Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2020


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2020 erschienenen Artikel informieren.

Wir nennen Titel, Erscheinungsdatum, Autor, Seitenzahl (Internet-Explorer, A 4) und Abbildungszahl und wir skizzieren kurz den Inhalt des jeweiligen Beitrags.

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Neue Erkenntnisse zum Chicxulub-Krater
27. Mai 2020. Von Birgit Kruse, Universität Hamburg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Was führte dazu, dass ein Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren nahe der heutigen Hafenstadt Chicxulub in Mexiko ungefähr 75 Prozent des damaligen Lebens auf der Erde auslöschte? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg hat diese Frage mithilfe von Bohrkernen und Computersimulationen untersucht.

 

   

Die Entstehung eines Belemniten-Schlachtfeldes
26. Mai 2020. Von Gabo Richter, Augsburg.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Aus der Leserschaft kamen als Reaktion auf den gestrigen Mistelgau-Artikel Fragen, wie denn nun die Belemniten-Schlachtfelder entstanden seien. Herzlichen Dank für das geäußerte Interesse! Ich zeige Ihnen, wie ich mir das vorstelle und bitte um Erklärungs-Vorschläge von Ihrer Seite. Die beste Erklärung wird mit einem Preis prämiiert.

 

   

Artenvielfalt der tropischen Ozeane sinkt als Folge der globalen Erwärmung
26. Mai 2020. Von Jana Nitsch, MARUM - Zentrum für Marine Umweltwiss. a. d. Universität Bremen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Ändert sich das Umfeld einer Art, sucht sie sich einen anderen Lebensraum und wandert ab. Steigt etwa die Temperatur, ziehen wärmeliebende Arten in höhere Breiten. Der so entstandene Verlust der Artenvielfalt in den Herkunftsregionen kann durch das Einwandern anderer Arten kompensiert werden. Eine Ausnahme bilden hier die Tropen.

 

   

Ein uralter Gesteins-Beleg aus Mistelgau und ein ganz kurzer Rückblick auf die Mistelgauer Ziegelei-Tongrube
25. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

In meiner Gesteinssammlung mit alten und sehr alten Belegen (die „historische“ Abteilung, immerhin 12 Schubladen in einem alten Sammlungsschrank) fand ich dieser Tage das hier gezeigte kleine Handstück. Es ist ein typisches Lias-Gestein aus dem Toarc (oberer Unterjura), vermutlich aus dem oberen Untertoarc („Posidonienschiefer“) von Mistelgau bei Bayreuth.

 

   

Wie Drohnen explosive Vulkane überwachen können
25. Mai 2020. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Aufnahmen von aktiven Vulkanen sind aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit und der großen Einsturz- oder Explosionsgefahr bislang eine große Herausforderung in der Vulkanologie. Am Vulkan Santa Maria in Guatemala wurden Drohnen zur Beobachtung des Lavadoms eingesetzt, eines zähflüssigen Pfropfens aus Lava.

 

   

Eine Margaritifera aus der OSM des Landkreises Günzburg
24. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

In der Schwäbischen Oberen Süßwassermolasse sind Najaden (Süßwassermuscheln; benannt nach den Quell-, Fluss- und Teich-Nymphen der griechischen Mythologie, den „Najaden“) gebietsweise häufig. Als kurzfristig zugängliche Ausnahme-Fundstelle wurde eine Sandgrube bei Balzhausen bekannt, von wo das hier gezeigte Exemplar stammt.

 

   

Ein Superfund aus Entrischenbrunn: Eine perlmuttige Teichmuschel
23. Mai 2020. Von Michael Reinhardt, Freising.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Wirklich gefreut habe ich mich bei einem Besuch der Sandgrube Entrischenbrunn über zwei Fundstücke, auf denen Flora und Fauna vereint beieinander liegen: Daphnogene- und Populus-Blätter, aber dazu Perlmutt-schimmernde Muschel-Fragmente und – wohl eine echte Besonderheit – eine komplette doppelklappige Muschel der Gattung Unio.

 

   

Ein Cryptolithus von der berühmten Lokalität Swatara Gap in Pennsylvania
22. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Der hier vorgestellte Trilobit ist wieder ein Stück aus der Sammlung Frickhinger. Der Trilobit stammt aus einer sehr berühmten und in der amerikanischen Literatur oft zitierten leider nur relativ kurzlebigen Lokalität: „Swatara Gap“ am Swatara Creek in den Blue Ridge Mountains, nordwestlich von Lebanon, Lebanon County, Pennsylvania/USA.

 

   

Urlaub in Entrischenbrunn, oder so... 
21. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 25 Abbildungen ("Fundstellen").

Reinhard Kuhn überließ mir vor einiger Zeit eine Kollektion mit Pflanzenfossilien aus dem Miozän von Entrischenbrunn, in erster Linie Blätter, also „Urlaub“. Für mich sind die Stücke insofern wichtig, weil ich kaum etwas Vernünftiges von dort habe. Ich zeige hier die Bilder der Fossilien ohne große Worte und erlaube mir, dieses kleine Bilderbuch Reinhard Kuhn zu widmen.

 

   

Seeigel-Besonderheiten aus dem Département Ardennes
20. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Bei einer unserer Studienreisen nach Nordost-Frankreich, Reisetitel „Ardennen/Elsass“ (wobei sich „Ardennen“ auf das Département Ardennes bezog), besuchten wir natürlich auch die diversen Oxford-Fundstellen im Porcien und außen herum. Auch bei der Reise im Jahr 2001 wurden einige Besonderheiten gefunden. Drei davon zeige ich hier.

 

   

Mundnase-Masken mit Ammoniten-Dekor = Ammoniten-Masken
20. Mai 2020. Von Gabo Richter, Augsburg.
14 Seiten, 35 Abbildungen ("Praktisches").

Andy wollte eine Mundnasen-Maske (wir sagen Schnauzen-Schutz), die speziell für ihn dekoriert sein sollte, also für einen Fossiliensammler. Ich habe aus dem reichhaltigen Schnittmuster-Angebot etwas Passendes ausgewählt und den Stoff dann mit Stoffmal-Farben bemalt, wie gewünscht mit sammlerrelevanten Bildern - Ammoniten!

 

   

Zum Museum d'Histoire naturelle Bordeaux: Verloren gegangene Kulturgeschichte
20. Mai 2020. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
1 Seite, 1 Abbildung ("Museum").

Ein "Museum im Museum" weniger, ein Stück Kulturgeschichte, das verschwunden ist. Wie man in Millau gesehen hat, ist man ist da in Frankreich offenbar recht rigoros; aber auch bei uns gab/gibt es derartige Verschlimmbesserungen; dabei können solche Zeitkapseln so viel über die Geschichte des Naturwissenschaftlichen Sammelns erzählen.

 

   

„Edmonds Urzeitreich – Eine Dinograbung in Frankfurt“
19. Mai 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Museen").

Ein 20- und ein 40-Tonnen-Container wurden von den USA nach Frankfurt verschifft, darin Edmonds Urzeitreich“, ein etwa 20 Quadratmeter großer Gesteinsblock voller Dinosaurier Knochen - ein weltweit einmaliges Projekt. Das aus der Lance-Formation in Wyoming geborgene „Bonebed“ wird in einem eigens vor dem Museum errichteten Pavillon präpariert werden.

 

   

Madagaskar-Kopal entpuppt sich als rezentes Harz
19. Mai 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Der madagassische Kopal, Verzeihung, nunmehr nachweislich nur noch ein rezentes um 300 Jahre altes Baumharz, führt extrem viele Inlusen, und wenn diese auch nicht mehr subfossil (oder gar fossil) sind, so kann man durch Vergleiche mit der rezeenten Fauna immerhin die Veränderungen während des Anthropozän erkennen.

 

   

Das Museum d'Histoire naturelle Bordeaux - wie es war. Ein Abschied.
18. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
26 Seiten, 50 Abbildungen ("Museen").

Ich zeige all denen, die nicht das Vergnügen eines Besuches hatten, als dies noch möglich war, den Zustand vor Schließung und Modernisierung. Bei unseren Westfrankreich-Exkursionen waren wir jedes Mal dort, solange das Haus offen war, das letzte Mal 2007, und allen gefielen die Ausstellungen. Ich fürchte, das Haus wurde nun zu Tode didaktisiert.

 

   

Ein Calycoceras, das Ihnen wohl schon von anderen Beiträgen her bekannt ist
17. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 19 Abbildungen ("Konglomerat").

Mehrfach wurde angefragt, was denn der auf einem eigentlich anders orientierten Bild zu sehende Ammonit sei. Hier also die Präsentation dieses Ammoniten. Er liegt seit einigen Jahren im Garten bzw. auf diversen Tisch- und Ablageflächen auf der Terrasse, weil er Gabo so gut gefällt („…eine echte Versteinerung!“) und sie ihn deshalb zu Dekorations-Zwecken missbraucht.

 

   

Wie ich zur Lösung von Rätsel no. 5 gekommen bin
17. Mai 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Nach der ersten Veröffentlichung der Aufgabe am 1. Mai 2020 hatte ich überhaupt keine Kennung. Ich besitze solch ein Fossil nicht und habe auch noch nie solch eines auf einer Börse gesehen. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, es wäre ein kugeliges Objekt. Teilnahme somit zwecklos! Aber dann!

 

   

Timorocidaris sphaeracantha, die Lösung von Rätsel no. 5
16. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Das war diesmal wirklich schwer gewesen! Herzlichen Glückwunsch an Dr. Günter Schweigert, der als erster die korrekte Lösung schickte. Die Rätsel-Objekte waren stiellose Seelilien der Ordnung Cladida (Unterklasse Camerata, Klasse Crinoidea) aus dem Oberperm (Sonnebait-Formation) von Basleo auf Timor/Indonesien.

 

   

Pynodontier-Gebiss aus der Unterkreide des Niedersächsischen Berglandes
16. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Das hier vorgestellte Altsammlungs-Stück trägt eine rückseitig auf den Stein aufgebrachte Beschriftung: „Vom Hilsturm b/Holzen - 9.7.98“. Das Stück wurde also 1898 gefunden, vermutlich in einem frei liegenden Lesestein, denn in der Nähe des Hilsturms gab es keine Aufschlüsse. Es stammt aus dem Unterkreide-zeitlichen Hilssandstein (Apt/Alb).

 

   

Ringsteadia salfeldi: Am Ursprung der süddeutschen Raseniiden
16. Mai 2020. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Sie sind oftmals schon wegen ihrer Größe die Schaustücke vieler Ammoniten-Sammlungen aus dem süddeutschen Oberjura: Großwüchsige Vertreter der Raseniiden mit Gehäusen, die nicht selten die Halbmetergrenze überschreiten und auf der Wohnkammer grobe Wulst- und Keilrippen tragen. Doch woher kommen diese Formen?

 

   

Der Sandnapf - eine Klebehilfe
15. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Praktisches").

Klebt man Fossilien, was bei uns Sammlern doch recht häufig vorkommt (jedenfalls bei mir), dann muss man die Stücke zur Aushärtung des Klebstoffs ruhig stellen. Dabei ist es vollkomen gleichgültig, ob man einen Zweikomponenten-Klebstoff, Cyanacrylat oder einen sonstigen "Sekundenkleber" oder auch den Klassiker Akemi verwendet.

 

   

Rechts vor Links schon bei Urzeit-Reptilien?
14. Mai 2020. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
1 Seite ("Konglomerat").

Ein Wissenschaftlerteam untersuchte den Zahnabrieb bei einem fossilen Reptil der permischen Gattung Captorhinus. Die Forschenden erhielten den ältesten Nachweis von "Rechtszähnigkeit". Es können neue Erkenntnisse über die Evolution dieses sogenannten lateralisierten Verhaltens gewonnen werden.

 

   

Die letzte Hilfe zu Rätsel no. 5
14. Mai
2020. Redaktionell.
1 Seite ("Konglomerat").

Wenn wir bis zum 18. Mai, 24 Uhr, keine richtige Antwort erhalten haben werden, wird der Seeigelpreis des Rätsels no. 5 der Gewinnerin/dem Gewinner des nächsten Rätsels zusätzlich zum dafür ausgelobten Preis übereignet. Diesmal nur Hinweise: Die Fossilien stammen aus dem Perm. Angeblich seien zehntausende davon aufgesammelt worden. Innen mehr.

 

   

Ein kristallführendes Euaspidoceras aus dem Département Ardennes
14. Mai
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildung ("Funde").

Ich stelle ein Euaspidoceras vor aus einer für schöne Oxford-Fossilien (eigentlich vor allem Seeigel) bekannten Gegend. Der Fundort liegt nur wenig östlich der berühmten mittlerweile praktisch erloschenen Lokalitäten Novion-Porcien, Wassigny usw.; es gibt solche Unteroxford-Felder allerdings auch noch anderswo in der Gegend.

 

   

Zwei Fossilstufen aus dem Kalk von Blaye
13. Mail 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich möchte auch noch die Schnecken-Steinkerne von Blaye erwähnen und die schönen Handstücke von dort. Ich zeige hier zwei davon. Manchmal fand man mehrere Schnecken auf den Steinen, oft mit Muscheln vergesellschaftet. Präparationsarbeit musste ich kaum noch hineinstecken, die Fossilien kamen so wie auf den Bildern schon im Aufschluss ans Tageslicht.

