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Inhalt 2019

In der ersten Klammer stehen der Autorenname und das Erscheinungsdatum, in der zweiten Klammer stehen Kategorie ("Funde") und Seiten-/Abbildungszahlen inklusive Tafeln, Karten und/oder Tabellen (X/X).


April

Dakosaurus-Zahn mit Etikett von 1861 (Andreas E. Richter; 17.4.2019)  (Konglomerat, 6/8)
Flexibel gewinnt: Asiatischer Elefant überlebt Stegodon  (Judith Jördens; 17.4.2019)  (Konglomerat, 2/1)
Eine kleine Kollektion alter Solnhofen-Fossilien (gesammelt 1892!)  (Andreas E. Richter; 16.4.2019)  (Konglomerat, 13/26)
Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät  (Josef Zens; 16.4.2019)  (Geologisches, 4/2)
Riesen-Seepocken aus dem Neogen der Betischen Kordillere  (Andreas E. Richter; 14.4.2019)  (Konglomerat, 4/6)
Ein Hoplit aus dem Alb von Le Gaty  (Andreas E. Richter; 14.4.2019)  (Konglomerat, 4/6)
Einige Aptychen-Funde aus den Mörnsheimer Schichten  (Ralf Krause; 13.4.2019)  (Konglomerat, 10/22)
Winterlicher Präparations-Erfolg - viele Funde aufgearbeitet!  (Victor Schlampp; 11.4.2019)  (Funde, 3/3)
Frühling - der Ammonit treibt aus!  (Redaktionell; 11.4.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Klimageschichte im Eis  (Ralf Röchert; 11.4.2019)  (Geologisches, 3/4)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Nattheimer Korallenstufe  (Andreas E. Richter; 9.4.2019)  (Konglomerat, 4/4)
Gerolsteiner Cupressocrinites-Krone aus der Hand Stefan Dohms  (Andreas E. Richter; 8.4.2019)  (Konglomerat, 4/7)
Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt  (Judith Jördens; 8.4.2019)  (Konglomerat, 2/2)
Eine Krabbe aus dem Simi Valley in Süd-Kalifornien  (Andreas E. Richter; 7.4.2019)  (Konglomerat, 3/5)
Rügen-Rätsel - gefragt war Hedera helix LINNÉ, 1758 - der Gemeine Efeu  (Hartmut Huhle; 7.4.2019)
(Konglomerat, 6/8)
Rudolf Schmid (2016): Die alttertiären Seeigel des bayerisch-salzburgischen Helvetikums  (Andreas E. Richter; 7.4.2019)
     (Bücherschau, 4/3
Liebig-Sammelbilder, Serie 522: „Berühmte Landbäder“  (Andreas E. Richter; 6.4.2019)  (Aberrantes, 17/25)
Ein Reedops bronni aus der Frickhinger-Sammlung  (Andreas E. Richter; 5.4.2019)  (Konglomerat, 4/6)
Bisher erst eine richtige Antwort zum Rügen-Rätsel - nanu?  (Redaktionell; 5.4.2019)  (Konglomerat)
Mehr CO2 als jemals zuvor in 3 Millionen Jahren: Beispiellose Computersimulation  (Jonas Viering; 5.4.2019)  (Geologisches, 1)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mammut versus Mammutzahn  (Andreas E. Richter; 5.4.2019)  (Aberrantes, 1/1)
Rügen für Naturfreunde - ein Gang über die Insel  (Hartmut Huhle; 2.4.2019)  (Konglomerat, 14/30)
Flyer zum "Bitterfelder Bernstein"  (Redaktionell; 1.4.2019)  (Hinweise, 4/18)  (Frei zugänglich)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Pleuroceras aus Stürmig  (Andreas E. Richter; 1.4.2019)  (Konglomerat, 3/5)
Tyrrhen-Lokalitäten in Südspanien  (Andreas E. Richter; 1.4.2018)  (Fundstellen, 22/40)

Monatsfossil März: Ein Arcaspidoceras aus dem Oxford Madagaskars  
(Andreas E. Richter; 1.4.2019)  (12 S., 20 Abb.)  (externe Startseite und Depot Monatsfossilien)  (Frei zugänglich)


März

Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Riesen-Seeigel vom Haunsberg  (Andreas E. Richter; 28.3.2019)  (Konglomerat, 3/4 )
Wirre Lagen (Gekröse-Schichtung)  (Andreas E. Richter; 26.3.2019)  (Geologisches, 7/9)
Frühling – jetzt ist er endlich wach, der alte Schlafmützer  (Redaktionell; 26. März 2019)  (Hinweise, 2/2)  (Frei zugänglich)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Brachiopoden-Skulptur aus Saal  (Andreas E. Richter; 26.3.2019)
(Konglomerat, 5/9)

