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Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch!

Aktueller Stand 8. August 2020.



Ein wenig Werbung für Richter-Fossilien:

 



Die Monatsbilder August bringen uns nach Spanien

Ah ja, Spanien... Wir sehen im Bild unten eine Küstenansicht am Cabo de Gata in Andalusien. Und nur, damit sie sich in unserer hiesigen Hitze wohlfühlen: Dort hat es Tag für Tag um oder über 40 Grad... Am besten bleibt man im Meer.

Wenn man aber doch mal raus aus dem Meer und ins Land will, um sich die Geologie anzuschauen und vielleicht das eine oder andere Fossil zu sammeln (verboten!) - nur 10 Kilometer entfernt gibt es Barrancos in wildem Gelände (und grauenhaft heiß um diese Zeit!), wo es im Pliozän vielerlei Fossilien gibt, unter anderem Seeigel wie die hier gezeigten.

Fotos A.E.R.



Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!

"Ich bab Dir doch mehrmals gesagt, dass er Ammoniten sammelt, keine Belemniten!"

Klicken Sie das Bild bitte zwei mal an, um eine Vergrößerung zu sehen, auf der Sie dann die Buchtitel lesen können! Möglicherweise werden Sie sich das eine oder andere Werk anschaffen wollen.

Wir schicken allen im August Geborenen frohe Geburtstags-Grüße! Und wir wünschen von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

Zeichnung Gabo Richter.

 


 

Wenn Sie mal reinschauen wollen ins Leitfossil, dann klicken Sie bitte die "Leseprobe" an!

Weitere Informationen hier (bitte anklicken!).

 




Aktueller Stand 8. August 2020

Und wer sehen will, wie es bei uns zugeht und aussieht,
der schaut mal rein bei  "www.Richter-Fossilien-Reisen.de"  (anklicken)
in die "Firma" - Bilder auch von vielen unserer Freunde
(aktuelle Überarbeitung publiziert am 12. April 2018).


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Inhalt 2020

In der ersten Klammer stehen der Autorenname und das Erscheinungsdatum, in der zweiten Klammer stehen Kategorie ("Funde") und Seiten-/Abbildungszahlen inklusive Tafeln, Karten und/oder Tabellen (X/X).


August

Ein Geschiebe-Trilobit - in Erinnerung an Klaus Wegner  (Andreas E. Richter; 8.8.2020)  (Funde, 4/6)
Eilmeldung! Für Kurzentschlossene: Die Hettstetter Börse findet statt!  (Hartmut Huhle; 7. August 2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Riesbelemniten aus der Tongrube des Märker-Zementwerkes  (Andreas E. Richter; 7.8.2020)  (Geologisches, 6/9)
Forschung live miterleben: Einmaliges paläontologisches BROMACKER-Projekt mit Ausgrabung startet in Thüringen
(Carmen Schucker; 5.8.2020)  (Konglomerat, 7/10)
Cheirothyris aus Marokko? Eher nicht!  (Andreas E. Richter; 4.8.2020)  (Lehrreiches, 7/11)
Zum Kieselholz sammeln nach Zwenkau!  (Thea & Eckehart Schäfer; 3.8.2020)  (Fundstellen, 12/26)
Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt  (Antje Karbe; 2.8.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Fisch und Pflanze – ein ungewöhnlicher Fund aus Mühlheim  (Ralf Krause; 2.8.2020)  (Konglomerat, 4/4)
Kollisionen im Sonnensystem: Bayreuther Forscher erklären die Entstehung von Stein-Eisen-Meteoriten  (Christian Wißler;
     2.8.2020)  (Geologisches, 3/2)
Die Monatsbilder August bringen uns nach Spanien  (Andreas E. Richter; 1.8.2020)  (Hinweise, 2/4)  (Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag im August! (Gabo & Andreas E. Richter; 1.8.2020)
 (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)

Monatsfossilien August: Das Wollhaarige Mammut
(Andreas E. Richter; 1.8.2020)  (externe Startseite und Depot Monatsfossilien, 22/36)  (Frei zugänglich)


Juli

Stachelhäuter aus dem Ordoviz Marokkos  (Stefan Werner; 26.7.2020)  (ForumFossil, 5/7)
Ein kleiner Mammut-Zahn von der Doggerbank  (Andreas E. Richter; 23.7.2020)  (Konglomerat, 8/15)
Extreme Umweltbedingungen führen zu massiver Umverteilung der globalen Artenvielfalt  (Sabine Wendler; 23.7.2020)
(Konglmerat, 2/1)
Mikroprobe mit enorm vielen Fisch-Fossilien  (Erich Stein; 19.7.2020)  (Mikromania, 7/16)
Eine weitere Seelilien-Platte aus Crawfordsville  (Andreas E. Richter; 19.7.2020)  (Konglomerat, 4/7)
Archaeopteris - der Pionier der ersten Baum-Wälder  (Ralf Krause; 17.7.2020)  (Konglomerat, 5/5)
Forscherin des Museums für Naturkunde Berlin digitalisiert Dinosaurier-Schwanz  (Gesine Steiner; 16.7.2020)
 (Konglomerat, 2/2)
Dem Vergessen entrissen – 57 Jura-Muschelarten in fränkischer Tongrube nachgewiesen  (Eva-Maria Natzer; 15.7.2020)
(Konglomerat, 2/2)
Programm für die Steigenclub-Saison 2020/2021  (Günter Schweigert; 15. Juli 2020)  (Hinweise, 2/1)  (Frei zugänglich)
Über den Fund eines Zahnes des Wollhaar-Nashorns Coelodonta antiquitatis (BLUMENBACH, 1799) in den Geschiebemergel-Deckschichten des Braunkohletagebaues Amsdorf  (Hartmut Huhle; 14.7.2020)  (Funde, 4/6)
Spuren der Eiszeit als geologische Zeugnisse  (Hartmut Huhle; 14.7.2020)  (Geologisches, 4/6)
"Gipsrausch" in Amsdorf  (Hartmut Huhle; 14.7.2020)  (Geologisches, 5/7)
Triceratops-Zahn im Gestein  (Andreas E. Richter; 11.7.2020)  ( Konglomerat, 6/12)
Fossile Rhizome und Pflanzenreste aus Ratkà, Tokajer Gebirge/Ungarn  (Gerhard Granzer; 10.7.2020)  (Fundstellen, 13/21)
Schwimmkäfer-Larven in Bernstein  (Christoph Schindler; 8.7.2020)  (ForumFossil, 2/2)
Nr. 4 der Reihe „Berühmte Fossil-Lagerstätten“ - Eine Schwimmkäfer-Larve von einer nahezu einzigartigen Lokalität
(Andreas E. Richter; 7.7.2020)  (Fundstellen, 6/9)
Binkhorstia ubaghsii, ein Decapode mit eng begrenztem geographischem und stratigraphischem Auftreten  
(Andreas E. Richter; 6.7.2020)  (Konglomerat, 2/3)
Heteraster - noch einer und noch schöner! Und als Beilage ein Pliotoxaster  (Andreas E. Richter; 5.7.2020)
(Lehrreiches, 10/18)
Zur "Japanischen Riesenkrabbe" auf den Monatsbildern Juli  (Christoph Schindler; 4.7.2020)  (ForumFossil, 2/2)
Sonder-Ausstellung "Trilobiten & Seeskorpione" im Sauriermuseum Aathal (Schweiz)  (Louis Tiefenauer; 4.7.2020)
(Hinweise, 4/4)
 (Frei zugänglich)

Nothosaurier-Fossilien aus Bindlach und einige allgemeine Worte über Nothosaurus  (Andreas E. Richter; 2.7.2020)
(Lehrreiches, 14/25)
Ein früher Gigant aus der Schweiz: Schleitheimia schutzi  (Eva-Maria Natzer; 2.7.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Ein Cadomites aus dem Oberbajoc von Évrecy/Calvados  (Andreas E. Richer; 1.7.2020)  (Konglomerat, 5/6)
Vulkan-Ausbruch auf einem Landschaftsstein-Cabochon  (Andreas E. Richter; 1.7.2020)  (Aberrantes, 1/1)
Amaltheus im Gesteins-Panzer  (Andreas E. Richter; 1.7.2020)  (ForumFossil, 2/3)
Das Rätsel no. 7 - hilfreich sind Sedimentologie- und Fossil-Kenntnis  (Redaktionell; 1.7.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Grube Messel: Erste Funde der Saison  (Judith Jördens; 1.7.2020)  (Funde, 2/2)
Die Monatsbilder Juli führen uns in das Musée Océanographique in Monaco  (Andreas E. Richter; 1.7.2020)
(Hinweise, 6/11)
 (Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag im Juli!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Hinweise, 1/1)
 
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Juli: Ein Trilobit der Art Huntoniatonia oklahomae aus dem Unterdevon von Oklahoma
(Andreas E. Richter; 1.7.2020)  (Depot Monatsfossilien, 6/6)