 

   

Saccocoma-Platte aus dem Langenaltheimer Haardt
13. Mai 2020. Von Manfred Fischer, Laugna.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich war vergangenen Sonntag in Solnhofen im Hobby-Bruch. Danach machte ich noch im Langenaltheimer Haardt einen kurzen Stopp. Im Abraum lag eine Platte 30 x 20 Zentimeter mit 23 Saccocoma-Exemplaren. Da hab ich mich gefreut! War für mich ein schöner erfolgreicher Tag.

 

   

Andere Fossilien aus dem Kalk von Blaye
12. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Einige Leser fragten bezugnehmend auf den Artikel über den Echinopedina-Seeigel (10. Mai 2020) nach dem Aussehen der anderen Fossilien im Kalk von Blaye. Ich zeige deshalb hier zwei typische Erhaltungsformen. Zum einen sind das Steinkerne, zum anderen ist es ein irregulärer Seeigel, grundsätzlich gut erhalten.

 

   

Höhlenbären in Rumänien waren Vegetarier
12. Mai 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Team erbrachte den Nachweis für rein vegetarische Ernährung der Höhlenbären in Rumänien. Bislang war man der Meinung gewesen, dass sich die vor rund 25000 Jahren ausgestorbenen Höhlenbären auch carnivor ernährten - man dachte, sie würden auch Fleisch fressen.

 

   

Trochactaeon, präpariert oder geschliffen
11. Mai 2020. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg/Österreich.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Der Autor präparierte zwei Trochactaeon-Schnecken von der Schneckenwand mit dem Druckluft-Stichel, was sich als sehr schwierig und zeitaufwändig erwies. Sie trennen sehr schlecht bis gar nicht und die Freilegung ist ohne Abplatzungen der Schale nicht gelungen. Durch Einlegen in verdünnte Salzsäure wurden Präparationsspuren etwas gemindert.

 

   

Echinopedina gacheti, ein kaputter Seeigel aus dem Eozän des Blayais
10. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 10 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige einen Seeigel, der mir jetzt nach etwas mehr als 30 Jahren Ruhezeit (des Seeigels) in die Hand kam. Ich hatte ihn damals aussortiert wegen einer massiven Beschädigung. Jetzt erst erkannte ich die Besonderheit des Stückes. Der Seeeigel stammt aus einer berühmten klassischen Lokalität im Blayais, an der Gironde, gegenüber der Halbinsel Médoc.

 

   

Und noch einmal Hilfe zu Rätsel no. 5!
9. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Wir erhielten nochmals etliche Zuschriften und wieder waren alle falsch. Alle bis auf eine, in der Gattung und Art und Autor korrekt genannt wurden, aber die falsche hohe taxonomische Einheit, die falsche Klasse also! Der Fehler wurde dann zwar umgehend korrigiert, aber da diesmal nur ein Lösungsversuch zugelassen ist, war das zu spät.

 

   

Ein isolierter Pycnodontier-Zahn aus dem Weißjura gamma 1 von Gräfenberg
9. Mai 2020. Von
Stefan Werner, Zwickau.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Ich fand 2009 einen einzelnen Pycnodontier-Zahn, einen richtig schwarzen Zahn zwischen zwei Ammoniten eingebettet! Und zwar im Weißjura gamma des Endress-Steinbruches in Gräfenberg. Ich zeige ein Foto des zwar kleinen, aber schönen Zahns und der Fundsituation und mein Registerblatt.

 

   

Wie man aus einem hässlichen Aufsammel-Stück ein noch hässlicheres Sammlungsstück machen kann
8. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Präparation").

Ich erhielt aus einer vor längerer Zeit zusammen getragenen Sammlung zwei Stücke von der Schneckenwand bei Rußbach, gesammelt 1980. Das eine davon wurde zeitnah dem Sammlungsdatum bearbeitet. Das zurecht geschliffene („präparierte“) Stück ist ganz klar als Schnecke erkennbar - das bildhauerische Werk muss gelobt werden.

 

   

Eine Fauna aus dem Amaltheen-Ton des Schwäbischen Jura
7. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
27 Seiten, 56 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige Fossilien von einer Amaltheen-Ton-Lokalität am Fuß der Schwäbischen Alb. Mit Geduld, Ausdauer und Glück war hier die Bergung sehr schöner verkiester Fossilien aus dem Amaltheenton möglich. Die Ammoniten waren meist mit rekristallisierter Schale erhalten und oft mit Schwefelkies-Kristallen besetzt.

 

   

Simulierter Manganknollen-Abbau beeinträchtigt die Ökosystemfunktion von Tiefseeböden
6. Mai 2020. Von Fannis Aspetsberger, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Tiefseebergbau könnte eine Möglichkeit bieten, dem zunehmenden Bedarf an seltenen Metallen zu begegnen. Seine Umweltauswirkungen sind bisher jedoch nur zum Teil bekannt. Zudem fehlen klare Standards, die den Abbau regulieren und verbindliche Grenzwerte festlegen.

 

   

Wir helfen bei der Lösung von Rätsel no. 5!
5. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Es kamen etliche Lösungsversuche für das Rätsel, aber keiner war richtig. Deshalb helfen wir jetzt ein wenig nach. Es handelt sich um Fundstücke aus Indonesien. Es gab damals bei der ersten Aufsammlung so viele, dass man sie gar nicht zählen konnte. Wie das heute aussieht? Wir wissen es nicht. Links im Bild eines der gefragten Objekte.

 

   

Praearticularia von Pycnodontiern aus der Fränkischen und Schwäbischen Alb
5. Mai
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Funde").

Detlef Thies beschreibt in seiner Arbeit von 1985 das Praearticulare eines Gyrodus aus dem Fränkischen Jura. Das Stück fand der Sammler Ewald Schierenberg in den frühen 1980er Jahren im Steinbruch der Fa. Ziegler in Oberndorf bei Gräfenberg (Oberfranken) in den Schichten des Weißjura gamma (Unterkimmeridge; Platynota-Zone).

 

   

Ein Bryozoen-Stock (fragmentarisch) von Rügen
4. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Die artenreichste Fossilgruppe in der Schreibkreide Rügens (Maastricht; Oberkreide) bilden die Bryozoen. Aus dem Maastricht von Rügen werden knapp 300 Bryozoen-Arten aufgezählt, wobei es sich meist um fragmentarische Zooarien handelt und ein guter Teil des Fossil-Reports auf zerbrochenen Kolonien im Gestein oder im Schlämmmaterial aufgebaut ist.

 

   

Warum Permafrost früher auftauen könnte als bislang angenommen
4. Mai 2020. Von Kathrin Anna Kirstein, Humboldt-Universität zu Berlin (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Neue Forschungs-Ergebnisse belegen, dass sehr viel Permafrost, der gegenwärtig noch sehr kalt ist, bereits am Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein könnte. Taut Permafrost auf, können große Mengen Treibhausgas in die Atmosphäre gelangen und die globale Erwärmung verstärken.

 

   

„Mineral & Gem“ in Sainte-Marie-aux-Mines endgültig storniert
3. Mai 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Dieses Jahr also leider nicht - die Veranstaltung mit der größten Angebotspalette und dem höchsten Schauwert - und für uns ganz persönlich - dem höchsten Wohlfühl-Wert wurde definitiv abgesagt. Aber der neue Termin steht schon: Wir sehen uns dort auf der schönsten Börse der Welt drüben im Elsass, zwischen 24. und 27. Juni 2021!  Frei zugänglich.

 

   

Feldfundstellen im Campan der Saintonge
3. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 42 Abbildung ("Fundstellen").

Ich stelle hier einen Fundort vor, an dem man schöne Oberkreide-Fossilien sammeln kann, na ja, die weniger schönen sind natürlich häufiger, aber es gibt auch viele feine Stücke. Bei den dort ausstreichenden Sedimenten handelt es sich um marines Campan, weitflächig erschlossen auf Feldern und Weinbergen in der Saintonge.

 

   

Rätsel no. 5
1. Mai 2020. Redaktionell.
1 Seite, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Was Sie im Bild sehen, ist nicht das Rätsel-Objekt, sondern vielmehr der Preis für die erste richttige Einsendung. Das Rätsel ist entweder ganz leicht (wenn Sie die gefragten Objekte kennen) oder sehr schwer, ich glaube aber, eher sehr schwer. Der Preis ist jedenfalls eine Salenia prestensis aus der Unterkreide der Provinz Castellón in Nordost-Spaien.

 

   

Parkinsonien mit Schockwellen-Versatz
1. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches")

Wolfgang Vogel sammelte 1982 im Bschor-Steinburch bei Harburg, einer wichtigen Rieskrater-Lokalität, auch Fossilien aus dem Parkinsonien-Oolith einer Allochthon-Scholle mit Bunten Trümmermassen. Einer der Ammoniten zeigt einen ganz deutlichen Schockwellen-Versatz.

 

   

Beschleunigt sich Subduktion vor großen Erdbeben?
1. Mai 2020. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Die Bewegungsrichtung der Erdkruste in Japan und Chile hat sich vor zwei der größten Beben weltweit kurzfristig umgekehrt. Ein Forscher-Team analysierte die Bewegung von GNSS-Stationen vor dem Maule-Beben 2010 (Magnitude 8,8) und dem Tohoku-oki-Beben 2011 (Magnitude 9,0), das zu einem verheerenden Tsunami und der Kernschmelze von Fukushima führte.

 

   

Stromatoporen aus dem Oberjura der Nattheim-Fazies
1. Mai
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Lehrreiches").

Stromatoporen kennt man ja aus vielen Schichten. Es gibt sie seit dem Ordoviz mit Schwerpunkten in Silur und Devon. Auch im Jura kann man sie finden. Unter anderem sind sie aus der Riffkalk-Fazies (Untertithon) der Schwäbischen Alb bekannt, z.B. aus der Nattheimer Riffschutt-Fazies.

 

   

Bezahnter Präarticular-Knochen eines pycnodonten Fisches aus dem Oberjura
1. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Die Präarticulare fand ein Ammonitenjäger, der später nicht einmal mehr wusste, wo genau - "Weißjura, Fränkische Alb". Oha. Dem Gestein nach könnte es durchaus Weißjura gamma sein, aber wer weiß... Meine Frage: Hat jemand von Ihnen schon solch eine Zahnleiste oder auch isolierte Zähne dieser Art im Weißjura der Fränkischen Alb gefunden?

 

   

Wer Mikrofossilien sammelt, braucht für den Spott nicht zu sorgen!
1. Mai 2020. Von Gabo Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Mikromania").

Wir zeigen einige alte Skizzen Gabos zum Thema "Mikrofossilien sammeln". Sie zeigen die Probleme von uns Mikro-Sammlern auf - wir werden nicht immer ernst genommen und es ist ja wirklch schlimm, dass wir zum Aufwiegen eines einzigen lausigen Weißjura-Ammoniten eine Million Foraminiferen brauchen.

 

   

Lösung der Rätsel-Frage im Artikel "Fossilien von meiner ersten Spanien-Exkursion"
1. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 16 Abbildungen("Funde").

Es handelt sich bei diesen Fossilien um „Achsen“ (Medullas) von Weichkorallen, Oktokorallen. Diese werden je nach Wuchsform und Konsistenz als Weichkorallen (Alcyonacea), Lederkorallen (Alcyoniidae), Röhrenkorallen (Stolonifera) oder Hornkorallen, Gorgonien (Gorgonacea) oder Seefedern (Pennatulacea) bezeichnet. Sie sind ein polyphyletisches Taxon.

 

   

Konnten die ältesten Meeresreptilien ihren Schwanz abwerfen?
1. Mai 2020. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Forschungsergebnisse geben neue Einblicke in die frühe Evolution von Wirbeltieren sowie die Fähigkeit, bei Gefahr den Schwanz abzuwerfen. Sollbruchstellen in den Mesosaurier-Schwanzwirbeln stellen wahrscheinlich ein evolutionäres Relikt dar, das von ihren landlebenden Vorfahren beibehalten, aber nicht tatsächlich verwendet wurde.

 

   

Die Monatsbilder erzählen von den Grands Causses...
1. Mai 2020. Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 13 Abbildungen ("Hinweise").

Einige Bilder von da, wo wir jetzt (auch) nicht hin können: Impressionen aus den Grands Causses im Süden Frankreichs. Wir trösten uns damit, dass wir nächstes Jahr alles Versäumte nachholen werden, so auch unsere für den Juni vorgesehene Reise dorthin.  Frei zugänglich.

 

   

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
1. Mai 2020. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Keine Angst - der Ammonit und ich sind negativ getestet - keine Corona-Gefahr!"
Allen im Mai Geborenen herzliche Geburtstags-Grüße!
Und alle guten Wünsche, vor allem Gesundheit!  
 Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien Mai: Ammoniten der Art Phylloceras (Zetoceras) zetes (ORBIGNY, 1850)
1. Mai 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Phylloceras (Zetoceras) zetes tritt im gesamten Oberpliensbach auf, also in den Amaltheen-Schichten vom Liegenden bis zum überlagernden Untertoarc. Zetoceraten haben (wie alle Phylloceraten) sehr schmucklose, langweilige Gehäuseformen, ohne jegliche Skulptierung und Verzierung. Schön sind allerdings die Lobenlinien!  Frei zugänglich.

 

   

Die Lösung der Osterrätsel
27. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 6 Abbildungen ("Hinweise").