Sammlungs-Aufbewahrung Nr. 43: Münzkapseln für Kleinfossilien  (Hartmut Huhle; 22.3.2019)  (Praktisches, 4/5)
Detektivarbeit im afrikanischen Grabenbruch  (Josef Zens; 22.3.2019)  (Geologisches, 2/2)
Das Goldene Zeitalter der weißen Ammoniten  (Andreas E. Richter; 22.3.2019)  (Konglomerat, 1/1)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Ammonit aus Lauterhofen
 (Andreas E. Richter; 22.3.2019)
(Konglomerat, 4/5)
"Kundler Konglomerat"  (Gerhard Granzer; 19.3.2019)  (Geologisches, 7/11)
Trilobiten mit langer Nase und riesigen Wangenstacheln aus Marokko  (Ralf Krause; 19.3.2019)  (Konglomerat 4/6)
Patrick Lebrun (2018): Fossiles du Maroc  (Ralf Krause; 19.3.2019)  (Bücherschau, 4/7)
Jahrgangs-CD 2018 erschienen!  (Redaktionell; 18.23.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Sonderaktion Leitfossil-CDs und Neu-Abonnement  (Redaktionell; 18.23.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Die Lösung des Eichhorn-Rätsels (en-passant 2)  (Redaktionell; 18.3.2019)  (Hinweise, 5/8)  (Frei zugänglich)
In den Seeigel-Weinfeldern des Médoc  (Andreas E. Richter; 17.3.2019)  (Fundstellen, 67/200)
Hinweis auf eine Arbeit über die Asteropyginae  (Louis Tiefenauer; 15.3.2019)  (ForumFossil, 1)
Forscher untersuchen die ältesten Dinosaurier-Eier  (Johannes Seiler; 15.3.2019)  (Konglomerat, 1)
Großer Nix-Nabler aus dem Toarcien der Grands Causses  (Andreas E. Richter; 14.3.2019)  (Funde, 5/9)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Mein erster Hemipneustes  (Andreas E. Richter; 13.3.2019)  (Konglomerat, 6/13)
Vulkan in Stolpen - Weltweite Typlokalität für Basalt muss neu definiert werden  (Judith Jördens; 13.3.2019)
(Geologsiches, 4/3)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Haizahn aus der Leipziger Tieflandsbucht  (Andreas E. Richter; 12.3.2019)
     (Konglomerat, 5/9)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Harpoceras aus den Grands Causses  (Andreas E. Richter; 10.3.2019)
(Funde, 8/11)
Ein Merluccius aus Adygeja  (Ralf Krause; 9.3.2019)  (ForumFossil, 2/2)
Es ist fast soweit:  17. März 2019 - die beliebte Nürnberger Börse!  (Redaktionell; 8.3.2019)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Vortragsprogramm der Mineralien und Fossilienfreunde Nürnberg  (Redaktionell; 8.3.2019) (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Auftauende arktische Permafrostböden: eine der größten Umweltgefahren  (Jan Meßerschmidt; 8.3.2019)
(Geologisches, 1/1 )
Vitrinenschrank - Frühlingsputz - Objekt: Ein Euaspidoceras aus Benerville-sur-Mer  (Andreas E. Richter; 7.3.2019)
(Fundstellen, 13/26)
Heute mal ein kleiner Exkurs zu den Mineralien: Flussspat aus Wölsendorf und Asturien  (Andreas E. Richter; 6.3.2019)
(Geologisches, 11/19)
Zwei interessante mitteldeutsche Börsen - demnächst!  (Redaktionell; 5. 3.2019)  (Hinweise, 1/2)  (Frei zugänglich)
Veranstaltungs-Programm 2019 des Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
(Redaktionell; 5. März 2019)  (Hinweise, 2/2)  (Frei zugänglich)
Auftreten der ersten Tiere wahrscheinlich später als bisher vermutet  (Eberhard Fritz; 5.3.2019)  (Konglomerat, 2/1)
Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Acantopleuroceraten-Stufe  (Andreas E. Richter; 4.3.2019)  (Konglomerat, 3/3)
"Wat dem Eenen sin Uhl, is dem Annern sin Nachtigall!"  (Hartmut Huhle; 4.3.2019)  (Praktisches, 7/15)
Älteste Körnerfresser entdeckt - Früheste Verwandte der Sperlingsvögel beschrieben  (Judith Jördens; 2.3.2019)  (Konglomerat, 3/2 )
Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit  (Redaktionell; 2.3.2019)  (Hinweise, 1/1)
Das gleiche Hörnchen, aber ein anderer Ammonit  (Redaktionell; 2.3.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Marokkanischer Trilobit aus dem Unterdevon: Hollardops mesocristata (LE MAÎTRE, 1952)  (Andreas E. Richter; 1.3.2019)  (Konglomerat, 3/6)
Seelilien Kelch vom Eifel-Yeti  (Andreas E. Richter; 1.3.2019)  (Konglomerat, 3/6)
Große Kreiselschnecke aus dem Malm gamma 1 von Gräfenberg  (Victor Schlampp; 1.3.2019)  (Konglomerat, 2/1)
Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Australier: Das Fach ist eingeräumt  (Andreas E. Richter; 1.3.2019)
(Konglomerat, 2/1)
Das Ammoniten-Hörnchen  (Redaktionell; 1.3.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Großtierjagd mit Stoßzahnspeeren - Mammut-Elfenbein als Rohstoff für Jagdwaffen  (Judith Jördens; 1.3.2019)
 (Konglomerat, 3/2)

Monatsfossil März: Ein Psaronius brasiliensis BRONGNIART, 1872, aus dem Bundesstaat Tocantins in Brasilien
(Andreas E. Richter; 1.3.2019)  (11 S., 14 Abb.)  (Depot Monatsfossilien)


