Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2021


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2021 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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Berbericeras - Morrisiceras - Holzbergia schwandorfense?
22. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Art wurde 1951 vom berühmten englischen Jura-Forscher William J. Arkell (1904–1958) am Holzberg zwischen Schwandorf und dem Ortsteil Fronberg in der Oberpfalz in mehreren Exemplaren gesammelt und als Berbericeras schwandorfense beschrieben. Arkell stellt den Ammoniten fälschlich zur Gattung Berbericeras ROMAN, 1933 (Familie Morphoceratidae).

 

   

Quartärer Zwergelefant hörte tiefe Töne
21. Juni 2021. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der ausgestorbene Zwergelefant Palaeoloxodon tiliensis von der griechischen Insel Tilos besaß offenbar ein ähnliches Hörspektrum wie seine großen heute lebenden Verwandten. Er hörte wie diese in niedrigen Frequenzbereichen. Heutige Elefanten kommunizieren in diesem sehr niedrigen Frequenzbereich, dessen Töne Menschen nicht wahrnehmen können.

 

   

Wirbelknochen eines Meeresreptils aus dem Callov – eine Rarität
20. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der bedeutendste Jura-Fund einer Westfrankreich-Exkursion: Ein Stein mit vier Wirbelknochen eines Meeresreptils, drei davon weitgehend komplett, einer fragmentarisch. Die Wirbel sind nicht artikuliert, aber sie liegen nahe beieinander und gehörten sicherlich zum gleichen Tier. Herzlichsten Glückwunsch an den Finder, Günter Richter!

 

   

Zeitkonform: Alois Senefelder mit Maske!
20. Juni 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Bei einem Solnhofen-Aufenthalt begegnete Ralf Krause dem honorigen Alois Senefelder, was ja zu erwarten war - der ist immer da. Aber sieh mal an - auch der berühmte Erfinder der Lithographie trug eine Schutzmaske! Was uns beweist, dass er ein kluges Kerlchen ist.

 

   

Schieferkohlen aus dem Quartär - ein Erlebnisbericht
20. Juni 2021. Von Louis Tiefenauer, Döttingen/Schweiz.
10 Seiten, 17 Abbildungen ("Geologisches").

Die bei Dürnten und Uznach anstehenden Schieferkohlen der Holstein-Warmzeit spiegeln die damalige Flora und Fauna, z.B. Föhren, Birke, Hasel, Eiche, Gräser und Blütenpflanzen, aber es wurden auch Fossilien quartärer Groß- und Kleintiere gefunden. Die Kohle wurde langzeitig abgebaut uind zu Heizzwecken verwendet.

 

   

Ein feiner Palaeastacus aus Zandt
17. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Beim gestrigen Besuch bei einem Freund in Nördlingen schenkte mir dieser ein kleines Krebschen, eigenhändig gefunden in Zandt. Der Krebs ist ein in Seitenlage eingebettetes Exemplar der Art Palaeastacus fuciformis (SCHLOTHEIM, 1822). Der Körperpanzer und die Scherenarme sind komplett und in guter Erhaltung überliefert worden.

 

   

Ältester Permafrostboden von Sibirien entdeckt
16. Juni 2021. Von Sebastian Grote, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f. Polar- u. Meeresforschung (via idw).
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Ein internationales Team von Fachleuten hat bei der Altersbestimmung einer Permafrostschicht in Sibirien einen interessanten Nachweis erbracht: Der Boden in 50 Metern Tiefe in der Nähe der ostsibirischen Gemeinde Batagai ist seit rund 650000 Jahren gefroren – ein Rekord. „Das bedeutet, dass diese Permafrostschicht mehrere Kalt- und Warmzeiten überdauert hat.

 

   

Börsen: Trilobiten aus Sankt Petersburg
13. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 19 Abbildungen ("Börsen").

Bei den Fossilien auf den Börsentischen sind zweifellos die ordovizischen Sankt-Petersburg-Trilobiten ganz vorne dabei, wenn es um die Schönheit geht. Und wenn die Trilobiten meist auch nicht sehr groß sind, so fallen sie doch beim Gang durch die Börsengänge sofort auf: Sie sind manchmal bizarr von der Form her, farbschön, gut präsentiert und oft großartig präpariert.

 

   

Konkretions-Ammoniten aus der Unterkreide von Uljanowsk
12. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Die permuttglänzenden Ammoniten von der Wolga bei Uljanowsk sind wohl jedem Ammonitensammler ein Begriff. Sie stehen in der Schönheit den amerikanischen Faunen aus der Pierre-Shale-Fazies nicht nach. Gefunden werden sie an den Wolga-Ufern in der weiteren Umgebung von Uljanowsk. Die guten Exemplare kommen alle aus Konkretionen.

 

   

Einige Bemerkungen zu den Eiern des Rätsels no. 7
11. Juni 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("ForumFossil").

Vermutlich sind die gezeigten Eier keine Schlangeneier und auch keine Eidechseneier: Diese sind weich und eingebeult, leicht drückbar. Schlangeneier sind fast immer auch so. Sie sehen auf den ersten Blick nicht so aus, wie die in den Beiträgen als Schlangeneier bezeichneten Gebilde aus dem Rieskrater-See. Wahrscheinlich sind es Schildkröteneier.

 

   

Seeigel aus der Oberkreide von Ahrenshoop
10. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Funde").

Strand-Seeigel sind fast alle abgerollt, je mehr, desto länger sie in der Brandung bewegt wurden. Wirklich gut erhaltene beschalte Coronen sind sehr selten und dann gibt es alle Übergänge bis hin zum komplett „gehäuteten“ Flintkern. Und vor allem die teilabgerollten Seeigel sind nicht so richtig schön. Deshalb entferne ich die Restschale in einem Salzsäure-Bad.

 

   

Untermieter auf Manganknollen: Schwämme sorgen für Artenreichtum
10. Juni 2021. Von Fanni Aspetsberger, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Tief auf dem Meeresgrund lagern wertvolle Rohstoffe – beispielsweise Knollen aus Mangan, Eisen, Kobalt und Kupfer. Die Rohstoffe aus diesen Knollen könnten helfen, unserem zunehmenden Bedarf an seltenen Metallen zu begegnen. Doch neben den Knollen liegt dort noch ein weiterer Schatz: Ein komplexes Ökosystem, das wir bis heute kaum kennen und verstehen.

 

   

Rätsel no 9: Wo ist das?
9. Juni 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigen Ihnen hier ein Bild, in jungen Jahren gezeichnet von einem befreundeten Künstler. Die Zeichnung zeigt einen Platz am Meer, der berühmt ist als Fossilfundort. Dort gab/gibt es ganz wunderbare Fossilien in Hülle und Fülle, und wenn man Pech hatte, bekam man es mit der Gendarmerie zu tun. Welcher Platz ist das?

 

   

Ein schönes Austrotrachyceras vom Feuerkogel
9. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Auch am berühmten Fundort „Feuerkogel“ konnte man im Unterkarn Austrotrachyceras finden. Der „Feuerkogel“ ist ein Berg im steirischen Salzkammergut in Österreich. Dort stehen verschiedene Schichten der Trias an, unter anderem eben auch Kalke des Karn (untere Obertrias), aus denen dieses Austrotrachyceras cf. austriacum (MOJSISOVICS, 1893) stammt.

 

   

Versteinert: 99 Millionen Jahre alte Geburt
8. Juni 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Forschende verschiedener Institute fanden eine weibliche Landschnecke, die gemeinsam mit ihren fünf Jungtieren in einem 99 Millionen Jahre alten Bernstein aus Myanmar eingeschlossen ist. Es handelt sich bei der Schnecke nicht nur um eine bislang unbekannte Art, sondern auch um den ältesten Nachweis einer Lebendgeburt in dieser Tierklasse.

 

   

Sainte-Marie-Börse nun endgültig im Juni 2022!
8. Juni 2021. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Börsen").

Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass sagt die für Oktober angedachte Ersatzbörse nun endgültig ab und veranstaltet dafür wieder eine ganz normale Juni-Börse, vom 23. bis zum 26. Juni 2022. Unsere Hochachtung dem Veranstalter für diese klare Haltung! Wir alle hoffen nun auf Juni 2022.

 

   

Oberkarbon-Pflanzen aus Ottawa/Kansas
6. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige Fundstücke aus einer der mythischen Schubladen „Erst mal hierher, bis ich zum Bearbeiten und Einordnen komme!“ Ich weiß nicht, ob Sie auch so etwas haben, ich habe jedenfalls gleich mehrere solcher geheimnisvoller Unterbringungs-Möglichkeiten. Beim Kramen darin findet man manch überraschendes Stück, so auch zwei Pflanzenfossilien aus Kansas.

 

   

Neu entdeckte "Klima-Wippe" als Antrieb der menschlichen Evolution
6. Juni 2021. Von Stefanie Kaboth-Bahr, Universität Potsdam.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass frühe El Niño-artige Klimamuster der primäre Antrieb für Umweltveränderungen im Afrika südlich der Sahara über die letzten 620000 Jahre waren – eine kritische Periode für die Evolution unserer Spezies. Klimaschwankungen hatten hier einen stärkeren Einfluss als eiszeitliche Zyklen.

 

   

Fünf Millionen Jahre Klimawandel an einem Ort konserviert
5. Juni 2020. Von Susanne Benner, Max-Planck-Institut für Chemie (via idw).
3 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Eine 80 Meter mächtiges Lössprofil in Kasachstan dokumentiert Wechselwirkungen zwischen Land, Atmosphäre und Ozean. Die bei der Untersuchung gewonnenen Informationen stellen das bisher fehlende Bindeglied im Verständnis der Rückkopplungs-Mechanismen zwischen Land und Wasser für das globale Klima dar.

 

   

Stachelige Großforaminiferen der Calcarinidae
5. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Mikromania").

Ich zeige hier einige benthische Großforaminiferen der Calcarinidae. Die mitunter massenhaft auftretenden rezenten Formen sind oft aus mono- oder auch bispezifischen Zusammenschwemmungen bekannt und auch die fossilen Arten treten mitunter in großer Zahl im Fossilreport auf wie z.B. im Maastricht der Limburger Kreide.

 

   

Eine Hai-Eikapsel von der Lokalität Barlow Farm in Missouri
4. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich erhielt diese Konkretion mit einer Hai-Eikapsel am 18. Juli 2005 von meinem Freund Werner Kuschel. Das Stück stammt von der berühmten Knob-Noster-Lagerstätte in Missouri. Fauna und Flora ähneln denen von Mazon Creek, sind aber weniger divers. Beide Fundstellen liegen in Schichten des Moscovian (Pennsylvanian; Oberkarbon).

 

   

Älteste menschliche Spuren im Süden des Hochlands von Tibet
4. Juni 2021. Von Melanie Bartos, Universität Innsbruck (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Innsbrucker Geologe Michael Meyer hat mit einer neuartigen Form von Lichtsignal-Messungen erstmals prähistorische Werkzeug-Artefakte einer Ausgrabungsstätte im südlichen Tibet direkt datiert. Die Funde sind mehr als 5000 Jahre alt und somit die ältesten Belege für menschliche Besiedelung in diesem Teil Tibets.

 

   

Rätsel no. 8: Der gesuchte Wissenschaftler war...
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Gefragt war nach einem Akademiker mit zwei Hauptarbeitsgebieten, Verfasser eines dem allgemein interessierten Fossiliensammler außerordentlich hilfreichen "Trivial-Buches". Wir erhielten mehrere Schlegelmilche, einen Cousteau, zwei Beurlen, einen Seilacher, Frank Rudolph, Ivo Chlupac, Hans Hess und von immerhin zwei Lesern die richtige Antwort.

 

   

Noch ein Schizaster aus dem Neogen der Betischen Kordillere
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Wenn man im Pliozän der Neogenbecken in der Betischen Kordillere unterwegs ist, sieht man immer wieder Ausstriche, Hänge, Böschungen, Wände mit Sanden. Manchmal führen die Schichten auch Fossilien. Man läuft dann die Flächen und Böschungen ab, untersucht die Wände und schaut auch mal nach oben. Und so fand ich meinen zweiten Schizaster.

 

   

Ein Pleuroceras aus der alten Tongrube in Reichenschwand
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Fundstellen").

Die Tongrube der Ziegelei in Reichenschwand war früher eine geschätzte Fundstelle. Im Amaltheenton, der in einer Mächtigkeit von etwa 10 Metern erschlossen war, gab es reichlich Konkretionen, die manchmal auch Fossilien enthielten. Es handelt sich um Schichten der Spinatum-Zone (Lias delta 2); die Fauna besteht praktisch ausschließlich aus Pleuroceraten.

 

   

Ein Aspidoceras, das im Plattenkalk steht
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Rudolf Schütz fand den hier gezeigten Ammoniten 2014 bei einer Plattenkalk-Exkursion in der Solnhofener Gegend. Es ist ein Aspidoceras und es gehört somit zu einer im Plattenkalk vergleichsweise selten vertretenen Gruppe. Die Besonderheit aber ist die sehr ungewöhnliche Lagerung: Der Steinkern steht nahezu senkrecht in der Schichtung.

 

   

Münchner Börsenbilder aus den Jahren 2011 und 2013
1. Juni 2021. Von Jürgen Graf, Künzelsau.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Lieber Andy, gerne habe ich mir die Börsenbesucher im „Leitfossil“ angesehen, ja, das waren noch Zeiten. Ohne Corona.
In meinen Unterlagen habe ich noch von 2011 und 2013 Bilder von München gefunden. Denke, die sind ganz schön. Viel Freude damit. Bleibt gesund!!!! Viele Grüße, Jürgen

 

   

Ein Glaskrebs aus Mühlheim
1. Juni 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Lehrreiches").

Aus der Vielzahl der Krebse der süddeutschen Plattenkalke stelle ich hier eine besondere Form vor. Es handelt sich um einen Glaskrebs (Mysidacea) aus den Mörnsheimer Schichten (Mörnsheim-Formation; Untertithon; oberer Oberjura) von Mühlheim. Bei dieser Gruppe bedeckt der Kopfbrustpanzer alle Brustabschnitte in Verbindung mit einem langen und schlanken Hinterleib.

