Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2019


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2019 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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Die Endress-Grünlinge werden rar! Aber hier noch mal ein kranker...
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Wie wir von verschiedenen Seiten hörten, ist die Fundsituation im legendären Endress-Steinbruch in Gräfenberg deutlich schlechter als früher, bedingt durch die veränderte Abbaustelle. Das wird sich vielleicht wieder ändern, aber im Augenblick sieht es nicht gut aus mit „schöne grüne Ammoniten sammeln“. Wie war das früher vergnüglich! Na ja, es kommt, es geht…

 

   

Ein Pteranodon, in den 1860er Jahren von Soldaten der Unions-Armee erschossen
19. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Aberrantes").

Dieses alte Foto zeigt Soldaten mit Musketen mit aufgepflanzten Bajonetten zusammen mit einem gerade erschossenen Flugsaurier, einem Tier der Gattung Pteranodon. Die Uniformen passen in ein Zeitfenster um 1860+, womit der Ort in Nordamerika liegen müsste. Nanu, Flugsaurier sind doch ausgestorben und nicht erst seit diesem Abschuss?

 

   

Das Naturhistorische Museum Venedig
18. Januar 2019. Von Heinz Falk, Linz.
16 Seiten, 33 Abbildungen ("Museen").

Nach Venedig fährt man wohl kaum wegen seines naturhistorischen Museums. Aber wenn man schon einmal dort ist und sich vielleicht an Renaissance und fabelhaften Ausblicken etwas sattgesehen hat, sollte man als Fossilien-Afficionado das „Museo civico di storia naturale di Venezia“ unbedingt auch aufsuchen - grandios!

 

   

In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz: 23.2.2019
18. Januar 2019. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Am 23. Februar 2019 ist es wieder einmal soweit: Von 10 bis 16 Uhr findet die 36ste Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz bei Zeitz statt. Erfahrungsgemäß werden Sammler und Händler ein reichhaltiges Angebot auch von Fossilien zeigen, und gewiss werden da interessante Stücke aus den heimischen Bereichen dabei sein. Frei zugänglich.

 

   

Am Wege: Naturhistorisches in Bratislava (Preßburg/Pozsony)
18. Januar 2019. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
12 Seiten, 24 Abbildungen ("Museen").

Das Slowakische Nationalmuseum wurde 1924 (in der damaligen ersten tschechischen Republik) gegründet und ist heute auf mehrere Gebäude am Donauufer verteilt. Die Naturhistorische Abteilung residiert in einem der ältesten dieser Häuser, direkt in der Altstadt. Die naturkundlichen Sammlungen beinhalten 2,4 Millionen Objekte, darunter viel Erdgeschichtliches.

 

   

Ein Hirudocidaris aus der Unterkreide Nordost-Spaniens
18. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 11 Abbildungen ("Funde ").

Ich stelle einen Seeigel vor, der etwas ganz Besonderes ist. Ich fand das Stück jetzt unbeschädigt in meinen auf die Durchschau wartenden „Brand-Beständen“ und hab mich so gefreut, dass ich ihn gleich zeigen werde. Und er ist es wert! Der Seeigel kommt aus der Unterkreide Nordost-Spanien, wurde von Gabo gefunden und ist ein makelloses Exemplar.

 

   

Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels
16. Januar 2019. Redaktionell.
3 Seiten, 5 Abbildung ("Hinweise").

Wir hatten im Bericht über unseren Winter-Schnee (25 Zentimeter!) auch drei tief verschneite Keramik-Saurier gezeigt. Und wir frugen nach den Gattungsnamen, was nicht einfach zu beantworten war - die Dinos waren ja Schnee-maskiert. Einige Leser versuchten Ihr Glück, aber die erste richtige Anwort kam von W. F. Zenske! Herzlichen Glückwunsch!   Frei zugänglich.