Februar

Vitrinenschrank – Frühlingsputz – Objekt Lithacosphinctes: Ein Ammonit (pathologisch) aus dem Weißjura gamma des
Staffelbergs  (Andreas E. Richter; 25.2.2019)
 (Konglomerat, 6/11)
Die Sammelsaison hat begonnen: Ansammeln im Harzvorland (Hartmut Huhle; 23.2.2019)  (Funde, 3/5)
Eine vulkanische Riesenparty und ihr frostiger Kater danach  (Mariette Fuhrmann-Koch; 23.2.2019)  (Geologisches, 3/3)
Nochmal ein Strasbourger Münster auf Vogesen-Sandstein  (Klaus P. Weiss; 21.2.2019)  (ForumFossil, 1/1)
Kieselholz-Bruchstück mit Kristalldruse  (Walther F. Zenske; 21.2.2019)  (Funde, 4/5)
Preiswerte Trenn- und Schleifscheiben bei Norma  (Andreas E. Richter; 21.2.2019)  (Praktisches, 3/6)
Bilder auf, aus und in Stein  (Gabo Richter; 20.2.2019)  (Aberrantes, 22/61)
Deinotherium-Zahn aus der Süddeutschen Molasse  (Andreas E. Richter; 20.2.2019)  (Konglomerat, 4/9)
Gipssäulen-Hocker  (Andreas E. Richter; 19.2.2019)  (Praktisches, 9/15)
Seeigel - stachelige Schönheiten. Ausstellung im Goldfuß-Museum in Bonn  (Redaktionell; 18.2.2019)  (Museen, 10/20)
Fundstellen im Eozän des Médoc  (Redaktionell; 16.2.2019)  (Hinweise, 1/1)  
(Frei zugänglich)
Das Pleuroceras auf dem Außentitel des „Petrefaktensammlers“  (Andreas E. Richter; 16.2.2019)  (Konglomerat, 4/7)
Ein Gemeiner Plattbauch beim Schlüpfen. Als Nachtrag zu den Gips-Exuvien aus Italien  (Andreas E. Richter; 16.2.2019)
(ForumFossil, 1/1)
Na also - so geht es auch: Sonne und Krokusse!  (Redaktionell; 15.2.2019)  (Hinweise, 2/2)
 (Frei zugänglich)
Gedanken zum Riessee-Kalk-Holz aus Belzheim  (Günter Schweigert; 15.2.2019)  (ForumFossil, 2/3)
Die Lösung des en-passant-Rätsels  (Andreas E. Richter; 15.2.2019)  (Konglomerat, 3/5)
Insektenreste in Marienglas  (Andreas E. Richter; 14.2.2019)  (Lehrreiches, 11/19)
Terra australis – Das erste Erscheinen von Tieren  (Louis Tiefenauer; 13.2.2019)  (Konglomerat, 30/54)
Ein Würfel aus dem Kundler Konglomerat!  (Andreas E. Richter; 13.2.2019)  (Geologisches, 5/8)
Meerkatzen aus der Nordsee - erstmals fossile Makaken-Funde vom Nordseegrund geborgen  (Judith Jördens; 11.2.2019)
     (Konglomerat, 3/3)
Ein mysteriöses Holz aus dem Riessee-Kalk  (Andreas E. Richter; 11.2.2019)  (Funde, 11/20)
Knochenkrebs an der ältesten fossilen Schildkröte diagnostiziert  (Gesine Steiner; 9.2.2019)  (Konglomerat, 4/4)
Schwefelkies – schön und schon in geringen Mengen zerstörerisch  (Andreas E. Richter; 9.2.2019)  (Konglomerat, 3/4)
Am 17. März 2019: Die beliebte Nürnberger Börse!  (Redaktionell; 8.2.2019)  (Hinweise, 2/1)  (Frei zugänglich)
Die blinden Kleinen: Ampyxina bellatula (SAVAGE, 1917)  (Andreas E. Richter; 8.2.2019)  (Lehrreiches, 4/7)
T. rex: Flexibler Kopf - Fleischfressender Dinosaurier besaß einzigartigen Schädel  (Judith Jördens; 7.2.2019)
(Konglomerat, 2/2)

"Kundler Konglomerat" aus der Tiroler Wildschönau  (Gerhard Granzer; 7.2.2019)  (ForumFossil, 2)
Funde aus Doly-Bílina in Böhmen  (Andreas E. Richter; 6.2.2019)  (Funde, 7/12)
Rätsel um den verschwundenen Federkiel gelöst  (Gesine Steiner; 4.2.2019)  (Konglomerat, 4/4)
Sapperlot! Und wieder echter Winter!  (Redaktionell; 3.2.2019)  (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)
Ein schönes Taramelliceras aus der Sammlung Hans Peter Trefzer (Andreas E. Richter; 3.2.2019)  (Konglomerat, 2/3)
Zu einem der Huhle'schen UFOs, dem Korallen-Steinkern  (Ralf Krause; 3.2.2019)  (ForumFossil, 2/2)
Langhals-Dinos rotierten ihre Vorderfüße zur Seite  (Johannes Seiler; 3.2.2019)  (Konglomerat, 2/2)
Zwei „Provence-Fische“ aus einer alten Sammlung  (Andreas E. Richter; 2.2.2019)  (Konglomerat, 5/7)
Wir wollen Sonne (am besten spanische Sonne)!  (Redaktionell; 1.2.2019)  (Hinweise, 3/6)  (Frei zugänglich)
Weihnachten und Silvester auf Gotland!  (Anne & Frank Hoffmann; 1.2.2019)  (ForumFossil, 3/4)
Das Dezember-Ereignis der Börsen-Szene: "Mineralien Hamburg 2018"  (Ralf Krause; 1.2.2019)  (Börsen, 9/18)
Als Gestein – immer! Als Wurst – lieber nicht!  (Andreas E. Richter; 1.2.2019)  (Geologisches, 7/10)
Wie sich Leben beim Auftauen der Schneeball-Erde weiter entwickelte  (Eberhard Fritz; 1.2.2019)  (Konglomerat, 4/5)
Dactylioceraten aus der Roxby Mine in North Lincolnshire  (Andreas E. Richter; 1.2.2019)  (Lehrreiches, 9/14)
Neues zum großen Kopal-Flieger  (Christoph Schindler; 1.2.2019)  (ForumFossil, 2/2)