 

   

Monatsbilder Juni: "Westfrankeich" - Geologie und Paläontologie von Poitou, Touraine und Médoc
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
66 Seiten, 227 Abbildungen ("Hinweise").

Wir setzen unsere Serie mit Berichten über "Ideelle Exkursionen zur Corona-Zeit" fort und hoffen, dass Sie ein wenig Gefallen daran finden werden. Die diesmaligen Monatsbilder (Juni 2021) zeigen in geringfügig abgeänderter Form die Vorschau auf eine Richter-Reise im Oktober 2013. Folgen Sie uns nach "Westfrankreich", ins Poitou, in die Touraine und ins Médoc!

 

   

Monatsfossilien Juni: Schnecken der Art Velates perversus (GMELIN, 1791)
1. Juni 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 26 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Die Exemplare der Art Velates perversus (GMELIN, 1791), sind für uns Fossiliensammler nicht so ganz einfach erreichbar. Am ehesten konnte/kann (?) man sie im Eozän des Pariser Beckens kennen lernen, wo sie manchmal relativ häufig waren. Besonders reizvoll bei dieser Art ist die glanzvolle Schönheit der Schalen-Exemplare gegenüber den bizarren Steinkernen.

 

   

Zum Rätsel no. 7 - nochmal Eier
29. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

In Ergänzung der Aussagen über die Ries-Eier zeige ich hier noch zwei Eier aus dem Untermiozän (Aquitan; Hydrobienkalk; Mainz-Gruppe, Wiesbaden-Formation) der klassischen Lokalität Neuleiningen südwestlich von Grünstadt nahe Worms in Rheinland-Pfalz. Im dortigen Steinbruch gab es bis vor einem Dutzend Jahren die Möglichkeit, u.a. Reptilien-Eier zu sammeln.

 

   

Erlebnis Erdgeschichte - Suche nach den versteinerten Zeugen unserer Vergangenheit
29. Mai
2021. Redaktionell.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Hinweise").

Das Naturkundemuseum (Universalmuseum Joanneum in Graz) ermöglicht am 26. Juni zusammen mit „…der Steirer Land…“ eine Begehung des Retznei-Steinbruches der Lafarge Zementwerke GmbH. Geologische/paläontologisch Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, nach versteinerten Zeugen längst vergangener Zeiten zu suchen.

 

   

Seeigel in Überfülle im Pliozän Floridas (Teil 1)
27. Mai 2021. Von Gerd Wachno, Bad Rappenau.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Funde").

Die deckende Erdschicht einer Sandgrube in Südflorida enthielt enorme Mengen der Seeigel-Art Encope macrophora tamiamiensis MANSFIELD, 1932. Da die Seeigel etwas schwerer sind und durch das Gefälle heruntergerutscht waren, konnte man sie am unteren Rand der Schütthaufen ohne große Anstrengung aufsammeln.

 

   

Rätsel no. 7 - die Lösung
25. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Viele Fossilien in den Süßwasserkalken des Rieses waren vom Land her eingeschwemmt worden, sowohl die Landschnecken der Gattung Cepaea wie auch die befragten eiförmigen Objekte - Schlangeneier! Wir erhielten diesmal sehr viele richtige Antworten, aus denen Sieger*in durch Losziehung ermittelt wurde. Die Gewinnerin ist Sigrid Schuler!

 

   

Schizaster mit Bestachelungs-Resten aus dem Neogen Spaniens
25. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Funde").

Hier ein Schizaster aus dem Neogen Südspaniens. Ich fand ihn in einer Rambla, das war wohl 1987, an einer Lokalität, die wir „Cortijo del Maltés“ nannten, in der Provinz Almería. Der Seeigel lag also mittlerweile 34 Jahre in der Schublade "Sofort einordnen!". Die Corona ist ziemlich klein, es ist das Gehäuse eines subadulten Tiers.

 

   

Einige Worte zum Subherzyn des nördlichen Harzrandes - 1. Untere Kreidezeit
22. Mai 2021. Von Jens Wiedenbeck, Quedlinburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Das nördliche Harzvorland war in der Vergangenheit eine reiche Fundgrube für Fossilien aus der Kreidezeit. Viele der Fundorte sind heute nur noch historisch, nur noch in der Literatur zu finden, überbaut, zugeschüttet oder unter Schutz gestellt. Ein paar Einblicke möchte ich dennoch geben über einige Formationen und deren Fossilien des subherzynen Kreidebeckens.

 

   

Das ist weder ein Perm- noch ein Pfalz-Fisch!
21. Mai 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich habe mich mal mit dem Frickhinger-Fisch aus der Pfalz im Artikel „Börsen & Tisch-Landschaften“ beschäftigt und bin der Auffassung, dass die Herkunfts-Angabe nicht stimmen kann. Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um einen „Frauenfisch“ der Gattung Brannerion aus der Santana-Formation (Alb; Unterkreide) Brasiliens.

 

   

Ein aberranter Aschenbecher
21. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Das hier vorgestellte Objekt aus meiner Aberrantes-Sammlung scheint selten zu sein. Es ist mir vorher weder in natura noch in der Literatur begegnet. Es gibt wohl Bernstein-geschmückte Aschenbecher diverser Form, meist als Bernstein-Basis oder -Rand mit Metall-Einsatz. Aber ein solcher Bernstein-verzierter Glas-Ascher war mir neu.

 

   

Tetrapoden-Tapser vom Kesselgraben bei Friedrichroda
21. Mai 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Wir waren wieder einmal als Freunde der Geologie, Mineralogie und Paläontologie auf unserer mehrtägigen alljährlichen Exkursion, dieses Mal in den Thüringer Wald. Heute sollte es zum Kesselgraben bei Friedrichroda gehen, einer bekannten Fundstelle für Stachelhaie (Acanthodii). Ich aber fand eine sehr schöne Fährtenplatte.

 

   

Börsen-Persönlichkeiten - vor und hinter dem Tisch
20. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 54 Abbildungen ("Börsen").

Die Präsentation ist notgedrungen willkürlich und zu einem gewissen Teil durch die verfügbaren Fotos gesteuert. Ich hätte gerne auch weitere Börsen-Persönlichkeiten gezeigt, von denen ich aber leider keine Fotos habe. Trotzdem, die Bilder geben gewiss einen Eindruck von der hohen Diversität der Besucher und Aussteller und sind insofern das Anschauen wert.

 

   

Quenstedtoceraten von der Calvados-Küste
17. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 14 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige Ihnen hier vier Ammoniten von der Calvados-Küste bei Benerville-sur-Mer und Villers-sur-Mer, wie man sie früher sehr wohl sammeln konnte. Aber auch im Calvados wird das Sammeln immer problematischer: Reglementierungen, übereifrige Gendarmen und an der Küste die extreme Versandung erschweren das Sammeln sehr.

 

   

Börsen & Tisch-Landschaften
15. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
30 Seiten, 84 Abbildungen ("Börsen").

Wir beginnen mit einem Kapitel genannt „Börsen & Tischlandschaften“. Wir zeigen Bilder von den Börsen an sich, wobei auffällt, dass die Ansichten der Tischlandschaften überall gleich sind – sieht man auf den Bildern nur Tische, dann ist die geographische Einordnung meist nur schwer möglich.

 

   

Börsen-Ersatz?
15. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite ("Börsen").

Wir dachten, dass ein Ersatz in Form von Bildern aus dem Börsengeschehen und von den Börsenangeboten ein wenig Spaß machen könnte, ein wenig helfen könnte, die börsenlose Zeit zu bewältigen. Wir zeigen bunte Bilder vom Börsengeschehen der Vergangenheit, von den Ausstellungen, der „Show“, und von aufregenden oder auch „normalen“ Fossil-Angeboten.

 

   

Schlangenstern-Platte aus dem Callov von La Voulte
14. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier eine Platte mit Schlangensternen aus der berühmten Lokalität La Voulte-sur-Rhône in der Ardèche, unweit von Valence. Die Fossilien zeigen die typischen Merkmal der Lagerstätte – alle sind verkiest, aber teils sind sie sauber und scharf erhalten, wenige andere knollig-krustig überwuchert.

 

   

Menschheitsgeschichte: Früher Homo sapiens im Outback Afrikas
11. Mai 2021. Von Melanie Bartos, Universität Innsbruck (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Wiege des modernen Menschen liegt im südlichen Afrika, wie zahlreiche archäologische Funde belegen. Viele dieser archäologischen Stätten befinden sich in Küstennähe. Das führte bislang zur weit verbreiteten Annahme, dass die Entwicklung des Homo sapiens zu einem sozialen und kulturfähigen Lebewesen mit dem Meer zusammenhängt.

 

   

Die reiche Käfer-Vielfalt im Chiapas-Bernstein
9. Mai 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
12 Seiten, 19 Abbildungen ("Fundstellen").

Neben den Zweiflüglern gehören die Käfer zu den häufigsten Insekten-Einschlüssen in Bernsteinen. Das ist auch beim Chiapas-Bernstein nicht anders. Ich zeige hier einige Inklusen aus meiner Sammlung, die jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit macht. Die Vielfalt an Käfern ist hier ähnlich hoch wie im Dominikanischen und Baltischen Bernstein.

 

   

Rätsel no. 6 - die Lösung
8. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir hatten Vorschläge vom Nautiliden-Kiefer über Tintenfisch-Schulp, Onychit, Plesioteuthis-Fragment, Schuppe eines Schmelzschuppers bis zum Confuciusornis-Fragment, um einige der Antworten zu nennen. Auf das Lockangebot „Haifisch-Zahn“ fiel niemand herein, worauf wir eigentlich gewartet hatten. Die einzige richtige Antwort kam von Dr. Günter Schweigert.

 

   

Ein Titelblatt früherer Richter-Reisen Exkursions-Unterlagen
7. Mai 2021. Von Gabo Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Aberrantes").

Es war mir immer ein großes Vergnügen, die Titelblätter für die Exkursions-Unterlagen von Richter-Reisen zu gestalten. Hier zeige ich Ihnen eine Zeichnung zu einer unserer damaligen Reisen. Und ich frage Sie, welche Region war das Ziel dieser Reise? An den Sehenswürdigkeiten und Fossilien sollte man es erkennen können.

 

   

Einige Gedanken zu den Ginkgophyten aus dem Kupferschiefer des Mansfelder Landes
7. Mai 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Auf den Kupferschiefer-Halden des Mansfelder Landes findet man neben den allgegenwärtigen Fischresten auch manchmal - deutlich seltener - sogenannte Fliegenfittiche, also Reste von Pflanzen. Während die Fische unter günstigen Bedingungen vollständig erhalten sein können, sind die Pflanzen oft nur in Fragmenten erhalten.

 

   

Eine versäumte Gelegenheit: Eine untertriassische Fischfauna aus Madagaskar
5. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Gabo und ich besuchten die grandiose Börse in Sainte-Marie-aux-Mines. Das war in den letzten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, wie üblich im Juni. Es war rundum schön und interessant und wie meist dort mit heißem Wetter. Man sah Profanes bis Unglaubliches aus der Geo-Welt, traf Freunde, aß gut, na ja, alles war prima.

 

   

Eine späte Ehrung für einen schönen Haizahn
4. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Diesen Haizahn stellte ich schon einmal im "Leitfossil" vor, im Juli 2004, ganz am Anfang des Online-Magazins "Leitfossil.de". Der gesamte Beitrag bestand damals aus Überschrift, Autoren-Nennung, vier Zeilen Text und einem Foto des Haizahnes. Das waren noch schlichte Zeiten!

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 14: Ein Seeigel aus Java
2. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Diesen Exoten erhielt ich vor kurzem von einem Freund - herzlichen Dank, Manuel! Es ist ein Seeigel aus dem Obermiozän der Umgebung von Sukabumi in der Provinz Jawa Barat/Java. Fossilen Seeigel hatte ich noch keinen aus Java und wenn ich mir überlege, auch keinen aus dem übrigen Indonesien. Insofern ist das für mich ein echter Exot, über den ich mich sehr freue.

 

   

Internationale Studie: Der Mensch beschleunigt den Wandel der Biodiversität
2. Mai 2021. Von Christian Wißler, Universität Bayreuth (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Mensch hat die Biodiversität in allen Klimazonen der Erde erheblich beeinflusst. Dies zeigt eine Studie über die Entwicklung der Pflanzenwelt auf 27 Inseln in verschiedenen Weltregionen seit 5000 Jahren. Fast überall löste die Ankunft des Menschen in vorher unbeeinflussten Ökosystemen eine deutlich beschleunigte Änderung der Artenzusammensetzung aus.

 

   

Spiroceraten, wie ich sie nur einmal sah
1. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Bummeln auf der Millau-Börse im Juli 2003 sah ich auf einem ansonsten mit anderen Callov-Ammoniten bestückten Tisch Ammoniten, wie ich sie in dieser Größe und in nahezu kompletter Erhaltung noch nie gesehen hatte. Es waren große Spiroceraten, also entrollte Ammoniten aus dem oberen Mitteljura des Departements Deux-Sèvres.

 

   

Fossilien aus einer Klassischen Lagerstätte, dem Geiseltal bei Halle
1. Mai 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Fossilien,die ich hier vorstelle, kommen nicht aus einem fernen Land, sind also geographisch gesehen nicht „exotisch“, dennoch etwas ganz Besonderes, weil sie aus dem Geiseltal-Tagebau stammen. Die Fundstelle lag durchaus in Reichweite und war bzw. ist trotzdem nicht erreichbar. Es sind nur 20 Kilometer Luftlinie von meinem Wohnort.

 

   

Monatsbilder Mai: Ein Spaziergang durchs Nördlinger Ries
1. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
36 Seiten, 73 Abbildungen ("Hinweise").