Beide Osterrätsel sind gelöst - das Einzelei-Rätsel knackte Michael Reinhardt/Freising - es ging um die Stadt Waldenburg in Sachsen. Beim Vielei-Rätsel hatte Hartmut Huhle/Röblingen am See, die meisten Richtigen, immerhin 12 von 16, und das war angesichts der Schwierigkeit des Rätsels gut. (Im Bild einer der Preise, Zähne aus dem "Zeilstück".)  Frei zugänglich.

 

   

Klimaerwärmung reduziert Körpergröße
27. April 2020. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Paläontologen des Museums für Naturkunde Berlin und Kollegen aus Großbritannien haben Geschwindigkeit, Ausmaß und Dauer der Ozeanerwärmung für eine außergewöhnlich heiße Phase des Toarc (Unterjura) vor 182 Millionen Jahren rekonstruiert und negative Auswirkungen auf den Artenreichtum und die Körpergröße von Bewohnern des Meeresbodens ermittelt.

 

   

Heteraster oblongus aus Nordost-Spanien
25. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Wie komme ich gerade jetzt auf Spanien? Na, weil ich zwei Seeigel in die Hand bekam, die mir mein Freund Manuel gab. ¡Muchas gracias, Manolo! Und da die Seeigel aus der Umgebung von Morella in der Provinz Castellón stammen, dachte ich sofort wieder an diese so schöne und beeindruckende Landschaft – bergig, wild, einsam - einfach wunderbar!

 

   

Corona-Viren im fossilen Mikroreport?
25. April 2020. Von Norbert Polkehn, Meitingen.
1 Seite, 1 Abbildung ("Mikromania").

Bei der Durchsicht einiger Schlämmproben unter dem Binokular stieß ich auf sehr interessante Objekte. Die Fundstellen der Proben liegen weltweit verstreut; dabei waren aber auch Pr0ben aus dem Solnhofener Plattenkalk und aus dem Toarc von Holzmaden. Erstaunlich ist die schier unglaubliche Farberhaltung.

 

   

Ein seltener Farn aus dem Autunien von Lodève
23. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Roswitha Mayer-Schwinning fand bei der Südfrankreich-Exkursion im Frühjahr 1980 die hier gezeigte Farnplatte, die sie mir später überließ. Farne sind in Lodève nicht so sehr häufig und diese Art schon gar nicht. Es ist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Dicksonites pluckeneti (SCHLOTHEIM, 1804, ex Brongniart) STERZEL, 1881. Danke, Roswitha!

 

   

Pauli vs Parkinsona
22. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Kamera ist bereit zum Fotografieren der großen Parkinsonia! Da schiebt sich plötzlich von rechts unser Pauli ins Bild, katzenhaft unhörbar herbei gekommen und wie immer neugierig, was da passiert. Natürlich hab ich ihn gleich fotografiert, als er dem Ammoniten gegenüber trat, fast ein wenig misstrauisch.

 

   

Weitere Hilfe zum Einzelei-Osterrätsel    22.4.2020: Rätsel gelöst! Weiteres in Kürze!
20. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Die zweite Besonderheit der gesuchten Stadt (eigentlich vor dem Salzglasur-Steingut) hat in sich mehrere eigene teils hochkarätige Besonderheiten, deren eine ein im siebzehnten Jahrhundert entdecktes Teil ist, das sehr berühmt ist und von allerlei namhaften Wissenschaftlern untersucht wurde, darunter ganz große Naturforscher.  Frei zugänglich.

 

   

Alle Börsen-Veranstaltungen der nächsten Monate storniert
20. April 2020. Redaktionell.
2 Seiten, 12 Abbildungen ("Hinweise").

Auf Grund der Corona-Pandemie wurden alle für die nächsten Monate geplanten Börsen abgesagt, namentlich auch Sainte-Marie-aux-Mines und die Leinfeldener Fossilienbörse im Juni und ganz sicher auch alle kleineren Veranstaltungen. Die Börsen in Millau wie auch München und Osnabrück wurden noch nicht storniert.  Frei zugänglich.

 

   

Seelilien aus dem Unterkarbon von Crawfordsville
19. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Eine der ganz berühmten Fossillagerstätten der Welt wird generalisierend mit „Crawfordsville“ bezeichnet. Crawfordsville ist eine Kleinstadt mit 16000 Einwohnern rund 70 Kilometer nordwestlich von Indianapolis. Ort und Fundstellen liegen im Montgomery County in Indiana/USA. Ich stelle eine Platte mit 3 Crinoiden und einem Schlangenstern von dort vor.

 

   

Werkzeuge und Waffen der Calusa-Indianer in Florida
18. April 2020. Von Gerd Wachno, Bad Rappenau.
10 Seiten, 19 Abbildungen ("Aberrantes").

Die Calusa bewohnten Florida etwa ab 500 n. Chr.; sie lebten vor allem vom Fischfang. Sie entwickelten eine einzigartige Werkzeug-Kultur - Werkzeuge und Waffen wurden aus dem Material (oft Chalcedon) der fossilen Tampa-Bay-Koralle (andere Hart-Materialien wie Flint gab es nicht im Calusa-Land) und auch aus fossilen Molluskenschalen gefertigt.

 

   

Homoeoplanulites (Parachoffatia) funatus von der Porta Westfalica
17. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

In meiner Sammlung liegt auch ein relativ großer Ammonit von der „Porta Westfalica“, also aus den Macrocephalen-Schichten des Wittekinds-Flözes (oberer Mitteljura; Untercallov; Herveyi-Zone). Mein Ammonit – sehr ordentlich präpariert für die damalige Zeit, also ohne Druckluft-Stichel und Sandstrahler! – ist ein Phragmokon.

 

   

Chalcedon-Schnecken im Hornstein des Barmsteinkalkes im Salzburger Land
16. April 2020. Von Gero Moosleitner, Salzburg.
13 Seiten, 20 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Autor zeigt einige fossile Schnecken aus den alpinen Hornstein-Kalken der Barmsteinkalke. Solche Fossilreste sind sehr selten. Die vorgestellten Stücke sind besonders interessant wegen der durch Schlidffe offen gelegten hochinteressanten Mineralisierung: Chalcedon, Hornstein s.l., Quarz (dicht und auch als Bergkristalle) und Achat in schöner Bänderung.

 

   

Leitfossil.de als Papierausfertigung
15. April 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Gegenwärtig beschränke ich das Sammeln auf den eigenen Keller und beschäftige mich mit Arbeiten, die für lange Winterabende vorgesehen waren. Dabei leistet mir meine „Papierausgabe“ von Leitfossil.de gute Dienste. Mit der Herstellung des Papierexemplars habe ich schon zeitig angefangen. Ich lese die Beiträge eben doch lieber auf Papier.

 

   

Kurze Tipps zur einfachen Fossilfotografie
14. April 2020. Von Simon Studer, Lahr/Kuhbach.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Meine Fossilien fotografiere ich in einem sogenannten „Lichtzelt“ in Kombination mit Tageslicht-Lampen. Dies hat zur Folge, dass die fotografierten Objekte auf den Fotos in ihrer natürlichen Farbe erscheinen. Früher hatte ich ausschließlich mit sehr starken Strahlern mit normalen Leuchtmitteln fotografiert, wodurch die meisten Bilder leider einen Gelbstich hatten.

 

   

Nachhilfe zum Einzelei-Osterrätsel  21.4.2020: Rätsel gelöst! Weiteres in Kürze!
14. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Einzelei-Rätsel war zu schwer, sagt mein Gabo. Bisher kamen fast nur Lösungs-Vorschläge mit „Delft“. Aber nicht alles, was blau ist, muss aus Delft kommen… Also gebe ich hier einige weitere Hinweise: Salzglasur - in alter Zeit bedeutende Keramik-Exporte - in der Stadt auch ein wichtiger Bezug für historisch interessierte Naturliebhaber.  Frei zugänglich.

 

   

Fossilien von meiner ersten Spanien-Exkursion
13. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
23 Seiten, 60 Abbildungen ("Funde").

Der erste geologisch-paläontologische Platz, den ich in Spanien kennenlernte, war ein Küstenstreifen in den Provinzen Murcia und Almería. Vermutlich war das eine der schönsten Stellen der Mittelmeer-Küste auf 300 Kilometer. Mit dem Besuch dieser kleinen Küstenstelle war unsere Liebe zu Spanien geboren. Von den Fossilien will ich da erst einmal gar nicht reden.

 

   

Panzerpuzzle: Weiteres Teil der Schildkrötenevolution hinzugefügt
11. April 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Ursprung von Schildkröten gilt als eine der am häufigsten geführten Debatten innerhalb der Evolutionsbiologie. In einer kürzlich in „Nature Scientific Reports“ veröffentlichten Studie hat Senckenberger Ingmar Werneburg mit einem internationalen Team von Forschenden bestehende Hypothesen widerlegt und neues Licht auf die Evolution der Schädelarchitektur geworfen.

 

   

Wir wünschen allen frohe Ostern!
11. April
2020. Redaktionell.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise").

Dieses Jahr musste unser Gründonnerstags-Ausflug natürlich ausfallen, trotz allerschönstem Wetter. Also improvisierten wir: Die Osterstrauß-Äste wurden hier im Garten geschnitten und die Schneles waren so liebenswürdig, uns Osterschinken per Post zu schicken. - Integriert sind zwei kleine Rätselchen.  Frei zugänglich.

 

   

Ein Euaspidoceras aus Sengenthal
9. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Die Sengenthaler Weißjura-Ammoniten in den Schwammmergeln sind Fazies-entsprechend sowieso selten, diejenigen in der Glaukonit-Fazies sind meistens relikthaft, gedrückt und nicht schön – also nix für Ammonitensammler. Aber ab und zu gab es dann doch mal schöne und interessante Fundstücke wie das hier gezeigte schon vor einigen Jahren gefundene Stück.

 

   

Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder
9. April 2020. Von Kati Kietzmann, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Tropische Wälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt. Auch vor dem Hintergrund des Klimawandels spielt ihr Schutz eine besondere Rolle. Dabei ist es wichtig vorherzusagen, wie sich so artenreiche Waldbestände über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte verändern.

 

   

Seelilien-Fossilien aus dem Unterjura Mittelfrankens
8. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Jahre 1994 wurde beim Ausbau der Bundesstraße 2 bei Heroldsberg (wenig nordöstlich von Nürnberg; Mittelfranken) die „Pentacrinus-Bank“ des Lias gamma (Unterjura; Unterpliensbach) angeschnitten. Man konnte die frei herumliegenden Platten mit reichem Besatz von Seelilien-Resten mühelos aufsammeln.

 

   

Macrocephalites subtrapezinus aus Madagaskar
6. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen Macrocephalites subtrapezinus (WAAGEN, 1875) aus dem Mitteljura (Untercallov; untere Herveyi-Zone) vermutlich von Amboromihanto, Distrikt Mitsinjo/Nordwest-Madagaskar. In der dortigen Gegend gibt es mehrere Fundstellen, die schon Collignon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts besammelte. Der Ammonit misst rund 20 Zentimeter.

 

   

Neue paläontologische Entdeckung: Seltenes fossiles Reptil in den Dolomiten gefunden
6. April 2020. Verena Girardi, Landesmuseen Südtirol.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Es war etwas plump, wurde nicht größer als einen halben Meter und aß sowohl Fleisch als auch Pflanzen: Das zur Spezies Eusaurosphargis dalsassoi gehörende Reptil, das vor zirka 245 Millionen Jahren lebte und dessen Reste in den Pragser Dolomiten gefunden worden waren, steht dort im Mittelpunkt des Interesses der Wissenschaft.

 

   

Eine große doppelklappige Muschel aus Weitendorf
5. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich habe eine doppelklappige Muschel aus dem Miozän der berühmten Fossillagerstätte in Weitendorf in der Steiermark. Sie wurde von Hugo Englachner in den Goldenen Zeiten des Fundortes gesammelt. Vergleichsweise zu den durchschnittlichen Fossilien von dort ist es mit 9,5 Zentimetern ein Riese, vor allem aber doppelklappig und perfekt erhalten.

 

   

Dinomumie: Magen ohne Inhalt
3. April 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Vorfeld der geplanten Sonderausstellung „Edmonds Urzeitreich – Eine Dinograbung in Frankfurt“ hat Senckenberg-Wissenschaftler Dieter Uhl die im Naturmuseums ausgestellte Edmontosaurier-Mumie untersucht. Er begab sich auf die Suche nach einem 1922 publizierten „Mageninhalt“, welcher seitdem als Beleg für die Ernährung dieser Dinosaurier gilt.

 

   

Noch ein vergessenes Rätsel – vom April 2017
3. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Am 17. April 2017 erzählte ich in einem Beitrag über eine Gründonnerstags-Fahrt ins Nördlinger Ries und zeigte auch ein Bild mit einem kleinen Rätsel. Erst jetzt kam ich darauf, dass mindestens eine korrekte Antwort gekommen war, nämlich von Dr. Christoph Schindler, der ganz richtig erkannt hatte, dass Nördlingen gezeigt wird.

 

   

Das vergessene Rätsel – die Lösung  (Andreas E. Richter; 2.4.2020)
2. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Rätsel ist gelöst! Das Stichwort „Perle“ wurde von vielen Lesern genannt, aber keiner wusste den Fundort. Bis gestern, dann kam 14 Uhr 22 diese eMail: „Hallo Andy, handelt es sich bei dem vergessenen Rätsel um eine Perle aus der ehemaligen Tongrube Twistringen? Hartmut [Huhle].“ Lapidar, wortkarg – und richtig! Herzlichen Glückwunsch zum Preis!