 

   

Tenagodus, die "Schlangenschnecke"
16 Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die Schnecken der Familie Siliquariidae, zu deutsch manchmal als „Schlangenschnecken“ bezeichnet, haben mit den ebenfalls unregelmäßig wachsenden Schnecken der Vermetidae („Wurmschnecken“) nichts zu tun. Die Art Tenagodus obtusus (SCHUMACHER, 1817) tritt z.B. auch im Pliozän Italiens auf, z.B. in der Gegend von San Gimignano.

 

   

Fossillagerstätte Winterswijk ist weitaus reichhaltiger als gedacht
14. Januar 2019. Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wie bedeutend die Fundstätte Winterswijk (NL) ist, hat ein Student der Universität Bonn, ein passionierter Fossiliensammler, herausgefunden. Er hat für seine Masterarbeit aus Museen und Privatsammlungen stammende Stücke aus dieser Lagerstätte analysiert. Dabei ist er auf eine erstaunliche Menge artikulierter erhaltener Skelette aus dem Anis (untere Mitteltrias) gestoßen.

 

   

"International chronostratigraphic Chart" von 2018
13. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Leitfossilien - stratigraphische Übersicht").

Hier die aktuelle chronostratigraphische Gliederung. Vor allem im Paläozoikum und Präkambrium haben sich die international gebräuchlichen Termini geändert. Wer von Ihnen weiß, was Kungiarian, Drumian, Tonian und Siderian ist? Man muss sich einige Neubezeichnungen einprägen, um zu verstehen und um mitreden zu können.

 

   

Gletscherschliff = Detersion
12. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 12 Abbildungen ("Geologisches").

Gletscherschliff oder Detersion heißt der Vorgang des Untergrund-Abschliffes bei der Vorwärts- (bzw. Abwärts-) Bewegung eines Gletschers auf Gesteins-Untergrund. Dabei wird die Gesteins-Oberfläche abgetragen, erodiert, „geschliffen“. Das Ergebnis, die Schlifffläche, wird ebenfalls als Gletscherschliff bezeichnet.

 

   

Wie Gletscher gleiten
12. Januar 2019. Von Annette Stettien, Forschungszentrum Jülich (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Der Jülicher Physiker Bo Persson hat eine Theorie zum Gleiten von Gletschereis auf felsigem Boden vorgestellt. Sie beschreibt unter anderem den Einfluss, den wassergefüllte Hohlräume zwischen Eis und Untergrund auf die Gleitgeschwindigkeit haben. Glaziologen könnten mit Perssons Theorie künftig die Computermodelle zu Fließtempo und Abschmelzen verbessern.

 

   

Winter, aber jetzt richtig! Jetzt frieren auch die Ammoniten...
11. Januar 2019. Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 15 Abbildung ("Hinweise").

Frau Holle hat kräftig geschüttelt, in Oberbayern haben wir einige Katastrophen-Ausrufe. Bei uns hier in Bayerisch-Schwaben ist es erträglich, aber um 25 Zentimeter Schnee haben wir auch. Beim Gang durch den Garten sah das richtig gut aus. Ich zeige Ihnen hier ein paar der Bilder, die ich gestern fotografiert habe.  Frei zugänglich.

 

   

Naturgetreue Ergänzung und Nachbildung von Ammoniten-Innenwindungen mit Innenwindungs-Stempeln
11. Januar 2019. Von Von Günter Richter, Wien.
16 Seiten, 44 Abbildungen ("Praktisches").

Es wäre doch super, wenn man die Form intakter Innenwindungen von anderen Ammoniten auf relikthafte Stücke übertragen könnte - damit ist eigentlich zum Prinzip schon alles gesagt. Ich möchte hier eine einfache Methode vorstellen, um defekte oder fehlende Innenwindungen von Ammoniten naturgetreu auszubessern bzw. zu ergänzen.

 

   

Zwei schöne Hai-Wirbel. Und ein ganz kurzer Exkurs in die ehemaligen Tagebaue der Leipziger Bucht
10. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten,13 Abbildungen ("Funde").