Das Nördlinger Ries ist der berühmteste und einer der am besten erforschten Meteoritenkrater der Welt. Es gibt eine Vielzahl an interessanten geologisch-impaktologischen Phänomenen und viele klassische Aufschlüsse. Wer dort ist und sich bemüht, wird das Ries nicht nur im Wortsinn begreifen, also anfassen können, sondern auch die Riesgeologie begreifen.

 

   

Monatsfossilien Mai: Konkretions-Ammoniten aus dem Opalinum-Ton der Oberpfalz:
Leioceras opalinum  (REINECKE, 1818)  
1. Mai 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
15 Seiten, 24 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Die Monatsfossilien werden diesmal vorgestellt im Rahmen einer kleinen Erzählung über einen bei den süddeutschen Sammlern kurzfristig berühmten Fundort im Opalinum-Ton an der Kanalschleuse Berching.

 

   

Der Preis-Seeigel für Rätsel no 6. ist gerade aus Spanien angekommen!
27. April 2021. Redaktionell.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Als Preis für Rätsel no. 6 stiftete unser Freund Manuel Saura Vilar einen Seeigel. Der kam gerade aus Spanien an und wir können Ihnen nun zeigen, was genau der Preis ist: Ein meisterhaft präparierter Seeigel aus der spanischen Unterkreide! Machen Sie noch mit! Einsendeschluss ist Sonntag, der 2. Mai, 24 Uhr.

 

   

Characeen aus einer weiteren thüringischen Quartär-Fundstelle
27. April 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Bei einer Exkursion im Mai 2009 waren wir in Thüringen unterwegs. Wir besuchten auch den Travertinbruch Burgtonna. Der dort anstehende Travertin entstand in der Eemwarmzeit (Quartär). Man findet dort alles, was in den entsprechenden Lebensräumen auch heute noch so kreucht und fleucht, auch Characeen.

 

   

Kleine Kraftpakete: Wie Foraminiferen den Folgen des Klimawandels widerstehen können
25. April 2021. Von Andrea Daschner, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Eine neue Untersuchung tropischer Foraminiferen zeigt, wie diese kalkbildenden Einzeller auf Ozeanversauerung und -erwärmung reagieren. Man schließt aus den Ergebnissen, dass die winzigen Rifforganismen den Bedingungen widerstehen könnten, wie sie für die Meere in der Zukunft vorausgesagt werden.

 

   

Mastixioideen-Flora als Lackabzug
25. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 21 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich erhielt im Dezember 2016 einen von Uli Lieven hergestellten Lackabzug mit Mastoixioideen-Flora. Mein Mastixioideen-Bild zeigt zwar keine geologischen Strukturen, aber eine große Menge an Pflanzenresten. Die Flora der Lagerstätte bestand vor allem aus reichlich Mastixien, Tectocarya, Pallioporia, Rehderodendron usw. sowie massenhaften Holzresten.

 

   

Naturhistorisches Museum Wien in 3D: 3D-Modelle von Museumsobjekten jetzt online verfügbar
24. April 2021. Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Museen").

Das Naturhistorische Museum Wien geht einen weiteren Schritt in die dritte Dimension: Ab jetzt können Objekte des Museums auf der webbasierten Plattform Sketchfab digital und in 3D aus neuen Perspektiven betrachtet werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden laufend weitere Objekte aus Schaubereich und Sammlungen gescannt.

 

   

Eine 1894 in den Eichstätter Plattenkalken gefundene Libelle
23. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich habe hier ein undeutlich erhaltenes Insekt aus den Plattenkalken Süddeutschlands, der Beschriftung nach aus Eichstätt. Das Fossil ist insofern ungewöhnlich, als es die kleinste Libelle wäre, die mir bekannt ist (wenn es denn überhaupt eine Libelle ist?). Eine Libelle muss es aber der allgemeinen Form nach sein. Leider ist nur eines der beiden Flügelpaare erhalten.

 

   

Altfund: Ein schöner Tharsis dubius
23. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Der hier gezeigte Fisch wurde in den 1960er Jahren gefunden und präpariert. Ich erhielt ihn zusammen mit einigen anderen Plattenkalk-Fischen, von denen manche rückseitige Bleistift-Vermerke trugen wie „Sommer 1967“, dazu die Nennung der Präparations-Stunden. Die Präparation war gut, wobei allerdings bei diesem Fisch die Rückenflosse nicht freigelegt wurde.

 

   

Relief-Modell des Vesuv von 1912
22. April 2021. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Aberrantes").

Der Autor zeigt ein 1912 entstandenes Gipsmodell des Vesuv, das chronologisch auch Spuren vergangener Eruptionen zeigt. Es entstammt der Werkstatt des Amadeo Aureli, in der Via Susanna in Rom. Aureli war Kartograph an der k. Italienischen Geologischen Reichsanstalt und arbeitete dort seit den 1870er Jahren in der Landesaufnahme.

 

   

Eine kurze Notiz zum Rätsel no. 6
21. April 2021. Redaktionell.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Sapperlot und Hochachtung - schon die erste Einsendung enthielt die richtige Lösung! Alle nachfolgenden allerdings nicht. Machen Sie mit - der schöne links abgebildete Preis-Heteraster ist gewiss einiges Nachdenken wert. Und - es wird keine weiteren Hinweise geben, weil wir ja jetzt schon eine richtige Antwort haben.

 

   

Ein Krebsfund in einer Muschelkalk-Konkretion
21. April 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Am Fuß der Halde fielen mir abgerollte Knollen auf. Knollen können immer Fossilien enthalten. Also habe ich die erstbeste geschnappt und aufgeschlagen. Ein Glücksfund: Ein kompletter Krebs, auf der Seite liegend und ohne weiteren Präparationsaufwand ansehenswert! Danach habe ich gefühlt noch hunderte der Knollen aufgeschlagen - für nix.

 

   

Dorcatherium-Zähne aus der Oberen-Süßwasser-Molasse Oberbayerns
20. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier fünf Zähne, die vermutlich allesamt Tieren der Gattung Dorcatherium gehörten. Es handelt es sich um drei Unterkiefer- und zwei Oberkiefer-Zähne aus den Sanden der OSM. Die Schmelzpartien sind perfekt erhalten, die Wurzeln sind teils fragmentarisch. Die Zähne wurden mit Mowilith konserviert und auch die Wurzeln sind stabil.

 

   

"Großes Ausmisten" auf der Zielgeraden
20. April 2021. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Nach vielen Jahren des Ausmistens habe ich jetzt endlich den Scheitelpunkt überschritten. Auch auf der Terrasse als letztem „Chaosbereich“ kehrt allmählich Ordnung ein. Auf der einen Seite staple ich in den kleinen Hollandkisten alle Ausschüsse, auf der anderen Seite nimmt die Zahl der Kisten zu, die nach entsprechenden Fundorten sortiertes gutes Material enthalten.

 

   

Rätsel no. 6: Was ist das?
19. April 2021. Redaktionell.
8 Seiten, 19 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigen eine Großaufnahme von einem Fossilteil. Was ist das (allgemeine Umschreibung reicht aus) und wem gehörte es? Wir wollen diesmal aber auch die Gattung wissen. Und damit sind dann auch gleich die stratigraphische Lage und die geographische Herkunft (auf einige Dutzend Kilometer hin und her) geklärt.

 

   

Ein Nothosaurier-Schädel aus Schwanebeck
19. April 2021. Von Jens Wiedenbeck, Quedlinburg.
8 Seiten, 19 Abbildungen ("Funde").

Meinen besten Fund im Schwanebecker Steinbruch machte ich 2016. Ich konnte einen fragmentarisch erhaltenen Nothosaurus-Schädel bergen, einen Oberschädel, aus den Schichten der Evolutus-Zone, etwas unterhalb von Profilmeter 21, nur knapp einen halben Meter über der im Artikel "Ein Ceratit aus Schwanebeck" genannten „Bonebed Schicht“.

 

   

Ein Krebs aus Zandt, gesammelt von Sepp Herre
18. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Für mich ist dieser Krebs nicht eigentlich ein Fossil-Beleg, sondern vor allem ein Sammlungsstück, das mich an meinen 1979 verstorbenen Freund Josef „Sepp“ Herre aus Berching erinnert. Er sammelte das Stück selbst in Zandt. Er lag mit seiner Zuordnung zur Art Palaeastacus fuciformis richtig, obwohl die Bestimmung erhaltungsbedingt schwierig ist.

 

   

Mein erster Messel-Fisch
17. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Sammler, den wir vor rund 50 Jahren in der Liesberger Grube trafen, frug uns, ob wir denn die umgebetteten Messel-Fische kennen? Na ja, gehört hatten wir schon davon, aber das war auch alles. „Moment!“ – er ging zum Auto, kramte ein wenig und kam mit drei dick in Zeitungspapier gewickelten „Brettern“ zurück und überreichte jedem von uns solch ein Paket. Nanu?

 

   

Der „Schneckenhannes“ und sein Buttenheim
17. April 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Sammler und Sammlungen) ").

Vermutlich einer der besten Kenner, jedenfalls der häufigste Besucher der Tongrube bei Buttenheim ist der nahebei wohnende Sammler Johann Schobert, der in diesem etwa 13-minütigen Film vorgestellt wird. Berichtet wird über seine Aktivitäten in der Tongrube und über seine Sammlung.

 

   

Characeen-Block aus dem Ehringsdorfer Quartär
16. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei meinen nun 40 Jahre und länger zurück liegenden Tauschaktionen mit der Sammlung der Bergakademie Freiberg bat ich meist um Belege von berühmten Fundstellen. Auf meinen Wunsch nach Fossilien aus Ehringsdorf bei Weimar erhielt ich unter anderem den hier gezeigten Beleg, ein relativ großes Stück aus dem Characeen-Kalk des berühmten Steinbruches.

 

   

Kohle und paläontologische Denkmalpflege
15. April 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 5 Abbildungen ("Hinweise").

Für die paläontologische Bodendenkmalpflege im Rheinland gibt es u.a. einen Beitrag über den Tagebau Inden als Fossilfundstelle. Ulrich Lieven (RWE Power AG) und Christoph Hartkopf-Fröder (Geologischer Dienst NRW) bringen dem interessierten Zuschauer einen Braunkohlentagebau im Rheinischen Revier aus einer wissenschaftlichen Perspektive näher.

 

   

Pflanzliche Einschlüsse aus der Chiapas-Bernstein-Lagerstätte
15. April 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
12 Seiten, 24 Abbildungen ("Fundstellen").

Im Januar wurde im Leitfossil die berühmte Bernstein-Lagerstätte Chiapas vorgestellt. Die Steine von dort weisen eine reiche und bemerkenswerte Inklusenfauna und -flora auf. In diesem ersten Beitrag zeige ich einige Steine mit pflanzlichen Einschlüssen. Die tierischen Inklusen folgen später.

 

   

Ein Dinosaurier-Schwanzwirbel führt Forschende auf die richtige Spur
14. April 2021. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Wissenschaftler der Mahasarakham-Universität (Thailand) und der Universität Bonn haben neu entdeckte Schwanzwirbel eines spinosauriden Dinosauriers untersucht, der zu Siamosaurus suteethorni gehören könnte. Der Vergleich mit Funden auf der ganzen Welt führte zur Erkenntnis, dass der spanische Camarillosaurus auch ein Spinosaurier ist.

 

   

Sainte-Marie-Börse 2021 entfällt, aber wir hoffen auf Juni 2022!
14. April 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Börsen").

Die Veranstalter der Mineral & Gem in Sainte-Marie-aux-Mines im schönen Elsass berichten in einem Rundschreiben von den Problemen und den Versuchen, die Show aktuell – im Juni – oder vielleicht im Herbst dieses Jahres durch zu führen. Letztere Möglichkeit wird derzeit geprüft. Die Sommer-Börse aber muss definitiv abgesagt werden.

 

   

Eine fossile Wasserwaage
14. April 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Beim Sammeln in Atzendorf fiel mir ein ungewöhnlicher „Stein“ auf. Er war aus dem darüber liegenden Kies nach unten gerutscht und hatte zum einen eine ungewöhnliche Form, zum anderen eine gerade Trennfläche zwischen einem hellen und einem dunkleren Bereich.

 

   

Sammlungs-Unterbringung 46: Kleine sehr empfindliche Fossilien
13. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 26 Abbildungen ("Praktisches").

In meiner Sammlung gibt es viele meist kleine sehr bis höchst empfindliche Fossilien. Und manchmal sind diese Exponate so fragil, dass man sie gar nicht anfassen möchte. Deshalb muss man sie griffsicher und geschützt aufbewahren, aber doch so, dass man sie durchaus auch einmal herum zeigen kann.

 

   

Aus der Kategorie: UFos in der Sammlung (UFo = „Unbekanntes Fossil“)
11. April 2021. Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Praktisches").

Wir haben wohl alle solche Stücke in unseren Sammlungen, Objekte, die man nicht wegwerfen will, weil sie doch ganz was Besonderes sein könnten oder weil eine kleine Geschichte daran hängt oder weil es einfach interessante Stücke sind. Ober auch, weil wir eben „Behalter“ sind und nicht „Wegwerfer“. Und das, obwohl wir nicht einmal wissen, was es genau ist.

 

   

Die Jahrgangs-CD 2020 ist fertig! Und damit die Lösung des CD-Cover-Rätsels!
11. April 2021. Redaktionell.
4 Seiten, 19 Abbildungen ("Hinweise").

Die Jahrgangs-CD 2020 ist fertig und wird ab morgen verschickt werden! Danke für Ihre Geduld - diesmal hat es echt lang gedauert! Und wir können nun auch die Lösung des Cover-Rätsels bekannt geben: Eine einziger hat 5 Richtige und ist somit der Sieger - er erhält den Papua-Neuguinea-Ammoniten!

 

   

Wiedersehen mit einem von mir gefundenen und verkauften Ammoniten
11. April 2021. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Funde").

Ein rund 25 Zentimeter messender Amaltheus margaritatus morf. gibbosus, den ich damals an ein Sammler-Ehepaar verkauft hatte, ist jetzt über einen Händler wieder bei mir zur Nachpräparation gelandet. Er konnte es im Zuge der Sammlungsauflösung noch vor Beginn der Corona-Pandemie erwerben.