Juni

Zu den Autographen: Eine fast rezente Widmung  (Michael Reinhardt; 29.6.2020)  (ForumFossil, 2/2)
Rätselhafte Klimaabweichung  (Johannes Seiler; 26.6.2020)  (Geologisches, 3/2)
Autograph 2: Professor Dr. Rudolf Daber  (Hartmut Huhle; 26.6.2020)  (Aberrrantes, 6/8)
Gletscherschwund in den europäischen Alpen  (Susanne Langer; 25.6.2020)  (Geologisches, 2/2)
Abgeschliffen von Hunderttausend Füßen  (Andreas E. Richter; 24.6.2020)  (Aberrantes, 7/11)
Autographen 1: Martin Schmidt und Karl Mägdefrau  (Andreas E. Richter; 23.6.2020)  (Aberrantes, 6/13)
Autographen - Einleitung zu einer kleinen Reihe  (Andreas E. Richter; 23.6.2020)  (Aberrantes, 3/4)
Farben der Wüste - Zhangye National Geopark  (Frank Stiller; 22.6.2020)  (Geologisches, 39/76)
Blitzröhren in Serpentiniten: Gesteinsfulgurite  (Andreas E. Richter; 21.6.2020)  (Geologisches, 4/6)
Allothrissops mit gebrochenem Hals - Mord in der Lagune oder ein Unfall?  (Andreas E. Richter; 20.6.2020)
(Konglomerat, 4/6)
Die schlecht erhaltene Seite des Ammoniten ist viel schöner…  (Andreas E. Richter; 19.6.2020)  (Konglomerat, 5/7)
Erst ausgestorben, dann ausgelagert  (Rolf Jandt; 18.6.2020)  (Museen, 6/11)
Lavamünze vom Flohmarkt  (Andreas E. Richter; 17.6.2020)  (Aberrantes, 10/15)
Harpoceras serpentinum heißt die Art, nicht Hildaites serpentinus!  (Andreas E. Richter; 15. Juni 2020)  (Lehrreiches, 7/9)
Ein Ammoniten-Grab von der Jurassic Coast mit Promicroceraten  (Andreas E. Richter; 14.6.2020)  (Funde, 4/5)
Möglichen Beginn des Lebens im Labor simuliert - Evolution unter Tage  (Birte Vierjahn; 14.6.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Weitere Corona-Schnauzenschutz-Masken  (Uli Lieven; 13.6.2020)  (ForumFossil, 2/2)
Ein Pappel-Blatt aus der Oberkreide von Kansas  (Ralf Krause; 12.6.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Ein Klassiker unter den kambrischen Trilobiten aus Böhmen  (Andreas E. Richter; 12.6.2020)  (Konglomerat, 4/6)
Eocrinoidea aus dem Ordoviz Marokkos  (Andreas E. Richter; 10.6.2020)  (Lehrreiches, 4/4)
Rätsel no. 6: Die Lösung ist "Ceratit"  (Redaktionell; 10.6.2020)  (Konglomerat, 2/3)
Neues von der Gabionen-Mauer  (Thea & Eckehart Schäfer; 10.6.2020)  (Praktisches, 3/5)
Gotthilf Fischer (13.4.1932 - 22.5.2020) hat uns verlassen  (Andreas E. Richter; 9.6.2020)  (Hinweise, 3/3)
(Frei zugänglich)
Im Kopf des Dinosauriers  (Eva-Maria Natzer; 9.6.2020)  (Konglomerat, 3/2)
Ein relativ großes Orthoceras vom Feuerkogel  (Andreas E. Richter; 8.6.2020)  (Konglomerat, 5/9 )
Das Kind muss an die frische Luft!  (Hartmut Huhle; 8.6.2020)  (Funde, 5/13)
Juramuseum und Archäologisches Museum in Eichstätt wieder offen!  (Andreas E. Richter; 7.6.2020)  (Hinweise, 4/7 )
(Frei zugänglich)
"Défense d'entrer - Boeufs mechants" oder "Ein interessantes Erlebnis beim Sammeln"  (Andreas E. Richter; 6.6.2020)
(Konglomerat, 5/7)
Solnhofener Steinbrüche, Steingewinnung und -Verarbeitung vor 100 Jahren  (Andreas E. Richter; 6.6.2020)
(Geologisches, 10/9)
Dimetrodon: Vorläufer der modernen Wirbelsäule  (Johannes Seiler; 5.6.2020)  (Konglomerat, 4/3)
Das Rätsel no. 6 - die erste Hilfe  (Redaktionell; 3.6.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Araucaria mirabilis - ein winziger Zapfen!  (Andreas E. Richter; 3.6.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Gold-„Stufen“ aus Rumänien  (Andreas E. Richter; 2.6.2020)  (Geologisches, 4/6)
Das Rätsel no. 6 - oha   (Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Konglomerat, 2/4)
Steinfliegen im Ostsee-Bernstein  (Ralf Krause; 1.6.2020)  (Konglomerat, 9/15)
Trilobiten-Fundstelle „Gilwern Hill“ in Wales  (Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Fundstellen, 7/10)
Ein "goldenes" Hildoceras von Le Clapier in den Grands Causses  (Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Funde, 2/2)
Große Einzelkorallen aus dem Unterkarbon Irlands  (Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Konglomerat, 6/8)
Querschnitt durch einen Camarasaurus-Wirbel  (Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Konglomerat, 5/6)
Die Monatsbilder zeigen ein verwunschenes Dorf, eine malerische Kirche und ein fossilreiches Kliffprofil
(Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Hinweise, 7/21)  (Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag im Juni!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Hinweise, 1/1)
 
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Juni: Schneckenschliffe aus dem Eozän des Pariser Beckens
(Andreas E. Richter; 1.6.2020)  (Depot Monatsfossilien, 14/22)


Mai

Neue Erkenntnisse zum Chicxulub-Krater   (Birgit Kruse; 27.5.2020)  (Geologisches, 2/1)
Die Entstehung eines Belemniten-Schlachtfeldes  (Gabo Richter; 26.5.2020)  (Aberrantes, 1/2)
Artenvielfalt der tropischen Ozeane sinkt als Folge der globalen Erwärmung  (Jana Nitsch; 26.5.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Ein uralter Gesteins-Beleg aus Mistelgau und ein ganz kurzer Rückblick auf die Mistelgauer Ziegelei-Tongrube
(Andreas E. Richter; 25.5.2020)  (Konglomerat, 6/10)
Wie Drohnen explosive Vulkane überwachen können  (Josef Zens; 25.5.2020)  (Geologisches, 2/1)
Eine Margaritifera aus der OSM des Landkreises Günzburg  (Andreas E. Richter; 24.5.2020)  (Funde, 4/5)
Ein Superfund aus Entrischenbrunn: Eine perlmuttige Teichmuschel  (Michael Reinhardt; 23.5.2020)  (Funde, 4/6)
Ein Cryptolithus von der berühmten Lokalität Swatara Gap in Pennsylvania  (Andreas E. Richter; 22.5.2020)
(Konglomerat, 4/6)
Urlaub in Entrischenbrunn, oder so...   (Andreas E. Richter; 21.5.2020)  (Fundstellen, 10/25)
Seeigel-Besonderheiten aus dem Département Ardennes  (Andreas E. Richter; 20.5.2020)  (Funde, 5/6)
Mundnase-Masken mit Ammoniten-Dekor = Ammoniten-Masken  (Gabo Richter; 20.5.2020)  (14 S., 35 Abb.)
Zum Museum d'Histoire naturelle Bordeaux: Verloren gegangene Kulturgeschichte  (Christoph Schindler; 20.5.2020)  (1 S.)
„Edmonds Urzeitreich – Eine Dinograbung in Frankfurt“  (Judith Jördens; 19.5.2020)  (Museen, 5/8)
Madagaskar-Kopal entpuppt sich als rezentes Harz  (Judith Jördens; 19.5.2020)  (Konglomerat, 4/4)
Das Museum d'Histoire naturelle Bordeaux - wie es war. Ein Abschied.  (Andreas E. Richter; 18.5.2020)  (Museen, 26/50)
Ein Calycoceras, das Ihnen wohl schon von anderen Beiträgen her bekannt ist  (Andreas E. Richter; 17.5.2020)
 (Konglomerat, 9/19)
Wie ich zur Lösung von Rätsel no. 5 gekommen bin  (Hartmut Huhle; 17.5.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Und endlich ist es gelöst, das Rätsel no. 5!  (Andreas E. Richter; 16.5.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Pynodontier-Gebiss aus der Unterkreide des Niedersächsischen Berglandes  (Andreas E. Richter; 16.5.2020)
(Konglomerat, 6/7)
Ringsteadia salfeldi: Am Ursprung der süddeutschen Raseniiden  (Victor Schlampp; 16.5.2020)  (Lehrrreiches, 7/10)
Der Sandnapf - eine Klebehilfe  (Andreas E. Richter; 15.5.2020)  (Praktisches, 1/2)
Rechts vor Links schon bei Urzeit-Reptilien  (Gesine Steiner; 14.5.2020)  (Konglomerat, 1)
Die letzte Hilfe zu Rätsel no. 5  (Redaktionell; 14.5.2020)  (Konglomerat, 1)
Ein kristallführendes Euaspidoceras aus dem Département Ardennes  (Andreas E. Richter; 14.5.2020)  (Funde, 7/11)
Zwei Fossilstufen aus dem Kalk von Blaye  (Ralf Krause; 13.5.2020)  (ForumFossil, 2/3)
Saccocoma-Platte aus dem Langenaltheimer Haardt  (Manfred Fischer; 13.5.2020)  (Funde, 2/3)
Andere Fossilien aus dem Kalk von Blaye  (Andreas E. Richter; 12.5.2020)  (ForumFossil, 3/2)
Die rumänischen Höhlenbären waren Vegetarier  (Judith Jördens; 12.5.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Trochactaeon, präpariert oder geschliffen  (Gerhard Granzer; 11.5.2929)  (2 S., 2 Abb.)
Echinopedina gacheti, ein kaputter Seeigel aus dem Eozän des Blayais  (Andreas E. Richter; 10.5.2020)  (Funde, 6/10)
Und noch einmal Hilfe zu Rätsel no. 5!  (Redaktionell; 9.5.2020)  (Konglomerat, 1/1 )
Ein isolierter Pycnodontier-Zahn aus dem Weißjura gamma 1 von Gräfenberg  (Stefan Werner; 9.5.2020)
(ForumFossil, 4/3)