Das hier gezeigte Haiwirbel-Doppelstück fand H. P. in den 1950er Jahren in Espenhain. Er überließ mir das schöne Stück vor einigen Jahren. Es stammt aus dem Phosphoritknollen Horizont, der das Liegende der Markkleeberg-Subformation innerhalb der Böhlen-Formation bildet (Unteroligozän).

 

   

Ein großer Flieger im madagassischen Kopal
9. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Dass im madagassischen Kopal sehr viele Inklusen enthalten sind, ist bekannt. Aber mal einen wirklich große Einschluss zu finden, erfordert Glück und große erst einmal undurchsichtige Rohsteine. Ich zeige hier einen Flieger mit immerhin 2,5 Zentimeter Spanntweite und schöner Flügelmusterung. Aber was ist es - wohin das Tier gehört?

 

   

Winter! Die Saurier frieren!
9. Januar 2019. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung (externe und interne Startseite, Hinweise).

Nun also doch Schnee, in Oberbayern ganz furchtbar viel, bei uns nur wenig, ein paar Zentimeter, aber das reicht auch schon (schippen!)... Bedauerlicherweise hatten wir - im Glauben an den milden schneefreien Winter - Gabos Keramikfiguren diesmal gar nicht eingepackt. Hoffentlich wird sich das nicht rächen.  Frei zugänglich.

 

   

Einfach mal ein paar schöne Bilder von einem ungewöhnlichen Fossil.
Und einige Worte zur Internet-Recherche nach
 Fossilien

8. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Praktisches").

Das Ermitteln von Name, Schicht und Fundort einer karneolisierten Schnecke aus den USA im Internet. Und einige schöne Durchlichtfotos der Schnecke - beeindruckend!

 

   

Normales, blaues und violettes Steinsalz
7. Januar 2019. Von
Stefan Werner, Zwickau.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("ForumFossil").

Im Jahr 2012 nahm ich an einer geführten Befahrung im Kalibergwerk "Glückauf" (Brügmannschacht) in Sondershausen teil. Wir fuhren bis in 670 Meter Teufe ein und es war ein tolles Erlebnis! Im Bergwerk konnten wir kleinere Carnallite und Halite auflesen und als ich den Kumpel, der uns führte, direkt fragte, ob er denn auch blaues Halit habe, gab er mir ein Stück.

 

   

Der Trilobit Calymene niagarensis (HALL, 1843) aus dem Waldron Shale in Indiana
7. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen der schönen Trilobiten aus der Sammlung Frickhinger. Es ist ein Exemplar einer in gestreckten Exemplaren vor allem aus den Schichten des geringfügig älteren Rochester Shale (Silur) des Bundesstaates New York bekannten Art Calymene niagarensis ( HALL, 1843). Das gezeigte Stück stammt aus Waldron, Shelby County, Indiana/USA.

 

   

Tiefe Erdbeben weisen auf Aufstieg magmatischer Fluide unter dem Laacher See hin
7. Januar 2019. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

In der Osteifel könnten Magmen aus dem oberen Erdmantel in die mittlere und obere Erdkruste aufsteigen. Wissenschaftler präsentieren erstmals Hinweise auf von Magmabewegungen verursachte tiefe und niedrigfrequente Erdbeben unter dem Laacher-See-Vulkan, so genannte Deep-Low-Frequency-Erdbeben (DLF-Erdbeben).

 

   

Arbacina romana (MERIAN in Desor, 1858) aus dem Pliozän der betischen Neogen-Becken  
6. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Arbacina romana ist eine auch aus dem italienischen Pliozän und Pleistozän wohlbekannte Form (Borghi et al.) und wurde aus dem Pliozän von Spanien wie auch aus dem Pliozän der Küsten des Ägäischen Meeres beschrieben. Vermutlich tritt die Art im gesamten Mediterran-Bereich auf.