 

   

Der Brachiopoden-König in seinem Marienglas-Palast
9. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Zu allen Reisen schenkte mir Gabo nach der Heimkehr einen kleinen Erinnerungs-Kasten. In diesem Fall ist es eine Erinnerung an eine Spanien-Exkursion. Wir waren damals vom 18. März bis zum 1. April 1995 in Almería, Alicante, Granada, Murcia und im Maestrazgo unterwegs gewesen. Der Beitrag nimmt Bezug auf den Calcit-Brachiopoden-Artikel vom 6. April.

 

   

Oriostoma mit verheilter Fraktur aus dem Silur Gotlands
8. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich stelle eine schöne Schnecke der Art Oriostoma angulatum (WAHLENBERG, 1821) vor, die man z.B. im Silur Gotlands und Englands finden kann. Die Art wurde 1821 von Wahlenberg als Helicites angulatus errichtet. Die Taxonomie sieht so aus: Oriostoma MUNIER-CHALMAS 1876, Oriostomatidae Koken, 1869, Oriostomatoidea, Neritimorpha.

 

   

Asteroidenkrater auf der Erde (Nördlinger Ries) erweitert Verständnis von Marskratern - Studie unter Leitung der Universität Göttingen
7. April 2021
. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Das knapp 15 Millionen Jahre alte Nördlinger Ries mit seinen Seeablagerungen ist ein sedimentgefüllter Einschlagkrater. Er ist vom Aufbau vergleichbar mit den Kratern, die derzeit auf dem Mars erkundet werden. Überraschend wurde nun eine Vulkanasche-Schicht im Rieskrater nachgewiesen.

 

   

Tigerhai-Angriff vor 14,5 Millionen Jahren endete tödlich für steirische Seekuh
7. April 2021. Von Nikolett Kertész, Naturhistorisches Museum Wien (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Forscher*innen des NHM Wien untersuchten ein von Gerhard Wanzenböck in Retznei gefundenes und vom Präparator Norbert Winkler (Joanneum Graz) präpariertes fossiles Skelett einer Seekuh. Neben Biss-Spuren an den Knochen der Seekuh wurden auch Zähne eines Tigerhais entdeckt. Was erzählen uns diese Fossilien über das Leben vor 14,5 Millionen Jahren?

 

   

Calcit-Kristalle in Brachiopoden-Gehäusen von der Calvados-Küste
6. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 21 Abbildungen ("Geologisches").

Die in den Hohlräumen der Brachiopoden-Gehäuse sitzenden Kristalle sind grundsätzlich Calcite in Form von Skalenoedern. Meistens sind sie scharfkantig, durchscheinend und farblos. Seltener zeigen sie eine leichte Braunfärbung, was auf Verunreinigung durch in die Hohlräume eingedrungenes „rezentes“ Wasser verweist.

 

   

Kurze Notiz zum Leitfossil-CD-Cover-Rätsel
5. April 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Wir hatten ein kleines Rätsel ausgeschrieben - siehe die Mitteilung in den "Hinweisen" vom 27. März - mit dem nebenstehenden Papua-Neuguinea-Ammoniten als Preis. Da nur wenige Leser mitgemacht haben, verlängern wir den Ablieferungs-Termin bis zum 9. April, 24 Uhr und hoffen auf weitere Lösungs-Vorschläge.

 

   

Die Bedrohung der Erde durch mittelgroße Asteroiden neu bewerten
5. April 2021. Von Gesine Steiner, Mus. Naturkunde - Leibniz-Institut f. Evolutions- u. Biodiversitätsforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Museen").

Bei der Belgian Antarctic Meteorites Expedition wurden außerirdische Partikel gefunden. Diese "Kondensationskugeln", die auf dem Gipfel des Walnumfjellet in der Ostantarktis geborgen wurden, deuten auf ein ungewöhnliches Ereignis hin: Ein mindestens 100 Meter Durchmesser großer Asteroid trat vor 430000 Jahren in die Erdatmosphäre ein.

 

   

Eine schöne Muschelplatte aus dem Unteren Muschelkalk
5. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Ich habe hier eine Platte aus dem Unteren Muschelkalk von Bad Kösen. Das Stück wurde gesammelt von Hans-Georg Tilgner im großen Steinbruch von Bad Kösen bei Naumburg, Sachsen-Anhalt. Ich verdanke diese besonders schöne Platte der Freundlichkeit von Margit Tilgner, der Ehefrau des verstorbenen Sammlers – herzlichen Dank!

 

   

Frohe Ostern allen überall!

3. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 16 Abbildungen ("Hinweise").

 

   

Schwamm aus dem Treuchtlinger-Marmor-Schnittabfall  
3. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Das Fundstück ist eine Platte mit einem Schwamm-Querschnitt. Es stammt von einer Schnittabfalls-Deponie in einem der Erkertshofener Steinbrüche. Solche Abfallhaufen anzuschauen kann sich durchaus lohnen, mal gibt es Ammoniten-, mal Belemniten-Schnitte und eben auch mal Schwämme.

 

   

Museum für Naturkunde Berlin schließt Ausstellungen wieder
2. April 2021. Von Gesine Steiner, Mus. Naturkunde - Leibniz-Institut f. Evolutions- u. Biodiversitätsforschung (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Museen").

Das Museum für Naturkunde Berlin unterstützt die Anstrengungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Schutz unserer Besucher*innen und unseres Personals hat für uns oberste Priorität. Um die knappen Testkapazitäten nicht zusätzlich zu belasten, haben wir uns dazu entschlossen, die Ausstellungen ab dem 1. April 2021 bis auf weiteres zu schließen.

 

   

Wie verwandeln sich Lebewesen in ein Fossil?
2. April 2021. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossilien sind das Zeugnis vergangener Lebewelten und viele Millionen Jahre alt. Doch was z.B. wie ein Knochen aussieht, ist meist gar keiner. Nur winzige Reste des ehemaligen Lebewesens sind darin enthalten. Die Form ist erhalten, doch die Substanz durch Mineralien ersetzt, daher der Begriff „Versteinerung“.

 

   

Ein "dicker" Scaphit aus der nordamerikanischen Oberkreide
1. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Auch in den tieferen Oberkreide-Schichten Nordamerikas gibt es Scaphiten. Der hier gezeigte gemütlich „dicke“ Scaphit der Gattung Clioscaphites ist von der Umrissform, also lateral gesehen, nicht viel anders als die Gehäuse der Campan- und Maastricht-Gattungen. Er stammt aus dem Santon der Big Horn Mountains in Montana.

 

   

Verdreckt entdeckt
1. April 2021. Von Gabo Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Aberrantes").

Gabo berichtet von einem sensationellen Neufund, beschwerlich ausgegraben und mühsam zusammengesetzt: "Der Fund, er schien bedeutungsschwer, für Laien gänzlich ungewohnt! - Da mussten Spezialisten her und ein paar Doktoranten, die so etwas schon kannten."

 

   

Voraussetzungen für Leben schon vor 3,5 Milliarden Jahren
1. April 2021. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Erstmals konnten in 3,5 Milliarden alten Flüssigkeiten in Schwerspäten organische Moleküle nachgewiesen werden, als mögliche Nährstoffe für Ur-Mikroben. Mikrobielles Leben hatte also auf unserem Planeten bereits vor 3,5 Milliarden Jahren die nötigen Rahmenbedingungen, um existieren zu können.

 

   

Monatsbilder April: Ein paar Bilder aus dem Frankenland
1. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
40 Seiten, 117 Abbildungen ("Hinweise").

Die Monatsbilder sollen einen kleinen Eindruck von einem schönen Land vermitteln - Landschaft, Stadt und Dorf, Steinbruch und Fossil. Die Fossilfundstellen dort sind berühmt - Buttenheim und Sengenthal, Gräfenberg und Ludwag, die Feldfundstellen am Hesselberg und bei Geisfeld usw. - vom Ammoniten bis zum Ichthyosaurier-Wirbel ist so allerlei zu finden.

 

   

Monatsfossilien April: Basilosaurus, der sagenhafte Urwal
1. April 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 28 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Schon als ganz junger Fossiliensammler war ich fasziniert von den Zahnwal-Fossilien aus Nordamerika und Ägypten, mir damals bekannt als „Zeuglodon“. Ich las in mehr oder weniger fachlichen Büchern von den Funden in Amerika und Ägypten („Fayyum“) und bewunderte und beneidete die Forscher, die solch wunderbare Dinge entdeckten und ausgruben.

 

   

Mount Stephen Trilobit: Ogygopsis klotzi
27. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der Trilobit ist ein Fossil aus dem Mittelkambrium von Kanada und zwar von einer recht berühmten Fundschicht bzw. Fundstelle, nämlich aus den Trilobite Beds des Mount Stephen, stratigraphisch ein klein wenig älter als Walcotts Phyllopode Beds mit der weltberühmten Burgess Shale Biota.

 

   

Jahrgangs-CD kurz vor der Fertigstellung
27. März 2021. Redaktionell.
2 Seiten, 18 Abbildungen ("Hinweise").

Wegen technischer Probleme dauerte es leider länger als sonst, die Jahrgangs-CD fertig zu stellen. Aber jetzt ist es bald soweit, dass die Scheibe verschickt werden kann. Das Bild zeigt die engere Auswahl der für das Cover verwendeten Fotos. Wer die acht für die Gestaltung des Covers ausgewählten Bilder errät, bekommt einen Papua-Neuguinea-Ammoniten.

 

   

Drei Pflanzenfossilien zu Ehren des ehemaligen Senckenberg-Generaldirektors Volker Mosbrugger beschrieben
26. März 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Das soeben erschienene Sonderheft des Senckenberg-Fachjournals „Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments“ ist Prof. Dr. Volker Mosbrugger gewidmet, welcher nach 15-jähriger Senckenberg-Amtszeit nun in den Ruhestand getreten ist. Drei neuentdeckte und erstmalig beschriebene Fossilien – eine Blüte, eine Alge und eine Frucht – wurden nach ihm benannt.

 

   

Letzte Eiszeit: Ursache für extremes Gletscherwachstum in den Alpen geklärt
26. März 2021. Von Melanie Bartos, Universität Innsbruck (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Innsbrucker Geolog*innen fanden in den Kärntner Obir-Höhlen unerwartet mineralische Spuren aus der Zeit des Höhepunkts der letzten Kaltzeit. Die besonderen Kalzit-Kristalle zeigen, dass starke Schneefälle Auslöser für diese massiven Gletschervorstöße waren.

 

   

Isognomon promytiloides ARKELL, 1933, aus Bajoc und Oxford
23. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Art ist in ganz Westeuropa vertreten, in England, Frankreich, Deutschland, in der Schweiz… Ich habe solche Muscheln vor allem gesammelt im Calvados und in Deutschland. Es sind Muscheln mit hohem Erkennungswert, gleichklappig, asymmetrisch, in der Regel eher flach gebaut und mit sehr variablem Schalen-Umriss.

 

   

Sind die Kopffüßer älter als gedacht?
23. März 2021. Von Marietta Fuhrmann-Koch, Universität Heidelberg (via idw).
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossilienfunde aus Kanada könnten die evolutionäre Geschichte einer Gruppe der wirbellosen Tieren neu schreiben. Bei den 522 Millionen Jahre alten Fossilien aus Neufundland könnte es sich um die erste bekannte Frühform der evolutionär höchst entwickelten Cephalopoden handeln, die somit 30 Millionen Jahre älter wären als bisher angenommen.

 

   

Superstufen mit heteromorphen Ammoniten aus der Haute Provence
22. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 16 Abbildungen ("Konglomerat").

In den Unterkreide-Kalken der Alpes-de-Haute-Provence treten relativ viele heteromorphe Ammoniten auf. Das heißt, es gibt sie, aber vor den Besitz haben die Fossiliengötter Fleiß und Arbeit gesetzt. Und wenn man solch prachtvolle Stufen sieht wie die hier gezeigten, dann darf man nicht vergessen, dass in der Präparation ein Haufen Arbeit steckt – viele viele Stunden!

 

   

Anomalien an marokkanischen Haizähnen
21. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die gezeigten „verbogenen“ Zähne mit teilweisen Kanten-Anomalien kaufte ich in Sainte-Marie-aux-Mines. Es handelt sich um Zähne der Art Lamna obliqua (AGASSIZ, 1843) aus dem Untereozän (Ypres) der Phosphat-Minen bei Khouribga. Die beiden größeren Exemplare haben starke Verbiegungen der Zahnspitzen, beim einem Zahn nach innen, beim zweiten nach außen.

 

   

Fossilien aus der Falunière der École d'agriculture de Grignon
20. März 2021. Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Konglomerat").

Jetzt endlich habe ich einige Fossilien und zwar Xenophoren, die definitiv aus der Falunière von Grignon stammen. Das gezeigte Pappkästchen mit Deyrolle-Etikett und acht Schnecken aus der „Falunière“ (hier "Sandgrube") von Grignon erhielt ich aus einer Altsammlung, die bis ins späte neunzehnte Jahrhundert zurück geht.

 

   

Riesen-Septarie aus dem Europa-Kanal  
19. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Beim Bau des Europa-Kanals wurden viele Fossilien gefunden, aber auch geologische Objekte wie die hier gezeigte Septarie. Sie ist ein ungewöhnlich großes Exemplar, nahezu kreisrund und mit schöner Stern-Zeichnung. Sie stammt aus dem Unterjura, vermutlich aus dem Lias epsilon (Untertoarc) des Bauabschnittes zwischen Greding und Neumarkt.

 

   

„Adlerhai“ entdeckt: Bisher unbekannter Planktonfresser „flog“ vor 93 Millionen Jahren durch den Ozean
19. März 2021. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein europäisch-mexikanisches Paläontologen-Team hat einen in Kreideschichten Nordost-Mexikos gefundenen Hai bearbeitet. Der planktonfressende “Adlerhai“ Aquilolamna milarcae besaß riesige, flügelartige Brustflossen, mit denen er ähnlich wie ein Mantarochen durch die kreidezeitlichen Meere "geflogen" ist.