 

   

Weitere Angaben zum Objekt der vergessenen Rätselfrage
1. April 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Es kamen einige Lösung-Versuche, aber niemand erkannte die Natur des Objekts richtig, geschweige denn den Fundort. Aber danke für die Bemühungen! Also, mal sehen, was helfen könnte: Das Objekt ist ziemlich klein (die Fotos wurden mit einem Digi-Mikro gemacht), es stammt aus einem (heutigen) Fischteich, früher gab es da eine hochberühmte extrem diverse Fauna.

 

   

Furcaster-Zusammenschwemmung aus Bundenbach
1. April 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
2 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Die gezeigte Platte zeigt eine größere Ansammlung vieler Furcaster-Exemplare bzw. deren Fragmente. Solche Zusammenschwemmungen von Schlangensternen sind im Bundenbacher Schiefer nicht allzu selten. Die meisten Überreste bestehen lediglich aus isolierten Arm-Fragmenten. Deutlich erkennt man den Einfluss der hier kräftigen Bodenströmung.

 

   

Eine Palette mit Frühlingsbildern - draußen sieht es wirklich gut aus!
1. April 2020. Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 13 Abbildungen ("Hinweise").

Schöne Blumenbilder und zwei Nager! Und wo ist was Fossiles? Na, wir haben unserer Lampen-Maus als Schutz vor streunenden Katzen einen interessanten Mitteljura-Ammoniten hin gestellt, den ich vorerst nicht so recht zuordnen kann. Vermutlich ist es ein Planammatoceras. Ich berichte demnächst darüber.  Frei zugänglich.

 

   

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
1. April 2020. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Was rennst Du so - er will Dir doch nur gratulieren!" (April, April - er will ihn fressen, der Böse!)
Allen im April Geborenen herzliche Geburtstags-Grüße! Und alle guten Wünsche, vor allem Gesundheit!
Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!   Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien April: Und noch einmal Allerwelts-Fossilien - Belemniten-Rostren der Art Hibolithes hastatus
1. April 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 36 Abbildungen (externe Startseite und „Monatsfossilien").

Beim Sammeln im „Treuchtlinger Marmor“, in den Bänken und in den Mergelkalk-Zwischenlagen der Dickbank-Fazies in der Südlichen Frankenalb, findet man unweigerlich Belemniten-Rostren. Diese eleganten schlanken Rostren gibt es auch in allen anderen Oberjura-Schichten Süddeutschlands, vom untersten Oxford bis hinauf in das Tithon.

 

   

Die vergessene Rätsel-Frage
29. März
2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Vor etwa drei Monaten stellten wir eine beiläufige Rätselfrage, die offenbar weitgehend übersehen wurde. Es kamen zwar einige wenige Antworten, die aber nur auf die Natur des gefragten Objekts Bezug nahmen und bis auf eine falsch waren. Aber auch bei dieser Antwort fehlte der zweite, der schwierigere Teil, nämlich der Fundort.

 

   

Gehäuse eines juvenilen Conoclypus vilanovae
29. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Viele Jahre zurück erhielt ich vom Freund Manuel Saura Vilar einen Conoclypus-Seeigel aus dem „Numulitico“, wie das Eozän in Spanien auch genannt wird. Herzlichen Dank nochmals - ¡muchas gracias, Manolo! Der Igel misst nur 4,8 Zentimeter und ist damit ein juveniles Exemplar, noch weit entfernt vom Größenmaximum, das irgendwo um 9 Zentimeter liegt.

 

   

Fossilien-Börse Leinfelden - Mitteilung des Veranstalters
28. März 2020. Redaktionell.
1 Seite ("Hinweise").

Der neue Termin der Fossilien-Börse 2020 wurde bekannt gegeben. Die Fossilienbörse soll nunmehr am 13. und 14. Juni 2020 stattfinden. Die Messe für Fossilien soll in diesem Jahr also erstmalig im Sommer stattfinden, wegen der Corona-Krise. Das zweite Juniwochenende bietet einige Vorteile.  Frei zugänglich.

 

   

Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu
28. März 2020. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard Karls Universität Tübingen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Alle Daten zur Körpergröße der Pferde und Tapire deuten darauf hin, dass sich die beiden Arten nicht wegen des Klimas, sondern wegen unterschiedlicher Lebenszyklen verschieden entwickelten. Kleine Tiere pflanzen sich schneller fort und sterben jünger. Im Verhältnis zu ihrer Größe müssen sie aber weniger Nahrung zu sich nehmen, um den Körper aufrechtzuerhalten.

 

   

Noch einmal Eierberge-Ammoniten aus Schwefelkies
26. März 2020. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("ForumFossil").

Die verkiesten Fossilfunde des Eierberge-Tunnelaushubs fallen durch ihr relativ hohes Gewicht auf. Bei vielen Ammoniten ist die Oberfläche, weiß oder braun, nicht einmal mehr sichtbar. Sie sind dann vollständig durch einen teils sehr dicken sogenannten Schwerfelkies-Harnisch überzogen, andere sind nur teilweise überkrustet.

 

   

Der Sinodia-Mops
25. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Ich bekam gerade wieder eine meiner Lieblings-Muscheln in die Hände, ein gut erhaltenes und sehr dickes „mopsiges“ Exemplar der Art Sinodia gigas, weshalb es für mich ein „Sinodia -Mops“ ist. Die relativ beträchtliche und ungewöhnliche Dicke kommt von den an den Rändern abgeknickten und gegeneinander wachsenden unteren Schalenrändern.

 

   

Eierberge-Ammonit aus Schwefelkies
24. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Zum unlängst veröffentlichten Beitrag über einige Eierberge-Ammoniten wurde nach Aussehen und Beschaffenheit der verkiesten („pyritisierten“) Ammoniten von dieser Lagerstätte gefragt. Die verkiesten Ammoniten sind meist weißschalig und fallen auf durch ihr hohes Gewicht. Das kann man natürlich nicht so gut beurteilen, wenn der Ammonit auf viel Gestein sitzt.

 

   

Der Ätna - er ist der höchste Europas!
24. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
23 Seiten, 43 Abbildungen ("Geologisches").

Der Ätna liegt im Bereich einer Zone hoher vulkanischer und seismischer Aktivität bedingt durch die im Mittelpleistozän einsetzende Subduktion der afrikanischen unter die europäischen Kontinental-Platten. Der Vulkan ist beständig mehr oder weniger aktiv. Er hat vier Gipfelkrater und rund 300 Parasitär- und Adventiv-(Flanken-)Krater.

 

   

Ammoniten-Funde von einem ganz jungen "Klassischen Fundort"
21. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 18 Abbildungen ("Funde").

Bundesbahn-Neubaustrecke Ebensfeld/Erfurt - Tunnelbau in den linksmainischen Eierbergen bei Bad Staffelstein - Tunnel-Länge 3756 Meter - Material-Austrag etwa 960000 Kubikmeter (mit vielen Fossilien!) - Ablagerung des Austrages auf mehreren Deponien - Sammelmöglichkeiten 2010 bis etwa 2014. Ich zeige sechs Ammoniten von dort, erhalten von Helmut Lehmann.

 

   

Ein Ausflug in das Piemont und ein Gang durch das Fossilien-Museum in Asti
19. März 2020. Von Michael Reinhardt, Freising.
21 Seiten, 29 Abbildungen ("Museen").

Das Museum ist im Palazzo del Michelerio untergebracht. Es wurde erst 2013 eröffnet, ist also wissenschaftlich und didaktisch auf dem aktuellen Stand. In den zahlreichen Vitrinen werden schöne, teils spektakuläre Objekte gezeigt. Schwerpunkte sind die pliozänen Meeressäuger - Wale und Delphine - der Provinz Asti.

 

   

Käfer wechselten in der Kreidezeit den Speiseplan
18. März 2020.
Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Team um Paläontologen der Universität Bonn hat vier neue Käferarten im versteinerten Baumharz aus Myanmar beschrieben. Sie gehören zur Familie der Kateretidae, die auch noch heute mit wenigen Arten vorkommen. Zusammen mit den etwa 99 Millionen Jahre alten Insekten sind auch Pollen im Bernstein eingeschlossen.

 

   

Fossilien-Börse Leinfelden storniert
17. März
2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und logischer- und bedauerlicherweise trifft es auch die Leinfeldener Fossilien-Börse („Petrefakta“), die am 4. und 5. April hätte stattfinden sollen. Die definitive Absage wurde am 16. März ausgesprochen. Auf der Homepage des Veranstalters heißt es: „Börse verschoben! Neuer Termin folgt!“ Wir hoffen also auf einen Herbsttermin.  Frei zugänglich.

 

   

Ein schöner Turmschnecken-Steinkern aus dem Alttertiär von Vigny
17. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Von jedem Sammler gewünschte Fossilfunde in Vigny waren komplette Coronen von großen Cidariten (extrem selten), Nautiliden (sehr selten) und möglichst große Steinkerne der Turmschnecke Cerithium cf. dimorphum (ORBIGNY, 1850). Aber die Fossilien, wenngleich grundsätzlich Steinkerne, waren allesamt schön und interessant.

 

   

Las Casicas – eine Rotkalk-Lagerstätte in der Provinz Murcia/Südspanien
14. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
21 Seiten, 43 Abbildungen ("Fundstellen").

Fazies und Fauna der Jura-Ausstriche im Bereich der Betischen Kordillere sind in der Regel anders als bei uns hier, obwohl man auch in diesen südeuropäischen Vorkommen alte Bekannte unserer Epikontinental-Faunen finden kann. Vor allem aber ist die Lagerung oft sehr unruhig, die Schichten sind manchmal intensiv verstellt. Aber es gibt schöne Fossilien!

 

   

Auch die Bitterfelder Börse wurde wegen Corona abgesagt
13 . März 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Schon morgen, am Samstag, den 14. März, sollte die Bitterfelder Börse sein. Wir erhielten gerade die Nachricht, dass diese interessante und familiäre Regionalbörse ebenfalls storniert wurde. Wir bedauern das sehr! Schade um die nunmehr wegfallende Gelegenheit, schöne Bernsteine zu sehen und zu kaufen!  Frei zugänglich.

 

   

Das „100000-Jahre-Problem“: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt
13. März 2020. Von Melanie Bartos, Innsbruck (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Ein internationales ForscherInnen-Team hat mehr als 800000 Jahre in die Vergangenheit geblickt, um einen bislang ungeklärten Wechsel im Rhythmus zwischen Warm- und Kaltzeiten zu erklären. Die Forscher sehen in der periodischen Änderung der Neigung der Erdachse den Motor für große klimatische Veränderungen.

 

   

Die Nürnberger Börse wurde wegen Corona abgesagt
13. März 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Die traditionelle sehr beliebte Nürnberger Börse hätte übermorgen, am Sonntag, stattfinden sollen. Wie wie gerade erfuhren, wurde sie wegen des Corona-Problems abgesagt. Das ist höchst bedauerlich. Möglicherweise denkt man über einen Ersatztermin im Herbst nach? Der nächste Frühjahrs-Termin steht jedenfalls schon fest: 14. März 2021.  Frei zugänglich.

 

   

Schizechinus-Platten aus dem Pliozän Almerías
13. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige drei der legendären großen „Seeigel-Gräber“ aus dem Pliozän der Provinz Almería in Südspanien. Zwei der großen Platten befinden sich in der Sammlung Arno Seuberts, der zu recht stolz ist auf diese Prachtstücke, eine weitere liegt in der Ausstellung des Naturhistorischen Museums Wien. Die hier sichtbaren Seeigel messen zwischen 5 und 8 Zentimeter.

 

   

Alte Meteoritenstätte gibt neue Hinweise auf die Vergangenheit des Mars
12. März 2020. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Die Marsatmosphäre – und die Frage, ob dort einst Leben möglich war – treibt die Wissenschaft schon seit langem an. Während die Existenz großer Gewässer auf dem frühen Mars unbestritten ist, ist bislang unklar, ob Leben dort möglich war. Unerforscht ist vor allem, welcher pH-Wert dort vorherrschte.

 

   

Die Jahrgangs-CD 2019 ist erschienen!
12. März 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Die Scheiben sind bedruckt, gebraten, verpackt und verschickt! Enthalten ist der gesamte Inhalt des Jahrgangs 2019. Das waren knapp 500 Beiträge mit 2350 Druckseiten (Internet-Explorer-Format) und etwa 4150 Abbildungen. Die Thematik ist umfassend - gewiss sind für jeden etliche interessante Beiträge enthalten.  Frei zugänglich.

 

   

Spätere Ankunft: Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff kamen nicht sofort auf die Erde
11. März 2020. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Unter Federführung der Universität zu Köln fanden Wissenschaftler Hinweise dafür, dass ein Großteil der für die Entstehung von Ozeanen und dem Leben wichtigen Elemente wie Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff dem Planeten Erde in seiner Geschichte erst sehr spät hinzugefügt wurden.

 

   

Vitrinenschrank - Frühlingsputz (2019) - Objekt: Fresney-Stele mit zwei Ammoniten-Arten
10. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier eine zweite Fresney-Stufe aus der Vitrine. Sie stammt ebenfalls aus dem Unterpliensbach, genauer: Aus der Ibex-Zone (Subzone es Acanthopleuroceras valdani). Das Besondere daran ist für mich, dass zwei Ammoniten-Arten auf dem Stein sitzen: Ein Acanthopleuroceras valdani (ORBIGNY, 1844), und dazu ein Tragophylloceras numismale (POMPECKY, 1893).