 

   

Eine Aturia in Chalcedon-Erhaltung aus dem Oligozän der USA
5. Januar 2019. Von Axel Wittmer, Herford.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Meine Aturia kommt von der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gehäuse kommen dort in Geröllen vor z.B. im Canyon River, Grays Harbor County, Washington State. Sie sind ins frühe Oligozän zu stellen. Im Auflicht eher unscheinbar, entfaltet mein Stück im Durchlicht seine wahre Schönheit.

 

   

Kugeln auf Sandstein?
5. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Die hier gezeigte Sandstein-Platte erhielt ich aus der Sammlung eines verstorbenen Freundes. Das Etikett war leider verloren gegangen, sodass ich keine Angaben zu stratigraphischer Herkunft und Fundort habe. Die Oberfläche ist besetzt mit Sandstein-Kugeln und Turmschnecken. Weiß jemand etwas über solche Phänomene?

 

   

Auch Apophysen sind gewachsen!
4. Januar 2019. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Lehrreiches").

Apophysen entstanden nicht in einem Zug und schnell, sondern wuchsen wie auch das Gehäuse nach und nach. Deshalb kann man bei gleichen Arten durchaus abweichende "weiter entwickelte" Apophysen beobachten. Dieses Apophysen-Wachstum setzt sich fort bis zu einem formmäßig nicht festgelegten Endstadium.

 

   

Eine ganz kleine Encrinus-Krone und eine Baby-Krone
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Encrinus-Kronen – Sie wissen, Seelilien, Germanischer Muschelkalk, voller Name Encrinus liliiformis (LAMARCK, 1801). Die normale Höhe dieser schönen Seelilien-Kronen liegt zwischen etwa 5 und 8 Zentimeter, es gibt auch deutlich größere. Und erstaunlicherweise gibt es sehr viel mehr größere als kleinere - die kleinen und ganz kleinen Kronen sind selten!

 

   

Ein Zwischenstopp auf dem Weg ins Reich des Chianti: Das Naturalien-Kabinett in Reggio nell'Emilia - die Sammlung Lazzaro Spallanzani
4. Januar 2019. Von Michael Reinhardt, Freising.
18 Seiten, 28 Abbildungen ("Museen").

Die ausgestellten zoologischen, paläontologischen, mineralogischen und botanischen Objeke wurden von Spallanzani im 17ten Jahrhundert zusammen getragen und nach dessen Tod von der Stadt Reggio nell'Emilia übernommen. Sie sind in unveränderter Form ausgestellt und ein schönes Beispiel für solch ein Naturalien-Kabinett.

 

   

"Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen" 
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Auf dem Original-Etiket steht geschrieben: „Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen. Cassidaria nodosa. Gefunden am 9.6.1951. Von meiner lieben Frau und Begleiterin. Ein selten schöner ergiebiger Sammeltag.“ Es ist zwar keine Cassidaria nodosa sondern eine Phalium rondeleti, aber für das Leipziger Braunkohlen-Tertiär ist die Schnecke durchaus eine Beonderheit.

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 32 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

"Waben-Igel" von der Rügener Küste
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Seeigel als „Feuerstein-Steinkern“ sind häufig. Im „Norden“, vor allem an den Ostsee- und an vielen dänischen Küsten gehören sie zum täglich Brot der Strandläufer, und auch in Kiesgruben findet man sie oft. Die Normalausführung sind mehr oder weniger skulpturlose an der Küste abgerollte Stücke. Und manchmal, eher selten, findet man auch die so genannten Waben-Igel.

 

   

Blaues Steinsalz aus dem Werra-Fulda-Komplex in Hessen
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige hier ein Handstück Steinsalz, aber kein "gewöhnliches", sondern eines der seltener vorkommenden blauen Salze, sogar blau mit weiß gemustert, was nochmals eine Besonderheit ist. Es ist ein hervorragender Beleg für das Zechstein-Salz des Fulda-Werra-Komplexes. Ich erhielt das Stück von meinem Freund Werner Kuschel - danke vielmals noch einmal!

 

   

Aturia
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 18 Abbildungen ("Lehrreiches").