Monatsfossilien Februar: Ein Beutelstrahler aus dem Ordoviz von Oklahoma  (Andreas E. Richter; 1.2.2019
(Depot Monatsfossilien, 9/8)


Januar

Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der Januar-Abend  (Andreas E. Richter; 27.1.2019)
(Sammler & Sammlungen, 20/49)
Chalcedon-Schnecke aus Indien in Scheiben  (Andreas E. Richter; 25.1.2019)  (Konglomerat, 4/4)
Neue Dinosauriergattung entdeckt  (Gesine Steiner; 25.1.2019)  (Konglomerat, 5/3)
Veranstaltungs-Programm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2019. Sowie Erläuterungen zum Vortrag über "Die Fossilien-Fazies aus dem Bungenäs Kalkbrott von Gotland" von U. Münder  
(Redaktionell; 24.1.2019)  (Hinweise, 3/8) 
 (Frei zugänglich)
Wal-Zähne aus der Atacama-Wüste Chiles  (Andreas E. Richter; 24.1.201)  (Konglomerat, 5/6)
UfOs - Unbekannte fossile Objekte aus der Kramkiste  (Hartmut Huhle; 23.1.2019)  (ForumFossil, 4/6)
Conus mit Farbmuster – ohne diese nicht unterscheidbar  (Andreas E. Richter; 22.1.2019)  (Lehrreiches, 4/6)
Dinosauriereier im Tropenwald von Hainan oder der Orbiculit von Jianfengling  (Frank Stiller; 20.1.2019)
(Geologisches, 18/38)
Die Endress-Grünlinge werden rar! Aber hier noch mal ein kranker...  (Andreas E. Richter; 19.1.2019)  (Funde, 4/5)
Ein Pteranodon, in den 1860er Jahren von Soldaten der Unions-Armee erschossen  (Andreas E. Richter; 19.1.2019)
(Aberrantes, 6/9)
Das Naturhistorische Museum Venedig  (Heinz Falk; 18.1.2019)  (Museen, 16/33)
In Kürze: Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz: 23.2.2019  (Hartmut Huhle; 18.1.2019)
(Hinweise, 3/10)
 
(Frei zugänglich)
Am Wege: Naturhistorisches in Bratislava (Preßburg/Pozsony)  (Christoph Schindler; 18.1.2019)  (Museen, 12/24)
Ein Hirudocidaris aus der Unterkreide Nordost-Spaniens  (Andreas E. Richter; 17.1.2019)  (Funde, 8/11)
Die Lösung des kleinen Schnee-Saurier-Rätsels  (Redaktionell; 16.1.2019)  (Hinweise, 3/5)  (Frei zugänglich)
Tenagodus, die "Schlangenschnecke"  (Andreas E. Richter; 16.1.2019)  (Lehrreiches, 3/6)
Fossillagerstätte Winterswijk ist weitaus reichhaltiger als gedacht  (Johannes Seiler; 14.1.2019)  (Konglomerat, 4/2)
International chronostratigraphic Chart von 2018 (Redaktionell; 13.1.2019) (Leitfossilien - stratigraphische Übersicht, 1/1)
Gletscherschliff = Detersion  (Andreas E. Richter; 12.1.2019)  (Geologisches, 6/12)
Wie Gletscher gleiten  (Annette Stettien; 12.1.2019)  (Geologisches, 2/2)
Winter, aber jetzt richtig! Jetzt frieren auch die Ammoniten...  (Andreas E. Richter; 11.1.2019)  (Hinweise, 4/5)
(Frei zugänglich)
Naturgetreue Ergänzung und Nachbildung von Ammoniten-Innenwindungen mit Innenwindungs-Stempeln
     (Günter Richter; 11.1.2019)  (Praktisches, 16/44)

Zwei schöne Hai-Wirbel. Und ein ganz kurzer Exkurs in die ehemaligen Tagebaue der Leipziger Bucht
(Andreas E. Richter; 10.1.2019)  (Funde, 6/13)
Ein großer Flieger im madagassischen Kopal  (Andreas E. Richter; 9.1.2019)  (Funde, 5/9)
Winter! Die Saurier frieren!
 (Redaktionell; 9.1.2018)  (externe und interne Startseite, Hinweise)  (Frei zugänglich)
Einfach mal ein paar schöne Bilder von einem ungewöhnlichen Fossil. Und einige Worte zur Internet-Recherche nach
Fossilien  (Andreas E. Richter; 8.1.2019)  (Praktisches, 8/10)
"Normales", blaues und violettes Steinsalz  (Stefan Werner; 7.1.2019)  (ForumFossil, 4/5)
Der Trilobit Calymene niagarensis (HALL, 1843) aus dem Waldron Shale in Indiana  (Andreas E. Richter; 7.1.2019)
(Konglomerat, 4/7)
Tiefe Erdbeben weisen auf Aufstieg magmatischer Fluide unter dem Laacher See hin  (Josef Zens; 7.1.2019)
(Geologisches, 2/1)
Arbacina romana (MERIAN in Desor, 1858) aus dem Pliozän der betischen Neogen-Becken  (Andreas E. Richter;
6.1.2019)  (Konglomerat, 6/9)

