Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2017


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2016 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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Zum Rätsel no. 10
24. Juli 2017. Redaktionell.
1 Seite ("Konglomerat").

Wir bekamen viele Gletscher-Kritzungen, einige Vorschläge für menschengemacht und auch Lösungs-Vorschläge, die in die richtige Richtung gingen, aber nicht weit genug. Deshalb jetzt Hilfe. Der Begriff der Phänomen-Erklärung ist ein Wort, basal bestehend aus einem altmodischen Mädchen-Namen und einem Wort aus der Bergmanns-Sprache. Fotografen hassten es.

 

   

Ein Europasaurus-Zahn
24. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

Es war auf einem Flohmarkt in Braunschweig, noch im vergangenen Jahrhundert. Am einzigen Stand mit Fossilien entdeckte ich nichts Interessantes, aber dann: Ganz hinten ein kleines Klarsicht-Kästchen mit einem dunklen kleinen Objekt. „Darf ich mal?“ Ich nahm das Kästchen in die Hand, staunte ungläubig – ein Dinozahn von irgend einem Pflanzenfresser!

 

   

Einblicke unter die Oberfläche des Mars
24. Juli 2017. Von Thomas Joppig, Jacobs University Bremen gGmbH (via idw)..
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Die Radar-Fernerkundung der Region Lucus Planum auf dem Mars belegt dynamische Geologie-Geschichte und Diversita¨t. O¨stliche und westliche Teile der mehrere hundert Kilometer großen Region bestehen aus Asche und porösen Gesteinen eines nahe gelegenen Vulkanes, die Kruste im Nordwesten ist hingegen wesentlich dichter.

 

   

Ein Manticoceras mit eigenartigen Loben-Abständen
23. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei genauer Betrachtung des Fossils sieht man, dass die Gaskammern verschieden lang sind - drei der Kammern haben nahezu die doppelte Normallänge. Die Septen sind hervorragend sichtbar als dunkle Linien im weißen Calcit; dass die längeren Kammern auf nicht mehr erkennbare/erhaltene Septen zurückgeführt werden können, ist unwahrscheinlich.

 

   

Fossilien aus einem Turbidit im Haute Valée du Var (Alpes Maritimes)
23. Juli 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
19 Seiten, 42 Abbildungen ("Fundstellen").

Der Autor beschreibt Fundstelle und Fossilführung einer vermutlichen Turbidit-Abalgerung im oberen Var-Tal, in sensationeller landschaftlichen Umgebung. Eine Besonderheit der Lagerstätte sind die relativ häufigen Cephalopoden-Kiefer ("Rhyncoliten"), die andernorts in diesen Fundschichten (Callov; oberer Mitteljura) sehr selten sind.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Drei Cystoideen aus einer einmaligen Lagerstätte
19. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eines der schönen Stücke aus der Sammlung Frickhinger. Schön sind ja die meisten seiner Sammlungsstücke, war er doch vor allem ein Ästhet. Aber das hier vorliegende Stück ist eine ausgesprochene Rarität. Es stammt von der Typlokalität, wo der Holotypus der Gattung und Art und 29 weitere Exemplare dieser Art gefunden wurden.

 

   

Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei
19. Juli 2017. Von Ralf Nestler, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw)..
Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan.

 

   

Staubablagerungen geben Neues zur Entstehungsgeschichte der Sahara preis
19. Juli 2017. Von Susan Huster, Universität Leipzig (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildung ("Geologisches").

Die Sahara ist mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Sie ist damit auch die größte Staubquelle der Erde, und die aufgewirbelten Staubmassen haben einen bedeutenden Einfluss auf die Düngung der Weltmeere und auf die Klimaentwicklung.

 

   

Andere Fossilien von der Vogelknochen-Fundstelle und das Rätsel no. 10
17. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Auf mehrfachen Wunsch zeige ich hier in Ergänzung des Vogelknochen-Beitrages meine sonstige Ausbeute aus Gavena, einige quartäre Knochen und Zähne (nur Fragmente) und pliozäne Mollusken. Und beim Fotografieren entdeckte ich zwei Kalkgerölle mit eigenartiger Oberflächen-Zeichnung und das ist das Rätsel no. 10.

 

   

21. Juli: Vortrag von Uli Sauerborn über die Ostalb, bei den Fossilienfreunden Augsburg!
16. Juli 2016. Redaktionell.
1 Seite, 7 Abbildungen ("Hinweise").

Geologische An- und Aussichten über und von der Schwäbischen Alb und zwar ganz konkret der schönen „Ostalb“. Wir sehen großartige Bilder verbunden mit gut verständlichen und interessanten Erläuterungen über den östlichen Bereich der Alb. Der Referent schöpft aus einem enormen Wissens-Fundus und wird mit Begeisterung vortragen. Kommen Sie!   Frei zugänglich.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 575: "Der Stein und seine Verwendung"
15. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Die Liebig-Bilder dieser 1903 erschienenen Serie behandeln die Verwendung von Natursteinen. Dabei sind auch zwei Stein-Arten dabei, die uns Fossiliensammlern sehr vertraut sind: Der "Lithographische Schiefer" der Südlichen Frankenalb, der gut erhaltene Fossilien der Oberjura-Zeit enthält, zum anderen der devonische "Dachschiefer" des Hunsrück.

 

   

Viel Arbeit investiert!
15. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Auf einem der letzten Flohmärkte kaufte ich zwei Fossilien, die eigentlich als Fossilien nicht recht attraktiv sind. Es sind Allerwelts-Funde aus dem Solnhofener Plattenkalk. Aber, was mir zu denken gibt: Für Bearbeitung und Präsentation der beiden Stücke wurde viel Arbeit angewandt: Sägen, Schleifen, Kanten fasen - der Finder hatte seine Stücke richtig lieb!

 

   

Ein Vogelknochen aus dem Pleistozän der Toskana
14. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Ich machte im Oktober 1987 in einer Kiesgrube am Arno den hier gezeigten Fund, den ich anatomisch und taxonomisch erst einmal nicht einordnen konnte. Aber es ist ein hübscher handlicher (weil kleiner) Knochen, also wurde er sorgfältig eingepackt und mitgenommen. Das Fossil kam mir erst jetzt bei den aktuellen Keller-Aktivitäten wieder in die Hände.

 

   

Ein pathologischer Ammonit der Gattung Hildoceras aus den Causses
14. Juli 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Die Teilnahme an der diesjährigen Richter-Reise nach Südfrankreich hat den Teilnehmern gute Funde beschert. Schwerpunkte waren Unterjura-Fundstellen in den Causses. Gesammelt wurde vor allem in mergeligen Schichten des Toarcien und in geringerem Umfang des Domérien. Etliche Besonderheiten kamen dabei zum Vorschein wie dieses pathologische Hildoceras.

 

   

Quantenmechanik im Erdkern
12. Juli 2017. Von Gunnar Bartsch, Julius-Maximilians-Universität Würzburg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Ohne Magnetfeld sähe das Leben auf der Erde ziemlich ungemütlich aus: Energiereiche kosmische Teilchen würden in großer Menge die Atmosphäre durchdringen und in den Zellen aller Lebewesen Schäden verursachen. Ungeachtet seiner hohen Bedeutung für das Leben auf der Erde ist bislang noch nicht im Detail geklärt, wie das Magnetfeld entsteht.

 

   

Eine Drügendorfer Ringsteadia mit einem hübsch tapezierten Fenster
12. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Sammelt man in Drügendorf im Weißjura gamma 1, dann wird man relativ viele Ammoniten-Funde machen, aber mit der Erhaltungs-Qualität wohl eher unzufrieden sein. Sehr oft sind nur die Außenwindungen erhalten, die inneren Umgängen sind „verfault“, während der Diagenese gelöst. Und immer wieder mal findet man Ammoniten mit Schadstellen wie diesen.

 

   

Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen
7. Juli 2017. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Während der letzten 800000 Jahre zeigten antarktische Temperaturen und atmosphärischer Kohlendioxidgehalt eine im Wesentlichen gleichgerichtete Entwicklung. Doch der Übergang in die letzte Eiszeit verlief anders: Vor ca. 80000 Jahren sanken die Temperaturen, der Kohlendioxidgehalt aber blieb stabil.

 

   

Zwei Toarcien-Lokalitäten im Aveyron
7. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 34 Abbildungen ("Fundstellen").

Es handelt sich bei den beiden beschriebenen Lokalitäten um Natur-Aufschlüsse, um jene charakteristischen Tonmergelhänge, wie man sie dort Département Aveyron so häufig sieht. Sie erschließen vor allem die Schichten des oberen Unterjura, des Toarcien. Ich beschreibe zwei ganz nahe beieinander liegende Lokalitäten.

 

   

Verkieste Fossilien lackieren zur Stabilisierung?
5. Juli 2017. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("Praktisches").

Als ich vor gut zwei Jahren blühende Mistelgau-Ammoniten wiederfand, habe ich dann nach oberfläclicher Reinigung einfach mehrmals dick Klarlack draufgepinselt, frei nach dem Motto "was dem Bernstein nützt, kann dem Ammoniten nicht schaden" & das Experiment auf ein paar blühende Causses-Ammoniten von 2012 ausgeweitet. Und - bisher sind sie stabil!

 

   

Félix-Édouard Guérin-Ménneville (1833-1839) und sein grandioses Wörterbuch: Dictionnaire pittoresque d'histoire naturelle et des phénomènes de la nature
4. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 24 Abbildungen ("Bücher: Klassiker").

"Rédigé par une société de naturalistes sous la direction de F.-E. Guérin, contenant l'histoire des animaux, des végétaux, des minéraux, des météores..." - Zweifellos eine der schönsten je erschienenen naturgeschichtlichen Enzyklopädien!

 

   

Mal ein richtig Großer (für die Causses schon!)
3. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

In der hochdiversen und oft wunderschön erhaltenen Ammonitenfauna von Domérien und Toarcien (Unterjura) der Grands Causses in Südfrankreich sind Ammoniten mit 5 Zentimeter Durchmesser schon etwas Besonderes und wenn man dann dort beim Sammeln ist und einen Ammoniten mit 9 Zentimeter aus der steilen Wand eines „Ravins“ zieht - oha!

 

   

Goethe - Göthe; Gingo - Ginkgo?
3. Juli 2017. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Den ersten Ginkgo verdanken wir Europäer übrigens dem Lemgoer Arzt & Botaniker Engelbert Kämpfer, der ein Bäumchen aus Japan mitbrachte; derzeit ist eine interessante Ausstellung zu ihm im Würzburger Siebold-Museum zu bewundern. Kämpfer hatte in seinem botanischen Opus das japanische "Silberpfirsich" als „gin-kyo“ phonetisch unrichtig transkribiert.

 

   

"Amaltheus in Weiß" – ein Fundstück von der Dorset-Küste
3. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Hier zeige ich einen Amaltheus von einer anderen klassischen Lokalität der Dorset-Küste. Das Kliff erschließt hier die Schichten des Eype Clay. Im Eype Nodule Bed liegen Konkretionen mit wunderbaren Ammoniten, vor allem Amaltheen und auch die legendären großen Lytoceraten des mittleren Unterjura.

 

   

Ginkgo biloba oder Gingo biloba (bei Goethe)?
2. Juli 2017. Von Silvio Brandt, Halle an der Saale.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

"Der Beitrag zum Ginkgo war toll, Goethe schrieb aber auf dem Brief „Ginkgo“ (mit „kg“).“ [Danke für das Lob; zum "Gingo": Die Schreibweise „Gingo biloba“ wählt Goethe in der gedruckten dritten Fassung des Gedichtes im „West-Östlichen Divan“ (1819), was Goethes einzige eigenständige Gedichtpublikation und sein umfangreichstes lyrisches Werk ist.]

 

   

Ein blankes Hildoceras aus den Causses
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Beim derzeitigen Aufräumen meiner Fossilien finde ich immer wieder mal interessante und/oder schöne Stücke, teils sehr alte Fundstücke, gesammelt vor dreißig Jahren oder länger. Dieses Hildoceras, das von einer Lokalität unweit des kleinen Dorfes Canals stammt, ist allerdings nicht so alt.

 

   

Meine Wollemia nobilis "blüht"!
1. Juli 2017. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

2009 und 2011 habe ich im Leitfossil schon einmal über meine Wollemia nobilis berichtet. Mittlerweile ist die Pflanze natürlich etwas größer geworden. Jedes Jahr im Mai setzt sie männliche Zapfen an, welche dann im Winterquartier ihre Pollen abgeben. Im Winter 2015/2016 habe ich zum ersten Mal weibliche Zapfen festgestellt.

 

   

Ein Temnocidaris baylei COTTEAU, 1863, vom Brodtener Ufer
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 16 Abbildungen ("Funde").

Kürzlich besuchte Axel Schäfer die Küste am Brodtener Ufer in Schleswig-Holstein. Im Küstengeröll hob er dies und das auf, immer mit wachen Augen auf der Suche nach Fossilien. Das meiste wurde wieder weggeworfen, aber einer der Flintbrocken, die er in die Hand nahm, stellte sich als etwas ganz Besonderes heraus.

 

   

Jianghanichthys hubeiensis (LEI, 1977), der „Chan-Han-Fisch“
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die dunklen bitumenreichen Laminite mit schönen Fischfossilien sieht man bzw. sah man in den letzten 20 Jahren auf jeder Börse im In- und Ausland. Die Fische waren relativ billig und meistens in angenehmer Lage auf den Platten formatisiert. Die Angaben zu Gattung/Art, zu Alter und Fundort fielen (wenn überhaupt welche gemacht wurden…) sehr unterschiedlich aus.

 

   

Ginkgo adiantoides aus North Dakota und Ginkgo querbeet
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossile Ginkgo-Blätter sind sehr geschätzt bei uns Fossilienammlern. Beim aktuellen Kramen in meinen Sammlungs-Beständen fiel mir ein Ginkgo-Blatt aus dem Paläozän in die Hand, gefunden in der berühmen Lokalität „Almont Site“ im Morton County, North Dakota/USA.

 

   

Eine rezente Bryozoen-Kolonie, schön und schön blauviolett
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle hier eine rezente Bryozoen-Kolonie vor, die ganz prachtvoll anzusehen ist. Sie gehört mit einiger Sicherheit zur Art Triphyllozoon inornatum HARMER, 1934, oder jedenfalls zu einer anderen der zahlreichen Triphyllozoon-Arten. Die Gattung steht in der Familie der Phidoloporidae.

 

   

Monatsfossilien Juli: Muscheln aus der Oberen Süßwassermolasse
1. Juli 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen (externe Startseite und „Depot Monatsfossilien").

Beim Bau der Mindelheim-Umfahrung der A 96 (1990 bis 1994) wurden beim Vortrieb der Tunnelröhre des „Kohlbergtunnels“ Schichten der oberen Süßwassermolasse angefahren. Ich zeige hier einen Beleg aus der Kohlbergtunnel-Baustelle, der 1991 von mir geborgen wurde und in seiner Rohform sogar schon im Fernsehen gezeigt wurde.  Frei zugänglich.

 

   

Woher wissen wir, wie alt die Erde ist?
27. Juni 2017. Von Anne Hardy, Gothe-Universität Frankfurt am Mai (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Schöpfungsmythen waren die erste Quelle zum Alter der Erde. Erst im 17ten Jahrhundert begannen Naturforscher, auf und in der Erde nach Spuren ihres Alters zu suchen. In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Forschung Frankfurt“ zum Thema "Zeit" lässt der Geologe Sascha Staubach die Geschichte von der Bestimmung des Erdalters Revue passieren.

 

   

Detektiv-Arbeit an einem Muschel-Steinkern
25. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Lehrreiches").

Ich führte interessante Recherchen durch zu einem Fossil, sozusagen „Detektiv-Arbeit“. Es ging um einen Muschel-Steinkern aus einer alten Sammlung, den ich der originellen „Augen“ wegen als Leitfossil-Rätsel verwendete. Und weil das Stück zwar ordentlich, aber in allen Punkten falsch etikettiert war, ist die Zuordnung kompliziert.

 

   

Rätsel no. 9 - die Lösung
25. Juni 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Man sah auf den Rätselbildern Ausschnitte eines Steinkerns einer arcoiden Muschel, die vermutlich zu einer Cucculaea-Art gehört und aus der Oberkreide von Ostbayern stammt. Michael Reinhardt schrieb am 24. Juni 2017, 19 Uhr 32, in seiner üblichen lakonischen Art „Hallo, wie wäre es mit Muschel? Gruss“. Und Recht hat er!