Wie man aus einem hässlichen Aufsammel-Stück ein noch hässlicheres Sammlungsstück machen kann
(Andreas E, Richter; 8.5.2020)  (Präparation, 5/6)
Eine Fauna aus dem Amaltheen-Ton des Schwäbischen Jura  (Andreas E. Richter; 7.5.2020)  (Funde, 27/56)
Simulierter Manganknollen-Abbau beeinträchtigt die Ökosystemfunktion von Tiefseeböden  
(Fanni Aspetsberger; 6.5.2020)  (3 S., 2 Abb.)
Wir helfen bei der Lösung von Rätsel no. 5!  (Redaktionell; 5.5.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Praearticularia von Pycnodontiern aus der Fränkischen und Schwäbischen Alb  (Andreas E. Richter; 5.5.2020)  (Funde, 2/1)
Ein Bryozoen-Stock (fragmentarisch) von Rügen  (Andreas E. Richter; 4.5.2020)  (Funde, 3/4)
Warum Permafrost früher auftauen könnte als bislang angenommen  (Kathrin Anna Kirstein; 4.5.2020)  (Geologisches, 2/1)
„Mineral & Gem“ in Sainte-Marie-aux-Mines endgültig storniert  (Redaktionell; 3.5.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Feldfundstellen im Campan der Saintonge  (Andreas E. Richter; 3.5.2020)  (Fundstellen, 16/42)
Rätsel no. 5  (Redaktionell; 1.5.2020)  (Konglomerat, 2/3)
Parkinsonien mit Schockwellen-Versatz  (Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Geologisches, 5/7)
Beschleunigt sich Subduktion vor großen Erdbeben?  (Josef Zens; 1.5.2020)  (Geologisches, 2/2)
Stromatoporen aus dem Oberjura der Nattheim-Fazies  (Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Lehrreiches, 5/8)
Bezahnter Präarticular-Knochen eines pycnodonten Fisches aus dem Oberjura  (Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Funde, 3/3)
Wer Mikrofossilien sammelt, braucht für den Spott nicht zu sorgen!  (Gabo Richter; 1.5.2020)  (Mikromania, 1/1)
Lösung der Rätsel-Frage im Artikel "Fossilien von meiner ersten Spanien-Exkursion"  (Andreas E. Richter; 1.5.2020)
(Funde, 8/16)
Konnten die ältesten Meeresreptilien ihren Schwanz abwerfen?  (Gesine Steiner; 1.5.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Einige Bilder von da, wo wir jetzt (auch) nicht hin können  (Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Hinweise, 4/13)
(Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag im Mai! (Gabo & Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Mai: Ammoniten der Art Phylloceras (Zetoceras) zetes (ORBIGNY, 1850)
(Andreas E. Richter; 1.5.2020)  (Depot Monatsfossilien, 8/12)


April

Die Lösung der Osterrätsel  (Andreas E. Richter; 27.4.2020)  (Hinweise, 5/6)  (Frei zugänglich)
Klimaerwärmung reduziert Körpergröße  (Gesine Steiner; 27.4.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Heteraster oblongus aus Nordost-Spanien  (Andreas E. Richter; 25.4.2020)  (Funde, 6/9)
Corona-Viren im fossilen Mikroreport?  (Norbert Polkehn; 24.4.2020)  (Mikromania, 1/1)
Ein seltener Farn aus dem Autunien von Lodève  (Andreas E. Richter; 23.4.2020)  (Funde, 4/8)
Pauli vs Parkinsona  (Andreas E. Richter; 22.4.2002)  (Konglomerat, 3/3)
Weitere Hilfe zum Einzelei-Osterrätsel  (Andreas E. Richter; 20.4.2020)  (Hinweise, 2/2)  (Frei zugänglich)
Alle Börsen-Veranstaltungen der nächsten Monate storniert  (Redaktionell; 20.4.2020)  (Hinweise, 2/12)  (Frei zugänglich)
Seelilien aus dem Unterkarbon von Crawfordsville  (Andreas E. Richter; 19.4.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Werkzeuge und Waffen der Calusa-Indianer in Florida  (Gerd Wachno; 18.4.2020)  (Aberrantes, 10/19)
Homoeoplanulites (Parachoffatia) funatus von der Porta Westfalica  (Andreas E. Richter; 17.4.2020)  (Funde, 5/7)
Chalcedon-Schnecken im Hornstein des Barmsteinkalkes im Salzburger Land  (Gero Moosleitner; 16.4.2020)
(Konglomerat, 13/20)
Leitfossil.de als Papierausfertigung  (Hartmut Huhle; 15.4.2020)  (Praktisches, 6/7)
Kurze Tipps zur einfachen Fossilfotografie  (Simon Studer; 14.4.2020)  (Praktisches, 5/7)
Nachhilfe zum Einzelei-Osterrätsel  (Andreas E. Richter; 14.4.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Fossilien von meiner ersten Spanien-Exkursion  (Andreas E. Richter; 13.4.2020)  (Funde, 23/60)
Panzerpuzzle: Weiteres Teil der Schildkrötenevolution hinzugefügt  (Judith Jördens; 3.4.2020)  (Konglomerat, 3/2)
Wir wünschen allen frohe Ostern!  (Andreas E. Richter; 11.4.2020)  (Hinweise, 8/10)  
(Frei zugänglich)
Ein Euaspidoceras aus Sengenthal  (Andreas E. Richter; 9.4.2020)  (Funde, 3/5)
Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder  (Kati Kiezmann; 9.4.2020)  (Konglomerat, 3/2)
Seelilien-Fossilien aus dem Unterjura Mittelfrankens  (Andreas E. Richter; 8.4.2020)  (Konglomerat, 4/5)
Macrocephalites subtrapezinus aus Madagaskar  (Andreas E. Richter; 6.4.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Neue paläontologische Entdeckung: Seltenes fossiles Reptil in den Dolomiten gefunden  (Verena Girardi; 6.4.2020)
(Konglomerat, 2/2)
Eine große doppelklappige Muschel aus Weitendorf  (Andreas E. Richter; 5.4.2020)  (Konglomerat, 9/10)
Dinomumie: Magen ohne Inhalt  (Judith Jördens; 3.4.2020)  (Konglomerat, 3/3)
Noch ein vergessenes Rätsel – vom April 2017  (Andreas E. Richter; 3.4.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Das vergessene Rätsel – die Lösung  (Andreas E. Richter; 2.4.2020)  (Konglomerat, 7/10)
Weitere Angaben zum Objekt der vergessenen Rätselfrage  (Redaktionell; 1.4.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Furcaster-Zusammenschwemmung aus Bundenbach  (Ralf Krause; 1.4.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Eine Palette mit Frühlingsbildern - draußen sieht es wirklich gut aus!  (Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (Hinweise, 3/13 )
(Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)

Monatsfossilien April: Und noch einmal Allerwelts-Fossilien - Belemniten-Rostren der Art Hibolithes hastatus
(Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (Depot Monatsfossilien, 18/36)


März

Die vergessene Rätsel-Frage  (Redaktionell; 29.3.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Gehäuse eines juvenilen Conoclypus vilanovae  (Andreas E. Richter; 29.3.2020)  (Konglomerat, 5/7)
Fossilien-Börse Leinfelden - Mitteilung des Veranstalters  (Redaktionell; 28. März 2020)  (Hinweise, 1)
  (Frei zugänglich)
Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu  (Karl Guido Rijkhoek; 28.3.2020)
(Konglomerat, 2/2)
Noch einmal Eierberge-Ammoniten aus Schwefelkies  (Walther F. Zenske; 26.3.2020)  (ForumFossil, 5/8)
Der Sinodia-Mops  (Andreas E. Richter; 25.3.2020)  (Funde, 5/9)
Eierberge-Ammonit aus Schwefelkies  (Andreas E. Richter; 24.3.2020)  (ForumFossil, 2/3)
Der Ätna - er ist der höchste Europas!  (Andreas E. Richter; 24.3.2020)  (Geologisches, 23/43)
Ammoniten-Funde von einem ganz jungen "Klassischen Fundort"  (Andreas E. Richter; 21.3.2020)  (Funde, 9/18)
Ein Ausflug in das Piemont und ein Gang durch das Fossilien-Museum in Asti  (Michael Reinhardt; 19.3.2020)
(Museen, 21/29)
Käfer wechselten in der Kreidezeit den Speiseplan  (Johannes Seiler; 18.2.2020)  (Konglomerat, 3/3)
Fossilien-Börse Leinfelden storniert  (Redaktionell; 17.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)
Ein schöner Turmschnecken-Steinkern aus dem Alttertiär von Vigny  (Andreas E. Richter; 17.3.2020)  (Funde, 5/5)
Las Casicas – eine Rotkalk-Lagerstätte in der Provinz Murcia/Südspanien  (Andreas E. Richter; 14.3.2020)
 (Fundstellen, 21/43)
Auch die Bitterfelder Börse wurde wegen Corona abgesagt  (Redaktionell; 13.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)
Das „100000-Jahre-Problem“: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt  (Melanie Bartos; 13.3.2020)  (Geologisches, 2/1)
Die Nürnberger Börse wurde wegen Corona abgesagt  (Redaktionell; 13.3.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Schizechinus-Platten aus dem Pliozän Almerías  (Andreas E. Richter; 13.3.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Alte Meteoritenstätte gibt neue Hinweise auf die Vergangenheit des Mars  (Thomas Richter; 12.3.2020) (Geologisches, 3/2)
Spätere Ankunft: Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff kamen nicht sofort auf die Erde  (Gabriele Meseg-Rutzen; 11.3.2020)
(Konglomerat, 1)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz (2019) - Objekt: Fresney-Stele mit zwei Ammoniten-Arten  (Andreas E. Richter; 10.3.2020)
(Konglomerat, 6/8)
Meine Eindrücke von der Mineralienmesse Hamburg 2019  (Ralf Krause; 9.3.2020)  (Börsen, 8/19)
Geraberg: Mineralien- und Fossilienbörse am 19. April 2020  (Redaktionell; 9.3.2020)  (1 S., 1 Abb.)  (Frei zugänglich)
Archegonus (Phillibole) aprathensis aus Aprath  (Andreas E. Richter; 7.3.2020)  (Funde, 3/5)
Ergänzungen zu den Monatsfossilien März, Horridonia horrida  (Hartmut Huhle; 6.3.2020)  (ForumFossil, 4/3)

