfossilien - stratigraphische Übersicht").

Hier die aktuelle chronostratigraphische Gliederung. Vor allem im Paläozoikum und Präkambrium haben sich die international gebräuchlichen Termini geändert. Wer von Ihnen weiß, was Kungiarian, Drumian, Tonian und Siderian ist? Man muss sich einige Neubezeichnungen einprägen, um zu verstehen und um mitreden zu können.

 

   

Gletscherschliff = Detersion
12. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 12 Abbildungen ("Geologisches").

Gletscherschliff oder Detersion heißt der Vorgang des Untergrund-Abschliffes bei der Vorwärts- (bzw. Abwärts-) Bewegung eines Gletschers auf Gesteins-Untergrund. Dabei wird die Gesteins-Oberfläche abgetragen, erodiert, „geschliffen“. Das Ergebnis, die Schlifffläche, wird ebenfalls als Gletscherschliff bezeichnet.

 

   

Wie Gletscher gleiten
12. Januar 2019. Von Annette Stettien, Forschungszentrum Jülich (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Der Jülicher Physiker Bo Persson hat eine Theorie zum Gleiten von Gletschereis auf felsigem Boden vorgestellt. Sie beschreibt unter anderem den Einfluss, den wassergefüllte Hohlräume zwischen Eis und Untergrund auf die Gleitgeschwindigkeit haben. Glaziologen könnten mit Perssons Theorie künftig die Computermodelle zu Fließtempo und Abschmelzen verbessern.

 

   

Winter, aber jetzt richtig! Jetzt frieren auch die Ammoniten...
11. Januar 2019. Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 15 Abbildung ("Hinweise").

Frau Holle hat kräftig geschüttelt, in Oberbayern haben wir einige Katastrophen-Ausrufe. Bei uns hier in Bayerisch-Schwaben ist es erträglich, aber um 25 Zentimeter Schnee haben wir auch. Beim Gang durch den Garten sah das richtig gut aus. Ich zeige Ihnen hier ein paar der Bilder, die ich gestern fotografiert habe.  Frei zugänglich.

 

   

Naturgetreue Ergänzung und Nachbildung von Ammoniten-Innenwindungen mit Innenwindungs-Stempeln
11. Januar 2019. Von Von Günter Richter, Wien.
16 Seiten, 44 Abbildungen ("Praktisches").

Es wäre doch super, wenn man die Form intakter Innenwindungen von anderen Ammoniten auf relikthafte Stücke übertragen könnte - damit ist eigentlich zum Prinzip schon alles gesagt. Ich möchte hier eine einfache Methode vorstellen, um defekte oder fehlende Innenwindungen von Ammoniten naturgetreu auszubessern bzw. zu ergänzen.

 

   

Zwei schöne Hai-Wirbel. Und ein ganz kurzer Exkurs in die ehemaligen Tagebaue der Leipziger Bucht
10. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten,13 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Haiwirbel-Doppelstück fand H. P. in den 1950er Jahren in Espenhain. Er überließ mir das schöne Stück vor einigen Jahren. Es stammt aus dem Phosphoritknollen Horizont, der das Liegende der Markkleeberg-Subformation innerhalb der Böhlen-Formation bildet (Unteroligozän).

 

   

Ein großer Flieger im madagassischen Kopal
9. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Dass im madagassischen Kopal sehr viele Inklusen enthalten sind, ist bekannt. Aber mal einen wirklich große Einschluss zu finden, erfordert Glück und große erst einmal undurchsichtige Rohsteine. Ich zeige hier einen Flieger mit immerhin 2,5 Zentimeter Spanntweite und schöner Flügelmusterung. Aber was ist es - wohin das Tier gehört?

 

   

Winter! Die Saurier frieren!
9. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (externe und interne Startseite, Hinweise).

Nun also doch Schnee, in Oberbayern ganz furchtbar viel, bei uns nur wenig, ein paar Zentimeter, aber das reicht auch schon (schippen!)... Bedauerlicherweise hatten wir - im Glauben an den milden schneefreien Winter - Gabos Keramikfiguren diesmal gar nicht eingepackt. Hoffentlich wird sich das nicht rächen.  Frei zugänglich.

 

   

Einfach mal ein paar schöne Bilder von einem ungewöhnlichen Fossil.
Und einige Worte zur Internet-Recherche nach
 Fossilien

8. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Praktisches").

Das Ermitteln von Name, Schicht und Fundort einer karneolisierten Schnecke aus den USA im Internet. Und einige schöne Durchlichtfotos der Schnecke - beeindruckend!

 

   

Normales, blaues und violettes Steinsalz
7. Januar 2019. Von
Stefan Werner, Zwickau.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Im Jahr 2012 nahm ich an einer geführten Befahrung im Kalibergwerk "Glückauf" (Brügmannschacht) in Sondershausen teil. Wir fuhren bis in 670 Meter Teufe ein und es war ein tolles Erlebnis! Im Bergwerk konnten wir kleinere Carnallite und Halite auflesen und als ich den Kumpel, der uns führte, direkt fragte, ob er denn auch blaues Halit habe, gab er mir ein Stück.