 

   

Rätsel no. 9 - Hilfestellung
24. Juni 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Weil bisher keine korrekte und eigentlich auch noch keine periphere Lösung zu unserem Rätselchen no. 9 kam, helfen wir nach. "Die Frage gilt dem (ehemaligen) Lebewesen, nicht der Erhaltungsform.“ Ergänzend hierzu: Die Frage gilt auch nicht dem sichtbaren Teilbereich, sondern ganz einfach nur dem Lebewesen, also z.B. „Elefant“ oder so und nicht „Elefanten-Auge“.

 

   

Wissenschaftler entdeckten neue Insektenarten im Indischen Bernstein
22. Juni 2017. Von Meike Rech, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Cambay Bernstein aus dem Nordwesten Indiens wird zwar erst seit wenigen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die darin eingeschlossenen 54 Millionen Jahre alten Insekten haben sich aber immer wieder als wichtiges Puzzleteil in der Debatte um die Entwicklung von Indiens Fauna erwiesen.

 

   

Seelilien-Kelche von der Calvados-Küste
22. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 15 Abbildungen ("Fundstellen").

Wir beschreiben einen Bereich der Calvados-Küste mit anstehendem Bathon (oberer Mitteljura), mit ganz „normaler“ Bathon-Fauna dieser Fazies, wie sie z.B. auch aus den entsprechenden Schichten von Langrune und Lion-sur-Mer bekannt ist. Hier aber kommen Fossilien dazu, die anderswo sehr selten sind: Kelchkapseln großer Seelilien der Art Apiocrinites elegans.

 

   

Ein großer Clypeaster aus dem Pliozän von Murcia/Südspanien
19. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Bei einer Exkursions-Vorbereitungs-Fahrt in Südspanien fand ich en passant einen schönen Clypeaster. Bei einem meiner Halte an Sandflächen nahe der Straße, einem durch Rinnen und Schrunden zerrissenen Gelände, schaute mich doch tatsächlich eine gut erkennbare Clypeaster-Kante aus einem der Risse im Sandboden an!

 

   

Eine Trilobiten-Pizza aus Marokko
19. Juni 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Misstrauisch kann man schon werden angesichts dieser Platten, auf denen sich gleich eine ganze Anzahl unterschiedlicher Trilobiten tummelt. Manchmal sitzt einer genau in der Mitte, umringt von 6 bis 10 kreisförmig Kopf-an-Schwanz ordentlich angeordneten Trilobiten. Das kann nicht sein, denn so ordentlich geht es in der Natur nun einmal nicht zu.

 

   

Die häufigste Garnele aus der Solnhofener Formation: Hefriga serrata
19. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der Krebs ist eine der häufigsten Formen der Plattenkalk-Garnelen, vermutlich in dieser Größenklasse überhaupt die häufigste Art. Es ist eine Hefriga serrata MUENSTER, 1839. Die Erhaltung ist insgesamt etwas verwaschen, das arttypisch schwach gezähnelte Rostrum ist nur im Ansatz vorhanden, die Fühler allerdings sind auf eine beachtliche Länge erkennbar.

 

   

Gerhard Wolf – ein Original unter den Salzburger Fossiliensammlern
17. Juni 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
15 Seiten, 31 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Niemand hat sich durch seine Feldarbeit und Sammeltätigkeit unter den Fossilfreunden in Salzburg so hervorgetan wie Gerhard Wolf. Er ging den Aufzeichnungen der Forscher der Vergangenheit nach und versuchte, deren Fundstellen wieder neu zu entdecken und fand auch immer wieder neue Aufschlüsse, wie sie in den Alpen nach jedem Unwetter entstehen können.

 

   

Auch Brandopfer-Ammoniten können gut aussehen
16. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier einen Ammoniten, der noch existiert, aber nach den jetzigen Brand-Einwirkungen wohl endgültig vor dem Kollaps steht. Er war schon einmal im Leitfossil.de vorgestellt worden und er war insofern besonders interessant, als die Mundränder erhalten waren und das Gehäuse zahlreiche Anomalien aufwies, ausgeheilte kleine Verletzungen.

 

   

Erstmals Altersbestimmung des Jupiter durch Meteoriten-Analyse von münsterschen Planetologen
16. Juni 2017. Von Christina Heimken, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Jupiter ist der größte und älteste Planet des Sonnensystems. Das haben Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster jetzt erstmals nachgewiesen. Demnach war die Bildung des Planeten bereits vier Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems abgeschlossen.

 

   

Riesenmuscheln im Granit von Hainan
15. Juni 2017. Von Frank Stiller, Nanjing.
9 Seiten, 29 Abbildungen ("Konglomerat").

Fenjiezhoudao („Boundary Island“) ist eine kleine, gebirgige Insel vor der Südostküste von Hainan im südchinesischen Meer. Das erste bemerkenswerte Objekt befindet sich im Hafenbereich, direkt gegenüber vom Anleger der Fährschiffe. Der biologisch-geologisch interessierte Besucher traut seinen Augen kaum: Riesenmuscheln in einem großen Granitblock!

 

   

Rätsel no. 9
15. Juni 2017. Redaktionell..
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Was sehen Sie auf dem Bild? Die Frage gilt dem (ehemaligen) Lebewesen, nicht der Erhaltungsform. Die Antwort, die am nächsten an die Realität heran kommt, wird mit einem Fossilpreis prämiiert, einem hübschen Seeigel der Art Hemicidaris intermedia aus dem Oxford (Oberjura) einer klassischen Fundstelle im Département Ardennnes.

 

   

Neue Zeckenart in 100 Millionen Jahre altem Bernstein entdeckt
15. Juni 2017. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Sie ist mit einem Alter von rund 100 Millionen Jahren eine der ältesten Zeckenarten der Welt und wurde nach ihrer Herkunft benannt: Amblyomma birmitum. Sie wurde aus kreidezeitlichem Burmesischem Bernstein beschrieben, dem sogenannten Birmit aus Myanmar. Es ist der bisher älteste Nachweis einer heute noch vorkommenden Zecken-Gattung.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2016/2017
15. Juni 2016. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der traditionsreiche 1870 gegründete "Steigenclub" ist eine lockere Vereinigung an der Geologie und Paläontologie Südwestdeutschlands interessierter Wissenschaftler und Amateure. Unter den Gründungsmitgliedern waren z.B. Oscar Fraas vom damaligen königlichen Naturalienkabinett und der "Petrefakten-Pfarrer" Theodor Engel.  Frei zugänglich.

 

   

Eine wenig bekannte Toarcien-Lokalität im Département Lozère
11. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
24 Seiten, 71 Abbildungen ("Fundstellen").

Vor einigen Jahren erhielt ich von einem Freund den Hinweis auf den im folgenden vorgestellten Fundort in der Nähe von Mende, Département Lozère/Südfrankreich. Wir waren mit drei Exkursionen dort, und die Sammel-Ergebnisse waren jedes mal außergewöhnlich gut. Ich gebe die Lokalität mit der Einwilligung meines Freundes nun an die Leitfossil-Leser weiter.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Ein Eleganticeras mit optimal erhaltener Mündung aus Whitby
8. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Whitby – ein großer Name, wenn es um Ammoniten des oberen Unterjura geht. Dieser in Yorkshire liegende Art ist ein Dorado für Ammonitensammler. Man kann verschiedenste Ammoniten dort sammeln, u.a. Dactylioceraten und Vertreter der Gattungen Hildoceras, Harpoceras, Cleviceras, Pseudolioceras, Ovaticeras und auch Vertreter der Gattung Eleganticeras.

 

   

Knick in der Kette der hawaiianischen Vulkan-Inseln
8. April 2017. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Die Vulkaninseln von Hawaii sind das jüngste Ende einer rund 80 Millionen Jahre alten und gut 6000 Kilometer langen Bergkette, die sich auf dem Grund des Pazifiks erstreckt. Diese „Hawaii-Emperor-Kette“, die aus Dutzenden Vulkanen besteht, macht auf halbem Wege einen bemerkenswerten Knick um rund 60 Grad. Warum?

 

   

Ein Carcharodon hastalis aus Baja California Sur/Mexiko
5. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Ich bekam gerade wieder einen Hastalis-Zahn in die Hand, der von einem mir bisher unbekannten Fundort stammt. Die Lokalität wird bezeichnet mit Ensenada los Muertos und liegt im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur, etwa 50 Kilometer östlich von La Paz, an der Ostküste der großen Halbinsel Baja California.

 

   

Fossilientausch mit der Bergakademie Freiberg
5. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Sammler und Sammlungen").

Ich dachte darüber nach, eine Filial-Sammlung aufzubauen – als Zweig meiner allgemein-systematischen Fossiliensammlung – mit Fossilien von berühmten Fundstellen in aller Welt. Dabei dachte ich natürlich an kleine unbedeutende Objekte. Nicht nach einem Höhlenbären-Skelett aus der Drachenhöhle bei Mixnitz stand mir der Sinn... (obwohl, na ja, oder ein Schädel?).

 

   

Wieder mal ein X-Ambulakrum!
1. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Seeigel der Gattung Gitolampas mit einem ganz typischen X-Ambulakrum. Diese Anomalie ist bei irregulären Seeigeln nicht selten, aber es gibt bisher – soweit ich weiß – keine vernünftige Deutung dieses Phänomens. Recht verbreitet ist die Erscheinung bei den Cassiduloida. Ich kenne sie vor allem von Exemplaren der Gattung Echinolampas.

 

   

Mein erster selbst gefundener Notorhynchus-Zahn
1. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Meinen ersten höchsteigenhändig gesammelten bzw. gesiebten Notorhynchus-Zahn fand ich 1967 bei einer Exkursion mit Wolfgang „Goofy“ Osterrieder. Ich freute mich wie ein Schneekönig, als der hier gezeigte Notorhynchus-Zahn im Sieb lag. Die Wurzel ist zwar nicht optimal erhalten, aber, wie gesagt – mein erster eigener!

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 995: Die Zeitalter der Erde
1. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Die hier gezeigten Liebig-Bilder zeigen die Tier- und Pflanzenwelt verschiedener „Zeitalter der Erde“. Die sechs Bilder erschienen 1930 und informieren über „Urzeit“, Präkambrium, Paläozoikum, Mesozoikum, Tertiär und Quartär. Die Bilder zeigen in altmodisch-liebenswerter Art die Lebewelt, wie man sie sich damals vorstellte.

 

   

Jugendliches Erymnoceras coronatum (BRUGUIÈRE, 1789) aus Saint-Laon
1. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Wir zeigen einen Ammoniten, wie man ihn im Callov Westfrankreichs im Bereich des Seuil du Poitou häufig finden kann. Das gezeigte Gehäuse stammt von einer Fundstelle bei Saint-Laon im Département Vienne. Hier existiert auch ein aktuell im Abbau stehender Steinbruch mit großartigen Fund-Möglichkeiten (siehe Richter 2017).

 

   

Monatsfossil Juni: Federn aus Céreste
1. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen („Depot Monatsfossilien").

Die Monatsfossilien sind Federn. Sie wurden in den oligozänen Plattenkalken von Céreste gefunden. Federn gehören dort wie auch in den anderen derartigen Fossil-Lagerstätten der Provence zwar zu den Seltenheiten, aber sie sind nicht extrem selten. Fossile Feder sind aber grundsätzlich sehr selten, bedingt durch die Überlieferungs-Problematik.

 

   

Zwei schöne Trilobiten-Stufen aus Böhmen
29. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Die schönen Trilobiten der Art Ellipsocephalus hoffi sind bestens bekannt und in jeder allgemein-systematischen und sowieso in jeder trilobitisch orientierten Fossilien-Sammlung vertreten. Sie sind zweifellos die häufigsten der mittelkambrischen Trilobiten aus der Jince-Formation.

 

   

Rätsellösungen no. 7 und no. 8
29. Mai 2017. Redaktionelle.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Preis für die beiden Gewinner der Rätsel ist je eine Parkinsonia aus Sengenthal, nicht groß, aber sehr schön. Unter den Lesern, die richtige Antworten geschickt hatten, wurden durch Losziehung Rolf Jandt und Stefan Werner ermittelt. Danke an alle, die mitgerätselt hatten!

 

   

Zur derzeit etwas niederfrequenten Leitfossil-Präsentation
29. Mai 2017. Redaktionell. 3 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Dies ist eine Entschuldigung für die derzeit niedrige Beitrags-Frequenz im Leitfossil: Kellerbrand bei Richters – au weia! Beim Brand wurde das Präparatorium vernichtet, schmerzhaft ist aber vor allem der Verlust wohl der halben Sammlung, darunter sehr viele Abbildungs-Originale zu unseren Büchern, Artikeln und Leitfossil-Beiträgen.  Frei zugänglich.

 

   

Lytoceras cornucopium aus Belmont-d'Azergues
23. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Auf den Börsen sieht man immer wieder prachtvolle Lytoceraten mit markant ausgeprägten ehemaligen Mündungs-Krägen. sie gehören zur Art Lytoceras cornucopium (YOUNG & BIRD, 1822) – meist recht groß (um 30 Zentimeter oder mehr) und gewiss mit viel Arbeits-Aufwand präpariert. Und sie kosten nicht gerade wenig. Ich zeige ein billigeres Stück aus meiner Sammlung.

 

   

Wir sind wieder da und es geht weiter!
23. Mai 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseite extern und intern).

Es war eine wunderbare Reise mit hochgeschätzten Freunden. Wir sahen wunderbare Landschaften von den Kalkhochflächen der Grands Causses bis ans Mittelmeer, erlebten mancherlei Geologie, stiegen auf Berge und krochen in Höhlen, hatten ein großartiges Hotel mit hervorragender Küche und ausgezeichnetes Wetter. Und wir sammelten vielerlei Fossilien.

 

   

Tschüss - wir sind für ein paar Tage weg!
12. Mai 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseite extern und intern).

Wir sind mit Freunden in einem wunderbaren Land, um zu sehen, zu lernen und um Fossilien zu sammeln.

Im Leitfossil und bei Richter-Fossilien geht es weiter am 22. Mai.

 

   

Rätsel no. 8: Was sehen Sie hier?
12. Mai 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Beschreiben Sie, was Sie hier sehen bzw. deuten Sie den Bildinhalt! Dabei kommt es nicht auf elegante Formulierung an, sondern nur darauf, den Bildinhalt richtig zu erkennen. Unter den richtigen Einsendern wird ein schöner Fossilpreis verlost. Einsendeschluss ist der 22. Mai, 24 Uhr.

 

   

Eine (noch) unpräparierte Uptonia aus dem Steinbruch bei Fresney-le-Puceux
12. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier einen rund 11 Zentimeter großen unpräparierten Ammoniten, den ich gerade bei Aufräumungs-Arbeiten im Keller fand. Das Stück kommt aus dem legendären „Carrière de la Roche Blain“ bei Fresney-le-Puceux, Département Calvados, Normandie/Frankreich. Ich sammelte früher viel dort; dieses Stück barg ich vor rund 30 Jahren.

 

   

Rätsel no. 7 - mal was Anderes
12. Mai 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Mal was anderes - Sie müssen sich den Kopf zerbrechen bei der namentlichen Zuordnung von vier Bildern, aus denen dann ein zoologischer Begriff gebildet werden muss. Unter den Einsendern der richtigen Lösung (bis zum 22. Mai, 24 Uhr) wird ein schöner Fossilpreis ausgelost.

 

   

Riesen-Nummulit aus Ungarn
12. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Es handelt sich um ein Exemplar nahe des Größenmaximums der ungarischen Nummuliten, obwohl gerade die Exemplare dieser Art angeblich 12 Zentimeter erreichen können, allerdings in anderen Ländern. Das Stück gehört zur Art Nummulites gizehensis (FORSKÅL, 1775).

 

   

Geologengruppe Ostalb e.V. Aalen - Sommerprogramm Mai bis Oktober 2017
10. Mai 2017. Redaktionell. 3 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Wir informieren über das vielseitige und attraktionsreiche Programm der Ostalb-Geologen mit Sitz in Aalen. Nutzen Sie die Teilnahme-Möglichkeit für Jedermann, hören sie hochinteressante Vorträge und lernen Sie interessierte Naturfreunde und engagierte Fossiliensammler kennen - machen Sie mit!  Frei zugänglich.

 

   

Veranstaltungs-Programm des Freundeskreises des Museums für Naturkunde Chemnitz
10. Mai 2017. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wir verweisen auf das vielseitige und geologisch wie paläontologisch und auch mineralogisch hochinteressante Vortrags-Programm im Museum für Naturkunde in Chemnitz. Ein sehr attraktives Angebot für Sammler und natürlich auch für allgemein naturwissenschaftlich Interessierte!  Frei zugänglich.