Aturien sind immer selten, ganz gleich, ob es sich um Stücke aus dem Alt- oder Jungtertiär handelt. Die Gattung Aturia BRONN, 1838, tritt weltweit auf, vom Paläozän bis zum Miozän, wo Aturia nachkommenslos ausstarb. Sie steht in der Familie Aturiidae (Campman, 1857), in der Oberfamilie Nautilaceae (Kümmel, 1964).

 

   

Monatsfossilien Januar: Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason, formschön und gute Leitfossilien
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 33 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason ist ein formschöner Mitteljura-Ammonit, elegant, mit feiner Berippung und zierlichen Knoten – er hat ein Gehäuse von gefälligem Aussehen! Er ist darüber hinaus eine ideale biostratigraphische Leitform – weit verbreitet, mit übersichtlich begrenzter vertikaler Reichweite und von typischer gut erkennbarer Form Frei zugänglich.

 

   

Wir wünschen allen Lesern und überhaupt allen:

Ein wunderbares Neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen ein rundum gutes und schönes Jahr mit all dem, was Sie sich wünschen - ein glückliches Jahr soll das Jahr 2019 werden! Und ein paar Fossilien soll es auch geben...

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Liebe Leser!

Ab dem 4. Januar sind wir wieder für Sie da. Schauen Sie sich in den „Hinweisen“ (Bild anklicken) eine Vorschau auf die Januar-Beiträge an!

 

   

Eine Dactylioceraten-Stufe aus Luxemburg mit Lingularia und Discinisca
29. Dezember 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Diese Fossil-Stufe ist für mich ein Beispiel für ein optimales Sammlungsstück: Es sieht gut aus, ist gut präpariert, von handlicher Größe und es birgt über die Schau-Ammoniten hinaus eine Reihe interessanter Dinge, „Geheimnisse“, die man erst sieht, wenn man genauer hin schaut. Diese kleinen Besonderheiten entdeckte ich erst jetzt beim Fotografieren der Stufe.

 

   

Septarien mit Calcit-Adern im Tageslicht und bei UV-Bestrahlung
9. Dezember 2018. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
10 Seiten, 37 Abbildungen ("Praktisches").

In der Mineralogie und Paläontologie dient UV-Bestrahlung zum Erkennen und Unterscheiden von Mineralien, aber auch zum Erkennen von Fälschungen bei Mineralstufen und Fossilien. UV- Bestrahlung lässt bei der Untersuchung von Fossilien Details erkennen, die mit Tageslicht nicht gesehen werden können und ist daher für die Wissenschaft wichtig.

 

   

"Riesbelemniten"
5. Dezember 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

„Riesbelemniten“ sind Belemniten-Rostren, die durch die Schockwelle beim Einschlag des Ries-Meteoriten zerschlagen wurden und später durch zirkulierendes Gesteinswasser wieder verheilten ("Mineralisations-Fixierung"). Wir zeigen hier ein mit 6 Zentimeter ungewöhnlich langes Rostren-Fragment aus dem klassischen Fundort Steinbruch Bschor in Ronheim.

 

   

Araucaryoxylon aus dem Versteinerten Wald von Chemnitz
1. Dezember 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier ein Holz aus dem "Versteinerten Wald" von Chemnitz. Es ist eine schöne Scheibe mit mehrfarbiger Mineralisation und schöner Holzstruktur, ein optimaler Beleg für die Nadelhölzer des Versteinerten Waldes von Chemnitz, zudem ein alter Fund von 1971 aus einer Haus-Baustelle. Solche Altfunde schätze ich ja besonders.

 

   

Ein Hecticoceras vom Erkenberg bei Neidlingen
1. Dezember 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Ein Hecticoceras, ein Altsammlungsstück, das ich vor langer Zeit erhielt; ein Zettelchen liegt bei mit dem lapidaren Vermerk „Erkenberg“. Dieser liegt in der schönen Schwäbischen Alb und dort streichen Schichten des Ornatentons (oberer Mitteljura; Callov) aus, die legendär sind bzw. waren wegen der Ammoniten-Führung.