 

   

Meine Eindrücke von der Mineralienmesse Hamburg 2019
9. März 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
8 Seiten, 19 Abbildungen (Börsen").

Rund 400 Aussteller sollen dort laut Veranstalter gewesen sein, das Ausstellerverzeichnis gibt insgesamt jedoch nur etwas mehr als 320 an. Mit dem Suchbegriff „Fossilien“ findet man auf der Messeseite noch nicht einmal 50 Aussteller. Davon waren aber ein Großteil entweder Nordafrikaner gewesen oder aber Mineralienhändler, die nebenher auch ein paar Fossilien hatten.

 

   

Geraberg: Mineralien- und Fossilienbörse am 19. April 2020
9.
März 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Viele der Aussteller kommen aus dem Sammlerkreis. Das Angebot wird wie immer vielfältig sein: Muschelkalk, Kupferschiefer, vielleicht Zechstein, vermutlich viel Regionales, bestimmt aber auch Exotisches aus aller Welt. Gewiss besteht die Möglichkeit, viel Interessantes und Schönes zu sehen (und zu kaufen).  Frei zugänglich.

 

   

Archegonus (Phillibole) aprathensis aus Aprath
7. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Trilobiten aus dem Karbon sind grundsätzlich schwer zu bekommen, was unter anderem daran liegt, dass marines Karbon in Europa selten ist – es gibt ein paar Vorkommen in Belgien, auch in England (Derbyshire, Devonshire, Lancashire…), Russland - aber so richtig viel ist es zumindest in Westeuropa nicht.

 

   

Ergänzungen zu den Monatsfossilien März, Horridonia horrida
6. März 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("ForumFossil").

Die Ausführungen zum "Monatsfossil" beziehen sich vor allem auf Fossilien aus der Produktusbank oder aus den Zechsteinriffen. Es gibt Horridonien ebenso in den Randbereichen des Kupferschiefers in unmittelbarer Nähe von Zechsteinriffen. Bei diesen Fundstücken sind fast immer die Stacheln erhalten.

 

   

Der morgige Steigenclub-Vortrag (6. März 2020) muss leider entfallen
6. März 2020. Von Volker Dietze, Nördlingen.
1 Seite ("Hinweise").

Leider zwingt uns der Coronavirus dazu, meinen Vortrag im Steigenclub über die Sauzei-Zone der Schwäbischen Alb vom kommenden Samstag, also morgen, 7. März 2020, auf die nächste Vortragsperiode zu verschieben. Für diejenigen, die trotzdem kommen, wird Günter Schweigert eine Führung in die Magazine durchführen.   Frei zugänglich.

 

   

Dinosaurier-Haut als Abdruck im Gestein
5. März 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Nur sehr selten selten werden Dinosaurier-Haut-Abdrücke gefunden. Ein solches Belegstück wird hier vorgestellt. Es stammt aus der Oberkreide Montanas und zeigt wabenartige Muster. Natürlich ist es vollkommen unmöglich, die Haut irgendwelchen Dinosaurier-Skelettfunden zu zu ordnen, aber als Sammlungs-Beleg ist das Stück etwas ganz besonderes.

 

   

Buttenheim nur noch mit Genehmigung!
4. März 2020. Von Rolf Jandt, Frankfurt am Main.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Fundstellen").

Nun also auch die Buttenbacher Tongrube ("Holzbachacker") - die Betreiberfirma gestattet Begehungen nur noch mit Genehmigung. Wenn man erlebt hat, wie manche Sammler während der Abbauzeiten um die arbeitende Schub-Raupe herum hüpften, kann man das verstehen.

 

   

Hadrosaurier-Fossilien
3. März
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 17 Abbildung ("Konglomerat").

Ich präsentiere hier einen Wirbelkörper aus der Oberkreide Kanadas, ein schönes wohlerhaltenes Exemplar, ein wahrer Handschmeichler! Der Wirbel wurde in den 1980er Jahren erworben vom Mid-Land Scientific Service of Canada, LTD, einer heute vermutlich nicht mehr existierenden Firma in Drumheller, die Fossilien, Mineralien und Geo-Zubehör verkaufte.

 

   

Sammelverbot in der „Teutonia“ in Misburg
2. März
2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

In der Grube Teutonia ist das Fossiliensammeln bis auf weiteres (und so, wie es klingt, leider langfristig) verboten. Die den Steinbruch betreibende HeidelbergerCement AG in Misburg hat jegliche Begehung durch Fremdpersonen verboten, ohne Einschränkung. Ursache ist die Klage eines verunglückten Sammlers gegen das Werk.  Frei zugänglich.

 

   

Tealliocaris, ein hübscher kleiner Krebs aus Schottland
2. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Im schottischen Unterkarbon gibt es Lagerstätten mit Fundmöglichkeiten für zwar meist kleine, aber sehr scharf gezeichnete Krebse der Malacostraca. Berühmt sind die Lokalitäten bei Gullane (Council Area East Lothian) am Südufer des Firth of Forth, nur wenig östlich von Edinburgh. Dort wird mindesens seit Etheridges Zeiten nach Fossilien gesucht.

 

   

Große windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts
1. März 2020. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die Auswertung von globalen Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächen-Temperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ergaben, dass sich die großen windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben haben. Angetrieben wird diese Verlagerung von Wassermassen durch die Erderwärmung.

 

   

Börsenankündigung: 23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020
1. März 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seite, 6 Abbildungen ("Börsen").

Demnächst findet wieder die Bitterfelder Börse satt und man darf durchaus interessante Fossilangebote erwarten - natürlich Bernstein, vieleicht auch noch Faunen und Hölzer aus den Tagebauen bei Leipzig, Geschiebefunde und Sonstiges aus der Umgebung. Natürlich werden auch Mineralien angeboten. Alles in freundlicher Atmosphäre!

 

   

23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020
1. März 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Zum dreiundzwanzigsten Mal! Freilich ist es nur eine kleine Börse, aber man findet ganz gewiss interessante Fossilien aus der Gegend und auch von weiter her, dazu Mineralien vor allem aus Mittel-/Ostdeutschland. Frei zugänglich.
Siehe hierzu auch den Beitrag von Hartmut Huhle in "Börsen"!

 

   

Der allererste Dinosaurier-Animationsfilm erschien schon 1914!
1. März 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 21 Abbildungen ("Aberrantes").

Das berühmteste und weltweit bekannte Werk von Winsor McCay ist die Serie „Little Nemo in Slumberland“. Aber er war auch ein begabter Animations-Filmer und die erste je publizierte Dinosaurier-Animation stammt von ihm: "Gertie the Dinosaur". In einem 18minütigen Film erzahlt er in liebenswürdiger Art von einem liebenswürdigen Dino namens "Gertie".

 

   

Bei uns kein schönes Wetter – fahren wir nach Spanien!
1. März 2020. Redaktionelle Mitteilung.
Seiten, 5 Abbildungen ("Hinweise").

Brrr – jetzt schneit es – was ist denn das für ein Winter! Im Garten stehen die Krokusse inmitten einer weißen Wüste. Also – folgen Sie mir – fahren wir wieder nach Spanien! Wir wohnen im schönen Hotel Meridional in Guardamar (derzeit, Ende Februar, 21 Grad), sehen die Sonne über dem Meer aufgehen und brechen auf zum Fossilien sammeln. Frei zugänglich.

 

   

Den März-Geborenen alle guten Wünsche zum Geburtstag!
1. März 2020. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Falte - ich kann keine sehen!"
Alles Gute zum Geburtstag für die März-Geborenen! Mögen sie uralt werden und niemals Falten bekommen!
Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!  
Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien März: Allerwelts-Fossilien – Brachiopoden der Art Horridonia horrida
1. März 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 18 Abbildungen („Monatsfossilien").

Horridonia horrida ist wohl das bekannteste Invertebraten-Fossil des deutschen Zechsteins. Im Productus-Kalk tritt die Art praktisch gesteinsbildend auf. Die Gehäuseform von Horridonia horrida ist relativ vielfältig, was mit Sicherheit Habitat-spezifisch ist. Ob die sechs von Eisel beschriebenen Variationen wirklich Unterart-Status haben, ist fraglich.

 

   

Seltenes Echsenfossil überdauerte im Bernstein
27 Februar 2020.
Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Der winzige Vorderfuß einer Eidechse der Gattung Anolis ist vor rund 15 bis 20 Millionen Jahre in Bernstein eingeschlossen worden. Bei dem seltenen Fossil ist unter dem Mikroskop jedes Detail erkennbar. Doch der optisch sehr gute Erhaltungszustand täuscht: Der Knochen ist weitgehend zersetzt und chemisch umgewandelt.

 

   

Der Mars bebt: Seismologische Daten erlauben Einblicke über den Aufbau des roten Planeten
26. Februar 2020. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Geologisches").

Insgesamt 174 wahrscheinliche Marsbeben hat das Seismometer SEIS der NASA-Mission InSight in den ersten Monaten seit seiner Inbetriebnahme Ende Februar 2019 gemessen. Selbst diese relativ schwachen Marsbeben erlauben erste Aussagen über den Aufbau des Planeten. Seismologie auf dem Mars gab es bisher nicht.

 

   

Erdgeschichtlich-paläontologische Guckkasten-Bilder
25. Februar
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 4 Abbildung ("Aberrantes").

Das Aquarell „Vorweltliche Landschaft der 2. Periode“ von Leander Russ aus dem Jahr 1842 zeigt die dramatische Szene eines ausbrechenden Vulkans. Im Vordergrund schiebt sich ein Plesiosaurier fauchend auf den Strand, um kleine Flugsaurier zu fangen. Es ist ein sogenanntes Guckkasten-Bild, im 18ten und 19ten Jahrhundert öffentlich vorgeführt.

 

   

Nanu? Bernstein aus Berlin?
24. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Funde").

Grundsätzlich kann in allem, was uns der Gletscher im Berliner Umland und hinüber nach Osten da gelassen hat, auch Bernstein vorkommen, neben den vielen fossilreichen Gesteinen, in denen man allerlei Schönes und Interessantes finden kann. In der Realität sind Bernsteinfunde in den Kiesgruben um Berlin und in Brandenburg aber Raritäten.

 

   

Ein schöner Trödelmarkt-Fund - ein Zamites aus dem Oberjura
23. Februar 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Funde").

Bei meinem Trödelmarkt-Funde steht der richtige Fundort auf dem Zettel, was ja bei Stücken vom Trödelmarkt selten ist. Die Ergänzung auf dem Etikett („Miozän“) hat aber für Verwirrung gesorgt. Denn das Fossil ist einer der berühmten Zamiten von der Lokalität Seyssel im Département Haute-Savoie/Frankreich und es stammt aus dem Oberjura (Kimmeridge).

 

   

Erste Untersuchungsergebnisse zum Sensations-Meteoritenfall von Flensburg
23. Februar 2020. Von Swenja Ronge, Westfälische Wilhelms-Universität (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Ein Feuerball am Himmel, begleitet von einem Knall, versetzte im September vergangenen Jahres Hunderte von Augenzeugen in Norddeutschland in Staunen. Grund für das Spektakel: Ein Meteoroid trat in die Erdatmosphäre ein und verglühte dort teilweise. Einen Tag nach dem Ereignis fand ein Bürger in Flensburg einen 24,5 Gramm schweren schwarzen Stein.

 

   

Amusium-Muscheln aus dem Pliozän Südspaniens
22. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 21 Abbildungen ("Lehrreiches").

Muscheln der Gattung Amusium sind symmetrisch, sehr dünnschalig, relativ groß, scheibenförmige und nur gering gewölbt - beide Klappen sind leicht konkav und klaffen unterhalb der Ohren. Die Außenseiten der Schalen sind glatt, die Innenseiten tragen radiale Rippen. Die größten Exemplare messen etwa 12 Zentimeter.

 

   

Ein problematischer Ackerfund von Rügen
21. Februar 2020. Von Sibylle German, Umkirch.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Bei meinen diesjährigen Fundstücken von Rügen ist ein kleines Feuerstein-Stückchen dabei (ich sammelte es auf dem Acker nördlich des Kreidemuseums), das ich aufgehoben hatte, weil ich eine Koralle vermutete, ziemlich abgerollt zwar, aber immerhin. Ich nehme oft Stücke mit, die ich nur unter dem Mikroskop anschauen will, aber dann gar nicht behalte.

 

   

Aufgemerkt: Am 15. März ist Börse in Nürnberg!
20. Februar 2020. von Gerhard Bald, Nürnberg..
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Wenn es Ihnen irgendwie ausgeht - fahren Sie hin! Die Nürnberger Mineralien und Fossilienbörse ist stets sehenswert, immer mit überraschenden Angeboten, darunter viele regionale Fossilien. Dies alles in gemütlicher Atmopshäre und mit vielen netten Leuten vor und hinter den Tischen!  Frei zugänglich.

 

   

Nodicoeloceras dayi aus Le Clapier
18. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Bei unserem letzten Besuch der Causses, das war im September 2019, bummelten wir auch ein wenig in den Hängen bei Le Clapier und sammelten dies und das auf, unter anderem auch den hier gezeigten Ammoniten. Es ist ein Exemplar der gleichen Art wie das von Ralf Krause vor 5 Jahren in den gleichen Aufschlüssen gesammelte Stück.

 

   

Rückblick auf die 37. Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz
18 Februar 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Börsen").