 

   

Zum Kulturgutschutzgesetz in puncto Fossilien
10. Mai 2017. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Fossilien sind im Regelfall kein Kulturgut; sie sind nur dann als Kulturgut einzustufen, wenn sie einen „paläontologischen Wert“ haben (so § 2 Absatz 1 Nummer 10 KGSG): Häufig vorkommende paläontologische Objekte, die wissenschaftlich ohne Bedeutung und als „Massenware“ einzustufen sind, sind davon bewusst ausgenommen...".  Frei zugänglich.

 

   

Simbirskites elatus aus Uljanowsk
7. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein ganz typischer Simbirskit, vermutlich ein Exemplar der Art Simbirskites elatus (TRAUTSCHOLD, 1865). Die Simbirskiten erinnern ein wenig an die mitteljurassischen Stephanoceraten und wer sich hart tut mit Ammoniten-Zuordnungen und keine Herkunfts-Angaben hat, könnte ins Schleudern kommen.

 

   

Fossil-Etiketten von Sophie Reuschle?
7. Mai 2017. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Christoph Schindler entdeckte in einer alten Fossiliensammlung Stücke mit handschriftlichen Etiketten, die in Schrift und Tinte sehr an die Etiketten Sophie Reuschles erinnern. Zwar stammen die Fossilien aus dem Schwäbischen Jura, aber es kann ja gut sein, dass Sophie die Stücke eintauschte und später dann doch wieder weiter gab, mit Etiketten aus ihrer Hand..

 

   

Sophie Reuschle – Schriftstellerin und Fossilien-Sammlerin
6. Mai 2017. Von Renate Niederehe, Euskirchen.
12 Seiten, 19 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Sophie Reuschle verfasste Gedichte, Aphorismen und Märchen, war Schriftstellerin und "Dichterin", aber auch als darstellende Künstlerin tätig. Und - sie war Fossilien-Sammlerin! Und weil sie lange in Bielefeld lebte, als die berühmten Tongruben noch ergiebig waren, konnte sie dort nach Herzenslust sammeln!

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 631: "Der Edelstein" - Mit einem Exkurs "Schneckenstein"
5. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 6 + 5 Abbildungen ("Geologisches").

Unsere nächsten erdgeschichtlichen Liebig's Bilder behandeln "Edelsteine“. Die sechs Bilder der 1905 erschienenen Serie zeigen Gewinnung, Verarbeitung, Rohsteine und geschliffene Steine. Zusammenhängend mit dem Bild zum „Topas“ berichten wir kurz über den Schneckenstein in Sachsen, einem „Hauptfundort der Topase“.

 

   

Mineralisierte Pferdezähne aus South Carolina
4. Mai 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Vor einiger Zeit gelangte der Autor in den Besitz einiger ungewöhnlicher Pferdezähne aus South Carolina (USA). Sie zeigen grüne Einlagerungen, eingebettet sowohl in einer hellen, manchmal aber auch dunklen Matrix. Er erwarb seine Exemplare in geschliffenem und poliertem Zustand. Somit zeigen sie nur die Zahn-Querschnitte.

 

   

Paciphacops logani, gerollt und gestreckt
4. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 11 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige zwei schöne Trilobiten aus der Frickhinger-Sammlung. Wie üblich bei seinen kleineren Fossilien hatte er die Stücke mit dauerelastischem Kitt in ein Jousi-Klarsicht-Kästchen montiert. Das schöne an diesem Set ist, dass es sich um zwei etwa gleich große Trilobiten einer Art handelt, von denen der eine jedoch gestreckt und der andere eingerollt erhalten ist.

 

   

„Shiny“ Baculites
2. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Baculiten, diese stabförmigen Oberkreide-Ammoniten, treten weltweit auf und sind in den Kreisen der Fossilien-Sammler geschätzt wegen der (manchmaligen) Schönheit, der (Entschuldigung: langweiligen) Stabform und der interessanten taxonomischen Stellung: Es sind heteromorphe Formen ohne große Formenvielfalt.

 

   

Ein geschichtsträchtiger Seeigel
2. Mai 2017. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Seeigel aus dem Schützengraben, von geschichtsträchtigem Ort, einer im Ersten Weltkrieg hart umkämpftern Höhe: „Schützengraben n.[ahe] Reims, Berry-au-Bac“. Der Seeigel stammt aus der Schreibkreide-Fazies des Campan. Es ist ein Exemplar der Art Echinocorys scutata LESKE, 1778.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 1117: "Das Leben der Gletscher"
1. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Der dritte Teil unserer Präsentation naturgeschichtlicher Liebig's Bilder hat geologischen Inhalt. Wir zeigen die sechs Bilder einer 1938 erschienenen Serie mit der Nummer 1117. Bilder und Rückseiten-Texte behandeln "Das Leben der Gletscher". Das Bildformat ist 11 x 7 Zentimeter. Es gab Länderausgaben in Italienisch, Belgisch, Flämisch und Deutsch.

 

   

Monatsfossil Mai: Der Krebs Eryon cuvieri DESMAREST, 1817
1. Mai 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 14 Abbildungen („Depot Monatsfossilien").

Das Monatsfossil ist ein Altfund, ein relativ gesehen wunderbares Stück. „Relativ“ deshalb, weil es nicht perfekt erhalten ist. Leider lag der Krebs nahe einer natürlichen Kluftfläche, weshalb ein kleiner Teil des Panzers und der linken Beine fehlt. Und unglücklicherweise blieb beim Öffnen der Platte ein Teil der Panzersubstanz in der Gegenplatte hängen.

 

   

„Pflanzen in Bernstein“ von Carsten Gröhn & Max J. Kobbert
27. April 2017. Verlags-Ankündigung.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Bücher neu").

Das Buch führt in die Welt der Bernsteinwälder vor 20, 50 und 100 Millionen Jahren in der Karibik, in Europa und in Fernost. Es stellt Bernstein als fossiles Harz in seiner Vielfalt von Arten, Farben und Fundorten dar. Pflanzliche Einschlüsse in Bernstein sind viel seltener sind als tierische. So weit nach heutigem Forschungsstand möglich, werden sie bis zum Artniveau bestimmt.

 

   

„Höhlen und Karst in Österreich“
2. April 2017. Von Heinz Falk, Linz.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Bücher neu").

Gemeinsam mit 49 Autoren haben Prof. Christoph Spötl, Universität Innsbruck, Dr. Lukas Plan, Naturhistorisches Museum Wien und Prof. Erhard Christian, Universität für Bodenkultur Wien, ein umfassendes Werk über Karst und Höhlen im österreichischen Ostalpenraum geschaffen, das sicherlich einen Meilenstein der Höhlenkunde im Allgemeinen darstellt.

 

   

Brachiopoden aus dem Helvetikum von Sankt Pankraz
26. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Der alte Steinbruch bei Sankt Pankraz ist eine sehr berühmte Lokalität – von hier stammen viele schöne Fossilien, darunter die berühmten „Riesen-Seeigel“ Conoclypus conoideus (LESKE, 1778). Man findet bzw. fand – der Steinbruch ist seit vielen Jahren still gelegt – aber auch Muscheln, Schnecken, Nautiliden und auch – seltener – Brachiopoden.

 

   

Flechten aus dem Bernsteinwald
26. April 2017. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen und Helsinki hat 152 neue fossile Flechten in Bernsteinen entdeck. Die Fossilien sind zwischen 24 und 47 Millionen Jahre alt und stammen von zwei bedeutenden europäischen Bernsteinlagerstätten: Aus dem Baltikum und aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Bisher existierten lediglich 15 fossile Belege von Flechten.

 

   

Der Salzgarten von Aigues-Mortes - Les Salins d'Aigues-Mortes
25. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
15 Seiten, 32 Abbildungen ("Geologisches").

Der Salzgarten oder – als Begriff gängiger - die Salinen von Aigues-Mortes am Rand der Camargue, im Herzen Südfrankreichs! Das ist eine wunderbare Landschaft, die bei einem Besuch in der grandiosen Festungsstadt Aigues-Mortes unbedingt auch angesehen werden sollte.

 

   

Noch zwei Pleuroceraten, diesmal zwei große aus Unterstürmig
22. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Es handelt sich dabei um Exemplare der „Art“ Pleuroceras hawskerense (YOUNG & BIRD, 1928). Ammoniten auch in dieser Größe konnte man zu Abbauzeiten in der Unterstürmiger Tongrube immer wieder mal finden. Die Erhaltung der Stücke ist vergleichsweise zur Erhaltung der dortigen Konkretions-Ammoniten nicht sehr gut, aber es sind interessante Stücke.

 

   

Eine „Teppich-Koralle“ aus Nattheim
23. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

In meiner Sammlung – weit hinten in einer Schublade – fand ich die hier gezeigte Koralle (wieder). Es ist wohl ein sehr frühes Fundstück, vermutlich von meiner ersten oder zweiten Exkursion nach Nattheim, wo wir im „Saumähdle“ (oder „Saumahd“) sammelten.

 

   

Ammoniten ergänzen, in diesem Fall Taramelliceraten aus dem Oxford Madagaskars
19. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Praktisches").

Weil immer wieder Anfragen zur Fossil-Ergänzung kommen, geben wir noch einmal einige einfache Hinweise dazu. Prinzipiell gefallen uns Ammoniten nicht nur der oft prachtvollen Skulptur wegen, sondern auch, weil sie eine so schöne logarithmische Windungsspirale haben. Und wenn die Spirale durch Lücken – Ausbrüche – unterbrochen ist, gefällt uns das gar nicht.

 

   

Weil gerade Osterzeit ist...
19. April 2017. Von Klaus P. Weiss, Lauf an der Pegnitz.
13 Seiten, 26 Abbildungen ("Aberrantes").

Weil gerade Osterzeit ist, möchte ich einen alten Brauch aus der aufregend schönen Gegend der Fränkischen Schweiz vorstellen - den Brauch, um die Osterzeit Brunnen und Quellen zu säubern, zu „putzen“ und dann mit (meist handbemalten) Ostereiern, Bäumchen, Blumen und anderen schönen Dingen zu schmücken.

 

   

Säbelzahnkatze in Taipei
18. April 2017. Von Frank Stiller, Nanjing.
2 Seiten, 5 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei einem Bummel durch kleine Straßen in Taipei kam Frank Stiller an einem Geschenkeladen vorbei, der allerlei mehr oder weniger skurrile Dinge im Angebot hat, darunter Imitationen historischer und antiker Gegenstände und auch den eher beiläufig präsentierten Schädel einer Säbelzahnkatze, vollständig und furchteinflößend.

 

   

Riesenfaultier war Vegetarier - Ernährung des Megatheriums entschlüsselt
18. April 2017. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team die Ernährung des ausgestorbenen Riesenfaultiers Megatherium untersucht. Anhand von Untersuchungen des fossilen Knochenkollagens kommen die Forscher zum Schluss, dass sich Megatherium ausschließlich vegetarisch ernährte.

 

   

Fossilienfreunde Augsburg - das Jahres-Programm 2017
18. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 75 Abbildungen ("Hinweise").

Wir präsentieren das diesjährige Vortrags-Programm der Fossilienfreunde Augsburg ("FFA"). Jedermann ist herzlich eingeladen, zu kommen und mitzumachen!  Frei zugänglich.

 

   

Wengenhausen im Nördlinger Ries: Kristallinbrekzie mit Süßwasserkalk-Überlagerung
16. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Geologisches").

In der Kraterrandzone etwa fünf Kilometer entfernt vom westlichen Kraterrand liegt ein kleiner Steinbruch in einer Kristallinbrekzien-Scholle. Auf den höher aufragenden Bereichen dieser kleinräumigen Scholle sedimentierten Riessee-Kalke. Der Aufschluss bietet gute Studien-Möglichkeiten der Polymikten Kristallinbrekzie und der Überlagerung durch Riessee-Kalke.

 

   

Traditionell: Gründonnerstag im Nördlinger Ries - Eine Seite aus Richters Exkursions-Tagebuch
16. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 44 Abbildungen ("Aberrantes").

Wie seit langer Zeit jedes Jahr ging es auch diesen Gründonnerstag ins Nördlinger Ries. Wir verbinden dabei das Angenehme mit dem Nützlichen: Zum einen fahren wir im Ries umher, schauen uns allerlei an, Städte, Dörfchen, Museen, besuchen auch den einen oder anderen Steinbruch. Und wir holen den von uns so geschätzten Osterschinken beim Metzger Schnele.

 

   

Frohe Ostern!

 

   

Klassische Lokalität bei Pourcy (Champagne): Sparnacien
12. April 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 16 Abbildungen ("Fundstellen").

Eine weitere Fahrt zu dieser Lokalität lohnt sich nur für einen Alttertiär-Freak, der einige Stücke aus dem Sparnacien sammeln möchte. Andererseits ist es nicht weit zu anderen klassischen Lutetien-Lokalitäten wie Fleury-la-Rivière usw., weshalb man Pourcy recht gut in eine Tour einbauen kann. Große Prachtstücke darf man aber nicht erwarten.

 

   

Grabungserfolg: Fast vollständiger Schädel einer Säbelzahnkatze entdeckt
12. April 2017. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

In der niedersächsischen Fundstelle Schöningen wurde das Schädel-Fragment einer Säbelzahnkatze entdeckt, nunmehr der dritte Fund einer solchen Großkatze. Untersuchungen der Schädelfragmente an der niederländischen Universität Leiden zeigen, dass es sich bei dem Tier um einen Vertreter der europäischen Säbelzahnkatze Homotherium latidens handelt.

 

   

Die 53sten Mineralientage der Salzburger (VSM), erstmals in Hallein
11. April 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
6 Seiten, 13 Abbildungen ("Börsen").

Wie jedes Jahr veranstaltete die VSM (Vereinigung Salzburger Mineraliensammler) am Palmsamstag und Palmsonntag ihre „Internationalen Salzburger Mineralientage“. Neu war diesmal nur der Veranstaltungsort, nämlich die Salzberghalle in Hallein. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit hochinteressanten Angeboten, selbstverständlich auch Fossilien.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 1053: "Bilder der Vorwelt"
11. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Wir setzen die Wiedergabe ergeschichtlicher oder auch allgemein naturgeschichtlicher Liebig's Bilder fort mit einem Fossilien-bezogenen Thema. Wir zeigen die sechs Bilder der 1934 erschienenen Serie "Bilder der Vorwelt", liebenswerte Darstellungen von Landschaften, Pflanzen- und Tierwelt in sechs Epochen der Vorwelt - Karbon, Trias, Jura, Kreide, Tertiär und Quartär.

 

   

Erymnoceras doliforme (SAYN & ROMAN, 1930) aus Mikhailov
11. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Die markanten Gehäuse der Ammoniten-Art Erymnoceras doliforme SAYN & ROMAN, 1930 trifft man in besonders scharfer und untereinander Form-übereinstimmender Ausbildung an den russischen Fundstellen an, namentlich in Mikhailov in der Region Rjasan/Russland, etwa 200 Kilometer südöstlich von Moskau. Die Art tritt im Mittelcallov auf (oberer Mitteljura).

 

   

Zur Banzer Petrefaktensammlung und zur Ilmenauer Börse
10. April 2017. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Christoph Schindler freute sich über den gestern erschienenen Museum-Banz-Artikel und fand heraus, dass "Kohlbauers" möglicherweise mit einem damals sehr bekannten Postkarten-Fotographen zu tun haben. Und er besuchte die Ilmenauer Börse und berichtet darüber nur Gutes. Nächstes Jahr wird die Veranstaltung wohl in Suhl stattfinden.

 

   

Die "Hüterin des Feldes" oberhalb Nedensdorf und gegenüber von Banz
10. April 2017. Von Klaus P. Weiss, Lauf an der Pegnitz.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Klaus Weiss ist öfters in der Banzer Gegend, u.a., um die berühmte 1000jährige Stieleiche "Hüter des Feldes" oberhalb des Main-Prallhangs "Am Trimeusel" zu fotografieren. Und er denkt zurück an seinen Banz-Besuch im November 2005 - möglicherweise war damals der gleiche Kassen-Drache da wie neulich beim Richter-Besuch.

 

   

Ein Blitzbesuch in der Banzer Petrefaktensammlung
9. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 20 Abbildungen ("Museen").

In der Petrefaktensammlung im Kloster Banz (Oberfranken) wird eine historische Fossiliensammlung aus der Region gezeigt, die höchste Beachtung verdient. Hier einige Bilder, um Ihnen einen Eindruck zu geben. Wir werden das Museum im Laufe des Jahres nochmals besuchen und es dann ausführlich vorstellen.