 

   

Der größte Bernstein auf der Messe!
18. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Vor wenigen Jahren wurden in der spanischen Unterkreide reiche Bernstein-Vorkommen entdeckt. Die Lokalität heißt „San Just“ und liegt in der Provinz Teruel. Durch palynologische Untersuchungen (Peyrot et. al. 2007) konnten die Schichten ins Mittelalb datiert werden, was durch die Ammoniten-Führung der marinen Lateral-Sedimente bestätigt wurde.

 

   

280 Millionen Jahre alter Spross: Weltweit ältester Palmfarn beschrieben
17. März 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler haben mit brasilianischen Kolleg*innen das weltweit älteste anatomisch erhaltene Fossil eines Palmfarns aus der „Irati Formation“ in Brasilien beschrieben. Der etwa 280 Millionen Jahre alte baumförmige Stamm ist ein Hinweis, dass diese Samenpflanzen sehr viel früher weltweit verbreitet waren, als es bislang angenommen wurde.

 

   

Europa erlebt seit 2015 die schlimmste Sommer-Trockenperiode der letzten zwei Jahrtausende
17. März 2021. Von Petra Giegerich, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (via idw).
Seiten, 3 Abbildung ("Geologisches").

Die Trockenheit der vergangenen Sommer war in Europa schlimmer als je zuvor in den letzten 2100 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die ein internationales Forschungsteam erstellt hat. Das Team untersuchte den chemischen Fingerabdruck von europäischen Eichen, um das Sommerklima während 2110 Jahren zu rekonstruieren.

 

   

Ein Jeletzkites aus dem Maastricht von South Dakota
15. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Ammonit ist ein Heteromorpher der Scaphiten-Gruppe („scaphiticon“). Die gibt es unter anderem in den Oberkreide-Schichten Nordamerikas mit artenreichem und diversem Auftreten – z.B. Hoploscaphites, Jeletzkites, Discoscaphites, mit jeweils etlichen Arten.

 

   

Ein „Urmolch“ aus dem „Gottlob“ bei Friedrichroda/Thüringen
14. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Altfund, wohl aus dem ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts, mit Sorgfalt formatisiert durch Zwicken und ordentlich aufgeklebt auf einen Karton. Der Sammler des vorgestellten Fossils schrieb dann auch gleich alle notwendigen Angaben auf den in Vorbedacht größer gelassenen Karton, sodass die Einheit Fossil-Etikett auf ewig gewahrt sein würde.

 

   

Ein Ceratit aus Schwanebeck
13. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Das Fossil gehört zur Art Ceratites evolutus PHILIPPI, 1901. Rolf Wenger stellte die Form bei seiner Überarbeitung der Ceratiten (1957) in Anton Schrammens Untergattung Acanthoceratites, 1928, Max Urlichs und Rudolf Mundlos fanden, dass sie besser in Schrammens Untergattung Opheoceratites, 1928, passt.

 

   

Paläontologie: Mikroskop hilft beim Saurier-Puzzle
12. März 2021. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossil-Fundorte ähneln mitunter einem Wohnzimmertisch, auf dem ein halbes Dutzend verschiedener Puzzles ausgeschüttet wurden: Welcher Knochen zu welchem Tier gehört, ist häufig schwer zu sagen. Forschende der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen aus der Schweiz eine Methode vorgestellt, die eine sicherere Antwort auf diese Frage erlaubt.

 

   

Die Lava stammt wohl vom Vesuv-Ausbruch 79 n. Chr.
12. März 2021. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Christoph Schindler schreibt "Noch zum Vesuv: ich habe da eine andere Deutung der „79“. Ich besitze ein ähnliches altes Stück, das ausführlicher zur 79 Stellung nimmt. Angeblich sei dies Lava vom Ausbruch im Jahre 79, der auch Pompeji begrub. Ob das alles so stimmt, weiß natürlich niemand."

 

   

Museum für Naturkunde Berlin öffnet Ausstellungen am 12. März 2021
11. März 2021. Von Gesine Steiner, Mus. Naturkunde - Leibniz-Institut f. Evolutions- u. Biodiversitätsforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Museen").

Das Museum für Naturkunde Berlin freut sich, ab Freitag, den 12.3.2021 seine Ausstellung wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen zu können. In einem Rundgang sind Sauriersaal, Nass-Sammlung, Biodiversitätswand, die Sonderausstellung „Parasiten - Life Undercover“ und andere Highlights erlebbar.

 

   

Spinatrypa curvirostra von Sötenich
11. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Art wurde 1967 durch Paul Copper beschrieben auf der Basis von Fossilien aus dem Wachtberg-Steinbruch bei Sötenich, was also die Typuslokalität der Art ist. Vermutlich stammen die Brachiopoden in meiner Sammlung von der gleichen Lokalität. Typusschicht ist der Scheid-Horizont (Äquivalent des Felschbach-Horizonts), untere Cürten-Schichten, Mitteldevon; Untergivet.

 

   

Messel-Fliege: Zum letzten Mahl
11. März 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftlerin Sonja Wedmann hat gemeinsam mit einem internationalen Team eine neue Fliegenart aus der Grube Messel entdeckt. Im Insekt konnten die Forschenden Pollen von verschiedenen Pflanzen nachweisen. Sie geben Hinweise auf das Freßverhalten, die Ökologie und die Rolle als Bestäuber der Fliege in der Vergangenheit.

 

   

Wenige Worte über alte Steine vom Vesuv und alte Etiketten
10. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Geologisches").

Der Vesuv ist seit hunderten von Jahren ein Touristen-Ziel der allerersten Kategorie und es wird wohl nicht viele Besucher geben, die sich nicht den einen oder anderen Stein als Souvenir mitnehmen, ganz gleich, ob sie geologisch oder petrographisch interessiert sind. Der eine meiner hier gezeigten Steine ist wohl solch ein Souvenir-Stein.

 

   

Kunststoff-Fossilien, aber diesmal keine Dinos
9. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 11 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei Ebay stolperte ich zufällig über einen mit Weichteilen modellierten Nautilus pompilius und einen Redlichia-Trilobiten, beide aus Kunststoff, gut gemacht. Ich kaufte mir je ein Exemplar, weil ich im Sammlungsschrank ganz gerne Plastiken zu meinen Objekten lege, ob die fossil oder rezent sind. Ich zeige Ihnen die beiden Plastiken.

 

   

Künstlerische Kammer-Ausmalung bei einer Haugia illustris aus Dörnten
8. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein wohlerhaltener Ammonit mit drei Besonderheiten: Er kommt von einer historischen Lokalität "Grube Georg Friedrich in Dörnten, er hat ein Altetikett (vermutlich das erste geschriebene) und auf ihm wurde eine kunstvolle Lobenlinien- bzw. Kammer-Markierung durchgeführt, wie man das früher gerne machte.

 

   

Haizähne aus Königlich Neudorf, formatisiert und direkt beschriftet
7. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Das Gestein mit den hier gezeigten kleinen Haizähnen wurde 1896 „etikettiert“. Die Steine wurden vorher mit einer kräftigen Zange zurecht gezwickt, größenmäßig den Zähnen angepasst; die Zähne auf dem Gestein sind sauber zentriert. Das ist durchaus eine nachahmenswürdige Formatisierung. Wer hat schon uneingeschränkt Platz in seiner Sammlung?

 

   

In Erinnerung an Hans-Georg Tilgner ("Tilly"), einen Sammler aus Schraplau (6.3.1947–8.3. 2006)
6. März 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
9 Seiten, 12 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Mein Freund Hans-George Tilgner wurde heute vor 74 Jahren geboren. Er wurde nur 59 Jahre alt. Zur Zeit wird seine umfangreiche Sammlung aufgelöst. Er sammelte Mineralien, bevorzugt Micro Mounts, und Fossilien, vor allem aus dem Muschelkalk, aber auch Karbon aus Plötz und natürlich Kupferschiefer-Fossilien. Er war vielseitig interessiert!

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 13: Ein Ammonit aus Jerusalem und einige Worte von/über Oskar Fraas
5. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 14 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich habe einen Ammoniten in einer meiner Kreide-Schubladen, den ich sehr achte, weil er auf dem Etikett die Fundort-Nennung „Jerusalem“ trägt und man von dort kaum Fossilien in die Hand bekommt, obwohl es viele geben muss.

 

   

Ein Kellerfund: Manticoceras aus dem Devon Marokkos mit ungewöhnlicher Kammerung
4. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Der Phragmokon zeigt eine ungewöhnliche Kammerungs-Anomalie. Die Kammern entwickelten sich anfangs regelmäßig, also mit ständig gering vergrößerten Septen-Abständen. Dann aber tritt ein deutlich dickeres Septum auf, wonach die Septen-Abstände stark reduziert werden. Ausgelöst wurde das anomale Wachstum durch ein traumatisches Ereignis.

 

   

Ursprung des europäischen Haushundes im Südwesten Deutschlands vermutet
4. März 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die Anfänge der Domestizierung von Wölfen in Europa wurde mit einem multimethodischen Ansatz analysiert anhand von Canidae-Fossilien aus einer Höhle im südwestlichen Deutschland. Sie glauben, dass in dieser Region vor 16000 bis 14000 Jahren der Übergang von Wölfen zu gezähmten Hunden stattgefunden haben könnte.

 

   

Apoxie anmalen mit Acryl-Farben – überhaupt kein Problem!
3. März 2021. Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Praktisches").

Im Beitrag über die Befestigung einer Höhlensinter-Scheibe auf einen Glassockel verwendete ich Apoxie, was auch ganz prima funktionierte. Nun aber störte mich die hellgraue Farbe des Apoxie, die so gar nicht zum Höhlensinter und auch nicht zum Glas passte. Womit anmalen? Ob das mit Acryl-Farbe geht?

 

   

Neues vom Nashorn-Zahn: Es geht voran (mit Elan)!
3. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Präparation").

Na ja, eigentlich nicht richtig mit Elan, sondern eher ruhig. Aber beständig! Der Zahn wohnt jetzt seit Ende 2019 bei mir auf dem Schreibtisch, und wenn ich gerade wieder mal Lust habe, schabe ich weiter. Nie sehr viel auf einmal, sonst werde ich ungeduldig und mache was kaputt. Ich kenne und fürchte mich.

 

   

Hemipneustes striatoradiatus – der Weg zum aktuellen Namen
2. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
21 Seiten, 29 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Geschichte der Namensgebung dieses Seeigels ist recht interessant. Große Namen sind mit ihm verbunden. Wir schauen uns diesen Weg einmal an. Jedenfalls ist heute die Namensfrage geklärt - der Seeigelt heißt offiziell und den Nomenklatur-Regeln entsprechend Hemipneustes striatoradiatus (LESKE, 1778).

 

   

Berliner Botschafter: T-Rex "Tristan Otto" bleibt 2021 in Kopenhagen
2. März 2021. Von Gesine Steiner, Mus. Naturkunde - Leibniz-Institut f. Evolutions- u. Biodiversitätsforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Museen").

Die Ausstellung "König der Dinosaurier" im Naturhistorischen Museums von Dänemark in Kopenhagen konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Raubtieren und Beute, einschließlich der Fragestellung, wie sich die verschiedenen Dinosaurier entwickelten, um entweder bessere Jäger zu werden oder um nicht gefressen zu werden. Im Mittelpunkt steht "Tristan Otto".

 

   

Und jetzt auch gleich die Lösung von Rätsel no. 4 
1. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Hinweise").

Gefragt war nach der Gattung eines großen Ammoniten-Negativs, das als Abdruckform für einen Keramik-Ammoniten gedient hatte. Wir erhielten vor allem „Stephanoceras“ als Vorschlag. Die einzige richtige Antwort kam von Dr. Günter Schweigert, der schrieb ..."dürfte es sich meiner Ansicht nach um eine Reineckeia gehandelt haben (genauer gesagt eine Rehmannia)."

 

   

Rätsel no 3: Das war (fast) zu schwer!
1. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Gerade erhielten wir eine eMail von Renate Niederehe, in der sie uns lakonisch die Lösung des Rätsels no. 3 mitteilt: „Addams Family“ von 1991 – „Er spielt mit Gitterli“. Und danach war gefragt gewesen. Es handelt sich um eine Filmkomödie aus dem Jahr 1991. Herzlichen Glückwunsch zum Affenhaar aus dem Geiseltal!

 

   

Dinosaurier-Arten: “Jede Jeck is anders”
1. März 2021. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomrat").

Bei allen Lebewesen gibt es individuelle Unterschiede. Bei den Dinosauriern war dies nicht anders. Wie jetzt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn und des Sauriermuseums Frick (Schweiz) zutage fördert, war die Variabiltät des Plateosaurus trossingensis deutlich größer als bislang angenommen.

 

   

Rätsel no. 2 - die Lösung
1. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich war der festen Meinung, dass dieses Rätsel große Probleme machen würde. Publiziert haben wir das Rätsel no. 2 knapp nach Mitternacht des 1. Februars. Am nächsten Morgen (7 Uhr 52) war die Lösung bereits da. Dr. Günter Schweigert, Stuttgart, schrieb: "Pleuronectites laevigatus aus dem Muschelkkalk." Ein weiterer "Richtiger" war Kai Nungesser.

 

   

"Problem des fehlenden Eises" gelöst
1. März 2021. Von Sebastian Grote, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f. Polar- u. Meeresf.orschung (via idw).
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Während der Eiszeiten sinkt der Meeresspiegel, weil viel Wasser in den riesigen Festlandgletschern gespeichert ist. Rechenmodelle konnten die Höhe des Meeresspiegels und die Dicke der Gletschermassen für die letzten Eiszeiten aber bisher nicht miteinander in Einklang bringen.

 

   

Monatsbilder März: Ein Ausflug in die Grands Causses
1. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 51 Abbildungen ("Hinweise").