Der morgige Steigenclub-Vortrag (7. März 2020) muss leider entfallen  (Volker Dietze, 6.3.2020)  (Hinweise, 1)
(Frei zugänglich)
Dinosaurier-Haut als Abdruck im Gestein  (Ralf Krause; 5.3.2020)  (ForunFossil, 1/1)
Buttenheim nur noch mit Genehmigung!  (Rolf Jandt; 4.3.2020)  (Fundstellen, 3/2)
Hadrosaurier-Fossilien  (Andreas E. Richter; 3.3.2020)  (Konglomerat, 8/17)
Sammelverbot in der „Teutonia“ in Misburg  (Redaktionell; 2.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
Die Jahrgangs-CD 2019 erscheint in Kürze!  (Redaktionell; 2.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
Tealliocaris, ein hübscher kleiner Krebs aus Schottland  (Andreas E. Richter; 2.3.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Große windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts  (Ralf Röchert; 1.3.2020)  (Geologisches, 2/1)
Börsenankündigung: 23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020  (Hartmut Huhle; 1.3.2020)
(Börsen, 4/6)
23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020  (Redaktionell; 1.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Der allererste Dinosaurier-Animationsfilm erschien schon 1914!  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Aberrantes, 12/21)
Bei uns kein schönes Wetter – fahren wir nach Spanien!  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Hinweise, 3/5)
(Frei zugänglich)
Den März-Geborenen alle guten Wünsche zum Geburtstag!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien März: Allerwelts-Fossilien – Brachiopoden der Art Horridonia horrida  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)
(Depot Monatsfossilien, 10/18)


Februar

Seltenes Echsenfossil überdauerte im Bernstein  (Johannes Seiler; 27.2.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Der Mars bebt: Seismologische Daten erlauben Einblicke über den Aufbau des roten Planeten  (Gabriele Meseg-Rutzen;
     26.2.2020)  (Geologisches, 1/1)
Erdgeschichtlich-paläontologische Guckkasten-Bilder  (Andreas E. Richter; 25.2.2020)  (Aberrantes, 5/4)
Nanu? Bernstein aus Berlin?  (Andreas E. Richter; 24.2.2020)  (Funde, 4/6)
Ein schöner Trödelmarkt-Fund - ein Zamites aus dem Oberjura  (Hartmut Huhle, 23.2.2020)  (Funde, 1/2)
Erste Untersuchungsergebnisse zum „Sensations-Meteoritenfall“ von Flensburg  (Svenja Ronge; 23.2.2020)
 (Geologisches, 3/2)
Amusium-Muscheln aus dem Pliozän Südspaniens  (Andreas E. Richter; 22.2.2020)  (Lehrreiches, 12/21)
Ein problematischer Ackerfund von Rügen  (Sybille German; 21.2.2020)  (Funde, 5/7)
Aufgemerkt: Am 15. März ist Börse in Nürnberg!  (Gerhard Bald; 20. Febuar 2020)  (Hinweise, 2/2)
Nodicoeloceras dayi aus Le Clapier  (Andreas E. Richter; 18.2.2020)  (Funde, 4/5)
Rückblick auf die 37. Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz  (Hartmut Huhle; 18.2.2020)
(Börsen, 5/9)
Eine Platte mit bestachelten Archaeocidaris-Exemplaren: Sieben auf einen Streich!  (Ralf Krause; 17.2.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Ein Seeigel-Flintkern aus dem Maastricht von Rügen  (Andreas E. Richter; 16.2.2020)  (Funde, 4/7)
Können Steine lügen? Der weithin bekannte und bis heute ungeklärte Fall von Wissenschaftsbetrug um den Würzburger
Professor Beringer und seine „Lügensteine“ (Rolf Jandt; 14.2.2020)  (Aberrantes, 22/38)
Museum für Naturkunde Berlin erforscht stachelbewehrte Drachenschwänze  (Gesine Steiner; 15.2.2020)
(Konglomerat, 3/3)
Einige Worte zu Pleydellia und Cotteswoldia  (Andreas E. Richter; 13.2.2020)  (Lehrreiches, 2/1)
Extremer Meeresspiegelanstieg vor 130000 Jahren  (Johannes Seiler; 13.2.2020)  (Anstieg, 3/3)
Manschettenknöpfe mit Pleydellia aalensis  (Andreas E. Richter; 12.2.2020)  (Aberrantes, 6/12)
Globale Erwärmung und Aussterberisiko - Forschungsteam zieht Fossilien für Vorhersage heran  (Susanne Langer;
10.2.2020)  (Konglomerat, 1)
Parkinsonia convergens vom Waddon Hill/Dorset  (Andreas E. Richter; 10.2.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Heinrich Wilhelm Martin August Denckmann und seine Haugia illustris (DENCKMANN, 1887)  (Andreas E. Richter;
     9.2.2020)  (Berühmtheiten: Geologen & Paläontologen, 9/11)
Steinbruch im Département Deux-Sèvres: Autochthones Bathon und allochthones Callov  (Andreas E. Richter; 9.2.2020)
     (Fundstellen, 20/53)
Wieder ein Kopal, diesmal mit einem wohlerhaltenen Diplopoden  (Andreas E. Richter; 6.2.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Millionen Jahre alter Schnappschuss eines missglückten Fressversuchs  (Julia Weiler; 6.2.2020)  (Konglomerat, 4/4)
Nashorn-Zähne aus den Ofnethöhlen  (Andreas E. Richter; 5.1.1010)  (Konglomerat, 7/12)
Ein Micraster aus der Kaolin-Grube in Paulmy  (Andreas E. Richter; 3.2.2020)  (Funde, 4/7)
Mücke im Kopal, bei der Eiablage eingebettet  (Andreas E Richter; 3.2.2020)  (Konglomerat, 4/6)
Sensationelle Erkenntnisse zu ältesten menschlichen Überresten Österreichs  (Universalmuseum Joanneum, Graz; 3.2.2020)  (Funde, 4/4)
Exkursions-Fotos um 1900  (Andreas E. Richter; 2.2.2020)  (Konglomerat, 9/15)
Schneckenhaus im madagassischen Kopal  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Eine Brosche aus Dinosaurier  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Aberrantes, 3/3)
Am 8. Februar - die Börse in Alttröglitz!  (Hartmut Huhle; 1.2.2020)  (Börsen, 4/6)
Ein Millericrinus-Kelch aus der Mergelstetten-Formation der östlichen schwäbischen Alb  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)
     (Konglomerat, 4/6)
Fossiler Chamäleon-Schädel wirft neues Licht auf den Ursprung der Schuppenkriechtiere  (Judith Jördens; 1.2.2020)
(Konglomerat, 3/2)
Und wohin jetzt? Wir träumen von den Grands Causses...  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Hinweise, 2/3)
(Frei zugänglich)
Alles Gute zum Geburtstag für die Februar-Geborenen!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Februar: 3-D-Druck-Ammoniten  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Depot Monatsfossilien, 16/31)


Januar

Ein Fazies-Handstück mit Muscheln aus dem Pliozän von Águilas  (Andreas E. Richter; 28.1.2020)  (Konglomerat, 4/5)
Mikrozellen-Tabletts in Diakästen!  (Heidi Friedhoff; 27.1.2020)  (Mikromania, 2/4)
In Kürze erscheint ein Beitrag über 3-D-Druck-Ammoniten!  (Redaktionell; 26.1.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Blühende Ammoniten aus dem Gargasien Südfrankreichs  (Andreas E. Richter; 26.1.2020)  (Praktisches, 7/13)
Seepocken auf Haifisch-Zahn  (Andreas E. Richter; 24.1.2020)  (Funde, 5/8)
Zwei Karbon-Trilobiten aus Missouri  (Andreas E. Richter; 23.1.2020)  (Konglomerat, 5/7)
Pilze sind älter als gedacht  (Josef Zens; 23.1.2020)   (Konglomerat, 3/2 )
Kein Ochetoceras zio  (Günter Schweigert; 22.1.2020)  (ForumFossil, 1)
Signale aus dem Erdinneren: Borexino-Experiment veröffentlicht neue Daten zu Geoneutrinos  (Annette Stettien;
     22.1.2020)  (Geologisches, 3/2)
Ausgangsmaterial für Mikrozellen-Kartons  (Walther F. Zenske; 22.1.2020)  (ForumFossil, 1/1)
Mikrozellen-Kartons, selbst gemacht  (Andreas E. Richter; 21.1.2920)  (Mikromania, 6/9)
Kurilen-Kamchatka-Graben im Pazifischen Ozean gehört nicht mehr zu den "10000ern" (Judith Jördens; 21.1.2020)
(Geologisches, 3/2)
"Der Solnhofer – Eine Welt im Stein"  (Redaktionell; 21.1.2020)  (Hinweise) 
(Frei zugänglich)
Ein Ammonit mit interessantem Rippenscheitel aus Ludwag  (Richard Fuchs; 20.1.2020)  (Funde, 1/1)
Fazies-Handstück aus der Rossloch-Bank  (Andreas E. Richter; 19.1.2020)  (Konglomerat, 7/16)
Ochetoceras zio aus einer alten Sammlung [Oxydiscites bzw. Sphaerodomites - leider nein]  (Andreas E. Richter;
     19.1.2020)  (Konglomerat, 3/5)