 

   

Pleuroceras – sehr dünn, aber nur zur Hälfte
9. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim vorliegenden Pleuroceras erfolgte die Depression des Gehäuse mit scharfer Grenze genau am letzten Septum; die Wohnkammer blieb ungedrückt. Die Außenschale blieb sowohl beim Phragmokon wie auch bei der Wohnkammer erhalten. Wie kann so etwas entstehen?

 

   

Richter' kleines Geo-/Paläo-Antiquariat
7. April 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (www.Richter-Fossilien-Reisen).

Bücher! Papier ist wieder im Kommen!

 

   

Forscher entschlüsseln die Antriebskräfte der Wanderung großer Eisberge
7. April 2017. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
5 Seiten, 5 Abbildung ("Geologisches").

Wenn in absehbarer Zukunft am Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ein Tafeleisberg von der fast siebenfachen Größe Berlins abbricht, beginnt für ihn eine Wanderung, deren Route Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung schon jetzt ziemlich genau vorzeichnen können.

 

   

Neue Insektenordnung entdeckt: Die Taumelflügler (Tarachoptera)
7. April 2017. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Am Museum für Naturkunde Berlin wurde von einer deutsch-chinesischen Forschergruppe eine neue Insektenordnung entdeckt (mit vorerst 2 Gattungen und 4 Arten). Es handelt sich um die ausgestorbene Ordnung der Taumelflügler (Tarachoptera). Die Tiere wurden als Einschlüsse im 100 Millionen Jahre alten Burmesischen Bernstein (Oberkreide) überliefert.

 

   

Die Fossilienbörse 2017 in Leinfelden – ein Rückblick
7. April 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Börsen").

Interessant war für mich die höchst vielfältige Zusammensetzung der Aussteller. In meinen Augen ist das die Stärke dieser Veranstaltung. Etliche Sammler zeigten hier Seite an Seite mit Profis ihre Schätze. Darunter waren viele aus dem Ausland, so z.B. aus Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Großbritannien und Tschechien.

 

   

Clypeaster - "normal" und mit Bissverletzung - aus dem Leithakalk von Retznei
6. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Seeigel aus Retznei sind bei den Sammler bekannt und geschätzt. Sie wurden/werden auf vielen Börsen angeboten, wobei ich feststellen muss, dass die Angebote deutlich weniger geworden sind. Ich trug im Laufe der Jahre einige solcher Seeigel zusammen und zwar ganz speziell der Art Clypeaster scillae DESMOULINS, 1837.

 

   

Eine Seelilie aus dem Oberkarbon von Illinois
3. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Seelilie kommt aus dem klassischen Steinbruch der Wagner Stone Company in Ocoya südlich von Pontiac im Livingston County, Illinois. Sie wurde gefunden in den Schichten des oberen Pennsylvanian (Oberkarbon), Missourian (Bond Formation, LaSalle Limestone). Nach verschiedenen Bearbeitern handelt es sich um eine sehr seltene Art.

 

   

Neue Hinweise auf allmählichen Niedergang der Dinosaurier noch vor Ende der Kreidezeit
3. April 2017. Von Marietta Fuhrmann-Koch, Universität Heidelberg (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Zu einem allmählichen Niedergang der Dinosaurier und Flugsaurier kam es vermutlich noch vor dem Einschlag des so genannten Chicxulub-Asteroiden und dem weltweiten Massensterben am Ende der Kreidezeit. Dies zeigen neue Forschungsergebnisse eines deutsch-mexikanischen Teams von Geowissenschaftlern.

 

   

Die Rieseneishöhle im Dachsteinmassiv
2. April 2017. Von Heinz Falk, Linz.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Wenn Sie einmal im inneren Salzkammergut urlaubend unterwegs sind, besuchen Sie unbedingt die Dachstein-Rieseneishöhle! Mit 2,7 Kilometern Länge zwar nicht allzulang, aber von größter Eindrücklichkeit! Ein Eisgesamtvolumen von etwa 13 000 Kubikmetern auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern Eisdicken zwischen 2 und 20 Metern! Grandios!

 

   

Eine Ceratodus-Kauplatte aus dem Mitteljura!
1. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Von meinem Freund Horst Piefke bekam ich vor einiger Zeit einen Ceratodus-Zahn, ganz eindeutig als solcher zu erkennen, von typischer Form und normaler Größe. Auf dem Etikett war vermerkt "Ceratodus Kaupii - Dogger - Hoheneck". Damit ist dies der Erstnachweis der Ceratodontiformes im Mitteljura!

 

   

Ein unverschämtes Ammoniten stehlendes Eichhörnchen!
1. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Beim Sortieren Schlaifhausener Ammoniten auf dem Gartentisch stahl mir während kurzer Abwesenheit ein Eichhörnchen doch tatsächlich einen der ausgelegten Ammoniten, schleppte ihn auf einen Baum und schaute frech auf mich herunter! Zwar gab es mir den Ammoniten zurück, aber in Zukunft werde ich vorsichtig sein und keine Fossilien unbewacht lassen!

 

   

Pleuroceras salebrosum aus der Erzbank der Buttenheimer Tongrube
1. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Das hier gezeigte Handstück stammt aus der so genannten Erzbank in der Buttenheimer Grube. Die Bank bildet die Basis der Apyrenum-Subzone (untere Spinatum-Zone) und überlagert die Gibbosus-Subzone (Margaritatus-Zone). Der Ammonit zeigt eine interessante Erhaltungs-Varietät: Phragmokon körperlich erhalten, Wohnkammer flach gedrückt. Wie kommt das?

 

   

Klimaschaukel am Ende der letzten Kaltzeit: Warmes Europa lässt Ostasien abkühlen
1. April 2017. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
4 Seiten, 3 Abbildung ("Geologisches").

Eine Veränderung der Niederschlagsverhältnisse an einem Ort kann ihren Ursprung auf der anderen Seite des Globus haben. Ein besseres Verständnis dieser „Telekonnektionen“ kann dabei helfen, die Auswirkungen künftiger Klimaänderungen besser vorauszusehen. Ein gutes Mittel zur Untersuchung der Telekonnektionen ist der Blick in die Klimavergangenheit der Erde.

 

   

Haizähne sind widerstandsfähig – nicht nur beim Beißen!
1. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

In der großen Sandgrube bei Channay-sur-Lathan, in der man an den Wochenenden mit der freundlichen Erlaubnis des Besitzers sammeln kann (grundsätzlich, bis jetzt – er sagt – „solange sich die Sammler anständig verhalten“), kann man viele Fossilien finden, auch schöne Haizähne. Eine ausführliche Beschreibung der Lokalität findet man in Richter 2014.

 

   

Monatsfossilen April: Ammoniten der Art Cadoceras elatmae (NIKITIN, 1878)
1. April 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen (externe Startseite und "Depot Monatsfossilien").

Die Ammoniten der Art Cadoceras elatmae gehörten zu den ersten damals bei uns auftauchenden „Russland-Fossilien“. Das war in den späteren 1980er Jahren. Vor allem auf den großen Börsen wie Sainte-Marie-aux-Mines und München sah man prachtvolle Stücke und auch höchst eindrucksvolle Stufen mit mehreren dieser Ammoniten.  Frei zugänglich.

 

   

Börse der Vereinigung Salzburger Mineraliensammler - diesmal in Hallein!
29. März 2017. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Die beliebte Börse, auf der entgegen des Titels durchaus auch schöne und interessante Fossilien angeboten werden, wird dieses Jahr erstmals in Hallein stattfinden. Man darf gespannt sein auf Atmosphäre und Sonder-Ausstellungen, aber es wird jedenfalls wieder sehr schön sein.  Frei zugänglich.

 

   

Jetzt hab ich auch Ammoniten aus Sainte-Laon präpariert!
28. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Präparation").

Mittlerweile habe ich endlich einige Ammoniten der Ausbeute von der Oktober-Exkursion nach Westfrankreich präpariert  Unter anderem habe ich zwei Perisphinctiden freigelegt, ganz konventionell mit Stichel (allerdings Druckluft-betrieben) und Fräse sowie einem Dremel mit Sismo-Nadel. Einer wurde eingelassen, einer blieb unbehandelt.

 

   

Mark Knopfler und Masiakasaurus knopfleri SAMPSON, CARRANO & FORSTER, 2001
27. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Mark Knopfler wurde 2001 geehrt durch die Benennung eines Dinosauriers nach ihm: Masiakasaurus knopfleri. Und zwar, weil bei den Grabungsaktionen des Teams auf Madagaskar immer wieder mal/ständig die Musik der Dire Streits bzw. von Mark Knopfler lief – „was named after the musician Mark Knopfler, whose music inspired the expedition crew“.

 

   

Lösung des Rätsels no. 6
27. März 2017. Redaktionell.
1 Seite ("Konglomerat").

Wir frugen nach einem der „Sultans of Swing“ (= Dire Straits = britische 1977 gegründete Rock-Gruppe). Mitgründer und Frontmann der Gruppe Dire Straits war Mark Knopfler. Der erste Hit war „Sultans of Swing“, erschienen 1978. Die Lösung war “Mark Knopfler” = Musiker und Frontmann der Dire Straits, das Fossil der nach ihm benannte “Masiakasaurus konpfleri”.

 

   

Das Oxford University Museum of Natural History
26. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
24 Seiten, 45 Abbildungen ("Museen").

Der Besuch des Oxford University Museums of Natural History ist von ganz besonderer Bedeutung für jeden Naturfreund. Untergebracht sind hier die entomologischen, geologischen, mineralogischen und zoologischen Sammlungen, die mehrere Millionen Insekten, etwa eine Million Tiere und Fossilien und einige zehntausend Mineralien und Gesteinsproben enthalten.

 

   

Weitermachen oder aufhören?
25. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Präparation").

Ich habe noch einige unpräparierte Altfunde aus Reuchenette, darunter einige Stomechinus-Exemplare. Die habe ich jetzt mal herausgeholt und mit Ätzkali behandelt. Schon nach dem ersten Ätzgang – der Tonmergel löst sich sehr leicht – sah das Ergebnis dann recht gut aus. Aber: Einer der Igel hat ein paar Stacheln - was tun?

 

   

Zu den Wohnkammer-Aufblähungen bei Ammoniten
25. März 2017. Von Rolf Jandt, Frankfurt.
1 Seite, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich glaube nicht, daß die Ammoniten-Gehäuse durch inneren Gasdruck zerborsten sind, sondern durch einen sich ausdehnenden Festkörper. Günter Richter und Hartmut Huhle brachten schon die Markasit- oder Pyrit-Sprengung als ursächlichen Vorgang hierfür ins Spiel. Mir ist noch ein weiterer Faktor eingefallen: Methanhydrat, so genanntes Methaneis.

 

   

Riesensalamander, Geckos und Olme - Verschwundene Artenvielfalt in Sibirien
24. März 2017. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Wissenschaftler zeigen in einer gerade erschienenen Studie, dass die Artenvielfalt der Amphibien und Reptilien Sibiriens in der Vergangenheit deutlich größer als heute war. Unter anderem fanden die Forscher erstmalig einen asiatischen Vertreter der ausgestorbenen Frosch-Familie Palaeobatrachidae sowie Nachweise für bis zu 1,80 Meter große Riesensalamander.

 

   

Rätsel no. 6
25. März 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Wieder ein Rätsel, dessen Lösung zur einen Hälfte „Allgemein“-Bildung (in diesem Fall jüngste Musikgeschichte) und zur anderen Hälfte paläontologisches Fachwissen verlangt. Preis ist ein schöner Gastrolith, also ein Dinosaurier-Magenstein ("Gizzard Stone") aus der Morrison Formation (Oberjura; Kimmerdige) der Henry Mountains, Südost-Utah/USA.

 

   

Geschnitten, geschliffen und poliert: Madagassische Ammoniten
22. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Konglomerat").

Seit vielen Jahren nun werden bei uns hier die wunderbaren Jura- und Kreide-Ammoniten aus Madagaskar angeboten. Es gibt sie vollkörperlich frei präpariert, aber auch - und schön sind auch diese Stücke! - in Form von median gesägten oder oberflächlich geschliffenen Exemplaren. Wir zeigen ein paar Beispiele.

 

   

Ausbeute aus einem Sammler-Paradies
20. März 2017. Von Erich Stein, Berlin.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Erich Stein zeigt einen Teil seiner Aufsammlungen in der im untenstehenden Artikel beschriebenen Lokalität ("Riesiger Haufen aus fossilreichem Gestein..."). Und er hat sogar schon einen Teil der Stücke ordentlich (und gekonnt!) präpariert, sodass sich der Unkundige nun auch einen Eindruck von der "fertigen Ware" machen kann.

 

   

Riesiger Haufen aus fossilreichem Gestein und daneben das Anstehende: So gut war es noch nie!
20. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 34 Abbildungen ("Fundstellen").

Wir berichten über die aktuelle Situation an einem klassischen seit langen Jahren bekannten Callovien-Fundort in Westfrankreich. Und wir können sagen: So gut war es noch nie! Die fossilreichen Schichten sind größerflächig aufgeschlossen und daneben liegen große Haufen mit abgeschobenem fossilführendem Gestein, das man aufklopfen kann.

 

   

Pleuroceras aus Buttenheim mit Farbmuster-Überlieferung
19. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige einen Pleuroceraten aus der Buttenheimer Tongrube. Man müsste eigentlich „Buttenheim“ gar nicht hinzufügen: Ammoniten mit solchen Farbmuster-Überlieferungen gibt es derzeit nur und ausschließlich in der Buttenheimer Tongrube. Wir Sammler müssen sehr froh sein um solche Fund-Möglichkeiten – haltet Buttenheim in Ehren!

 

   

Jahresprogramm der Nürnberger Mineralien- und Fossilienfreunde e.V.
19. März 2017. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Die Nürnberger Sammlergruppe hat für das Jahr 2017 wie gewohnt ein attraktives und vielseitiges Veranstaltungs-Programm zusammengestellt, mit vielen Höhepunkten für Fossilien- wie Mineralien-Sammler. Schauen Sie sich die Termine an - vielleicht klappt es ja das eine oder andere Mal mit einem Besuch dieses sympathischen Sammlerkreises!  Frei zugänglich.

 

   

Karnevals-Rätsel (Sonderrätsel no. 2)
19. März 2017. Redaktionell.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Hier nun die Lösung des Sonderrätsels no. 2 von Renate Niederehe, die von einem der Teilnehmer - der auch gewann! - als kleine Büttenrede geschickt wurde. Herzlichen Glückwunsch zu einer Stromatolithen-Scheibe aus der Obertrias Englands an Michael Reinhard/Freising! Dank an alle, die mitgerätselt haben!

 

   

Rätsel außer der Reihe no. 1 - es blieb ungelöst
19. März 2017. Redaktionell.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei diesem Rätsel gibt es keinen Gewinner – es wurde von Leserseite keine Komplett-Lösung angeboten. Der ausgelobte Preis, eine Cotham-Marble-Scheibe, wird beim Karnevals-Rätsel = Sonderrätsel no. 2 vergeben – siehe dort ("Aberrantes"). Die Lösung scheiterte immer an der "Ginsterkatze" (wo doch jeder eine daheim hat, oder?).

 

   

Mein erster Trilobit aus Marokko
18. März 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Autor zeigt seinen ersten marokkanischen Trilobiten, einen außergewöhnlich schönen Phacopiden aus dem Unterdevon (Prag) von "Alnif". Er kaufte das Fossil 1990 auf einer Börse in Essen. Vermutlich handelt es sich um Reedops cephalotes hamlagdadianus ALBERTI, 1983.

 

   

Schneidkanten und Fossil-Aufblähungen
17. März 2017. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
1 Seite, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

In der Draufsicht kann man den Unterschied zur Säbelzahn-Katze sehen. Deren Zähne haben nämlich als Fleischfresser-Zähne Schneidkanten, Flusspferd-Zähne haben keine Schneidkanten. Das ist eindeutiger an den Eckzähnen zu sehen. Katzen haben „Messer“ (Reißzähne) und Flusspferde ovale Eckzähne. - Und dann noch einige Worte zu Fossil-Aufblähungen.

 

   

Ein Nachtrag zu Rätsel no. 5
16. März 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Die Nachfrage eines Lesers bei einer Universität wegen des Rätsel-Zahnes wurde mit dem Hinweis auf die mögliche Zugehörigkeit des Zahnes zu einer Säbelzahn-Katze beantwortet.

 

   

Wohnkammer-Aufblähung bei Ammoniten aus dem Toarc der Grands Causses
16. März 2016. Von Günter Richter, Wien.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Der Autor diskutiert die Aufblähung von Ammoniten-Wohnkammern und überprüft auch einen lithologischen Aspekt, stimmt aber der Möglichkeit der Auswirkungen von Verwesungsgasen grundsätzlich zu. Als Beispiele zeigt er verschiedene Ammoniten aus dem Toarc (oberer Unterjura) der Grands Causses in Südfrankreich.