Die Monatsbilder zeigen winzige Ausschnitte aus einer Landschaft, die Gabo und ich sehr lieben und wo wir sehr oft waren. Wir fahren jetzt seit 45 Jahren dorthin. Zuerst ging es vor allem um die Fossilien. Das Sammeln dort kommt zum einen meiner natürlichen Faulheit entgegen – laufen, aufheben, laufen, aufheben… - man muss nicht „arbeiten“.

 

   

Monatsfossil März: Eine Myophorella von der Calvados-Küste
1. März 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 26 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Wir waren am 1. Mai 2008 mit einer Exkursions-Gruppe an der Calvados-Küste unterwegs gewesen. Das Wetter war nicht absolut gut, aber hier im Calvados ist es niemals längerzeitig schlecht, also sammelten wir mal in der Sonne, mal unter bewölktem Himmel, manchmal nieselte es auch ein wenig. Und ich fand eine Myophorella vom Allerfeinsten! Große Freude!

 

   

Asteroidenstaub im „Dinosaurier-Killer“ Krater gefunden
25 Januar 2021. Von Nikolett Kertész, Naturhistorisches Museum Wien (via idw).
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Ein Forscherteam berichtet über die Entdeckung von Meteoriten-Staub in Bohrproben aus dem Chicxulub-Impaktkrater in Mexiko. Dieser Fund sei das letzte Stück im Puzzle nach der Entdeckung von meteoritischen Spuren in Gesteinen der Kreide-Paläogen-Grenze vor etwa 40 Jahren, das zur Erklärung des Massensterbens durch einen Asteroideneinschlag führte.

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 12: Kieselholz aus dem Yellowstone-Park
23. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Halb-Exot, sozusagen – die USA würde ich nicht eigentlich als exotisch bezeichnen. Aber da das Fossil aus einer Gegend stammt, woher man nur schwer Fossilien bekommen kann, lassen wir das mal durchgehen. Von einem Freund erhielt ich als Souvenir einer Amerika-Reise einen Stein, ein verkieseltes Holz, das er selbst gesammelt und bearbeitet hatte.

 

   

Ein Schlangenstern aus dem Pliozän Italiens
22. Februar 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Autor stellt einen perfekt erhaltenen Schlangenstern vom Torrente Stirone vor. Das ca. 5 Zentimeter große Fossil ist komplett und zeigt feinste Details. Als Altersangabe wurde Pliozän genannt. In der Literatur wird manchmal auch der Beginn des Pleistozän angegeben. Das Exemplar stammt vermutlich aus dem Grenzbereich Pliozän/Pleistozän.

 

   

Apoxie, die Grotte Rose und Sinter von dort
21. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 22 Abbildungen ("Praktisches").

Die wunderbare Grotte Rose auf dem Causses Noir - Gabo und ich waren oft dort - ist für mich die schönste der vielen spektakulären Tropfsteinhöhlen in den Grands Causses. Eine Sinterscheibe von dort wurde nun standesgemäß auf einen optimal passenden Sockell montiert - mit Apoxie Sculpt.

 

   

Metacryphaeus-Konkretion aus dem Devon Boliviens
19. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich fand noch ein weiteres Frickhinger-Exemplar der bolivianischen mitteldevonischen Konkretions-Fauna in meiner Sammlung. Es handelt sich um einen Trilobiten der im bolivianischen Devon wohl häufigsten Art Metacryphaeus (Eldredgeia) venustus WOLFART, 1968. Diese Konkretions-Trilobiten sind gestreckt oder geknickt/teileingerollt; mein Exemplar ist geknickt.

 

   

Ein Hemipneustes – ursprüngliche Präparation und Nachbesserung
18. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen ("Präparation").

Ein Kauf bei einem Auktionshaus (nicht eBay) im "Nachverkauf": Es ist eine komplette und wohlerhaltene Corona eines nicht ganz ausgewachsenen Exemplars, auf dem Etikett bezeichnet als „Hemipneustes radiatus - Oberkreide – Maastricht – Holland“. Ich mag die Hemipneusten sehr wegen der freundlichen kugeligen Form – echte Handschmeichler!

 

   

Organische Moleküle in 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen nachgewiesen
18. Februar 2021. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Forschungsteam hat organische Moleküle und Gase nachgewiesen, die in 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen eingeschlossen sind. Die aktuelle Studie zeigt, dass Lösungen aus archaischen hydrothermalen Quellen essentielle Bestandteile enthielten, die eine Grundlage für das früheste Leben auf unserem Planeten bildeten.

 

   

Die Clymenia ist eine Gonioclymenia binodosa!
17. Februar 2021. Von Reinhard Schmode, Rherdt.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Bei der hinerfragten Clymenia handelt es sich Gonioclymenia binodosa (MÜNSTER, 1832), mit gleicher Gehäusegestalt wie die unten gezeigte; laut Korn & Klug aus dem obersten Frasnium - in der Arbeit der beiden von 2002 (Ammoneae Devonicae) befindet sich auf Seite 264 eine entsprechende Abbildung. Fundort vielleicht in dem Gebiet des Höhenzuges Bou Tchrafine.

 

   

Eine „Clymenia“ aus dem Oberdevon von Erfoud
16. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich erhielt die hier vorgestellte schöne „Clymenia“ von Paul Muller. Ich weiß heute nicht mehr, bei welcher Gelegenheit, aber immerhin wann: 1986. Ich weiß nicht mal mehr, ob er das Stück selbst gesammelt hatte. Fundort sei jedenfalls „Erfoud“, was großzügig ausgelegt vermutlich auf den größten Teil der paläozoischen Fossilien Marokkos zutrifft.

 

   

Neuer alter Pfleilschwanzkrebs aus Franken
15. Februar 2021. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Paläontologen-Team mit Beteiligung des Jura-Museums Eichstätt entdeckte in Franken (Lokalität Pechgraben) einen neuen 197 Millionen Jahre alten Pfeilschwanzkrebs aus der Jurazeit. Überraschend für die Forscher war: Das Tier gehörte zu einer Familie von Pfeilschwanzkrebsen, die eigentlich seit Ende der Triaszeit als ausgestorben galt.

 

   

Es ist Winter (leider)! (Im Beitrag zwei Rätselchen.)
14. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 12 Abbildungen ("Hinweise").

Wir haben es alle schon gemerkt, die Menschen in Nord- und Mitteldeutschland besonders intensiv, wir hier im (fast) mediterranen Süden Deutschlands nicht so sehr. Aber ich möchte trotzdem noch einmal darauf hinweisen, auch für unsere Leser in Florida: Es ist Winter (in Deutschland)! Aber ist es wirklich so extrem?

 

   

Einige Worte über Diceras
13. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 30 Abbildungen ("Funde").

„Diceras“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Doppelhorn“, was nun wirklich zutrifft. Benannt wurde die Gattung im Jahre 1805 von J. B. P. A. de LAMARCK. Diceraten sind „Lehrbuch-Fossilien“ – sie fehlen in keinem geologisch-paläontologischen Lehrbuch. Diceraten waren in Oberjura und Kreide vor allem in Riff-Bereichen verbreitete marin lebende heterodonte Muscheln.

 

   

Rätsel no. 2 - keine Hilfestellung möglich!
12.2.2021.Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Zum aktuellen Rätsel no. 2 können wir leider keine weitere Hilfestellung geben, da wir bereits zwei punktgenaue Lösungen erhielten. Ich bin überrascht und begeistert! Machen Sie doch auch mit - Sie haben noch Zeit und da der Preis - der Nautilus-Kiefer im Bild nebenan - verlost wird, hat jede weitere richtige Antwort die Chance, bei der Verlosung gezogen zu werden.

 

   

Zum Mytiloides labiatus aus Groß-Cotta
12.2.2021. Von
Stefan Werner, Zwickau.
2 Seiten, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Die Herkunft des Fundes würde ich aus dem Cottaer Bildhauersandstein (Schmilka-Formation) annehmen. Es wurde wahrscheinlich in einem der Brüche gefunden, welche du benannt hast: Nördlich von Cotta ("in einem Waldgebiet"), dort liegt der bekannte "Lohmgrund", zwischen Rottwerndorf und Cotta. Es ist ein historisches und aktuelles Abbaugebiet!

 

   

Ein Süßwasserfisch aus dem Eozän Chinas
9. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Süßwasser-Fisch aus dem Eozän Ostchinas, wie er früher in großer Zahl auf den Börsen oder im Versandhandel angeboten wurde. Mittlerweile ist er bei uns vom Markt verschwunden. Mag sein, dass die chinesischen Ausfuhr-Verbote mittlerweile greifen. In eBay (weltweit) findet man derzeit gerade noch zwei Exemplare.

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 11: Island-Muscheln aus Island
9. Februar 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Das sind in der Tat Fossilien von einem exotischen Fundort: Island ist eine Vulkaninsel und die wenigsten Sammler werden überhaupt wissen, dass es dort auch Fossilien gibt. Und dann gleich Muscheln der Art Arctia islandica, benannt nach der Insel, wenn auch nach rezenten Exemplaren im heutigen Meer.

 

   

Mytiloides labiatus aus Groß-Cotta am Elbsandstein-Gebirge
8. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Lehrreiches").

Bei einer meiner Tausch-Aktionen mit der Bergakademie Freiberg erhielt ich auch eine Muschel, für mich damals (etwa 1970) ein ziemlich hässliches Teil, ungeliebt und unbeachtet. Dummerweise hab ich das Original-Etikett der Bergakademie nicht aufbewahrt. Der damals abgeschriebene Etiketten-Text lautete: „Inoceramus labiatus (SCHL.) – Leitform" usw..

 

   

Parkinsonia aus Sengenthal mit Anomalie/Pathologie
7. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Anomalien, Pathologien – es gibt bei den Fossilien mehr davon, als man glaubt. Wir Sammler kennen natürlich in erster Line die auffallenden Formen bei den häufigen Fossilien wie z.B. den Ammoniten – gut erkennbare Normabweichungen. Wir bringen in Kürze einen Artikel über solche Pathologien und zeigen jetzt zur Einstimmung eine gut erkennbare Formabweichung.

 

   

So glänzend, so rund, so schön: Cadoceras elatmae!  
6. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Dieser schöne Ammonit gehört zur Art Cadoceras elatmae (NIKITIN, 1878). Er kommt aus dem Mitteljura (Untercallov; obere Herveyi-Zone = Elatmae-Zone); angeblich vom Typus-Fundort Elatma, vielleicht auch aus der Gegend von Nischni Nowgorod. Die Art tritt offenbar ausschließlich im Bereich der Russischen und Sibirischen Plattform auf.

 

   

Schnecken-Ammonit & Co.
4. Februar 2021. Von Gabo Richter, Augsburg.
10 Seiten, 24 Abbildungen ("Aberrantes").

Auf den Münchner Mineralientagen blieb ich immer gerne stehen an den Ständen mit rezentem Meeresgetier! Eine solche Form- und Farbfülle begeistert mich einfach! An einem besonders bunten Stand mit rezentem Getier habe ich 2014 etwas Faszinierendes entdeckt: Bilder aus einer Unzahl kleiner bunter Mollusken, zusammengefügt zu einem harmonischen Ganzen!

 

   

Binatisphinctes rossicus aus dem Callov der Oblast Rjasan
4. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der hier vorgestellte Ammonit gehört zu einer Art, die von Józef von Siemiradzki errichtet wurde und von ihm aus verschiedenen Faunenprovinzen genannt wird – primär wohl aus Rjasan 200 Kilometer südöstlich von Moskau, aber auch von der Schwäbischen Alb und aus Niort in Westfrankreich.

 

   

Die Molluske des Jahres 2021: Der Große Argonaut
2. Februar 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Heute wurde der Große Argonaut (Argonauta argo) zur „Molluske des Jahres 2021“ im Rahmen eines besonderen „Weichtier-Wettbewerbs“ gekürt. Im Dezember letzten Jahres hatten verschiedene internationale Forschungseinrichtungen und Molluskenliebhaber*innen 122 Nominierungen für den Titel eingereicht, fünf davon gingen in die Vorentscheidung.

 

   

Die fünf Kandidaten für "Die Molluske des Jahres 2021"
2. Februar 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Die nominierten Weichtiere reichen von einer neuseeländischen Käferschnecke, einer gefährdeten Muschelart aus den unterirdischen Karsthöhlen Kroatiens bis hin zu einem seltenen Tiefseekalmar, einem pelagischen Oktopus und einer vom Aussterben bedrohten kubanische Landschnecke, welche zu den schönsten gefärbten Schnecken der Welt gehört.

 

   

Kein Tropenwald im Eozän Niedersachsens
2. Februar 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Senckenberg-Wissenschaftler haben ein etwa 55 Millionen Jahre altes Kohleflöz aus der Zeit des frühen Eozäns im ehemaligen Braunkohleabbaugebiet des niedersächsischen Landkreises Helmstedt untersucht. Sie zeigen anhand von Pollenanalysen, dass der Nordwesten Deutschlands zu dieser Zeit von einem warm-gemäßigten Klima geprägt war.

 

   

Rätsel no. 2: Was ist das? Niemand wird es wissen!
1. Februar 2021. Redaktionell.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Da wir annehmen, dass es erst einmal niemand wissen wird und wir deshalb also mehrfach helfen müssen, setzen wir einen späten Abgabeschluss an: Sonntag, 21. Februar 2021. Als Basis Ihrer Ermittlungen: Es ist ein Fossil. Die Bildbreite beträgt 2,3 Zentimeter. Wir möchten Gattung und Schicht wissen, lassen aber auch Näherungswerte zu.

 

   

Mal was anderes: Hämatite aus den Schweizer Alpen
1
. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 14 Abbildungen ("Geologisches").

In meiner kleinen Mineralien-Sammlung liegen auch zwei hübsche Hämatit-Stufen aus den Schweizer Alpen. Es sind beides Altsammlungs-Stücke. Eine der kleinen Stufen kommt von der Mineralien-Niederlage der Bergakademie Freiberg in Sachsen, die andere stammt von der Münchner Mineralien-Handlung Gebhardt, über die ich leider keine Informationen finden kann.