 

   

Lytoceras siemensi aus der Schwäbischen Alb - Bilderbuch-schön!
1. Dezember 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier ein bilderbuchmäßig schönes Lytoceras siemensi aus der Posidonienschiefer-Grube in Bad Boll am Rand der Schwäbischen Alb/Württemberg. Die rückseitige Etikettierung lautet: „Lobolytoceras cf. siemensi – unt. Toarc, Lias epsilon II/4 – Jura – Schwefelgrube bei Boll – gekau. 1985.“ Lobolytoceras, Lytoceras? Egal, in jedem Fall schön!

 

   

Fossilienfreunde Augsburg – der November-Abend: Costa Rica – Crawfordsville – Buttenheim – Höver – Krippennüsse - Zwiebelrostbraten und Mühlheim
17. November 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 37 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Hans-Joachim Gregor erzählte über Costa Rica, lebhaft, natürlich und anschaulich, wie es eben seine Art ist. Er berichtete vom Land, der unglaublich vielfältigen Vegetation, den Einwohnern, der Geschichte und dem alltäglichen Leben.

 

   

Das Musée Cévenol in Le Vigan
12. Oktober 2018. Von Gabo Richter, Augsburg.
14 Seiten, 49 Abbildungen ("Museen").

Im Musée Cévenol in Le Vigan (Département Gard) wird auf 1500 Quadratmeter das Leben in den Cevennen von der Vorgeschichte bis in die jüngere Vergangenheit gezeigt. Ausgestellt sind Objekte zur Landeskunde, Natur-, Vor- und Frühgeschichte und zu Handwerk und Gewerbe, u.a. mit dem Schwerpunkt der Seidenspinnerei.

 

   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs.
10. Juli bis 12. Oktiober 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Teil 1 bis 7. 153 Seiten, 319 Abbildungen ("Südfrankreich").

Nacherzählung einer vielseitig und natürlich auch geologisch/paläontologisch angelegten Reise von Saintes-Marie-de-la-Mer über Cadaques (Dalís Wohnhaus) bis in die Causses und die Auvergne. Die fehlenden Teile auch mit der Beschreib ung mehrerer Fossilfundstellen erscheinen in Kürze.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019
19. Juni 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
Seite, Abbildung ("Hinweise").

Der traditionsreiche 1870 gegründete "Steigenclub" ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Amateuren, die an der Geologie und Paläontologie Südwestdeutschlands interessiert sind. Unter den Gründungsmitgliedern waren z.B. Oscar Fraas und der "Petrefakten-Pfarrer" Theodor Engel.  Die Veranstaltungen sind offen für Jedermann.  Frei zugänglich.

 

   

Leopold von Buch (1848): Über Ceratiten 
19. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 22 Abbildungen ("Klassiker").

Vor ziemlich genau 170 Jahren, am 20. Januar 1848, hielt Leopold von Buch in der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin einen sehr ge- und berühmten Vortrag „Über Ceratiten“. Er erläuterte die Gruppe der Ceratiten im Allgemeinen und beschrieb 15 Ceratiten-Formen im Besonderen, viele davon in der Publikation der Rede errichtet.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!  Frei zugänglich.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Franz von Hauers großartiges Werk über die „Cephalopoden des Salzkammergutes“
12. Dezember 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
35 Seiten, 16 Abbildungen ("Klassiker total ").

Ich zeige hier die berühmte Hauer'sche Monographie in ihrer Gänze, weil der Text gut und interessant zu lesen ist und die Tafel-Abbildungen sehr schön sind und auch bei der Zuordnung von Sammlungsstücken helfen können. Der bekannteste Ammonit im Werk ist der Ammonites Metternichii. Ich habe die Hauer'schen Namen mit den aktuellen Bezeichnungen ergänzt.

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen ("Nachruf").

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018
Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

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