 

   

Ein alter Bock und das preußische Elend
16. März 2016. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Bereits im Jahre 1769 entwickelte Friedrich Samuel Bock die Hypothese, dass Bernstein ein fossiles Baumharz sei und stellte sie in einer Schrift mit dem bescheidenen Titel „Versuch einer kurzen Naturgeschichte des Preußischen Bernsteins und einer neuen wahrscheinlichen Erklärung seines Ursprunges“ der Öffentlichkeit vor. - Zu den Liebig-Bernstein-Bildern.

 

   

Pleuroceras mit aufgeblähter Wohnkammer – warum das denn?
13. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Man findet in manchen Lagerstätten mit Weichsedimenten des Schwarzjura delta immer wieder mal Ammoniten im Sediment, also außerhalb von Konkretionen, deren Wohnkammer aufgebläht ist, die „Schale“ aber im Wohnkammer-Bereich ist zerrissen, zerbrochen, verformt. Woher kommt das?

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 1136: Bernstein – "Das deutsche Gold"
12. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Die mannigfaltigen Töne und Färbungen des Bernsteins, seine leichte Verarbeitungsmöglichkeit, vor allem aber die Atmosphäre des Geheimnisvollen, die den Stein auch heute noch umgibt, haben ihm im Schmuck- und Kunstgewerbe einen hervorragenden Platz gesichert.

 

   

Liebig-Bilder: Sammelbilder auch mit Geo-/Paläo-Themen
12. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Aberrantes").

Wir beginnen eine Serie mit der Wiedergabe von Sammelbildern, die in irgendeiner Art relevant für unser schönes Steckenpferd sind, also für Fossilien und Geologie. Dabei handelt es sich z.B. um die Klassiker wie Liebig-Bilder, Stollwerk-Bilder und Erdal-Kwak-Bilder. Die Vielfalt dieser Bilderserien ist nahezu unüberschaubar. Die Darstellungen sind bunt und harmonisch.

 

   

Und jetzt: Nur noch Frühling!
12. März 2017. Von Christel Duschek & Manfred Fischer, Laugna, Ralf Krause, Hamburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Na, offenbar warten wir doch alle dringend auf den Frühling! Hier wieder Fotos von Lesern, die schon mit der Kamera draußen herum strolchen und schöne Bilder machen, (noch) nicht von Fossilien oder Profilen (das wird aber bald kommen), aber von den Frühlingsboten, den Blumen.

 

   

Saurierknochen aus Argentinien
12. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein paar Bilder von alten Knochen, auch als Hinweis darauf, dass manches in der Fossilwelt absolut unbestimmbar ist über einen gewissen Näherungswert hinaus. Die gezeigten Knochenscheiben sind vollkommen verkieselt mit teilweiser Erhaltung der Knochenstruktur und stammen aus der Oberkreide von Argentinien.

 

   

Unbekannte Strukturen in der Wohnkammer: Pellets?
12. März 2016. Von Sönke Simonsen, Bielefeld.
Seiten, Abbildung ("ForumFossil").

Zu dem aufgeschnittenen Unterstürmiger-Ammoniten: Wirklich ein sehr schönes Exemplar! Ich denke, dass es sich bei der Füllung um Kotpellets handelt oder möchte diese Variante zumindest mal "in den Ring werfen". Die Wohnkammern von Pleuroceraten wurden nach dem Tod des Ammonitentieres am Meeresgrund öfter als Rückzugsraum genutzt.

 

   

Schliff eines Unterstürmiger Pleuroceraten
11. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Vor vielen Jahren zeigte mir jemand auf einer frühen Nürnberger Börse die ersten geschliffenen "Stürmiger" - ich war hin und weg! Ich hab das dann bald selbst probiert und zeige hier einen meiner ersten Schliffe, und der ist gar nicht mal schlecht. Gelernt habe ich: Will man einen guten Schliff, darf man für die Bearbeitung keine Krücke nehmen...

 

   

Erstnachweis der Wirtelalge Palaeodasycladus lorigae BARATOLLO et al., 2008, in den Nordalpen
10. März 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
9 Seiten, 21 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Art wurde erstmals 2008 aus dem Mittelnor (Obertrias) von einem Fundort in den italienischen Karnischen Alpen beschrieben. In einem Handstück aus dem Dachsteinkalk-Riff des Höhen Gölls (Nordalpen) fand der Autor zahlreiche Exemplare dieser Art, was der erste Nachweis außerhalb der Typus-Lokalität ist.

 

   

Ein rezenter/subfossiler/quartärer Hippopotamus-Zahn und einige Worte zu den Flusspferden
9. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Funde").

Der hier gezeigte Zahn wurde mir überlassen mit den spärlichen Angaben „Zahn – Quartär – Kongo“. Er stammt aus einer alten Sammlung und der Verkäufer wusste auch nicht, woher und wie. Der Zahn lag lange Jahre hier bei mir in der Quartär-Schublade. Jetzt kam er mir bei einem Kellergang wieder in die Hände. Es ist also ein „Kellerfund“.

 

   

Das Rätsel no. 5 - gelöst: Ein Flusspferd-Zahn!
9. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Funde").

Na also – wir haben eine richtige Lösung und einen Gewinner – es kamen einige falsche Hyänen (was von der Zahnform nicht so ganz abwegig ist) und auch einige fälschere Vorschläge. Aber bereits gestern Morgen 7 Uhr 18, also sozusagen (für uns Richters) mitten in der Nacht, kam die richtige Antwort von Hartmut Huhle in Sachsen-Anhalt.

 

   

Rätsel no. 5: Wem gehörte der Zahn?
8. März 2017. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Ein ernsthaftes Rätsel, ein Rätsel, das Wissen, Kenntnisse oder zumindest gute Recherchier-Fähigkeit in Literatur und/oder Internet voraussetzt. Es ist ein Flohmarkt-Fund mit nur spärlichen Angaben. Wir haben ziemlich lange gebraucht, um unsere Vermutung, was es sei, zu belegen.

 

   

Ein Schwimmkrebs aus dem Steinbruch Zandt
8. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Vor langer Zeit besuchte ich den Steinbruch Zandt das eine oder andere Mal, zusammen mit meinem guten Freund Sepp Herre. Der Steinbruch ist berühmt für die ganz wunderbare Erhaltung seiner Fossilien. Relativ häufig fand man Geocoma carinata, zarte schön gezeichnete Schlangensterne, deutlich seltener Fische, Krebse und Haarsterne.

 

   

Arno Seuberts Super-Sammlung – 13 Jahre später
7. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
35 Seiten, 76 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Im Dezember 2004 stellten wir hier die „Super-Sammlung Arno Seuberts“ vor. Das war eine der ersten derartigen Präsentationen im „Leitfossil“. Wir wollen uns nun anschauen, wie sich die Sammlung seither entwickelt hat. Immerhin sind 13 Jahre vergangen und das mag für einen begeisterten Fossilien-Sammler eine Menge neuer Fossilien gebracht haben.

 

   

Quenstedtoceras lamberti aus Saratov an der Wolga
7. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die in den letzten 10 Jahren aus Russland zu uns gekommenen prachtvollen Callov-Ammoniten und Schnecken stammen gutteils aus der Tongrube Dubki, darunter auch die wunderbaren auf glitzerndes Gestein gesetzten Ammoniten, perlmuttschalig irisierend. Dubki liegt knapp 10 Kilometer nordöstlich der Großstadt Saratov an der Wolga.

 

 

Tiefer Winter und froher Frühling!
5. März 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg, Günter Richter, Wien & Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Ein Bildbeitrag von österreichischen Freunden und einem Redaktions-Mitglied. Winterbilder von ganz weit oben von Günter Richter, ein wenig zurück in der Zeit, aber nicht viel. Die Frühlings-Bilder unten im Tal machten Gero Moosleitner und Andreas Richter und sie sind sozusagen ganz frisch, gerade fotografiert. Der Frühling kommt, ganz bald!


   

Eine Falttafel mit liebenswerten Fossildarstellungen von 1851
5. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Antikmarkt in Augsburg. Ich finde ein „Tableau Chronologique des divers terrains ou systèmes de couches mine´rales stratifiées…“, eine gefaltete Beilagetafel zur „Géologie appliquée aux Arts et à l'Agriculture…“ von den Herren Charles Dessalines d'Orbigny (der Bruder des allerdings berühmteren Alcide Dessalines d'Orbigny) und A. Gente, von1851.

 

   

Noch ein Stück aus der Frickhinger-Sammlung auf Holzplatte
Zum Beitrag "Sammlungs-Unterbringung no. 37: Schwarze Holzplatten als Fossilien-Sockel" vom 19. Februar 2017.
4. März 2017. Von Walther F- Zenske, Üchtelhausen-Zell
3 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Der Autor zeigt ein in seiner Sammlung befindliches Stück aus der Frickhinger-Sammlung, in der gleichen Art wie die kürzlich im "Praktischen" vorgestellten Basis-Holzplatten verwendet, mit einem schönem Pleuroceras spinatum.

 

   

Die Leitfossil-Jahrgangs-CD 2016 ist da!
1. März 2016. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

2016: 465 Beiträge auf 2296 Seiten (Internet-Explorer-Druckvorschau) mit 4215 Abbildungen.
Der Versand an die Abonnenten wird in den nächsten Tagen durchgeführt.
Kaufpreis für Abonnenten 5 Euro, Versand 1,70 Euro, für Nichtabonnenten 44 Euro, Versand 1,70 Euro.  Frei zugänglich.

 

   

Ganz neue geologische Belege: Die Suevit-Kugeln!
1. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Im RiesKraterMuseum in Nördlingen gibt es auch in der Souvenir-Abteilung etwas Neues: Kugeln aus Suevit, in verschiedenen Größen und sogar poliert. Wer schon einmal mit Suevit gearbeitet hat - geschlagen, Sägeschnitte, Schliffe - weiß, wie inhomogen das Gestein ist und wie schwer es sich bearbeiten lässt. Meine Bewunderung für die Hersteller!

 

   

Evolution: Warum Huftiere bis zur Eiszeit immer größer wurden
1. März 2017. Von Sabine Wendler, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Bis zum Beginn des Pleistozän wurden Huftiere immer größer. Maßgeblich dafür verantwortlich ist das Prinzip der gerichteten Selektion. Größere Huftiere setzten sich demnach durch, weil sie öfter neue Arten bildeten und eine höhere Überlebensrate hatten. Die jeweilige Umgebung, in der Evolution stattfindet, liefert Erklärungspotential für ähnliche überregionale Muster.

 

   

Ältester fossiler Riesen-Pinguin entdeckt
1. März 2017. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Auf Neuseeland wurden Fossilien eines Riesen-Pinguins mit einer Körperlänge von etwa 150 Zentimetern entdeckt. Der Fund stammt aus dem Paläozän und gehört mit etwa 61 Millionen Jahren zu den ältesten Pinguinfossilien weltweit. Die Knochen unterscheiden sich wesentlich von anderen gleichaltrigen Funden.

 

   

Wasserkreislauf reicht viel tiefer als bisher gedacht
1. März 2017. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel
(via idw).
2 Seiten, 1 Abbildungen ("Geologisches").

Nicht nur auf der Erdoberfläche, auch tief im Erdinneren existieren große Mengen Wasser. Doch woher stammt es? Ist es dort seit Entstehung der Erde oder gibt es immer noch Nachschub von der Oberfläche? Neue Erkenntnisse zur Thematik wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht.

 

   

Bio-Kluft mit Calcit-Kristallen aus der Oberpfalz
1. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Bezüglich hohler Brachiopoden-Gehäuse bin ich mittlerweile sensibilisiert. Vielleicht sind sie Kristall-führend oder enthalten sogar ein freies Armgerüst? Fundort-Stichworte sind Bopfingen, Röttingen, Saal, Port-en-Bessin-Huppain, Franken, Oberpfalz usw. Hier zeige ich einen Ohrenbacher Brachiopoden vom Terebratel-Typ, der recht hübsche Calcit-Kristalle enthält.

 

   

Zuercherella zuercheri (JACOB) aus dem Apt des Großen Kaukasus
1 März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Nordkaukasus („Großer Kaukasus“) gibt es mehrere Fundstellen, von denen schöne Apt-Ammoniten stammen, u.a. der Fluss Kurdzhips in der autonomen Republik von Adygea. Mein Exemplar aber kommt laut Etikett aus Georgien; genaueres zur Fundstelle aber konnte ich nicht herausfinden: „Nordkaukasus, Georgien“.

 

   

Mammuthaar aus dem Permafrost-Boden Sibiriens
1. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Dauerfrost-Boden Sibiriens findet man viele Mammut-Fossilien (Mammuthus primigenius BLUMENBACH, 1799), auch Haar. Die Unterwolle ist fein und weich, das Deckhaar von erstaunlicher Festigkeit und Elastizität. Interessant sind auch die kleinen und größeren enthaltenen Pflanzenreste.

 

   

Monatsfossilen März: Calcit-Kristalle im Fossil: Floridas schönste Muscheln
1. März 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 15 Abbildungen ("Depot Monatsfossilien").

Ich zeige Muscheln aus Florida mit honiggelben Calcit-Kristallen, in interessanten Formen und vielfältigen Anordnungen, wirklich ausgesprochen schön, und erzähle über die Lagerstätte dieser mittlerweile berühmten Fossilien. Das Vorkommen dieser kristallführenden Muscheln ist auf eine einzige Lagerstätte beschränkt: "Ruck's Pit".

 

   

Alaaf! Helau! Die Jecken sind los!
27. Februar 2017. Von Renate Niederehe, Euskirchen.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Einen frohen Fastnachts-Ausklang allen Jecken unter den Lesern!
Und gleichzeitig ein Rätselchen: Aus welchen Komponenten - einmal drei und einmal vier (es sind zwei Plastiken) - sind die Montagen zusammen gesetzt? Die erste richtige Lösung wird mit einem schönen Fossilpreis honoriert.

 

   

Ein erstaunliches und erfreuliches Treffen auf Lanzarote
25. Februar 2017. Von Jürgen Viehstädt, Monheim.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Zwei Alte, bei denen manches nicht mehr zu 100 % intakt ist, auch das Sehen nicht, bewegen sich auf der Suche nach anderem Alten, nämlich Fossilem, mit Kopf weit nach unten auf heimatfernem Terrain kollisionsverdächtig vorwärts bis es bumst. Zwar nicht ganz so wie bei Mufflons, aber der gegenseitige Kopfstoß fördert doch die Erkenntnis: Wir kennen uns!

 

   

Mimose oder nicht, das ist hier die Frage
25. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich besitze eine kleine Platte mit Pflanzenfossilien aus der Sammlung Frickhinger, die von der klassischen Lokalität Céreste stammt, Département Alpes-de-Haute-Provence. Frichkinger vermerkte auf dem Etikett "Mimose", was mir aber unwahrscheinlich zu sein scheint.

 

   

Natural Product Molecular Fossils
25. Februar 2017. Von Heinz Falk, Linz.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Bücher neu").

Die Naturstoffe, die vor langer Zeit von lebenden Organismen synthetisiert wurden, führten zu ihren molekularen Fossilien ("Chemofossilien"). Diese können entweder aus den ursprünglichen unveränderten Verbindungen bestehen oder sie durchlaufen periphere Umwandlungen mit Erhaltung der molekularen Skelette.

 

   

Angenagte Periprokt-Öffnung eines Galerites-Gehäuses
2. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Peristom-Öffnung eines Galerites-Gehäuses zeigt klar erkennbare Nagespuren. Es sieht aus, als hätte ein kleiner Fisch oder ein winziges (juveniles) Reptil mit seinen kleinen Zähnchen versucht, die Corona des Seeigels von der sensiblen Stelle der Peristom-Öffnung ausgehend auf zu brechen, um an die Weichteile des Seeigels zu kommen.

 

   

Galeriten als Flintkerne und in Schalen-Erhaltung
23. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle eine kleine Handvoll Galerites-Seeigel vor, in Flint-Erhaltung vom Hvideklint auf Møn und von Ahrenshoop und in Schalen-Erhaltung von Kronsmoor. Interessant sind auch die bei den Kliff-Funden sichtbaren Übergänge von Schalenerhaltung bis zum vollkommen abgerollten Flint-Kern.

 

   

21. Fossilien-Tauschtag in Fegersheim bei Strasbourg
23. Februar 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der Fossilien-Tauschtag in Fegersheim ist mittlerweile berühmt - man trifft dort eine Menge Sammler auch von weither und kann mit seinen mitgebrachten Fossilien tauschen. Das Angebot ist ganz ausgezeichnet und jeder wird Passendes finden. Die Atmosphäre ist höchst angenehm - typisch französisch eben.  Frei zugänglich.