 

   

Der Trilobit Calymene niagarensis (HALL, 1843) aus dem Waldron Shale in Indiana
7. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen der schönen Trilobiten aus der Sammlung Frickhinger. Es ist ein Exemplar einer in gestreckten Exemplaren vor allem aus den Schichten des geringfügig älteren Rochester Shale (Silur) des Bundesstaates New York bekannten Art Calymene niagarensis ( HALL, 1843). Das gezeigte Stück stammt aus Waldron, Shelby County, Indiana/USA.

 

   

Tiefe Erdbeben weisen auf Aufstieg magmatischer Fluide unter dem Laacher See hin
7. Januar 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

In der Osteifel könnten Magmen aus dem oberen Erdmantel in die mittlere und obere Erdkruste aufsteigen. Wissenschaftler präsentieren erstmals Hinweise auf von Magmabewegungen verursachte tiefe und niedrigfrequente Erdbeben unter dem Laacher-See-Vulkan, so genannte Deep-Low-Frequency-Erdbeben (DLF-Erdbeben).

 

   

Arbacina romana (MERIAN in Desor, 1858) aus dem Pliozän der betischen Neogen-Becken  
6. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Arbacina romana ist eine auch aus dem italienischen Pliozän und Pleistozän wohlbekannte Form (Borghi et al.) und wurde aus dem Pliozän von Spanien wie auch aus dem Pliozän der Küsten des Ägäischen Meeres beschrieben. Vermutlich tritt die Art im gesamten Mediterran-Bereich auf.

 

   

Eine Aturia in Chalcedon-Erhaltung aus dem Oligozän der USA
5. Januar 2019. Von Axel Wittmer, Herford.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Meine Aturia kommt von der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gehäuse kommen dort in Geröllen vor z.B. im Canyon River, Grays Harbor County, Washington State. Sie sind ins frühe Oligozän zu stellen. Im Auflicht eher unscheinbar, entfaltet mein Stück im Durchlicht seine wahre Schönheit.

 

   

Kugeln auf Sandstein?
5. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Die hier gezeigte Sandstein-Platte erhielt ich aus der Sammlung eines verstorbenen Freundes. Das Etikett war leider verloren gegangen, sodass ich keine Angaben zu stratigraphischer Herkunft und Fundort habe. Die Oberfläche ist besetzt mit Sandstein-Kugeln und Turmschnecken. Weiß jemand etwas über solche Phänomene?

 

   

Auch Apophysen sind gewachsen!
4. Januar 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Lehrreiches").

Apophysen entstanden nicht in einem Zug und schnell, sondern wuchsen wie auch das Gehäuse nach und nach. Deshalb kann man bei gleichen Arten durchaus abweichende "weiter entwickelte" Apophysen beobachten. Dieses Apophysen-Wachstum setzt sich fort bis zu einem formmäßig nicht festgelegten Endstadium.

 

   

Eine ganz kleine Encrinus-Krone und eine Baby-Krone
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Encrinus-Kronen – Sie wissen, Seelilien, Germanischer Muschelkalk, voller Name Encrinus liliiformis (LAMARCK, 1801). Die normale Höhe dieser schönen Seelilien-Kronen liegt zwischen etwa 5 und 8 Zentimeter, es gibt auch deutlich größere. Und erstaunlicherweise gibt es sehr viel mehr größere als kleinere - die kleinen und ganz kleinen Kronen sind selten!

 

   

Ein Zwischenstopp auf dem Weg ins Reich des Chianti: Das Naturalien-Kabinett in Reggio nell'Emilia - die Sammlung Lazzaro Spallanzani
4. Januar 2019. Von Michael Reinhardt, Freising.
18 Seiten, 28 Abbildungen ("Museen").

Die ausgestellten zoologischen, paläontologischen, mineralogischen und botanischen Objeke wurden von Spallanzani im 17ten Jahrhundert zusammen getragen und nach dessen Tod von der Stadt Reggio nell'Emilia übernommen. Sie sind in unveränderter Form ausgestellt und ein schönes Beispiel für solch ein Naturalien-Kabinett.

 

   

"Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen" 
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Auf dem Original-Etiket steht geschrieben: „Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen. Cassidaria nodosa. Gefunden am 9.6.1951. Von meiner lieben Frau und Begleiterin. Ein selten schöner ergiebiger Sammeltag.“ Es ist zwar keine Cassidaria nodosa sondern eine Phalium rondeleti, aber für das Leipziger Braunkohlen-Tertiär ist die Schnecke durchaus eine Beonderheit.

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 32 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

"Waben-Igel" von der Rügener Küste
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Seeigel als „Feuerstein-Steinkern“ sind häufig. Im „Norden“, vor allem an den Ostsee- und an vielen dänischen Küsten gehören sie zum täglich Brot der Strandläufer, und auch in Kiesgruben findet man sie oft. Die Normalausführung sind mehr oder weniger skulpturlose an der Küste abgerollte Stücke. Und manchmal, eher selten, findet man auch die so genannten Waben-Igel.