Prachtvoller Sinterkalk aus Wemding  (Andreas E. Richter; 18.1.2020)  (Geologisches, 3/4)
Neptunea contraria vs. Neptunea angulata  (Klaus P. Weiss; 16.1.2020)  (ForumFossil, 3/2)
Sengenthal – früher und heute: Hommage an eine Klassische Fundstelle. Oder: Der Verlust einer guten Fossil-Fundstelle für „normale“ Sammler  (Andreas E. Richter; 15.1.2020)  (47 S., 111 Abb.)
Anmerkung zu den Amaltheen und Pleuroceraten vom Europa-Kanal  (Victor Schlampp; 13.1.2020)  (ForumFossil, 10/15)
Speetoniceras – ich zeige ein kleines Gehäuse, aber die Makrokonche können 60 Zentimeter erreichen
(Andreas E. Richter; 11.1.2020)  (Konglomerat, 4/7)
Nummuliten-Kalk, passend zu unseren Monatsbildern  (Andreas E. Richter; 9.1.2020)  (Konglomerat, 8/13)
Cadzand – eine Alternative zur Haizahn-Suche am Strand  (Redaktionell; 9.1.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Fossiler Krokodil-Verwandter im Eozän Thailands entdeckt  (Judith Jördens; 8.1.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Eine doppelklappige Trigonia aus Gelterkinden  (Andreas E. Richter; 8.1.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Entstehung eines riesigen Unterwasser-Vulkans vor den Komoren  (Josef Zens; 7.1.2020)  (Geologisches, 3/2)
100 Millionen Jahre im Bernstein: Wissenschaftler entdeckten ältesten bekannten Schleimpilz  (Thomas Richter; 6.1.2020)
(Konglomerat, 3/2)
Eine riesige Terebratula aus Kalabrien  (Andreas E. Richter; 6.1.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Belebter (früher...) Kontinent Antarktis  (Louis Tiefenauer; 6.1.2020)  (Konglomerat, 23/47)
Parkinsonia mit ungewöhnlich lang ausdauernder Anomalie  (Andreas E. Richter; 5.1.2020)  (Konglomerat, 4/6)
Der Klassiker im November: Fossilien- und Mineralienbörse in Osnabrück  (Ralf Krause; 4.1.2020)  (Börsen, 9/13)
Lewisian-Gneis aus Schottland: 3 bis 2,7 Milliarden Jahre alt  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Geologisches, 3/3)
Salonpräparate - kunstvoll gearbeitete Stücke in der Sammlung des Grazer Joanneums  (Joanneum; 4.1.2020)
(Mikromania, 5/7)
Tetragramma-Coronen aus dem Maestrazgo  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Funde, 7/9)
Rouge Permien  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Aberrantes, 10/15)
Altfunde: Pleuroceraten und ein großer Amaltheus vom Kanal   (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Funde, 10/16)
Numulitico-Landschaft in Südspanien - derzeit 17 Grad...  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Hinweise, 1/3)
(Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche den im Januar geborenen!  (Gabo & Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Januar: Eine Fossilstufe vom Feuerkogel, ein nicht datierbarer Altfund  (Andreas E. Richter;
4.1.2020)  (
Depot Monatsfossilien, 9/12)

Ein wunderbares Neues Jahr!   (Gabo & Andreas E. Richter; 1.1.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)


Für einige Zeit sind noch die folgenden Beiträge aus älteren Jahrgängen zugänglich:

Das wird (vermutlich) im Januar-Februar veröffentlicht werden!  (Redaktionell; 29.12.2019)  (Hinweise, 3/34)

Rudolf Schlegelmilch  (7. September 1931 - 21. Dezember 2018)  (Andreas E. Richter; 21.12.2019)  (Hinweise, 6/4)
(Frei zugänglich)

Bye, bye Tristan Otto!  (Gesine Steiner; 19.12.2019)  (Hinweise, 3/4)  (Frei zugänglich)
Bohrlöcher in pliozänen Ostrakoden und einige Worte zur Fundstelle  (Andreas E. Richter; 1.12.2019)  (Mikromania, 8/13)
Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der November-Abend  (Andreas E. Richter; 28.11.2019)  (Sammler & Sammlungen, 9/26)
Der München-Abend in Augsburg und einige Worte zur „Munich Show“  (Andreas E. Richter; 4.11.2019)  (Börsen, 3/4)
100-seitiges Sengenthal Spezialheft der Steinkern-Zeitschrift erschienen  (Sönke Simonsen; 25.10.2019)  (Hinweise, 8/8)
(Frei zugänglich)
Das Fossilienkabinett Rußbach (Salzburg, Österreich)  (Heinz Falk; 7.9.2019)  (Museen, 10/15)
Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs  (Teil 1 bis 7; erschienen 10. Juli bis 12. Oktiober 2018, 153 S., 319 Abb.)  (Andreas E. Richter; 12.10.2018)
(Die fehlenden Teile erscheinen demnächst)
Programm für die Steigenclub-Saison 2019/2020  (Günter Schweigert; 9.7.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Effektvolles und preiswertes Präparations-System: Die Sismos!  (Redaktionell; 15.10.2017)  (Hinweise, 11/24)
(Frei zugänglich)
38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära  (Gabo Richter; 20.7.2017)  (24 S., 7 Abb., 20 Taf.)  (Frei zugänglich)
Dies war die letzte Richter-Reise:  Grands Causses & ein wenig Midi
(Andreas E. Richter; mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler; 9.6.2017)  (Richter-Reisen, 111/301, zugänglich über den aktuellen Leitfossil-Jahrgang)
Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!  (Andreas E. Richter; 1.8.2013)  (Hinweise, 3)  (Frei zugänglich)



Fossil des Monats August

Abbildungen 1 und 2 (oben):  Ein im Vorschub befindlicher Backenzahn aus dem Unterkiefer eines jugendlichen Wollhaarigen Mammuts [Mammuthus primigenius (BLUMENBACH, 1799)]. Quartär; Oberpleistozän. Umgebung Tiraspol/Südost-Moldawien. Im Gebrauch war nur knapp die Hälfte der Kaufläche – sie ist erkennbar angekaut. Der restliche Teil der Kaufläche war noch nicht benutzt worden. Lateral und okklusal (auf die Kaufläche). Länge etwa 20 Zentimeter.

Monatsfossil August: Das Wollhaarige Mammut

Mittelpleistozän/Mittelholozän.

Wir sprechen über die Mammuts und Sammler-relevante Mammut-Fossilien. Das sind in der Regel Zähne, vielleicht eine Haarsträhne oder – wenn man viel Geld investieren will – Stoßzähne. Ein komplettes Mammutskelett, hie und da mal angeboten so ab 120000 Euro bis zu deutlich höheren Summen, können wir Sammler uns natürlich nicht leisten, sowohl finanziell wie auch platzmäßig.

Aber wir möchten dieses höchst berühmte Tier – vor dem Großwerden der Dinosaurier wohl das bekannteste und berühmteste und auch am besten untersuchte fossile Lebewesen – natürlich recht gerne in unserer Sammlungs-Systematik belegen und das geht eben durchaus auch mit den „billigen“ Zähnen, Knochen und dem Haar.

Mammut-Fossilien selbst zu sammeln ist auch bei uns in Deutschland und außenherum möglich. In den Kiesgruben entlang der großen Flüsse wie Rhein, Main, Donau usw. oder auch im Land werden immer wieder zusammen mit anderen altersgleichen Fossilresten Knochen und Zähne von Mammuten gefunden. Allerdings, handelt es sich um auffallende Stücke, dann werden sie wohl sofort von der Arbeitern aussortiert. Dennoch, beim Anschauen der Siebe und Grobfraktions-Deponien („Überkorn“) kann schon mal etwas anfallen.

Auf diesem Weg (eher seltener) oder eben durch Kauf fanden schon viele Mammut-Fossilien ihren Weg in die Sammlungen.

Fundorte, deren Fossilien viele für die Auswertung der Lebensweise der Tiere ermöglichten, waren die Permafrost-Gebiete Sibiriens und z.B. auch die Tar pits von Rancho La Brea. Schönes Fossilmaterial, wenn auch disartikuliert, stammt aus dem Doggerland, jener Nordsee-Untiefe zwischen England und Dänemark (Richter 2020).