Eine Aturia in Chalcedon-Erhaltung aus dem Oligozän der USA  (Axel Wittmer; 5.1.2019)  ForumFossil, 2/2)
Kugeln auf Sandstein?  (Andreas E. Richter; 5.1.2019)  (ForumFossil, 5/8)
Auch Apophysen sind gewachsen!  (Victor Schlampp; 4.1.2019)  (Lehrreiches, 2/2)
Eine ganz kleine Encrinus-Krone und eine Baby-Krone  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Konglomerat, 5/7)
Ein Zwischenstopp auf dem Weg ins Reich des Chianti: Das Naturalien-Kabinett in Reggio nell'Emilia - die Sammlung
     Lazzaro Spallanzani  (Michael Reinhardt; 4.1.2019)  (Museen, 18/28)
"Schönstes Fossil des Tagebau Böhlen"  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Funde, 4/7)

Erinnerungen an Joseph Merbeler (25. Oktober 1922 bis 10. Oktober 2018)  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)
(Nachruf, 20/32)  (Frei zugänglich)

Waben-Igel von der Rügener Küste  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Konglomerat, 3/4)
Blaues Steinsalz aus dem Werra-Fulda-Komplex in Hessen  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Geologisches, 5/7)
Aturia  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Funde, 11/18)

Monatsfossilien Januar: Kosmoceras (Zugokosmoceras) jason, formschön und gute Leitfossilien  (Andreas E. Richter; 4.1.2019)  (Depot Monatsfossilien, 18/33)


Für einige Zeit sind noch die folgenden Beiträge aus älteren Jahrgängen zugänglich:

Das wird im Januar veröffentlicht werden!  (Redaktionell; 29.12.2018)  (Hinweise, 2/24)   (Frei zugänglich)
Fossilienfreunde Augsburg – der November-Abend: Costa Rica – Crawfordsville – Buttenheim – Höver – Krippennüsse -
Zwiebelrostbraten und Mühlheim  (Andreas E. Richter; 17.11.2018)  (Sammler & Sammlungen, 16/37)
Das Musée Cévenol in Le Vigan  (Gabo Richter; 10.2018)  (Museen, 14/49)

Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs  (Teil 1 bis 7; erschienen 10. Juli bis 12. Oktiober 2018, 153 S., 319 Abb.)  (Andreas E. Richter; 12.10.2018)
(Die fehlenden Teile erscheinen in Kürze)

Programm für die Steigenclub-Saison 2018/2019  (Günter Schweigert; 19.6.2018)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)

Johannes Porombka. Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen  (Andreas E. Richter; 5.5.2018)  (14 S, 28 Abb.)
(Frei zugänglich)

Leopold von Buch (1848): Über Ceratiten  (Andreas E. Richter; 19.2.2018)  (Bücher: Klassiker, 19/22)
Franz von Hauers großartiges Werk über die „Cephalopoden des Salzkammergutes“  (Andreas E. Richter; 12.12.2917)
(Klassiker total, 35/16)
Effektvolles und preiswertes Präparations-System: Die Sismos!  (Redaktionell; 15.10.2017)  (Hinweise, 11/24)
(Frei zugänglich)

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära  (Gabo Richter; 20.7.2017)  (24 S., 7 Abb., 20 Taf.)  (Frei zugänglich)

Dies war die letzte Richter-Reise:  Grands Causses & ein wenig Midi
(Andreas E. Richter; mit Beiträgen von Gabo Richter & Christoph Schindler; 9.6.2017)  (Richter-Reisen, 111/301)

Zum Kulturgutschutzgesetz in puncto Fossilien  (Redaktionell; 10.5.2017)  (Hinweise, 2/1)  (Frei zugänglich)

Werner K. Weidert (1931 - 2016) - ein Nachruf  (Andreas E. Richter; 1.11.2016)  (17 S., 24 Abb.)  (Frei zugänglich)

Mein Gabo wird 60!
(Andreas E. Richter; 15.3.2016)  (Ein Beitrag nicht für Fossiliensammler, sondern für Freunde)  (Frei zugänglich)

A.E.R. wird 70  (Diverse Verfasser; 18.7.2015)  (Andy, 82/154)  (Frei zugänglich)

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015  (Andreas E. Richter; 18. 4 2015)  (22 S., 72 Abb.)
(Frei zugänglich)

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten. 1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).  (Andreas E. Richter; 9. 11. 2014).
("Ammoniten, 32/42).
Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!  (Andreas E. Richter; 1.8.2013)  (Hinweise, 3)  (Frei zugänglich)

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013  (Andreas E. Richter; 18.2.2013)  (10 S., 26 Abb.) 
(Frei zugänglich)

 



Fossil des Monats April

 

Abbildung 1 (oben):  Arcaspidoceras jeanneti (COLLIGNON, 1959). Ein vollkommen gekammerter Phragmokon mit einem Durchmesser von rund 30 Zentimeter - ein stattlicher Bursche. Mittel-/Oberoxford (unterer Oberjura); Fundort "Sakaraha" in der Provinz Toliara/Madagaskar.

 

Monatsfossil April:
Ein Arcaspidoceras aus dem Oxford Madagaskars.