 

   

Ilmenauer Börse mit Mineralien und Fossilien
23. Februar 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Auch wieder eine der schönen und erfreulich wenig gewinnorientierten Kleinbörsen, auf denen man oft hochinteressante Stück zu günstigen Preisen erwerben kann.  Frei zugänglich.

 

   

Ein schönes Hibolithes-Rostrum aus den Solnhofener Plattenkalken
22. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Nur sehr selten findet man Rostren der Art Hibolithes semisulcatus (MUENSTER, 1830) in den Solnhofener Plattenkalken. Ich hab in vielen Jahren des Klopfens bisher kein einziges mitnehmenswertes Hibolithes Rostrum in den Plattenkalken gefunden. Die hiesigen Lagunen-Habitate waren kein Lebensraum für die Tiere.

 

   

Ein neuer Name für die Seekuh aus dem Mainzer Becken
20. Februar 2017. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin (via idw).
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Wirbeltier-Paläontologen fanden heraus, dass sich zwei Arten von fossilen Seekühen im Oligozän des Mainzer Beckens nachweisen lassen. Die beiden neu entdeckten Arten sind so verschieden von allen anderen bekannten Seekühen, dass für sie eine eigenständige Gattung namens Kaupitherium errichtet wurde.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 37: Schwarze Holzplatten als Fossilien-Sockel
19. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Praktisches").

Karl Albert Frickhinger, den Fossilien-Sammlern bestens bekannt von seinen Büchern über fossile Fische (Mergus Fossilien-Atlas Fische) und sein mittlerweile legendäres und sehr gesuchtes Solnhofen-Buch, präsentierte einen Teil seiner Fossilien auf schwarzen Holzplatten. Ich zeige mal einige davon - und das sieht gut aus!

 

   

Sonderausstellung mit Werken von Horst Kuschel und den dazugehörigen Originalen im Werkforum des Zementwerkes Dotternhausen (vom 21. Februar bis 9. April 2017)
18. Februar 2017. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Der durch seine großartigen Fossil-Zeichnungen in weiten Kreisen bekannte Fossiliensammler richtet im Werkforum in Dotternhausen eine Sonderausstellung seiner Darstellungen aus. Unbedingt anschauen!  Frei zugänglich.

 

   

Die ersten Marokkaner (Trilobiten, in diesem Fall)
18. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Konglomerat").

Die ersten Trilobiten aus Marokko kamen in den späteren 1960er Jahren zu uns. Oft handelte es sich um Konkretions-Fossilien und meistens waren die Fossilien sehr hässlich. An Namen gab es wie üblich nichts und auch Schicht und Fundort blieben im Verborgenen. Wir fanden dann irgendwie zu Gravicalymene oder Diacalymene und Ordoviz war auch schnell klar.

 

   

Ein Krantz-Etikett aus der Zeit vor 1850 zu einer Rennensismilia
14. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein altes Krantz-Etikett, na ja, ich habe schon Fossilien mit „alten“ Krantz-Etiketten, in der Regel so zwischen 1900 und aufwärts. Also erstmal nix Besonderes. Aber nachdem meine Krantz-Altetiketten meist aus einer Zeit lange nach dem Krantz'schen Umzug (das war 1850) nach Bonn stammen, ist ein Berlin-Etikett von Krantz für mich schon etwas Besonderes.

 

   

Rissbildungen in Bernstein und Kopal
14. Februar 2016. Von Thea Schäfer, Spremberg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Bei so einem großen Stück Kopal - denke ich - kann man davon ausgehen, dass mehrere Lagen Harz zu unterschiedlichen Zeiten übereinandergeflossen und unterschiedlich ausgehärtet sind. Es müsste also eine Trennlinie vorhanden sein, die nicht so offenkundig sichtbar sein muss. Die Material-Verschiedenheit führt dann zu Spannungen und Rissen.

 

   

Und wieder Seeigel "wie mit Raureif", aber diesmal Schizaster-Exemplare
13. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Recht selten findet man am Ahrenshooper Strand auch mal einen Schizaster. Diese Seeigel stammen dann vermutlich aus dem Obercampan, da die Gattung Micraster im Maastricht nicht mehr auftritt, jedenfalls nicht hier im Ostsee-Bereich. Und meistens sind sie scheußlich. Deshalb habe ich zwei geätzt - hier das Ergebnis.

 

   

Einige Hinweise für die einfühlsame Präsentation von Fisch-Fragmenten
12. Februar 2017. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
11 Seiten, 19 Abbildungen ("Praktisches").

Beim Sammeln im Kupferschiefer, bestimmt aber auch in anderen Flachfossilien-Lagerstätten, findet man immer wieder Fragmente, die zu schade sind zum Wegwerfen. Was tun? Der Autor zeigt hier eine Methode, wie man solche Fragmente wirkungsvoll präsentieren kann.

 

   

Drotops megalomanicus STRUVE, 1990 – die berühmten Groß-Trilobiten aus Marokko:
Ein Guter und eine Mega-Krücke
11. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen ("Konglomerat").

Die ersten solchen Trilobiten tauchten bei uns Mitte der 1980er Jahre auf. Spektakulär, eindrucksvoll – toll! Die Preise lagen zwischen 200 und 500 DM und das war für damals ein Haufen Geld!

 

   

Der Pinatubo-Ausbruch am 15. Juni 1991  
9. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Damals brach der seit etwa 550 Jahren inaktive Vulkan in Form einer plinianischen Eruption aus. Das war einer der größten Ausbrüche des zwanzigsten Jahrhunderts, weltweit spürbar. Die Freisetzung von Aerosolen war die größte seit dem Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883. Der weitweite Abfall der Durchschnitts-Temperatur nach dem Pinatubo-Ausbruch betrug 0,5 Grad.

 

   

Rätsel no. 4 ist gelöst durch Klaus Bosch!
8. Februar 2017. Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Rätsel-Objekt handelt es sich um das (echte) Gehäuse eines rezenten Nautilus pompilius, dem durch geschickte Hände die nachempfundenen Weichteile angefügt wurden in Form einer sauberen Metallarbeit. Cirren, Kapuze, Augen und Trichter wurden einfühlsam nachgebildet und kunstvoll eingebaut.

 

   

In der Tongrube Geisingen gab es auch schöne Muscheln!  
8. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eine der zu früheren Zeit zwar auch nicht extrem häufigen, aber doch immer wieder zu findenden schönen Muscheln aus der berühmten klassischen Lokalität „Tongrube Geisingen“ in der Südlichen Schwabenalb/Baden-Württemberg. Gervillellen wie das hier gezeige Exemplar waren eher selten, häufiger waren Astarten und Idonearca.

 

   

Rätsel no. 4: Ein Alien?
7. Februar 2017. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die spärlichen, aber ausreichenden Eckdaten: Jeder kennt es, keiner von uns Sammlern hat es je lebend in den Händen gehabt, es ist so oder so (meist) der Schmuck jeder Sammlung. Die auf dem Bild gezeigte Darstellung ist ein Kunstwerk, also nicht das Original, aber recht gut nachempfunden. Was ist es?

 

   

Dinosaurier: Kind, Erwachsener oder Greis?
7. Februar 2017. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wie alt wurden Dinosaurier? Diese Frage ist bislang weitgehend unbeantwortet. Damit verknüpft ist zum Beispiel auch die Frage, wie schnell insbesondere die Sauropoden als größte landlebende Tiere an Gewicht zulegten und wie sehr sie dafür auf die Ressourcen ihres Lebensraumes zurückgreifen mussten.

 

   

Der „Shimer & Shrock“: Index Fossils of North America
7. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 12 Abbildungen ("Bücher: Klassiker").

Dieses Buch ist sozusagen der nordamerikanische „Fraas“, allerdings viel umfang- und artenreicher. Es ist zwar wegen Größe und Gewicht ein wenig unhandlich, aber: Es bietet auf 837 Seiten eine unglaubliche Fülle an Aufzählung und Abbildung von Arten. Auf 303 Tafeln werden rund 9400 Einzeldarstellungen von Fossilien gezeigt, zugehörig zu rund 7500 Arten.

 

   

Pixel und die Kürbis-Dinos
6. Februar 2017. Redaktionell.
1 Seite, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Pixel und seine Kürbis-Dinosaurier-Bande planen einen Überfall - "Ihr bekommt das Grünzeug und ich das Katzenfutter, OK?" Nehmt Euch in acht, Ihr Katzen- und Dinofutter-Geschäfte, sperrt die Tore zu und versteckt das Fressen - gefährliche Räuber sind auf dem Weg!

 

   

Zwei wirklich schöne Ceratiten, einer aus Stein, einer auf Papier
6. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ceratiten, na ja, ich hab schon viele gesammelt, in der Würzburger Gegend, bei Crailsheim, in Troistedt, in Lothringen und im Elsass. Und zusammenfassend muss ich sagen: Wirklich schöne, ich meine optisch schöne, wohlgefällige, dem Auge also wohltuende Stücke waren da weder vor noch nach der Präparation dabei. Bei meinen Ceratiten. Aber es gibt sie.

 

   

Die Sprotte, standesgemäß untergebracht 
5. Februar 2017. Von Trixi & Friedl Jüttner, Mering.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Der Preisfisch von Rätsel no. 3 (Leptolepides in Marmorrahmen - welcher Marmo? Veroneser rot!) ging als Gewinn an Friedl Jüttner. Er und seine Frau Trixi fanden nun einen würdigen und standesgemäßen Rahmen für die Sprotte, wie er besser nicht passen könnte.

 

   

Das "Schildkrötenschwein": Entdeckung einer neuen prähistorischen Spezies in Südafrika
5. Februar 2017. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam hat fossile Schädel mit gewaltigen Hauern beschrieben, die zu Vertretern einer ausgestorbenen Art von Pflanzenfressern gehören. Die neu entdeckte Art, Bulbasaurus phylloxyron KAMMERER & SMITH, 2016, füllt eine entscheidende Lücke im Fossilbericht der frühen Verwandten der Säugetiere.

 

   

Ein Seestern aus dem Eozän von Kalifornien
5. Februar 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich stelle hier ein Mitbringsel von den letzten Münchener Mineralientagen im Oktober 2016 vor, also einen "Börsenfund".Es handelt sich um einen kompletten Seestern in sehr guter Erhaltung. Er stammt aus dem sonnigen Kalifornien, genauer gesagt aus einer Gegend, die als „Ventura County“ bezeichnet wird und sich im südlichen Abschnitt des US-Bundesstaats befindet.

 

   

Schönes Hecticoceras aus dem Callov des Seuil-du-Poitou
4. Februar 2017. Von Erich Stein, Berlin.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Eine Frage zu einem Callov-Ammoniten: Im Steinbruch von St. Laon fiel mir ein kleiner aber feiner Ammonit in die Hand und ich glaube, diese Version ist nicht so sehr häufig. Das Tierchen hat einen Durchmesser von 3,4 cm, ist berippt und mit einem Kiel versehen. Ich tippe auf eine Hecticoceras-Version, bin aber bei der Ammoniten-Bestimmung eine Niete. Was ist es?

 

   

Neues aus der Kunst-Werkstatt von Horst Kuschel: Belemniten-Rostren
4. Februar 2017. Zeichnungen von Horst Kuschel, Göppingen-Faurndau.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Aberrantes").

Der Künstler zeigt uns einige frisch gezeichnete Belemniten-Rostren, deren Darstellung wegen des Fehlens von markanten kontrastgebenden Strukturen nicht ganz einfach ist. Aber wie üblich gelangen ihm höchst ansprechende und elegante Zeichnungen, deren Betrachtung Freude macht und deren Exaktheit nicht übertroffen werden kann.

 

   

Ein Involuticeras aus "dem Endress" in Gräfenberg, gefunden 1989
3. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Funde").

Der hier gezeigte Ammonit wurde erworben 1989 auf einer der für Fossiliensammler normalerweise nur minimal interessanten Augsburger Börsen. Damals jedoch war Jürgen Schwarz da mit schönen Weißjura-Ammoniten aus der Frankenalb, und wenn er auch auf verlorenem Posten stand im Kampf gegen das Schmuck- und Mineralien-Angebot – er kämpfte tapfer!

 

   

Stalagmiten liefern Paläo-Klimadaten
3 Februar 2017. Von Petra Giegerich, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Die Nordatlantische Oszillation ist der vorherrschende Luftdruckmodus über dem Nordatlantik, der vor allem das Winterklima in Europa wesentlich beeinflusst. Je nach Ausprägung der NAO kann es zu milden oder sehr kalten Wintern, aber auch zu starken Stürmen kommen. Stalagmiten zeigen veränderten Einfluss der NAO auf Wetterregimes in Mitteleuropa und Marokko.

 

   

Großer Bernstein aus der Kiesgrube
3. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Bernsteinfunde aus den diversen Kiesgruben in Brandenburg sind durchaus bekannt, aber in der Regel handelt es sich da um Krümel, die nur durch aufmerksames Suchen gefunden werden. Stücke mit einem Zentimeter sind da schon etwas Besonderes. Insofern war ein Fund vor etwa 10 Jahren mit Großsteinen, so eine Art „Hortfund“, eine Sensation.

 

   

Ordovizischer Trilobit aus Salamanca (¡Olé!): Placoparia tournemini
2. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Wieder eines der schönen Stücke aus der Frickhinger-Sammlung, diesmal ein Trilobit aus dem Ordoviz von Salamanca in Spanien. Die Art tritt auf im Mittelordoviz und wurde 1847 von Marie Rouault (einem bemerkenswerten Mann und Forscher, auch „Perückenmacher-Geologe“ genannt, aber das ist eine andere Geschichte) errichtet als Calymene tournemini.

 

   

Ptychodus-Fossilien aus dem Pietra di Prun (Oberkreide)
1. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Im wunderbaren Museo civico di Storia Naturale di Verona hängen zwei Platten mit Ptychodus-Fossilien. Die eine ist eine Platte von etwa 50 x 30 Zentimeter mit vielen großen Ptychodus-Zähnen. Das Stück hat mich eigentlich mehr beeindruckt als die Monte-Bolca-Fossilien im Haus.

 

   

Rätsel no. 3 - Lösung und Erklärung
1. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Stein ist ein roter oder gelblicher Knollenkalk, der in Steinbrüchen im Valpolicella-Tal (wenige Kilometer nordwestlich von Verona) gebrochen wird. Die Frage nach dem Gestein musste also mit „Veroneser Marmor“ oder entsprechenden Begriffen beantwortet werden, wie es Friedl Jüttner als erster getan hat. Danke an alle fürs Mitmachen!

 

   

Briefmarken aus Stein – für den Mann, der alles hat
1. Februar 2017. Von Gabo Richter, Augsburg.
11 Seiten, 24 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei der Suche nach Dingen, die Andy eine Freude machen könnten, habe ich es einfach! Weil, ganz egal was, ich mir ausdenke, es zu irgendeiner seiner Sammlungen passt.In diesem Fall war es eine Kombination aus Fossilien, Gestein und Briefmarken, steinerne Briefmarken mit Fossilien drauf!

 

 

Monatsfossilen Februar: Stromatolithen-Kalke aus 3750 Metern Höhe
1. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 6 Abbildungen ("Depot Monatsfossilien").

Die entsprechenden bolivianischen Stromatolithe der Lagerstätte wurden bis vor wenigen Jahren meist mit der Altersangabe „Präkambrium“ versehen. In der Tat stammen die bolivianischen Stromatolithen aus kreidezeitlichen Gesteinen der El Molino-Formation, die großteils (inklusive der Stromatolithen-Bänke) zum Maastricht (Oberkreide) gehört.

 

   

Und noch eine Sprotte, handwerklich verarbeitet. Gleichzeitig Rätsel no. 3.
29. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein heutiger Antikmarkt-Kauf ist eine Sprotte, fein säuberlich gerahmt. Sie ähnelt der erst vor wenigen Tagen vorgestellten aufgedoppelten Sprotte. Die Fossilplatte aus dem Solnhofener Plattenkalk wurde in einen Rahmen aus technischem Marmor eingesetzt. Die Frage: Welcher Stein ist das? Der Preis: Eine andere Sprotte, ungerahmt..

 

   

Pleuroceras mit abnormer Wohnkammer-Glättung
28. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Bei einem der Treffen der „Fossilienfreunde Augsburg“ zeigte Günter Merk einen Ammoniten aus der bestens bekannten Tongrube Buttenheim/Oberfranken. Man sammelt dort in den Schichten des Oberpliensbach (Unterjura; Quenstedt Schwarzjura delta 2; Amaltheen-Ton) und "kranke" Ammoniten sind nicht so sehr selten. Aber so einer schon!