 

   

Als Flüsse durch eine grüne Sahara flossen
1. Februar 2021. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Große Teile der heutigen Sahara-Wüste waren früher grün. Davon zeugen zum Beispiel prähistorische Darstellungen von Giraffen, Krokodilen und sogar schwimmenden Menschen. Die Analyse von Sedimentkernen aus dem Mittelmeer vor der Küste Libyens kombiniert mit Erdsystemmodellen erzählt die Geschichte der großen Umweltveränderungen in Nordafrika.

 

   

Monatsbilder Februar: Old Faithful am Burton Cliff
1. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Diesmal führen uns die Monatsbilder virtuell nach England, an die Südküste von Dorset, die „Jurassic coast“. Da gibt es eine ganze Reihe von bei den Fossiliensammlern berühmten Lokalitäten, von Lyme Regis über Charmouth, Golden Cap usw. bis Burton Cliff. Für die auch an kleineren Fossilien Interessierten gibt es diverse "Aufheb"-Fundstellen.

 

   

Monatsfossilien Februar: Kieselhölzer aus dem Versteinerten Wald von Ankara
1. Februar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Monatsfossilien").

Wir präsentieren Koniferen-Hölzer, ein Stammstück und eine Scheibe aus einem Kieselholz des "Versteinerten Waldes von Ankara". Sie ist durchsetzt mit einigen durch amorphe Kieselsäure gefüllte Risse, von brauner Farbe und hat einen Maximal-Durchmesser von etwa 11 Zentimeter. Besonders schön ist der changierende Seidenglanz der Oberfläche.

 

   

Auf der Suche nach dem “Goldenen Nagel”: Zur Rolle von Mikroplastik bei der Definition des Anthropozäns
27. Januar 2021. Von Barbara Hentzsch, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (via Iidw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Mithilfe der mittlerweile omnipräsenten Plastikpartikel könnte sich in Geo-Archiven wie Sedimentkernen der Beginn einer neuen geologischen Epoche, des Anthropozän, erfassen lassen. Mehr noch: Man könnte an einem geeigneten Ort mithilfe der Mikroplastik den Goldenen Nagel setzen, mit dem in der Geologie der Beginn einer Epoche dokumentiert wird.

 

   

Schlangensterne aus Hienheim
27. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Lehrreiches").

In meiner Sammlung fand ich eine Platte mit einem bemerkenswert gut präparierten Schlangenstern. Ich erhielt die Platte vor vielen Jahren von Klaus P. Weiss. Ich weiß noch nicht einmal genau, womit und wie er diese meisterhafte Präparation ausführte, auf jeden Fall aber sind an diesem Schlangenstern viele Einzelheiten bestens erkennbar. Meine Hochachtung!

 

   

Granatsande als Schlüssel zur Rekonstruktion geologischer Prozesse
26. Januar 2021
. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Auf einer Insel in Papua-Neuguinea hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen eine wichtige geologische Entdeckung gemacht. Durch die Analyse winziger „Einschlüsse“ in den Granatkörnern am Strand konnten sie deren Weg von der Erdoberfläche bis tief in den oberen Erdmantel und zurück an die Oberfläche deutlich machen.

 

   

Mesohalina margaritacea von Weilbach/Flörsheim in Hessen
25. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Mein verstorbener Freund Wolfgang Vogel sammelte die Belege zusammen mit einigen weiteren Mollusken-Arten gleichen Alters im Juni 1983 auf sekundärer Lagerstätte. Altersmäßig gehören die Fossilien in das Aquitan (Untermiozän); die ursprüngliche Lagerstätte dürfte in Schichten der Rüssingen-Formation gelegen haben („Inflata-Schichten“).

 

   

Diamanten brauchen Spannung
24. Januar 2021. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Diamant ist wie Graphit eine besondere Erscheinungsform des Kohlenstoffs. Seine kubische Kristallstruktur und die starken chemischen Bindungen verleihen ihm seine einzigartige Härte. Diese macht ihn bereits seit Jahrtausenden sowohl als Schmuckstück als auch als Werkzeug begehrt. In den 1950er Jahren gelang es erstmals, Diamanten künstlich herzustellen.

 

   

Die Bernstein-Lagerstätte in Chiapas/Mexiko
23. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 23 Abbildungen ("Fundsellen").

Das „Bernstein-Land“ bei Simojovel liegt im mexikanischen Bundesstaat Chiapas in einer Höhe zwischen 200 und 2200 Metern, im Gebiet der Sierra Madre de Chiapas. Der Chiapas-Bernstein liegt nach neueren Untersuchungen in Ablagerungen des untersten Miozän mit einem absoluten Alter von 23 bis 22,8 Millionen Jahren (Mazantic Shale; Balumtun Sandstone).

 

   

Und noch ein Brachiopoden-Gigant!
23. Januar 2021. Von Uli Lieven, Bedburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Ich las im "Leitfossil" über die großen bzw. riesigen Karbon-Brachiopoden und ich habe mich gefreut, dass ich auch so einen habe. Ich kaufte ihn 1995 auf der Börse in Bonn und erhielt dazu die folgenden Angaben: "Gigantoproductus giganteus SOWERBY; Grube Novogurovsky, Aleksin, Tula, südl. Moskau." Das Stück misst 18 Zentimeter.

 

   

Weitere rugose Korallen aus Arizona
23. Januar 2021. Von Gerd Wachno, Bad Rappenau.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("ForumFossil").

Unser bester Freund in Florida hat jahrelang für das Naturkundemuseum gearbeitet. Von ihm erhielt ich 4 Belegstücke dieser rugosen Korallen aus Arizona. Sie stammen gewiss von faziell ähnlichen Fundstellen wie die im Beitrag über "Rugose Korallen aus Arizona" gezeigten Stücke und haben die gleiche Erhaltung, gehören aber wohl nicht zur gleichen Gattung.

 

   

Die größte ist es nicht, aber eine der größten: Eine Riesen-Tetragramma
23. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Die gezeigte Tetragramma kaufte ich unpräpariert in viel Gestein von einem Marokkaner auf der Börse in Saint-Marie-aux-Mines, im Juni 2011. Die finale Präparation erfolgte mit KOH, womit ich allerdings nicht ganz zufrieden bin – ich müsste da eigentlich noch einmal ran gehen. Aber jedenfalls ist es ein 6,2-Zentimeter Exemplar und damit bei den Riesen dabei!

 

   

Alte und junge Planeten: Das Sonnensystem entstand in zwei Schritten
22. Januar 2021. Von Brigitte Kohlberg, Universität Bayreuth (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Jüngste Erkenntnisse aus astronomischen Beobachtungen protoplanetarer Scheiben und geochemischen Laboranalysen von Meteoriten belegen, dass – anders als bisher angenommen – die Planetenentstehung nur etwa 200000 Jahre nach der Bildung des jungen Sterns beginnt und in isolierten Regionen des jungen Sonnensystems stattfindet.

 

   

Älteste Karbonate im Sonnensystem  
21. Januar 2021. Von Marietta Fuhrmann-Koch, Universität Heidelberg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Ein 2019 in Norddeutschland niedergegangener Meteorit enthält Karbonate, die zu den ältesten im Sonnensystem überhaupt zählen und zugleich einen Nachweis der frühesten Aktivität flüssigen Wassers auf einem Kleinplaneten darstellen. Der 2019 gefallene Meteorit wurde nach dem Fundort auf den Namen "Flensburg" getauft.

 

   

Über 18000 Funde: Forschungsgrabung in Untermaßfeld abgeschlossen. Vierter Band zu der früheiszeitlichen Fundstelle erschienen
20. Januar 2021. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Seit vier Jahrzehnten wird in der thüringischen Wirbeltierfundstelle Untermaßfeld regelmäßig ausgegraben. Bis heute wurden dort über 18000 Fossilien – vom Nashornschädel bis zum winzigen Froschskelett – in 127 Grabungsmonaten geborgen.

 

   

Ein kleines nicht mehr so richtig goldenes Kosmoceras 
19. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Stück lag in einem der Päckchen des Adventskalenders von meinem Gabo. Es kam ursprünglich von einem anonymen Sammler, ging dann zu einem anderen Sammler, schließlich zu Reinhard Schmode, dann zu Gabo und letztendlich zu mir. Vielleicht gab es auch noch mehr Stationen... Ein komplizierter Weg!

 

   

Rieser Urwasser
19. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Aberrantes").

Das "Rieser Urwasser" stammt aus einem vermutlich in Weißjura-Kalken liegenden Reservoir, entstanden beim Ries-Impact. Das aus einer internen Quelle stammende Wasser-Vorkommen wurde durch teils tonig-mergelige Auswurfmassen plombiert und blieb ungestört von externen Eiflüssen. Und nun in Flaschen abgefüllt: Ein vorzüglich schmeckendes Tafelwasser!

 

   

Korallen aus dem Oberdevon Arizonas
18. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen ("Lehrreiches").

Vor etlichen Jahren erhielt ich von einem Bekannten in Hersbruck einige hässliche Korallen. Alle Stücke sind verkieselt. Hässlich sind die Korallen insofern, als es sich um schlecht erhaltene Stücke handelt, angebrochen, angewittert, oberflächlich meist ohne klare Details, ungeeignet für Schnitt und Schliff. Aber zwei Stücke waren Besonderheiten.

 

   

LEBRUN, P. (2020): Fossiles du Maroc. - Tome IIa. Gisements emblématiques du Mésozoique et du Paléogène - Fossils from Morocco. Volume IIa. Emblematic localities from the Mesozoic and the Paleogene
17. Januar 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
8 Seiten, 9 Abbildungen ("Bücher neu").

Seit kurzem ist der zweite Band von P. Lebrun über Marokko-Fossilien und Fundstellen des Mesozoikum verfügbar. Er ist genaus so gelungen wie der erste Band über das Paläozoikum und sollte in keinem Sammler-Bücherschrank fehlen.

 

   

Rätsel no. 1 – Lösung und Gewinner
17. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Nun also, das erste Preisrätsel des Jahres ist gelöst und die Ziehung hat den Gewinner bestimmt. Wir waren überrascht, dass es doch recht schnell ging und dass immerhin vier Leser die Natur des Objektes richtig erkannt hatten. Meine Hochachtung vor Ihrem Scharfsinn! Das gezeigte Bild war eine REM-Aufnahme der Bruchfläche eines Dinosaurier-Eischalen-Fragments.

 

   

Echinocorys scutata von der Halbinsel Mangyschlak
16. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige drei Seeigel einer Art, die weit verbreitet ist und z.B. auch im Campan (Oberkreide) von Höver in großer Zahl gefunden werden kann: Echinocorys scutata LESKE, 1778. Die drei gezeigten Seeigel stammen allerdings aus einer schwerer erreichbaren Fundgegend, nämlich von der Halbinsel Mangyschlak am Ostufer des Kaspischen Meeres, in Kasachstan.

 

   

Noch einmal zu Gymnentome
16
. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Im Beitrag über die Fundstelle der Gymnentome-Schnecken aus der Unterkreide Spaniens erwähnte ich die als Preis bei der Südfrankreich-Reise 2015 vergebene Gymnentome und wurde von einem guten Freund danach gefragt - ob „das auch was Gscheits“ war. Aber ja, würde ich sagen! Urteilen Sie selbst.

 

   

Xipheroceras dudressieri (ORBIGNY, 1845) von der Jurassic Coast
15. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Um dort so einen Ammoniten zu finden, muss man als Nichtprofi schon ziemlich viel Glück haben in diesem von Fossilien-Händlern und -Sammlern intensiv abgesuchten Kliffbereich zwischen Lyme Regis und Golden Cap. Hans Quäsching klopfte einen Brandungsbrocken auf und der Ammonit lag frei da – ich glaube nicht, dass er präparieren musste.

 

   

Conchyliolithus Anomites giganteus MARTIN, 1793 = Gigantoproductus giganteus (J. SOWERBY, 1822)
14. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Art Gigantoproductus giganteus wird heute James Sowerby zugeschrieben. Er publizierte die Beschreibung dieses Brachiopoden in Band IV seiner „Mineral Conchology“ in der ersten Teillieferung (1822). Sowerby bezieht sich in seiner Beschreibung auf William Martins trinominal benanntes Fossil „Conchyliolithus Anomites giganteus“.

 

   

Wanderlustige Eisberge: Sie gelangten zum Teil bis zur Südspitze Afrikas
13. Januar 2021. Von Sebastian Grote, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f. Polar- u. Meeresf.orschung (via idw).
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

In pleistozänen Eiszeiten während der letzten ca. 1,5 Millionen Jahre sind Eisberge von der Antarktis deutlich weiter nach Norden gewandert als heute – zum Teil bis vor die Südspitze des afrikanischen Kontinents. Mit dieser Wanderung der Eisberge gelangten größere Mengen gefrorenen Süßwassers bis weit in den Atlantik.

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 10:
Ein riesiger Brachiopode aus einem heutzutage nicht mehr ganz so fernen Land
13. Januar 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der aktuelle Exot ist ein Brachiopode der Art Gigantoproductus giganteus. Und er ist nicht nur exotisch, sondern auch riesig - das (relikthafte!) Gehäuse hat eine Breite von 16 Zentimetern!

 

   

Ein Graphoceras vom Scheffheu, gefunden im Herbst 1983
12. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Wir besuchten ein Bergrutsch-Gebiet bei Eschach in der Schwabenalb. Dort lagen im lichten Hochwald ziemlich weit unten am Hangfuß einige verstürzte und verrollte Blöcke und Brocken zwischen den Bäumen. Es muss wohl ein kleiner Bergsturz gewesen sein, der die Steine geliefert hatte. Wir konnten nach Herzenslust klopfen und fanden schöne Ammoniten.

 

   

Keine weitere Hilfe zu Rätsel no. 1 - wir haben schon 3 Richtige!
11. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomrat").