Einige Foto-Impressionen von der Börse. Es wurden, wie immer, vor allem einheimische Stücke aus der näheren und ferneren Umgebung angeboten, aber auch einiges Exotische z.B. aus Madagaskar. Der Besuch war gut und die Stimmung sowieso - auch diese Börse ist ein Klassiker!

 

   

Eine Platte mit bestachelten Archaeocidaris-Exemplaren: Sieben auf einen Streich!
17. Februar 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Im Dezember 2019 konnte ich auf der Hamburger Mineralienmesse eine Platte mit sieben unterkarbonischen Seeigeln vermutlich der Art Archaeocidaris wortheni kaufen. Sie sind alle bestachelt und kommen aus einer der berühmten Lagerstätten bei St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Interessant ist die größenmäßige Staffelung.

 

   

Ein Seeigel-Flintkern aus dem Maastricht von Rügen
16. Februar
2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildung ("Funde").

Von meinem Freund Horst P. erhielt ich neben vielen anderen schönen Fossilien auch den hier gezeigten recht gut erhaltenen Flint-Kern eines Seeigel. Er stammt aus der Oberkreide (oberes Untermaastricht) der Kliffküste auf Rügen. Der Coronen-Ausguss ist vollkommen und nahezu ungedrückt und zeigt schöne Details.

 

   

Können Steine lügen? Der weithin bekannte und bis heute ungeklärte Fall von Wissenschaftsbetrug um den Würzburger Professor Beringer und seine „Lügensteine“
15. Februar 2020. Von Rolf Jandt, Frankfurt am Main.
22 Seiten, 38 Abbildungen ("Aberrantes").

Die Würzburger Lügensteine sind aus Muschelkalk geschnitzte Figurensteine, als "Fossilien" gedachte Fantasie-Figuren, hergestellt in den 1720er Jahren, beschrieben von Johann Beringer in der "Lithographiae Wirceburgensis".

 

   

Museum für Naturkunde Berlin erforscht stachelbewehrte Drachenschwänze
15. Februar 2020. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Forscher am Museum für Naturkunde Berlin veröffentlichten eine Studie zur Evolution von Schwanzstacheln bei Reptilien. Durch die Auswertung von 2877 Reptilienarten konnte gezeigt werden, dass die Evolution der Schwanzstacheln mit dem Habitat der Tiere zusammenhängt und durch Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Gefahren durch Fressfeinde geprägt ist.

 

   

Einige Worte zu Pleydellia und Cotteswoldia
13. Februar
2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Lehrreriches").

Wir nehmen die Abbildung des Holotypus von Zietens Ammonites aalensis zum Anlass, einige knappe Worte zur Problematik von Pleydellia - Cotteswoldia zu schreiben. Letztere wurde durch M. K. Howarth bei der Revision des entsprechenden Treatise-Bandes (2013) wiederum als Synonym erkannt und bestimmt, darf also aus dem Gattungs-Vokabular gestrichen werden.

 

   

Extremer Meeresspiegelanstieg vor 130000 Jahren
13. Februar 2020.
Von Johannes Seiler, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Ein extremer Eisverlust vor rund 130000 Jahren verursachte einen Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels um mehrere Meter. Während des letzten Interglazials waren die Temperaturen der polaren Ozeane wahrscheinlich weniger als zwei Grad Celsius wärmer als heute, dennoch lag der Meeresspiegel sechs bis neun Meter höher.

 

   

Manschettenknöpfe mit Pleydellia aalensis
12. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 12 Abbildungen ("Aberrantes").

Ein Flohmarkt-Kauf aus Pfaffenhofen: Ein Etui mit zwei Ammoniten, ganz eindeutig Pleydellien, wenn auch aus Silber gegossen. Der Aalener Juwelier Rüdiger Mallwitz ließ nach einem Ammoniten-Modell, einer Pleydellia aalensis, dem "Heimat-Ammoniten" von Aalen und auch der Familie Mallwitz, Silber-Ammoniten gießen und machte daraus Manschettenknöpfe.

 

   

Globale Erwärmung und Aussterberisiko - Forschungsteam zieht Fossilien für Vorhersage heran
10. Februar 2019. Von Susanne Langer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Biologen/innen extrapolieren aus experimentellen Studien und sagen besonders denjenigen Arten eine düstere Zukunft voraus, die im Labor besonders empfindlich auf Erwärmung oder Sauerstoffentzug reagieren. Paläontologen/innen interpolieren aus Fossildaten und ermitteln Tiergruppen, die bei früheren „natürlichen“ Erwärmungsphasen besonders stark betroffen waren.

 

   

Parkinsonia convergens vom Waddon Hill/Dorset
10. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige eine Parkinsonia convergens (S. S. BUCKMAN, 1925) aus dem Unterbathon (Zigzag-Zone, Convergens-Subzone), oft auch als „Gonolkites convergens“ bezeichnet. Es ist die Leitform der Convergens-Subzone. Der Ammonit stammt vom Waddon Hill (Stoke Knap) etwa 3 Kilometer westlich von Beaminster, Dorset/England.

 

   

Heinrich Wilhelm Martin August Denckmann und seine Haugia illustris (DENCKMANN, 1887)
9. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 11 Abbildungen ("Berühmtheiten: Geologen & Paläontologen").

Im Jahre 1887 veröffentlichte August Denckmann (1860-1925) seine Arbeit „Über die geognostischen Verhältnisse der Umgebung von Dörnten nördlich Goslar, mit besonderer Berücksichtigung der Fauna des oberen Lias“. Er beschrieb darin Geologie und Paläontologie der Gegend und errichtete eine Reihe neuer Ammonitenarten, die großteils noch gültig sind.

 

   

Steinbruch im Département Deux-Sèvres: Autochthones Bathon und allochthones Callov
9. Ferbuar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 53 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich führe Sie zu einem alten Steinbruch, wo seit langem nicht mehr abgebaut wird und das anstehende Bathon nur noch geringfügig ansteht. Man kann aber noch ein wenig im Bathon suchen und mit etwas Glück auch nette Stücke finden. Aber – und damit sind wir beim Callov – es gibt dort auch alte Deponierungen von teils sehr fossilreichen Callov-Gesteinen.

 

   

Wieder ein Kopal, diesmal mit einem wohlerhaltenen Diplopoden
6. Februar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Das nächste Stück aus meinem vor kurzem erhaltenen Kopal-Lot ist ein sehr gut erhaltener Diplopode. Auch er steckt (zusammen mit einer Reihe weiterer Inklusen) in einem stark krakelierten Stein; auch diesen Stein will ich nachschleifen. Ich zeige trotzdem schon einige Fotos, weil es meiner Meinung nach ein bemerkenswerter Fund der Arthropoda ist.

 

   

Millionen Jahre alter Schnappschuss eines missglückten Fressversuchs
6. Februar 2019. Von Julia Weiler, Ruhr-Universität Bochum.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Anhand eines 152 Millionen Jahre alten Fossils aus Süddeutschland konnten Forscher neue Erkenntnisse über die Speisekarte von Flugsauriern gewinnen. In einer Versteinerung aus dem Solnhofener Plattenkalk fanden sie einen Flugsaurierzahn, der im Weichgewebe eines Kopffüßers (umgangssprachlich: Tintenfisch) steckt,

 

   

Nashorn-Zähne aus den Ofnethöhlen
5. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Konglomerat").

In den Jahren 1934 und 1936 grub Ernst Frickhinger zusammen mit dem Archäologen Ferdinand Birkner (1868-1944) in den Ofnethöhlen. Und obwohl hier nun seit den 1875 beginnenden Grabungen von Oskar Fraas mehrfach gegraben worden war, fanden Frickhinger und Birkner interessante Belege einer hochdiversen Tierwelt.

 

   

Ein Micraster aus der Kaolin-Grube in Paulmy
3. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Funde").

Der verkieselte Steinkern hat teilweise erhaltene Gehäuse-Reste und trägt eine lückenhafte Kiesel-Auflage, die noch Reste von Silifikations-Ringen zeigt. Wie alle Seeigel aus dem Campan von Paulmy ist das Stück nicht makellos; unterseitig hat es eine markante Scharte. Dennoch ist der Seeigel etwas Besonderes für diesen Fundort, weil die Corona komplett erhalten ist.

 

   

Mücke im Kopal, bei der Eiablage eingebettet
3. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier ein Dipteren-Weibchen im Kopal, das bei der Eiablage eingeschlossen wurde. Der Kopal stammt wie alle madagassischen Kopale aus der „Montagne d'Ambre“ (Ambohitra), den "Bernstein-Bergen", Region Antsiranana (früher Diego Suarez), zwischen dem Cap d'Ambre, den Inseln von Ampasindava und Masoala. Das Alter ist nicht fixierbar.

 

   

Sensationelle Erkenntnisse zu ältesten menschlichen Überresten Österreichs
3. Februar 2020. Pressestelle Joanneum, Graz.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Namhafte internationale Wissenschaftler/innen erzielten unter der Federführung des Universalmuseums Joanneum sensationelle Erkenntnisse bei der Erforschung der ältesten Menschenfunde Österreichs, eines mittelsteinzeitlichen Schädels (8800 Jahre) aus Wöllersdorf (Niederöst.) und eines jungsteinzeitlichen Skeletts (7000 Jahre) aus Pöttsching (Burgendland).

 

   

Exkursions-Fotos um 1900
2. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 15 Abbildungen ("Konglomerat").

In einem Teil seines schönen Buches „La Terre: ses Aspects, sa Structure, son Evolution“ erzählt Auguste Robin auch über „Excursion, Matériel“, über Exkursionen, wie sie damals üblich waren. Die im Robin gezeigten Bilder zeige ich Ihnen hier. Auguste Robin war ein „naturaliste“, ein Naturkundiger, Korrespondent des Muséum national d'Histoire naturelle in Paris.

 

   

Schneckenhaus im madagassischen Kopal
1. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Von einem Bekannten erhielt ich einige Stücke madagassischen Kopals. Für mich am interessantesten war eine kleine Schnecke. Ich hatte so etwas noch nie gesehen – eine Schnecke in Kopal! Der Mann erzählte, das er beim Knacken kleinerer Kopale diesen Glückstreffer erlebt hatte. Zuerst die Beobachtungen, dann mache ich Erklärungs-Versuche:

 

   

Eine Brosche aus Dinosaurier
1 Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Am Anfang war ein Stein, ein mineralisierter Dinosaurier-Knochen aus den Schichten der Morrison Formation (Oberjura). Sepp „Wurzelsepp“ Rütsche schliff Cabochons und der Goldschmied Gottfried Schwarz fasste einen davon, unkonventioneller Weise in Kupfer, mit Granaten geschmückt - eine höchst gelungene Lösung!

 

   

Am 8. Februar - die Börse in Alttröglitz!
1. Februar 2020. Von Hartmut Huhle, Seegebiet Mansfelder Land, Röblingen am See.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Börsen").

Es ist keine der großen Börsen, aber es gibt für jeden etwas und dies meist zu günstigen Preisen. Natürlich ist nicht jedesmal das da, was man gerade sucht, aber wer kaufwillig ist, findet bestimmt etwas, was man unbedingt haben muss! Das Angebot ist sehr bunt, die Atmosphäre angenehm und sammlerfreundlich. Und man kann auch reden.

 

   

Ein Millericrinus-Kelch aus der Mergelstetten-Formation der östlichen schwäbischen Alb
1. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Zusammen mit den Kelchkapseln der Art Pomatocrinus mespiliformis stellt Millericrinus milleri die häufigsten Seelilien-Fossilien der Mergelstetten-Formation. Die Stielglieder dieser Formen können wegen fehlender Merkmale nicht bestimmten Arten zugeordnet werden. Millericrinus milleri ist gut erkennbar an der scharf vom Stiel abgesetzten sehr flachen Kapsel.

 

   

Fossiler Chamäleon-Schädel wirft neues Licht auf den Ursprung der Schuppenkriechtiere
1. Februar 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

In Zusammenarbeit mit einem internationalen Team hat Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Lehmann einen etwa 18 Millionen Jahre alten fossilen Chamäleon-Schädel aus Kenia untersucht. Das Fossil aus dem frühen Miozän ist außergewöhnlich gut erhalten und zählt zu den ältesten Chamäleonfunden weltweit.

 

   

Und wohin jetzt? Wir träumen von den Grands Causses...
1. Februar 2020. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Hinweise").

Das Monatsbild zeigt das Plateau de Guilhaumard im Département Aveyron, eine windzerzauste höchst einsame Landschaft, es gibt weder Dorf noch Bauernhaus. Das Foto wurde im Herbst gemacht, in den späten 1970er Jahren. Wir hören den Wind pfeifen und es ist kalt... Aber schön! Und nicht weit ab liegen die Ammoniten.  Frei zugänglich.

 

   

Herzliche Glückwünsche den im Februar Geborenen!
1. Februar 2020. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Mikrofossilien-Geschenk: "Was soll das sein - 5 Millionen Fossilien? Na toll! "
Alles Gute zum Geburtstag für die Februar-Geborenen!
Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!
 Frei zugänglich.

 

   

Monats-"Fossilien" Februar: 3-D-Druck-Ammoniten
1. Februar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
16 Seiten, 31 Abbildungen („Monatsfossilien").

Monatsfossilien Februar sind keine „echten“ Fossilien, sondern „nur“ Nachbildungen. Früher wären das Abgüsse gewesen, heute sind es 3-D-Drucke, die in dieser Feinheit und Genauigkeit als Abguss nicht möglich gewesen wären. Nun weiß man ja Bescheid über 3-D-Drucke (hüstel…), allerdings ohne etwas zu wissen (was jedenfalls auf mich zutraf).