Abbildungen 3 und 4 (oben):  Bilder von einer Ausgrabung in Dolní Vestonice im Jahre 1966. Fotos Ervin Knobloch. Siehe hierzu Richter 2012. Bei Dolní Vestonice existierte in der Zeit des Gravettien (Jungpaläolithikum) ein Mammutjäger-Lagerplatz, der seit dem siebzehnten Jahrhundert bekannt ist. Eine erste schriftliche Erwähnung stammt vom Stadtphysikus von Brno, Johannes Hertold, der die Knochenfunde allerdings nicht Tieren, sondern einem menschlichen Riesengeschlecht zuordnete (1659). Ab 1924 wurden wissenschaftliche Ausgrabungen durchgeführt, die bis in die späten dreißiger Jahre von Professor Karel Absolon geleitet wurden. Tierreste wurden in unglaublicher Zahl gefunden und auch sehr viele Kunstgegenstände in Form von kleinen Bildwerken.

Eindrucksvolle Mammut-Präsentationen findet man z.B. im Südostbayerischen Naturkunde- und Mammut-Museum in Siegsdorf/Bayern, in Museen in Stuttgart, Münster, Bottrop, Darmstadt, Halle an der Saale, Sangerhausen, Eichstätt (Teilskelett), im anthropologischen Museum in Brno, Niederweningen/Schweiz usw. usw. – nahezu jedes naturkundliche Museum hat zumindest Zähne oder Knochen von Mammuten in der Ausstellung.

Abbildungen 5 und 6 (oben):  Das Mammut von Borna. Zwei Abbildungen aus Felix 1912. „Das Mammuth, Elephas primigenius Blumenb. (Reconstruction)“, eine Darstellung von Friedrich König (1857-1941), der auch eine schöne Modellsammlung prähistorischer Tiere schuf („Palaeozooplastica“), darunter eine Plastik des Wollhaarigen Mammuts. Unten ein Foto des berühmten „Bornaer Mammuts“, publiziert vom Bearbeiter Johannes Felix in seinem Werk von 1912. Das nahezu vollständig geborgene Skelett (Schulterhöhe 3,20 Meter, Länge von den Stoßzahn-Spitzen bis zum Schwanzende 5,30 Meter) stand im Museum für Völkerkunde in Leipzig, es verbrannte bei einem Bombenangriff in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 1943.

Abbildungen 7 und 8 (oben):  Das Siegsdorfer Mammut. Abguss des 1975 entdeckten Siegsdorfer Mammuts, aufgestellt im Südostbayerischen Naturkunde- und Mammut-Museum in Siegsdorf/Bayern. Mit 3,60 Meter Schulterhöhe ist es eines der größten in Deutschland gefundenen Mammutskelette. Das untere Bild zeigt in einer Wandpräsentation gezeigte Original-Knochen in etwaiger Fundlage.

Abbildungen 9 und 10 (oben):  Das Sangerhausener Mammut. Im Spengler-Museum in Sangerhausen/Thüringen steht als Glanzstück das einzige bekannte Gesamtskelett eines Steppenmammuts (Mammuthus trogontherii), gefunden 1931 von Adolf Spengler in Edersleben. Die Ausgrabungs-Arbeiten dauerten zwei Jahre. Das berühmte Mammut wurde dann als Wahrzeichen eines Brauhauses übernommen, das wohl heute in Sangerhausen nicht mehr besteht. Eingeblendet ins Mammut-Bild noch einige alte Bierdeckel der Firma.

Wir sprechen hier also über das Wollhaarige Mammut. Die binominale Art Elephas primigenius wurde von Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840) errichtet, einem Anatom und Anthropologen, in der sechsten Auflage seines „Handbuches der Naturgeschichte (1799). Im Kapitel „Versteinerungen des Thierreichs“, „A. Säugethiere“ „B. Zweifelhafte“ schreibt er (S. 697): „3) Von einem ungeheuer großen Elephanten ( Elephas primigenius ? ) [die vermeinten Riesenknochen **) unserer ehrlichen Alten]; unter andern auch in Menge in Deutschland ***). So z. B. das berüchtigte Elephantengerippe das 1695 bey Burg-Tonna im Gothaischen ausgegraben worden etc.“

Das Wollhaarige Mammut (oder Wollhaar-Mammut) ist natürlich nicht das einzige Mammut, es gibt vielmehr 11 valide (gültige) Arten:

Mammuthus subplanifrons ( OSBORN, 1928 ); Pliozän; Ost- und Zentralafrika. - Mammuthus africanavus ( ARAMBOURG, 1952 ); Pliozän bis Altpleistozän; Nordafrika - Mammuthus meridionalis ( NESTI, 1825 ) (Südelefant; einschließlich Mammuthus rumanus und Mammuthus gromovi ); Pliozän bis Altpleistozän; Europa, Russland. - Mammuthus lamarmorai ( MAJOR, 1883 ); Jungpleistozän; Südeuropa. - Mammuthus creticus ( BATE, 1907 ) (Kreta-Zwergmammut); Altpleistozän; Südeuropa. - Mammuthus trogontherii ( POHLIG, 1885 ) (Steppenmammut); Alt- bis Mittelpleistozän; Eurasien. - Mammuthus primigenius ( BLUMENBACH, 1799 ) (Wollhaarmammut); Mittelpleistozän/Mittelholozän; Eurasien, Nordamerika. - Mammuthus columbi ( FALCONER, 1857 ) (Präriemammut; einschließlich Mammuthus hayi , Mammuthus imperator und Mammuthus jeffersoni ); Alt- bis Jungpleistozän; Nord- und Zentralamerika. - Mammuthus exilis ( STOCK & FURLONG, 1928 ) (Zwergmammut oder Kalifornisches Zwergmammut); Mittel- bis Jungpleistozän; Nordamerika.

Aber das Wollhaarige Mammut ist DAS Mammut, es ist Das Tier, das man meint, wenn man „Mammut“ sagt.

Es war ein sehr großes eiszeitliches Elefanten-Tier, ein wahrer Riese, das im jüngeren Pleistozän („Eiszeitalter“) weit verbreitet war, praktisch in ganz Europa, dem größten Teil Asiens und auch in Nordamerika. Nach neueren Untersuchungen verschwanden die letzten festländischen Mammute um 9250 vor Christus; auf der ostsibirischen Wrangelinsel allerdings überlebten kleine Populationen kleinwüchsiger Tiere bis etwa 2000 vor Christus.

Abbildung 11 (oben):  Modell eines Wollhaarigen Mammuts im Royal British Columbia Museum in Victoria, Vancouver Island/Kanada. Foto via Wikipedia.

Der Körperbau war elefantenähnlich – massiver Körper, Säulenbeine und großer hoher Kopf. Größe und Gewicht waren artabhängig variabel. Beim Wollhaarigen Mammut lag die Schulterhöhe – auch geschlechtsbedingt – zwischen 2,80 und 3,70 Metern, das Gewicht zwischen 5 und 8 Tonnen. Das größte bekannte Mammut war das Steppenmammut ( Mammuthus trogontherii ; Alt- bis Mittelpleistozän): Höhe bis 4,50 Meter, Gewicht bis 15 Tonnen. Das kleinste Mammut war das Kreta-Zwergmammut ( Mammuthus creticus ) mit einer Schulterhöhe von etwa 1,10 Meter und einem Gewicht von etwas mehr als 300 Kilogramm.

Lebensraum des Wollhaarigen Mammuts war die Kaltsteppe, eine Tundra-ähnliche Landschaft, die „Mammutsteppe“, deren Vegetation zu 20 % aus Gräsern, zum größten Teil aber aus proteinreichen Kräutern und Blütenplanzen wie Wegerich, Beifuß, Schafgarbe, Chrysanthemen, Kuhschellen, Silberwurz und Weiden bestand. Die Mammut-Steppe zog sich von Alaska und Nordsibirien über die osteuropäische Tiefebene bis nach Westeuropa. Damals trockengefallene Schelfgebiete wie das Doggerland in der Nordsee und die Beringstraße gehörten ebenfalls zu diesem Landschaftstyp. Die Großtier-Besiedelung bestand aus Saigaantilope, Mufflon, Steinbock, Rothirsch, Riesenhirsch, Elch, Ren, Wisent, Bison, Wollnashorn, Schneeleopard, Höhlenlöwe, Höhlenbär, Braunbär, Wolf und Fuchs. Und auch der Mensch war da.

Abbildung 12 (oben):  Ein schon deutlich abgearbeiteter Oberkieferzahn eines subadulten Tieres, mit angelöster Kaufläche und hervorragend erhaltenen Wurzeln. Es ist mein einziger Zahn aus dem Permafrost-Boden Jakutsiens in Nordost-Sibirien (vermutlich aus dem Indigirka-Gebiet). Länge etwa 22 Zentimeter, Kaufläche etwa 17 x 8,5 Zentimeter.

Die Backenzähne (Molaren) sind eigentlich die häufigsten Mammut-Fossilien. Sie sind genauso aufgebaut wie alle anderen Säugetier-Zähne: Zahnkörper aus Dentin (Zahnbein), darin die Nerven, Lymph- und Blutgefäße enthaltende Zahnhöhle. Die Wurzeln sind mit Zahnzement umhüllt. Über die offenen Wurzelenden stehen die Gefäße mit dem Lymph- und Blutgefäß-System in Verbindung. Die Zahnkrone ist mit Zahnschmelz bedeckt.

Abbildung 13 (oben):  Als Anregung: Findet man mal einen eher schlecht erhaltenen, aber – wichtig! – stabilen Mammutzahn, dann kann man mit Steinsäge, Schliff und Politur schöne Präparate herstellen! Hier als Beispiel ein Zahn zwar nicht von unserem Wollhaarigen Mammut, aber vom Vetter Mammuthus meridionalis (NESTI, 1825), dem „Südelefanten“. Aus dem Altpleistozän der Kiesgruben bei Bugyi (Donau-Schwemmland), Komitat Pest, südlich von Budapest/Ungarn. Man sieht das graue Dentin und den braunen Zahnzement. Länge 13,5 Zentimeter.