Unterer Oberjura (Oxford). Sakaraha, Provinz Toliara/Madagaskar.

Bei dem derzeit durchgeführten Frühjahrs-Putz in meiner Fossilien-Vitrine fiel mir auch der hier als Monatsfossil gezeigte Ammonit in die Hand. Er stand sehr unauffällig relativ weit hinten (Abbildung 20), und als ich ihn jetzt aus dem Schrank nahm, sah ich erst wieder, wie schön er ist. Ich erhielt ihn vor vielen Jahren von Giebfried Rakotoarimihanta – danke nochmals! Ein noch etwas größeres „Euaspidoceras“ stellte ich schon einmal im Leitfossil.de vor (Richter 2014). 

Das jetzt vorgestellte Exemplar ist ein bis außen gelobter Phragmokon mit einem Durchmesser von etwas über 30 Zentimeter. Wenn ich voraussetze, dass die Wohnkammer bereits jetzt oder nach ein/zwei weiteren Kammer ansetzt, würde das einen Gehäuse-Enddurchmesser um 50 Zentimeter ergeben.

Der Ammonit ist beidseitig vollkommen frei und zwar – beidseitig! - bis in die innersten Windungen. Die Schale fehlt weitgehend, was allerdings die Schönheit der Lobenlinien optimal erkennbar macht. Das Stück wurde geklebt, aber gekonnt und recht einfühlsam.

Abbildung 2 (oben):  Foto der Innenwindungen des Ammoniten. Bildbreite ca. 12 Zentimeter.

Abbildungen 3 bis 6 (oben):  Mündungs- und Schräg-Ansicht des Arcaspidoceraten und zwei weitere beide Flanken zeigende Schräg-Ansichten.

Abbildung 7 (oben):  Schräge Venter-Ansicht mit der auf diesem Bild gut erkennbaren Kantenlinie, auf der die Venter-Knoten sitzen.

Das Gehäuse ist extrem evolut, es gibt keine Windungs-Umfassung. Der Windungs-Querschnitt ist hochrechteckig mit schräg abfallenden Nabelkanten, im Außenbereich oval. Die innersten Windungen tragen proradiate außen stacheltragende Hauptrippen und feinere Zwischenrippen. Die Oberfläche der Außenwindung zeigt – nur im Gegenlicht erkennbare – wulstige Rippen. Die Stacheln – Hohlstacheln – auf der Venter-Kante sind bei diesem Exemplar nur bis zu einem Gehäuse-Durchmesser von etwa 3 Zentimeter erhalten, dann nur noch als Ansatz-Höcker, noch später nur noch ganz vage zu erahnen. Ab einem Durchmesser von ca. 20 Zentimeter werden die paarweise auftretenden Venter-Knoten wieder deutlich und markant, nun auch begleitet von etwas von der Median-Linie nach innen versetzten Flanken-Konten, die auf den inneren Windungen fehlen oder nicht erkennbar sind. Die Umbilikal-Knoten sind sichel-/schaufelförmig ausgebildet.

Der Altmeister der madagassischen Jura- und Kreide-Paläontologie und Bearbeiter der mesozoischen madagassischen Fossilien, Maurice Jules Marie Collignon (1893-1978), ein ehemaliger französischer Militär im Generalsrang, errichtete im vierten Teil seines „Atlas des fossiles caracteristiques de Madagascar“ [1959; Tafel 83, Figur 332 = Holotypus] auch die Art Arcaspidoceras jeanneti, benannt nach „Mr. A. Jeannet, Géologue et Paléontologiste, créateur du genre Arcaspidoceras“, also zu Ehren von Alphonse Jeannet, der 1951 die Gattung Arcaspidoceras aufgestellt hatte. 

Abbildungen 8 und 9 (oben):  Abbildung des Holotyps von Arcaspidoceras jeanneti in Collignon 1959 (Tafel 83, Figur 332). Leider ist Collignons Abbildung schlecht, die erwähnten Merkmale sind kaum erkennbar, zudem ist der Holotypus ein relativ kleiner Phragmokon mit einem Durchmesser von 8,9 Zentimetern. Rechts die Beschreibung von Arcaspidoceras jeanneti COLLIGNON, 1959.

Collignon gibt eine Abbildung und eine kurze Diagnose seiner neuen Art (Abbildungen 8 und 9), gibt die Lage im Profil als „oberes Argovien, unteres Niveau der Zone mit Epimayaites transiens“ an und erwähnt, dass die Art am untersuchten Fundort sehr häufig ist. Dieser Fundort ist der „Zweite Zeugenberg [Hügel] von Miary (Ankazoabo)“. Da es nun sowohl „Miary“ wie auch „Ankazoabo“ mehrmals gibt in Madagaskar, kann ich keine geographische Lagebeziehungen zur derzeit als Fundort genannten Lokalität „Sakaraha“ herstellen. Aber bei „Miary“ handelt es sich vermutlich ebenfalls um eine Lokalität in der Provinz Toliara wie auch bei Sakaraha.

Die stratigraphische Herkunft (das „Lager“) seines Arcaspidoceras jeanneti wird von Collignon mit oberem Argovien, Zone des Epimayaites transiens (unteres Niveau) angegeben. Das wäre dann Oberoxford. Die bei meinem anderen Großen Arcaspidoceraten ansitzende Ammonitenfauna verweist aber auf Mitteloxford. Machen wir es diplomatisch (also Wischiwaschi) und sagen wir „Mittel-/Oberoxford“; jedenfalls: Unterer Oberjura (Oxford). 