Wir haben mittlerweile relativ viele Zuschriften erhalten, darunter immerhin schon drei Richtige. Unsere Hochachtung – das war wirklich gut kombiniert! Wir können aufgrund dieser richtigen Lösungen keine weiteren Hinweise geben, aber Sie können ja immerhin noch ein-, zweimal nachdenken und die Möglichkeit Ihrer drei Versuche ausschöpfen.

 

   

Große und schöne Unterkreide-Schnecken aus dem Maestrazgo 
11. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 33 Abbildungen ("Fundstellen").

Das „Hauptfossil“ der Lokalität sind die prächtigen Gymnentome-Schnecken. Die Art wurde vom spanischen Geologen und Paläontologen Juan Vilanova y Piera (1821-1893) im Jahre 1859 errichtet, allerdings formlos ohne weitere Beschreibung. Er benannte seine Art „Pleurotomaria? pizcuetana“ zu Ehren von José Pizcueta i Donday (1792-1870).

 

   

Legepräparat mit Schwammnadeln aus dem Nattheimer Riffschutt-Kalk
9. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Mikromania").

Ich zeige hier ein mit viel Geduld und Gezittere hergestelltes Legepräparat mit Schwammnadeln. Solche Spicula findet man in großer Zahl in den feinen Ätzrückstand-Fraktionen der Riffschutt-Kalke des oberen Oberjura vor allem der östlichen Schwäbischen Alb; Stichworte Nattheim und Gerstetten.

 

   

Schrattenkalk und eine Merbeler'sche Koralle
8. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Schrattenkalk ist eine lithostratigraphische Bezeichnung für kreidezeitliche Schichten im Helvetikum am Alpen-Nordrand (Oberkreide; Barrême/Apt). Es handeklt sich partiell um einen Riffkalk mit reicher Fossilführung, die aber meist nur durch Schliff und Politur zugänglich gemacht werden kann..

 

   

Erste Hilfe zu Rätsel no. 1
8. Januar 2021. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Danke für die bisherigen Zuschriften! Es war aber leider keine richtige Lösung dabei. Wir helfen weiter. Der Bildausschnitt ist wirklich sehr klein, richtig winzig; die Bildbreite beträgt gerade mal 250 µm (Mikrometer) = 0,25 Millimeter; Das Objekt ist (war) organischer Natur. Das Bild ist die Teilansicht eines Teils eines von einem Lebewesen produzierten Teils.

 

   

Ein Cenoceras aus der Schwäbischen Alb
8. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige einen kleinen Nautiliden. Es ist ein linksseitig gut erhaltener Phragmokon mit Beschalung der inneren Windungshälfte und offenem exzentrischem Nabel. Das Stück stammt aus dem Subfurkaten-Oolith (mittlerer Mitteljura; oberes Unterbajoc) von Schlatt bei Hechingen im Randbereich der Schwäbischen Alb.

 

   

Noch ein Fund vom „Letzten Rothenschirmbach-Besuch“
7. Januar 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Der Autor zeigt ein weiteres Fundstück von seinem Herbst-Besuch in Rothenschirmbach und demonstriert an diesem Trittsiegel, dass beim Fotografieren die Bedeutung des Licht-Einfalls sehr groß ist. Blitzlicht geht erst mal nicht und auch Kunstlicht kann problematisch sein. Und draußen fotografieren ist jetzt auch schwierig.

 

   

Rätsel no. 1 - der Preis ist bunt
7. Januar 2021. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Sie sehen hier den Preis, einen der kleinsten bekannten rezenten Brachiopoden, mit prachtvollen Farben und erhaltenem Armgerüst. Das Rätselbild selbst, tja, das ist ein Rätselbild, bei dessen Betrachtung man weiß, was es ist. Oder nicht. Aber eher nicht. Wir sagen erst einmal nicht viel dazu, außer: Der Bild-Ausschnitt ist ziemlich klein. Sehr klein.

 

   

Ein Kieselgestein mit Aptychen-Paar aus der Monheimer Alb
6. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Als junger Jungsammler hatte ich bisher so etwas nicht gefunden (zwischenzeitlich übrigens auch nicht mehr): Ein Stein, verkieselt, mit Fossil. Aber ich hatte in einem Buch gelesen, dass Fossilien aus Hornsteinen/Kieselkalken der Frankenalb nicht bekannt seien. Also erstmal große Begeisterung und Aufregung – ich hab was gefunden, das es nicht gibt! Juhu!

 

   

Das neue Gesicht der Antarktis
6. Januar 2021. Von Sebastian Grote, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum f. Polar- u. Meeresf.orschung (via idw).
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Geologisches").

Die Erwärmung der antarktischen Gewässer im Zuge des Klimawandels ist sehr wahrscheinlich. In Folge werden Pflanzen- und Tierarten aus wärmeren Regionen in die Antarktis einwandern. Wobei nicht nur die Temperatur, sondern auch die künftige Eisbedeckung eine Rolle spielen wird.

 

   

Wintergarten mit dicker Amsel und Ammoniten
6. Januar 2021. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Heute morgen war alles weiß - der Winter hat zugeschlagen und es soll den ganzen Tag und die Nacht weiter schneien! Es wird wohl nicht lange weiß bleiben, weshalb wir es nur als helle Abwechslung zum sonstigen trüben Bild nehmen. Aber lang soll es so nicht bleiben, bitte!

 

   

Ein weiteres ?pliopleistozänes Kuba-Fossil
5. Januar 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("ForumFossil").

Beim Lesen von Hartmut Huhles Artikel zu den Fossilien aus Kuba fiel mir ein, dass ich irgendwann einmal ein Fossil von dort erstanden hatte. Die eine Seite ist gesägt und zeigt schön den Innenbau. Die andere ist naturbelassen. Auf dem Sammlungs-Zettel des Verkäufers lesen wir: „Acropora cervicornis; Pleistocene; Collected U.S. Naval Base; Guantanamo Bay; Cuba”.

 

   

Timanites keyserlingi, ein Altammonit aus dem Timan
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige zwei sehr interessante und relativ seltene Goniatiten aus Russland aus der Unterordnung Anarcestina Miller & Furnish, 1954. Besonders freue ich mich darüber, dass eines der Gehäuse relativ groß ist mit einem Wohnkammer-Anteil von fast einer halben Windung, das andere aber von einem jugendlichen Tier stammt, ebenfalls mit Wohnkammer.

 

   

Jahrhundertdürre im Mittelalter – mit Parallelen zum Klimawandel heute?
5. Januar 2021. Von Stefan Troebst, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (via idw).
3 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Der Übergang von der mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit wurde offenbar von starken Dürren zwischen 1302 und 1307 in Europa begleitet, die der feucht-kalten Phase der 1310er Jahre und der damit verbundenen großen Hungersnot von 1315-21 vorausgingen. Die Wetterlagen 1302-07 seien vergleichbar mit der Wetteranomalie 2018.

 

   

Galeriten von Rügen – alle zu einer Art?
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich stelle hier drei Coronen vor, allesamt Flintkerne, von mir HCL-geätzt wegen relikthafter scheußlich aussehender Schalenreste. Sie gehören sicher zu Galerites, vielleicht alle drei zu Galerites vulgaris (LESKE, 1778), einer Art, die aus Campan und Maastricht Europas bekannt ist. Oder auch nicht?

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 9: Eine Faunula aus dem Pliopleistozän Kubas
5. Januar 2021. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Autor erhielt ein pliopleistozänes Handstück aus Kuba mit einer hübschen Faunula, die offenbar der Caloosahatchee-Fauna Floridas enspricht. Er arbeitete die Fossilien frei, bestimmte sie und versuchte, leider vergeblich, etwas über den Fundort heraus zu finden - "Kuba" ist ja als Angabe ziemlich vage.

 

   

Modocia typicalis aus dem Mittelkambrium der House Range
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen wohlerhaltenen Trilobiten aus den Schichten der Marjum Formation, wieder einmal ein Stück aus der Sammlung von Karl Albert Frickhinger. Es ist eine Modocia typicalis (RESSER, 1938), auf Gestein, mit dem Cephalon-Rand an der Kante, aber unbeschädigt. Der Etiketten-Text lautet: „Modocia typicalis – M.-Kambrium – Millard Co., Utah/USA“.

 

   

Fossilien der Ediacara-Fauna auf Briefmarken
5. Januar 2021. Von Ralf Krause, Hamburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Die Post von Namibia verausgabte im Jahr 2008 einen Satz von vier Sondermarken, sämtlich mit Belegen der Ediacara-Fauna. Diese Motive haben einen direkten Bezug zu ihrem Ausgabeland. Im namibischen Kalahari-Kraton hat man nämlich Ediacara-Fossilien gefunden. Sie werden im südlichen Afrika zusammenfassend der Nama-Lebensgemeinschaft zugeordnet.

 

   

Die Schnecke (ist) hat Spitze: Eine Eopsephaea aus Fleury
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 19 Abbildungen ("Funde").

Freund René van Neer schickt mir immer wieder mal Fossilien („Care-Pakete“), aus früheren Aufsammlungen, für ihn nicht mehr so wichtig, weil er heute nur noch Haizähne und Seeigel „sammelet“. Hier zeige ich drei vor ein paar Tagen eingetroffene Schnecken aus dem Calcaire grossier, dem Grobkalk, des Pariser Beckens. Herzlichen Dank, René!

 

   

Zhangye National Geopark – Binggou Danxia (Nordwest-China)
5. Januar 2021. Von Frank Stiller, Nanjing.
29 Seiten, 71 Abbildungen ("Geologisches").

Der Autor stellt den Geopark "Binggou Danxia Scenic Area" ("Eistal") vor, bei der Colourful Hills Scenic Area gelegen, jedoch mit einem völlig anderen geologischen und landschaftlichen Charakter. Der Park umfasst eine Fläche von etwa 300 Quadratkilometern auf 1500 bis 2550 Metern Meereshöhe und ist charakterisiert durch bizarre Sandsteinformationen.

 

   

Ein von der Bergakademie Freiberg getauschter Ceratit aus dem Kyffhäuserkreis
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich hatte ja mehrfach Gelegenheit, mit der Bergakademie Freiberg Fossilien zu tauschen. Hier zeige ich einen auf diesem Weg erhaltenen Ceratiten aus dem Muschelkalk der Gegend westlich von Ebeleben, einem hübschen Ort im Kyffhäuserkreis in Thüringen, für mich fossilienmäßig eine eher exotische Gegend.

 

   

Monatsbilder Januar: Impressionen aus Italien
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 20 Abbildungen ("Hinweise").

Ich lade Sie ein zu einer (virtuellen) Exkursion nach Italien. Ich zeige Ihnen einige Landschafts- und Aufschluss-Bilder und einige Fossilien aus diesem wunderbaren Land mit seinen freundlichen Menschen, großartigem Essen und wunderbaren Weinen. Wir denken gerne und oft zurück an die Reisen dorthin – das waren schöne Zeiten!

 

   

Monatsfossilien Januar: Stachelhäuter aus dem Unterkarbon von Floraville, Illinois/USA
5. Januar 2021. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 17 Abbildungen ("Monatsfossilien").

Die als „Monatsfossilien“ gezeigte Platte ist eine Besonderheit in mehrfacher Hinsicht: Zum einen liegen auf ihr drei artikulierte Seelilien-Kronen, zweitens hat eine der zwei enthaltenen Blastoiden-Thekae noch die Brachiolen, drittens wurde die Platte in einer ungewöhnlicher Art und Weise manipuliert. Und viertens stammt der Beleg aus der Sammlung von K. A. Frickhinger.

 

   

Allen Lesern und überhaupt allen:
Ein großartiges Neues Jahr trotz Corona!
5. Januar 2021.
Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.

Wir wünschen ein gutes und schönes Jahr mit all dem, was Sie sich wünschen - ein glückliches Jahr soll das Jahr 2021 werden! Und irgendwie werden wir schon fertig werden mit der Pandemie!

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs (3. - 13. Juni 2018)
Erschienen 10. Juli 2018 bis 2. Oktiober 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
193 Seiten, 464 Abbildungen ("Südfrankreich").

Erzählung über eine vielseitige und natürlich auch geologisch/paläontologisch orientierte Reise nach Saintes-Marie-de-la-Mer in der Camargue und Port Lligat (Dalís Wohnhaus) bei Cadaques an der Costa Brava und dann in die Grands Causses und die Auvergne. Wir haben enorm viel gesehen und gelernt!

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!   Frei zugänglich!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Präparation").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära   Frei zugänglich!
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis... 

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Dr. Rudolf Schlegelmilch  (7. September 1931 - 21. Dezember 2018)
21. Dezember 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 4 Abbildungen (Nachruf).

Genau vor einem Jahr, am 21. Dezember 2018, verstarb Rudolf Schlegelmilch im Alter von 87 Jahren. Es gibt wohl keinen Fossiliensammler, der den Namen „Schlegelmilch“ nicht schon gehört hat. Vor allem bei den Juraammoniten-Liebhabern war Rudolf Schlegelmilch bestens bekannt von seinem Ammoniten-Werk her, dem "Schlegelmilch".

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019 Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen (Nachruf).

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka - ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Und nun auch Victor Schlampp: 50 Jahre!
30. September 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg .
41 Seiten, 100 Abbildungen.

Der berühmte Ammoniten-Victor (korrekt müsste es heißen "Weißjura-Ammoniten-Victor") hat Geburtstag. Am 30. September macht er das halbe Jahrhundert voll, und wir wünschen ihm von ganzem Herzen "Alles Gute"! Zu seinen Ehren publizieren wir einen kleinen Lebenslauf und erzählen von ihm, über Ammonitisches und Anderes.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

   

Manuel Saura Vilar: ¡Feliz Cumpleaños!
Manuel Saura Vilar: Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
25 . August 2012. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
42 Seiten, 106 Abbildungen.

Unser Freund Manolo wurde am 25. August 2012 fünfzig Jahre alt. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute für die kommenden 50 Jahre!

 

   

Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag:
15. Januar 2007.

Unser Freund und Korrespondent
Walther F. Zenske
wird 50 Jahre alt!

 

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