 

   

Blaues Steinsalz aus dem Werra-Fulda-Komplex in Hessen
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier ein Handstück Steinsalz, aber kein "gewöhnliches", sondern eines der seltener vorkommenden blauen Salze, sogar blau mit weiß gemustert, was nochmals eine Besonderheit ist. Es ist ein hervorragender Beleg für das Zechstein-Salz des Fulda-Werra-Komplexes. Ich erhielt das Stück von meinem Freund Werner Kuschel - danke vielmals noch einmal!

 

   

Aturia
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Aturien sind immer selten, ganz gleich, ob es sich um Stücke aus dem Alt- oder Jungtertiär handelt. Die Gattung Aturia BRONN, 1838, tritt weltweit auf, vom Paläozän bis zum Miozän, wo Aturia nachkommenslos ausstarb. Sie steht in der Familie Aturiidae (Campman, 1857), in der Oberfamilie Nautilaceae (Kümmel, 1964).

 

   

Monatsfossilien Januar: Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason, formschön und gute Leitfossilien
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 33 Abbildungen („Monatsfossilien").

Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason ist ein formschöner Mitteljura-Ammonit, elegant, mit feiner Berippung und zierlichen Knoten – er hat ein Gehäuse von gefälligem Aussehen! Er ist darüber hinaus eine ideale biostratigraphische Leitform – weit verbreitet, mit übersichtlich begrenzter vertikaler Reichweite und von typischer gut erkennbarer Form 

 

   

Wir wünschen allen Lesern und überhaupt allen:

Ein wunderbares Neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen ein rundum gutes und schönes Jahr mit all dem, was Sie sich wünschen - ein glückliches Jahr soll das Jahr 2019 werden! Und ein paar Fossilien soll es auch geben...

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Liebe Leser!

Ab dem 4. Januar sind wir wieder für Sie da. Schauen Sie sich in den „Hinweisen“ (Bild anklicken) eine Vorschau auf die Januar-Beiträge an!

 

   

Fossilienfreunde Augsburg – der November-Abend: Costa Rica – Crawfordsville – Buttenheim – Höver – Krippennüsse - Zwiebelrostbraten und Mühlheim
17. November 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 37 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Hans-Joachim Gregor erzählte über Costa Rica, lebhaft, natürlich und anschaulich, wie es eben seine Art ist. Er berichtete vom Land, der unglaublich vielfältigen Vegetation, den Einwohnern, der Geschichte und dem alltäglichen Leben.

 

   

Das Musée Cévenol in Le Vigan
12. Oktober 2018. Von Gabo Richter, Augsburg.
14 Seiten, 49 Abbildungen ("Museen").

Im Musée Cévenol in Le Vigan (Département Gard) wird auf 1500 Quadratmeter das Leben in den Cevennen von der Vorgeschichte bis in die jüngere Vergangenheit gezeigt. Ausgestellt sind Objekte zur Landeskunde, Natur-, Vor- und Frühgeschichte und zu Handwerk und Gewerbe, u.a. mit dem Schwerpunkt der Seidenspinnerei.

 

   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs.
10. Juli bis 12. Oktiober 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Teil 1 bis 7. 153 Seiten, 319 Abbildungen ("Südfrankreich").

Nacherzählung einer vielseitig und natürlich auch geologisch/paläontologisch angelegten Reise von Saintes-Marie-de-la-Mer über Cadaques (Dalís Wohnhaus) bis in die Causses und die Auvergne. Die fehlenden Teile auch mit der Beschreib ung mehrerer Fossilfundstellen erscheinen in Kürze.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019
19. Juni 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
Seite, Abbildung ("Hinweise").

Der traditionsreiche 1870 gegründete "Steigenclub" ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Amateuren, die an der Geologie und Paläontologie Südwestdeutschlands interessiert sind. Unter den Gründungsmitgliedern waren z.B. Oscar Fraas und der "Petrefakten-Pfarrer" Theodor Engel.  Die Veranstaltungen sind offen für Jedermann.  Frei zugänglich.

 

   

Leopold von Buch (1848): Über Ceratiten 
19. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 22 Abbildungen ("Klassiker").

Vor ziemlich genau 170 Jahren, am 20. Januar 1848, hielt Leopold von Buch in der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin einen sehr ge- und berühmten Vortrag „Über Ceratiten“. Er erläuterte die Gruppe der Ceratiten im Allgemeinen und beschrieb 15 Ceratiten-Formen im Besonderen, viele davon in der Publikation der Rede errichtet.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!  Frei zugänglich.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Franz von Hauers großartiges Werk über die „Cephalopoden des Salzkammergutes“
12. Dezember 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
35 Seiten, 16 Abbildungen ("Klassiker total ").

Ich zeige hier die berühmte Hauer'sche Monographie in ihrer Gänze, weil der Text gut und interessant zu lesen ist und die Tafel-Abbildungen sehr schön sind und auch bei der Zuordnung von Sammlungsstücken helfen können. Der bekannteste Ammonit im Werk ist der Ammonites Metternichii. Ich habe die Hauer'schen Namen mit den aktuellen Bezeichnungen ergänzt.

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018
Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

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