 

   

Ein Fazies-Handstück mit Muscheln aus dem Pliozän von Águilas
28. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Muscheln im Pliozän von Águilas liegen dort oft zu Hunderten auf dem Boden; an manchen Stellen gab es regelrechte Muschel-Felder. Besonders geschätzt waren Stufen mit mehren Exemplaren, also Gesteinsstücke mit vielen zusammen liegenden Muscheln. Ich zeige hier eine solche Muschel-Stufe, gesammelt 1988.

 

   

Mikrozellen-Tabletts in Diakästen!
27. Januar 2020. Von Heidi Friedhoff, Norderstedt.
2 Seiten, 4 Abbildungen ("Mikromania").

Nachdem unsere Dias digitalisiert worden waren und die Diakästen jetzt leer sind, nutze ich sie sinnvoll zur Unterbringung meiner Mikrofossil-Zellen. Wir fertigen uns Tabeletts an und bringen auf diese Art ordentlich und übersichtlich pro Diakästen 80 Zellen unter - optimal!

 

   

In Kürze erscheint ein Beitrag über 3-D-Druck-Ammoniten!
26. Januar 2020. Redaktionell.
1 Seit, 1 Abbildung ("Hinweise").

Jeder weiß Bescheid über 3-D-Drucke (hüstel…), oft allerdings, ohne etwas zu wissen (was jedenfalls auf uns zutraf). 3-D-Drucke sind aus diversen Materialien, vor allem Kunststoff, hergestellte „Abgüsse“ von Objekten, hergestellt in dreidimensionaler-„Druck“-Technik. Punkt.  Frei zugänglich.

 

   

Blühende Ammoniten aus dem Gargasien Südfrankreichs
26. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 13 Abbildungen ("Praktisches").

Wer schon einmal in den Mergeln des Gargasien (Alb; Unterkreide) in der Provence gesammelt hat oder sammeln wird, sollte gut achtgeben auf seine Fundstücke, immer wieder nachschauen und nötigenfalls eine Konservierung durchführen. Ich zeige Ihnen hier am Beispiel von südfranzösischen Ammoniten einmal, was passieren kann.

 

   

Seepocken auf Haifisch-Zahn
24. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Aus einer Aufsammlung von 1990 besitze ich einen Haizahn, der zwar nicht besonders schön ist und auch relikthaft – die Spitze und ein Wurzelast fehlen und er war auch gebrochen. Aber er hat als einziger meiner Haizähne aus dem Oligozän des Mainzer Beckens diese Besonderheit: Er ist von Seepocken ( Balanus sp.) bewachsen.

 

   

Zwei Karbon-Trilobiten aus Missouri
23. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier eine kleine Stufe mit zwei sehr kleinen Trilobiten. Sie stammen aus dem Unterkarbon (Kinderhookian, Chouteau Limestone; das entspricht in etwa dem unteren Tournai in Europa) von Sedalia im Saline County, Bundesstaat Missouri/USA. Grundsätzlich gesehen sind Trilobiten aus dem Karbon vergleichsweise zu den Formen aus älteren Formationen selten.

 

   

Pilze sind älter als gedacht
23. Januar 2020. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Laut einer neuen Studie waren die ersten Pilze bereits vor 715 bis 810 Millionen Jahren auf der Erde vorhanden, 300 Millionen Jahre früher als die Wissenschaftscommunity bisher geglaubt hatte. Die Ergebnisse der Studie deuten auch darauf hin, dass Pilze wichtige Partner für die ersten Pflanzen gewesen sein könnten, die die Kontinentaloberfläche besiedelten.

 

   

Kein Ochetoceras zio
22. Januar 2020. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite ("ForumFossil").

Im "Leitfossil"-Beitrag über ein Ochetoceras aus dem Schweizer Jura wurde der Ammonit als Ochetoceras zio bestimmt. Ochetoceras zio stammt jedoch aus dem Ober-Kimmeridgium der Umgebung von Ulm und ist sehr typisch für den zio-wepferi-Faunenhorizont der Ulmense-Subzone, das gezeigte Stück stammt aber aus dem Oxford.

 

   

Signale aus dem Erdinneren: Borexino-Experiment veröffentlicht neue Daten zu Geoneutrinos
22. Januar 2020. Von Annette Stettien, Forschungszentrum Jülich (via idw).
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Borexino-Kollaboration haben neue Ergebnisse zur Messung von Neutrinos vorgelegt, die aus dem Innern der Erde stammen. Die schwer fassbaren „Geisterteilchen“ interagieren nur äußerst selten mit Materie, was den Nachweis schwierig macht.

 

   

Ausgangsmaterial für Mikrozellen-Kartons
22. Januar 2020. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Ein Hinweis zu den Mikrozellen-Kartons: Wer Kontakte zu Lehrern hat, sollte nach den leeren Folienkartons fragen. Enthalten waren darin 100 Stück Kopier- bzw. Laminierfolien im A4-Format. Die Schachtel-Außenmaße betragen 30,5 mal 21,7 Zentimeter bei einer Schachtelhöhe (gemessen mit Deckel) von 1,8 Zentimetern.

 

   

Mikrozellen-Kartons, selbst gemacht
21. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Mikromania").

Die billigste Methode der Unterbringung unserer Mikrozellen ist die Selbstanfertigung von Aufbewahrungs-Kartons, wie ich sie hier vorstelle. Das einzige Problem dabei ist die Beschaffung von Kartons. Es müssen flache Deckelkartons sein; etwa A 4 wäre optimal. Die geschlossene Schachtel sollte nicht sehr hoch sein.

 

   

Kurilen-Kamchatka-Graben im Pazifischen Ozean gehört nicht mehr zu den "10000ern"
21. Januar 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Senckenberg-Forschende stellten fest, dass der Kurilen-Kamchatka-Graben etwa 1000 Meter flacher ist, als bisher angenommen wurde. Bislang war man davon ausgegangen, dass der Tiefseegraben im Pazifischen Ozean eine Tiefe von über 10000 Metern hat – diese Annahme wurde nun mit modernen Messmethoden widerlegt.

 

   

"Der Solnhofer – Eine Welt im Stein"
21. Januar 2020. Redaktionell.
1 Seite ("Hinweise").

Der von Martin Weinhart ausgezeichnet gestaltete und mit schönen Bildern versehene Film beschäftigt sich vor allem mit der Steinbruch-Arbeit und mit dem Betrieb und den Arbeitern des Solenhofer Aktienvereins auf dem Maxberg und der dortigen Steinverarbeitung. Und er erzählt vom neben dem Werk liegenden Wirtshaus „Schnorgackl“ und anderem.  Frei zugänglich.

 

   

Ein Ammonit mit interessantem Rippenscheitel aus Ludwag
20. Januar 2019. Von Richard Fuchs, Erbach.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Am 28. Dezember besuchte ich den Steinbruch „Ludwag I“ wenig westlich von Ludwag, nördlich der Straße von Schesslitz nach Ludwag. In den höheren Lagen, knapp unter der derzeitigen Oberkante, die zum Weißjura gamma (Unterkimmeridge) gehören, fand ich einen Ammoniten mit einer bemerkenswerten Berippungs-Anomalie..

 

   

Fazies-Handstück aus der Rossloch-Bank
19. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 16 Abbildungen ("Konglomerat").

Aus einer alten Sammlung erhielt ich ein Belegstück aus der Rossloch-Bank. Es stammt aus einer Sandgrube „bei Weinheim/Alzey“, was nun erst einmal nicht verbindlich ist. Was da außer „Trift“ und „Zeilstück“ früher noch existierte, weiß ich nicht. Die Rossloch-Bank ist nicht, jedenfalls nicht jetzt, dauerhaft aufgeschlossen.

 

   

Ochetoceras zio aus einer alten Sammlung [Oxydiscites bzw. Sphaerodomites - leider nein]
19. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Das hier gezeigte Altsammlungs-Stück stammt aus der Sammlung von Horst P., der es mir freundlicherweise vor einigen Jahren überließ. Er vermerkt auf einem beiliegenden Zettel, dass er den Ammoniten von Arnold Müller erhielt, dem bekannten Leipziger Paläontologen. Wie der allerdings zu dem Ammoniten kam, wissen wir nicht.

 

   

Prachtvoller Sinterkalk aus Wemding
18. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Viele Jahre zurück besuchten wir hier in Augsburg eine kleine Mineralienbörse. Sie wurde im Nebenraum einer Gaststätte von einer örtlichen Sammler-Vereinigung veranstaltet. 25 Aussteller oder so, alles Vereins-Mitglieder, die Kunden vermutlich ebenfalls. Es gab auch Steine aus der Umgebung. Ein Anbieter hatte viel Geschliffenes, darunter Sinterkalke und Tropfsteine.

 

   

Neptunea contraria vs. Neptunea angulata
16, Januar 2020. Von Klaus P. Weiss, Lauf an der Pegnitz.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Der Artname Neptunea contraria hat keine Gültigkeit mehr für die linksgewundenen Schnecken aus dem Piozän des südlichen Nordsee-Beckens. Aktuell wird diese Form auch nicht mehr unter dem Namen Neptunea angulata HARMER, 1914 forma kalloensis VERVOENEN et al., 2014 geführt, sondern einfach als Neptunea angulata HARMER, 1914.

 

   

Sengenthal – früher und heute: Hommage an eine Klassische Fundstelle
Oder: Der Verlust einer guten Fossil-Fundstelle für „normale“ Sammler
15. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
47 Seiten, 111 Abbildungen ("Fundstellen").

Hier ein Bilderbuch mit ganz alten, alten und auch neueren Bildern aus Sengenthal und von Sengenthal-Sammlern und -Fossilien. Angeregt wurde ich durch das schöne unlängst erschienene "Steinkern"-Sonderheft über eine Sengenthal-Grabung.

 

   

Anmerkung zu den Amaltheen und Pleuroceraten vom Europa-Kanal
13. Januar 2020. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("ForumFossil").

Auf einen Artikel von Andreas Richter in der Zeitschrift „Fossilien“ Mitte der 1980er Jahre hin habe ich damals mit meiner Mutter die Baustelle bei Sulzkirchen selbst bis etwa 1990 besucht und möchte die Gelegenheit nutzen, noch einige Abbildungen von Eigenfunden aus dieser Zeit beizusteuern, betreffend die Gattungen Amaltheus und Pleuroceras.

 

   

Speetoniceras – ich zeige ein kleines Gehäuse, aber die Makrokonche können 60 Zentimeter erreichen
11. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Speetoniceras ist eine Untergattung von Simbirskites oder – je nach Anschauung – eine eigenständige Gattung. Sie steht in der Unterfamilie Simbirskitinae (Familie Polyptichidae). Die Gehäuse der Arten erreichen bis zu 60 Zentimeter Durchmesser; ein entsprechendes Exemplar ist im Naturhistorischen Museum Wien ausgestellt (um 55 Zentimeter Durchmesser).

 

   

Nummuliten-Kalk, passend zu unseren Monatsbildern
9. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Konglomerat").

Als ich wieder mal kramte in meinen Schätzen, stieß ich auch auf eine große Platte geschliffenen Nummuliten-Kalk. Den Stein hatte ich von der Richter-Südspanien-Exkursion im Jahre 1988 mitgebracht. Er hatte einen Durchmesser von rund 30 Zentimetern und ein ordentliches Gewicht und ich musste ihn einen reichlichen Kilometer zum Bus tragen – oha!

 

   

Cadzand – eine Alternative zur Haizahn-Suche am Strand
9. Januar 2020. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Heute erhielten wir eine Postkarte von Bettina S. und Frank P., von einem „Winter“-Urlaub an der niederländischen Nordseeküste. Wie schon mehrfach waren die beiden nach Cadzand gefahren, zum Laufen, gut Essen (und Trinken) und überhaupt Erholen und natürlich auch ein wenig Haizähne sammeln. Sie lernten eine neue Methode kennen.

 

   

Fossiler Krokodil-Verwandter im Eozän Thailands entdeckt
8. Januar 2020. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Tübinger Senckenberg-Wissenschaftler haben eine neue fossile Gruppe innerhalb der Krokodil-Verwandten entdeckt. Anhand von knapp 30 Fossilfunden aus der eozänen Fundstelle Na Duong in Vietnam konnten die Forschenden den neuen Abstammungszweig beschreiben.

 

   

Eine doppelklappige Trigonia aus Gelterkinden 
8. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Trigonien („Dreiecksmuscheln“) sind Muscheln einer recht homogenen Gruppe, die vermutlich auf die triassischen Myophoriden zurück geht. Echte Trigonien gibt es seit der späteren Trias. Die Familie Trigoniidae erlebte im Jura eine schnelle Diversifizierung mit Unterkreide-zeitlichem Höhepunkt. Danach gingen die Gattungszahlen rapide zurück.

 

   

Entstehung eines riesigen Unterwasser-Vulkans vor den Komoren
7. Januar 2020. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Vor der Insel Mayotte im Indik ist 2018 ein neuer submariner Vulkan entstanden. Das hat eine ozeanographische Kampagne im Mai 2019 gezeigt. Jetzt beleuchtet ein internationales Team unter der Leitung von Simone Cesca vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ die Prozesse tief im Erdinnern vor und während der Bildung des neuen Vulkans.