Nun ist die Unterbringung der Collignon'schen Art bei Arcaspidoceras umstritten. Schweigert schreibt: „Die Gattung Arcaspidoceras war von Jeannet (1951) für eine Euaspidoceraten-artige Gruppe eingeführt worden, die sich durch eine Reihe sichelförmiger innerer Knoten auszeichnet. Bei der Art aus Madagaskar ist dieses Merkmal jedoch nicht vorhanden, sodass diese Zuordnung keinen Sinn macht.“

Eines meiner beiden großen Exemplare, der Neufund aus der Vitrine (30 Zentimeter), zeigt im Bereich der Innenwindungen ganz deutlich sichel-/schaufelförmige Rippenstiele (Abbildung 11), womit eine der Spath'schen Merkmals-Definationen für Arcaspidoceras erfüllt ist. Offenbar ist die Bewahrung dieser Schaufeln nur bei außerordentlich guter Erhaltung gegeben. Beim zweiten Großen (37 Zentimeter), der in den Innenwindungen nur als Steinkern vorhanden ist, sind solche schaufelartig erhaltenen Rippen nicht erkennbar (Abbibldung 12).

Abbildung 10 (oben):  Gehäuse eines jugendlichen Tiers der Art Arcaspidoceras jeanneti COLLIGNON, 1959. Das Gehäuse hat einen geringen Wohnkammer-Anteil (knapp ein Drittel der Außenwindung). Man beachte die auf den Innenwindungen beidseitig sehr gut erhaltenen Dornen. Durchmesser ca. 4,5 Zentimeter. Drei Ansichten.

Abbildung 11 (oben):  Innenwindungen des neu vorgestellten 30-Zentimeter-Exemplars mit gut erkennbaren Sichel-/Schaufel-Rippen. Bildbreite etwa 3,5 Zentimeter.

 

Abbildung 12 (oben):  Die vergleichsweise leider schlecht erhaltenen Innenwindungen des 37-Zentimeter-Exemplars. Die Rippen-Bedornung ist nur mit gutem Willen als sichelförmig erkennbar. Bildbreite etwa 4,5 Zentimeter.

Eine Neigung zu konkavem Venter, wie von Arkell für die Gattung Epaspidoceras angegeben, ist bei meinen großen Exemplaren nicht feststellbar, vielleicht aber bei kleinen Gehäusen möglich. Auch dies spricht gegen Epaspidoceras.

Bei Schlegelmilch lesen wir in seiner Diagnose der Gattung Euaspidoceras: „Eigentümliche Anwendungen fand bisweilen die (Unter-)Gattung Epaspidoceras SPATH (TA aus Indien), die der Autor für Gehäuse, die „zu konkavem Venter neigen“ und Hohlstacheln tragen, aufstellte.“  

In einer 2013 erschienenen Arbeit in „Fossilien“ stellt Schweigert die Collignon'sche Art jeanneti in die Gattung Epaspidoceras SPATH, 1931. Das von Schweigert abgebildete Epaspidoceras jeanneti (Durchmesser 25 Zentimeter) weicht in Berippung und Beknotung ab von meinem hier gezeigten Exemplar, ähnelt aber durchaus meinem anderen großen Arcaspidoceras, das ich 2014 im Leitfossil vorgestellt hatte. Ich zeige hier nochmals Bilder des 37-Zentimeter-Exemplars (Abbildungen 13 bis 15) und Bilder eines jugendlichen Makrokonchs (Abbbildung 10). 

Abbildung 13 (oben):  Die beiden großen Ammoniten sind hier Durchmesser-entsprechend auf einander gelegt. Sie lassen gleiche Gehäuseform erkennen bei allerdings abweichender Bedornung. Durchmesser 37 und 30 Zentimeter.

Abbildung 14 und 15 (oben):  Arcaspidoceras jeanneti COLLIGNON, 1959. Oberjura; Oberoxford (Bifurcatus-Zone; „Zone des Epimayaites transiens“). Fundort angeblich Sakaraha östlich Mahaboboka, Provinz Toliara/Südwest-Madagaskar. Durchmesser 37 Zentimeter. Ansicht der linken Flanke und Schrägansicht. Gut erkennbar die mit zunehmendem Wachstum zur Flankenmitte wandernde ehemals umbilikale Knotenreihe.

Nach meiner Meinung gehören meine beiden großen Phragmokone zu einer einzigen Art, bei gleich bleibender (artinterner) Gehäuseform, jedoch mit abweichend ausgebildeter Berippung und Beknotung, die durchaus als Variations- und Erhaltungs-abhängig angesehen werden kann. Ich stelle also meine gezeigten und weitere Exemplare in meiner Sammlung unbedenklich in Collignons Art „jeanneti“. Bei der Zuordnung zu einer Gattung folge ich Collignon, also: Arcaspidoceras jeanneti (COLLIGNON, 1959). 

Abbildung 16 (oben):  Spaths Typusart seiner Gattung Epaspidoceras: „Aspidoceras subdistractum, Waagen, n.sp., p. 99; fragmentary specimen with partly preserved shell, entirely composed of air-chambers, from the Kuntkote sandstone of Gangta béd.“ Durchmesser 8,8 Zentimeter. Aus Waagen; Figur 2 auf Tafel XXI.