 

   

Wasser gelangte früher auf die Erde - Studienergebnisse widersprechen Kometen-Hypothese
26. Januar 2017. Von Christina Heimken, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Gelangte das Wasser bereits früh während der Erdentwicklung auf die Erde oder erst später durch Einschläge von Kometen? Beide Hypothesen werden diskutiert. Planetologen der WWU haben nun durch Isotopenmessungen gezeigt: Das Wasser muss früh auf die Erde gekommen sein. Die Studie ist in "Nature" veröffentlicht worden.

 

   

Rissbildungen auf Bernstein- und Kopal-Oberflächen
26. Januar 2076. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Seit längerer Zeit bemerke ich zunehmende oberflächliche Rissbildungen (sieht aus wie Krakelee-Netz auf Bildern, Lacken oder Keramik-Oberflächen) an meinem großen Vorzeige-Kopal. Weiß irgend jemand, woher solche Krakelierungen kommen und was man dagegen machen kann, vorbeugend? Jetzt werde ich die Fläche erst einmal neu schleifen und polieren.

 

   

Auf dem Tiefsee-Holzweg: Ein versunkener Baumstamm als vielfältiger und dynamischer Lebensraum
26. Januar 2017. Von Fanni Aspetsberger, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildung ("Konglomerat").

Die Tiefsee ist ein gewaltiger, scheinbar lebensfeindlicher Ort, durchbrochen nur von vereinzelten Oasen des Lebens. Solche Oasen entstehen beispielsweise, wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, so genannte wood falls, wo sie für begrenzte Zeit reichhaltiges Leben erlauben.

 

   

Gomphotherium-Zahn aus der Hallertau - ein tragischer Fall
25. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 11 Abbildungen ("Konglomerat").

Der hier gezeigte Zahn gehörte mit hoher Wahrscheinlichkeit früher mal einem Tier der Art Gomphotherium angustidens (CUVIER, 1817). Es handelt sich um den M3 rechts oben, also einen Oberkiefer-Molaren. Er stammt aus der Oberen Süßwasser-Molasse (Miozän) Niederbayerns.

 

   

Süditalien: Aktive Plattengrenze birgt Erdbebengefahr
25. Januar 2016. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel
(via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Der Mittelmeerraum ist tektonisch äußerst aktiv und damit von Naturkatastrophen bedroht. Das zeigen die jüngsten Erdbeben in Mittelitalien auf eindringliche Weise. Ein internationales Wissenschaftler-Team fand Hinweise auf eine aktive Erdplattengrenze, die ebenfalls starke Beben hervorrufen kann.

 

   

Veranstaltungsprogramm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2017
25. Januar 2017. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Programm des Kulturbundes Treptov im ersten Halbjahr 2017 bietet wieder und wie gewohnt eine Vielzahl abwechslungsreicher und interessanter Vorträge - auch die Anfahrt von weiter her lohnt sich ganz sicher! Schauen Sie sich die Themen an.  Frei zugänglich.

 

   

eBay-Fund: Eine hundsordinäre Sprotte, aber auf "Marmor"!
24. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Es ist ein Allerweltsfossil, nämlich eine Sprotte aus den Solnhofener Plattenkalken: Leptolepides sprattiformis (BLAINVILLE, 1818). Aber – aber! – „auf Marmorplatte“. Auch auf den eher schlechten Angebots-Bildern erkannte man, dass sowohl die Fischplatte wie auch die Trägerplatte, also der Marmor, fein säuberlich verarbeitet waren. Also gekauft!

 

   

Flintknolle mit Schnecken-Inhalt – was ist es und wie alt? Keine Ahnung…
23. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Von einem Freund – danke, Beat! -, der um meine Vorliebe für Fossilien mit Altetiketten weiß, erhielt ich vor einiger Zeit ein sehr interessantes Stück. Es ist der Steinkern einer Schnecke, verkieselt, in einer Flintknolle liegend. Grundsätzlich ein sehr attraktives Fossil, noch dazu geschmückt mit einem uralten aufgeklebten Sammlungs-Zettel.

 

   

Winter in den Alpen
23. Januar 2017. Redaktionell; Foto Siegfried Wiescholek.
1 Seite, 1 Abbildung ("Aberrantes").

Siegfried Wiescholek zeigt uns, was eine Harke ist: Winter in den Alpen! Da können wir heim gehen mit unserem bisschen Schnee und froh sein, dass wir nicht in den Alpen wohnen und unsere Gehwege dort frei schaufeln müssen... Es reicht auch hier schon. Andererseits - eine schöne und friedvolle Landschaft.

 

   

Frohe Farben auch im Winter: Ein Ichthyolibri als Meisenknödler
23. Januar 2017. Redaktionell; Fotos Stefanie Ludwig, Gabo und A.E.R.
3 Seiten, 8 Abbildungen ("Aberrantes").

Gabo sandte einen ihrer getöpferten Ichthyolibris an ihre Freundin Stefanie Ludwig, hergerichtet als Verzierung eines Meisenknödel-Strangs. Steffie hängte ihn im Garten auf und fotografierte ihn beim Einsatz, zuerst bei noch einigermaßen warmem Wetter und dann mit Eiskristallen.

 

   

Bizarres Wüstenholz vom Elephant Hill in Libyen
23. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Vor längerer Zeit führte Jochen Gregor mehrere Exkursionen nach Libyen durch, wobei er auch Fossilien, geologische Belege und sonstige Proben sammelte. Die Sammelstücke übergab er dem Naturmuseum Augsburg, aber ein Kieselholz-Belegstück bekam auch ich. Er hatte es im Januar 1995 gesammelt.

 

   

Hystrivasum horridum aus dem Pliozän Floridas
22. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Art Vasum horridum wurde 1886 errichtet von Angelo Heilprin (1853-1907). Den Artnamen wählte Heilprin nach der Oberfläche die Schnecke; „horridus“ ist Lateinisch und hat nichts wie oft angenommen mit „Horror“, also Schrecken, Erschauern usw. zu tun, sondern bedeutet struppig, zottig oder rau. Und struppig schaut die Schnecken nun wirklich aus.

 

   

Vom Herbst in den Winter…   Impressionen aus einer eher Sammler-unfreundlichen Zeit
21. Januar 2017. Fotos Walther F. Zenske, Gero Moosleitner und A.E.R..
13 Seiten, 23 Abbildungen ("Aberrantes").

Vorbei ist es mit dem Sammeln. Wir gingen den Weg von den freundlichen oder auch prachtvollen Farben des Herbstes über die Raureif-Zeit bis zum dichten Schneefall und dem weißen Land, das wir jetzt sehen. Alles ist still, die Erde ruht sich aus… Aber wir träumen von warmen Tagen und guten Fossilfunden im Frühling. Na ja, es dauert ja eigentlich nicht mehr so lang.

 

   

Hermann F. Stange (14. März 1921 bis 20. Januar 2017)
21. Januar 2017. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.

Am Morgen des 20. Januar verstarb unerwartet Hermann F. Stange im Alter von 95 Jahren. Wir verloren einen Menschen, wie es nicht viele gibt. Er wird weiterleben in unseren Gedanken und Gesprächen. Er war bis zuletzt geistig hochaktiv, vielseitig interessiert und vielseitig tätig. Er war wie wir Fossiliensammler und betrieb das Steckenpferd mit Eifer und Intelligenz.


   

Atlas ostéologique pour servir à l'identification des mammifères du Quaternaire
20. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Bücher neu").

Ich gebe einen Hinweis auf ein Bestimmungswerk für quartäre Säugetierreste. Es handelt sich um ein trotz des geringen Alters (erschienen 1971 und 1981) bereits legendäres Tafelwerk. Dass es relativ wenig bekannt ist, liegt an den geringen Auflagenzahlen. Leider bestehen kaum Zugangsmöglichkeiten zu den Büchern. Angehängt ein kleines Rätsel außer der Reihe.

 

   

Rätsel no. 2 gelöst: Nautilus-Fragment mit interessantem Epöken-Bewuchs
20. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Fossil ist das Fragment eines Nautiliden der Art Germanonautilus bidorsatus (SCHLOTHEIM, 1820). Das Fossil stammt aus dem "Germanischen" Muschelkalk in Neidenfels bei Crailsheim/Baden-Württemberg, einem von altersher berühmten Fundort für Muschelkalk-Fossilien. Hartmut Huhle war der Einsender der ersten richtigen Antwort.

 

   

Pseudaganiden aus Mittel- und Oberjura
18. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 19 Abbildungen ("Lehrreiches").

In Süddeutschland treten die Formen der Gattung Pseudaganides im gesamten Oberjura auf. Man findet sie von ganz unten (Quenstedts Weißjura alpha) bis ganz oben (Weißjura zeta), allerdings mit einem deutlichen Häufigkeits-Maximum im Weißjura gamma. Insgesamt nimmt die Häufigkeit vom Weißjura gamma nach oben deutlich ab.

 

   

Erdnüsse aus Malaysia - fossil, subfossil oder Kunsthandwerk?
18. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 19 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Jahr 2007 besuchte Gerd Wachno bei einer Geschäftsreise nach Malakka (Malaysia) ein Antiquitäten-Geschäft. Dort fielen ihm zwei aus Stein bestehende Erdnuss-Cluster auf. Der Verkäufer beantwortete die Frage nach der Natur der Stücke mit „fossils“, Versteinerungen also, und da die Stücke so oder so etwas Besonderes waren, kaufte sie Gerd Wachno.

 

   

Rätsel no. 2 - weitere Hinweise
16. Januar 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Es kamen einige Lösungsversuche, aber alle lagen daneben oder sie waren zu vage. Deshalb weitere Hinweise. Es ist, wie von allen angenommen, ein Fossil bzw. das Relikt eines Fossils. Mit Mühe kann man sich die komplette Form rekonstruieren (von der auf dem Bild nichts zu sehen ist). Die Schicht, aus der das Fossil kommt, ist etwas Urdeutsches.

 

   

Eine marokkanische Trilobiten-Stufe aus Urzeiten
16. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige ein Handstück mit marokkanischen Trilobiten. Gleich denkt man an „ergänzt, gefälscht, zusammen gestöpselt“ usw. – aber nichts dergleichen! Das ist ein unmanipuliertes Stück von beachtenswerter Hässlichkeit. Abgesehen von einigen sehr groben Präparations-Versuchen mit einem Nagel und (vermutlich) einem Stein als Schlegel wurde nichts gemacht.

 

   

Noch eine Tischplatte, diesmal aus devonischem Marmor
15. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 10 Abbildungen ("Aberrantes").

In einem "Gartenlaube"-Beitrag von 1860 zeigt Emil Adolf Roßmäßler eine Tischplatte mit einer unglaublich dichten Ansammlung von Cephalopoden aus dem Devon des Harzes, nautiloide und orthocone Typen, aber auch cyrtoceratoide Formen usw. Roßmäßler philosophiert aus der Sicht der in der Platte sichtbaren Kopffüßer und spricht mit deren Worten.

 

   

Allerherzlichste Glückwünsche zum Geburtstag:   Walther F. Zenske - 60 Jahre!
15. Januar 2017. Von Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (externe und interne Startseite).

Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute! Alles soll so werden, wie Du es haben möchtest, Dir und allen um Dich herum soll es gut gehen, Probleme sollen verschwinden, Beruf und Freizeit sollen Spaß machen!

Alles Gute, liebes Waltherle!

 

   

Ein großer Ebay-Fund – Pachydiscus sp. – mit Zugabe!
14. Januar 2017. Von Axel Wittmer, Herford.
7 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

Im Mai 2016 stöberte ich in eBay und stolperte über ein Angebot mit dem Titel „Ammonit 63 x 56 cm“. Es lehnte ein entsprechend aufgeklapptes Metermaß vor dem Ammoniten - Donnerwetter, das war beeindruckend! Nicht gedrückt, keine Risse - gekauft! Und nun ist der Ammonit fertig präpariert und ich freue über das schöne Stück.

 

   

Rätsel no. 2 verlangt Rekonstruktions-Fähigkeiten
14. Januar 2017. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wieder mal ein reines „Bilderrätsel“. Das heißt in diesem Fall, dass das Informations-Angebot (vorerst) nur aus diesem Bild besteht. Wir sagen Ihnen lediglich die Bildhöhe: 2,5 Zentimeter. Weitere Hilfe dann, wenn Sie (hoffentlich) nicht schnell herausgefunden haben, was das auf dem Bild gezeigte Teil ist.

 

   

Baby, it's cold outside… Wie Kälte und Dunkelheit die Dinosaurier auslöschten
13. Januar 2016. Von Jonas Viering & Mareike Schodder,
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Klimawissenschaftler hypothesieren, dass winzige Schwefelsäure-Tröpfchen, die nach dem Chicxulub-Einschlag hoch oben in der Atmosphäre entstanden, für mehrere Jahre die Sonneneinstrahlung blockierten. Viele Pflanzen starben, und der Tod wanderte durch die Nahrungsnetze, auch im Meer - die Wassertemperatur sank genauso drastisch ab wie die Lutftemperatur.

 

   

Landschnecken aus Marokko
13. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Das ist nun wirklich ein UFO, jedenfalls für mich. Auf einer der letzten Börsen kaufte ich mir bei einem Marokkaner ein "Einzelstück" - tatsächlich lag nur ein einziges solches Gesteinsstück mit Schnecken auf dem Tisch. Das übliche Frage- und Antwort-Spiel - "was, woher, wieviel", darauf die üblichen Murmel-Antworten; immerhin war die Preisnennung klar.

 

   

Eine Tischplatte aus dem Adneter "Tropfbruch" und ihre Geschichte
13. Januar 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
9 Seiten, 11 Abbildungen ("Geologisches").

In Adnet (nahe Hallein) und seiner Umgebung wird - vor allem wurde, der Abbau wird nur noch reduziert betrieben - in einigen Steinbrüchen (der bekannteste ist der "Tropfbruch") Buntkalk abgebaut. Bekannt ist der Stein vor allem unter dem Namen „Adneter Marmor“. Der Stein wurde schon von den Römern als Baumaterial für Reliefs, Statuen usw. verwendet

 

   

Sankt-Petersburger Trilobiten unter UV
12. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 23 Abbildungen ("Praktisches").

Vor einigen Tagen spielte ich wieder mal mit UV-Bestrahlung – wie reagiert dieses oder jenes Fossil? Mir gerieten auch Sankt-Petersburger Trilobiten in die Hände. Beim genauen Anschauen wurde dann sichtbar, dass an allen Stücken teilweise umfangreich manipuliert worden war. Man muss aber einräumen, dass der Präparator seine Sache wirklich gut gemacht hat.

 

   

Indien war gar nicht so isoliert wie gedacht
12. Januar 2017. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Bevor Indien mit der eurasischen Platte kollidierte, war es während seiner Wanderschaft für mindestens 30 Millionen Jahren weitgehend isoliert, so die gängige Meinung der Forschung. Nach aktuellen Erkenntnissen von Paläontologen der Universität Bonn kann die Abgeschiedenheit des indischen Subkontinents doch nicht so ausgeprägt gewesen sein.

 

   

Ein Basalt-Steinbruch in einer Landschaft, wo man das nicht erwarten würde
11. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Geologisches").

Der sporadisch im Abbau stehende Steinbruch erschließt ein kleinräumiges Basalt-Vorkommen. Die Datierung des Basalts ergibt ein Alter von 5,75 Millionen Jahren; die Ablagerung des Basalts erfolgte also im obersten Miozän (Messin). Überraschend ist die Lage inmitten eines Kalkplateaus der Grands Causses.

 

   

Trilobiten erzählen eine spannende Geschichte vom Überleben im Paläozoikum
11. Januar 2017. Von Gabriele Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Angriff eines räuberischen Tintenfischs, schwere Verletzungen am Kopf und Auge, der verzweifelte Kampf ums Überleben – all das liest Privatdozentin Dr. Brigitte Schoenemann aus den Überresten eines Trilobiten. Vor 465 Millionen Jahren lebte der Trilobit, den die Kölner Biologin vom Zoologischen Institut und Institut für Biologiedidaktik nun untersuchte.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 36: Fossilien-Sockel (die abgespeckte Version in Brückenform)
10. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Unser Tüftler Uwe Ryck dachte das Aluminium-Sockel-Projekt (Sammlungs-Unterbringung no. 35) noch einmal durch und kam auf eine einfachere und entsprechend billigere Lösung. Er bog Streifen aus Aluminiumblech zu Standsockeln. Auch hier schuf er wie bei den kompakten Alu-Sockeln drei Versionen, diesmal allerdings in Brückenform.