 

   

100 Millionen Jahre im Bernstein: Wissenschaftler entdeckten ältesten bekannten Schleimpilz
6. Januar 2020. Von Thomas Richter, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Forscherteam aus Paläontologen und Biologen der Universitäten Göttingen und Helsinki sowie des American Museum of Natural History in New York hat nun den bisher ältesten bekannten Schleimpilz entdeckt. Das Fossil ist etwa 100 Millionen Jahre alt und in Bernstein aus Myanmar überliefert.

 

   

Eine riesige Terebratula aus Kalabrien
6 Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Im italienischen Pliozän treten auch Terebratuliden auf, aber mit Brocchi kann ich da nicht überein stimmen. Er schreibt in seiner „Conchiologia fossile subappennina“ über seine Art Terebratula ampulla, dass sie an vielen Orten Italiens sehr verbreitet = häufig sei. Bei vielen Exkursionen ins italienische Pliozän fand ich selbst allerdins nur wenige Terebratula-Exemplare.

 

   

Belebter (früher...) Kontinent Antarktis
6. Januar 2020. Von Louis Tiefenauer, Döttingen/Schweiz.
23 Seiten, 47 Abbildungen ("Konglomerat").

Auch in der Antarktis gibt es Fossilien! Die Fundstellen liegen mehrheitlich im westlichen Teil des Kontinents. Die Fossilien gehen bis ins untere Kambrium zurück und reichen hinauf bis ins Pliozän vor ca. 4 Millionen Jahren. "Sammeln" ist natürlich nicht möglich, aber vor allem aus dem britischen Sektor in der Westantarktis wurde eine reiche fossile Lebewelt bekannt.

 

   

Parkinsonia mit ungewöhnlich lang ausdauernder Anomalie
5. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Das vorgestellte Exemplar ist ein Fund aus dem Jahr 1986. Erst einmal ist es eine ganz gewöhnliche allerdings gut aussehende Parkinsonia mit vollkommen erhaltener Schale, attraktiv auf Gestein sitzend, was bei der Präparation erhalten wurde: „Fazies-Handstücke“ sehen meist besser aus als lose Fossilien und sind auch wesentlich informativer. Aber dann...

 

   

Der Klassiker im November: Fossilien- und Mineralienbörse in Osnabrück
4. Januar 2020. Von Ralf Krause, Hamburg.
9 Seiten, 13 Abbildungen ("Börsen").

Die Fossilien konnten sich durchaus sehen lassen – es war ein rundum gutes Angebot. Wie üblich – ein Markenzeichen der Osnabrücker Börse - traten überwiegend Privatsammler als Verkäufer auf. Immerhin hatte sich auch ein Nordafrikaner hierher verirrt. Insgesamt konnte man viel sehen und kaufen - jeder Kaufwillige fand etwas!

 

   

Lewisian-Gneis aus Schottland: 3 bis 2,7 Milliarden Jahre alt
4. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Ich zeige Ihnen hier ein unscheinbares kleines Stückchen Stein, gerade mal knapp 3 Zentimeter im Quadrat und zwei Millimeter dick, aber es hat es in sich: Es ist mit einem Alter von 3 bis 2,7 Milliarden Jahre das älteste in Großbritannien vorkommende Gestein. Es stammt aus einer Gneis-Serie, die zusammenfassend als „Lewisian“ bezeichnet wird.

 

   

Salonpräparate - kunstvoll gearbeitete Stücke in der Sammlung des Grazer Joanneums
4. Januar 2020. Pressestelle Joanneum, Graz.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Mikromania").

Salonpräparate sind Legepräparate mit kunstvoller ornamentaler Anordnung, meist Diatomeen, aber auch andere Mikroobjekte und Schmetterlings-Schuppen. Sie dienten als „Augenbelustigung“ im Gegensatz zu wissenscahftlichen Präparaten und wurden bei den Salon-Treffen der gutbürgerlichen Gesellschaft gezeigt.

 

   

Tetragramma-Coronen aus dem Maestrazgo
4. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Von einem Freund erhielt ich einen Hinweis auf Kreidefossilien-Fundstellen in Nordost-Spanien. Wir waren gerade in Millau und fuhren gleich mal hinüber nach Spanien in die grandiose Landschaft des Maestrazgo. Wir sammelten dort in der Unterkredie und ich fand viele, viele Heteraster und Pliotoxaster usw. und meine ersten Tetragrammen.

 

   

Rouge Permien
4. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("Aberrantes").

In einer wunderbaren Landschaft - auch geologisch höchst interessant! - wächst auf permischer Roterde ein wunderbarer Wein, vor Ort gekeltert und abgefüllt. Ich entdeckte ihn zufällig wegen meiner Vorliebe für geologisch-/paläontologische Weinetiketten-Motive und jetzt ist er einer unserer Lieblingsweine.

 

   

Altfunde: Pleuroceraten und ein großer Amaltheus vom Kanal
4. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 16 Abbildungen ("Funde").

Der Bau des Europa-Kanals in den 1980er Jahren war wirtschaftlich gesehen eine der größten Dummheiten des vergangenen Jahrhunderts, aber für uns Fossiliensammler waren die Baumaßnahmen ein Segen (allerdings, viel Geld für ein paar Fossilien…). Ganz speziell in der Oberpfalz war es gut, vor allem in den Schichten des Pliensbach.

 

   

Numulitico-Landschaft in Südspanien - derzeit 17 Grad...
4. Januar 2020. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Das Monatsbild zeigt eine großartige Landschaft in der Provinz Alicante in Spanien: Das im Vordergrund Anstehende ist "Numilitico", Eozän. Das Wetter ist dort derzeit ganz wunderbar - morgen (am Sonntag) wird es 17 Grad haben und die Sonne wird 9 Stunden scheinen. Ideales Sammelwetter! Hinfahren, mal einfach so?  Frei zugänglich.

 

   

Herzliche Glückwünsche den im Januar geborenen!
4. Januar 2020. Gabo & Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das ist doch mal ein Geschenk, das was hermacht! Aber schwer ist es schon...
Alles Gute zum Geburtstag für die Januar-Geborenen!
Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!
 Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien Januar: Eine Fossilstufe vom Feuerkogel, ein nicht datierbarer Altfund
4. Januar 2020. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 12 Abbildungen („Monatsfossilien").

Wir zeigen eine Feuerkogel-Stufe mit drei Syringoceraten, den dort häufigsten Nautiliden, und erzählen ein wenig über die Lokalität. Die Aufschlüsse am Feuerkogel gehören zu den weltweit interessantesten der Trias und führen eine extrem diverse Cephalopoden-Fauna; man spricht von 600 Arten. Die Schichten gehören zu den Hallstätter Kalken. 

 

   

Allen Lesern und überhaupt allen:

Ein wunderbares Neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen ein rundum gutes und schönes Jahr mit all dem, was Sie sich wünschen - ein glückliches Jahr soll das Jahr 2020 werden! Und ein paar Fossilien soll es auch geben...

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Das und noch viel mehr erwartet Sie im Jahr 2020!

Wir zeigen Ihnen auf drei Bilderbogen in den "Hinweisen" Abbildungen zu den ersten im Jahr 2020 für die Publikation im Leitfossil.de vorgesehenen Artikeln.  Frei zugänglich.

 

   

Bye, bye Tristan Otto!
19. Dezember 2019. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Vier Jahre lang und etwa drei Millionen Gäste begeisterte das Skelett des Tyrannosaurus rex im Museum für Naturkunde Berlin. Ende Januar 2020 reist Tristan Otto nach Kopenhagen. Junge und ältere T.-rex-Fans sollten die kommenden Weihnachtsferien nutzen, um den fossilen Knochen bye zu sagen.  Frei zugänglich.

 

   

Bohrlöcher in pliozänen Ostrakoden und einige Worte zur Fundstelle
1. Dezember 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 13 Abbildungen ("Mikromania").

Ich stelle hier ganz winzig kleine Organismenreste vor, Ostrakoden-Gehäuse bzw. isolierte Klappen, die angebohrt wurden, so um einen bis anderthalb Millimeter, und dies von ebenfalls winzig kleinen Natica-Schnecken, jugendliche Tiere, die zum Überleben größenmäßig angepasste Beutetiere suchen mussten.

 

   

Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der November-Abend
28. November 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 26 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Beim letzen Treffen der „Fossilienfreunde Augsburg“ hatten wir das große Vergnügen, einen Vortrag von Uli Sauerborn erleben zu dürfen. Er erzählte – wie üblich locker und unterhaltsam, aber fundiert und informativ – über einige nicht so sehr bekannte Naturparks in Amerikas Südwesten. Und etliche Mitglieder brachten Fundstücke mit, was ebenfalls viel Freude machte.

 

   

Der München-Abend in Augsburg und einige Worte zur „Munich Show“
4. November 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Börsen").

Alles in allem lohnt sich für Fossiliensammler der Börsenbesuch in München nicht mehr, zumal man viele der Münchner Aussteller auch in Leinfelden treffen wird (Schmode, Krüger, Speckbacher usw.). Also lieber zur Leinfelder Börse (4./5. April 2020) oder, wenn wir mal ein richtig schönes Börsen-Erlebnis haben wollen, im Juni nach Sainte-Marie-aux-Mines.

 

   

100-seitiges Sengenthal Spezialheft der Steinkern-Zeitschrift erschienen
25. Oktober 2019. Von Sönke Simonsen, Bielefeld.
8 Seiten, 8 Abbildungen ("Hinweise").

Soeben ist eine 100-seitige Spezialausgabe über eine Grabung im Bajocium (Mitteljura) des Steinbruchs am Winnberg bei Sengenthal erschienen. Dieser Steinbruch in der Oberrpfalz ist mittlerweile legendär. Das Heft enthält zahlreiche Information und viele Gelände- und vor allem Fossilfotos (34 Tafeln). Frei zugänglich.

 

   

Das Fossilienkabinett Rußbach (Salzburg, Österreich)
7. September 2019. Von Heinz Falk, Linz.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("Museen").

Wenn man Aufenthalt nimmt im idyllischen Örtchen Rußbach im Salzburgischen, um dort die Berge zu genießen, oder vielleicht auch, um sich an den berühmten Fossilien der Gosauschichten zu erfreuen oder sogar um dort zu sammeln, sollte man nicht versäumen, dem „Fossilienkabinett Rußbach“ einen Besuch abzustatten. Das lohnt sich!

 

   

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs.
10. Juli bis 12. Oktiober 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Teil 1 bis 7. 153 Seiten, 319 Abbildungen ("Südfrankreich").

Nacherzählung einer vielseitig und natürlich auch geologisch/paläontologisch angelegten Reise von Saintes-Marie-de-la-Mer über Cadaques (Dalís Wohnhaus) bis in die Causses und die Auvergne. Die fehlenden Teile auch mit der Beschreib ung mehrerer Fossilfundstellen erscheinen in Kürze.

 

   

Programm für die Steigenclub-Saison 2019/2020
9. Juli 2019. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Hier das Programm des zweiten Halbjahres 2019 und des ersten Halbjahres 2020 des traditionsreichen 1870 gegründeten "Steigenclubs", mit einer Wanderung im Steinheimer Meteoritenkrater und vielen hoch interessanten Vorträgen - ausschließlich Höhepunkte! Der Besuch ist frei für Jedermann.  Frei zugänglich.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!  Frei zugänglich.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

Zu besonderen Anlässen und der Ehrung Verstorbener publizieren wir

Bild-Biographien


   

Dr. Rudolf Schlegelmilch  (7. September 1931 - 21. Dezember 2018)
21. Dezember 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 4 Abbildungen (Nachruf).

Genau vor einem Jahr, am 21. Dezember 2018, verstarb Rudolf Schlegelmilch im Alter von 87 Jahren. Es gibt wohl keinen Fossiliensammler, der den Namen „Schlegelmilch“ nicht schon gehört hat. Vor allem bei den Juraammoniten-Liebhabern war Rudolf Schlegelmilch bestens bekannt von seinem Ammoniten-Werk her, dem "Schlegelmilch".

 

   

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)
4. Januar 2019. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 31 Abbildungen (Nachruf).

Joseph Merbeler war in jeder Hinsicht ein bewunderungswürdiger Mensch. Sein Steckenpferd waren die Erdwissenschaften gewesen, aber auch ganz allgemein die Natur und die Berge. Er beschäftigte sich sein Leben lang damit, versuchte soviel wie möglich zu lernen und hatte sich über die Zeit hinweg ein umfassendes Wissen über Geologie und Paläontologie angeeignet.

 

   

Johannes Porombka - ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.

 

   

Und nun auch Victor Schlampp: 50 Jahre!
30. September 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg .
41 Seiten, 100 Abbildungen.

Der berühmte Ammoniten-Victor (korrekt müsste es heißen "Weißjura-Ammoniten-Victor") hat Geburtstag. Am 30. September macht er das halbe Jahrhundert voll, und wir wünschen ihm von ganzem Herzen "Alles Gute"! Zu seinen Ehren publizieren wir einen kleinen Lebenslauf und erzählen von ihm, über Ammonitisches und Anderes.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.

 

   

Manuel Saura Vilar: ¡Feliz Cumpleaños!
Manuel Saura Vilar: Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
25 . August 2012. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
42 Seiten, 106 Abbildungen.

Unser Freund Manolo wurde am 25. August 2012 fünfzig Jahre alt. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute für die kommenden 50 Jahre!

 

   

Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag:
15. Januar 2007.

Unser Freund und Korrespondent
Walther F. Zenske
wird 50 Jahre alt!

 

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