Schweigert schreibt 2013: „Bei Epaspidoceras wandert eine innere, zunächst nur sehr schwach ausgeprägte Knotenreihe allmählich immer höher in Richtung Flankenmitte und verstärkt sich dabei. Die äußeren Stacheln sind im jugendlichen und mittleren Stadium schräg vom Gehäuse weg gerichtet, sofern sie erhalten sind, und schmiegen sich an die schräge Nabelwand an. Erst im erwachsenen Stadium stehen die Stacheln dann senkrecht vom Gehäuse ab. Da es sich um Hohlstacheln handelt, die durch einen Schalenboden vom gekammerten Gehäuse abgetrennt sind, bleiben bei Steinkernen von den spitzen Stacheln oft nur die glatten Stümpfe erhalten.“ – „Epaspidoceras besitzt also zumindest in bestimmten Wachstumsstadien eine von Euaspidoceras signifikant abweichende Stellung der Knoten bzw. Stacheln am Gehäuse und dazu einen äußerst charakteristischen Windungsquerschnitt. Eine Synonymisierung beider Gattungen, wie sie der englische Ammonitenexperte William J. Arkell im „Treatise on Invertebrate Paleontology“ vornahm, halte ich deswegen für nicht gerechtfertigt.“ 

Dazu als Ergänzung: Bei meinen beiden großen Exemplare fehlt in einem Bereich zwischen 8 bis 10 Zentimetern und rund 20 Zentimetern Durchmesser die innere Knotenreihe. Beim größeren Exemplar kann man im anschließenden äußeren Gehäusebereich sehr schön die von Schweigert zitierte Wanderung der ehemaligen Nabelknoten in Richtung Flankenmitte erkennen, wobei ich nicht weiß, ob dies ein Art- oder Gattungs-spezifisches Merkmal ist. 

 

Abbildung 17 bis 19 (oben):  Zur Entspannung drei Bilder mit wunderschönen Lobenlinien.

Abbildung 20 (oben):  Und am Schluss das Bild des Vitrinen-Fachs mit dem Arcaspidoceraten vor Räumung und Säuberung. Ganz hinten ein Perisphinct aus dem Weißjura alpha von Sengenthal, davor das in diesem Beitrag vorgestellte Arcaspidoceras (30 Zentimeter), in dessen Nabelhöhe ein Macrocephalites aus Anwil steht. Links vor dem Arcaspidoceras ein kaum sichtbarer Ammonit aus dem Callov des Poitou, links außen an der Wand eine Muschelkalk-Platte aus Crailsheim mit einem median geschnittenen Encrinus, vorne mittig eine Venericor-Muschel aus dem Eozän von Gisors und vorne rechts schließlich ein Hoplit aus der berühmten Fundstelle bei Courcelles (Nähe Troyes), einer seinerzeit sehr berühmten Fundstelle für Unterkreide-Ammoniten. 

Zitierte Literatur

ARKELL, W. J. et al. (1957): Part L, Mollusca 4, Cephalopoda, Ammonoidea. 490 S., 588 Abb. – Geol. Soc. America
     & University of Kansas Press.
COLLIGNON, M. (1959): Atlas des fossiles caracteristiques de Madagascar. Fascicule IV (Argovien-Rauracien). Service
     géologique de Malgache. Taf. 47-95. - Tananarive.
     Eine Online-Version der Arbeit ist hier verfügbar [eckige Klammer nach dem Einsetzen des Links entfernen]:
     [http://]de.scribd.com/doc/115886839/Collignon-1959-IV-Oxfordiense
JEANNET, A. (1951): Stratigraphie und Paläontologie des oolithischen Eisenerzlagers von Herznach und seiner Umgebung. Beitr-. Geol. Schweiz, Geotechnische Ser., Band 5, Lief. 13. 240 S., 107 Taf.
KEUPP. H. (2008): Vertraute Exoten: Kosmopolitische Ammoniten im Oberjura von Madagaskar. – Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 7.7.2008; 16 S., 21 Abb., 1 Tab. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2008.
PANDEY, D. K., M. ALBERTI & F. T. FÜRSICH (2013): Ammonites from the Oxfordian (Bifurcatus Zone) strata of Gangta Bet, Kachchh, western India. - Journal Palaeontological Soc. India, 58 (2), S. 139-174, 23 Abb., 14 Taf.
RICHTER, A. E. (2014): Ein großes Euaspidoceras erzählt uns was. – Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 16.11.2014; 10 S., 13 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2014.
SCHLEGELMILCH, R. (1994): Die Ammoniten des süddeutschen Malms. - 297 S., 2 Abb., strat. Tab., zahlreiche Zeichnungen von Lobenlinien und Windungsquerschnitten, 73 Fossiltafeln. - Gustav Fischer, Stuttgart.
SCHWEIGERT , G. (2013): Epaspidoceras und Simosphinctes – ein Dimorphenpaar? - Fossilien, 5/2013, S. 289-293, 6 Abb. – edition Goldschneck im Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim.
SPATH, L. F. (1927-34): Revision of the Jurassic cephalopod fauna of Kachh (Cutch). - Palaeontologia Indica , N. S. 9, Memoir 2; Teil 1 bis 6; 945 S., 130 Taf. - Geological Survey of India.
WAAGEN, W. ( 1873–1875): Jurassic Fauna of Kutch. The Cephalopoda. Memoirs of the Geological Survey of India,
    Palaeontologia Indica, series 9. 247 S., 60 Taf.

Text, Sammlung und Fotos A.E.R.

 



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