Das Gebiss der Mammute war dem der heutigen Elefanten ähnlich. Es hatte ein Paar Stoßzähne im Oberkiefer und jeweils drei Molaren pro Unter- und Oberkieferhälfte. Im Milchgebiss entwickelten sich jeweils drei Prämolaren. Der Zahnwechsel erfolgte horizontal.

Die Stoßzähne waren lang und bei den adulten Tieren sehr stark spiralig gebogen. Die notierte Maximallänge beim Wollhaarigen Mammut liegt bei vier Metern; der längste bekannte Mammut-Stoßzahn stammt vom Präriemammut – 4,90 Meter.

Abbildung 14 und 15 (oben):  Stoßzahn–Fragment eines Wollhaarigen Mammuts. Es ist wie die meisten Kiesgruben-Funde von Stoßzähnen nicht gut erhalten, rissig und spröde. Es wurde 1990 gesammelt und gefestigt und hat sich bis jetzt recht gut gehalten. Es stammt aus den Rheinschottern einer Kiesgrube bei Groß-Rohrheim 20 Kilometer südwestlich Darmstadt/Hessen. Länge ca. 28 Zentimeter, Durchmesser ca. 7,5 Zentimeter. Das eingeblendete Bild zeigt ein Mammut-Elfenbein-Stück, geschnitten aus einem Permafrost-Stoßzahn mit einem Durchmesser über 25 Zentimeter.


Exkurs: Alles Elfenbein zeigt im Querschliff Schreger-Linien

Das Schreger-Muster ist ein System sich kreuzender Linien ("Schreger-Linien"), sichtbar auf den Querschnitts-Flächen von Stoßzähnen. Dabei können konkave und konvexe Winkel unterschieden werden. Bei beiden Formen sind die Linien geringfügig gewölbt. Die Öffnung der konkaven Winkel zeigt zum Zentrum des Zahns, die Öffnung der konvexen Winkel zeigt seitwärts. Man unterscheidet weiterhin zwischen dem inneren (medialen) Schreger-Muster und dem äußeren (lateralen) Schreger-Muster. Die inneren Muster sind sehr schwach und dicht gepackt, die äußeren aber sehr deutlich ausgeprägt und gut erkennbar.

Abbildungen 16 und 17 (oben): Stoßzahnscheibe von Mammuthus primigenius mit gut erkennbaren Schreger-Linien der äußeren Zone. Quartär; Pleistozän. Indigirka-Mündung, Eismeer-Küste, Sibirien/Russland. Durchmesser der Scheibe 8,5 Zentimeter. Küste der Ostsibirischen See („Eismeer“) im Bereich der Indigirka-Mündung, Jakutsien/Nordost-Sibirien. Eingeblendet ein Ausschnitt aus einer weiteren Elfenbein-Scheibe mit hervorragend sichtbaren Schreger-Linien, die einen Winkel von ca. 60 Grad bilden. Bildbreite 2,8 cm.

Bei der Untersuchung von je 26 Elfenbeinproben von Loxdonta, Elephas und Mammuthus ergaben sich folgende Werte:

Loxodonta africana: Schreger-Winkel zwischen 134,5 und 143 Grad (Durchschnitt 139,1 Grad);
Elephas maximus: Schreger-Winkel zwischen 95 und 163 (Durchschnitt 124,2 Grad);
Mammuthus primigenius: Schreger-Winkel zwischen 35 und 115 Grad (Durchschnitt 73,7 Grad).

Damit lässt sich mit Hilfe der Schreger-Linien eine Unterscheidung zwischen rezentem Elfenbein und Mammut-Elfenbein durchführen.


Das Kaugebiss bestand aus jeweils einem im Gebrauch stehenden Backenzahn, der fünfmal ausgetauscht wurde durch Nachschub von innen; im Zustand des Zahnwechsels waren dann kurzzeitig zwei Zähne im Einsatz. Die Zähne waren lamellenartig aufgebaut, wobei die Zahl der Lamellen evolutiv stieg und für die taxonomische Zuordnung der Zähne genutzt werden kann: Mammuthus subplanifrons / Mammuthus africanavus hatten 7 bis 9 Schmelzfalten, Mammuthus meridionalis 13 bis 18 Lamellen, das Steppenmammut 17 bis 23 und das Wollhaar-Mammut schließlich 21 bis 30 Lamellen.

Die häufigsten Fossilfunde sind die Zähne – aufgrund ihres Baues sind sie enorm haltbar und widerstandsfähig – und die Knochen. Komplette Stoßzahnfunde gehören in Mitteleuropa zu den größten Seltenheiten; Funde von Fragmenten sind möglich. Im Permafrostboden des asiatischen Russlands – namentlich in Sibirien – werden komplette oder jedenfalls weitgehend komplette Stoßzähne relativ häufig gefunden. Sie sind stark gebogen und können über drei Meter lang sein. Sie waren begehrtes Handelsgut für die Elfenbein-Schnitzerei.

Ganz besondere Bedeutung für die Erforschung des Mammuts haben die im Ewigen Eis (das Attribut können wir vermutlich bald streichen) tiefgefroren konservierten Weichteil-erhaltenen Mammute, mit inneren Organen wie z.B. dem Magen, der dann oft auch noch unverdaute Speisereste enthielt, woraus wiederum Rückschlüsse auf die Vegetation möglich waren. Hautfunde mit anhaftendem Haar sind ebenfalls möglich, nicht nur an kompletten Kadavern. Auch im Haar finden sich viele Pflanzenreste.

Das Aussterben der Mammuts wird vielfältig diskutiert. Dabei spricht man über Klima-Unverträglichkeit und Klima-bedingte ökologische Veränderungen mit Nahrungsverlust durch Kräuter-Rückgang in der Mammut-Steppe, den Rückgang der Reproduktionsrate (warum auch immer) und die intensive Bejagung durch den Mensch („Overkill-Hypothese“). Vermutlich ist nicht einer der Faktoren allein ursächlich, sondern zwei oder gar alle drei. Die Bejagungs-Reduzierung hat sicher keine große bzw. initiative Rolle gespielt.

Jedenfalls – wir können uns in absehbarer Zeit vermutlich ein neues Mammut erschaffen: Die Genomsequenz des Wollhaarigen Mammuts wurde entschlüsselt und publiziert („Nature“, 2008), immerhin mit einer Vollständigkeit von 70 %, womit das Mammut das erste ausgestorbene Tier mit Sequenzierung ist.


Eine ganz alte und einige alte Mammut-Darstellungen

Abbildung 18 (oben):  Mammut-Ritzzeichnung in Les Combarelles, einer Höhle unweit der berühmten archäologischen Lokalitäten bei Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil im Département Dordogne. In der Höhle gibt es viele paläolithische Felsbilder der „Frankokantabrischen Höhlenkunst“. Solche Abbildungen wurden nach der Natur geschaffen – die Künstler standen Auge in Auge mit der damaligen Tierwelt, also auch den Mammuts, und stellten sie meist charakteristisch dar wie auf dem Bild zu sehen. Aus Johannes Walter 1908 (Figur 281, S. 535).

Abbildung 19 (oben):  Die erste bekannte zeichnerische Darstellung des sogenannten Adams- oder Lena-Mammuts. Entdeckt wurde es in Lena-Delta im Sommer 1799 vom Tungusen Osio Sumakov. Ausgegraben hatte es der deutschrussische Botaniker Johann Friedrich Adam (1780-1836) im August 1806. Die Zeichnung machte 1805 der Kaufmann Roman Boltunov aus Yakutsk, ein bekannter Elfenbein-Händler. Adams übergab die Zeichnung zusammen mit dem zerlegten Mammut-Körper der Russischen Akademie für Anthropologie und Ethnographie in Sankt Petersburg. Das Original der Zeichnung ist verschollen. Kopien wurden an Johann Friedrich Blumenbach in Göttingen und George Cuvier in Paris geschickt. Die Bildunterschrift auf der hier gezeigten in Göttingen aufbewahrten Kopie stammt aus Blumenbachs Hand: „Elephas primigenius das in Russland sogenannte Mammut, mit Haut und Haar 1806 im Junius am Ausfluß der Lena ins Eismeer ausgegraben. Roh verzeichnet. So wie es verstümmelt und verdreckt gefunden worden.“ Die Bemerkungen rechts oben stammen von Wilhelm Moritz Keferstein (1833-1870), Professor der Zoologie an der Universität Göttingen. – Original in der Ethnographischen Sammlung der Universität Göttingen. Aus Reich & Gehler, via Wikipedia. – Beim Anklicken des Bildes wird es etwas größer dargestellt und man kann die Schrift besser lesen.

Abbildung 20 (oben):  Zeichnung eines Mammuts aus der 1879 publizierten Ausgabe von „The American Cyclopaedia
(S. 84) („Popular Dictionary of general Knowledge“; eine Art amerikanischer „Gartenlaube“). Ein ganz wunderbar strubbeliges Tier!

Abbildung 21 (oben):  Recht urtümliche und wenig elegante „Darstellung eines Mammuts (Elephas primigenius )“ in Meyers Konversationslexikon, Ausgabe 1897.