 

   

Natur um acht Millionen Jahre zurückgeworfen
10. Januar 2017. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Untersuchungen an Fledermäusen ergaben, dass ein paar Tausend Jahre menschlicher Einwirkung genügen, um die Natur acht Millionen Jahre zurückzuwerfen. Diese lange Zeit bis zur Wiederherstellung der Artenvielfalt zeigt, welche gravierenden Folgen die Ausrottung von Arten durch den Menschen für die langfristige Evolutionsdynamik zumindest auf Inseln hat.

 

   

Ein Schlangenstern aus Bundenbach und einige Worte über Wilhelm Maucher (1879–1930)
9. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle einen Schlangenstern aus dem Hunsrück-Schiefer vor, ein hübsches Stück, für mich doppelt interessant, weil es aus der Mineralien- und Fossilien-Handlung des bekannten Mineralogen Wilhelm Maucher in München stammt. Gesammelt und verkauft wurde es im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

   

Zwei typische Vertreter des Leitammoniten Ardescia desmoides (WEGELE) und eine Diskussion über die Variabilität dieser Art
8. Januar 2017. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
7 Seiten, 8 Abbildungen ("Lehrreiches").

Aufgrund der großen Variabilität zahlreicher Ammonitenarten ist die Zuordnung von Fundstücken zu bestimmten Arten immer schon schwierig gewesen. Der Autor diskutiert die Anwendung des biologischen Artkonzeptes bei Fossilien am Beispiel von Ardescia desmoides (WEGELE).

 

   

Das Mammouphant!
6. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 17 Abbildungen ("Aberrantes").

Das Mammouphant – es ist sächlich nach dem dominanten Teil, obwohl der Phant männlich ist – ist ein sagenhaftes Tier, in Legenden und Überlieferungen in ganz Südfrankreich bekannt. Manche Forscher glauben, es sei eine Übertragung aus den so lang zurück liegenden Zeiten unserer Vorfahren, die hier das Mammut jagten.

 

   

Ein Karneol-Seeigel vom Ostsee-Strand
6. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Von einem Freund in Leipzig bekam ich immer wieder mal Fossilien. Zusammen mit einigen anderen Fossilien wurde mir 2015 ein kleiner Seeigel geschickt, ein Steinkern, als Seeigel eher unscheinbar und kaum erkennbar, aber: Er besteht aus homogenem durchscheinendem rotem Karneol. Und das ist nun schon eine Besonderheit! Vielen Dank, Horst!

 

   

Prachtvoll, pathologisch und meisterhaft ergänzt – ein Euhoploceras aus England 
5. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Ammonit hat einen Durchmesser von 15,5 Zentimeter und sieht echt gut aus, saugut! Komplett erhaltene freundlich karamellfarbene Schale, schöne durch keine Unregelmäßigkeit gestörte Spirale, wunderbare perfekt erhaltene Dornen – ein Traum von einem Euhoploceras! Und er stammt von der berühmten Lokalität Cockroad Farm in Beaminster.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 35: Fossilien-Sockel für die Vitrine – vornehm!
4. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Praktisches").

Bei Gesprächen mit Uwe Ryck, einem begnadeten Metallbauer, diskutierten wir die Möglichkeit von Sockel-Präsentation unserer Schätze in den Vitrinen. Wenn man verschieden hohe Unterlagen hat, um die Fossilien darauf zu legen, kann man auch kleinere Stücke so zeigen, dass sie gut gesehen werden.

 

   

Rätsel no. 1 - richtig beantwortet von Walther F. Zenske
4. Januar 2017. Redaktionell.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Der gezeigte und gefragte Ammonit war ein Virgatites aus Russland. Der erste Einsender einer richtigen Antwort war Walther F. Zenske. Er schrieb: „Ich revidiere meinen 2. Versuch, nachdem ich mich gerade nochmals mit den Rippen (und dem nicht vorhandenen) Kiel versucht habe auseinander zu setzen. Ich schätze mal, es handelt sich um einen Virgatites virgatus."

 

   

Rätsel no. 24 aus dem vergangenen Jahr, gelöst von Michael Reinhardt
4. Januar 2017. Redaktionell.
3 Seite, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei diesem Gaudi-Rätsel hatte ich eigentlich erwartet, dass diverse fossile Pflanzen und vor allem Korallen genannt werden würden. Erstaunlicherweise kam kaum etwas in dieser Richtung. In der Tat ist es der Abschnitt eines Ingwer-Rhizoms, der langzeitig in der Küche lag, verhärtete und sich verfärbte.

 

   

Massen-Vorkommen von Orbitolina concava (LAMARCK, 1801)
3. Januar 2017. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Fundstellen").

Innerhalb der zwischen Comps-sur-Artuby und Bargème (Département Var, Provence) anstehenden Mittelcenoman-Schichten gibt es einzelne Kalkmergel-Lagen, die fast ausschließlich die Großforaminiferen-Art Orbitolina concava (LAMARCK, 1801) enthalten. Beim Verwittern der Mergel bleiben sie dann auf den flacheren Stellen der Hänge in Massen liegen.

 

   

Advents-Etiketten – grundsätzlich eine Idee zum Nachahmen?
3. Januar 2017. Von Gabo Richter, Augsburg.
7 Seiten, 28 Abbildungen ("Praktisches").

Anfang Oktober waren wir mit einer „Richter-Reise“ in Westfrankreich unterwegs. Natürlich haben auch Andy und ich ein bisschen gesammelt. Ich habe all meine eigenen Fundstücke klammheimlich in einem eigenen Karton gehortet. Bei der Etikettierung habe ich eine neue Methode der Darstellung ausprobiert.

 

   

Gold! Gediegen Gold!
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Ich war Gold suchen, allerdings nicht mit der Waschpfanne und schon gar nicht mit der Hacke, sondern in eBay. Und es ist auch schon eine Zeit her, aber – das Ergebnis ist Gold! Ich wollte mal ein „Stück“ Waschgold besitzen und da kam mir das entsprechende eBay-Angebot gerade recht. Es ist ein Flitter, ein Blättchen mit den Abmessungen 3,5 x 2,5 Millimeter.

 

   

Ha! Ein höchst erfreulicher und überraschender „Präparations“-Erfolg!  Ursprünglicher Titel: „Spiriferide Brachiopoden aus dem Perm des Ural“
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Untertitel: Erst ein Börsen-Fund (1997) und jetzt ein Säure-Fund (2017) – und für mich mit hoher Wahrscheinlichkeit schon jetzt das beste Fundstück des Jahres 2017: Brachiopoden in Brachiopode!

 

   

Großes Hammatoceras speciosum (JANENSCH, 1902) aus dem Calvados  
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige ein großes Hammatoceras (Durchmesser 23,5 Zentimeter), einen Phragmokon ohne einen wesentlichen Wohnkammer-Anteil. Das Gehäuse ist linksseitig weitgehend mit rekristallisierter Schale bedeckt, rechtsseitig aber noch gesteinsbedeckt (darunter aber, soweit erkennbar, auch beschalt; ich könnte es also noch freilegen). Lieber nicht...

 

   

"Peanut Wood" – ein fossiles Holz aus Australien mit Bohrgängen von Teredo
3. Januar 2017. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossile Kieselhölzer in geschliffener und polierter Form sind stets attraktive Sammelstücke. Das hier vorgestellte Exemplar fällt neben den charakteristischen Holzstrukturen vor allem durch weiße rundliche bis ovale Einschlüsse auf. Der Form nach erinnern sie an Erdnüsse, deshalb wird Kieselholz im Herkunftsland auch „Peanut Wood“ (= Erdnuss-Holz) genannt.

 

   

Ebay-Fund: Ein schönes (wenn auch kleines) Tragophylloceras!
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Schaut man sich den Ammoniten genau an, dann erkennt man im Nabel der rechten Flanke ganz innen eine schimmernde Blase, winzig klein. Dabei handelt es sich um das, was früher sinnreich als „Embryonal-Blase“ oder „Nukleus“ bezeichnet wurde, heute aber mit dem Begriff Protokonch bezeichnet wird.

 

   

Rätsel no. 1 des neuen Jahres
3. Januar 2017. Redaktionell.
1 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Was zeigt das Schwein auf dem Bild mit den guten Wünschen zum neuen Jahr? Wir fragen nach Gattung und Herkunft des Ammoniten (natürlich nur ungefähr, sozusagen großräumig). Preis für die erste einigermaßen richtige Antwort ist ein ebensolcher Ammonit wie der abgebildete.

 

   

Weitere Hinweise zu Rätsel no. 24 aus dem vergangenen Jahr
3. Januar 2017. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Zur Lösung es Rätsels gehen Sie Sie mal in die Küche und schauen Sie sich um. Das im Rätselbild gezeigte Teil erlebte eine besondere Behandlung, wodurch es etwas anders aussieht als sonst. Man könnte es also durchaus als subfossil bezeichnen. Hier nun eine starke Oberflächen-Vergrößerung.

 

   

Monatsfossil Januar: Der Brachiopode Torquiryhnchia speciosa (MUENSTER, 1839)
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 8 Abbildungen ("Depot Monatsfossilien").

Das Monatsfossil ist ein Brachiopode. Ich zeige das Fossil, weil es von Erhaltung und Größe (7 Zentimeter!) her eine Besonderheit ist und auch, weil mir die elegante Form dieser Brachiopoden grundsätzlich so gut gefällt. Der Brachiopode ist unbeschädigt und sitzt auf einem größenmäßig angepasstem Gesteinsstück.

 

   

Frank Stiller: Allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag - 50 Jahre!
1. Januar 2017. Von Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung (externe und interne Startseite).

Allerherzlichst wünschen wir Dir Glück und Segen, Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg bei allem, was Du beginnst, vielerlei Neues und Schönes, frohe Tage, schöne Reisen! Alles soll in Erfüllung gehen, was Du Dir wünschst!
Rundum:  Alles Gute!

Wir sind sehr froh, Dich zu kennen!

 

   

Wir wünschen allen Lesern und überhaupt absolut allen, ob nah oder fern:

Ein supergutes neues Jahr!
Gesundheit, Glück, Interesse und Unternehmungslust, Freude an allem außen herum und Zufriedenheit!
Den Sammlern aber wünschen wir Funde vom Feinsten, wie von der Sau auf dem Bild präsentiert!

Eure Richters - Gabo, Melly, Andy & Pixel!

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

HAUFWERK.COM – ein neuer Lieferant für paläontologisches Equipment
13. November 2016. Redaktionell.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Jeder Sammler weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann, das richtige Equipment zu finden. Händler, die zu vernünftigen Preisen wirklich das anbieten, was der Sammler und Präparator benötigt, gibt es nicht. Diese Lücke versucht nun HAUFWERK.COM, der neue Online-Shop für paläontologische Sammler und Präparatoren, zu schließen.  Frei zugänglich.

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mikroproben von eBay
1. Oktober 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 16 Abbildungen ("Mikromania").

Vor längerer Zeit erhielt ich via eBay ein Lot mit Mikrofossil-Proben. Mich interessierten diese Proben vor allem auch deswegen, weil auf einem Etikett der Name eines Mikropaläontologen vermerkt ist: „leg. Bachmann 1957“. Dabei handelt es sich mit großer Sicherheit um den österreichischen Silicoflagellaten-Spezialisten Alfred Bachmann (1926-2003).

 

   

Carl von Theodori (1788–1857) – ein "ganz Großer"
18. September 2016. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
12 Seiten, 16 Abbildungen ("Berühmtheiten").

Carl von Theodori war der erste, der Flugsaurier-Reste aus dem Unterjura beschrieb. Er machte sich auch sehr verdient um die Erforschung der Ichthyosaurier Oberfrankens. Er untersuchte den (immer noch) größten europäischen Ichthyosaurier-Schädel und beschrieb ihn in einem Monumentalwerk. Der Schädel ist in der Petrefakten-Sammlung von Schloss Banz ausgestellt.

 

   

Francine Papier (1943-2016)
23. August 2016. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wir erfuhren gerade vom Tod von Dr. Francine Papier, geborene Marchal, einer liebenswerten und allgemein sehr geschätzten Dame, die in den Kreisen der französischen und deutschen Fossiliensammler gut bekannt war. Sie verstarb im Juli, nur wenig nach dem Börsenbesuch in Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass. Wir werden sie gewiss nicht vergessen.


   

Programm für die Steigenclub-Saison 2016/2017
6. Julii 2016. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Der traditionsreiche 1870 gegründete "Steigenclub" ist eine lockere Vereinigung an der Geologie und Paläontologie Südwestdeutschlands interessierter Wissenschaftler und Amateure. Unter den Gründungsmitgliedern waren z.B. Oscar Fraas vom damaligen königlichen Naturalienkabinett und der "Petrefakten-Pfarrer" Theodor Engel.  Frei zugänglich.

 

   

Der siebente Band des Seeigel-Werks von Saura Vilar & García Vives: NOMOCHIRUS Nº 7: Atelostomata I
4. Juli 2016. Redaktionell.
2 Seiten, 6 Abbildungen ("Hinweise").

Soeben erschien der siebente Band des umfassenden Seeeigel-Werkes. In diesem Band werden insgesamt 127 Arten behandelt, zugehörig zu 50 Gattungen und 16 Familien. Sammler-relevante Gattungen in diesem Band sind z.B. Collyrites, Disaster, Hemipneustes, Stenonaster, Echinocorys, Galeola, Offaster, Holaster, Echinocorys, Infulaster.  Frei zugänglich.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
8. Juni 2016. Redaktionell.
11 Seiten, 15 Abbildungen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren innerhalb der Sammlergemeinde zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative vor allem für Einsteiger oder Sammler entwickelt. Wir präsentieren das aktuelle Sismo-Angebot.  Frei zugänglich.

 

   

Das Dutzend ist voll - 12 abgeschlossene Jahrgänge Leitfossil.de! Sonderaktion!
25. März 2016. Redaktionell.
1 Seite, 12 Abbildungen ("Hinweise").

Sie haben hier die einmalige Gelegenheit, Ihre Leitfossil-CD-Bibliothek zu ergänzen. Im Rahmen einer Sonderaktion bieten wir die Jahrgangs-CDs 2004 bis 2015 zu einem sehr niedrigen Preis an. Prüfen Sie, welche Jahrgänge Ihnen fehlen und melden Sie sich bei uns!  Frei zugänglich.

 

   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.  Frei zugänglich.

 

   

Aktualisierung des "Bilderbuchs" mit 42 neuen Abbildungen
1. März 2016. Autoren-Kollektiv.
Total 115 Seiten, 160 Abbildungen.

Schöne Bilder von schönen Fossilien, von geologisch-paläontologischen Objekten, geologischen Phänomenen und interessanten Szenen! Und von sonstigen sammlungsbezogenen Objekten. Was auch immer. - Wir publizieren 42 neue Bilder und haben die gesamte Bilderschar verlinkt - Sie können von Übersichtstafeln aus jedes beliebige Bild einzeln aufrufen.

 

   

Wir sind zurück und super wars! (mit einem Rätselchen)
24. September 2015. Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 45 Abbildungen ("Hinweise").

Wir waren in Südfrankreich und erlebten eine ereignis- und eindrucksreiche Reise. Wir hatten viel zu erledigen für die Vorbereitung der Exkursion im Mai 2017, wir lernten viel und sahen auch vieles für uns Neue. Es war umfassend schön. Wir besuchten Camargue, Provence, auch mal nach Spanien und dann natürlich die Grands Causses. Frei zugänglich.

 

   

Herzlichen Dank!
20. Juli 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Andy 70").

Allerherzlichsten Dank für all die schönen Beiträge in meinem Internet-Geburtstags-Glückwunsch! Ich habe mich außerordentlich gefreut! Wir saßen am frühen Morgen des 18. Juli bis 3 Uhr und hatten viel Spaß beim Anschauen und Lesen.
Und auch herzlichen Dank für alle Glückwünsche via eMail oder Post!  Frei zugänglich.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.  Frei zugänglich.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen ("Hinweise").

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.  Frei zugänglich.

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Wir waren wieder mal in den Causses!
15. Oktober 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
31 Seiten, 88 Abbildungen ("Hinweise").

Es war wunderschön, und wenns auch nur wenige Tage waren, so konnten wir doch alles Notwendige für die Vorbereitung der nächstjährigen Reise dorthin erledigen, viele Eindrücke sammeln und auch einiges Neues kennen lernen. Gesammelt im eigentlichen Sinne haben wir diesmal nicht, nur so en passant, im Vorbeigehen.  Frei zugänglich.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen.

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.  Frei zugänglich.

 

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