Abbildungen 22 und 23 (oben):  Das Bild links oben zeigt eine Mammut-Herde in einer verschneiten Tundra-Landschaft. Es stammt aus Kraemers „Weltall und Menschheit) (ca. 1910). Unten eine Darstellung von einem „Mammut an einem diluvialen Stausee“ mit einigen Kollegen im Hintergrund. Auch hier ist die Silhouette eher untypisch. Aus Johannes Walther 1908 (Figur 275, S. 513).

Abbildungen 24 und 25 (oben):  Figur No. 7 der Serie – „Mammut, Eiszeit“. Maximal 5,8 Zentimeter. Margarine-Figur der Firma Wagner in Holstein, die bereits seit den 1920er Jahren Lebensmittel herstellte ("Holsteinsche Pflanzenbutterfabriken Wagner & Co.") Sie bot ein umfangreiches Sammelbilder-Angebot aus allen möglichen Bereichen und auch Margarine-Figuren, unter anderem eine aus 20 Teilen bestehende "Saurier-Serie", in der auch einige Nichtsaurier wie dieses Mammut Platz gefunden hatten. Vor dem Hintergrund der Darstellung eines Mammuthus meridionalis aus Henry Fairfield Osborns „Men of the Old Stone Age, Their Environment, Life and Art”, erschienen 1916; Zeichnung Erwin S. Christman.


Im Dauerfrost-Boden Sibiriens findet man viele Mammut-Fossilien (Mammuthus primigenius BLUMENBACH, 1799): Knochen und Zähne und natürlich auch die begehrten Stoßzähne, seltener auch Weichteil-erhaltene Tiere bzw. Teile davon und dann natürlich auch Haar. Die Unterwolle - fein und weich - ist interessant, weil in ihr besonders viele kleine Pflanzenreste enthalten sind, die uns etwas über die Flora des Lebensraumes verraten.

Abbildungen 26 und 27 (oben:)  Eine „Locke“ langsträhniges Deckhaar eines Wollhaarigen Mammuts. Die Strähne ist im auseinander gezogenen Zustand deutlich länger als einem halben Meter. Die Haare sind sehr dick und sehr zugfest. Die Unterwolle der Tiere - fein und weich - ist auch interessant, weil in ihr besonders viele kleine Pflanzenreste enthalten sind, die uns etwas über die Flora verraten. Der eingeblendete Cartoon von Gabo zeigt die Sibirische Mammuthaar-Gewinnung, wie sie wäre, wenn die Mammuts noch leben würden. Das hier gezeigte Haar kommt von der Küste der Ostsibirischen See im Bereich der Indigirka-Mündung in Jakutsien/Nordost-Sibirien. Es hat ein absolutes Alter von rund 30000 bis 20000 Jahren und fühlt sich trotzdem an wie frisches rezentes Haar, nur ist es eben kräftiger als alles, was wir kennen. Es hat immer noch eine enorme Elastizität.

Abbildungen 28 und 29 (oben):  Aus Mammuthaar heraus geklopfte Pflanzenreste. Bildbreite etwa 10 Zentimeter; eingeblendet eine Anordnung solcher Pflanzenreste; Bildbreite etwa 4 Zentimeter.

Das Wollhaar-Mammut war ein wichtiges Jagdtier der jungpleistozänen Menschen, wobei Fleisch, Sehnen, Knochen (Mammutknochen-Häuser) und Elfenbein genutzt wurden, also praktisch alles (das war Nachhaltigkeit!). Es wurde in vielen Höhlen-Malereien und Ritz-Zeichnungen dargestellt und es gibt auch eine Reihe figürlicher Darstellungen. Elfenbein wurde seit altersher für wertvolle Schnitzwerke verwendet, in der Regel Elefanten-Elfenbein, später dann und in letzter Zeit praktisch ausschließlich Mammut-Elfenbein.

Abbildung 30 (oben):  Darstellung einer Jagdszene, bei der ein Wollhaariges Mammut erlegt wird. Bild aus dem Regional-Museum in Mahiljou, der drittgrößten Stadt Weißrusslands. Aus Wikipedia.

Über Mammute kann man in jedem erdgeschichtlich und allgemein paläontologisch orientiertem Buch lesen – schon in ganz frühen Werken tauchen sie auf und sie sind bis heute reichlichst in allen entsprechenden Publikationen vertreten. Sie sind ganz typische Lehrbuch-Fossilien und das beginnt schon in den Kinderbüchern.

Mammuts wurden auch reichlich künstlerisch dargestellt seit der Zeit der frühesten Künstler, die ihr Motiv noch in natura vor sich hatten. Sie wurden natürlich auch in die Spielzeug- und Souvenir-Herstellung übernommen und schließlich auch als Werbeträger genutzt (z.B. „Mammutbräu“).

Abbildung 31 (oben):  Terrakotta-Figur eines Mammuts mit der Sockel-Aufschrift „Elephas primigenius“. Sie stammt aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, vermutlich aus der von Friedrich König geschaffenen Serie „Palaeozooplastica“. Diese enthielt verschiedene Darstellungen vorgeschichtlicher Tiere, z.B. auch mit der Figur eines Langhals-Sauriers (Diplodocus). Sockelbreite 22,5 Zentimeter.

Abbildung 32 (oben):  Ein in klarem Eis eingefrorenes Mammut. Aus einem 1873 erschienenen Kinderbuch von Mary Mapes Dodge (1830-1905). Diese Fiction ist Wirklichkeit geworden - im sibirischen Eis konnte man einen Block mit einem eingefrorenen Mammut bergen.

Abbildung 33 (oben): Titelblatt von Burroughs „The Land that Time forgot“, 1924 als Buch erschienen, bestehend aus drei miteinander verbundenen Novellen. Edgar Rice Burroughs (1875-1950) war ein US-amerikanischer Schriftsteller; sein Werk bestand vor allem aus Abenteuer-, Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. Er schuf z.B. die Figuren Tarzan und John Carter („…vom Mars“). Die Story von „The Land that Time forgot“ ist ausgesprochen wirr und besteht aus endlosen Verwicklungen und Problemen, basierend auf einer U-Boot-Fehlfahrt zu einer großen Insel namens Capriona, auf der eine ganze Reihe von prähistorischen Lebewesen vom Dinosaurier bis zum „Tiermensch“ nebeneinander leben. Entsprechend zeigt das Titelbild einen Kampf zwischen dem fürchterlichen Raubsaurier und einem Mammut. Zur vergleichsweise reellen „Lost World“ von Conan Doyle (die zweifellos anregend für Burroughs war) ist das Fantasy der eher unteren Klasse.

Abbildung 34 (oben):  Zwei kleine Mammut-Figurinen, geschnitzt aus Mammut-Elfenbein. Solche Arbeiten werden in Russland hergestellt und z.B. auf den Fossilien- und Mineralien-Börsen angeboten. Höhe der linken Figurine 3,8 Zentimeter.

Abbildung 35 (oben):  Weitere Schnitzereien aus Mammut-Elfenbein: Eine Eisbärenmutter mit Kind auf Stoßzahn-Rinde; Länge 14 Zentimeter. Dahinter drei Schlittenhunde.

Abbildung 36 (oben):  Eine Assemblage mit dem Titel „Das (früher) Wollhaarige". Die Basis bildet ein Stahlstich mit einer Mammut-Skelett-Darstellung aus der 9. Ausgabe der Encyclopaedia Britannica von 1875. Objekte sind Mammut-Unterwolle (im Glasröhrchen links) von der Indigirka-Mündung, ein Huskie, geschnitzt aus Mammut-Elfenbein, ein helles Elfenbein-Bruchstück und das Rindenstück eines Mammut-Stoßzahns mit der von Gabo eingravierten Darstellung eines Mammuts. Rahmen 20 x 26 cm; verglast. Gestaltet von Gabo Richter.

Literatur-Hinweise:

BLUMENBACH, J. F. (6. Auflage 1799): Handbuch der Naturgeschichte. - Göttingen.
FELIX, J. (1912): Das Mammuth von Borna. – 52 S., 9 Abb., 8 Taf., farbiges Titelbild. – R. Voigtländer-Verlag, Leipzig.
KRAEMER, H. (Hrsg.) (ca. 1910): Weltall und Menschheit. Geschichte der Erforschung der Natur und der Verwertung der Naturkräfte im Dienste der Völker. - Band I bis V. Insgesamt ca. 2500 S. mit insgesamt ca. 2000 Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen.
REICH, M. & A. GEHLER (2008): Giants' bones and unicorn horns: ice age elephants offer 21st century insights. – Collections - Wisdom, Insight, Innovation 8; S. 44-50, 8 Abb.
RICHTER, A. E. (2007): Schreger-Linien: Unterscheidung fossiles/rezentes Proboscideer-Elfenbein. – Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 5.5.2007; 5 S., 8 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2007.
RICHTER, A. E. (2016): Mammutzähne, aufgeschnitten. – Online-Magazin Leitfossil.de; Praktisches; 1.5.2016; 4 S., 5 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2016.
RICHTER, A. E. (2017): Die Mammutjäger von Dolní Vestonice. - Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 4.1.2012; 4 S., 5 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2012.
RICHTER, A. E. (2017): Mammuthaar aus dem Permafrost-Boden Sibiriens. – Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 1.3.2017; 3 S., 4 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2017.
RICHTER, A. E. (2020): Ein kleiner Mammut-Zahn von der Doggerbank. – Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 23.7.2020; 8 S., 15 Abb. – Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2020.
WALTHER, J. (1908): Geschichte der Erde und des Lebens. – 570 S., 353 Abb.; Verlag von Veit & Comp., Leipzig.

Text, Sammlung und Fotos A.E.R., wenn nicht anders angegeben.



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